D3S oder D3X (Landschaftsfotografie + Portraits)

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Das 85er macht tatsächlich nur bei geringeren Distanzen Sinn, denn bei rund einem Meter Abstand verbraucht das 70-200 schon rund 1/3 davon.

Oder eben bei nicht so tollem Hintergrund, weil man noch einen Tick besser freistellen kann.

Na jetzt bist Du schuld, wenn ich nochmals Geld für das 85 er ausgeben muss ...
Bei den Festivals hab ich immer nicht so tolle Hintergründe, wenn plötzlich irgendjemand mit T-Shirt und Jeans daherkommt ....
 
Kommentar
Anzeigen
Nach meinen Erfahrungen ist sie mindestens um 2 Blenden verwacklungsempfindlicher als z.B. die D3s

Das hat mich auch "abgeschreckt".
Bei meinen Trips in die Wüsten, Regenwälder, oder Polargebiete, muß ich oft ein Geländefahrzeug mit mehreren Touristen, oder auch lokale öffentliche Verkehrsmittel mit Einheimischen teilen, da hab ich manchnal aus Platzgründen ein Problem, wenn ich ein Stativ mitnehmen soll.

Trotzdem, toller Beitrag, Jamie Fox :up:
 
Kommentar

es sollte dich aber nicht abschrecken. Ich meine damit, wenn man die D3x einfach mal so nimmt und ohne großen Aufwand Fotos damit macht, dann sind diese in etwa auf der Qualität der 12 MP Kameras oder etwas besser. Den letzten Tick an Schärfe und das Besondere der D3x holt man aber nur raus, wenn man die Kamera auch entsprechend einsetzt.

Ein Beispiel wären Landschaftsaufnahmen mit Weitwinkel. Mache ich diese einfach mal so Freihand ohne Stativ, dann kann es sein, dass die Bildqualität der D3x nicht wirklich besser ist als die der D3s. Stelle ich die Kamera aber auf ein Stativ und mache dann die Bilder, dann habe ich am fertigen Bild das Gefühl ewig vergrößern zu können. Am Bildschirm kann ich dann die vollen 24 MP ausnutzen und habe einen gigantischen Detailreichtum. Dieses Ergebnis kann ich mit der D3s nicht erreichen, nicht weil sie schlecht wäre, nein, sondern weil ihr einfach die Auflösung fehlt.

Beim normalen Betrachten der Bilder am Bildschirm fällt das gar niocht so auf, erst wenn man auf 100% oder größer geht, dann kann man den Vorteil der D3x erkennen. Also nicht Abschrecken lassen sondern genießen.

jamie
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
Hallo,

Ich stehe davor mir was neues zu gönnen

Ein 24-70 2.8
(14-24, und 70 - 200 ist vorhanden)

und dazu entweder die D3S oder die D3X

Bei der Entscheidung "D3S vs. D3X" würde ich auch immer die vorhandenen und ggf. zur Anschaffung geplanten Objektive mit einbeziehen.

Grund: Die D3X ist wegen der höheren Pixeldichte um einiges anspruchsvoller als die D3S, was die Abbildungsqualität (Auflösung usw.) der Objektive angeht.
Deine o.g. schon vorhandenen Linsen sind ja schon Top und würden sicher auch an einer D3X eine gute bis sehr gute Figur machen.
Dein 70-200 (falls es noch das alte VR ist) vignettiert an FX bei Offenblende etwas stärker. Das gilt natürlich für beide Cams (D3S u. -X).
In diesem (und einigen anderen Punkten) ist das VR II verbessert worden.

Da auch bei mir meine Objektive nicht der limitierende Faktor sind,
konnte ich nach anderen Kriterien entscheiden und die Wahl fiel auf die D3S.
Höhere Flexibilität für verschiedenste Lichtsituationen (Available Light etc.),
mehr Geschwindigkeit, Sensor-Reinigungsfunktion usw. waren mir wichtiger als 24 MP.
Die Videofunktion d. D3S habe ich allerdings noch nie benutzt, aber man hat zumindest die Möglichkeit.
 
Kommentar
Also nicht Abschrecken lassen sondern genießen.

jamie

Ich hab mich schon "abschrecken" lassen, (von der Verwacklungs- und "Nur-Stativ" Kamera ) und mir eine D3s gegönnt und die Differenz zur D3s in ein 24-70 investiert.

"Jammern" die Canonisten bei ihren > 20 MP Modellen auch über diese Verwacklungsproblematik ?



Dein 70-200 (falls es noch das alte VR ist) vignettiert an FX bei Offenblende etwas stärker

Das hat mich auch etwas abgeschreckt.
Aber ich muß sagen, ich hab davon nix gemerkt. Und mein altes 70 -200 ist
nachwievor an DX als auch an FX meine absolute Lieblingsoptik.

Eine einstellig Nikon -x Kamera ist aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen, mal sehen wann die D4 - Serie kommt und vorallem was sie bringt ?
 
Kommentar
..."Jammern" die Canonisten bei ihren > 20 MP Modellen auch über diese Verwacklungsproblematik ?...

Nö.
Sie haben sich schon viel länger an höhere Auflösungen und die damit verbundenen Vorteile/Nachteile gewöhnt und nutzen einfach kürzere Zeiten.

Scherz beiseite, die 21MP einer Fünfer oder Ds sind da gar nicht (mehr) das Problem bei Canon.

Betrachtet man die Pixeldichte und stellt fest, dass beim 21MP Sensor von Canon, reduziert man diesen auf die Größe der 1.6er Cropfläche, nur noch rund 8.2MP übrigbleiben, dann sieht man die wahren Verwacklungsprobleme.

Bei Canon sieht der Vergleich so aus, Pixel auf der APS-C Sensorfläche ( 1.6er Crop ) Fläche:
Bei 21MP 5d MK II bleiben 8.2MP übrig vs. 18MP der aktuellen Crop Kameras.

Eine 7d, 60d, 550d mit ihren 18MP auf dem kleinen Sensor lassen die Verwacklungsgefahr und die Notwendigkeit kürzerer Zeiten zur Vermeidung somit viel deutlicher werden.

Dementsprechend sollte man diesbezüglich auch mal ein Auge auf die MP Entwicklung bei Nikon im Crop-Bereich werfen.

Gruß
Jochen
 
Kommentar
Das Wort Verwacklungsgefahr gefällt mir nicht, suggeriert es doch, de Bilder wären schlecht oder gar unbrauchbar, dem ist aber nicht so.

Ich versuche es einmal zu erklären. Wenn ich mit der D3s und der D3x losziehe und freihand fotografiere, dann kann ich eine theoretische Qualität erreichen die der entspricht, als würde ich ein Stativ benutzen. Praktisch gesehen, hinke ich dieser theoretischen Qualität meist etwas hinterher.


Was hat dies nur mit der Verwacklungsgefahr bei der D3x zu tun? Nehmen wir an, ich würde mit der D3x im kritischen Bereich freihand fotografieren dann erreiche ich nicht die maximale erreichbare Qualität. Dies geschieht auch mir der D3s, jedoch nicht so stark. Würde ich jetzt beide Bilder eins zu eins vergleichen, dann könnte ich feststellen, dass die D3x den vorhandenen Qualitätsvorsprung gegenüber der D3s relativ schnell einbüßt und in etwa auf dem Level der D3s ankommt. Was aber nicht passiert ist, dass die D3x plötzlich schlechter wird als eine 12 MP Kamera, dies möchte ich hiermit betonen, suggeriert das Wort „Verwacklungsgefahr“ doch diesen Umstand.


Die beschriebene Problematik bezieht sich darauf, dass die theoretische Qualität feihand nicht so einfach zu erreichen ist, es bedeutet nicht, dass die Bilder plötzlich schlechter werden.


beste Grüße

Jamie Fox
 
Kommentar

Das Wort wurde bewusst gewählt, um genau das zu suggerieren.

Sie kann schlechter werden, je nach Betrachtungsmedium und angewandten Kriterien.

Z.B. wenn das Kriterium der Beurteilung das Maß an Unschärfe ist, welches durch Verwacklung hervorgerufen wurde.

Selbst ein Bild der D3x kann schlechter sein als eines aus der D1 mit ihren 2,74 MP, wenn ich beurteilen soll, welches von beiden verwackelt ist.
Und sollte es in dem Fall das Bild der D3x sein, dann wäre es unter dem Kriterium schlechter.

Je höher die Pixeldichte wird, desto höher wird die Gefahr der Unschärfe durch Verwacklung, welcher man aber einfach durch kürzere Verschlusszeiten entgegenwirken kann.

Die Formel, welcher man zu analogen Zeiten zur Vermeidung folgte, sprich 50mm => 1/50s oder kürzere Verschlusszeit, war doch, nicht nur auf der Auflösung des Films, sondern vielmehr auf der damaligen Standardgröße der Abzüge als Betrachtungsmedium begründet.

Bei den jetzigen Auflösungskapazitäten und den geänderten Betrachtungsmedien, A4-A3, den Pixel Peeper am Monitor, etc. reicht diese Faustformel nicht mehr und man muss seine Gewohnheiten bei dem Umgang mit Verschlusszeiten den Kriterien anpassen.

Wobei, wie ich auch geschrieben hatte, der Vergleich von der D3s zur D3x gar nicht so stark ins Gewicht fällt.

Aber Vergleiche mal die Arbeit zwischen D3s / D700 mit einer Canon 7d im Telebereich.

Hat die 7d 18MP auf einem 1.6er Crop Sensor, so würde das einer Auflösung von rund 46MP auf einem KB-Sensor entsprechen.
Bzw. der dem 1.6er Crop vergleichbare Ausschnitt aus dem 12MP Sensor hätte dann 4,7MP.

Hier kommen die Unterschiede bei den noch verwendbaren Verschlusszeiten ohne Verwacklungsgefahr noch viel deutlicher zu Vorschein.

Sehe ich das als Problem an ?

Nein, denn solange es einem bewusst ist, kann man das berücksichtigen und die Arbeitsweise / Verschlusszeiten dementsprechend anpassen.

Im Grunde also nichts anderes, als deine Aussage hier.
Die beschriebene Problematik bezieht sich darauf, dass die theoretische Qualität feihand nicht so einfach zu erreichen ist, es bedeutet nicht, dass die Bilder plötzlich schlechter werden.


Gruß
Jochen
 
Kommentar

Tja wäre dann noch die Frage, wie die "neue" Formel für die Verschlusszeit bei24MP FX nun zu lauten hat:

1/(Brennweite)*10 ?
 
Kommentar
Guten Abend liebe Nikon-Gemeinde.
Auch ich stehe bald (ca. Februar 2011) vor der großen Entscheidung, welches neue Baby ich mein Eigen nennen darf (viele bekommen ihre Babys ja vom Storch und können nicht entscheiden *g*) Aber Spaß bei Seite.

Ich bin in den Glücklichen Umstand gekommen, mir eine komplett neue Ausrüstung kaufen zu können, ohne so sehr auf das Geld achten zu müssen.

Da hier auch schon die Objektive als wichtiger Argumentationszweig angesprochen wurde, sei mein geplanter Objektivpark kurz aufgelistet:
14-24 2.8
24-70 2.8
70-200 2.8 VRII
85 1.4
105 2.8 Makro

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welchen Papa (oder doch Mama?) bekommen die Objektive? Ich hätte eigentlich sehr sehr gern eine Videofunktion, was für eine D3s spräche. Doch da diese kein zwingendes Muss ist, lag mein Augenmerk bisher immer auf der D3x. Doch seit ein paar Tagen bin ich am zweifeln, ob die D3x doch nicht so zu mir passt und die D3s doch besser auf mich zugeschnitten sein könnte, was mich schließlich hier ins Forum trieb um Meinungen einzuholen.
Was mich an der D3s stört, ist die "geringe" Auflösung (im Vergleich zur x-Version). Diese ist zwar höher als bei meiner bisherigen D200, aber doch eben nur um 2 MP und man möchte sich / ich möchte mich auch pixeltechnisch steigern.

Meine Leidenschaft sind Landschaft und Studioportrait/Stills.

Von der Theorie her könnte ich beide Bodys kaufen, doch da stecke ich das Geld eines Bodys lieber in einen neuen 30"er & Co. Denn ich schleppe eh keine 2 Bodys mit mir herum. Daher muss ich mich für einen der beiden entscheiden :-D

Zum Glück habe ich noch ein paar kleine Monate Zeit um darauf hoffen zu können, das rechtzeitig noch eine D4 mit 24 MP UND Videofunktion auf den Markt kommt. Denn das war mein Wunsch bei einer Umfrage auf dem Nikonstand der diesjährigen Photokina *FG*. DAS eine D4 (oder wie auch immer sie heißen wird) mit 24 MP und Video kommt, ist sicher. Aber die Frage WANN!

Dieser Beitrag zeigt halt viele Pros für die D3x, aber auch viele Pros für die D3s, sodass die Entscheidungsfindung für mich persönlich noch nicht wirklich fortschreiten konnte :-DDD Vielleicht kommt ja noch DER Beitrag, der meinen Entschluss nachhaltig leitet.

LG aus Dortmund,
Sebastian
 
Kommentar
Ich konnte mich genauso wenig zwischen D3s und D3x entscheiden.
Hab dann spontan die D3s genommen, weil beim Händler lagernd und sich für die Differenz noch das 24-70 ausgegangen ist.
Mein Anwendungsgebiet sind auch Landschaften, allerdings Portraits im Freien bei Festivals.
Was die Landschaftsaufnahmen betrifft bei zumeist guten Lichtverhältnissen, da sehe ich keinen qualitativen Unterschied zwischen D3s und meiner "alten" D300s. Klar "besseren" Weitwinkel hab ich mit der D3s und dem 14-24 also schon ein Vorteil gegenüber der D300s + 14-24.
Aber feine Strukturen, Vegetation, etc. sieht mit der D3s ähnlich "bescheiden" aus wie mit der D300s.
 
Kommentar
Hast Du schon mal über die Kombination D3x + D700 nachgedacht?
Hallo Heiko
Nein habe ich nicht, weil die D700 ja keine Videos macht :-D

Aber die Kombi D3x und D90 wäre noch drin...
Die D90 wär dann für die Videos und die D3x für die "richtigen" Fotos :-D
Und mit 670 EUR gehts ja noch. Da könnte ich ja auch meine "alten" DX-Objektive weiter verwenden 17-55 2.8 und 80-200 2.8

bzw noch besser:
Die Kombi D3x und D3100
Denn die D3100 kostet nur 459 EUR und hat nicht nur HD, sonder Full-HD Video.


Ich glaube, das war auch schon der entscheidende Beitrag, der mir noch gefehlt hat. Auch wenn es trotzdem 2 Bodys sind, ist der D90 Body doch wesentlich kleiner und um mehr als die Hälfte leichter als der Body der D3s. Und auch die Auflösung der D3100 ist höher als die der D3s ;D Und natürlich um schlappe 4400 EUR günstiger als die D3s.
 
Kommentar
Hallo,

Ja, die D3s hat ja sogar 1 MP weniger Auflösung als die D300s
nach meinen Informationen unterscheiden sich die beiden Kameras gerade mal durch 159 KPixel.

Die Frage nach der Auflösung von Details ausschließlich an der Anzahl der vorhandenen Megapixel festzumachen, greift IMO viel zu kurz. Ein Blick auf die MTF-Kurven (für die Experten unter uns) oder einfach auf die 100% Ansicht zeigt schnell, dass hier viel mehr Faktoren zu berücksichtigen sind, wie z. B. die Güte der verwendeten Optik oder der tagesaktuelle Tattergrad des Fotografen. Die PS einer D3x müssen erstmal entsprechend auf die Strasse gebracht werden, damit sich die Mehr-Pixel tatsächlich in Mehr-Details niederschlagen. Und das scheint mir nicht wirklich einfach zu sein.

Ob nun die 12,1 MPixel der D3s oder die 12,2 MPixel der D300s - beide liefern allemal genügend Auflösung um weitestgehend jede in der Praxis vorkommen Aufgabenstellung zu meistern. Gerade die D3s, die sich in den Schattenpartien von Blattwerk nicht in Rauschmatsch verliert, sondern noch genügend Dynamikreserven hat um Details zu präsentieren, taugt für diese Anwendung ganz hervorragend.

Ciao
HaPe
 
Kommentar
Klar kann man das nicht rein an der Auflösung festmachen :-D

Aber ich glaube trotzdem, das damit meine Entscheidung gefallen ist :-D
Sofern nicht rechtzeitig eine D4 mit 24 MP und Videofunktion herauskommt, kaufe ich die D3x und die D3100 :-D
 
Kommentar
Ich habe mir die D3x auch überlegt, bin aber letztendlich zur D3s umgeschwenkt, da MIR die Empfindlichkeit sehr kurze Verschlusszeiten gewährleistet.
Die Empfindlichkeit der D3x resultiert ganz einfach von den Forderungen der Agenturen. Wenn man das professionell verwerten kann, ist es ok, ansonsten wird's schon recht einseitig gegenüber der D3s.
Wenn die Aufnahme verwackelt, weil die Zeit nicht kurz genug ist, nützen die 24MP nicht viel.
 
Kommentar
-Anzeige-