D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

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Leuten, die nur JPEGs schießen, die fotografische Kompetenz von Maulwürfen zusprechen
Ich hab zwar gesagt ich halt mir raus, aber unterlasse es bitte mir Aussagen in den Mund zu legen die ich nie gemacht habe.
Es wurde ja nicht nur über JPG geschrieben sondern sehr viele fotografische zusammenhänge falsch erläutert und kombiniert.

Ich will auch gar niemand vor schreiben wie er Fotografieren soll, mir ging es nur darum auf zu zeigen dass die getätigten Aussagen so nicht stimmen.
Wobei ich mich dabei zugegeben im Ton vergriffen habe wofür ich mich nachträglich noch entschuldigen möchte, das hätte ich auch anders formulieren können und sollen.

Wenn du an Fotos interessiert bist schick mir einfach eine PN.
 
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Das alles kann man sich auch sparen und es der Kamera überlassen. Wenn ich mir unsicher bin mache ich ein paar Fotos, mit etwas anderer Kameraeinstellung, mehr.


Das mag für den einen oder anderen eine Lösung sein. Ich für meinen Fall habe noch nie meiner Kamera, der Automatik oder aber dem fotografischen Zufall irgend etwas überlassen, auf das ich direkten Einfluss nehmen konte.

Und das mit den "paar mehr Bildern mit anderen Kameraeinstellungen".....ok, wer die Zeit dazu hat, warum nicht.

Ich fotografiere ab und an aber auch mal in Situationen, in denen für solche Hangeleien durchs Mäusekino keine Zeit ist.

Und da ist RAW oder aber RAW/JPEG Fine die Lösung um im Nachhinein notfalls korregieren zu können.


Gruss

Jürgen
 
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Tatsächlich mache ich es genau so: Ich fotografiere in RAW+JPG, und sichere mir die RAWs als 'Negativ' im Archiv. Ich verwende sie nur für Aufnahmen, die sich als fotografisch ok aber technisch verbesserungswürdig erweisen, oder wenn ich ausbelichten möchte. Ansonsten reichen mir JPGs.
Für mich sind die JPG-Ergebnisse der D700 meist ausreichend.
Aber das eine schließt das andere nicht aus.
PS: Wenn es so wäre, dass diejenigen, denen JPG-Aufnahmen reichen, im Grunde auch mit jeder Kompakten rumknipsen könnten, könnte Nikon keine D3-Modelle und Canon keine 1D4er an (Sport-)Journalisten verkaufen: Die arbeiten überwiegend in JPG. Ob sie deshalb ihre Arbeit auch mit dem Handy oder einer Kompakten bewältigen könnten ... ?

...Du hast damit alles gesagt...:up:
 
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Zum Teufelszeug: Explizit nennt hier niemand JPEGs Teufelszeug, aber die Reaktion ist doch völlig eindeutig: JPEG ist Teufelszeug und wer mit den JPEGs aus der Kamera zufrieden ist, der hat die fotografische Kompetenz eines Maulwurfs.

Zur teuren Bildbearbeitungssoftware: Explizit schreibt das auch niemand, aber implizit doch jeder. Was willst Du denn mit den RAW-Dateien ohne teure Bildbearbeitungssoftware anfangen? Die mitgelieferte Software macht nichts anderes als die Software in der Kamera und mit vielen der kostenlosen Programmen kriegt man wegen deren ideologisch begründeten Konzepten oft nur mit sehr viel Mühe Bilder, die an die JPEGs von der Kamera überhaupt erstmal herankommen. Also kauft man sich CNX2, Lightroom, Aperture, Bibble oder ein vergleichbares Programm und dazu vielleicht noch Photoshop. Damit das überhaupt Sinn macht, gehört auch noch ein Gerät und eine Software zum Kalibrieren her. Letztendlich landet man mühelos bei 400-500 Euro (untere Grenze).

Das ist unlogisch. Ich glaube, Du verwechselst Ursache und Wirkung. Gerade bei JPEGs muss oder sollte man genauer hinschauen, weil die nachträglichen Möglichkeiten für Korrekturen wesentlich begrenzter sind. Die Verwendung von RAW ist doch eher eine der Konsequenzen Deines veränderten Umgangs mit den Bildern und nicht umgekehrt.



Doch: Er ist langsamer, weil es mehr Zeit benötigt, RAWs zu bearbeiten und als JPEGs zu exportieren, als wenn man Beides erst gar nicht machen muss, weil es schon die Kamera macht. Wenn Du Deine RAWs lediglich mit ViewNX als JPEGs exportierst, musst Du Dir schon die Frage gefallen lassen, warum es so toll ist, wenn Du das mit ViewNX machst, aber pfui-gaga, wenn die Kamera dasselbe macht.

Unlogisch ist es, wegen der Bildqualität 2.000 EUR für eine Kamera auszugeben, um dann dieses Mehr an Bildqualität nicht zu nutzen. Und zu pfui-gaga fällt mir nur gaga ein. Ich melde mich aus diesem Thread ab.
 
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Um die ganze Diskusion abzuschliesen, wer möchte kann sich meine letzten unbearbeiteten D700 Jpegs aus der Kamera ansehen und sich sein eigenes Urteil zu diesem Thema bilden. :)

http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/3 Freunde

http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/Eggkleiva im März

http://cid-4b4ccc7261261aed.skydrive.live.com/browse.aspx/Letzte Wintertage

Ach ja, Spart euch bitte irgendwelche Bildkretiken!!

Die hier gezeigten Bilder sagen gar nichts über die Vor- und Nachteile von Raw. Da ist allein schon die Bildgröße ein K.o.-Kriterium.

Ich fotografiere IMMER in RAW (seltene Ausnahme: wenn viele Bilder hintereinander bei hoher Serienbildgeschwindigkeit nötig sind). Ansonsten schalte ich JPG je nach Bedarf in der geeigneten Auflösung dazu, wenn ich sofort Bilder weitergeben muss oder ich ganze Sätze von Bildern zur Voransicht und Auswahl weitergebe. (da erspare ich mich das heimische Konvertieren).

JPG ist für mich nicht das Format, dass RAW ersetzen kann, sondern nur eine ergänzende und entlastende Zusatzoption.

Gruss Bernd
(der gerade genervt ist, weil er 1377 Raws durch den Konverter scheucht, da er plöderweise vergessen hat, JPG zuzuschalten :)
 
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Was soll ich sagen, ich kenne durchaus hochwertige Digitalkameras wie z.B. die 5D und die 1DMk3. Und klar: die Entwicklung geht weiter, kein Wunder ist eine D700 wieder ein Stück smarter und besser.

Aber trotzdem bin ich be-gei-stert!

Endlich wieder Nachtaufnahmen, endlich wieder Farben, die mir gefallen, endlich nicht mehr von Kamerarestriktionen genervt: Tolles Teil!

Dabei hab ich die Möglichkeiten noch gar nicht alle im Griff. Trotzdem gelingt Aufhellblitzen plötzlich auf Anhieb: Meine "Blitz-Denke" hat mit meinen Canons immer wieder Mist produziert. Die D700 mit dem SB-800 macht dagegen genau das, was mir mein fotografischer Menschenverstand sagt - es geht einfach. Geil! :up:

Ich hab erst mal noch keine Bilder für Euch, weil bisher fast alles Familienkram ist (und das ist bei uns a Priori kein Internetmaterial). Und ich muss auch noch viel üben. Man kann zwar wunderbar mit der Kamera spielen, aber ein Spielzeug ist das nicht. Das Ding ist einfach krass gut, es ist jeden Cent wert, jeden! Mir fehlen die Superlative.

Ich bin super-super begeistert! :applause:

Schade, es hat so nett und sympathisch angefangen und jetzt geht es um des Kaisers Bart. Zurück zum Thema und weiter im Sinne des Gründers. Die D700 ist eine geile Kamera und auch ich krieg' mit ihr das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
:):):)
 
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... Wenn Du Deine RAWs lediglich mit ViewNX als JPEGs exportierst, musst Du Dir schon die Frage gefallen lassen, warum es so toll ist, wenn Du das mit ViewNX machst, aber pfui-gaga, wenn die Kamera dasselbe macht.

Da hast du natürlich recht, die Sache ist aber JPEGs garnicht zu benutzen, durch die geringe Farbtiefe und die Datenreduktion schmeißt du einfach viel von deinem Bild weg. Es liegt nicht an der D700 sondern ganz einfach am Format


... Wenn man schon 2000,-€uronen in eine Kamera investiert kann man auch ihre möglichkeiten nutzen, sonst hätte man auch bei einer D70 bleiben können.


Genau das ist der Punkt. Ich kaufe eine Kamera, die den Adobe RGB Farbraum mit einer Farbtiefe von 14 Bit bietet, aber nur stupid RGB mit 8 Bit Farbtife davon zu benutzen ist dann doch unsinnig oder?

Wäre ja genauso als würdest du die Auflösung auf 2,1 MP herunterschrauben würdest nur weil dein Monitor nur 1,7 MP anzeigen kann, oder machst du das etwa?

Ich glaube du hast den Unterschied noch nicht gesehen. Geh mal zu einem Profi, der Quato IntelliProof, NEC SpectraView oder ähnliches benutzt und lass dir den Unterschied zeigen.

Leider sind diese Komponenten nicht ganz so preiswert, unter 1500 EUR ist da nix zu machen Kalibrierungssoftware und Hardware kommt dazu. Ebenso eine Normlichtumgebung und Photoshop: Summasumarum 3-4000 EUR

Diesen ganzen Firlefanz braucht man bei der Diafotografie nicht!
 
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Ich stimme SMOKING zu: Wem die RAW/JPG Diskussion so wichtig ist, dem wird sie doch sicher einen eigenen Thread wert sein. Wäre dann gefühlt zwar vermutlich der 500ste im Forum, aber hier sind die fraglichen Ergüsse sicher alle verschwendet.

Vielen Dank. :)
 
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Thorsten, das erste Zitat ist von mir. Dein Einwand trifft m.E. nicht ganz den Punkt. Natürlich ist die Konvertierung auf 8 Bit nicht verlustfrei, aber JPEG ist ein Präsentationsformat und sollte daher immer das Endergebnis sein. Sobald Du Deine Bilder irgendwo darstellst, unterliegt die dargestellte Qualität den Grenzen des jeweiligen Mediums. Das kannst Du durch nichts verhindern.

Es ist so wie beim Film. Genauso wie ich früher nie die Negative weggeworfen hätte, würde ich auch nicht die RAW-Daten wegwerfen. Genauso wie beim Film möchte ich aber nicht nur die Negative haben, sondern auch Abzüge. Genauso wie die Abzüge früher nicht das volle Potential der Negative wiedergeben konnten, können auch JPEGs nicht das volle Potential der RAW-Daten wiedergeben. Aber wenn die JPEGs der Kamera gut genug sind, habe ich noch kein Argument gefunden, warum ich sie nicht nutzen sollte. Die Kamera erzeugt so oder so ein JPEG, denn in der RAW-Datei wird immer eines als Vorschaubild verpackt. Da kann ich die Kamera auch gleich eines in bester Qualität speichern lassen.

Es gibt natürlich verschiedene Workflows und manche haben es lieber anders als man selber. Letztendlich zählt das Bild, das am Ende herauskommt. Und den Beweis, dass die Qualität des Bildes von dieser einen Kameraeinstellung ursächlich abhängt, den haben die sendungsbewussten Dogmatiker immer noch nicht gebracht. Ich betone: Ich rede nur von den Fundis, nicht von Leuten, die nur in RAW fotografieren, und ich rede auch nur vom ursächlichen Zusammenhang zwischen der Qualität der Bilder und der einen Kameraeinstellung.
 
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Es ist so wie beim Film. Genauso wie ich früher nie die Negative weggeworfen hätte, würde ich auch nicht die RAW-Daten wegwerfen. Genauso wie beim Film möchte ich aber nicht nur die Negative haben, sondern auch Abzüge. Genauso wie die Abzüge früher nicht das volle Potential der Negative wiedergeben konnten, können auch JPEGs nicht das volle Potential der RAW-Daten wiedergeben.

...RAW ist das Negativ und JPEG der Abzug und nur JPEG ist dann Sofortbild...
gut analysiert...
:up:
...vergesst die D700 aber nicht...
:fahne:
 
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Genau das ist der Punkt. Ich kaufe eine Kamera, die den Adobe RGB Farbraum mit einer Farbtiefe von 14 Bit bietet, aber nur stupid RGB mit 8 Bit Farbtife davon zu benutzen ist dann doch unsinnig oder?

Der Farbraum hat nichts mit der Farbtiefe zu tun. Die 8bit Farbtiefe sind eine JPEG Eigenschaft. Wenn du als Farbraum AdobeRGB wählst ist der Farbumfang (die möglichen darstellbaren Farben) etwas größer als bei sRGB, die Abstufungen zwischen den Farbwerten dafür gröber (sind ja in beiden Fällen nur 8 bit). Bei der Aufnahme von RAW ist die Auswahl eines Farbraums generell überflüssig, alle von der Kamera aufgenommen Informationen sind im RAW mit der hohen Farbtiefe von 14bit enthalten. Bei der Ausgabe im RAW Konverter kann dann verlustfrei ein Farbraum ausgewählt werden, z.B. auch ProPhoto RGB was die Kamera gar nicht anbietet (weil der Farbraum so riesig ist, dass ein 8bit JPEG keinen Sinn mehr macht).

Mehr Infos dazu hier:
http://foto.beitinger.de/adobe_rgb/index.html
 
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Was wir bei dieser ganzen Diskusion vergessen ist, das am Ende eine 8bit sRGB Jpeg Bilddatei steht, wenn wir das Foto Drucken lasen, es ins Internet stellen, es auf CD brennen oder per e-mail an unsere Freunde und Familie schicken, die Fotos auf unserem Fernseher oder Beamer ansehen wollen. Eine 14 bit AdobeRGB RAW Datei ist toll wenn man zu hause die entsprechende Technik hat. Aber selbst für den Ausdruck einer solchen Bilddatei braucht es schon ein Fachlabor die damit was anfangen kann und die höhere Bildqualität auf dem Ausdruck auch darstellen kann. Mal davon abgesehen das ich niemals eine RAW Bilddatei an ein Fachlabor schicken würde. Die Gefahr das das Fachlabor meine RAW Bilddatei ohne meine Einwilligung weiterverkauft oder anderweitig verwendet ist viel zu groß. Und einen Urheberrechtsstreit mit einer Bildagentur oder dem Fachlabor zu führen dürfte sehr kostspielig sein. Lieber schicke ich eine 4MP Jpeg Datei zum Ausdruck wenn die Auflösung ausreicht. Aber da kann man sich sicher sein das man damit keinen Unfug anfangen kann oder das es sehr unwarscheinlich ist.
Eine Profesionelle Kamera muß eine so große Farbtiefe und größeren Farbraum haben, weil sie für eine Berufsgruppe entwickelt wurde die das benötigt. Aber im privat bereich sehe ich dafür keine sinnvolle Anwendung.
Die bessere Bildqualität der D700 gegenüber fast allen anderen Kameras sieht man auch mit Jpegs aus der Kamera.
 
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Lass gut sein, Henry. Das ist alles längst beantwortet und z.T. widerlegt worden.

Gruß, Matthias
 
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@ henry illing

Vergessen wir für einen Moment die RAW/jepg Frage.

Ein wie ich meine wichtiger Aspekt ist, dass die jepg's aus der D700 auch bei guter Einstellung aller Kamera-internen Einstellungen für die jepg Ausgabe nicht gut genug sind.

Ich habe mir erlaubt mal ein paar Bilder von deiner homepage anzuschauen (Schnee/Landschaften/Häuser). Alle können durch eine kurze Behandlung in Photoshop gewinnen.
Nie ist die Tonwertspreizung optimal und es fehlt eine Winzigkeit an Schärfe.
Auch wenn es "nur" um die Internet Präsenz oder Monitor Präsentationen geht gewinnen die Kamera jepg's durch eine kurze Bearbeitung ausserhalb der Kamera.

Gruß
Hans
 
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Egal, ich halte die Bildqualität der D700 für so überragend das ich auf eine nachfolgende Bildbearbeitung verzichte. Für die 5 bis 10% an Bildern wo ein winziges nachschärfen oder eine ganz kleine Nachbehandlung von Lichtern und Schatten oder eine ganz kleine Gamakorrektur nötig ist brauche ich kein RAW. Wenn ich mal ein paar Aufnahmen verhauen habe werden sie einfach gelöscht.
Jeder kann mit seinen Fotos machen was er will und sich die teuerste Software kaufen und damit spielen. Jedem wie es ihm beliebt.
Für mich ist die D700 die beste Kamera die man sich als Amateur kaufen kann und ich verschlimmbesser nicht meine Fotos mit teurer Bildbearbeitungssoftwar. Ich nutze lieber die möglichkeiten die die kamerainterne Bildoptimierung bietet. Ich kann es jedem empfehlen selber auszuprobieren.
Und ein echter Profie steitet sich nicht mit mir über die notwendigkeit seiner Bildbearbeitung. Er käme auch nicht auf die Idee das meine Meinung zu diesem Thema für ihn von irgendwelcher Bedeutung wären. :up::up:
 
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Genau das hat aber nichts mit natürlicher Bildwiedergabe zu tuen. Deine Bilder zeigen die Dinge so wie du sie sehen möchtest, nicht wie sie sind.
Unter natürlichkeit verstehe ich das was da ist, nicht wie es sein sollte und wie man es in seiner Phantasie erschaft.

Aber gerade das spricht doch für RAW: Du hast die Möglichkeit,das "Natürliche" aus Deiner Erinnerung wieder herzustellen,mit JPEG nicht.Und der Sensor und die verarbeitende Elektronik sind nie so natürlich wie das Auge,Du hast also bei JPEG immer eine gewisse Verfremdung,so gut Deine Bilder auch sein mögen und so gut die Kamera auch eingestellt ist.Ich sehe das ähnlich wie früher die Diskussion,welcher Film denn jetzt natürlicher ist.Aber bei RAW hast Du jetzt endlich die Möglichkeit,Dein Bild Richtung "Original" anzupassen.

Gruß:Christoph
 
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Was wir bei dieser ganzen Diskusion vergessen ist, das am Ende eine 8bit sRGB Jpeg Bilddatei steht, wenn wir das Foto Drucken lasen, es ins Internet stellen, es auf CD brennen oder per e-mail an unsere Freunde und Familie schicken, die Fotos auf unserem Fernseher oder Beamer ansehen wollen. Eine 14 bit AdobeRGB RAW Datei ist toll wenn man zu hause die entsprechende Technik hat. Aber selbst für den Ausdruck einer solchen Bilddatei braucht es schon ein Fachlabor die damit was anfangen kann und die höhere Bildqualität auf dem Ausdruck auch darstellen kann. Mal davon abgesehen das ich niemals eine RAW Bilddatei an ein Fachlabor schicken würde. Die Gefahr das das Fachlabor meine RAW Bilddatei ohne meine Einwilligung weiterverkauft oder anderweitig verwendet ist viel zu groß. Und einen Urheberrechtsstreit mit einer Bildagentur oder dem Fachlabor zu führen dürfte sehr kostspielig sein. Lieber schicke ich eine 4MP Jpeg Datei zum Ausdruck wenn die Auflösung ausreicht. Aber da kann man sich sicher sein das man damit keinen Unfug anfangen kann oder das es sehr unwarscheinlich ist.
Eine Profesionelle Kamera muß eine so große Farbtiefe und größeren Farbraum haben, weil sie für eine Berufsgruppe entwickelt wurde die das benötigt. Aber im privat bereich sehe ich dafür keine sinnvolle Anwendung.
Die bessere Bildqualität der D700 gegenüber fast allen anderen Kameras sieht man auch mit Jpegs aus der Kamera.

Entschuldige bitte, aber bei allem notwendigen Respekt. Das ist Unfug, und sogar grober! Das Argument gegen das Fachlabor grenzt schon an Verleumdung und ansonsten sendet man keine Raws zum druck, sondern wirklich JPGs, Tiffs oder PDFs - je nach dem was man braucht. #
Du gibst deine Kamera auch nicht in Reparatur nach Nikon, weil man sie dir da klauen könnte?

Und das mit dem Farbraum für Profis... :-O
14bit ist gut für den digitalen Workflow, um mit möglichst viel Informationen zu arbeiten - egal ob nun für Profi oder Hobby.

Es ist völlig ok, wenn du für dich Jpgs bevorzugst, du solltest jetzt nur nicht dir auf Teufel komm raus Argumente aus der Birne drücken, die dann hinterher nicht haltbar sind. Ich mein, möglicherweise glaubt das hier noch einer... ;-)

lg Bernd
 
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Ist ja schon mal schön, dass alle die D700 loben.
Ob ich den Unterschied des Workflows (raw zu jpeg, 14bit EBV Programm oder 8bit) hinterher bei Betrachtung am Monitor oder auf einem Papierabzug wirklich sehen kann, scheint doch zumindest stark umstritten, anders wohl bei hochwertigem Ausdruck im Großformat.
Was ich aber tagtäglich sehen kann, sind die Fehler, die ich bei der Fotografie mache!
Je besser ich meine Kamera beherrsche umso mehr Möglichkeiten bekomme ich, um einwandfreie Bilder auch unter schwierigen Bedingungen zu erhalten.
Und da war die D700 für mich als Hobbyknipser ein Quantensprung nach vorne.
Studioaufnahmen, Blitzlicht, available light, hohe ISO Zahlen, tausend Dinge, an die man sicher auch mit anderen SLR Cams herangehen kann, die aber mit der D700 besonders viel Spass machen.
Was raw oder jpeg anbelangt, ich bereue, dass ich früher nur jpegs aufgenommen habe und nun keine brauchbaren Originale mehr vorliegen.
Da mir damals einfach noch fotografische Praxis fehlte und ich mich mit Weissabgleich und Bilder nachschärfen nicht so auskannte, habe ich hier viele Bilder verschlimmbessert, ohne es zu bemerken.
Heute sehe ich das auf einen Blick!
Auch heutzutage habe ich einen relativ hohen Anteil an Bildern, wo ich zumindest Helligkeit, Kontrast und Sättigung noch nachträglich verändere, manchmal allerdings auch den Weissabgleich. Da die Original raw Datei nicht angetastet wird, kann ich immer wieder darauf zugreifen. Bei jpegs riskiere ich mit wiederholten und korrigierten Bildbearbeitungen Datenverlust, es sei denn, ich lege immer eine Sicherheitskopie an. Macht das jemand?
Dennoch muss ich einräumen, dass die erkennbare Qualität des auf dem Monitor betrachteten Bildes keine Funktion eines Konverters, der Farbtiefe oder des Farbraumes ist, sondern im wesentlichen durch den Fotografen und sein Equipment bei der Aufnahme bestimmt wird, danach kommt nur noch fein-tuning!
Martin
 
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:lachen::lachen::motz::motz::lachen::lachen:

....die ganze diskusion ist schon lustig. Hier haben einige Leute mächtige Bauchschmerzen. Die Vorstellung das hier jemand mit der D700 so zufrieden und begeistert ist das er auf eine Nachbearbeitung seiner Bilder verzichtet und in letzter konsequenz gleich in Jpeg fotogrfiert verusacht schwere Magenkrämpfe.

Leute macht einfach mal ein paar Fotoserien gleich vor der Haustür und ladet euch die Bilder unbearbeitet als Hintergundbild auf euren Monitor und last ein Bild mehrere Tage auf euch wirken. Die Bildqualität der D700 ist wirklich unglaublich.
Einstellung meiner D700: Standard - Scharfzeichnung RAW 3, Jpeg 5 . alles andere auf 0. Bei Landschaftsaufnahmen automatisch Activ D-Lighting
 
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