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Stefan L.

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Nein, keine Sorge, daß soll hier kein pauschalierender Randale-Thread werden, sondern einfach ein paar Gedanken von mir zu dem Thema. :)

Die Spiegellos-Knipserei begann bei mir vor etwas über 6 Jahren anläßlich des 70. meines Vaters, zu dem ich mit dem Motorrad anreiste. Aus Platzgründen wollte ich keine meiner damaligen (und tlw. noch heutigen) D's mitnehmen und kaufte mir recht spontan eine der ersten spiegellosen Systemkameras überhaupt, die Olympus E-PL1 mit Kitoptik. Der kleine Sensor rauschte wie Sau, in der Sommersonne war mit dem Display nicht viel anzufangen und der gebraucht gekaufte Aufstecksucher war auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Trotzdem hatte ich die Kleine viel häufiger dabei als zuletzt meine D-SLR, die ich nur noch mitnahm, wenn ich explizit zum Fotografieren loszog.

Die kleine Oly ist schon lange wieder verkauft, dafür sammelte sich in der Zwischenzeit so einiges an spiegellosens Kameras bei mir an. Aktuell buhlen einen Panasonic µFT, zwei Sony NEX (APS-C) und zwei Sony A7 (FX) um meine Aufmerksamkeit, dazu kommt noch eine Nikon 1 und Panasonic FZ1000 mit 1" Sensoren.

Vor einigen Jahren wurde ich nicht müde den Untergang der D-SLR durch die Spiegellosen zu postulieren, inzwischen sehe ich dies -auch und besonders nach sehr anregenden Diskussionenn hier im Forum- etwas differenzierter.

Basis für diesen Thread war unser diesjähriger Sommerurlaub (Urlaub heißt wegen unseres "Privatzoos" max 4 Tage innerhalb D's). Da meine Frau nullte und ich bei den letzten Ausflügen schon gesehen hatte, das sie die Objektivwechselei an meinen großen Sonies zunehmend nervte war schnell klar, das die zu Haus bleiben würden. Die Überlegungen schwankten zwischen meiner "Allzweckwaffe" Pana FZ1000 (25-400mm Optik samt 4K Video) oder der Nex 5R mit dem 18-200..

Auf der anderen Seite hatte ich gerade erst ein Tamron 16-300 für die D5300 gekauft, warum eigentlich nicht die mitnehmen? Da unser Hotel an einem See lag sollte eh die auf IR umgebaute D300 mit dem 18-55 mit, da war es nur schlüssig mal wieder mit D-SLR loszuziehen.

Gesagt getan, zusätzlich sollte das, seit Ewigkeiten im Schrank rumstaubende, Sigma 10-20 mit, Festbrennweiten blieben (fast) komplett zu Hause. Der erste AHA-Effekt ergab sich schon beim Taschepacken. Für die D5300 wollte ich die kleinstmögliche Tasche mitnehmen, in die gerade so die Kamera mit dem Zoom, das UWW, Ersatzakkus und das Ladegerät paßten. Bisher hatte ich sie nur auf Tagesausflügen dabei, nun stand ich auf einmal vor dem Problem dieses Monsterladegerät dessen gewinkelter Stecker sich wohl nicht zerstörungsfrei lösen lßte einzupacken. Ist jemals ein Nikon-Entwickler mit der Kamera verreist? Wohl eher nicht, denn sonst hätten die so einen Mist (gleiches gilt für die J1) wohl kaum an Kunden ausgeliefert. Die Ladegeräte meiner Panas und Sonies sind kleine flache Kästchen, die man immer noch irgendwo in der Fototasche unterbringt, das Ding der D5300 mußte in die Reisetasche.

Hier gleich ein Einschub für alle, die jetzt losschimpfen: Ja man kann sich problemlos z. B. von Patona auch kleinere Ladegeräte kaufen und ja die kleinen Sonies werden frecherweise ab Werk komplett ohne Ladegerät ausgeliefert (man kann sie direkt über USB laden). Trotzdem ist mir schleierhaft was die bei Nikon sich dabei gedacht haben, die Ladegeräte für die D300/D700 zeigen doch, das sie wissen wie es geht, oder spart man durch das Weglassen des Eurokabels so viel ein?
 
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Nimm mal die liegende Ansicht ;)

Und das finstere Guckloch einer D5000 willst du nicht wirklich gegen den zu Recht gelobten EVF einer X-T1/2 oder sogar 10 tauschen...

Ja und nein.

Was mich kolossal an der xpro2 z.b. Stört, ist dass ein teil des Objektivs immer im Bild (Sucher) ist und mich nervt.

Aber das außer mittige okular ist zwar gewöhnungsbedürftig aber auch sinnvoll.
 
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Ich kann dir nach wie vor nicht ganz folgen, eine D5500 kann man preislich durchaus mit eine Fuji X-T10 oder Sony 6000 vergleichen, mit ein bisschen Glück liegt auch eine X-T1 preislich nicht so weit weg.

Deine Definition einer versuchten Profikamera müsstest du mir bitte bei Gelegenheit auch noch mal erklären.

Jetzt weitest du das Feld aber stark aus ;-) Kritisiert wurde die D5xxx-Reihe für den zu kleinen Sucher, das ist auch durchaus korrekt. Der ist aber wiederum dem günstigen Preis geschuldet, wie man ja auch an dem deutlich größeren Sucher der D7200 sehen kann.

"Versucht" eine Profikamera zu sein. Ich habs jetzt mal ergebnisoffen formuliert, aber Fujifilm hat hier durchaus einige Komponenten/Eigenschaften eingebaut die man in der Regel mit dieser Kameraklasse in Verbindung bringt, z.B.2 Speicherkartenschächte für Absicherung bei der Speicherung und Wetterfestigkeit.

Ob der AF allerdings auch auf der Höhe der Zeit ist, also auch für bewegte Motive geeignet, dazu gibt es noch zu wenige Erfahrungsberichte.
 
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Jetzt weitest du das Feld aber stark aus ;-) Kritisiert wurde die D5xxx-Reihe für den zu kleinen Sucher, das ist auch durchaus korrekt. Der ist aber wiederum dem günstigen Preis geschuldet, wie man ja auch an dem deutlich größeren Sucher der D7200 sehen kann.

"Versucht" eine Profikamera zu sein. Ich habs jetzt mal ergebnisoffen formuliert, aber Fujifilm hat hier durchaus einige Komponenten/Eigenschaften eingebaut die man in der Regel mit dieser Kameraklasse in Verbindung bringt, z.B.2 Speicherkartenschächte für Absicherung bei der Speicherung und Wetterfestigkeit.

Ob der AF allerdings auch auf der Höhe der Zeit ist, also auch für bewegte Motive geeignet, dazu gibt es noch zu wenige Erfahrungsberichte.

Wenn ich meine Frau zitieren darf "...X-T1/2 oder sogar 10 tauschen..." Wenn wir jetzt der einfachheitshalber die X-T2 als völlig neues Modell außer acht lassen sehe ich da schon eine gewisse Vergleichbarkeit.

Was den AF betrifft, je nach dem mit welcher DSLR verglichen wird, habe ich meine Zweifel das die Fuji da mithalten kann.

Wenn ich einen schnellen und treffsicheren AF brauche würde, wäre meine pers. Wahl nach wie vor eine DSLR* Zumindest bei Fuji scheint mir das aber auch nicht unbedingt die Zielkundschaft zu sein. Meine Hauptmotive sind beispielsweise Landschaft/Reisen, da braucht es nicht unbedingt einen flotten AF.

*Bei der D600 hatte ich als Tele ein uraltes 70-300mm G, AF-Technisch konnte man mit der Kombi auch keinen Blumentopf gewinnen.
 
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*Bei der D600 hatte ich als Tele ein uraltes 70-300mm G, AF-Technisch konnte man mit der Kombi auch keinen Blumentopf gewinnen.

Das stimmt leider - zudem sind die AF-Punkte doch sehr konzentriert in der Mitte. Ansonsten ist sie bei mir als tragfähige DSLR immer dabei.

Angenommen, Nikon bringt zur Photokina eine FX/DX-Spiegellose - wie sich dann wohl die Kommentare anhören :D ???

Grüße
Erhard
 
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Kritisiert wurde die D5xxx-Reihe für den zu kleinen Sucher, das ist auch durchaus korrekt. Der ist aber wiederum dem günstigen Preis geschuldet, wie man ja auch an dem deutlich größeren Sucher der D7200 sehen kann.
Der kleine Sucher ist vor allem der Bauweise geschuldet, die wiederum dem geringeren Gewicht für die kleineren Kameras und letztlich eben den Kosten geschuldet ist. Die Sucher der DSLR-Einsteigerkameras aller Hersteller haben einen Pentaspiegel verbaut, der im Vergleich zum Dachkantprisma viel mehr Licht schluckt.

Der Vorteil der Spiegellosen ist in diesem Fall auch, dass die Suchergröße Sensorformat unabhängig ist. Depreview.com veranschaulicht das hier (ein bisschen scrollen) am Beispiel der Fuji X-T1 und Olympus OM-D. Die Helligkeit kann man entgegen der Spiegelfraktion sogar selbst regeln ;)
 
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Der kleine Sucher ist vor allem der Bauweise geschuldet, die wiederum dem geringeren Gewicht für die kleineren Kameras und letztlich eben den Kosten geschuldet ist. Die Sucher der DSLR-Einsteigerkameras aller Hersteller haben einen Pentaspiegel verbaut, der im Vergleich zum Dachkantprisma viel mehr Licht schluckt.
(...)

Einsteigerkameras, genau! Ja, aber wie bereits gesagt bereits ab der nächsthöheren Kameraklasse (D7xxx) sieht es bereits deutlich besser aus, was den Sucher betrifft. Nicht ganz so groß wie die EVFs der entsprechenden Mirrorless-Kameraklasse, aber meiner Meinung nach für eine schnelle Komposition in ihrer Übersichtlichkeit evtl. sogar besser geeignet.

Und regeln muss man da eh nix, da die Prismensucher exakt gleich helt sind wie die Umgebung - das schafft kein EVF an einem hellen Sommertag.
 
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Ich war am WE bei einem Event wo relativ viel fotografiert / gefilmt wurde (US-Car-Treffen) und habe mal ein wenig darauf geachtet. Ist zwar keine valide statistische Methode dahinter, aber einfach mal so meine Eindrücke bzgl. der "Fotomaschinen":

Die größte Gruppe war tatsächlich die der Handy-Fotografen, für mich etwas überraschend auch relativ viele ältere Leute (damit meine ich als fast 50er wirklich alte). Dazu fand ich es faszinierend wie gnadenlos das Digitalzoom eingesetzt wurde. Einfach irgendwie vors Auto gestellt, den Rest machen wir digital :eek:

Der einzige in der Altersklasse 50+ mit einer richtigen Kamera war ein Herr mit einer auf den roten Punkt umgelabelten Pana FZ1000. Das war gleichzeitig auch die einzige Superbridge, die ich sah.

Die nächstgrößrere Gruppe waren dann doch die Kompakten. Deren Nutzer hatten wohl die Foren-Kritiken, das es blöd aussehe die Knipse mit zwei weit ausgestreckten Armen von sich zu halten, ernst genommen. Ich sah ausschlißlich mit den kruzen Bändchen am rechten Handgelenk befndliche Knipsen, die dann kurz einhändig hochgerissen wurden, Knips, ab zum nächsten Auto. Ich weiß gar nicht was ihr immer mit Bedienungskomfort habt, das Einzige was man braucht ist eine Zoomwippe und ein Auslöser, die beide mit dem gleichen Finger erreichbar sind.

Von den 1" Edelkompakten alá Canon G X oder Sony RX100 sah ich keine einzige. Genausowenig wie etwas aus dem µFT-System was mich schon verwunderte. Dei einzigen Spiegellosen waren ein paar Sony NEX5/6 bzw. deren Nachforlgerinnen jweils mit den 16-50 oder 18-55 Standardzooms.

D-SLR waren klar mehr vorhanden, ich würde sagen mit einem leichten Übergewicht in Richtung Canon, von denen konnte ich auch die einzigen größeren Kameras entdecken (2x 5D mit BG) an der einen auch das einzige "Profiobjektiv" ein 70-200 4L. Die größte Nikon war eine D90, als Optiken sah ich nur die diversen 17-xx Fremdanbieter und 18-xxx Nikorre. Kamerataschen/Rucksäcke waren die absolute Ausnahme, im Normalfall waren nur kleine Holstertaschen im Einsatz.

Das beim Autoknipsen an einem sonnigen Tag ein Polfilter ein völlig unverzichbares Muß ist, schien noch nie jemadn gehört zu haben :fahne:

Entweder funktioniert bei den Canonen der Kontrast-AF besser, oder Canoniere sind da schmerzfreier, jedenfalls wurden die recht häufig im LV über Display eingesetzt, während ich die Nikons nur am Auge vorfand.

Ich selbst war der totale Exot, nicht nur wegen der R II, sondern auch da ich nur zwei FB (eine an der Kamera, die andere im Lenscase am Gürtel) mithatte und mehrfach am Objektiv rumschrauben mußte (Blende, Focus da MF-Linsen, Polfiter). Die Geduld gegenüber Fotografen war schon durchaus vorhanden, mich fanden sie dann doch etwas sehr langsam :hehe:
 
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So unterschiedlich können Wünsche und Erfahrungen sein ...

Was den AF betrifft, je nach dem mit welcher DSLR verglichen wird, habe ich meine Zweifel das die Fuji da mithalten kann.

Die Fuj XT-1 und die neue XT-2 sind in meinen Augen die interessantesten DX Kameras überhaupt. Die Haptik ist genial, die Objektive sind bekannt erstklassig (Fuji spielt seit 50 Jahren in der Champions League der Objektivhersteller) und es gibt einen echten Willen, DX professionell auszubauen (zB: 1.2-56mm). Dafür ist natürlich auch ein konsequenter Preis fällig: die XT2 liegt näher an der D500 als an der D7200 und kann nach den Daten mit keiner von beiden konkurieren. Nur A (Zeitautomatik) und M und keine vielschichtige Menüstruktur, sondern direkten Zugriff auf Zeit, Blende, ISO und Korrektur via Drehrädern ... das Ganze mit Abmessungen wie zu analogen Zeiten. Fuji XT1 und XT2 sind die Kameras, die die Df immer sein wollte. Ein Set mit Body und drei Brennweiten bleibt extrem kompakt und für People, Portrait und Hochzeit ist es einfach derzeit DAS Kamerasystem.


Bei der D600 hatte ich als Tele ein uraltes 70-300mm G, AF-Technisch konnte man mit der Kombi auch keinen Blumentopf gewinnen.

Ich bin kein Tele-Typ - das vorweg. In meiner Tasche befinden sich sechs Objektive: 17, 35, 50, 85, 24-70 und ... (Trommelwirbel) ... das 70-300 VR. Mein einziges 'echtes' Tele an der D610. Damit mache ich alle Sportphotos - die Reitturniere meiner Tochter, die Surfer am Strand und die Kajaker im Wildbach. Gerade im bewegten Wasser wird es für den AF schwierig: oft wird vom Sportler weg zur Welle fokussiert, und die Korrektur muss dann möglichst schnell gehen. Das macht das 70-300 VR eigentlich ganz gut.







Jaaaa, wir gehen zum toben auf den Teich, wenn die Stehsegler einpacken, weil es zu gefährlich wird ...​
 
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Das Fujifilm-System ist sicher sehr interessant und zeigt den "Großen" wie man "Retro" auch ins 21 Jahrhundert transportieren kann, ohne halbherzige Umsetzungen a la Df. IMHO ein sehr schönes Liebhabersystem.

Von der Ergonomie allerdings unpraktisch, Blende am Objektiv verstellen muss wirklich nicht mehr sein. Da lasse ich die Hand lieber ruhig stabilsierend am Objektiv und verstelle mit dem Daumen.

Bin kein Hochzeitsfotograf, aber da scheint die Lieblingskombi derzeit eher die D750 + Sigma 35 1,4 zu sein.
 
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Einsteigerkameras, genau! Ja, aber wie bereits gesagt bereits ab der nächsthöheren Kameraklasse (D7xxx) sieht es bereits deutlich besser aus, was den Sucher betrifft. Nicht ganz so groß wie die EVFs der entsprechenden Mirrorless-Kameraklasse, aber meiner Meinung nach für eine schnelle Komposition in ihrer Übersichtlichkeit evtl. sogar besser geeignet.

Und regeln muss man da eh nix, da die Prismensucher exakt gleich helt sind wie die Umgebung - das schafft kein EVF an einem hellen Sommertag.

Als leichte Wanderlösung habe ich zwischendurch auch durchaus an eine D7200 gedacht, zumal Nikon auch ein paar nette DX-Linsen im Programm hat. Mittlerweile habe ich mich aber so an mein Klappdisplay gewöhnt (von dem ich noch vor 10 Monaten steif und fest behauptet hätte das ich so ein Zeugs im Leben nicht brauche :D ) das ich das nicht mehr missen möchte.

Was den Sucher betrifft sollte man die Kirche im Dorf lassen, die Unterschiede sind eher was fürs Forum als im praktischen Alltag. Als Brillenträger hatte ich nebenbei auch bei der D600 mit Sonne so meine Probleme.

Von der Ergonomie allerdings unpraktisch, Blende am Objektiv verstellen muss wirklich nicht mehr sein. Da lasse ich die Hand lieber ruhig stabilsierend am Objektiv und verstelle mit dem Daumen.

Bin kein Hochzeitsfotograf, aber da scheint die Lieblingskombi derzeit eher die D750 + Sigma 35 1,4 zu sein.

Weil man ja quasi dutzende Male in der Minute die Blende verstellt, an einem hellen Sonnentag, im Serienbildmodus wo man sich zeitgleich die Bilder anschauen muss, mit AF-C von tieffliegenden Düsenjägern. :D

Es gibt sicherlich User die wirklich ähnliche Anforderungen haben und ich verstehe auch das man dazu neigt aus den eigenen Ansprüchen an ein System heraus zu argumentieren, aber manchmal klingt das doch ein bisschen wie Kamera-Quartett :)

Was der geneigte Hochzeitsfotograf benutzt ist mir und vermutlich auch den anderen 98% der Nichthochzeitsfotografen ziemlich egal.


So unterschiedlich können Wünsche und Erfahrungen sein ...

Der AF der X-T1 ist gut, für meine Ansprüche völlig ausreichend, aus meiner Sicht aber auch nicht mehr.

Das 70-300 VR (SWM) kann man aber nur sehr bedingt mit dem 70-300 G (Stangenantrieb) vergleichen was den AF betrifft. Für jemanden der keinen Sport o.ä. fotografiert ist das aber auch relativ nebensächlich
 
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Christian Ahrens und Peter Steffen, das sind so nebenbei mal zwei Profis die derzeit die Fujis in ihren Bereichen beruflich einsetzen.
Nur falls man mal nach Beispielen sucht.

Mobile Grüße von snap7
 
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Weil man ja quasi dutzende Male in der Minute die Blende verstellt, an einem hellen Sonnentag, im Serienbildmodus wo man sich zeitgleich die Bilder anschauen muss, mit AF-C von tieffliegenden Düsenjägern. :D

Entschuldige, aber du beurteilst hier gerade abwertend die Anforderungen anderer, das hat meiner Meinung nach in einer Diskussion über Kamerasysteme nichts verloren.
 
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Christian Ahrens und Peter Steffen, das sind so nebenbei mal zwei Profis die derzeit die Fujis in ihren Bereichen beruflich einsetzen.
Nur falls man mal nach Beispielen sucht.


Auf professioneller Seite gibt es so einige Berichte, die wegen der Größe der Kameras gewechselt sind (hier von D4 nach Fuji X: http://www.fuji-x-forum.de/fuji-blog/2016/06/bertram-solcher-umstieg-nikon-d4-fuji-x-pro2/ oder von Fuji weg nach µFT: http://stockografie.de/from-fuji-x-to-the-olympus-pen-f/ )

Da Fuji extra eine Gruppe X-Photographer pflegt (http://fujifilm-x.com/de/photographers/ ) müssen diese auch von irgendwelchen Systemen hergekommen sein.
 
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Entschuldige, aber du beurteilst hier gerade abwertend die Anforderungen anderer, das hat meiner Meinung nach in einer Diskussion über Kamerasysteme nichts verloren.


Da ist nicht umsonst eine Grinsesmiley am Ende. Bei einem so ernsten Thema ist ein bisschen Humor aber natürlich fehl am Platz.
 
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Da ist nicht umsonst eine Grinsesmiley am Ende. Bei einem so ernsten Thema ist ein bisschen Humor aber natürlich fehl am Platz.

Dass hier etwas übertrieben dargestellt wurde ist mir schon klar, aber meiner Meinung nach sollte man einfach Anforderungen anderer als gegeben hinnehmen. Wobei es hier nichtmal darum geht, wie oft man die Blende verstellt, wichtig ist, wie schnell das im Bedarfsfall gehen kann.

Bei meinen Nikons kann ich sogar, während ich den Finger am Auslöser habe und weiterhin das Objektiv stabilisiere, die aufs Daumenrad gelegte Blende verstellen, zB weil mir klar wurde, dass ich doch etwas mehr Schärfentiefe brauche oder weil im Hintergrund etwas auftaucht das ich unschärfer haben will - das braucht nicht jeder so blitzschnell, aber es kann jeder beurteilen ob er es benötigt und dementsprechend und für ihn ganz persönlich die Ergonomie einer Kamera einschätzen.
 
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....
Bei meinen Nikons kann ich sogar, .....


jetzt akzeptiere doch endlich das die Spiegellosen auch im Sport auf dem Vormarsch sind ....:fahne:

mich wundert immer ein wenig, dass in dieser diskussion das finanzielle desaster eines Systemwechsels nicht diskutiert bzw berücksichtigt wird. Nachdem ich xy Nikon Objektive und Blitze etc habe verkaufe ich das doch nicht alles mit Verlust nur weil es eine Objektiv/ Body Kombi gibt die handlicher und (etwas) leichter sein könnte. Aber natürlich jeder wie er meint.:)
 
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Es soll oder muss ja auch niemand wechseln. Bei mir war das auch erst als Zweitsystem gedacht. Mehrer Monate später hat es sich bei mir zum Hauptsystem entwickelt. Klar das je nach Equipment, Einsatzgebiet oder pers. Vorlieben ein DSLM nicht für jeden das richtige System ist.
 
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mich wundert immer ein wenig, dass in dieser diskussion das finanzielle desaster eines Systemwechsels nicht diskutiert bzw berücksichtigt wird. Nachdem ich xy Nikon Objektive und Blitze etc habe verkaufe ich das doch nicht alles mit Verlust nur weil es eine Objektiv/ Body Kombi gibt die handlicher und (etwas) leichter sein könnte. Aber natürlich jeder wie er meint.:)

Zur Finanzierung meines Sony-Zeugs muß immer wieder Nikon-Kram weichen. Das durchaus mit herben Verlusten, aber warum soll ich die Sachen unbenutzt in der Ecke liegen lassen? Davon werde sie auch nicht besser.

Auch wenn es eine zig-male Wiederholung ist: Handlicher und Leichter ist nur ein kleiner Aspekt, für mich (als überwiegend Bewegungslos-Knipser, dafür Bewegtfilmer) ist die A7 RII den D-SLR in verschiedener Hinsicht schlicht überlegen. Da ist die angenehme Größe und Gewicht nur ein netter Nebeneffekt
 
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Nachdem ich xy Nikon Objektive und Blitze etc habe verkaufe ich das doch nicht alles mit Verlust nur weil es eine Objektiv/ Body Kombi gibt die handlicher und (etwas) leichter sein könnte. Aber natürlich jeder wie er meint.:)

So ein Komplettwechsel, egal in welche Richtung, würde immer ein Verlust bedeuten (außer bei einem Fall, wie ich letztens von jemandem gehört habe, bei dem die komplette Nikon Ausrüstung durch Canon ausgetauscht wurde - aber das schien auch schon länger her zu sein).

Daher ist mir persönlich beim Kauf von Objektiven die Möglichkeit zum Adaptieren sehr wichtig (Blendenring, guter manueller Fokus, etc). So hab ich bei einer Kamera eine Handvoll nativer Objektive, die sich lohnen und der Rest wird aus einem großen Pool von älteren ergänzt.
Die Kamera oder der Hersteller verliert dabei an Bedeutung und man kann zwischen den meisten Modellen, wenn das Auflagemaß mitspielt, wechseln und die optimale Kombination mitnehmen.

Da klappt natürlich nur, wenn man manuellen Fokus gewohnt ist und AF nicht immer benötigt. Und neuere Objektive fallen in der Regel wegen der elektronischen Steuerung raus, wenn sie nicht als Ausnahmekauf ausgewählt wurden.

Handlichkeit war eigentlich kaum ein Kriterium für mich gewesen - will ich eine Kamera für die Jackentasche, so reicht mir eine Ricoh GR.
Würde ich oft Candid Shooting nachgehen, wäre eine D4 natürlich nicht meine Wahl.
 
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Da klappt natürlich nur, wenn man manuellen Fokus gewohnt ist und AF nicht immer benötigt. Und neuere Objektive fallen in der Regel wegen der elektronischen Steuerung raus, wenn sie nicht als Ausnahmekauf ausgewählt wurden.

Letzteres ändert sich doch gerade dramatisch.

An der A7 IIer Serie und auch der A6300 lassen sich jetzt schon alle Canon EF und EF-S und die Fremdfabrikate mit EF-Anschluß, viele Nikon AF-S, Sigma SA und natürlich alte Minolta Linsen voll adaptieren, also inkl. funktionierendem AF (wenn auch derzeit von den Minolta Linsen und wenigen EF-S abgesehen noch schneckenlangsam) und kompletter Blendensteuerung.

Für die Canon Optiken gibt es inzwischen sogar verschiedene Adapter-Hersteller, angeblich kommen auch weitere Nikon-F AF Adapter demnächst auf den Markt.

Die Marke des Bodies wird in Zukunft relativ unwichtig werden, ich bin mal gespannt wie lange CaNikon brauchen um das zu kapieren.
 
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