Da hat @Furby recht, aber bitte "für den gleichen Bildausschnitt" 3x unterstreichen.Außerdem ist mit DX die Freistellung geringer, um die gleiche Freistellung mit DX wie mit dem 35mm f2,8 bei FX zu erzielen, müsstest Du für den gleichen Bildausschnitt bei DX ein 24mm f2 nehmen
Ja, ganz sicher, siehe auch WörtherseeKnipser #21. Lies Dir noch einmal sorgfältig Deinen Post # 18 durch, vielleicht findest Du Deinen Denkfehler selbst. Wie gesagt, vor rund 15 Jahren war dieses Thema schon einmal das beherrschende in diesem Forum.Furby, bist du dir da sicher?
Ich nehme mir jetzt nur mal die Qualität (also Eigenschaft) "Tiefenkompression/Tiefeninflation" vor. Du möchtest die Bildwirkung eines 36er WW-Objektivs erzielen? Dann nimm dir ein 36er. Das 24er vor der DX wird dir den Vordergrund weiter auseinander gerissen darstellen als das 36er vor der FX. Das ist etwas kompliziert zu erklären, ich versuchs aber trotzdem mal.Also ich erkenne, hier sprechen Experten und darum stelle ich eine Frage: Was ist mit der Bildqualität? Wenn ich ein 36er Weitwinkel-Objektiv haben möchte und kaufe ein Nikkor AF 24mm 2,8 Objektiv und verwende es an meiner D7500 ist das aus Sicht der Bildqualität ratsam?
Aber bitte seid lieb zu einander!!!
Danke und Grüße
Raimund
Ich nehme mir jetzt nur mal die Qualität (also Eigenschaft) "Tiefenkompression/Tiefeninflation" vor. Du möchtest die Bildwirkung eines 36er WW-Objektivs erzielen? Dann nimm dir ein 36er. Das 24er vor der DX wird dir den Vordergrund weiter auseinander gerissen darstellen als das 36er vor der FX. Das ist etwas kompliziert zu erklären, ich versuchs aber trotzdem mal.
1. Der Bildwinkel und die Größendarstellung auf Unendlich ist bei 24mm an DX derselbe, wie bei 36mm an FX - so weit so gut.
Jetzt schauen wir mal auf vielleicht 2-3m Entfernung. Dabei verlängert sich bei beiden Objektiven durch das Fokussieren die Brennweite um einen gewissen Betrag (der uns allen hier unbekannt ist). Längere Brennweite heißt aber weniger Bildwinkel. Da dein Bild/Sensor aber die gleiche Breite beibehält, dehnen sich damit die Objekte in die Breite (und auch in die Höhe und jede andere Richtung dazwischen).
Jetzt nehmen wir mal an, dass das bei beiden Objektiven der gleiche Differenzbetrag ist, also aus einem 24er ein 28er wird und aus einem 36er ein 40er. Der relative Verlängerungsfaktor ist bei der nur 2/3 so langen Grundbrennweite 1 1/2 mal so groß. Damit dehnt sich ein quer im Vorderund stehende Kuh 1 1/2 mal hässlicher in die Länge beim kleineren Sensor. Dieser Effekt ist besonders "schön" zu beobachten bei solchen kurzen Brennweiten wie z.B. 18mm oder noch weniger. Du wirst also eine etwas unnatürliche Bilddarstellung beim kleineren Sensor haben, je kürzer die Brennweite wird. Wenn du die Erdkrümmung darstellen möchtest, dann ist das gut - ansonsten nehme ich bei WW lieber den großen Sensor.
Hallo Leute.
Bin ein ziemlich neuer, ambitionierter Hobbyfotograf. Am meisten Spaß habe ich an der Tierfotografie, speziell in Zoo`s.
Ich habe eine Nikon Z50 mit dem Kitobjektiv 50-250mm 4,5-6,3.
Dieses Objektiv ist ja ein reines "DX" Objektiv, bedeutet dass das die angegebene Brennweite so richtig ist?
Also das ich die Angaben nicht x1,5 nehmen muss?
Denn bald kommt ja ein 70-200 f2,8, mit welchem ich liebäugel.
Ich vermute mal es ist ein "FX", also Vollformat-Objektiv bei welchem ich dann theoretisch an meiner Kamera noch etwas weiter Zoomen könnte wenn ich richtig liege.
Hier wäre es dann ja 200 x 1,5 = 300mm Brennweite.
Ist das alles richtig so?
Wäre super Nett wenn mir jemand helfen könnte.
Liebe Grüße,
Stefan
Daran ist garnichts falsch, sondern das ist der Grund, warum WW an DX problematisch wird, wenn es um natürliche Abbildung geht. Setz mal ein 10-24mm vor eine DX und ein 16-35mm vor eine FX. Setz beide Kameras auf ein Stativ, habe im Vordergrund keine einheitliche Farbe, sondern Details und du wirst sehen, dass meine Behauptung stimmt.Das ist alles falsch.
Das ist richtig. Darauf sollte meine ursprüngliche Darlegung ja auch rauslaufen. Bei gleichem Bildfeld braucht man beim 2/3 so großen Sensor ja dann auch genau 2/3 der Brennweite - beim Bildfeld in Unendlich.Das hat aber mit DX und FX nichts zu tun, sondern mit den unterschiedlichen Brennweiten. 10 mm wären auch an FX problematisch bezüglich natürlicher Abbildung im Nahbereich.
Darauf sollte meine ursprüngliche Darlegung ja auch rauslaufen. Bei gleichem Bildfeld braucht man beim 2/3 so großen Sensor ja dann auch genau 2/3 der Brennweite - beim Bildfeld in Unendlich.
Wir können das abkürzen. Ich werde heute Abend zwei Fotos machen. Eins mit der FX (sagen wir bei 50mm) und eins mit der DX (sagen wir bei 33mm). Den Fokus werde ich auf genau die selbe Stelle legen und ich werde dazu ein Stativ benutzen, um dieselbe Perspektive zu haben. Du wirst im Nahfeld beim größeren Sensor mehr Bildinhalt sehen.In Deiner ursprüngliche Darstellung schreibst Du Folgendes:
„Du möchtest die Bildwirkung eines 36er WW-Objektivs erzielen? Dann nimm dir ein 36er. Das 24er vor der DX wird dir den Vordergrund weiter auseinander gerissen darstellen als das 36er vor der FX. Das ist etwas kompliziert zu erklären, ...“
Das klingt eindeutig danach, als sähen 24mm an DX anders aus, als 36mm an FX und das ist falsch. Auch Dein Vergleich 10-24 an DX vs. 16-35 an FX - Unterschiede, wenn sie denn sichtar sind, haben mit DX und FX nichts zu tun.
Du wirst im Nahfeld beim größeren Sensor mehr Bildinhalt sehen.
Wir können das abkürzen. Ich werde heute Abend zwei Fotos machen. Eins mit der FX (sagen wir bei 50mm) und eins mit der DX (sagen wir bei 33mm). Den Fokus werde ich auf genau die selbe Stelle legen und ich werde dazu ein Stativ benutzen, um dieselbe Perspektive zu haben. Du wirst im Nahfeld beim größeren Sensor mehr Bildinhalt sehen.
Ich habe einen solchen Test auch schonmal mit meiner D7200 (sie ist ja einschränkbar auf 1/1,3) gemacht und dabei entsprechendes festgestellt. Ich habe nur die Bilder nicht mehr, da dies ca. 3 Jahre her ist.
Ein DX-Sensor ist nicht 2/3 so groß wie ein FX-Sensor, sondern nur knapp halb so groß.
Gruß
Hans
Das ist richtig.Ein DX-Sensor ist nicht 2/3 so groß wie ein FX-Sensor, sondern nur knapp halb so groß.
Klar geht es um die Fläche, denn länge x breite =Das die Fläche DX zu FX etwas weniger als die Hälfte ist, spielt bei dem Thema hier doch gar kein Rolle.
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