Kannst Du uns vielleicht ein bisschen mehr üer Deinen Trip erzählen ( welches Camp, gemietetes Auto oder geführte Tour, etc. ).
Sorry, für meine verspätete Antwort - die letzten Tage waren etwas intensiv.
Zu meinem Trip:
Ich hatte beruflich von Montag bis Donnerstag in Nairobi zu tun. Freitag wäre der Rückflug gewesen. D.h. die Woche wäre sowieso um gewesen. Dann kann man doch gleich 2 Tage anhängen um 1) die Tiere zu sehen und 2) das neue Gear auszuprobieren.
Also bin ich zu meiner Frau gepilgert, habe ihr meinen Wunsch vorgetragen, hart verhandelt und die Freigabe für 2 Tage erhalten. Ein wichtiger Schritt.
(Ich bin beruflich so viel unterwegs, daß ich üblicherweise von jeder Destination so schnell wie möglich wieder nach Hause fliege - Mit der Masai Mara lag schon ein besonderer Fall vor)
Das Hotel in Nairobi (Norfolk Hotel) wurde vom Fairmont Hotelkonzern übernommen. Im Zuge dieser Übernahme hat Fairmont gleich den Mara Safari Club mit übernommen. Fairmont hat das nötige Kleingeld um beide Locations zu renovieren. Das Norfolk Hotel wird gerade umgebaut und der Safari Club ist vor 2 Monaten fertig geworden - Praktisch alles ist neu.
Die Planung für den Trip ist nicht besonders aufwendig gewesen: Der Traveldesk in der Rezeption benötigt spätestens am Vortag eine Reservierung. That's it.
Am Donnerstag wurde ich um 13 Uhr von einem Shuttle Bus zum Wilson Airport gebracht (National Airport) und mit einer TurboProp Maschine der Air Kenya direkt zum Camp geflogen. Die Maschine flog 4 Camps an. Das Einchecken dauerte genau 5 Minuten und ich war bereit für den ersten GameDrive. (Dauer von 15:30-18:30) Gefahren wird mit offenen, aber überdachten LandCruisern, mit maximal 5 Passagieren. Für den Morgendrive kann man sich aussuchen, ob kurz oder lang (3 oder 6 Stunden) - kostet nicht extra. Insgesamt hatte ich somit in den 2 Tagen 19 Stunden draußen verbracht. Cool.
Das Gelände nördlich des offiziellen Masai Mara Nationalparks wird von 9 Lodges gemeinsam benutzt (scheint denen auch zu gehören) und schließt direkt an den Masai Mara Nationalpark in Kenya, bzw. an die Serengeti in Tansania an. Da es keine Zäune gibt, können die Tiere frei traversieren. Auf diesen 800qkm fahren ausschließlich Guides dieser Lodges und - das ist das besondere daran - sie fahren kreuz und quer. D.h. finden sie etwas spezielles, kann man relativ nahe heranfahren. Da die Hauptsaison schon vorbei war, habe ich nie mehr als 3-4 Autos gesehen, meistens waren wir alleine, soweit das Auge reichte.
Essen ist komplett und ausgezeichnet (3 Mahlzeiten pro Tag).
Zu guter Letzt - die Kosten: Für alles inklusive (Transfer, Flug, Unterkunft, Gamedrives, Essen, Parkgebühr) waren ca. 900 USD fällig (600 Euro).
LG, Andy
Mara Safari Club - Neu renoviert
Gegessen wird auf der Terasse - mit Blick auf den Mara Fluß und vielen Hippos und Krokodilen
Gewohnt wird in neuen Zelten, die sehr komfortabel ausgestattet sind
Blick vom Zeltbalkon auf den Fluß
Das sieht man während dem Essen
Gefahren wird mit offenen Toyota's - sehr bequem