Mitmachthema "Dingsbums"

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Jeton für Schisser :bibber: im Werte von 15,90€!
Wenn der Croupier: „Rien ne va plus“ ausruft, kann man noch schnell zurückziehen!

oder

Notausvorrichtung für den Autoscooter wenn man aus der Karre katapultiert wird (Ähnlich wie beim Jetski:surfing!
 
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Wieso, weshalb, warum …
Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Ok, da meine Glaskugel keinen Empfang hat, versuch ich es mal

Wo findet das DB normalerweise seinen Einsatzbereich:
1. Haushalt
1.1. Küche
1.2. Bad
1.3. Wohnbereich
1.4. Garten
2. Industrie / Gewerbe
2.1. Produktion
2.2. Instandhaltung
2.3. Forschung / Entwicklung / Labor
2.4. Landwirtschaft​
3. Hobby​
4. Anderes​

5. Funktion
5.1. Dichten / Abdecken
5.2. Halten / Greifen
5.3. Deko
5.4. ???​


6. Aus welchem Material ist das DB gefertigt?
6.1. Gummi
6.2. Silikon
6.3. Kunststoff, weich
6.4. Kunststoff, hart
6.5. Gelliertes Schlumpfpürree
6.6. Verschiedene, welche?​
7. Gebrauchs- oder Verbrauchsartikel?​

So, dann klär mal einen bei diesem DB im Dunkel tappenden auf:gruebel:
 
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Sven, ich springe mal ein, ja? Ich habe meines ja hier vor mir liegen.

 
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Ich kann zwar nicht so gut wie das Orakel von Delphi reden wie Sven, aber ich mache erst einmal weiter.

Mit den Händen wird dort, wo das DB gebraucht wird, gearbeitet.
Kantenglätter / -polierer für Leder?
Ich denke, für diesen Zweck dürfte es geeignetere DBs geben.
Andere Idee:
eine Art "Quick Release" oder Fernauslöser?
Das mag bei der einen oder anderen ururururu-alt-Plattenkamera vielleicht sogar funktionieren...
.
 
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Klein aber oho!
Das DB, die Bundschließe, hat es sogar in den Bericht des Bundesrechnungshofes aus dem Jahr 1977 geschafft. Seite 64 Absatz 133. Das schaffen nicht viele DBs.
Guckst Du hier:https://www.bundesrechnungshof.de/de/veroeffentlichungen/bemerkungen-jahresberichte/jahresberichte/1-archiv/1975-bemerkungen-teil-ii-gesamtbericht-pdf

 
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Ich möchte noch etwas hinzufügen.

Erstens ist die Bundschließe streng zu unterscheiden von der Beutelschließe. Erstere dient dazu, einen
Stapel Briefe so zusammenzubinden, daß dieser jederzeit mit nur einer Hand wieder geöffnet werden kann.
Die Beutelschließe sieht anders aus und dient dazu, Postbeutel (vulgo auch Säcke genannt, womit man aber
jeden eingefleischten Postler in die Flucht schlagen kann) zu verschließen, wobei es ebenfalls wichtig ist,
daß diese leicht wieder geöffnet werden können.

Exkurs: viele (ausländische?) Luftpostbeutel werden übrigens mittels eines Metallstreifens unlösbar verschlossen,
was dem Gedanken der leichten Öffenbarkeit natürlich entgegensteht.

Und noch dies: Im Internet, genauer auf Wikipedia, steht, wieder einmal, Mist, Diesmal über die Bundschließe.
Sie hat - natürlich - nicht einen Durchmesser von einem Zentimeter, sondern von genau 25 Millimetern. Und die
daran geknüpfte Kordel ist auch kein "Bindfaden", sondern eine weiche Flechtschnur aus Baumwolle.

Selbst bei der Museumsstiftung Post und Telekommunikation vermag man nicht zwischen Materialen zu
unterscheiden, hier besteht die Schnur der Bundschließen angeblich aus "Hanf". Das wäre ja nun sehr
"hautfreundlich", wenn die Zusteller und Zustellerinnen dutzendemale am Tag mit einer groben Hanfschnur
hantieren müßten. Ich habe sowohl bei der Museumsstiftung als auch bei Wikipedia diesbezüglich meinen
Senf dazugegeben, aber bisher noch nichts erreicht. Ich bleibe dran!
Es lebe die Bundschließe!!!

Wer die Bundschließen (oder die Beutelschließe) der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
einmal sehen möchte (es gibt dort alle Farben), gibt hier das Suchwort "Bundschließe" oder "Beutelschließe" ein:
http://emp-web-09.zetcom.ch/eMP/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&moduleFunction=search

(Und nun soll noch einer sagen, das Internet mache doof.)

Edith meint, ich solle noch etwas zur Anwendung sagen.
Um nun einen Briefstapel mittels der Bundschließe zu binden, nimmt man den Stapel Briefe in eine Hand, legt
die eigentliche Bundschließe obenauf und hält sie mit einem Finger (dem Daumen) fest. Dann legt man die Schnur
um den Stapel herum, führt sie nach vorne, einmal an der Bundschließe in einer Kehre von 90 Grad vorbei, dann
quer um den Briefstapel herum und gelangt nun wieder nach vorne zur Schließe. Jetzt muß man nur noch die
Schnur ein- oder zweimal um die Bundschließe wickeln, wo sie durch die sinnreiche Gestaltung derselben
festgeklemmt und somit gehalten wird. - Der Briefbund ist fertig!

Kleiner Nachtrag: Nach einem Eintrag bei der Museumsstiftung Post und Telekommunikation (dort sind übrigens
auch die Abmessungen genannt) nannte man die Bundschließen früher Schnürösen. Wann "früher" war, wird
allerdings nicht mitgeteilt.
.
 
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Danke an Arnd und Christian für die
fachkundigen Erläuterungen. :up:


Für künftige Großtaten empfehle ich
allen sorgsame Nachbereitung der
diversen Hinweise, denn z.B.

Schwarzweiß für Legastheniker
zielte natürlich auf "Bund" …


Auf meiner Bundschließe steht
übrigens schlicht "POST" – als
wer was von "Poste mal Gelb"
murmelte, sah ich schon das
Ende eingeläutet – von wegen,
wie sich herausstellte.


 
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