In meiner Logik korrigiert man die Verzerrung zu 100% und danach scheidet man ein Rechteck zu so dass keine „blinden“ Pixel verbleiben.
Wenn DXO besser sein will, korrigieren sie dann die Verzerrung nur unvollständig? (Unter 100%?)
Ich nehme an, man hätte es vor allem nicht verkaufen können.Objektive wie das 14-30 hätte man früher jedenfalls nicht gut gebrauchen können, nehme ich an.
Für mein Shift PC-Nikkor 28mm f/3.5 aus den späten Achtzigern hatte ich mir in Nikon Capture NX2 seinerzeit ein eigenes Profil für die Verzeichungskorrektur angelegt, um gescannte Dias und Negative im Tiff-Format damit ebenso verbessern zu können, wie mit dem Objektiv später aufgenommene Digitalbilder zu D80-/D800-Zeiten.Analog = Print. Wie hätte man da korrigieren sollen?
Jeder RAW-Konverter hat andere Algorithmen und ist unterschiedlich mutig beim zuschneiden.https://www.dxo.com/de/news/optics-modules-august-2026 schrieb:Bei Ultraweitwinkel-Brennweiten muss jeder RAW-Konverter starke geometrische Korrekturen vornehmen und anschließend entscheiden, wie viel des korrigierten Bildes er sicher beibehalten kann.
Danke für Deine aufschlussreichen Ausführungen, Roman. Das sehe ich genauso. Capture One entnimmt die Korrekturdaten bei neueren Objektiven dem "Manufacturer Profile" des Herstellers und zeigt diesen Status an. Das sollte dazu führen, dass die hiermit erzeugten JPGs exakt denen aus der Kamera oder aus Nikon NX Studio entsprechen. Ob das Seitenverhältnis von 3:2 beibehalten oder auf Grund des Korrekturprofils geringfügig geändert werden soll, kann man am Bildschirm selbst überprüfen und entscheiden.... Ich verwende Capture One und bin damit sehr zufrieden. Auch was die Entzerrung anbelangt, wenn's mal nötig sein sollte.
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Die Verzerrung ist doch messbar und es gibt eine eindeutige Abweichung jedes Bildpunktes von der prefekten Projektion, die man bei der Entzerrung eindeutig zurücksetzen kann. Oder man cheated und korrigiert nicht alles. (Was ich nicht haben wollte, wenn ich eine Entzerrung vornehme.)