Und wieder so ein Spruch der nur dann stimmt wenn man das halbe Datenblatt ließt. Wer beide Kameras hatte weis dass dem nicht so ist, man hat bei der D3 genau so bekommen wofür man bezahlt hat wie bei der D700.
Die D700 ist für den harten Pro Einsatz zu schwach Ausgelegt, da gab es z.B. alle 50.000 (Blitz)Auslösungen den Blitzschuh mit dahinterliegender Elektronik zu tauschen, war nicht so teuer, zwischen 170 und 250€ aber summiert sich. Der Klassiker unter den Kollegen.
Auch ist der Body nicht so Robust was zu häufigeren Service Aufenthalten, Reparaturen aber auch schon mal zum Einsatz von Superkleber geführt hat und im Endeffekt den Kamerapreis in die Höhe getrieben, ganz zu schweigen von der Investierten Zeit. Und typisch für die Einstelligen war die D3 auch schneller im Ansprechen, so wie das auch bei der D800 vs. D4 dann wieder war.
Für einen Hobbyfotografen sind die Punkte eben nicht von Bedeutung, weswegen der Mythos der Gleichwertigkeit aufgekommen ist. So einige Pro Fotografen haben aber die D700 gegen eine D3 oder später die D3s eingetauscht weil sie dass dann selbst bemerkt haben.
Nikon hat hier einfach sehr schlechtes Marketing betrieben, und betreibst es immer noch, anstatt die Vorzüge einer D3 oder D4 hervor zu heben, heben sie meist hervor bei welchen Punkten die Dx00 mit den Einstelligen (fast) mithalten können.