Information Die 50 Megapixel Vollformat Luege

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Ich kann das durchaus nachvollziehen, was in dem Text steht und um nicht falsch verstanden zu werden, will ich gleich dazuschreiben, dass ich seit März 2012 mit der D800E fotografiert habe und derzeit neben der D600 auch eine D810 nutze.

Sicherlich ist der Text sehr überspitzt formuliert, aber er macht meines Erachtens gut deutlich, dass doppelte Sensorauflösung nicht in einer effektiven doppelten Auflösung im Bild resultiert. Und wenn man hier die Threads liest, in denen z.B. eine D800 mit einem Edel-Suppenzoom à la 28-300mm kombiniert wird, dann bekommen diese Aussagen schon etwas Relevanz.

Klar liefert eine D800 mit 28-300mm immer noch eine höhere Auflösung als eine D600 mit 28-300mm (bei gleichen Brennweiten / Blenden), aber richtig ist eben auch, dass die Spielräume enger werden, wenn man das Optimum an Qualität herausholen will, je kleiner die Pixel werden.

D800/D800E hat ja verglichen zur D700 auch mehr Vorteile als eine höhere Auflösung gebracht, z.B. die bessere Dynamik, die für Naturfotografen ein echter Schritt nach vorne war.

Canon selbst schreibt aber, dass die Dynamik der 5Ds etwa auf dem Niveau der 5D MK III liegt. Da wäre ein Schritt nach vorne meines Erachtens spannender gewesen als die Erhöhung der ohnehin schon mehr als ausreichenden Pixelzahl.
Die Aufnahmen, die Canon selbst verlinkt hat, finde ich (zumindest, was die Stadtansichten von Tokio betrifft) nicht überzeugend. Selbst beim hochwertigen Canon 4/16-35mm bei Blende 11 zeigen sich da Schwächen, die man bei diesem Objektiv an der 5D Mk III (ein Bekannter nutzt genau diese Kombination) nicht sieht.

Ich habe für meine kleine D3200 nach einer hochwertigen und kompakten Optik gesucht und etliche Zooms (16-85, 18-105, 18-55 in der neuen Version) ausprobiert und bin letztlich beim 1,8/35mm DX hängengeblieben. Dort wird deutlich, dass man sich die immer höhere Auflösung durch kleinere Pixel auch mit Nachteilen erkauft. Ein Kitzoom mit Blende 5,6 im Telebereich, das beim Abblenden ganz schnell im Bereich der Beugungsunschärfen landet, ist zumindest nicht das, was ich ideal finde. Und klar kann ich bei 100% Ansicht nicht ganz scharfe Bilder runterskalieren ... das könnte man dann bei jedem Bild machen, dann könnte man aber gleich eine 16 MP DX nehmen, wenn ein solcher moderner Sensor dann die Vorteile größerer Pixel auch deutlich ausspielt.
 
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Dann lass uns an Deiner Erheiterung teil haben, oder reicht es dazu nicht mehr:rolleyes: ?

du glaubst ernsthaft, vor rd. 12 jahren, also zu zeiten der d100, habe die übliche auflösungsfähigkeit von objektiven um 6 MP betragen? ich habe einen haufen objektive, die deutlich älter sind und welche heute noch gute leistung bringen - weit jenseits von 6 MP.
 
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du glaubst ersthaft, vor rd. 12 jahren, also zu seiten der d100, habe die übliche auflösungsfähigkeit von objektiven um 6 MP betragen? ich habe einen haufen objektive, die deutlich älter sind und welche heute noch gute leistung bringen - weit jenseits von 6 MP.

Wo habe ich eigentlich diese Behauptung aufgestellt und von 6 MP gesprochen? Ich sagte lediglich, dass wir damals eine andere Generation von Objektiven hatten. Wenn man sich die aktuelle Objektivpalette (insbesondere Zoom-Objektive) anschaut, stimmt das ja auch.
Vielleicht solltest Du erst einmal aufmerksam lesen, bevor Du dich in dieser Art äußerst.
 
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mir haben sich schon bei

Zitat:
Ein Industrie*vertreter brachte es kürzlich auf den Punkt: „Zehn Prozent mehr Pixel lassen sich recht einfach auf einen Chip packen – aber versuchen Sie mal die Auflösung einer guten Linse um zehn Prozent zu steigern. Das ist fast so aufwendig wie die Neuerfindung des Objektivs.“

die fußnägel aufgerollt.

"Zitat von Fotograf58
Das war ja auch eine andere Objektiv-Generation."

guter witz! :lachen:


Warum?? Hatten wir den annodazumal schon ED-Scherben, Fluorit-Linsen, Nano-Vergütung, das Wissen um diverse Glasmischungen und die exakte Berechnung der Linsen mittels Computer, geschweige denn die exakte Produktion?? Hatten wir den damals Filme, die so hoch auflösen wie eine D800 heute? Nein wir hatten nur wenige MP, die gerade so an Film heran reichte und kaum ein Hersteller machte sich Gedanken, Gläser zu liefern, wie sie heute machbar sind.


aus dem gleichen abstand? es geht nicht um eine "wirkung" sondern um die perspektive, einen geometrischen zusammenhang.

perspektive ist DEFINIERT durch den abstand (gegenstandsweite). es KANN daher keine "andere" perspektive geben, wenn dieser unverändert bleibt. das gilt selbstverständlich kamera- und objektiv-unabhängig.

Also ich habe mir mal spaßeshalber die Bilder eines Photographen von dessen Homepage herunter geladen in der Hoffnung die Exifs zu finden. Und tatsächlich waren sie drin und mir fielen immer wieder ein paar Wenige auf, die mit einer Plastizität und Natürlichkeit glänzend, sich deutlich vom Rest abhob.
Es war ein Mittelformat, der Rest Kleinbild oder APS-C.

Vor vielen Jahren hatte ich mal das Vergnügen einen Photografen zu begleiten, der eine Aufnahme in eine alte Werfthalle hinein mit einer Plattenkamera erstellte. Gleichzeitg erstellte ich, ähnlich akribisch eine Aufnahme mit vergleichbarer Brennweite auf Kleinbildfilm.
Im Grunde alles Indentisch, zumindest bei der Aufnahme; die Plastizität der Plattenaufnahme war aber gegenüber meiner Kleinbildaufnahme geradezu gigantisch.

Zitat:
"Zitat von Fotograf58 Beitrag anzeigen
Dann lass uns an Deiner Erheiterung teil haben, oder reicht es dazu nicht mehr ?"

du glaubst ersthaft, vor rd. 12 jahren, also zu seiten der d100, habe die übliche auflösungsfähigkeit von objektiven um 6 MP betragen? ich habe einen haufen objektive, die deutlich älter sind und welche heute noch gute leistung bringen - weit jenseits von 6 MP.


Da gebe ich Dir nur teilweise Recht, habe ich doch reichlich Altglas auch an der D800 aber wenn ich die Auflösung der D800 auch nur ansatzweise erreichen möchte bleiben mir nur die AF-S-G-Scherben. An der D800 bekommt jedes Ai-S-Glas seine Grenzen gezeigt.
Selbst an der D700 mit "nur" 12MP ist so manches, zu Filmzeiten hoch gelobtes Glas, mehr Spaß an der Freud, als optisches Highlight.
 
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Warum?? Hatten wir den annodazumal schon ED-Scherben, Fluorit-Linsen, Nano-Vergütung, das Wissen um diverse Glasmischungen und die exakte Berechnung der Linsen mittels Computer, geschweige denn die exakte Produktion??.

Also vor 12 Jahren heißt nicht 12. Jahrhundert.

Natürlich gab es auch schon vor 12 Jahren Computer und exakteste Berechnungen und Fertigungsqualitäten und Gläser mit seltenen Erden. Da brauchst dir nur die Glaskataloge von Schott, Hoya ua. aus den 90er Jahren anschauen.
 
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Jetzt habe ich den Artikel auch gelesen. :rolleyes:

Es gibt kein Objektiv – nicht mal das sagenumwoben hochauflösende Zeiss Otus 55 Millimeter – das die 36 Megapixel Auflösung der Kameras „auf die Straße bringt“. Wie soll es dann erst bei über 50 Megapixeln mit 4,14 Mikrometern werden?

Der Autor scheint nicht verstanden zu haben, dass sich die Abbildungsleistung des Gesamtsystems aus der Multiplikation der MTF-Werte des Objektivs und des Sensors ergibt.
Wenn der Sensor eine höhere Auflösung (bessere MTF-Werte) liefert, dann profitiert in jedem Fall die Gesamtleistung, vollkommen unabhängig von der absoluten Qualität des Objektivs - daher sind höher auflösende Sensoren prinzipiell (*) sinnvoll, zumal man mit ihnen problemloser auf einen Low-Pass Filter verzichten kann.

(*) Neben der bloßen Auflösung sollten natürlich auch die anderen Eckdaten stimmen (Empfindlichkeit, Dynamik, Rauschfreiheit).

MfG Jürgen
 
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Wer hat denn je von der 80MP Mittelformat-Lüge gesprochen? Die lösen auch nur die wenigsten MF Scherben wirklich auf. Im Kleinbildbereich hat sich in den letzten Jahren eben viel getan und eigentlich kann man sich über die Vielfalt an Möglichkeiten doch nur freuen.

VG
 
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Wo habe ich eigentlich diese Behauptung aufgestellt und von 6 MP gesprochen? Ich sagte lediglich, dass wir damals eine andere Generation von Objektiven hatten. Wenn man sich die aktuelle Objektivpalette (insbesondere Zoom-Objektive) anschaut, stimmt das ja auch.
Vielleicht solltest Du erst einmal aufmerksam lesen, bevor Du dich in dieser Art äußerst.

willst du mich verhampeln?

das war deine direkte antwort auf

Vor Jahren zu D1-/D100-Zeiten war schon die Rede davon, dass die Optiken nicht mehr als 6MP bringen.

bei deiner diskussionskultur erübrigt sich ein weitere erörterung. danke für die aufmerksamkeit.
 
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Also vor 12 Jahren heißt nicht 12. Jahrhundert.

Natürlich gab es auch schon vor 12 Jahren Computer und exakteste Berechnungen und Fertigungsqualitäten und Gläser mit seltenen Erden. Da brauchst dir nur die Glaskataloge von Schott, Hoya ua. aus den 90er Jahren anschauen.

Wir reden aber schon noch von Objektiven aus 2002 und früher an Kleinbildfilm oder an DX-Chips mit kleiner Auflösung, die am Markt verkäuflich waren und nicht von Hightech-Linsen für das Hubble-Teleskop!??
 
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Wir reden aber schon noch von Objektiven aus 2002 und früher an Kleinbildfilm oder an DX-Chips mit kleiner Auflösung, die am Markt verkäuflich waren und nicht von Hightech-Linsen für das Hubble-Teleskop!??

Das 17-35 2,8 gabs ab Mitte der 90er, Ende der 90er folgten dann das AF-S 80-200 2,8 und das 28-70 2,8, die alle nicht schlecht waren.
 
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Wir reden aber schon noch von Objektiven aus 2002 und früher an Kleinbildfilm oder an DX-Chips mit kleiner Auflösung, die am Markt verkäuflich waren und nicht von Hightech-Linsen für das Hubble-Teleskop!??

Genau davon rede ich. Es gab immer schon einfache Konsumerlinsen und Kit-Zooms und die will ich da auch außen vor lassen.
Daneben gab es aber auch etliche Spitzenobjektive, die sicher nicht das Limit für 6MP-Sensoren waren.
 
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Ich kann mich noch gut an das Getöse erinnern, als die D800 erschien...
Gekauft habe ich sie trotzdem, die Bilder waren (auch ohne Stativ.:p ) sehr gut.
Alle meine Gläser passten aber nicht und das ist Fakt. Die D800 habe ich zu Gunsten der D4s verkauft (was ich sehr bereue - ich hätte sie behalten sollen) Mit der Neuen kann ich die Gläser wieder gut verwenden (wie z.B. Altglas 35mm f1.4 und 55mm f 1.2 etc.)

Und noch was, allem zum Trotze, ich behaupte, die Bilder mit der D800 hatten eine andere Anmutung als die der damals auch im Einsatz befindlichen D3.
Ähnliches hört man hier ja auch von den Leica Objektivbesitzern.

Also ist doch was dran an der Objektivqualität und dem "auf die Straße bringen". Darum ging es doch bei der Veröffentlichung oder?

Freue mich über sachliche Antworten. Belehrungen über Perspektiven und aufgerollten Fußnägeln halte ich nicht für sachdienlich.(Hanner, bitte nicht böse sein, ich schätze dein Fachwissen :fahne: )


HaWe
 
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willst du mich verhampeln?

das war deine direkte antwort auf



bei deiner diskussionskultur erübrigt sich ein weitere erörterung. danke für die aufmerksamkeit.

Wer lesen kann, hat mehr vom Leben. Ich habe die 6MP niemals in die Diskussion gebracht, sondern mich auf eine entsprechende Meinung bezogen. Deswegen muss das nicht meine Meinung sein. Wenn Du das als meine Meinung interpretierst, ist das Dein Problem, muss aber deshalb nicht wahr sein. Wenn Du das nicht unterscheiden kannst, solltest Du einfach gar nichts schreiben.
 
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"Zitat von Jakker Beitrag anzeigen
Wir reden aber schon noch von Objektiven aus 2002 und früher an Kleinbildfilm oder an DX-Chips mit kleiner Auflösung, die am Markt verkäuflich waren und nicht von Hightech-Linsen für das Hubble-Teleskop!??"

Das 17-35 2,8 gabs ab Mitte der 90er, Ende der 90er folgten dann das AF-S 80-200 2,8 und das 28-70 2,8, die alle nicht schlecht waren.

... nicht schlecht waren, heist aber nicht gut an den heutigen hochauflösenden Sensoren!?

"Zitat von Jakker Beitrag anzeigen
Wir reden aber schon noch von Objektiven aus 2002 und früher an Kleinbildfilm oder an DX-Chips mit kleiner Auflösung, die am Markt verkäuflich waren und nicht von Hightech-Linsen für das Hubble-Teleskop!??"

Genau davon rede ich. Es gab immer schon einfache Konsumerlinsen und Kit-Zooms und die will ich da auch außen vor lassen.
Daneben gab es aber auch etliche Spitzenobjektive, die sicher nicht das Limit für 6MP-Sensoren waren.

Tom, von Kitlinsen reden wir hier ganz sicher nicht!!
(Zur Erinnerung, der Fred dreht sich um 50MP-Kleinbildchip)
Aber auch die damaligen Spitzengläser kommen heute an ihre Grenzen, wenn dahinter ein 36MP-Vollformat-Chip hochaufgelöste Bilddaten fordert.
Und es geht noch weiter, wir werden nicht nur Standardprofile einer Objektivreihe in die Firmware gespielt bekommen sondern werden erleben, dass es nach Seriennummer ein exaktes Objektivprofil geben wird, welches die Kamera verarbeiten kann.

Dann und nur dann wird ein 30MP-Chip+X zur Höchstform auflaufen. ;)
 
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Tom, von Kitlinsen reden wir hier ganz sicher nicht!!
(Zur Erinnerung, der Fred dreht sich um 50MP-Kleinbildchip)
Aber auch die damaligen Spitzengläser kommen heute an ihre Grenzen, wenn dahinter ein 36MP-Vollformat-Chip hochaufgelöste Bilddaten fordert.

Dass es nicht um Kit-Linsen gehen kann, habe ICH ja ausdrücklich geschrieben.
Aber auch wenn ein Spitzenobjektiv von 2002 am 36MP-Sensor nicht voll auflöst, ist das Ergebnis immer noch besser als am 24MP Sensor. Und daher spricht -mal nur auf diesen Auflösungsaspekt bezogen- nichts gegen eine Kamera mit mehr MP.
 
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... nicht schlecht waren, heist aber nicht gut an den heutigen hochauflösenden Sensoren!?

ich hab das 80-200 2,8 noch als Backup im Einsatz und das macht sich fast so gut wie das VR2 an der D800...

Also für Zeitschriftencover reichts ;-)
6 Megapixel-Ausschnitt aus 1,2-Format an der D800. AF-S 80-200 2,8, Sebastian Kienle beim Ironman Frankfurt 2014.

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