D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

Auch die D700 kann eine hohe Dynamik bieten. Allerdings wird man diese kaum mit JPGs aus der Kamera erreichen. Schau mal auf dpreview (Überschrift: RAW headroom). In deren Test der D700 waren sie in der Lage, aus den Raws fünf Blendenstufen mehr Dynamik heraus zu holen als aus den JPGs. Bei der D700 muss man in der Belichtung sehr darauf achten, dass man die Lichter nicht ausfressen lässt. Dies ist besonders wichtig, weil die D700 eher zu einer reichlichen Belichtung neigt. Da die D700 ein ziemliches Wunder an Rauscharmut ist, kann man dann später aus den Raws noch erstaunlich viel Details aus den anscheinend abgesoffenen Bereichen holen.

Auch mit der D700 ist viel möglich, aber es erfordert ein wenig mehr Einarbeitung, um diese Ergebnisse zu bekommen, als man anscheinend bei der S5 braucht(e).
 
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Entspricht voll meiner, zugegeben kurzen, D700-Erfahrung.
Einfach drauflosfotografieren, wie mit der S5, is nich.
Am Besten manuell und Histogrammkontrolle. Nach einer Einarbeitungszeit wird es sicher auch möglich sein, aufgrund gemachter Erfahrung, gezielt die Belichtung vor der Aufnahme, zu korrigieren.

Gruß, Karl
 
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Ich habe keine Ahnung, wie Jpegs aus meiner D700 aussehen. Auf diese Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
Die Dynamikfähigkeiten der D700 mögen zwar nicht an eine D4 oder D800 heranreichen, aber sie sind eine Klasse für sich und meines Erachtens kommen nur wenige Kameras auf dieses Niveau.
Sicher sind die Lichter bei dieser Kamera kritischer. Dennoch passiert es mir nur selten, daß dort keine Zeichnung wiederherstellbar ist. Aber die Lichter zu kontrollieren und wenn nötig die Belichtung nach unten zu korrigieren, ist absolut sinnvoll.
Letzten Endes sollte man die Raws auch korrekt entwickeln können.
Also ist die D700 sicher nix für Knipser. Die meinen dann, daß selbst eine Kompaktkamera für 120,- EUR schönere Bilder macht.
 
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Kurz den letzten Beitrag verfolgt....
Wollte und werde was anderes tippen aber noch schnell dazu:
JA es stimmt, für manche macht eine 120.- Knipse bessere Sofort Bilder.
Aber wenn man die vergrößert sehen sie zerfetzt und übel aus..
Dennoch sind Bilder aus einer 120.- durchaus an die Presse verkaufbar....

Sicher kann je mehr man selber kann die D700 mehr als man glaubt.

Doch nun zur full Moon Story der heute am Himmel prangt.

Hotta hat jemanden erfreut und seine D700 mit Grip und 3 Akus und 60mm Micro um nur 1111.- abgegeben... die Nachfrage war enorm samt der befleckten Belederung und der wunderschönen, doch hier beanstandeten UM Färbung des Nikon Schriftzuges auf Rot....

Bekommen hat sie ein Musiker der Fotos machen will und dem die Belederung Schnuppe ist und der das Rot sogar nett fand....

Tja nun ist Hottas 700 gekauft am ersten Tag des Erscheinens weg....
Der Plan war aber gut - jemand hat Freude und ich habe eh die D4 also da erübrigt sich eine D700 auch als Zweitbody.... Warum das werden hier wohl alle in paar Monaten oder erst Jahren verstehen .....
Das Ding ist eine Diva und die D4 ein King. bald liefert sich meine 800E aus und dann kommt vielleicht ne 600 zum drüber streuen - und spätestens dann ist die 700 altes Eisen - sicher wird noch weiter gegrinst aber das Grinsen wird dann wohl anders auszulegen sein als vor Jahren.... tja irgend wann mußte das passieren Hotta ist kein Nikon Museum
 
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So sehen Jpegs aus der D700 aus:

http://henryilling.com/page1.htmlPilze.html

http://henryilling.com/page1.htmlLofoten.html

http://henryilling.com/page1.htmlBergen.html
 
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Hmmm.... die Bilder sehen wie D700 Bilder in JPEG aus, gepostet auf ne Webseite aber die Auflösung ist bei mir nicht gerade toll und die Landschaften wie immer bei Digital patzig.... zB auf dem Landschafts Bild nr 6 sieht man ein rotes Boot und der Name ist nicht zu lesen...

Also aus meiner Analog Zeit habe ich das anders in Erinnerung....

Ich wäre mit den Bildern nicht mehr zufrieden darum D700 verkauft

Cooles Teil aber wer weiß was geht wird sie nimmer nutzen und ich habe die D3 damals NICHT gekauft aber dafür nun die D4 und das war sehr sehr schlau....

Ich mag nun niemals die 700 schlecht schreiben nein nein sie ist ein Traum aber die Zukunft ist besser und sie ist bereits da !!!!!
 
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Der Name des roten Bootes ist Pioner 8.
Hätte ich die Fotos mit einer D800 gemacht sähen sie in ihrer Auflösung nicht besser aus weil ich die Fotos für die Webseite auf 0,5MP (800x... pixel) verkleinert habe.
 
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Ich durfte (mußte) am letzten Wochenende ein Hochzeit fotografieren. Es war nicht meine erste, aber oft mach ich das nicht (Amateur).

Auf die D700 war Verlass (Kirche):

Eher wenig Licht, ISO bis 4000, kein Problem. Dunkle Anzüge und (nahezu) weißes Hochzeitskleid im Bild, kein Problem, überall Zeichnung (Dank RAW).

Pfarrer stand abundzu im Gegenlicht vor Fenstern (im Hintergrund), Brautpaar eher in schwach beleuchteter Zone ... auch das für die D700 nicht wirklich ein Problem (RAW).

Autofokus (Nikon 24-70/2,8) saß da wo ich ihn haben wollte und war schnell und zupackend.

Das Brautpaar ist mit den Bildern sehr zufrieden - so bin ich es auch - Dank der D700:up:
 
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Also...

Nach einer endlosen Odyssee durch diverse Digitalkameras im Anschluß an meine analoge Zeit habe ich irgendwann den für viele nicht soo ganz nachvollziehbaren Schritt gemacht und bin vom Canon-Lager, zuletzt EOS 550 d, wieder zurück zu meiner Lieblingsmarke gewechselt... Eine D300 war mein Einstieg - und bereits die war in Grenzsituatiuonen, zumindest für MICH, was ja subjektiv sein mag, eine Verbesserung...

Nun hatte ich ja Geburtstag - und ich durfte wählen, ob ich eine D800 nehme und erstmal auf die mir fehlenden Linsen warte oder eine D700 und ein paar Objektive dazu, damit mir der endgültige Umstieg nicht soooo schwer fällt...

Nach allem, was ich gelesen habe war es für mich keine Frage, eine D 700. Der Lieblingshändler meines Vertrauens hatte schon eine für mich nach "hinten" gelegt...

Dazu noch ein 85er als Fb, da mein Schwerpunkt nach wie vor auf Portraits liegt, ein WW fällt als Nächstes an...

Bisher zwar nur (von Gestern bis Heute ergab sich nicht sooo viel) ein paar "Knipsebildchen" gemacht - ABER ich kann bereits JETZT das Grinsen nicht mehr ablegen. Danke an alle, die ihre Erfahrungen hier geteilt haben, so bin ich gerade -erst- zur D700 gekommen und hab zum ersten Mal seit meinen analogen MF-Zeiten wieder so richtig Spaß an Fotografie, man ist das ne geile Kamera *freu*
 
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Gute Entscheidung, Fred!

Ich hab sie nun seit 3 Jahren und bin noch immer glücklich wie am ersten Tag.
Sie war und ist eine der besten Entscheidungen, die ich hinsichtlich der Fotografie bis jetzt getroffen habe und ich werde mit ihr fotografieren, bis sie auseinander fällt. -
Schon allein deswegen, weil wir so was wie ein Liebespaar geworden sind und ich so viele Erinnerungen mit ihr verbinde.

So wünsche ich Dir viel, viel Freude mit ihr und gaaaaanz tolle Bilder :hallo:
 
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Vielleicht teilst Du auch mit, warum Du persönlich dieser Meinung bist.
 
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Fred, ich kann Dich nur zu gut verstehen! Für meinen Zustieg auf FX habe ich seit einem Jahr auf den Nachfolger der D700 gewartet um mich zwischen D700 und DXXX zu entscheiden. Das Erscheinen der D800 inkl. Abwarten der ersten Meinungen und Bilder machte mir dann die Entscheidung leicht die D700 zu nehmen. Außerdem bin ich eher konservativ was meine persönliche Kamera-Modellpolitik betrifft. Und filmen mit SLR ist kein Thema für mich. Die D700 ist der solideste FX-Body, den man im vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis bekommen kann.

Viel Spass damit, ich habe ihn auch!
 
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Vielleicht teilst Du auch mit, warum Du persönlich dieser Meinung bist.

Harald, ich versuche es zumindest, da ein ganz wesentlicher Teil "aus dem Bauch" kommt, also vielleicht etwas schwer in Worte zu fassen ist...

Bis vor 4 Jahren habe ich -insgesamt ungefähr 30 Jahre- analog fotografiert und war wie besessen ständig auf der Jagd nach dem Quentchen "mehr"... Zuletzt für KB eine F5, die mir fast schon an den Kopf gewachsen war, die lag einfach in der Hand und brachte mir -für Kleinbild halt- die Ergebnisse, die ich wollte. Wenns etwas mehr Qualität sein sollte hatte ich noch alternativ eine Mamiya und eine Rolleiflex um das größere Filmformat für mehr Qualität zu nutzen. In der Dunkelkammer lief es ähnlich - am Ende standen zwei Vergrößerer, ein Leitz V35 für KB und ein Dunco für MF, dazu ein Heiland-System für Beide...

Und dann kam eine Zeit, die so mancher erlebt... Beruflich lief es gerade nicht so dolle, dazu ein Haus vererbt bekommen, dessen Keller innerhalb von einem Jahr aufgrund der Feuchte die gesamte Duka hingerichtet hätte - und da kam dann die damals gezwungene Entscheidung, mich von Chemie und Film zu verabschieden. Also wieder neu angefangen zu suchen. Zuerst kam ein guter Freund, der mir zu einer Canon geraten hat - erstmal "probieren", also eine 400d gebraucht... Irgendwie ganz ok, aber nicht meins. Dann aufgestiegen zur 550d, besser aber auch nicht, was ich gesucht habe, das Rauschen war zwar besser aber eben noch immer reichlich und ohne Mühe erkennbar.

Als ich dann "alles komplett" hatte, zwischenzeitlich eine 5d MKII eines guten Freundes testen durfte, ohne das die mich umgehauen hätte wieder mal alles verkauft und eine D300 angeschafft. Rauschen schon deutlich besser bzw. weniger, als ich es bisher gewohnt war, aber eben noch immer reichlich vorhanden. Der DX-Crop-Faktor war für mich zwar einerseits erfreulich, da ich eh meistens Portraits aufnehme, andererseits konnte ich mich nie wirklich dran gewöhnen, nach mehr als 30 Jahren Fotografie im analogen Lager.

Jetzt also dann der Umstieg auf die D700, und wie vermutlich etliche hier habe auch ich erstmal die Situationen ausgetestet, in denen ich eben NICHT mit der D300 zufrieden war. Also bei nachlassendem Licht und ISO 1600 ein paar Vergleichsbilder geknipst, im heimischen Wohnzimmer ein paar Portraits von meiner Frau aufgenommen... Und siehe da - D300 bei 100%-Ansicht das gewohnte Rauschen, sehr massiv... D700 minimales Rauschen, vernachlässigbar. Im Grunde sind die Bilder der D700 "out of the Cam" so wie sie sind printbar...

Gestern dann bei Tageslicht draussen nochmal ein paar Bilder gemacht - das gleiche Ergebnis, wenn natürlich auch deutlich geringerer Unterschied zu sehen, aber er ist eben da.

Eine D800 kann in meinen Augen - für MEINEN Einsatzzweck, selbstverständlich - auch nicht mehr, die Bilddateien werden zunächst mal größer, besser vermag ich nicht zu beurteilen. Und da mir Ausdrucke im Bereich 50x40 cm vollkommen ausreichen benötige ich wohl nicht mehr.

Die D700 ist für mich derzeit DIE perfekte Kamera und zum ersten Mal seit meinem Umstieg auf digital habe ich jetzt das Gefühl, dass meine Suche zu einem Ende gekommen ist. Möglich, dass sich dieser Eindruck in ein paar Jahren mit fortschreitender Technik wieder ändern wird, per HEUTE ist das aber für mich DIE eine, beste Kamera, die ich je in Händen hielt - und DIE IST es jetzt für mich, schiet auf die MP mehr, die eine 800, 5d MKIII oder weißichwasnoch hat...
 
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Ein langer Weg.
Begonnen hatte es als digitale Spiegelreflex mit der Nikon D40. Dann folgte die D90. Zwischenzeitlich gab es als Zweitbodys D40X, D60 die aber schnell wieder den Weg zurück in die Bucht fanden. Immer noch auf der Suche nach dem Quäntchen Mehr. Dann kam die D7000 heraus und löste die D90 ab. Zu der Zeit glaubte ich noch das mehr Megapixel auch mehr Bildqualität bedeuten würden. Dummerweise habe ich die D90 gleich in Zahlung gegeben. Doch die Bilder wurden mit der D7000 nicht besser, mehr Auflösung ja, aber wer mal eine D40 hatte, weiß was ich meine. Noch am heutigen Tage bin ich verwundert wenn ich die alten Aufnahmen von der D40 betrachte. Dann der Schritt: Trennung von der D7000 mit all Ihren Krankheiten, der Schritt zurück ins Vollformat. Doch welche nehmen? die D700 oder die neue D800?
Also D800 übers Wochenende geliehen. Wieder das Quäntchen mehr gefunden. Auflösungstechnisch nicht zu schlagen und riesige Datenmengen waren für meinen PC zu verarbeiten. Ich rechnete um, Sensorgröße/Pixeldichte, das war doch genauso wie die D7000?

Doch das Grinsen hatte ich noch nicht. Dann die D700 probiert. Es war damals wie mit der D40 (das soll kein Vergleich sein) es passte sofort. Eine Bildqualität in allen Lebenslagen die mich umhaute. Egal ob Nachts, Tagsüber bei schlechtem oder guten Licht oder bei Regen. Weniger ist mehr. Endlich angekommen.

Original Nikon Text:
Jedes Sensorpixel ist so groß, dass
feinste Details - selbst in den Tiefen
und Lichtern - erfasst werden, die
kleinere Sensoren unmöglich
bewältigen können. Bei dieser
Qualität können Sie eine Bildintegrität
erwarten, die mit der
Anzahl der Megapixel allein
nicht zum Ausdruck gebracht
werden kann.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Komischerweise hat die D4 nicht 36 oder 24 Megapixel sondern 16 Megapixel bekommen. Dieses sicherlich nicht ohne Grund. Hätte ich ein Photostudio wäre die D800 sicherlich meine erste Wahl gewesen. Von dem restlichen Geld was ich ja nun überhatte, habe ich mir eine D300S mit dem guten alten 12 Megapixel CMOS-Senor als Zweitbody zugelegt.
Mehr brauche ich nicht um gute Fotos zu machen. Ich grinse.:winkgrin:
 
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Hallo zusammen. Ich, oder besser wir (meine Frau und ich), können uns den Aussagen nur anschließen. Die D700 ist eine tolle Kamera! Auch wenn sie schon ein paar Jahre alt ist und manche den 24MP oder 36MP hinterher jagen.
Wir kommen von der D300s und D90 und haben uns jetzt beide eine D700 zugelegt. Einfach eine tolle Kamera! So gutmütig und fasziniernd im Umgang mit der Dynamik.

Wir haben den Umstieg keinen Moment bereut und hoffen das uns die D700 noch lange begleiten werden.

Gruß Heinz
 
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Deshalb ziehe ich es vor, meine Zeit nicht in Foren zu vergeuden.

Update, was meine D700 betrifft: 7565 Bilder in 3,5 Jahren. Ich glaube da brauche ich mir in den nächsten 10 Jahren keine Gedanken über eine Nachfolgekamera zu machen.
 
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Deshalb ziehe ich es vor, meine Zeit nicht in Foren zu vergeuden.

Update, was meine D700 betrifft: 7565 Bilder in 3,5 Jahren. Ich glaube da brauche ich mir in den nächsten 10 Jahren keine Gedanken über eine Nachfolgekamera zu machen.

Genau so ist es. Ich habe auch noch nie gehört, dass eine D700 schlechter wird, weil eine D4/D800/D600 erscheint.
 
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