D3 im Wasser versenkt

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Nein, es war kein agressives Schuppenschampoo, sonst hätte ich das vielleicht sogar verstanden. Es war ein ganz normales Haarshampoo, das die Kupferleiterbahnen mit Lötstoplack weggeätzt hat. Klingt wie ein Räuberpistole, aber es ist mir selbst wirklich so passiert, Haarshampo ist in der Tasche ausgelaufen und der Rasierer hat für einige Stunden ein Bad genommen.
Das Beispiel hilft bei der Kamera auch nicht wirklich weiter, es sollte nur verdeutlichen, daß man die Reaktionsfreudigkeit mancher Materialien falsch einschätzt.

Zurück zum Wasserschaden: ich habe schon viel Elektronik gesehen, die über längere Zeit der Feuchtigkeit ausgesetzt war. Die Kontakte gammeln, gerade an den Löststellen und Verbindungsstellen.
Das Blöde an einer gedichteten Kamera ist, daß das Wasser auch schlecht entweichen kann, wenn es erstmal drin ist. Deshalb würde ich die Kamera unbedingt beim Service prüfen und trocknen lassen. Das Batteriefach ist dabei unkritisch, es geht um die Elektronik im eigentlichen Kameragehäuse.
 
Kommentar
Für die Technik Freaks hier im Forum:

Ich habe bereits Kameras erlebt, die nach etwas Nieselregen oder Schneeregen ihren Dienst versagten. Besonders beliebt: der Auslöser funktioniert nicht mehr, scheint wohl am Kontakt zu liegen der die Nässe nicht verkraftet.

Umso erfreulicher mein Erlebnis gestern:

Die D3 stand für knapp 10 Minuten bis zum unteren Rand des Bajonetts im Wasser. Danach hat sie einwandfrei funktioniert. Der Akku war noch trocken.

Wie es dazu gekommen ist? Unachtsamkeit selbstverständlich, also fragt lieber nicht genauer nach.

Ich würde dem Frieden nicht trauen, Wasserschäden können auch schleichende Wirkung haben. Denn, auch Wasser kann die Lötstellen auf den Platinen zum oxidieren bringen!
Also am besten so schnell wie möglich Kontakt mit der Servicestelle aufnehmen und nachfragen ob du Sie zum Trocknen selbst ohne Gefahr und Garantieverlust öffnen kannst/darfst.

Oder eben einfach nur ein beruhigendes Gespräch führen!

Nicht Lachen, ich kenne das Problem durch meine jahrelange Arbeit mit „RC“ Produkten die erst nach längerer Zeit Schäden durch Wassereintritt aufgewiesen haben.
 
Kommentar
Nein, es war kein agressives Schuppenschampoo, sonst hätte ich das vielleicht sogar verstanden. Es war ein ganz normales Haarshampoo, das die Kupferleiterbahnen mit Lötstoplack weggeätzt hat. Klingt wie ein Räuberpistole, aber es ist mir selbst wirklich so passiert, Haarshampo ist in der Tasche ausgelaufen und der Rasierer hat für einige Stunden ein Bad genommen.
Das Beispiel hilft bei der Kamera auch nicht wirklich weiter, es sollte nur verdeutlichen, daß man die Reaktionsfreudigkeit mancher Materialien falsch einschätzt.

Zurück zum Wasserschaden: ich habe schon viel Elektronik gesehen, die über längere Zeit der Feuchtigkeit ausgesetzt war. Die Kontakte gammeln, gerade an den Löststellen und Verbindungsstellen.
Das Blöde an einer gedichteten Kamera ist, daß das Wasser auch schlecht entweichen kann, wenn es erstmal drin ist. Deshalb würde ich die Kamera unbedingt beim Service prüfen und trocknen lassen. Das Batteriefach ist dabei unkritisch, es geht um die Elektronik im eigentlichen Kameragehäuse.

Mein Chemie Know-How ist schon sehr angerostet. Da gab es doch was mit basisch und alkalisch (=sauer?). Vielleicht war das ein ganz normaler Vorgang?

Ich habe mir als Jugendlicher Batteriesäure über die Jeans geschüttet. Zum Glück hat das auf dem Oberschenkel nur ein wenig gejuckt. Die Jeans wurde erst hell und bekam dann Löcher. Später habe ich gelernt warum das passiert ist. So oder so vergisst man das nicht. :)
 
Kommentar
Mein Chemie Know-How ist schon sehr angerostet. Da gab es doch was mit basisch und alkalisch (=sauer?). Vielleicht war das ein ganz normaler Vorgang?

Basisch und alkalisch beschreibt dieselbe Eigenschaft, nämlich eine Lauge (pH > 7 ).

Heißt es nicht, die D3 sei wasserdicht? Da würde ich mir eher sorgen um die Schwachstelle Objektiv machen ...

Gruß,

Krusty
 
Kommentar
Heißt es nicht, die D3 sei wasserdicht?

Nikon sichert keine Dichtigkeit zu, die beschrieben lediglich, daß sie einige Dichtungen eingebaut haben. Wenn das Wasser bis zum Bajonett stand, dann waren die Bedientasten am hinteren Status-LCD und die AF-On Taste und das Hochformat-Bedienrad unter Wasser, und es wäre sehr erstaunlich, wenn da kein Wasser eingedrungen wäre.
 
Kommentar
Da gab es doch was mit basisch und alkalisch (=sauer?). Vielleicht war das ein ganz normaler Vorgang?

Die menschliche Haut ist an der Oberfläche vom ph-Wert her nicht neutral (pH 7), sondern im sauren Bereich --> ca. pH 5,5. Dieser sogenannte Säureschutzmantel soll das Wachstum von Keimen vermindern und wird u.a. durch den Schweiß hergestellt.
Manche Duschgels (und möglicherweise auch manche Haarschampoos...was ich aber nicht genau weiß) sind daher "Hautneutral", bzw. haben den pH-Wert 5,5. Das soll dann den Säureschutzmantel der Haut nicht unnötig zerstören.

Vielleicht war es ja in Volkers Fall so ein "Hautneutrales" Mittel und vielleicht reicht das aus, die Leiterbahnen eines Rasierers anzugreifen :nixweiss: Wir werden die Wahrheit vermutlich nie erfahren...:rolleyes:

Gruß
Heiko
 
Kommentar
Also Entwickler bei Nikon möchte ich auch nicht sein...,

die einen brauchen Teleobjektive die nicht nur optisch topp sind, sondern auch magnetsiche Aberrationen unterdrücken,
die nächsten wollen den Tiefpassfilter gegen einen IR Filter tauschen können, und nun soll die Kamera auch noch ph-neutral gegenüber der Kopfhaut sein... :lachen:

Wo wir dabei sind, meine Kameras sollten auch Autowaschen können!
:D:D:D
Ciao
Christian
 
Kommentar
Also Entwickler bei Nikon möchte ich auch nicht sein...,

die einen brauchen Teleobjektive die nicht nur optisch topp sind, sondern auch magnetsiche Aberrationen unterdrücken,
die nächsten wollen den Tiefpassfilter gegen einen IR Filter tauschen können, und nun soll die Kamera auch noch ph-neutral gegenüber der Kopfhaut sein... :lachen:

Wo wir dabei sind, meine Kameras sollten auch Autowaschen können!
:D:D:D
Ciao
Christian

Ein Handgriff in Form einer weiblichen Brust wäre auch nicht schlecht. :D

Duck und weg. :D
 
Kommentar
Ich würde dem Frieden nicht trauen, Wasserschäden können auch schleichende Wirkung haben. Denn, auch Wasser kann die Lötstellen auf den Platinen zum oxidieren bringen!

Bedenkt bitte auch, dass die Reaktionen erst richtig in
Schwung kommen können, wenn die Bauteile unter Spannung sind: Elektrolyse!
 
Kommentar
Nikon sichert keine Dichtigkeit zu, die beschrieben lediglich, daß sie einige Dichtungen eingebaut haben. Wenn das Wasser bis zum Bajonett stand, dann waren die Bedientasten am hinteren Status-LCD und die AF-On Taste und das Hochformat-Bedienrad unter Wasser, und es wäre sehr erstaunlich, wenn da kein Wasser eingedrungen wäre.

oder durch die Löcher vom Mikrofon

Ich bin nicht über die Maßen besorgt, die Kamera hat schon einiges mitgemacht. Aber ich werde sie mal anschaun lassen
 
Kommentar
Für die Technik Freaks hier im Forum:

Ich habe bereits Kameras erlebt, die nach etwas Nieselregen oder Schneeregen ihren Dienst versagten. Besonders beliebt: der Auslöser funktioniert nicht mehr, scheint wohl am Kontakt zu liegen der die Nässe nicht verkraftet.

Umso erfreulicher mein Erlebnis gestern:

Die D3 stand für knapp 10 Minuten bis zum unteren Rand des Bajonetts im Wasser. Danach hat sie einwandfrei funktioniert. Der Akku war noch trocken.

Wie es dazu gekommen ist? Unachtsamkeit selbstverständlich, also fragt lieber nicht genauer nach.

Sei glücklich und pass künftig auf. Ich denke nicht, dass die D3 das normalerweise aushält. Dafür ist keine Kamera gebaut.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten