D90: Upgrade auf... ?

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bender83

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Ich bin neu hier im Forum. Durch meine intensive Suche im Netz, bin ich per Zufall auf das Forum gestossen. Ich bin Hobbyfotograf, also ich verdiene kein Geld mit meinen Bildern. Es ist ein reines Hobby was mir in den vergangenen Jahren immer mehr Spass macht.

Ich habe mir vor vier Jahren eine D90 zugelegt. Waren wohl Restposten, da die mit dem Kit-Objektiv 18-105 für weniger als 300 Euro verkauft wurden. Ich fotografiere gerne mit der Kamera und habe viel Spass damit. Es gesellten sich auch einige Objektive dazu:
- 18-35mm F1,8 DC HSM | Art (Immerdrauf)
- AF-S NIKKOR 50 MM 1:1,8G (Oft genutzt)
- Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD (in letzter Zeit selten genutzt)

Ich fotografiere meist Landschaften, Natur, Tiere und Menschen (wenig Porträts). Seit einem Jahr bin ich auf den Geschmack der Sportfotografie gekommen, genauer Mountainbike/Downhill (Betreibe selbst den Sport). Bisher hatte ich nicht das Gefühl das meine Kamera zu wenig kann, jedoch gab es ein paar Sachen die ich ein wenig vermisste:

- Entwicklung grosser Bilder war die Auflösung von 12 MP eher knapp. (Grösser 1.20 m x x.xx) Kommt 1-2 x im Jahr vor.
- Schnellerer und treffsicherer AF. Speziell beim Fotografieren von Mountainbikern im Wald. Man kann da nur den mittleren Kreuzsensor nutzen, sonst ist die Kamera zu lahm.
- WLAN, wobei ich im Moment ohne Leben kann
- Weniger Rauschen bei High-ISO, da ich viel im Wald oder auch bei Dämmerung/schlechtem Licht fotografiere.
- Videoaufnahme 1080p60: Damit auch externe Aufnahmen mit den GoPro-Aufnahmen geschnitten werden können. Am liebsten wäre mir ja für die Zukunft 4K, nur bleibt das bei Nikon wohl noch eine Weile unerfüllt.

Jetzt stelle ich mir halt die Frage, wie viel besser eine aktuelle Kamera ist. Ein Systemwechsel auf Vollformat kommt nicht in Frage, da ich dann nicht mehr alle Objektive nutzen kann, bzw. nicht mehr in dem Umfang. Und eine D750 mit einem Objektiv im Bereich 10-24 das Lichtstark ist, kostet einfach zu viel. Also bleiben nur D5500 und D7200. Am liebsten wäre mir ja eine Mischung aus beiden, aber das gibt es leider nicht. Von der Bedienung her wäre wohl die D7200 besser geeignet als Nachfolger für meine D90. Die Qualität der Fotos unterscheiden sich bei D5500 und D7200 kaum. Das Klappdisplay wäre natürlich auch nett, wobei das bei der Sportfotografie wohl kaum zu gebrauchen ist. Zumindest habe ich gelesen, dass der Autofokus dann sehr träge ist. Bei der D90 ist es extrem langsam und nur bei nicht beweglichen Objekten nutzbar. Oder nur wenn Vorfokussiert wurde, aber bei der D90 hatte das Display dann zu viel Verzögerung. Aber für Landschaftsfototgrafie wäre es teilweise sicher ein Gewinn. Leider fehlt der D5500 das Schulterdisplay, aber damit könnte ich mich glaube ich abfinden, da ja alle Infos auf dem Klappdisplay sichtbar sind.
Am meisten stört mich an der D7200 die beschnittene Auflösung bei 1080p60. Inwiefern sich dies am Ende auf die Qualität auswirkt, weiss ich nicht. Denn Schritt versteht wohl nur Nikon und mir einem Firmware-Update wurde noch selten ein Feature nachgereicht.

Was denkt ihr, lohnt sich ein Umstieg? Ist der AF der neuen Kameras so viel besser? Derzeit gibt es noch Cashback in der Schweiz. 150.- für die D5500 und 200.- für die D7200. Das macht es natürlich noch besser.
 
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Die 7er Serie hat einen helleren sucher, als die 3er und 5er. Das sieht man ziemlich deutlich, wenn man durchschaut.
 
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D7200 mit Videofähigkeiten der D5500... dann würde ich wohl zuschlagen. So Frage ich mich, ob ich mit meiner D90 noch ein bis zwei Jahre fotografieren soll und dann auf die jeweiligen Nachfolger warte (oder vielleicht sogar eine Spiegellose DX). Andererseits wäre ein besserer und schnellerer AF und bessere High-ISO auch nicht verkehrt.
Wie würdet ihr denn den AF der D5500 gegenüber der D90 einstufen? Klar, 9 zu 1 Kreuzsensor(en). Das dürfte wohl auch zu einer schnelleren und genaueren Fokussierung bei bewegten Objekten führen... Ach ist das schwierig. Am Geld soll es nicht liegen, da könnte ich auch ins FX Lager wechseln. Ich gebe nur ungern mehr Geld für etwas aus, wo mir das günstigere auch reichen würde. ;)
 
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Wenns am Geld nocht scheidern soll, dann schau dich doch mal nach der D750 um. Selbes AF-Modul wie in der D7200 und im High-ISO auch nicht verkehrt. Als letztes müsstest du dich nochmal über den Video-Modus informieren. Würde aber mal davon ausgehen, dass der besser realisiert wurde. Habe jetzt mal diese 3 Sachen rausgepickt, da man rausliest, dass diese wohl für dich am wichtigsten sind ;-)
Einzig mit den Objektiven müsstest du wohl etwas umdispunieren.

Günstiger wäre natürlich die D7200 wenn du dir nochmal überlegst wie wichtig die Videoaufnahmen für dich sind.
 
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:D ja das stimmt wohl.

Die D750 wäre sicher nett... Ich denke für mein Einsatzbereich ist FX nich zwingend nötig. Und die Objektive kann ich nicht mehr nutzen. Darum D5500 oder D7200 oder doch vorerst bei der D90 bleiben und nochmal ein Jahr abwarten. Ein kompletter Systemwechsel, da spiele ich dann schon mit dem Gedanken auf eine Spiegellose DX (evtl. FX) umzusteigen. Sber so viel Geld möchte ich nicht ausgeben. Dafür müsste ich schon deutlich mehr fotografieren. ;)
 
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Ein gutes Argument. Wobei man die wichtigsten Parameter wie ISO, Blende und Zeit auch über Tasten einstellen kann. Da ich in der Regel vorher meine Kamera einstelle / einmesse und mit Testfotos überprüfe, habe ich bisher meist nur die Zeit während dem hindurch schauen verändert.

Im Test auf dkamera wurde die Fokussierungszeit beider Kameras gemessen. Im Vergleich ist die D5500 sogar ein klein wenig schneller als die D7200. Mit über einer Sekunde in LiveView, ist dieser wirklich nicht für bewegliche Objekte nutzbar. Bei der Auslöseverzögerung ist die D7200 dann wieder schneller.
 
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Ein gutes Argument. Wobei man die wichtigsten Parameter wie ISO, Blende und Zeit auch über Tasten einstellen kann. Da ich in der Regel vorher meine Kamera einstelle / einmesse und mit Testfotos überprüfe, habe ich bisher meist nur die Zeit während dem hindurch schauen verändert.

Im Test auf dkamera wurde die Fokussierungszeit beider Kameras gemessen. Im Vergleich ist die D5500 sogar ein klein wenig schneller als die D7200. Mit über einer Sekunde in LiveView, ist dieser wirklich nicht für bewegliche Objekte nutzbar. Bei der Auslöseverzögerung ist die D7200 dann wieder schneller.

Schau, du willst die die billigere D5500 schön reden. Irgendjemand soll bestätigen, dass die D5500 genauso gut ist wie die D7200, damit du beruhigt weniger Geld ausgeben kannst. Das klappt aber nicht. Beide Kameras sind Werkzeuge, und das Bild das heraus kommt ist das Produkt. Mit beiden Kameras kann man das gleiche Produkt herstellen, der handwerkliche Weg dorthin ist aber ein anderer. Für das bessere Werkzeug wird ein höherer Preis verlangt. Da beisst die Maus keinen Faden ab.

Es gibt Akku-Schrauber bei Lidl für 19.90€ und es gibt Makita für 299.90€. Mit Beiden kannst du nur Löcher bohren und Schrauben drehen. Wenn du einmal im Jahr ein Billy-Regal aufbauen willst, reicht das Lidl-Ding, wenn du beruflich mit Trockenbau zu tun hast, kaufst du automatisch Makita. Es ist komplett hirnrissig, anhand der Datenblätter zu entscheiden, welches Gerät besser ist. Beide können linksrum und rechtsrum mit variabler Geschwindigkeit und Drehmoment-Limiter. Erst im täglichen Gebrauch, oder wenn du mal 12 Löcher von 10mm in Eiche (und nicht 6mm in eine Rigips-Platte) bohren, oder mehr als nur eine Handvoll Schrauben eindrehen musst, wird dir sonnenklar, wo der Unterschied liegt. Ob du also den Mehrpreis ausgeben solltest, entscheidet deine Nutzung und dein Anspruch.

Ich halte den AF Geschwindigkeitsvergleich für sehr ... fragwürdig. Die Fokussiergeschwindigkeit wird zu 90% vom Objektiv bestimmt, nicht von der Kamera. Die steuert vorwiegend wie weit und wohin gedreht werden muss, und das Modul in der D7200 rechnet schneller als das Modul in der D5500.

Die D5500 ist eine tolle Kamera; sie wendet sich aber von der Bedienung und Ausstattung her eher an Photographen mit geringeren Ansprüchen. So fehlt ihr zB die Mastersteuerung im CLS, der schnellste AF oder die einfache Kontrolle und der sofortige Zugriff auf einige Aufnahmeparameter. Wer grundsätzlich gern in P photographiert und sich auch nicht unbedingt viele Gedanken rund ums Bild herum machen will, ist damit bestens bedient. Ausserdem ist sie diskreter, kleiner, handlicher und viel angenehmer herumzuschleppen. Eine grosse Angeberkamera verliert schnell ihren Charme, wenn man sie einen ganzen Tag lang auf einer Berg- oder Städtetour durch die glühende Sonne schleppt.

Sie ist aber keien Alternative zur D7200, wenn man sich bewusst bei fast jedem Bild Gedanken zur Gestaltung oder Belichtung macht. Wer die Parameter stets schnell im Griff haben will und den helleren Sucher als Vorteil empfindet, der arbeitet schneller und intuitiver mit der D7200. Dafür muss man dann eben auch einen grösseren und schwereren Klotz durch die Botanik schleppen, den man obendrauf noch teurer bezahlen durfte.
 
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Ich stand vor einigen Monaten vor einer ähnlichen Frage, wie du. Ich habe die geliebte D90 behalten und mir zusätzlich eine D7100 preiswert geholt. Beide sind handlingmäßig fast identisch und - ehrlich gesagt - vom Bildergebnis, das ich meistens mir auf dem Rechner anschaue auch nicht oder in Fotobüchern verewige, auch nicht oder nur geringfügig zu unterscheiden.
Die D90 ist heute noch im regen Gebrauch.

Machs doch wie du es bisher gemacht hast: Kauf preiswert einen Nachfolger als "Restposten" und investiere weiter in Glas. Das ist aus meiner Sicht der ökonomisch und fotografisch beste Weg.
 
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Schau, du willst die die billigere D5500 schön reden.
Ein klein wenig vielleicht, aber nicht nur. Deine Ausführungen sind sicherlich korrekt und wenn ich schaue, wie ich die Kamera einsetze, dann wäre die D7200 sicherlich zu bevorzugen. Nur ist es ja auch nicht verkehrt zu vergleichen und wenn ein "günstigeres" Gerät schon deutlich mehr als das derzeitige kann, muss ich mich Fragen, wofür mehr ausgeben? Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher tendiere ich Richtung D7200 oder bei der D90 bleiben. Störend finde ich nur, dass der Videomodus mies umgesetzt ist, bei der D7200 und das Nikon die Funktionen arg kompliziert macht oder sogar verhindert. Ich denke da wird es vielleicht später auf eine Zweitkamera im Bereich micro four thirds rauslaufen. Die Aufnahme in 1080p60 ist extrem beeindruckend und der Autofokus um längen besser/schneller/genauer als bei jeder Nikon (zumindest soweit ich das aus den Tests lese). 4 K ist dort auch immer interessanter. Dazu ein gutes Objektiv über einen gewissen Brennweitenbereich und man hätte alles was man braucht.

Lassen wir Video weg, dann würde es mittlerweile auf jeden Fall die D7200 werden.

Den Eindruck gewinne ich langsam auch...
Es gäbe da noch eine D3300 ;)
nicht wirklich ;)

Ich stand vor einigen Monaten vor einer ähnlichen Frage, wie du. Ich habe die geliebte D90 behalten und mir zusätzlich eine D7100 preiswert geholt. Beide sind handlingmäßig fast identisch und - ehrlich gesagt - vom Bildergebnis, das ich meistens mir auf dem Rechner anschaue auch nicht oder in Fotobüchern verewige, auch nicht oder nur geringfügig zu unterscheiden.
Die D90 ist heute noch im regen Gebrauch.

Machs doch wie du es bisher gemacht hast: Kauf preiswert einen Nachfolger als "Restposten" und investiere weiter in Glas. Das ist aus meiner Sicht der ökonomisch und fotografisch beste Weg.
Das du ja die D7100 verwendest und auch kaum Unterschiede im Bildergebnis feststellen kannst, für was verwendest du den die D7100? Wenn man nach den Tests geht und diversen Aussagen geht, müsste die D7200 der D90 ja klar überlegen sein. (Mir ist klar das der Fotograf das Foto macht und die Kamera nur das Werkzeug ist)
Konntest du die beiden Kameras auch schon bei beweglichen Motiven testen? Triffst du mir der D7200 besser?

Ja, eine günstige D7100 wäre evtl. auch interessant. Leider ist der Videomodus dort noch schlechter, worauf ich mittlerweile verzichten könnte. Fragt sich halt wie gross der Sprung bei AF ist?
 
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Ich fotografiere, wie auch du, meist Landschaften, Natur, Tiere und Menschen - auch Portraits. Sport nein. Der AF der D7100 ist definitiv schneller.
Gruß, Florian
 
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Wenn man nach den Tests geht und diversen Aussagen geht, müsste die D7200 der D90 ja klar überlegen sein. (Mir ist klar das der Fotograf das Foto macht und die Kamera nur das Werkzeug ist)
Konntest du die beiden Kameras auch schon bei beweglichen Motiven testen? Triffst du mir der D7200 besser?
Ich habe den Weg von der D90 über die D7000 zur D7200 gemacht und kann Dir daher aus erster Hand bestätigen:

- Die BQ ist bei ISO >800 signifikant besser, der Bereich des noch Akzeptablen liegt in ziemlich hohen ISO-Sphären. Heißt: man kann ohne große Abstriche auch mal mit ISO 1600 arbeiten, wenn man mehr abblenden oder kürzere Zeiten nutzen will.

- Der AF ist eine völlig andere Liga, Nikons aktuell bester. Der Sprung von der D7100 zur D7200 soll (ich kenne es nicht selbst aus häufigem Gebrauch) nicht sehr groß sein; von der D7000 her war er enorm, gerade für bewegte Objekte oder bei wenig Licht, von der D90 noch mehr.

Die D7200 ist ein wirklich lohnenswerter Aufstieg, und wenn Du weniger Geld für fast die gleiche Leistung ausgeben willst, schau Dir die D7100 an. Du bekommst etwas weniger als bei der D7200, aber immer noch sehr viel mehr als Du heute hast.

Ein Argument gegen die D5x00: Ein Batterie-/Hochformatgriff in der Weise wie es sie für die größere Serie gibt, existiert bis heute nicht. Mag unwichtig sein, musst Du selbst beurteilen.

Du suchst die perfekte Kamera für Foto UND Video, aber die wirst Du bei Nikon nicht finden. In Sachen Video hinkt Nikon mangels Fokussierung darauf einfach hinterher, da sind Sony und Panasonic mit den Spiegellosen um Welten voraus.

CB
 
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- Die BQ ist bei ISO >800 signifikant besser, der Bereich des noch Akzeptablen liegt in ziemlich hohen ISO-Sphären. Heißt: man kann ohne große Abstriche auch mal mit ISO 1600 arbeiten, wenn man mehr abblenden oder kürzere Zeiten nutzen will.
Wie viele Tests auch belegten. Sogar ISO 3200 soll noch, ohne extreme Nachbearbeitung, möglich sein. Meine D90 rauscht schon bei ISO 640 und bei ISO 800 sieht man es schon in der eingepassten Bildansicht in Lightroom (Full-HD 27" Monitor). Von den ISO her also klar ein Gewinn.

- Der AF ist eine völlig andere Liga, Nikons aktuell bester. Der Sprung von der D7100 zur D7200 soll (ich kenne es nicht selbst aus häufigem Gebrauch) nicht sehr groß sein; von der D7000 her war er enorm, gerade für bewegte Objekte oder bei wenig Licht, von der D90 noch mehr.
Bestens, danke für deine Erfahrungen.

Die D7200 ist ein wirklich lohnenswerter Aufstieg, und wenn Du weniger Geld für fast die gleiche Leistung ausgeben willst, schau Dir die D7100 an. Du bekommst etwas weniger als bei der D7200, aber immer noch sehr viel mehr als Du heute hast.
Der Unterschied beträgt keine 200.- (SFr.). Da wäre ich dann nicht knauserig und würde diese auch ausgeben. WLAN kann durchaus nützlich sein und das ist, glaube ich, bei der D7100 nicht an Board, oder? Der grössere Puffer ist gerade bei der Sportfotografie bei Serienaufnahmen ein Vorteil. Da kam ich bei der D90 schnell ans Limit, gerade wenn mehrere Fahrer nahe aufeinander folgend abgebildet werden sollten.
In Tests las ich auch vom Flat-Modus. Da ich meist nur in Raw fotografiere, wäre dies natürlich auch nützlich um die Bilder besser vor Ort beurteilen zu können.

Ein Argument gegen die D5x00: Ein Batterie-/Hochformatgriff in der Weise wie es sie für die größere Serie gibt, existiert bis heute nicht. Mag unwichtig sein, musst Du selbst beurteilen.
Habe ich bisher nicht vermisst und wohl au in naher Zukunft nicht. Für meine Zwecke hat meist ein zweiter Akku gereicht.

Du suchst die perfekte Kamera für Foto UND Video, aber die wirst Du bei Nikon nicht finden. In Sachen Video hinkt Nikon mangels Fokussierung darauf einfach hinterher, da sind Sony und Panasonic mit den Spiegellosen um Welten voraus.

Ja leider. Oder vielleicht auch nicht. Die perfekte Kamera gibt es da auch meist nicht. Die Sony FX und DX Kameras sollen tolle Fotos machen und auch die Videos sollen sich sehen lassen. Jedoch muss man die Bedienung da auch wieder mögen. Die Sensoren der D5x00 und D7x00 sind ja auch von Sony und was man so in Tests liest, dass Momentan beste im Bereich DX. Die Canon soll nicht ansatzweise einen Solchen Dynamikumfang haben, was sich speziell auch in der Nachbearbeitung zeigt. Ich konnte schon bei der D90 viele dunkle Bereiche retten und gemäss Berichten soll der Dynamikumfang gegenüber der D90 nochmals um einiges Besser sein.

Was man aber oft liest, dass die spiegellosen Kameras im Autofokus deutlich schneller sein sollen. Andererseits haben auch einige davon abgeraten, da es auch Probleme bei schlechtem Licht und schnellen Objekten geben soll, bzw. es einfach nicht besser geht. (z.B. A7 II) Da wurde dann oft wieder eine DSLR empfohlen. Genial soll der integrierte Stabi sein. Auch bei kurzen Zeiten sollen so noch scharfe Fotos möglich sein.

Eine Frage zu meinem Objektiv, dem Sigma 18-35 1.8 Art. Ich habe öfters von Problemen im Zusammenspiel mit teils Kameras gelesen (z.B. D7100). Hat jemand dieses Objektiv im Zusammenspiel und keine Probleme? Keine Lust gleich am ersten Tag alles einzuschicken. ;)

Falls ich die D7200 kaufe, werde ich wohl die D90 verkaufen. Falls die Frage erlaubt ist, was darf man für eine gut gepflegte D90 heute noch verlangen? (Gekauft vor ca. 3.5 Jahren) Ohne Kit-Objektiv, nur Body.
Falls nicht erlaubt, einfach löschen.
 
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Hatte keinen Bock mehr auf lange Überlegungen und Vergleiche. Die D7200 ist bestellt. :D
Dank Cashback wäre der Body 769 SFr. Leider nicht abholbereit... also das Kit mit 18-105 Objektiv mit Cashback für 799 SFr. Also 20.- für das Objektiv. Da sollte dann auch noch ein Gewinn rausschauen ;)
Freue mich riesig. Morgen abholen und sm Sonntag geht's in die Bergen und den Bikepark.:up:

Nochmals Danke für eure Geduld. Vielleicht kommen dann ja noch Fragen zur neuen Kamera.
 
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Na dann herzlichen Glückwunsch!

Bei dem Preis kann man auch nichts verkehrt machen. Bin mal gespannt, ob wir in Deutschland auch bald in diese Preisregion kommen:dizzy:
 
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WLAN kann durchaus nützlich sein und das ist, glaube ich, bei der D7100 nicht an Board, oder?
Nein, ist es nicht. Wobei sich das mit WLAN-SD-Karten ja nachrüsten ließe, wenn man es denn brauchte. WLAN ist ein nettes Gimmick und in manchen Situationen ganz praktisch (ich habe vorhin draußen fotografiert und im Laufen beim Heimgehen schnell ein paar Bilder via Smartphone an jemanden verschickt - quick&easy über die eingebaute Funktion), aber man überlebt auch ohne...

Habe ich bisher nicht vermisst und wohl au in naher Zukunft nicht. Für meine Zwecke hat meist ein zweiter Akku gereicht.
Ich mag es gerne, im Hochformat die wesentlichen Bedienelemente an den gleichen Griffstellen sitzen zu haben, allerdings fotografiere ich oft auch recht HF-lastig. Daher schätze ich diese Griffe sehr.

Ja leider. Oder vielleicht auch nicht. Die perfekte Kamera gibt es da auch meist nicht. Die Sony FX und DX Kameras sollen tolle Fotos machen und auch die Videos sollen sich sehen lassen. Jedoch muss man die Bedienung da auch wieder mögen.
Die wenigen Sony-Freunde bei mir im Fotoclub sind alle nicht so voll begeistert von ihren Modellen - sei es, weil Nikon bei der D7000 aus dem gleichen Sony-Sensorchip bessere Bildqualität zaubert oder Zubehörteile nur mit Adaptern passen, oder, oder, ... Ich finde die Menüs auch sehr gewöhnungsbedürftig und wenig logisch, aber das ist wieder Geschmackssache.

Die Sensoren der D5x00 und D7x00 sind ja auch von Sony und was man so in Tests liest, dass Momentan beste im Bereich DX. Die Canon soll nicht ansatzweise einen Solchen Dynamikumfang haben, was sich speziell auch in der Nachbearbeitung zeigt.
Canon kann im APS-C-Bereich qualitativ nicht das Wasser reichen. Canon hatte immer viele Pixel, viel Rauschen und wenig Dynamik (im Vergleich) im Angebot. Im Vollformat ist es anders, aber Halbformat scheint nicht mehr so wirklich deren Schwerpunkt zu sein. Da sind die Übersichtsvergleiche bei DXOmark doch sehr aufschlussreich.

Ich konnte schon bei der D90 viele dunkle Bereiche retten und gemäss Berichten soll der Dynamikumfang gegenüber der D90 nochmals um einiges Besser sein.
Oh ja, allerdings, das sind mehrere Blendenstufen an Dynamik, die Du hinzugewinnst!

Was man aber oft liest, dass die spiegellosen Kameras im Autofokus deutlich schneller sein sollen.
Man liest viel, aber das muss nicht immer stimmen. Sagen wir so: die Spiegellosen haben jetzt etwa das Niveau guter DSLR erreicht, wenn genug Licht da ist...

Genial soll der integrierte Stabi sein. Auch bei kurzen Zeiten sollen so noch scharfe Fotos möglich sein.
Da hat sich einiges getan, aber auch bei Nikon gibt es Objektive, mit denen real 3-4 Blendenstufen Verlängerung möglich sind, z.B. das 4/70-200 mit dem VR neuester Generation. Hexen können die Stabis aber alle nicht, auch nicht in Kameras wie der Panasonic Lumix GX8, die in der Frage aktuell ganz weit vorne ist.

CB
 
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Erstmal alles eingestellt... das dauert. ;) Dann mal ein paar tests gemacht und ich bin schwer beeindruckt von der Combo mit meinem Sigma. Morgen wird dann richtig getestet. Ein Test in ISO 80000 hat mich auch umgehauen. In LR entrauscht und das sieht echt top aus. Sichlich mehr als ausreichend für Abzüge bis A4. Online reduziert sowieso.
 
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Am Wochenende entstanden über 250 Bilder im Bikepark. Alle aus der Hand und bis maximal ISO3200 und über 80% ist absolut scharf. Der Autofokus ist echt sehr schnell. Habe auch bei AF-C mit Fokusfeldern herumprobiert, wobei dies bei schnellen Objekten nicht gut klappte. Schon mit 9 Feldern brauchte er länger um zu fokussieren, da er scheinbar nicht genau wusste, was er scharfstellen muss. Mit einem Fokusfeld jedoch, klappte es sehr gut, so arbeite ich eigentlich immer bei schnellen Objekten.
Am Vorabend habe ich an einem Geburtstag einige Bilder geschossen. Das Licht war nicht sonderlich hell, aber mit ISO1600 - ISO4000 gab es schöne Fotos ohne Blitz. Nur hatte hier der AF mehr Probleme und konnte teilweise nicht scharfstellen. Die D90 hatte diesbezüglich weniger Probleme. Ich habe mit Einzel-AF gearbeitet (immer Kreuzsensoren). Mit mehreren Feldern klappte es gut, aber da wurde meist falsch fokussiert, da er sich auf die helleren Stellen fokussierte. So kann ich mir kaum vorstellen, dass man bei Mondlicht noch fokussieren kann, was ja sehr gelobt wurde in Tests. Das muss ich noch beobachten und auch mal im Aussenbereich bei Dämmerung oder in einer hellen Nachte testen.

Bezüglich der Komprimierung der RAW-Daten habe ich auch noch eine Frage:
Standartmässig ist losless eingestellt. So wird eine RAW-Datei schnell 30-40 MB gross. Optional lässt sich auch compressed einstellen. Was wird da komprimiert? Muss man mit einer schlechteren Bildqualität rechnen? Nachteile bei der Nachbearbeitung?

Kurze Frage zur SD-Karte. Meine beiden 16 GB SD-Karten schreiben, gemäss Sandisk, mit 30 MB/s. Mit losless RAW und einer schnellen Bildfolge ist der Puffer recht bald voll und die Kamera für einige Sekunden "blockiert", bis die Daten auf die SD-Karte geschrieben worden ist. Ich denke ich werde mir zwei 64 GB SD-Karten zulegen. Im Moment ist die Kamera auf kopieren eingestellt. Wirkt sich dies Nachteilig auf die Geschwindigkeit/Puffer aus?
Welche SD-Karten verwendet ihr? Von Sandisk gibt es U1, U3 und UHS-I. Ich denke mal U1 fällt weg (Lesegeschwindigkeit 40 MB/s, Schreiben steht nur "geringer"). Die U3 ist da schon besser (90 MB/s lesen, 40-60 MB/s Schreiben, je nach Modell). Da die UHS-I nicht viel teurer ist, tendiere ich darauf, da sie 90 MB/s schreiben kann (95 MB/s lesen). Eine UHS-II erachte ich als zu übertrieben und teuer. Zudem wird gemäss Nikon, maximal UHS-I unterstützt. Welche würdet ihr verwenden? Für HD-Videos sollte ab U3 jede ausreichen, oder?
 
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