Stellen wir also die Uhr gut ein Jahr zurück und finden uns im Januar 2013 auf einer Tour im Sinai.
Das Wetter ist toll, schon warm und die Landschaft imposant.
Wenn Ihr genau hinschaut könnt Ihr unser Tour-Team sehen.
#2
Es wird Nachmittag und wir schlagen Lager auf.
Damals hatten wir auch Zelt dabei - leider nur das nicht wasserdichte Innenzelt.
Auch der Himmel sah schon irgendwie seltsam aus - in Nachinein betrachtet.
#3
Wir waren ja ganz schön was gelaufen, müde und sind schnell eingeschlafen.
Irgendwann wachen wir auf, es donnert in der Ferne und die ersten Tropfen klopfen auf unser "Zelt"
Es ist kohlrabenschwarzstockdunkel.
#4
Mina, unser Guide reagiert schnell und schmeißt zwei Flickenteppiche,
die normalerweise als Sitzgelegenheit dienen als Regenschutz über unser Zelt.
Es ist daraufhin gefühlt an der höchsten Stelle noch etwa 40cm hoch, der Sauerstoff wird schnell knapp.
Am Fußende öffnn wir den Reißverschluß, so dass etwas Luft reinkommen kann.
Das Gewitter ist jetzt bei uns und es regnet auch sehr sehr stark.
Mina gibt uns noch bescheid, das er wach bleiben wird und die Gegend im Auge behält.
Sollte es gefährlich werden oder der Regen in 2 Stunden nicht aufhören,
würde er uns wecken, damit wir in höhere Lagen ausweichen.
Naja, irgendwann werden wir müde und schlafen ein - ist der Reißverschluß auch weit genug geöffnet??