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Guten Morgen! ;-)

Danke für die sehr anschaulichen Bilder!
Sehr gut in Szene gesetzt!

Auf mich wirkt dieser Baustil auch eher armselig an Emotionen und Lebensfreude, hat aber vermutlich einen guten Grund!

Zumindest ist diese fensterlose Bauweise in erster Linie einbruchhemmend, da Fenster und Terrassentüren dabei der große Unsicherheitsfaktor sind.
Wenn das Haus längere Zeit unbewohnt ist, da die Bewohner auf Reisen sind, ist das bestimmt sehr verführerisch für manch dunkle Geister!

Aus energetischer Sicht sind ebenfalls Fenster die größten Schwachpunkte!
Da geht im Winter die meiste Wärme verloren (Heizlastfaktor).

Im Sommer bilden Fenster als Einfalltor der Sonnenstrahlen ebenfalls einen größeren Störfaktor.
Wärmestrahlung, die ansonsten wieder herausgeleitet werden müsste, kann so vermieden werden (verringerter Kühllastfaktor).

Wände, Dach und Grundplatte lassen sich immer gut dämmen!

Ich spekuliere mal, das die Dinger allesamt als Nullenergie-Häuser konzipiert wurden und kaum Heizenergie benötigen.
Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wird mit Sicherheit eingebaut sein, da es ja auch kaum Lüftungsmöglichkeiten zur Verminderung der Luftfeuchte gibt.

Keine Grünbepflanzung im Aussenbereich bedeutet im Winter, das es keine nennenswerte Abschattung zur Sonnen hin gibt=leichtes Wärmeplus (solarer Wärmegewinn).
Solar- oder Photovoltaikbauten habe ich jetzt nicht gesehen, vermute aber das die eventuell noch notwendige Gebäudeerwärmung über eine Luftwärmepumpe oder eine Solewärmepumpe gewonnen wird.
Falls es sich nicht wirklich um echte Null-Energie-Häuser handelt.
Wassererwärmung findet vermutlich über Strom (dezentral) oder über Wärmepumpen statt!?
Ist zwar alles reine Spekulation, aber wäre schon mal ein Ansatz für das hässliche Aussehen der Nobelherbergen.

Alles eine Frage der Perspektive! ;-)

Gruß
Dirk
 
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Hej, es gibt auch ein paar nette Ecken am Phoenix-See: Klick!
Erst einmal finde ich die Idee, einen See anzulegen, nicht verkehrt. Manche stehen ja auf Industriebauten, aber ich gucke lieber auf einen See als auf das Stahlwerk, das davor dort stand: Klick!

Das ganze Projekt ist ja noch ziemlich frisch. Die ältesten Häuser dort sind doch gerade so fünf Jahre alt, oder?
Einfach ein bisschen Zeit vergehen lassen, dann sieht es dort vielleicht auch bisschen mehr nach Leben aus, inklusive der ein oder anderen Pflanze und paar Dreirädern und Straßenkreidebildern. Das war in der Hamburger HafenCity ähnlich, anfangs sehr trostlos, mittlerweile nicht mehr ganz so trostlos (wie ich finde).

Zu dem Neo-Bauhaus: Ich finde es schwierig, sich nur anhand von der zur Straßenseite gewendeten Fassade ein Urteil zu bilden. Mein Eindruck von diesem derzeit häufig anzutreffenden Stil ist, dass dieser - im Gegenteil zu hier Erwähntem - sehr klug und hell ist!
Die Raumaufteilung ist häufig praktisch und zur Straßenseite sehen die Häuser wie Bunker mit Schießscharten aus, damit keiner reinguckt und Weidenfeller, Hummels und Reuss (und auch Nicht-Promis) mit Nikons neuem 200-500 beim Nasenbohren fotografiert (und Schlagzeilen wie "So wohnen Mats und Cathy! - Wer ist das auf dem Bilderrahmen neben der Wohnzimmercouch?" uns allen erspart bleiben).
Zur anderen Seite hin (meist Süden) haben solche Häuser hingegen häufig großzügige Fensterfronten, die das ganze Haus mit Licht versorgen: Klick!
Dadurch, dass die Häuser dann häufig auch nicht so in die Länge gehen und zur Straßenseite hin nur Räume sind, die eh nicht viel Licht benötigen (Abstellkammer, Klo und Bad, Flur, Treppenhaus, Garage, ...), sind die Wohnräume meist sehr hell: Klick!. Wie gesagt, die Aufteilung ist häufig sehr klug.
Bei diesem neuen Bauhaus muss man sich alle Wände angucken und mal durch das Haus gegangen sein, um sich einen Eindruck von der Lichtsituation machen zu können.

Ob's einem gefällt ist natürlich wieder ein ganz anderes Thema.
 
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