Die Nikon D500 ist da....

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Drei Wochen lang jeden Tag 1.000 Bilder? Respekt. Nach spätestens 4 Tagen würde ich keine Kamera mehr sehen wollen. Sans Ear grüßt

Schlimmer... es waren nur 2 Wochen. Machen im Schnitt 1500 pro Tag ;)

Ich habe die D500 dafür eingesetzt, wofür sie gemacht ist: Wildlifefotografie mit 10 fps. Wenn man den Finger 10 Sekunden drauf lässt (und das kann man da ständig) kommen schon einige Bilder zusammen.

Für vier Bilder am Tag hätte ich die D810 behalten... ;)


 
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Der war bestimmt zusammen mit dem powerbauer beim Nascar-Rennen. Wo ist der Typ eigentlich hin?

Ich habe heute 4 Fotos gemacht und eines davon verschmäht. Darf ich jetzt ne 810 kaufen?

Das qualifiziert Dich doch schon locker für eine Kamera mit nem "L" vorne :D

Genau, Du darfst dem Beuteltier Deine Df schicken, der baut Dir das Display aus. Dann hast Du eine Nikon F-D. Sans Ear grüßt
 
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Wie geht ihr eigentlich mit der Datenflut um, die sich mit der D500 produzieren lässt?

Hi,
die D500 kann auch weniger als 10 Bilder pro Sekunde, wenn man den Finger rechtzeitig vom Auslöser nimmt :D
Im Ernst, wenn du die Frequenz für Wildlife oder Sport brauchst, kannst du ja wahrscheinlich 30 Bilder von 31 löschen. Musst das dann halt machen.

Oder, was ich z. B. mache, wenn ich testweise Bilderserien mache, die ich behalten will, dann erzeuge ich 1920x1240 Pixel große jpg mit 82% Qualität, die haben dann nur noch 500-900 kb, und lösche die Originale.

Aber 1 TB reicht für meine Bilder schon noch mit vielen Originalen :)
 
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. . . dann erzeuge ich 1920x1240 Pixel große jpg mit 82% Qualität, die haben dann nur noch 500-900 kb, und lösche die Originale.

Sorry, ich verstehe die Diskussion um Datenmengen hier gerade nicht.
Eine PC-interne Festplatte mit 4 (!) Terrabyte kostet aktuell rund 140,-€.
Da gehen wenigstens 150.000 Bilder aus der D500 im RAW-Format drauf.
Für die Datensicherung also ca. 0,09 Cent/Bild.
Wo ist also das Problem? Ich lösch nix :D

Gruß
Bernd
 
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Auch ein guter Tipp, nur hatte ich beim Tuning auf weniger Gefühl und mehr Genauigkeit gehofft. :) Sans Ear grüßt

Ich kenne kein AF Tuning, daß mehr als ein AF Feld zugleich "optimieren" kann. Der Aufwand wäre auch zu groß, die Übung mit jedem AF Feld zu wiederholen. D.h. Ein AF Feld von 99 AF Feldern wurde dann "Genauer", der Rest bleibt unberücksichtigt. Bei den Sigma Art Objektiven war der Fehlfokus durch das Objektiv bei den äußeren AF Feldern ca. 10% der entsprechenden Fokusdistanz, wenn das zentrale AF Feld perfekt passte. Zuviel systembedingte Abweichung aus meiner Sicht. Deshalb retournierte ich die Objektive.

Betreff Genauigkeit. Der PhasenAF muß mit Messtoleranzen von 200 Nanometer arbeiten, und das bei einem Gerät, daß bei den meisten Fotografen nicht nur unter Laborbedingungen betrieben wird. Um diese Zahl in die richtige Perspektive zu setzen: Sichtbares Licht hat ca. 380 bis 760 Nanometer Wellenlänge.

LG,
Andy
 
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Hi,
...dann erzeuge ich 1920x1240 Pixel große jpg mit 82% Qualität, die haben dann nur noch 500-900 kb, und lösche die Originale.

Du löscht ernsthaft die (größeren, ausgehend von der maximalen Auflösung in maximaler Farbtiefe in RAW) Originale? :eek:

Da hätte ich mir aber schon oft schon verzweifelt die Haare gerauft, wenn mir dann Wochen/Monate später doch noch eingefallen ist, von einem tollen Bild ein Großformat Bild in Acryl/Alu-Dibond, oder daraus eine Detailvergrößerung anfertigen zu lassen. Stünde mir dann nur noch ein kleines Format mit 1920x1240 zur Verfügung, würde mein Ansinnen quasi im Keim erstickt werden.

Außerdem würde ich NIEMALS quasi die Ur-Quelle "vernichten" - die RAW Datei in maximaler Qualität & Größe.

...aber Jeder wie er will... ;)
 
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Wie geht ihr eigentlich mit der Datenflut um, die sich mit der D500 produzieren lässt?

Vielleicht von Interesse:

Eine Übersicht. Zusammengefasst über alle meine Urlaubs/Familienfotos. Pro Jahr die Angabe, wieviele MB im Durchschnitt ein NEF benötigte.

Über 16 Jahre stieg diese Rate gerade mal um das maximal Siebenfache. Im gleichen Zeitraum stieg die max. Speicherkapazität für Festplatten ca. um das 140-fache (1999: IBM Ultrastar 72 GB, 2016: 10 TB)
Könnt ihr ja mit euren NEFs auch machen, wobei ich vermute, daß die entsprechende Entwicklung nicht komplett anders aussehen wird. Erstaunlich ist auch die relative geringe Schwankungsbreite der Anzahl der geschossenen Bilder im Zeitraum 2004 und 2016. Ein Zeichen, daß sich die eigenen Fotogewohnheiten durch neue Kameras nicht fundamental verändert haben. Das Jahr 2016 ist bei mir das Jahr mit der dritthöchsten Anzahl an Bildern (nach 2006 und 2008).

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LG,
Andy
 
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Über 16 Jahre stieg diese Rate gerade mal um das maximal Siebenfache. Im gleichen Zeitraum stieg die max. Speicherkapazität für Festplatten ca. um das 140-fache (1999: IBM Ultrastar 72 GB, 2016: 10 TB)
...

Guter Vergleich, ich komme mit einer anderen Überlegung auf ein ähnliches Verhältnis: ich kaufte 2002 oder 2003 ein IBM MicroDrive in Form einer Compactflash Typ 2 Karte. Dieses kostete 200€. Im Mai 2016 habe ich mir zur D500 eine XQD und eine SD Karte mit jeweils 64GB, d.h. zusammen 128GB gekauft. Der Preis für beide karten war unter 200 Euro, so komme ich in pi mal Daumen auch auf den von Dir genannten Faktor 140.

Damals hatte ich eine Minolta Dimage 7hi, die produzierte jpegs mit 3-5 MB. Damit habe ich einen Faktor von 3-5 zur D500 und 6-8 zur D810. Auch wenn ich mir hier keine große Mühe zur Mittelwertbildung meines Archives mache, so wird die von Dir - Andy - gemachte Aussage klar.
 
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habe ich mir zur D500 eine XQD und eine SD Karte mit jeweils 64GB, d.h. zusammen 128GB gekauft.

Nutzt du dabei die beiden Karten parallel im Backup-Modus, um Datenausfällen vorzubeugen? Wenn ich es richtig sehe, machen das relativ viele und nehmen dann ja eher den Geschwindigkeitsnachteil in Kauf, wobei der oft wahrscheinlich gar nicht so relevant sein dürfte.

Eigentlich wollte ich eine einzige 128er-Karte kaufen, wobei ich das dann vielleicht besser so wie du machen werde ...
 
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Auf eine 64GB Karte passen etwa 2500 NEF.

Wenn du also nicht ständig mehr Bilder am Tag machst oder Videos produzierst, reicht die Karte vollkommen aus.

Ich mache das so: NEF auf die XQD, JPG als Backup auf die SD-Karte.

Ich hatte bei jetzt knapp 50k Auslösungen noch keinerlei Ausfälle auf der XQD-Karte (Lexar 64GB x2933 Pro). Mal abgesehen von dem scrollbug, der ja per firmware seitens Nikon behoben wurde. Ich habe noch die erste firmware drauf.
 
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Nutzt du dabei die beiden Karten parallel im Backup-Modus, um Datenausfällen vorzubeugen? ...

ja,wobei mir jetzt aber schon sehr lange keine Karte mehr ausgefallen ist. Allerdings kommt es ab und zu vor, dass ich zum shooting gehe und die SD Karte noch im PC steckt. Dann ist es fein, wenn man noch eine 2. Karte im Slot hat.Videos werden auf die XQD Karte geschrieben, kein Backup.
 
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Ich hatte noch nie einen Kartenausfall. Nicht bei der D300s, nicht bei der D700 (CF und SD), und auch nicht bei der D500, mit XQD (32GB Lexar 2933x) und SD (Sandisk extreme Pro 16GB) bestückt. Die SD-Karte hat nominell eine um den Faktor 10 langsamere Schreibgeschwindigkeit, weshalb ich sie nur als Reserve benutze. Ich übertrage meine Bilder immer schnellstmöglich auf ein Notebook, und da ich mit Fotos nicht mein Geld verdiene, wäre ein Kartenausfall zwar immer noch höchst ärgerlich, aber nicht existenziell. Es würden mir ja nur die letzten paar Dutzend Bilder verloren gehen.

Für den professionellen Action-Einsatz müsste eine Kamera für die Backup-Einstellung ja über zwei XQD-Slots verfügen...
 
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Guter Vergleich, ich komme mit einer anderen Überlegung auf ein ähnliches Verhältnis: ich kaufte 2002 oder 2003 ein IBM MicroDrive in Form einer Compactflash Typ 2 Karte. Dieses kostete 200€.

Oh ja, die Teile kenne ich auch noch, hatte ich in meiner Fuji S2 Pro, und eines Tages gabs nur noch ein pfeifendes Geräusch und dann war sie hinüber.... im gegensatz zu CF Karte hat man da den Tod wenigstens gehört....

Meine 64GB XQD für die D500 kam auch heute, erstaunlich wie man da innerhalb einer halben Stunde den Bildzähler hochjagen kann: Test mit nur XQD, Test mit XQD und SD, SD als Reserve, Raw auf XQD, JPG auf SD, RAW und JPG auf XQD, SD als Backup usw usw... und plötzlich hat man den Zähler auf 500 oder mehr stehen :eek: und das nur mit Tests ab wann die Kamera in welcher Konfiguration ins stocken kommt....

Gruß
Wolfgang
 
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Ich kenne kein AF Tuning, daß mehr als ein AF Feld zugleich "optimieren" kann.

Auch gut. Dann bietet die Funktion für ein Portrait-Objektiv, bei dem man vor allem die eher seitlich gelegenen AF-Felder nutzt, einen Annäherungswert, nicht mehr. Aber das ist ja auch schon ein Fortschritt. :lupe:: Sans Ear grüßt
 
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...aber Jeder wie er will... ;)

Hi,

na, du musst bitte schon meinen ganzen Text nehmen :)
Da stand "Test" und "Serien".
Ich meine so Situationen, die vielleicht jeder mit einer neuen D500 nachvollziehen kann, der nicht immer schon Wildlife/Sport mit Dauerfeuer fotografiert: ich gucke halt mal, wie lange ein bestimmtes Objektiv einen Hund/Vogel/Name-it auf mich zu, an mir vorbei, wie auch immer in welchem Modus am besten fokussiert.
Das meiste wird wieder gelöscht, aber manche Sequenz erhalte ich mir aus dokumentarischen Gründen. Die kommen niemals auf Alu-Dibond :)

Meinen Normalkram erhalte ich mir auch als RAW, einfach aus den genannten Kosten/Nutzen Erwägungen. Aber für die anderen Sachen brauche ich auch das Gefühl, dass ich nicht jeden Mist aufbewahre, nur weil ich es kann :)

Letzlich diskutieren wir hier ja nur Denkanstöße, also eben wirklich jede/r wie sie/er will ;)
 
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Mit mittleren Fokusfeld in LiveView scharfstellen und dann die Tasten AF-Modus und Filmaufnahme für 2 Sekunden drücken. Fertig.
Ist im D500 Menühandbuch auf Seite 132 unter Automatische AF Feinabstimmung genauer beschrieben. Können derzeit nur die D5 und D500.
LG, Andy

Ja, darauf hatte ich mich auch gefreut, nur um dann festzustellen, dass ich diese Komfortfunktion (bisher) schlicht nicht brauche.
Egal welches Objektiv ich bisher an die D500 geflanscht habe, es hat einfach "gepasst".
Ich bin beeindruckt von der Leichtigkeit, mit der man mit der D500 (technisch) gute Bilder machen kann.

Heute war ich mit einem meiner Hunde am See und die Töle wetzte hinter Sträuchern und Ästen durch den Schnee.
Kamra draufgehalten und . . . passt. Bei meinen anderen Kameras war eigentlich auch immer was scharf, aber meistens waren es Äste . . . :D

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Gruß
Bernd​
 
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Robie,
ich muß gestehen, daß das 85er recht oft zu Hause bleibt. Das 105er ist bei Offenblende einfach besser, egal ob im Porträtbereich oder weiter entfernt. Ich habe gestern abends eh ein paar Bilder mit dem Objektiv gezeigt

Ich würde das Objektiv eher als Universal 1.4er Objektiv bezeichnen, als ein Universal 105mm. Bei 105mm und kleineren Blenden gibt es genügend günstigere und kompaktere Alternativen. Das 105er kaann sowohl im Nahbereich als auch im leichten Telebereich uneingeschränkt mit Blende 1.4 verwendet werden, oder Astro, wenn Dir as auch Spaß macht.

Mit einer D5 oder D500 ist der Check der AF Feinjustierung eine Sache von einer Minute (wenn das notwendig sein sollte)

LG, Andy
Robie,
anbei ein paar Beispiele vom heutigen Hundespaziergang, aufgenommen mit dem 105mm/1.4. Es ist schon angenehm, wenn solche Objektive mit der D500 und D5 betreff Fokus eigentlich immer passen. Damit macht die Fotografiererei mit Offenblende noch mehr Spaß. Ich hatte die D5 mit, aber die AF Genauigkeit der D500 ist auf dem selben Niveau. (Was man nicht von der D4 und D800E erwarten darf.)

Alle Aufnahmen unverändert, nur verkleinert auf 1500x1000. Alles mit Blende 1.4 und D5 (an der D500 performed es ähnlich gut)
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Liebe Grüße,
Andy
 
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Du lieferst echt schlagende Argumente, das 105er zu kaufen :)

Eigentlich wollte ich mir ja eher das 85/1.4 kaufen, weil ich dann vom Motiv nicht so weit weg muss.
 
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