Ja so ist das mit der Technik und dem Fortschritt.
Neue Autos, neue Motorräder, neue Waschmaschinen und natürlich auch neue Kameras. Es ähnelt sich alles doch sehr.
Nehmen wir mal des Deutschen liebstes Kind, das Auto.
Niemand wird nach Erwerb eines Porsche zu einem Formel 1 Fahrer mutieren.
Dennoch kann der Porsche mittlerweile auch dem normalen Autofahrer viel Spass bringen (auch wenn für ihn die 50 km/h in geschlossener Ortschaft gelten).
Die komplette Automobilindustrie lebt davon, dass die Fahrzeuge fast ausschließlich über Bedarf geordert werden. Der durchschnittliche PkW-Nutzer schafft wahrscheinlich gerade mal noch 10.000km pro Jahr. Meistens ist nur eine Urlaubsfahrt drin, der Rest sind die Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen.
Braucht man dafür 100 PS? Und das dicke Ende kommt dann noch beim Verkauf.
Ich denke mit den neuen Kameras ist es ähnlich.
Ich habe mir eine d300 gekauft und habe Spass damit.
Ich werde wahrscheinlich nicht grundsätzlich bessere Bilder als mit der D80 machen aber es zeigt sich schon jetzt, dass ich die Bilder weniger nachbearbeiten muss. Im Moment versuche ich mich gerade in den neuen AF einzuarbeiten. Das ist im Vergleich zur D80 auch ein Quantensprung. Die Geschwindigkeit der Kamera ist enorm. Aber die Kamera gibt noch viele Rätsel auf. Diese zu lösen ist auch Hobby

Und das ist genau das Stichwort. Man kann diese Anschaffungen nicht nur rational begründen. Genausowenig wie den Kauf eines Autos. Ein Blick in die Werbung wird das sicher bestätigen. Es wird der "Bauch" angesprochen und nicht das Hirn.
Es grüsst ein glücklicher D300-Besitzer.