D3S oder D3X (Landschaftsfotografie + Portraits)

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Major Kottan

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Hallo,

Ich stehe davor mir was neues zu gönnen :)

Ein 24-70 2.8
(14-24, und 70 - 200 ist vorhanden)

und dazu entweder die D3S oder die D3X

Hauptanwendungsgebiet sind die Landschaftsfotografie und die Portraitfotografie auf Festivals, eventuell noch ein klein wenig Tierfotografie.

In der Regel werden die Lichtverhältnisse meist ganz gut sein, also Available Light ist nicht unbedingt ein Kriterium.
Andererseits die Videofunktion ist für Festivals ein großes Plus.
Wie wirken sich die 14 MP gegenüber den 12 MP bei feinen Strukturen in der Landschaft (Graslandschaft, Vegetation) aus ?

Kurz wozu würdet Ihr mir raten ?
 
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Hallo, nun die Entscheidung dürfte dir eigentlich nicht schwerfallen,
Landschaft + Portraits bei genügend Licht da gibts nur eine "X".
Fotografiere seit 1 1/2 Jahren mit der "X" Landschaften
schöne Abstufung der Grüntöne, tolle Schärfe und jede Menge Details.
Gruß Martin
 
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Hallo,

wann willst Du dir denn die Kamera zulegen? Also ich hoffe sehr daß Nikon endlich in den nächsten Monaten einen Nachfolger, oder zumindest optimiertes Modell zur D700 herausbringt.

Ich persönlich rechne damit, daß es die Videooption hat. Und zumindest etwas mehr MP und ggf. sogar etwas weniger Rauschen als die D700 aufweist.

Davon abgesehen: Ich selbst hatte rund 1 Jahr auf ein solches Modell schon gewartet, und mir im Sommer dann doch eine D3x gekauft. Nachdem ich mir zuvor schon überlegte die Marke zu wechseln :confused: . Etwas verblüfft hat mich bei der letzten Photokina, daß Nikon dort keine wenigstens um die Sensorreinigung ergänzte D3x anbot. Nikon scheint diesen Bereich zu vernachlässigen.

Mit der D3x kann man recht gut auch bis ASA 800/1600 belichten. Darüber nimmt das Rauschen dann doch stark zu. In solchen Fällen hätte ich mir dann doch eine D3s gewünscht.

Ansonsten hat Martin dir ja schon die rechte Empfehlung gegeben. Es fragt sich halt auch immer, was machst Du mit den digitalen Bilddateien - wie groß sollen die Abzüge werden! Und wie weit soll es in den Hoch-ASA-Bereich gehen. Mit einer D700 ist man nämlich sicher auch ganz gut bedient, zumindest erst einmal. Und der Preis für d700 plus ich sage ´mal D800 dürfte auch nicht höher sein als der für die D3x. Oder halt ggf. D700 und lichtstarke Festbrennweite.

Gruß
Heinz
 
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....ich sehe gerade, du bist im DX-Bereich gut ausgerüstet. Wie wäre es denn mit einer D7000 (so heißt das Modell doch mit rund 16 MP und Video oder?)

Gruß
Heinz
 
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Hallo, nun die Entscheidung dürfte dir eigentlich nicht schwerfallen,
Landschaft + Portraits bei genügend Licht da gibts nur eine "X".
Fotografiere seit 1 1/2 Jahren mit der "X" Landschaften
schöne Abstufung der Grüntöne, tolle Schärfe und jede Menge Details.
Gruß Martin

Naja unter Landschaft kommen bei mir nicht nur grüne Wiesen sondern auch gelbe Wüsten und weiße Eislandschaften in Betracht :D

Aber gut, merkt den größeren Detailreichtum im vergleich zu 12 MP deutlich ?
 
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Hallo,

wann willst Du dir denn die Kamera zulegen? Also ich hoffe sehr daß Nikon endlich in den nächsten Monaten einen Nachfolger, oder zumindest optimiertes Modell zur D700 herausbringt.

Ich persönlich rechne damit, daß es die Videooption hat. Und zumindest etwas mehr MP und ggf. sogar etwas weniger Rauschen als die D700 aufweist.

Gruß
Heinz

Tja ich hab das auch schon viel früher erwartet. Aber wer weiß ob es im Frühjahr was damit wird.
Nächster Trip wäre im Jänner. Bis dahin wäre es schön mal was neues in Richtung FX zu probieren.
 
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Hallo,

Aber gut, merkt den größeren Detailreichtum im vergleich zu 12 MP deutlich ?
das kommt darauf an wie Du Deine Bilder betrachtest. Im Web-Format? Oder als A4, A2, A0 Print? Im Falle des A0 Print würde ich sehr zur D3x raten, in den anderen Fällen konnte ich noch keine praktisch relevanten Unterschiede zwischen den beiden Kameras erkennen. Es gab in der Anfangszeit der D3x mal einen Beitrag (finde ihn gerade nicht), der glaubhaft versicherte, auch bei kleinen Web-Bildern gäbe es einen gewissen, subtilen Vorteil wenn das Ausgangsmaterial 24 MPixel hat. Von der technischen Seite kann ich das nicht wirklich nachvollziehen.

Ciao
HaPe
 
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Nein maximal bis A2.
Somit hätte die D3x "nur" den Vorteil, daß man hier wohl viel besser croppen könnte (eigentlich nur für Tieraufnahmen praxisrelevant).

Ja dann tendiere ich doch zur "billigeren" D3s.
Für Portraits reichen mir 12 MP eigentlich immer. Ein Gesicht ist wohl weniger detailreich, als eine Graslandschaft :)
War mir nur nicht klar ob dies eben bei Landschaften mit viel Vegetation die
D3x nicht doch sichtbar die Nase vorne hat (bei kleineren Belichtungen + Webformat)
 
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Hallo,

Ja dann tendiere ich doch zur "billigeren" D3s.
lass´ den Thread mal noch ein bisschen laufen bis zu Deiner endgültigen Entscheidung. Wenn ihn der eine oder ander D3x Besitzer findet, kommen vielleicht noch weitere Argumente pro D3x hinzu.

AndyE ist einer der ganz wenigen unter uns, der beider Kameras gleichzeitig im Einsatz hat (Die D3s allerdings erst seit vorgestern). Vielleicht findet er noch ein K.O. Kriterium für die eine oder andere Kamera.

Ciao
HaPe
 
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falls es dir hilft. ich hatte eine ganze weile eine D3x zur D3s im einsatz im sport. meine idee war es, beim handball am kreis die D3s mit dem 70-200 und für den rückraum die D3x mit dem 2/200 zu benutzen und dann entsprechend in die gegend von 300 mm zu croppen, um mir das 2.8/300 zu sparen. schon nach 2 spielen habe ich den gedanken verworfen. die D3s mit dem 300 er war einfach besser, schärfer, detailreicher, besser aufgelöst als die D3x mit dem 2/200 gecroppt.
 
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Ich nehme die D3x für Aufgaben,
die ich vorhersehen und einschätzen kann.
Auf geplanten Touren unbedingt mit Stativ und den wirklich leistungsfähigsten Objektiven aus meinem Besitz bietet sie mir Ergebnisse,
die bei richtiger Anwendung und Ausnutzung ihrer Möglichkeiten mich vollstens zufriedenstellt.
Sie ist mein "Entspannungtourbody". Für die ruhigen Sachen mit Zeit.

Die D3 ist mein Arbeitsschwein.
Sie kommt in die Tüte wenn ich die Lichtverhältnisse und Situationen nicht vorher einschätzen kann.
Der sichere Body, für Landschaft, Porträt, Doku, Sport.

Allein sich nur auf die X zu konzentrieren wäre in meinen Augen ein Fehler.
Zumindestens eine D700 als Ergänzungsbody! (nicht Zweitbody) ein Muss!

Aus diesem Grund und deiner jetzigen Situation tendiere ich ebenfalls zu einer D3s.
Oder du hast finanziell einen Spielraum der dir beide Varianten erlaubt.

Aber nur eine X...
Nein!
 
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Die beiden von Dir benannten Einsatzbereiche sind recht unterschiedlich - Landschaft und Portraits bei Festivals.

Ich habe die D3x und D3s noch zu kurz um über lange Erfahrungen schreiben zu können. Das dauert noch. Aber die D3 und die D700 haben mich in den letzten 3 Jahren ausgiebig begleitet.

Die D3 ist aus meiner Sicht sicherlich die vielseitigere was die Anzahl der Aufnahmesituationen angeht. Menschen in den verschiedensten Situationen aufzunehmen ist einfach ihre Stärke (vor allem ohne Blitz). Statische Objekte wie Architektur und Landschaft gehen natürlich auch. Es hängen in meinem Vorzimmer einige A2 Ausdrucke, die einfach sehr schön anzusehen sind (solange sie nicht von gecroppten Bilder stammen).

Nicht umsonst hat sich die D3 bei meiner Vorliebe der Fotografie zum Standardgehäuse gemausert. Sie ist quasi das "Schweizer Messer " in der langen Liste der Nikon D-SLRs. Durch die große Pixelgröße ist sie auch nicht so anspruchsvoll was Objektive betrifft (ok, du hast bereits sehr gute) oder der Aufnahmetechnik des Fotografen.

Aufbauend auf dieser Vielseitigkeit kam die Entscheidung zur D3s, die ich erst seit gestern habe. :)

Die D3x im Vergleich dazu muß viel genauer eingesetzt werden. Das betrifft die kleinere Gruppe an Aufnahmesituationen, wo sie ihre Stärke ausspielen kann. Aber auch, wie sie verwendet wird. Ich war etwas von der D3 verwöhnt und habe mit der D3-Aufnahmetechnik an der D3x zu Beginn nicht wirklich Erfolg gehabt. Die D3x braucht Zeit und exzellente Objektive bei der Aufnahme um tolle Ergebnisse liefern zu können. Steht dies nicht zur Verfügung wird der bildliche Unterschied zwischen den beiden recht gering ausfallen.

Es kann durchaus sein, daß sich meine Einschätzung über die Zeit verändern wird, aber nach heutigen Erfahrungen würde ich Dir in deiner gegenwärtigen Situation zur D3s raten. Gerade bei der von Dir angedachten Festivalfotografie wird sie dir viel Freude bereiten. Und die Landschaftsfotos sind auch ok (basierend auf meiner D3 Erfahrung).

LG,
Andy
 
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Hallo zusammen,

ich habe an digitalen "nur" D200 und seit wenigen Monaten D3x. Kann daher auch nichts dazu sagen - zu einem Vergleich zur D3s.

Bisher habe ich die D3x fast überwiegend mit ASA 400 "eingesetzt", auf meinen diversen Radtouren. Dabei gerne mit Stockstativ. Aber dabei immer versucht auf sehr knappe Belichtungszeiten zu kommen. Also über 1/500, also kürzer als die 1/500 war draußen fast Standard, sehr oft mehr als 1/1000 sec. Als Blende 5,6 / 8, ggf. auch ´mal 11. In allerdings seltenen Fällen für verwacklungsfreie Bilder auch die 800 ASA. Mir war also das verwacklungsfreie und etwas abgeblendete Objektiv wichtiger als etwas mehr Rauschen, sowie etwas weniger Auflösung.

Von den Ergebnissen her bin ich dabei der Meinung, die D3x ist eben nicht nur eine Kamera die auf ein festes Dreibeinstativ muß - wie mir die Tendenz der Meinungen in diversen anderen Beiträgen hier im Forum war. Sie läßt sich also durch aus auch bei reportageartigen Einsätzen benutzen. So bis ca 800/1600 ASA. Darüber hinaus wird das Rauschen schon arg. Und eine D3(s)/D700 ist vorzuziehen - wenn denn vorhanden......

Trotzdem, ich habe kürzlich im Bekannntenkreis bei einer Hochzeit mit der D3x fotografiert, so bei oft 800 / 1600 ASA plus indirektem Blitz im Innenraum. Kam dabei kaum über die 1/80 sec. hinaus. Die 3200/6400 eher selten eingesetzt. Hier wären die Ergebnisse mit einer D3s durch kürzere Belichtungszeiten durch höhere ASA-Zahlen sehr viel besser geworden. Insofern muß ich den Vorrednern Recht geben: Round about ist vermutlich die D3s universeller einsetzbar als die D3x.
Vor allem wenn man immer vollformatig fotografieren kann. Da ich ausschließlich Festbrennweiten benutze sehe ich letztendlich in der D3x hier noch einen Vorteil, bei Ausschnitten, wo ich mit meiner ggf. auch falschen Festbrennweite trotzdem "drauf" halte - und dann eben herausschneiden muß. Was aber auch den Vorteil bietet, nicht immer mit langen "Tüten" herumlaufen zu müssen. Ansonsten habe ich i.d.R. genug Zeit, die optimale Festbrennweite aufzuschrauben. Und kann dann eben das ganze Format FX ausnutzen.

Mit anderen Worten, mit D3s und passenden sehr hochwertigen Zooms bis du bei schnellen Szenen im Vorteil, wenn die Zoomspannweite ausreichend ist. Mit der D3x wenn du mehr Zeit (und das "Kleingeld" für sie) hast.

Letztendlich bekommst Du bei der D3s mehr für dein Geld. Oder anders herum: Bei dem Preisunterschied zwischen D3s und D3x bekommst du nicht sooo viel mehr wie der Unterschied ist. Verwunderlich dabei finde ich aber nur, wie stabil hoch der Neupreis (Straßenpreis) für die D3x noch immer ist.

Ab welcher Vergrößerung (Herausvergrößerung) ich einen Unterschied zwischen D200 und D3x sehe werde ich sicher noch ausprobieren, in den nächsten Monaten. Bei ASA 100 sollte die D200 was die Auflösung betrifft nicht soooo viel schlechter als D3 sein, hoffe ich zumindest.

Gruß
Heinz

P.S: ich benutze vor allem die Zeissfestbrennweiten 21/25/2-35/2-50/85 mm
 
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