Ein paar Fragen zu Objektiven

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

Annika04

NF Mitglied
Registriert
Hallöchen,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich eine ganz dringende Frage habe und dafür eure Antwort(en) brauche :)
Folgendes: Ich besitze eine Nikon D5000 Kamera mit einem 50mm 1,8er Festbrennweiten Objektiv und ein (sehr, sehr schlechtes) Kit Objektiv 18-200 von Tamron (war bei der Kamera dabei).
Nun mein Anliegen. Ich studiere Kunst und belege gerade ein Photo Seminar. Mein selbst gewähltes Thema ist: pferde in Langzeitbelichtung. Es geht mir darum ihre dynamischen bewegungen einzufangen. Bisher habe ich ca. 1/30 Sekunde belichtet und die Kamera dabei mitgezogen, um die Dynamik zu zeigen (http://abload.de/image.php?img=1bw6hshy.jpg hoffe das geht. wusste nicht, wie groß man hier hochladen darf, deswegen nur der Link).

So (und deswegen ist das hier in diesem Unterthema): Ich möchte nun aber länger belichten, weil mir das noch nicht so gut gefällt (bzw. nicht die korrekte Bildaussage hat). Ich will dafür einen Graufilter kaufen. Nun ist aber die Frage, auf welches der Objektive ich das setzen soll? Das eine (50er) hat einen Durchmesser von 58, das Andere von 62. Und ich brauche nur einen Filter. Das 50er ist ja eigentlich nun nicht für "rennende Pferde" gedacht, hat schließlich keinen Zoom. Und ich stehe nicht ganz dicht neben den Tieren. Das dann richtig zuzuschneiden würde die Bildqualität aber stark beeinträchtigen. Das Kit Objektiv (das einzige mit Zoom) ist aber auch von so mieser Qualität, dass ich nicht weiß, ob sich dafür überhaupt die Anschaffung eines Filters lohnt.
Brauch ich also ein neues Zoom Objektiv (dachte da wenn an 18-105)? Und wenn nicht (was meinem Geldbeutel besser gefallen würde), auf welches soll ich dann den Graufilter packen?

Soooorry für diesen langen Text, ich hoffe, damit kann jemand was anfangen :D
 
Anzeigen
Die TO hat sich längst verabschiedet, und das wundert mich kein bisschen.

Es war wirklich eine sehr einfache Frage, aber leider nur zwei brauchbare Antworten.

Spätestens nach den Kommentaren von Hanner B. kann man es einem Anfänger nicht verübeln, wenn er sich umgehend aus dem Forum wieder abmeldet.

:down:

Quatsch mit Soße. Die Frage war nicht einfach, sondern wirr, Hanners Kommentar absolut neutral und treffend.

Hast Du diese Antwort im Speicher gehabt und nur im falschen Thread platziert?
 
Kommentar
Einer Kunststudentin, die ein Fotoseminar belegen möchte, und die lediglich eine Frage zu Filtergrößen hat, wird geraten, sie soll sich gefälligst erst mal mit Fotografie beschäftigen und sich in die Materie einarbeiten.

Das nennst Du neutral? Oder "treffend"?
 
Kommentar
Einer Kunststudentin, die ein Fotoseminar belegen möchte, und die lediglich eine Frage zu Filtergrößen hat, wird geraten, sie soll sich gefälligst erst mal mit Fotografie beschäftigen und sich in die Materie einarbeiten.

Das nennst Du neutral? Oder "treffend"?

Wenn sie mit Hilfe des Graufilters bei Mitziehern den Hintergrund scharf kriegen will, dann ja fehlen doch gewisse Kenntnisse.
 
Kommentar
Hallo,

die eigentliche Frage wurde wohl noch nicht beantwortet oder?

Meiner Meinung nach ist die beste Lösung, einen Filter für das Objektiv mit dem größten Durchmesser kaufen und dann mit Adapter-Ringen zu arbeiten (günstige Adapter kosten im Set unter 10€). Dann kann man den Filter für alle vorhandenen Objektive verwenden.

Dann zur Umsetzung und scheinbaren "Unwissenheit" der TO:
Ich glaube sie will jetzt nicht mehr Mitzieher machen, sondern einfach eine Langzeitbelichtung mit dem sich bewegenden Pferd drauf. Ansonsten macht die Aussage "der Hintergrund soll scharf sein" wirklich keinen Sinn.
Für diese Technik braucht man aber eine stabile Unterlage oder Stativ, ansonsten wird es natürlich nichts mit Belichtungzeiten im Sekundenbereich und scharfen Bildern.
Ein grundsätzliches Problem könnte aber sein, dass das Pferd eher als Geist zu erkennen ist, da der Hintergrund "durchscheint".
Wichtig wäre hier - und damit liege ich hoffentlich jetzt nicht falsch - dass der Hintergrund sehr dunkel ist und das Pferd möglichst hell.

Ich stelle mir jetzt vor, dass die TO so etwas vorhat.
Gut möglich, dass man so etwas auch mit einem Pferd hinbekommt, aber die richtigen Lichtbedinungen zu schaffen wird nicht einfach.

Alles aber unter vorbehalt, vielleicht liege ich da jetzt auch absolut falsch.
 
Kommentar
Nein, ich will länger belichten,so dass der Bewegungsfluss des Tieres aufgenommen wird und der Hintergrund scharf bleibt. Zumindest möchte ich die Möglichkeit haben, länger als eine Sekunde zu belichten, bei hellen Tageslicht... hab die kleinstmögliche Blende beim 50er genommen. Hilft trotzdem nicht.

wie soll der Hintergrund scharf bleiben wenn du die Kamera mitziehst?

Wie willst du ein sich (schnell?) bewegendes Pferd per Langzeibelichtung aufnehmen OHNE mitzuziehen? Das Pferd rennt durch das Bild... also ist bestenfalls ne Aura vor dem scharfen Hintergrund zu sehen... wenn es z.B. galloppierte würde schon bei 1/90stel dynamik deutlich erkennbar werden...

ach,man sollte alles lesen...
 
Kommentar
Jetzt mal davon abgesehen, dass ein Pferd mit seiner Geschwindigkeit für einen Mitzieher keine "lange" Belichtung braucht und auch nicht unbedingt ein Stativ (Einbein evtl) und ein Graufilter dafür unnötig wird, verstehe ich heron´s Aussage. Wenn ein Bild zu hell oder dunkel wird, liegt es eher an der Meß/Belichtungsmethode und Korrektur. Mir ging es hier so, wie es u.U Annika z.Z geht, auch wenn ich schon etwas länger (so rund 30 Jahre) wusste, wie Fotografieren funktioniert, auch ohne das NFF. Ich blieb aber trotzdem vor 1 Jahr hartnäckiger :)

Auffällig hier ist aber, egal wer hier frägt und neu ist, dass des öfteren gewisse "Experten" direkt Fotokurse empfehlen, wenn ein TO nicht gleich in voller Ausführlichkeit ihre/seine eigentliche Kompetenz zu Notiz gibt.
 
Kommentar
Auffällig hier ist aber, egal wer hier frägt und neu ist, dass des öfteren gewisse "Experten" direkt Fotokurse empfehlen, wenn ein TO nicht gleich in voller Ausführlichkeit ihre/seine eigentliche Kompetenz zu Notiz gibt.

Mag sein, liegt aber auch daran, dass sich über die Zeit bei den "Antwortern" eine gewisse Ermüdung einstellt - dafür kann der Frager nix, aber die engagierten "Helfer" werden auch nicht mehr, sodass sich Wiederholungsreflexe nicht vermeiden lassen ;).
 
Kommentar
Wenn sie mit Hilfe des Graufilters bei Mitziehern den Hintergrund scharf kriegen will, dann ja fehlen doch gewisse Kenntnisse.

Ja, natürlich fehlen gewisse Kenntnisse.
Sie ist eben eine KunstSTUDENTIN, kein 60jähriger Profi. Sie lernt es grade. Außerdem wollte sie ja gar nicht wissen, wie Mitzieher/Langzeitbelichtungen/etc. gehen, sondern, wie sie sie das am besten mit der Filtergröße handhabt.
Und diese eigentliche Frage haben bisher die meisten Teilnehmer an der Diskussion überlesen (bis auf drei, wenn ICH richtig gelesen habe).

Mein - zugegebenermaßen sehr unfreundlicher - Beitrag ist Ausdruck einer schon länger schwelenden Unzufriedenheit mit diesem Forum (das leider alternativlos zu sein scheint).
Es ist ein hübscher Kleingartenverein, für einige, die bekannt und etabliert sind. Das ist ok, euer gutes Recht, warum auch nicht.

Aber als offenes Forum, das vom Austausch möglichst vieler unterschiedlicher Meinungen lebt, ist es reichlich peinlich, wenn ein Anfänger (Schüler, Student, oder sonstwie) mit drögen Altherrenweisheiten empfangen wird.

Ich würde es lieber sehen, dass auch ausgesprochen dumme Fragen von Anfängern geduldig und sachlich (und meinetwegen auch mit Humor) beantwortet werden, und dass wir uns eher darin üben, unsere Erfahrung zu vermitteln, als uns abzugrenzen.

(Und *nein*, ich bin kein Sauertopf, aber ich erinnere mich lebendig daran, wie ich als junger Kerl die alten Säcke mit ihren doofen Sprüchen fand)
 
Kommentar
.

Aber als offenes Forum, das vom Austausch möglichst vieler unterschiedlicher Meinungen lebt, ist es reichlich peinlich, wenn ein Anfänger (Schüler, Student, oder sonstwie) mit drögen Altherrenweisheiten empfangen wird.
...
Ich würde es lieber sehen, dass auch ausgesprochen dumme Fragen von Anfängern geduldig und sachlich (und meinetwegen auch mit Humor) beantwortet werden, und dass wir uns eher darin üben, unsere Erfahrung zu vermitteln, als uns abzugrenzen. fand)

Ich wäre absolut Deiner Meinung, wenn Du Dir fürs Luft machen einen passenden Thread ausgesucht hättest.
 
Kommentar
Na gut, ich kann's ja mal versuchen.
Du kannst mich dort gern unterstützen :)

Wenns passt, können wir das versuchen.

Ich erinnere mich noch daran, wie mir einst das erste Mal ein Online-Fotokurs empfohlen wurde. Ich hatte bereits viele Jahre zuvor mit einer analogen SLR fotografiert, aber ohne jegliche Kenntnisse. So war ich froh obschon des Hinweises mich auch außerhalb des Forums schlau machen zu können, schließlich stellt man ja nicht gern zu viele, blöde Fragen.

Auch bei mir war es ähnlich wie hier, ich hatte irgendwas verwechselt, bzw. noch nicht begriffen.

Dennoch brauchte es diesen Hinweis noch zwei, drei Mal, bis ich mir so einen Grundkurs tatsächlich reingezogen habe. Aber ich meine, wenn man den Aufwand schon scheut, oder gar beleidigt ist, weil einem dieser empfohlen wurde, dann hat man sich das falsche Hobby gesucht, oder an der Uni den falschen Kurs belegt ;)

Es ist doch schön zu wissen, was man tut und zu erfahren, welchem Irrtum man womöglich aufgesessen ist. Im Unterschied zur TE habe ich meine Threads aber stets bis zum Ende verfolgt und immer etwas aus den Diskussionen mitgenommen, egal wie dreckig sie zum Teil gelaufen sind. Es wäre töricht gewesen bereits nach dem ersten Dämpfer aufgegeben zu haben. Und dass Internetforen nicht frei von Boshaftigkeit und Besserwisserei sind weiß man doch eigentlich.

Um es nochmals zu betonen: Ich habe in diesem Thema hier weder das eine, noch das andere verspürt.

Aber vielleicht hat die TE ja auch nur einen gut gebauten und gutaussehenden Fotostudenten kennengelernt und die beiden fotografieren grad ne Horde Wildpferde vorm Sonnenuntergang am Strand von Hawaii :)
 
Kommentar
ihr habt ein paar sehr spannende Fragen, aber vielmehr würde ich interessieren: Kann man diese Objektive auch günstiger einkaufen? Ich finde die schon arg teuer :(
 
Kommentar
Hallo sabi,
schick mir mal die Objektive, die du meinst, ich kenne ein paar gute Onlineshops
 
Kommentar
Hallo,
so ein Bild ist ja grundsätzlich machbar.

Ein Denkfehler bisher ist: Ein sich bewegendes Objekt ( Pferd ) mit einer Langzeitbelichtung vor scharfem Hintergrund zu fotografieren sei unmöglich.

Ich schlage vor, sich mal ne gute Tierarztpraxis , gern speziell für Pferde , anzuschauen.

Für Bewegungstherapien oder zur Analyse von Bewegungsbeeinträchtigungen ist es üblich Pferde auf ein Laufband zu führen.

Problem: In der Regel haben diese Laufbänder seitliche Brüstungen , das der Kamera zugewandten Seite müßte wahrscheinlich entfernt werden.

Würde man also ein Laufband nutzen käme man zur Studiofotografie :)

Ab jetzt wird`s recht einfach , oder ?

Eine Möglichkeit wäre:

Dauerlicht zum Pferd , Hintergrund in einiger Entfernung , Langzeitbelichtung von gewünschten 1 sek und für das Finish: Kurzer Blitzeinsatz.

Zum Ausprobieren der Lichteinstellungen ,zum Schutze des Pferdes , kann auch eine Person das Opfer sein.

Das schwierige an der Aufgabe dürfte werden:

Ein Pferd u. Besitzer mit jeweils guten Nerven zu finden.
Eine Tierarztpraxis mit Kunstverstand zu finden.

Könnte mir vorstellen, alle drei Attribute in Warendorf zu finden :)


Evtl hier mal schauen: http://www.die-deutschen-landgestuete.de/landgestuet-warendorf.html

mfG Paul
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten