D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht


Bei der Fotografie wo es so sehr um das fühlen geht wie selten wo nimmt man am besten einfach die Kamera mit der man sich am wohlsten fühlt.
Viele Bilder hätte man anstatt mit einer Leica M mit einer D40 machen können, aber wäre man mit dieser auch so tief in die Szene eingetaucht?
Ich kenne jemand, ein Canon Fotograf, dem hab ich fast ein halbes Jahr lang die 1er ausgeredet weil er seine 40D nicht ausgereizt hat, irgendwann hat er sie sich doch gekauft und über Nacht wurden die Fotos doppelt so gut. Einfach nur weil er dieses Gefühl der Zufriedenheit hatte.
Von daher ist diese ganze "brauchen" Diskussion müßig.

Ich freu mich einfach mit der D700 zu Fotografieren und denk nicht weiter nach, zu viel denken ist nicht gesund
 
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Ich habe jetzt meine USA-Reise (Kalifornien, Arizona, Utah, Nevada) hinter mir. Ich hatte mir die Kamera wegen dieser Tour gegönnt und unerwarteter Weise in 90% der Fälle das 24-70 eingesetzt.
Gerade wenn es um Farben geht, also nicht quitschebund wie Las Vegas sondern eher bei Gesteinsformationen wie Grand Canyon oder Bryse Canyon, hat mich die D700 wirklich begeistert. Leider habe ich keinen Vergleich zur D300. Wenn ich davon ausgehe, dass die D300 annähernd genauso gut bis ISO 1600 zeichnet, wären wahrscheinlich 90+X% meiner Bilder genauso gut gewesen.
Allerdings hätte ich auf die Bilder, die ich nachts in Las Vegas aus der Hand gemacht habe, verzichten müssen. Was da bei 3200 bzw. 6400 noch geht, ist absolut klasse. Und ja diese max. 10% meiner Bilder machen für mich den erlebbaren Vorteil zur sicherlich auch hervorragenden D300 aus.

Am Rande: Ich habe mir für die Kamera einen Y-Strip von Sun Sniper gekauft. In der Kombination mit dem 24-70 habe ich bei größeren Touren massive Rückenprobleme bekommen, bedingt durch die einseitige Belastung. Wenn man bis zu 3 Stunden unterwegs ist, finde ich das Teil empfehlenswert. Bei 8-10 Stunden ist diese Kombination viel zu schwer.

Mios
 
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Einfach noch einen kaufen und ne D300 dranhängen
 
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Hallo zusammen

Hab die D700 seit gestern Abend. Bin von der D90 umgestiegen.

Haptisch ein Traum! Wie gut sich die Cam in den Händen anfühlt. Erst noch mit BG

Gestern mit 85 F1.4 rumgespielt und HighIso ausprobiert. Absolut top und diese unterschiedliche Bildwirkung gegenüber der D90. Bokeh ist gefühlte 10x besser

Was mir aber aufgefallen ist, der Spiegel ist lauter

Grüsse
 
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Was mir aber aufgefallen ist, der Spiegel ist lauter

Na ja, er ist ja wegen FX auch größer als in der D90. Und da die D700 zusätzlich auch noch schneller ist als die D90, muss halt mehr Masse schneller bewegt und wieder abgebremst werden. Das erzeugt Krach. Allerdings gefällt mir das Geräusch an der D700 besser als das an der D300.
 
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Ja das ist mir klar. Sollte auch nicht eine Negativ-Punkt sein sondern einfach eine Feststellung
 
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Wo wir endlich beim wichtigsten Punkt angekommen sind, dem Auslösegeräusch Finde das auch laut, aber klingt gut. Wer mal laut und grausam erleben will, sollte man eine K10D (Pentax) in die Hand nehmen! Und wer mal absolut leise und sanft erleben will, eine K-7 (auch Pentax).
 
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Ich kann mir vorstellen dass es unangenehm werden kann bei zu lautem Spiegelschlag. Z.b Hochzeit oder Klassik-Konzert. Wie geht man da vor?
 
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Ich kann mir vorstellen dass es unangenehm werden kann bei zu lautem Spiegelschlag. Z.b Hochzeit oder Klassik-Konzert. Wie geht man da vor?

D3S oder D300S nehmen und im Q-Modus arbeiten, auf einen Nachfolger der D700 warten, der ebenfalls diesen Modus hat oder ganz einfach mal aufs Fotografieren verzichten und nur die Musik genießen.
 
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D3S oder D300S nehmen und im Q-Modus arbeiten, auf einen Nachfolger der D700 warten, der ebenfalls diesen Modus hat oder ganz einfach mal aufs Fotografieren verzichten und nur die Musik genießen.

Wer bei einem Klassik-Konzert während der Musik mit einer D300s fotografiert, wird u.U. auf das Fotografieren und auf die Musik verzichten müssen.
 
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Die F80 hat einen wunderschöhnen leisen Spiegelschlag. Es geht auch anders. Nikon braucht nur die Technik ihrer alten Analogkamares zu nutzen. Es klinkt bei der D700 als ob billig plaste heftig zusammenschlägt.
 
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Die F80 hat einen wunderschöhnen leisen Spiegelschlag. Es geht auch anders. Nikon braucht nur die Technik ihrer alten Analogkamares zu nutzen.
Eine abgespeckte und dafür leisere D700 mit max 2.5 Bildern/Sekunde würde sich mit Sicherheit gut verkaufen. Und ob die F80 schon auf 150k Auslösungen ausgelegt war weiss ich, würde ich aber mal bezweifeln.

Ich wäre da eher für eine D700 mit halbdurchlässigem Spiegel (wie die EOS RT / 1RS), die einen Teil der HighISO-Performance halt wieder für den Spiegel "opfert".

Ja, wir sind ja so puristisch und meiden die neuen Manipulationsmöglichkeiten wie der Teufel das Weihwasser. Das hat man früher, als die Welt noch in Ordnung war, überhaupt nicht gemacht.
Manchmal bekomme ich hier den Eindruck, als ob jeder der hier anwesenden früher eine eigenen Dunkelkammer (natürlich für Farbabzüge) gehabt hat. DIAs oder Abzüge aus dem Fotoladen waren nur etwas für die faule Masse von Knipsern.

Gruss Bernhard
 
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1000 Urlaubsfotos in der digitalen Dunkelkammer aus den Rohdatein aufwendig entwickeln, uff, arbeit für das nächste halbe Jahr.
 
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Die F80 hat einen wunderschöhnen leisen Spiegelschlag. Es geht auch anders. Nikon braucht nur die Technik ihrer alten Analogkamares zu nutzen. Es klinkt bei der D700 als ob billig plaste heftig zusammenschlägt.


Ich hatte es hier schon mal erwähnt:

Es ist vollbracht! D700, F100 und F80 (die 2 ohne Film) auf Stativ, mit spitzem Finger ausgelöst, 1/125s, Offenblende, Mikrofon 0,5m senkrecht vor der Kamera, reflektionsarmer Raum. Auswertung folgt: Zeitschrieb des A-bewerteten Gesamtschalldruckpegels, Zeitbewertung "fast" =1/8s. Alles klar?


Schnellschuss-Ergebnis, gar nicht meine Art:
F80 ca. 57 dB(A)
F100 ca. 60 dB(A)
D700 ca. 65 dB(A)

Auffällig ist der sehr viel impulshaftere Kurvenverlauf der D700.

Das damals versprochene Diagramm kann ich nun leider nich mehr liefern, die Daten wurden gelöscht.


Gruß, Matthias
 
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1000 Urlaubsfotos in der digitalen Dunkelkammer aus den Rohdatein aufwendig entwickeln, uff, arbeit für das nächste halbe Jahr.

1. sollte man immer eine Vorauswahl treffen
2. kann man mit den geeigneten Programmen (z.B. Lightroom, Aperture, CNX2) die Entwicklungseinstellungen ganz einfach von einem Bild auf viele andere Bilder kopieren, die unter ähnlichen Bedingungen aufgenommen wurden
3. lohnt es sich dann vielleicht noch für die besten 30-50 Bilder etwas mehr Hand anzulegen, wo wir hier im Schnitt vielleicht von 1 Minute Extraarbeit pro Bild sprechen
4. es wird keiner gezwungen, in Raw zu fotografieren
 
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es wird keiner gezwungen, in Raw zu fotografieren

Du antwortest sachlich, daher betrifft Dich das Folgende nicht, aber aus gegebenem Anlass möchte ich das ergänzen: Es wird auch keiner dazu gezwungen, blöde Bemerkungen zu machen, wenn jemand nicht in Raw fotografieren möchte. Insbesondere sagen persönliche Angriffe als Reaktion auf persönliche Vorlieben anderer Menschen mehr über den Angreifenden aus als über denjenigen, gegen den die Angriffe gerichtet sind.
 
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