Ein paar Fragen zu Objektiven

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Annika04

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Hallöchen,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich eine ganz dringende Frage habe und dafür eure Antwort(en) brauche :)
Folgendes: Ich besitze eine Nikon D5000 Kamera mit einem 50mm 1,8er Festbrennweiten Objektiv und ein (sehr, sehr schlechtes) Kit Objektiv 18-200 von Tamron (war bei der Kamera dabei).
Nun mein Anliegen. Ich studiere Kunst und belege gerade ein Photo Seminar. Mein selbst gewähltes Thema ist: pferde in Langzeitbelichtung. Es geht mir darum ihre dynamischen bewegungen einzufangen. Bisher habe ich ca. 1/30 Sekunde belichtet und die Kamera dabei mitgezogen, um die Dynamik zu zeigen (http://abload.de/image.php?img=1bw6hshy.jpg hoffe das geht. wusste nicht, wie groß man hier hochladen darf, deswegen nur der Link).

So (und deswegen ist das hier in diesem Unterthema): Ich möchte nun aber länger belichten, weil mir das noch nicht so gut gefällt (bzw. nicht die korrekte Bildaussage hat). Ich will dafür einen Graufilter kaufen. Nun ist aber die Frage, auf welches der Objektive ich das setzen soll? Das eine (50er) hat einen Durchmesser von 58, das Andere von 62. Und ich brauche nur einen Filter. Das 50er ist ja eigentlich nun nicht für "rennende Pferde" gedacht, hat schließlich keinen Zoom. Und ich stehe nicht ganz dicht neben den Tieren. Das dann richtig zuzuschneiden würde die Bildqualität aber stark beeinträchtigen. Das Kit Objektiv (das einzige mit Zoom) ist aber auch von so mieser Qualität, dass ich nicht weiß, ob sich dafür überhaupt die Anschaffung eines Filters lohnt.
Brauch ich also ein neues Zoom Objektiv (dachte da wenn an 18-105)? Und wenn nicht (was meinem Geldbeutel besser gefallen würde), auf welches soll ich dann den Graufilter packen?

Soooorry für diesen langen Text, ich hoffe, damit kann jemand was anfangen :D
 
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da ist ein Denkfehler beim Abblenden wird das Foto dunkler(also brauchst du eine längere Zeit)
du möchtest kürzer belichten ????

was für eine Blende und Verschlußzeit hat dein Foto und was möchtest du erreichen(verstärken)
charly
 
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Nein, ich will länger belichten,so dass der Bewegungsfluss des Tieres aufgenommen wird und der Hintergrund scharf bleibt. Zumindest möchte ich die Möglichkeit haben, länger als eine Sekunde zu belichten, bei hellen Tageslicht... hab die kleinstmögliche Blende beim 50er genommen. Hilft trotzdem nicht.
 
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Nun, blende ich bei Tageslicht auf f/22 ab, dann kann es schon passieren, dass ich nicht länger als 1/30sec. belichten kann. Gehe ich auf 1/15sec., wird das Bild eben zu hell.

Ich würde bei solchen Pferdefotos nicht auf das Zoom verzichten wollen und halte die Bildqualität bei Mitziehern auch für zweitrangig.

In wie weit ein solches Foto, wie Du es hier hochgeladen hast, jedoch am Ende auch ankommt, weiß ich nicht. Ich würde mein Augenmerk zum Beispiel darauf richten, dass der Kopf des Gauls scharf abgebildet wird und dafür sind 1/30sec. eigentlich recht geeignet.

Aus künstlerischer Sicht würde ich mir um die Qualität des Objektiv keine so großen Sorgen machen. Der schräge Stoff, den Du da so im Blick hast, benötigt das wirklich nicht, also brauchst Du dann auch keinen sauteuren Graufilter zu kaufen. Die Qualität des Fotos ist doch entscheidend.
 
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nicht bei Tageslicht...irgendwann ist die Überbelichtung zu stark...

Hallo,

Im A bzw. B-Modus sollte die Belichtung(Zeit u. BLENDE in Summe) meistens stimmen. Auch ein Graufilter wird berücksichtigt. Die Verschlusszeit wird dadurch je nach seiner Dichte verlängert.

Ob für eine solche Art von bewegten Bildern überhaupt ein Filter notwendig ist kann ich nicht sagen. Ich denke dass abblenden fast reichen sollte.

Zu Deiner Frage zur Filtergröße - wenn es Dir ums Geld geht (gute Filter sind natürlich teuer) würde ich den größten nehmen den ich benötige und mit Adapterringe arbeiten. Die gibt es für wenig Geld in unzähligen Größen in der Bucht oder dem großen Fluss.

Gruß Ralf
 
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Hi!
Ich besitze eine Nikon D5000 Kamera mit einem 50mm 1,8er Festbrennweiten Objektiv und ein (sehr, sehr schlechtes) Kit Objektiv 18-200 von Tamron (war bei der Kamera dabei).
Warum das "Kit"-Objektiv sooo schlecht sein soll, erschließt sich mir nicht.
Selbst die "schlimmsten Gurkengläser" werden beim Abblenden um drei Stufen ab Offenblende recht gut, und für deine Zwecke (Langzeitbelichtung bei Tageslicht) wirst du wahrscheinlich eher noch weiter ab blenden...
Mit einem Graufilter (der Tipp, das mit dem größten nötigen Durchmesser zu kaufen und mit Reduzierringen, die nur etwa 5 Euro kosten, auf die anderen Objektive an zu passen, ist 100%ig OK!) vor einem Objektiv bekommst du allerdings noch ein neues Problem: Der Autofokus könnte Schwierigkeiten bekommen oder ganz streiken, und mit einem Graufilter vor dem Objektiv ist manuelles Fokussieren via Mattscheibe fast unmöglich...
 
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... ich will länger belichten,so dass der Bewegungsfluss des Tieres aufgenommen wird und der Hintergrund scharf bleibt. Zumindest möchte ich die Möglichkeit haben, länger als eine Sekunde zu belichten, ...

mmmh: abblenden, aufblenden, mitzieher, bewegungsdynamik mit scharfem hintergrund. mit 1 s belichten ...

mir scheint, da sind elementare kenntnisse nicht vorhanden oder grundlegende zusammenhänge nicht verstanden. das ist ganz offenbar keine frage der hardware.

ich würde zunächstmal versuchen

- die theoretischen grundlagen zu erarbeiten

- die handwerklichen fähigkeiten auszubilden

- die angestrebten ziele mit dem vorhandenen werkzeug umzusetzen

- die defizite zu analysieren

- und schließlich zu allerletzt darüber nachdenken, ob eine hardware-aufrüstung überhaupt zielführend ist.
 
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Ein gutes Zitat, denn den Inhalt hatte ich überlesen ;)

Wenn der Hintergrund ein Zug ist, der in dieselbe Richtung fährt, wie das Pferd läuft, dann ...
 
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Ein gutes Zitat, denn den Inhalt hatte ich überlesen ;)

Wenn der Hintergrund ein Zug ist, der in dieselbe Richtung fährt, wie das Pferd läuft, dann ...

Weniger wäre mehr - eher mit Metaphern arbeiten - mehr Poesie für die dumme Welt :lachen: - oder was empfiehlt der selbsternannte Rustikus? Sage an frisch - Butter bei die Fische, nölen kann jeder. ;)
 
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a) Ein interessantes, aber sehr schwieriges Thema! Du wirst viel Zeit, noch mehr Fotos und endlos viel Geduld brauchen, um zu einem perfekten Ergebnis zu kommen… ;)

b) Es gibt 2 Techniken, eine Bewegung im Foto zu zeigen:

Zum einen, mit extrem kurzen Belichtungszeiten einen Moment einzufangen, der in jedem Detail des Tieres (Beinhaltung, Körperhaltung, Kopfhaltung, Muskelspiel etc.) einen optimalen Moment abbildet.

Zum anderen, mit längeren Belichtungszeiten einen Bewegungsfluss abzubilden. Das schwierige hierbei ist die Kombination aus Bewegung und Tempo des Tieres, Bewegung der Kamera und Belichtungszeit. MMn. sind hier die Fotos am eindrucksvollsten, bei denen Teile des Tieres (z.B. Kopf/Augen und/oder Hufe) scharf abgebildet werden während andere Bereiche durch die Bewegung unscharf werden. Dabei ist zu bedenken, dass sich Kamerabewegung, Bewegung des Tieres und die relativen Unterschiede im Bild "überlagern". Nehmen wir an, das Pferd läuft quer an Dir vorbei (90° zur Sichtachse) und Du folgst ihm mit Deiner Kamera (Du drehst Dich) und folgst mit der Blickachse exakt der Bewegung des Pferdes, dann werden die Teile des Tieres, die relativ zur Kamera unbewegt sind, scharf abgebildet, die Teile, die sich schneller oder langsamer als die Kamera bewegen, mehr oder weniger unscharf und der Hintergrund gleichbleibend unscharf.

Je nach Tempo des Pferdes, nach Deinen Fähigkeiten, beim Mitziehen exakt zu arbeiten, nach Auslösemoment und nach Beschaffenheit des Hintergrunds (ruhig/strukturiert) kann die ideale Belichtungszeit stark variieren.

Es gehört viel Erfahrung, Geschick, Zeit und Glück dazu, alle Unwägbarkeiten mit einzuplanen/auszuschließen und zu einem perfekten Ergebnis zu kommen…

Ich würde empfehlen, das Procedere mal ausgiebig mit einem berechenbaren Objekt (z.B. einem befreundeten Radfahrer oder Läufer) auszuprobieren, damit Du ein Gefühl dafür bekommst, welches die richtigen Belichtungszeiten sind und wie Du am besten mit der Kamera agierst. Ich würde dafür (und für die Pferdefotos) das Zoom nehmen, ein Stück weggehen und eine längere bis lange Brennweite wählen, die Kamera auf den Modus "S" stellen (Zeit vorwählen, Kamera stellt die Blende ein) und mit verschiedenen Belichtungszeiten experimentieren (ISO so wählen, dass Du bei der gewählten Belichtungszeit eine mittlere Blende hast - f/11-16). Lass´ den Radler/Läufer immer wieder im gleichen Tempo an Dir vorbeifahren/-laufen und übe das Mitziehen (Einzelaufnahmen/Serienaufnahmen), probiere verschiedene Belichtungszeiten und schau Dir an, wie der Hintergrund beschaffen sein muss, damit er Dir gefällt, wenn er verwischt ist, welches Licht ideal ist, damit verwischte Bildteile interessant aussehen etc.

Kamera und Objektiv kannst Du verwenden, ein Graufilter kann (abhängig vom Licht) nützlich sein.

Viel Glück
 
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Die Hinweise von luckyshot finde ich schon recht gut :up:

Die D5000 kann man im Aufnahme-Menu nur bis ISO 100 (Lo 1) herunter drehen. Die ISO-Automatik sollte dabei natürlich ausgeschaltet sein.
Vielleicht reicht dir das mit der kleinster Blende, die das Obektiv hergibt.
Es gibt einige Makro-Objektive, die sich bis auf Blende 32 oder 64 abblenden lassen.

Graufilter sind nicht billig, anderweitig gut brauchbare Polarisationsfilter bringen vielleicht 1-2 Werte Lichtreduzierung.
Mit etwas Glück findest du eventuell ein Stück gleichmäßig dunkelgrau belichtetes Stück Film oder eine graue Folie, die du provisorisch zurechtgeschnitten mit Klebeband vorn anbringen kannst, soweit der Autofokus dann noch arbeitet?
 
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Weniger wäre mehr - eher mit Metaphern arbeiten - mehr Poesie für die dumme Welt :lachen: - oder was empfiehlt der selbsternannte Rustikus? Sage an frisch - Butter bei die Fische, nölen kann jeder. ;)

Das war vom Bauern nur als Animation für die abwesende Künstlerin gedacht, es scheint ja dann doch etwas mehr Beratungsbedarf zu bestehen.
 
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Ich dachte Kunst kommt von Koennen.......


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Und wieder mal…
Neu angemeldet, Frage hingeschmissen und nie wieder reingeschaut. :down:
Kein Kommentar, keine Antwort, garnix.

Das hab´ ich immer wieder und es ärgert mich!
Ich werds mir in Zukunft sehr gut überlegen, ob ich bei Kandidaten mit wenig Posts noch antworte. Ist schade um die Zeit… :mad:
 
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Die TO hat sich längst verabschiedet, und das wundert mich kein bisschen.

Es war wirklich eine sehr einfache Frage, aber leider nur zwei brauchbare Antworten.

Spätestens nach den Kommentaren von Hanner B. kann man es einem Anfänger nicht verübeln, wenn er sich umgehend aus dem Forum wieder abmeldet.

:down:
 
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