D700 oder D600?

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Ist das nicht alles bescheuert? Früher hat man sich eine FM, FE oder F3, oder was auch immer gekauft, und musste sich die nächsten 10-15 Jahre um Kameras keine Gedanken mehr machen. Heute muss man ein paar Jahre nach Produktionsende schon Schielen, wie lange denn noch "supported" wird. Die haben uns ganz schön am Haken! :mad:



...da ist schon etwas dran, ABER:

Meine D700 wird dieses Jahr auch schon 10 und ich sehe keinen Grund, sie in die Wüste zu schicken.

VG,

Jens


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...da ist schon etwas dran, ABER:

Meine D700 wird dieses Jahr auch schon 10 und ich sehe keinen Grund, sie in die Wüste zu schicken.

VG,

Jens


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Freut mich zu hören Jens, zumal ich mir letzte Woche eine D700 gekauft habe. Allerdinngs bei eiinem Händler mit 1 Jahr Gewährleistung!
Ich mag die Kamera, weil es die Digi mit den analogsten Bildern ist!

Mal `ne Frage nebenbei wegen Deiner Signatur...
Warum muss ich eigentlich wissen, von was und mit was Du hier Deine Nachrichten schickst? Ist das nicht vollkommen Schnuppe?
 
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Ist das nicht alles bescheuert? Früher hat man sich eine FM, FE oder F3, oder was auch immer gekauft, und musste sich die nächsten 10-15 Jahre um Kameras keine Gedanken mehr machen.

Nun ja, aber immer wenn Kodak, Agfa oder Fuji einen neuen Film rausbrachten, hat die Kamera einen neuen "Sensor" bekommen und wurde besser.
Meine F2 macht heute viel "schönere" Fotos als 1974.
Die elektronischen bleiben auf ihrem Stand und wenn sie auch gut sind, werden sie von den besseren verdrängt ...
 
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Nun ja, aber immer wenn Kodak, Agfa oder Fuji einen neuen Film rausbrachten, hat die Kamera einen neuen "Sensor" bekommen und wurde besser.
Meine F2 macht heute viel "schönere" Fotos als 1974.
Die elektronischen bleiben auf ihrem Stand und wenn sie auch gut sind, werden sie von den besseren verdrängt ...

Nur werden die elektronischen in Wirklichkeit ja kaum besser. Das hört sich immer an, als wenn man erst seit der neuesten Generation gescheite Bilder machen kann. Aber wenn jemand damals mit seinem D70 Kit anständig gearbeitet hat, kann heute anhand eines professionellen Prints kaum jemand sagen, wann und mit welcher Kamera das Foto gemacht wurde. Diese einander sich jagenden Sensationen sind doch nur lächerlich. Gut das Rauschverhalten hat sich gebessert, aber das ist auch so ziemlich das einzige. Da gabs mal ein paar etwas größere Schritte, aber mittlerweile sind auch nur noch Babysteps möglich. Monstermegapixel braucht eigentlich kaum jemand. Wie groß wird denn in der Regel geprintet, wenn übehaupt? Die meisten Fotos fristen ihr Dasein doch sowieso auf Festplatten oder Servern.
Hab mir gestern mal die Lobeshymnen beim Erscheinen der D700 reingezogen. Und, macht meine jetzt schlechtere Bilder, weil es mittlerweile eine D600/800/850 etc. gibt? Nein, macht sie nicht! Dafür ist aber der Preis von 2.600 auf 600 Euro gefallen. Das Wörtchen ausreichend sollte mal wieder mehr in den Focus rücken. Welche Kamera liefert für meine Anprüche ausreichend gute Ergebnisse?
 
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Ich muss mal noch die geniale D3s ins Spiel bringen, die ist zwar auch nur mit 12 MP, aber die bessere D3, in vielen Belangen. Eine D3x für Aufnahmen bei Dämmerung wird bei ISO6400 schon eine Enttäuschung mit sich bringen. Da wäre die D3s noch top, aber die D3x hier am harten Limit, zumal der native ISO-Bereich von 100-1600ISO geht, die beiden ISO-Stufen 3200 und 6400 eher für Aufnahmen sind, wo es nicht mehr anders geht. Im Studio, da ist die D3x sehr gut aufgehoben, und hat eben wegen ihrer schönen Farben bei ISO100 eine Daseinsberechtigung. Mit langen Teles f5.6-6.3 wird es mit der D3x in der Dämmerung schnell duster. High-Iso ist absolut nicht ihre Stärke.
 
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Ihr macht euch was vor, wenn ihr glaubt, dass füher Kameras länger gelebt hätten:

50er Jahre - Messucherkamera
60er Jahre - * Spiegelreflex - neue Berg und Tal Objektive
70er Jahre - mit TTL Belichtungsmesser
80er Jahre - mit Belichtungsautomatik - AI Objektive
90er Jahre - * mit Autofokus - AF (D) Nikkore
00er Jahre - Digitalkamera
10er Jahre - * Vollformat - AF-S Nikkore
20er Jahre - * Mirrorless - Neues Bajonett

(*) einmal Objektive entsorgen und neu anschaffen - oder verwendet jemand ein AF Nikkor 2.8 80-200 an der D850?

Man hat uns immer eine Karotte vor die Nase gehalten, und das wird man auch in Zukunft tun. Natürlich kann man mit einer F2 noch grandiose Fotos machen - aber das kann man mit einer D40 eben auch noch!

Da capo al fine
 
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Ich muss mal noch die geniale D3s ins Spiel bringen, die ist zwar auch nur mit 12 MP, aber die bessere D3, in vielen Belangen. Eine D3x für Aufnahmen bei Dämmerung wird bei ISO6400 schon eine Enttäuschung mit sich bringen. Da wäre die D3s noch top, aber die D3x hier am harten Limit, zumal der native ISO-Bereich von 100-1600ISO geht, die beiden ISO-Stufen 3200 und 6400 eher für Aufnahmen sind, wo es nicht mehr anders geht. Im Studio, da ist die D3x sehr gut aufgehoben, und hat eben wegen ihrer schönen Farben bei ISO100 eine Daseinsberechtigung. Mit langen Teles f5.6-6.3 wird es mit der D3x in der Dämmerung schnell duster. High-Iso ist absolut nicht ihre Stärke.



Sicher ist die D3x mit ihrem Nicht gerade höhenflügigen Isowerten in dunkleren Szenen schnell im Rauscheland. Ich denke wenn ich ein Stativ benutze und dann mit der ISO unten bleibe, optimalerweise sogar bei ISO 100, dann wird’s auch ohne Rauschen. Ich habe im Netz Bilder gesehen, die Nachts mit kleiner ISO und Stativ gemacht worden sind und ich sah darin rauschfreies Schwarz und die Fotos wirkten auf mich sehr natürlich in den Schattierungen und so. Und wenn dann doch das Sandmänchen da war...so what...es gibt immer Mittel und Wege außerhalb der Kamera Korrekturen vorzunehmen die äußerst befriedigend sind. Ich schrubbe ja auch nicht *dausend Foddos am Tach durch. Zumindest bleibt meine Kirche im Dorf.

Ahoi vom Michel
Stephan


...the truth of the lens, the color of memories is all i can spend.
 
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Da kann ich Dir in mehrfacher Hinsicht nicht ganz folgen. Mein Opa war sicherlich extrem: Der hat in der Nachkriegszeit mit Edixa angefangen, und als er 1978 gestorben war, hatte er die immer noch. Obwohl es inzwischen ne Nikon F2 gab und die F3 kurz vor der Markteinführung stand. Hat ihn aber nicht gejuckt, obwohl er total fotobegeistert war.
Mein Vater bekam 1977 eine Canon AE-1 und hat sich nie wieder im Leben eine weitere analoge Spiegelreflex gekauft. Ok, seine Digi-Bridge hat er auch schon ewig und seit einiger Zeit meine D80.

Ich denke, meine Familie ist da kein Einzelfall. Nun zu meinen digitalen Eskapaden:

2000 die Oly E100 RS, reicht heute nur noch zur Kinderbelustigung
2003 die Oly E20, damals schon Auslaufmodell... sicherlich schon 5 Mpx Auflösung. In Anbetracht der Tatsache, dass ich Agenturen mit Pressefotos in gerade mal 6 Mpx beliefere durchaus noch ok.

Aber: 1,8 Zoll Bildschirm und beschissener Puffer. Nach wenigen Bildern war erstmal Pause angesagt. Trotz aller Sympatien für diese Kameraserie heute also auch völlig unbrauchbar!

2005 (oder 06) die D80... die erste Kamera, die ich für einen vollwertigen Ersatz einer analogen SLR halte (was sicherlich auch für Canons u.s.w. dieser Ära gilt). Diese Kamera (wie ja bereits geschrieben...) ist ja nun wieder im Einsatz!

2007 Fuji S5... Auflösung brauchbar, Kamera insgesamt geil. 2,5" Display sicherlich auch groß genug, aber sehr schlechtes Bild. Die Qualität des Sensors... nun ja. Aus heutiger Sicht für Lowlight unbrauchbar, ansonsten ganz nett. Leider Blindflug mit dem miesen Display.

2011 Nikon D7000... In vielerlei Hinsicht ganz geile Kamera, aber auch in die Jahre gekommen.

2017 D500... könnte länger im Gebrauch bleiben...

Wie Du siehst: Alle paar Jahre neue Kamera, und die alte dann kaum noch in Gebrauch. Nix mit 20 Jahren Nutzung. Was ich aber bereits seit 21 Jahren habe ist das 2,8/80-200. Eine geile Tüte, die mich optisch heute noch voll überzeugt. Da ich nun auch einen Stabi und schnellen AF brauche, werde ich sie auf absehbare Zeit austauschen. Für mich privat käme ich allerdings nicht auf diese Idee. Da wären nochmal 10 Jahre drin...


Ihr macht euch was vor, wenn ihr glaubt, dass füher Kameras länger gelebt hätten:

50er Jahre - Messucherkamera
60er Jahre - * Spiegelreflex - neue Berg und Tal Objektive
70er Jahre - mit TTL Belichtungsmesser
80er Jahre - mit Belichtungsautomatik - AI Objektive
90er Jahre - * mit Autofokus - AF (D) Nikkore
00er Jahre - Digitalkamera
10er Jahre - * Vollformat - AF-S Nikkore
20er Jahre - * Mirrorless - Neues Bajonett

(*) einmal Objektive entsorgen und neu anschaffen - oder verwendet jemand ein AF Nikkor 2.8 80-200 an der D850?

Man hat uns immer eine Karotte vor die Nase gehalten, und das wird man auch in Zukunft tun. Natürlich kann man mit einer F2 noch grandiose Fotos machen - aber das kann man mit einer D40 eben auch noch!

Da capo al fine
 
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Nur werden die elektronischen in Wirklichkeit ja kaum besser. Das hört sich immer an, als wenn man erst seit der neuesten Generation gescheite Bilder machen kann. Aber wenn jemand damals mit seinem D70 Kit anständig gearbeitet hat, kann heute anhand eines professionellen Prints kaum jemand sagen, wann und mit welcher Kamera das Foto gemacht wurde. Diese einander sich jagenden Sensationen sind doch nur lächerlich. Gut das Rauschverhalten hat sich gebessert, aber das ist auch so ziemlich das einzige. Da gabs mal ein paar etwas größere Schritte, aber mittlerweile sind auch nur noch Babysteps möglich. Monstermegapixel braucht eigentlich kaum jemand. Wie groß wird denn in der Regel geprintet, wenn übehaupt? Die meisten Fotos fristen ihr Dasein doch sowieso auf Festplatten oder Servern.
Hab mir gestern mal die Lobeshymnen beim Erscheinen der D700 reingezogen. Und, macht meine jetzt schlechtere Bilder, weil es mittlerweile eine D600/800/850 etc. gibt? Nein, macht sie nicht! Dafür ist aber der Preis von 2.600 auf 600 Euro gefallen. Das Wörtchen ausreichend sollte mal wieder mehr in den Focus rücken. Welche Kamera liefert für meine Anprüche ausreichend gute Ergebnisse?

dpreview hat anlässlich des 10. Geburtstags der D700 vor ein paar Monaten den damaligen Testbericht neu veröffentlicht: https://www.dpreview.com/articles/7141109082/throwback-thursday-the-nikon-d700
Beim Lesen kommt man unweigerlich zu ähnlichen Gedanken wie du: Macht die Kamera nun nach 10 Jahren schlechtere Fotos? ;)

Ich besitze die D700 und D750. Ich kenne und schätze die Vorzüge der D750 gegenüber ihrer älteren Schwester. Aber bei 80% meiner Bilder rufe ich diese Vorteile nicht ab und die D700 produziert bei diesen 80% immer noch tolle Bilder. ;)

Was mir auch auffällt: Noch vor kurzer Zeit folgte vorhersagbar auf jede Aussage eines zufriedenen D700-Benutzers im "D700-Grinse"-Thread vorhersagbar mindestens eine Antwort, in dem das Alter der D700 und die Vorzüge neuerer Modelle vorgehalten wurden.

In den letzten Wochen sehe ich jedoch eine steigende Anzahl von Threads, in denen um eine D700-Kaufberatung, D700-Objektivtipps usw. gebeten wird. Mich freut das. Es ist immer noch eine gute Kamera, der ich einen zweiten Frühling mehr als ein Vitrinendasein gönne. Egal, ob das nun am 10. Geburtstag, gesunkenen Gebrauchtpreisen oder was auch immer liegt.
 
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Sicher ist die D3x mit ihrem Nicht gerade höhenflügigen Isowerten in dunkleren Szenen schnell im Rauscheland. Ich denke wenn ich ein Stativ benutze und dann mit der ISO unten bleibe, optimalerweise sogar bei ISO 100, dann wird’s auch ohne Rauschen. Ich habe im Netz Bilder gesehen, die Nachts mit kleiner ISO und Stativ gemacht worden sind und ich sah darin rauschfreies Schwarz und die Fotos wirkten auf mich sehr natürlich in den Schattierungen und so. Und wenn dann doch das Sandmänchen da war...so what...es gibt immer Mittel und Wege außerhalb der Kamera Korrekturen vorzunehmen die äußerst befriedigend sind. Ich schrubbe ja auch nicht *dausend Foddos am Tach durch. Zumindest bleibt meine Kirche im Dorf.

Ahoi vom Michel
Stephan


...the truth of the lens, the color of memories is all i can spend.

Hallo,
ja denke aber daran, alle deine Aufnahmen mit der D3x in RAW zu machen, weil du hier durch neuere Software noch mehr Reserven des Sensors herausholen kannst. Viele Fotografen nehmen auch mit -0.7 EV Unterbelichtung auf, um noch mehr Reserven herauszuholen.
Und ich bin mir sicher, daß die tollen Fotos, die du im Netz siehst zu 100% in RAW gemacht, und später durch gute Software verändert wurden.
Was der D3x leider fehlt, ist der Sensor-Rüttler, den es erst mit der D3s bei den Einstelligen bei Nikon gab. Die D700, die vor der D3x herauskam, hatte seltsamerweise schon einen, ebenso die D300, die kurz nach der D3 herauskam.D.h. für saubere Fotos ist ein sauberer Sensor bei der D3x Pflicht.
Und eine D3xs kam leider nie, sonst wäre die wohl das Nonplus-Ultra geworden, mit Sensorrüttler und verbesserter High-Iso und mehr Puffer für die großen Dateien.

VG
 
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