D7200 oder D750

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neeri2009

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Hallo zusammen
Es stellt sich doch immer wieder die Frage ob und wann man von DX auf FX wechseln soll.
Ich befinde mich gerade an dieser Kreuzung und komme einfach nicht weiter. Vielleicht habt ihr ja einmal die gleichen Erfahrungen gemacht und einen guten Tipp oder Weg gefunden.

Zurzeit nutze ich noch immer die D3300. Zwar habe ich stets mit guten Objektiven aufgerüstet (alle auch FX tauglich), hatte aber noch kein Bedürfniss den Body zu wechseln.

Nun ist es Zeit für eine neue Kamera. Ich frage mich ob ich bei DX bleiben soll (dann die D7200) oder nicht direkt den Sprung ins Vollformat mache. Hier tendiere ich auf die D750. Preislich ist kaum mehr ein Unterschied zur 610, aber doch noch deutlich günstiger als die 810.

Was spricht für die D750 (ausser FX und WiFi), was die D7200 nicht kann. Habt ihr diese Überlegungen auch schon gemacht und wenn ja wie und warum habt ihr entschieden.

Wäre cool wenn ich ein paar Eindrücke von Euch erfahren würde.

Viele Grüsse, Patrick
 
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Einstweilen bleibe ich dabei: Die D7000 liefert mir bei der Makrofotografie eine ausgedehntere Schärfenzone als die D750.

Nein, eine Kamera mit kleinerem Sensor liefert per se keine größere Schärfentiefe. Eine FX-Kamera muss um etwa 1,33EV abgeblendet und die Belichtungszeit entsprechend verlängert bzw. ISO erhöht werden - dann klappts auch mit der Schärfentiefe.
Da Sensorgröße bzw. "gesammelte Lichtmenge", Beugung, Rauschen, etc. p. p. sich an vergleichbaren Sensoren äquivalent zueinander verhalten, sehen die Bildergebnisse exakt gleich aus. Unter günstigen Bedingungen (Stativ, Windstille) kann die KB-Kamera ihre Sensorgröße resp. Rauschen ausspielen. Die Beugungseffekte nehmen zwar um 1,33EV zu, bleiben bei gleicher Ausgabegröße aber ebenfalls gleich.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst: eine KB-Kamera ist einer DX-Kamera in Sachen Makrofotografie nie unter-, bestimmte Bedingungen vorausgesetzt aber durchaus überlegen (wenn auch nur in Nuancen).
 
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Warum macht die dann Sinn ? Es ist genau umgekehrt. Gleiche Brennweite bei gleichem Motiv, gleicher Abstand, gleiche Blende und du schneidest dann das Fx Bild zum Dx zurecht, gibt es keinen Unterschied.

Doch klar, ein FX-Sensor bildet "drumrum" mehr ab, da das FX-Objektiv einen größeren Bildkreis ausleuchtet. Du vergisst in deinen Überlegungen den "Formatfüllfaktor" - spiel es noch einmal durch, dann wird es klarer. ;)
 
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Doch klar, ein FX-Sensor bildet "drumrum" mehr ab, da das FX-Objektiv einen größeren Bildkreis ausleuchtet. Du vergisst in deinen Überlegungen den "Formatfüllfaktor" - spiel es noch einmal durch, dann wird es klarer. ;)

Wieso ich ? :D
Wenn ich zb das gleiche 24mm Objektiv an FX hänge und an Dx, dann gleicher Abstand mit Fx Body und Dx Body und dann Schnitt vom Fx Bild. Lese nochmal die letzten 3 posts 18, 19 + 20.
 
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Wenn ich zb das gleiche 24mm Objektiv an FX hänge und an Dx, dann gleicher Abstand mit Fx Body und Dx Body und dann Schnitt vom Fx Bild.

Und was soll das bringen?
Die Fotos müssen natürlich das gleiche abbilden und dürfen kein Ausschnitt aus dem anderen sein. Außerdem gehts um Makros.
 
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:confused:

Du bist wie meine Madame :hehe:

Gar nix soll das bringen, den Zerstreuungskreisdurchmesser und Schärfe/Unschärfe beider Sensoren mal ausser acht gelassen, haben dann beide Aufnahmen die gleiche Tiefenschärfe und das war doch hier die Frage, oder nicht ?

Nun, es bringt dann was, wenn ich nur das 24mm Objektiv besitze, aber 2 Bodies, ein Fx und ein Dx. :lachen:
 
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... haben dann beide Aufnahmen die gleiche Tiefenschärfe und das war doch hier die Frage, oder nicht ?

Die Frage war, ob eine DX-Kamera eine höhere Tiefenschärfe als eine FX-Kamera bei sonst äquivalenter Brennweite erzielt.
Einen DX-Ausschnitt aus einem FX-Frame zu schnippeln, ist natürlich auch eine Lösung, aber dafür brauchts wohl keine FX. ;)
 
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Meine Meinung:
Man kann sich hier die technischen Daten um die Ohren hauen wie man lustig ist. Die Frage ist ob man sowas den merkt/braucht. Natürlich ist ein Porsche schneller von 0 auf 100 als ein Corsa. Merke/brauche ich das wen ich nur morgends zum Bäcker fahre?

Die Frage nach der besseren Cam kann man durchaus klähren anhand dieser Daten. Die Frage ist halt nur vermisse ich das an meiner Cam den?
 
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Ich habe diesen Thread noch einmal hervorgeholt, weil mich genau in den letzten Monaten genau diese Frage immer wieder umgetrieben habe.
Wie Kollege Stefan in seinem Thread http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/member.php?u=49919
sehr treffend beschreibt, bin ich einen ganz ähnlichen Weg gegangen.
Nach der letzten mechanischen / halbmechanischen Nikon (F3) ab 1995 zunächst andere Präferenzen und Kleinknipsen, seit 2013 wieder angefangen, digital mit Spiegelreflex zu fotographieren. Ich bin mit meiner D5200 auch wirklich sehr zufrieden, werde sie auch nicht hergeben. Die Kombi mit dem 18-35 1,8 von Sigma ist für mich einfach super. Zusätzlich wurden nebenher lauter FX-taugliche Objektive angeschafft, ein 70-200 f4 sowie das Klassikertrio 28, 50 und 85 1,8. Das 28er hatte ich als Standardbrennweite angeschafft, weil ich mich mit 35 an DX nie anfreunden wollte, 50 und 85 hatte ich in der KB-Ära immer schon, muss man haben...

Ich werde mir jetzt eher die 750 als die 7200 holen, Vergleiche und Tests hin oder her.

Warum: nun, einen nachvollziehbaren Grund gibt es hierfür sicher für die wenigsten. Manchmal muss man sich einfach treiben lassen.
Aber ich komme wie auch shovelhead (sieht man an seinem Profilbild bei flickr) aus einer mechanischen Kleinbildwelt mit F2, FM, FM2 und F3. Für mich ist 50 mm DAS Standardobjektiv, mit dem ich früher die meisten Bilder gemacht habe. Und da will ich eigentlich wieder hin. Das 50er gefällt mir an DX nicht, das 85er, das ich soo geliebt habe, ist mir zu eng.
Ich rechne bei meiner DX auch nach 2 Jahren Brennweiten oft in KB-Format um, obwohl es völliger Blödsinn ist, weiß ich auch.
Ich habe für mich einfach den Eindruck, erst wenn ich wieder im KB-Format lebe, also FX, bin ich fotographisch wieder zu Hause angekommen. So einfach ist das.
Schöne Grüße,
Markus
 
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moin,

ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen aber im großen und ganzen geht wohl um die formate, den objektiven und sensoren, hier > http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d750#tech_specs < auf der webseite von nikon steht, das man bei der 750er das bildfeld auf dx und fx umstellen kann. das heißt du kannst deine vollformat- sowie die dx objektive verwenden. wenn du die vollformat objektive verwendest und das bildfeld auf dx einstellst, hast du auch einen "anderen" bildausschnitt.

gruß frank
 
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Vergesst neben den technischen Daten und den Preisen bitte das Thema Gewicht nicht. Eine Kamera, die man daheim lässt, weil sie mehrere Kilo wiegt, kann technisch noch so toll sein. Wenn sie daheim liegt nutzt einem das nichts.
 
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Vergesst neben den technischen Daten und den Preisen bitte das Thema Gewicht nicht. Eine Kamera, die man daheim lässt, weil sie mehrere Kilo wiegt, kann technisch noch so toll sein. Wenn sie daheim liegt nutzt einem das nichts.

Eine D750 wiegt keine mehrere Kilos mehr als eine D7200.
Es sind (gem Nikon) 0,075kg.

... und jetzt ?

Die FX Objektive sind viel schwerer?

Einige ja.

Viele nicht: 50/1,8 vs. 35/1.8 oder 85/1,8 vs. 50/1,8 etc.

Wenn man fast nix "schleppen" will oder trotzdem mal ein Foto machen will, nimmt man (Frau auch) eine Kompaktkamera und keine DSLR.

Meinichmaso.

Axel
 
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Das Thema Gewicht spielt eigentlich nur dann ein Rolle wenn es um ein Standardzoom geht. Da ist an DX ein 18-105 schon merklich leicht als ein 24-120.
Im Telebereich gibt es nur das 55-300VR als DX-Linse, die zwar ganz ordentlich ist aber sobald man ein bisschen mehr will (z.B. kein drehendes Frontelement), landet man bei FX-Linsen.
 
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