Ich habe diesen Thread noch einmal hervorgeholt, weil mich genau in den letzten Monaten genau diese Frage immer wieder umgetrieben habe.
Wie Kollege Stefan in seinem Thread
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/member.php?u=49919
sehr treffend beschreibt, bin ich einen ganz ähnlichen Weg gegangen.
Nach der letzten mechanischen / halbmechanischen Nikon (F3) ab 1995 zunächst andere Präferenzen und Kleinknipsen, seit 2013 wieder angefangen, digital mit Spiegelreflex zu fotographieren. Ich bin mit meiner D5200 auch wirklich sehr zufrieden, werde sie auch nicht hergeben. Die Kombi mit dem 18-35 1,8 von
Sigma ist für mich einfach super. Zusätzlich wurden nebenher lauter FX-taugliche Objektive angeschafft, ein 70-200 f4 sowie das Klassikertrio 28, 50 und 85 1,8. Das 28er hatte ich als Standardbrennweite angeschafft, weil ich mich mit 35 an DX nie anfreunden wollte, 50 und 85 hatte ich in der KB-Ära immer schon, muss man haben...
Ich werde mir jetzt eher die 750 als die 7200 holen, Vergleiche und Tests hin oder her.
Warum: nun, einen nachvollziehbaren Grund gibt es hierfür sicher für die wenigsten. Manchmal muss man sich einfach treiben lassen.
Aber ich komme wie auch shovelhead (sieht man an seinem Profilbild bei flickr) aus einer mechanischen Kleinbildwelt mit F2, FM, FM2 und F3. Für mich ist 50 mm DAS Standardobjektiv, mit dem ich früher die meisten Bilder gemacht habe. Und da will ich eigentlich wieder hin. Das 50er gefällt mir an DX nicht, das 85er, das ich soo geliebt habe, ist mir zu eng.
Ich rechne bei meiner DX auch nach 2 Jahren Brennweiten oft in KB-Format um, obwohl es völliger Blödsinn ist, weiß ich auch.
Ich habe für mich einfach den Eindruck, erst wenn ich wieder im KB-Format lebe, also FX, bin ich fotographisch wieder zu Hause angekommen. So einfach ist das.
Schöne Grüße,
Markus