Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Ich habe heute meinen Corona Antikörperwert (ca. 700 nach deutschem Laborstandard) erhalten (Grenzwert ist 50), Impfung war Anfang Juni. Der Arzt ist sehr zufrieden und behält die Frage des Boosters im Auge.
 
3 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Christian
ich liege voll im Zeitplan
wie schon geschrieben hatte ich bei meinem Doc angerufen
zweite Impfung war bei mir am 21.7.2021 Booster am 21.01.22
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Da ich einen ähnlichen Fall in der Familie habe (die Person hatte ziemlich massive Wirkungen nach der ersten und erst recht nach der zweiten Impfung, und will sich daher nicht unbedingt ein drittes Mal impfen lassen, daher denkt sie an einen Antikörper-Test) und die Impfungen ja alle kostenlos sind, wäre es vielleicht sinnvoll, dass man den Antikörper-Test auch kostenlos anbietet.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Nachdem die Antikörpertests nur in seltenen Fällen aussagekräftige Ergebnisse liefern, aber teuer sind, ist die Idee vielleicht doch nicht so praktikabel.
 
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Joa. Der nächste Lockdown kommt bestimmt. Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung:

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat heute aufgrund der aktuellen besorgniserregenden Situation in der Corona-Pandemie die Feststellung des Katastrophenfalls ab dem 11. November 2021 angeordnet. Das Bayerische Innenministerium wird zeitnah eine entsprechende Bekanntmachung erlassen.

Das Corona-Infektionsgeschehen entwickelt sich in Bayern derzeit sehr dynamisch. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht täglich neue Höchststände. Gleichzeitig steigt auch die Belegung von Krankenhausbetten, insbesondere von Intensivbetten, mit COVID-19-Patienten weiter an. In vielen Krankenhäusern sind bereits jetzt keine oder nur noch sehr wenige Kapazitäten verfügbar. Dies erhöht den Koordinierungsbedarf bei der Belegung der Intensivbetten und der Verlegung von Patienten aus überlasteten Kliniken. Die Corona-Pandemie gefährdet Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen im gesamten Staatsgebiet Bayerns.

Die Feststellung des Katastrophenfalls ermöglicht eine koordinierte und strukturierte Vorgehensweise aller im Katastrophenschutz mitwirkenden Behörden, Dienststellen und Organisationen. Der Katastrophenfall hat sich in der Corona-Pandemie als wirksames Mittel bewährt.

Quelle:
 
1 Kommentar
Kiboko
Kiboko kommentierte
Die Zeit zwischen Infektion - Krankheitssymptome und Einlieferung ins Krankenhaus ist länger,
als das Schalten der Ampel von grün über gelb nach rot und das Auslösen des Katastrophenfalls.

Ob der Katastrophenfall jetzt wirklich dazu führt das plötzlich eine "koordinierte und strukturierte Vorgehensweise" ausgelöst wird?
Vielleicht tritt jetzt endlich ein Gremium zusammen, dass die Farben für die 1000er Inzidenzlevel definiert.
Bei strukturierter Vorgehensweise, gibt es auch gleich eine Farbe für das 2000er Level.
Wir werden die Farbe nächste Woche brauchen.

Die Politik hat uns versprochen, dass es keinen Lock-Down und keine Impfpflicht geben wird.
Ob das noch im Katastrophenfall gilt?
 
Die Zeit zwischen Infektion - Krankheitssymptome und Einlieferung ins Krankenhaus ist länger,
als das Schalten der Ampel von grün über gelb nach rot und das Auslösen des Katastrophenfalls.

Ob der Katastrophenfall jetzt wirklich dazu führt das plötzlich eine "koordinierte und strukturierte Vorgehensweise" ausgelöst wird?
Vielleicht tritt jetzt endlich ein Gremium zusammen, dass die Farben für die 1000er Inzidenzlevel definiert.
Bei strukturierter Vorgehensweise, gibt es auch gleich eine Farbe für das 2000er Level.
Wir werden die Farbe nächste Woche brauchen.

Die Politik hat uns versprochen, dass es keinen Lock-Down und keine Impfpflicht geben wird.
Ob das noch im Katastrophenfall gilt?
Dieses Versprechen war von Anfang an der größte Fehler! Ich erwarte auch, dass politische Entscheidungen bei veränderten Rahmenbedingungen ggf. hinterfragt und korrigiert werden.
Ich halte den Zeitpunkt für gekommen, dass zumindest die fehlende Impfpflicht auf den Prüfstand kommt!
 
Kommentar
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Wuxi
Wuxi kommentierte
Arbeitsverweigerung.
 
Moin
na ja so richtig Zeitnah scheint die Corona-App
nicht zu funktionieren, heute bekam ich einen Warnhinweis
das ich vor einer Woche eine Risiko-Begegnung hatte:mad:
 
5 Kommentare
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Das liegt am Zeitpunkt der Testung des betreffenden Kontakts.
Der war vermutlich schon infiziert aber noch nicht getestet als
ihr euch begegnet seid. Und dann muss das Testergebnis noch
in die App eingetragen werden. Danach hast Du es sofort.

Die Verzögerung liegt nicht an der App, die funktioniert ausgezeichnet.

Eine der wenigen Dinge die tatsächlich gut funktionieren in dieser Pandemie.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

zumindest war dieser Mensch so vernünftig
sein Testergebnis einzutragen
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
nikcook
nikcook kommentierte
Veranstaltung abgesagt.

Eigentlich sollte ich morgen auf einer Veranstaltung fotografieren. Gerade erhielt ich einen Anruf, dass die Veranstaltung wegen Corona nicht stattfindet. Man halte sich an die RKI Empfehlung, Großveranstaltungen abzusagen.
 
C
Christian B. kommentierte
Wir haben gestern abend entschieden unsere im Herbst organisierte Weihnachtsfeier wieder abzusagen. Schade. Wir hätten sehr gern unserem fleißigen und loyalen Team wieder mal etwas Freude außerhalb des Alltags geboten. Bei uns ist die Impfquote 100%. Trotzdem tragen wir FFP2 Masken in den Gängen und im Gespräch, haben Lüftungsgeräte mit Virenreiniger aufgestellt etc. etc. und stellen alles - einschließlich Tests - kostenfrei zur Verfügung. Den Booster im Frühjahr für das ganze Team planen wir auch schon. Die Disziplin und Mühe hat sich gelohnt. Niemand hat bisher Corona gehabt. Es ist ein Jammer, dass das ganze Elend mit den Videokonferenzen etc. jetzt wieder losgeht, weil irgend welche Typen draußen ihr eigenes Süppchen kochen müssen.
 
Update 13. November 2021


Aufgrund des Ausbruchs der 4. Welle und auch einiger gar nicht so weniger Nachfragen, habe ich meine Analysetätigkeit wieder aufgenommen.
JSON:
Corona situation report for Germany:
Incidence:   294.62
Today x7:    378.94
Deaths/week:1131.00
Rt:            1.25
Alert level:   2.07 out of control
=================================
Corona situation report for Austria:
Incidence:   772.32
Today x7:    916.97
Deaths/week: 190.00
Rt:            1.23
Alert level:   2.47 out of control
=================================
Corona situation report for Switzerland:
Incidence:   249.49
Today x7:    317.54
Deaths/week:  52.00
Rt:            1.27
Alert level:   1.87 very high risk
=================================
Corona situation report for Czechia:
Incidence:   614.58
Today x7:    680.72
Deaths/week: 417.00
Rt:            1.23
Alert level:   2.51 out of control
=================================
Corona situation report for Hungary:
Incidence:   492.94
Today x7:    606.50
Deaths/week: 683.00
Rt:            1.35
Alert level:   2.88 out of control
=================================
Corona situation report for Romania:
Incidence:   217.00
Today x7:    176.26
Deaths/week:2426.00
Rt:            0.74
Alert level:   1.27 very high risk
=================================
Corona situation report for Bulgaria:
Incidence:   353.01
Today x7:    316.93
Deaths/week:1185.00
Rt:            0.83
Alert level:   1.84 very high risk
=================================
Corona situation report for United Kingdom:
Incidence:   365.21
Today x7:    403.68
Deaths/week:1097.00
Rt:            1.04
Alert level:   1.41 very high risk
=================================
Corona situation report for Italy:
Incidence:    80.20
Today x7:     98.66
Deaths/week: 352.00
Rt:            1.28
Alert level:   1.57 very high risk
=================================
Corona situation report for Spain:
Incidence:    46.02
Today x7:     65.17
Deaths/week: 169.00
Rt:            1.03
Alert level:   1.21 very high risk
=================================
Corona situation report for Denmark:
Incidence:   336.21
Today x7:    555.07
Deaths/week:  29.00
Rt:            1.21
Alert level:   1.82 very high risk
=================================
Corona situation report for Israel:
Incidence:    38.40
Today x7:     33.40
Deaths/week:  28.00
Rt:            0.51
Alert level:  -0.42 low risk
=================================
Corona situation report for Netherlands:
Incidence:   535.81
Today x7:    663.48
Deaths/week: 180.00
Rt:            1.25
Alert level:   2.16 out of control
=================================
Corona situation report for France:
Incidence:    94.23
Today x7:     41.68
Deaths/week: 239.00
Rt:            1.20
Alert level:   1.46 very high risk

Alert-Germany.png

Die 7-Tage Inzidenz ist rechts markiert und in orange aufgetragen, mit Punkten für die Tageswerte (auf Inzidenz umgerechnet). Die Skala geht bis 100.000, das ist die mathematisch maximal-mögliche Inzidenz. Die vertikalen Ticks entsprechen jeweils 1 Woche.

In Grau darüber die (um 24 Tage versetzte) Kurve der 7-Inzidenz der Todesfälle auf 10 Millionen. Diese Kurve verläuft bei einer CFR von 1% ziemlich parallel zur Fallinzidenz und man kann die Entwicklung der Todesfälle für die Zukunft gut abschätzen, da die orange Kurve diese quasi schon vorgibt :(

Unten in grün der Verlauf von Rt: Seit ca. Ende September steigt der Wert um ca. 0.05 pro Woche. Der grün-schattierte Bereich unten ist der Bereich Rt <1, bei dem die Fallzahlen nicht steigen bzw. zurückgehen.

Oben in Blau der Alertlevel. Der rot-schattierte Bereich oben ist der Bereich A > 2 bzw. "out of control", bei dem Inzidenz, Todesfälle und exponentielles Wachstum in Kombination eine Katastrophe bedeuten. Diesen Bereich hat D vor 3 Tagen betreten :(

Selbst in meinem Szenario zum kontrollierten Erreichen der Bevölkerungsimmunität soll der Bereich A>2 nicht betreten werden, Rt hätte entsprechend reduziert werden müssen.

Wir werden beobachten müssen, wann und wie stark die Kurve sich nun abflachen lässt. Ich mache nä. Woche daher das nä. Update.

Unten noch kurz eine Detailbetrachtung der Länder, von wo die aktuelle Welle nach Deutschland hereingeschwappt ist. Dort sieht es finsterer aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte
Alert-Bulgaria.png
Im vermutlichen Ursprungsland der aktuellen Welle hat die Welle ihren Scheitelpunkt erreicht, die Inzidenz der Todesfälle (weit jenseits 1000/10M) steigt jedoch noch immer. Dies soll meine Serie zum Ursprung der 4. Welle beenden.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Alert-Netherlands.png
Die Niederlande stehen ähnlich wie D da.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Alert-United Kingdom.png
Aktuell geht die Strategie in UK noch auf. Sie haben aber auch keine Einträge aus Südosteuropa und trotzdem eine zwar stabile, aber recht hohe Todesrate.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Alert-Denmark.png
Vorzeigebeispiel Dänemark. Deutlich besser als in D, aber nicht aus dem Schneider ...

Anm.: den Effekt der Impfung bei ansonsten gleichen Parametern erkennt man daran, dass die graue Kurve möglichst weit unterhalb der orangen bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Lieber Falk,

mein "Love-Smiley" unter deinem Beitrag bezieht sich rein auf diesen Satz:
habe ich meine Analysetätigkeit wieder aufgenommen.

In der Sache gibts da natürlich sonst nix zu "lieben".

Ich bin sehr froh, Deine Zahlen und Auswertungen wieder zu sehen, auch zur Einordnung des über D hinaus gehenden Geschehens, das wir nicht ignorieren können und dürfen. Gleichzeitig hast Du seit Beginn der Pandemie wohl Augen und Ohren aller aufmerksamen Leser:innen hier geschult. Mir jedenfalls kommt es so vor, dass ich durch deine Beiträge insgesamt eine verbesserte Fähigkeit habe, die kommunizierten Zahlen und ihre diversen Interpretationen besser einordnen zu können. Ganz verzichten kann ich darauf aber nicht, daher freue ich mich über die erneute Auswertung und hoffe, dass du das fortsetzt, in einem dir passenden Zeitrahmen.

Danke!
 
Die Firma meines Mannes hat für alle, die es können, wieder komplett Homeoffice angeordnet. In den letzten Wochen war es geteilt: 2-3 Tage Büro und 2-3 Tage Homeoffice. Neben dem Schutzgedanken für die Mitarbeiter spielt dabei auch eine (kleinere) Rolle, dass rechtlich nicht klar ist, wie 3G+ am Arbeitsplatz sicher überprüfbar umgesetzt werden kann, wenn man offiziell den Impfstatus nicht abfragen darf.

Ich hatte am Donnerstag Abend meine Boosterimpfung mit Biontech (nach Erstimpfung mit Johnson&Johnson) und die hat mich tatsächlich ziemlich aus den Socken gehauen hinsichtlich sehr gestörtem Kalt-Warm-Empfinden, Müdigkeit und Schmerzen an der Impfstelle. Seit heute Nachmittag ist aber alles wieder okay, also nach knappen 48 Stunden.
 
P
pulsedriver kommentierte

Ich weiss nicht wie das bei euch in D ist, aber in der Schweiz wurde das schon abgeklärt. 3G am Arbeitsplatz ist eigentlich kein Problem, solange nur der Abreitnehmer nichts für die Tests zahlen muss. Da wird keine Gratistests für symptomlose haben heisst das: Arbeitgeber zahlt.
 
C
Christian B. kommentierte
Natürlich muss in Deutschland für die Arbeitsplatzsicherheit ausschließlich der Arbeitgeber aufkommen.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ja hoffentlich bald.
Gegen das de-fakto Diktat der Ungeimpften und Leugner dürfte der Staat ruhig auch was tun. Aber da warten wir wohl mit der F-Partei vergebens.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Es gibt keine Rechtsgrundlage für eine Firma das einzufordern.
Das, was ich geschrieben hatte, erfordert keine solche Rechtsgrundlage. Das war ja der Witz. Vielleicht noch einmal lesen ;)
 
bouncer
bouncer kommentierte

Fürsorgepflicht des Arbeitgebers?
 
1 Kommentar
nikcook
nikcook kommentierte
"Über 37.000 Geimpfte in Bayern infiziert - warum das nicht das große Problem ist "

" Edmund Stoiber etwa hatte vor drei Wochen ein positives Corona-Testergebnis erhalten, der ehemalige bayerische Ministerpräsident hatte jedoch laut seinem Sprecher keine schlimmen Beschwerden, sondern nur einen leichten Schnupfen und hin und wieder einen trockenen Husten. Mittlerweise ist der doppelt mit Astrazeneca geimpfte und immerhin schon 80 Jahre alte CSU-Politiker vollständig genesen und durfte seine Quarantäne wieder verlassen."

 
Für mich selber ist Boostern bisher kein Thema. Zum einen, weil es andere gibt, denen da sicher der Vorrang gebührt. Weil sie älter oder anderweitig höheres Risiko haben und zusätzlich ihre Impfung schon länger her ist. Jemand, der zu den gefährdeten Gruppen gehört und Januar bis März geimpft wurde, der hat jetzt ganz anderen bedarf an Boostern als ich.
Ich bin im August das zweite Mal geimpft worden und damit sicher noch in der Periode hoher Wirkung. Da wird erst geboostert, wenn die Wirkung dann doch massiv nachgelassen hat. Denke so nach ca. 1 Jahr ist das auch bei den jüngeren mit besserer Immunreaktion zu befürchten. Also im Sommer. Zudem hoffe ich, dass bis dann auch klar ist, wie es mit dem Zertifikat weiter geht. Jetzt boostern ohne dass klar ist, dass man dann wieder 12 neue Monate hat? Nee danke. Auch wenn die Impfung bei mir kaum Nebenwirkungen hatte, ich finde es nicht gut, sich dann letztlich nochmals und nochmals impfen zu lassen, nur damit das Zertifikat weiter gilt. Hier in der Schweiz ist das noch nie so klar gesagt worden, wie es nach den 12 Monaten Zertifikat weiter gehen soll. Wäre schon doff, sich 2x in einem Jahr boostern zu lassen, nur weil der erste Booster nicht richtig zum Zertifikat passt, man das Ding aber unbedingt braucht.
Wir hatten in der Schweiz schon die ersten Genesenen, die sich doch doppelt haben impfen lassen. Ist auch bei Genesen Voraussetzung für die grade wieder möglich gewordene Einreise in die USA, also wird gestochen. Ob medizinisch sinnvoll oder nicht. Ich möchte sowas unbedingt vermeiden und zögere das Boostern lieber raus, bis klar ist, wie es mit dem Zertifikat weiter geht und wie man ohne aus medizinischer Sicht unnötige zusätzliche Boosterimpfung doch permanent als "geimpft" gilt.
 
Kommentar
Kontrollierte Durchseuchung kann nicht funzen. Weil von den immer noch nicht geimpften auch bei den Jungen prozentual gesehen zu viele ins Spital und auf intensiv müssen.
Hier ein Zahlenbeispiel: Wir haben in der Schweiz jetzt ca. 75% der über 12jährigen geimpft, lassen wir die Kinder mal raus, die landen zu selten im Spital um das ans Limit zu bringen. Zusätzlich zeigen Untersuchung, dass weitere 5 bis 10% Schutz durch Antikörper haben (egal ob gut oder schwach), ohne Impfung. Also Kontakt zum Virus hatten. D.h. 80 bis 85% der >12J haben in irgend einer Art und Weise Antikörper.
Die restlichen 15 bis 20% machen aber mindestens 1 Million Menschen in der Schweiz aus.
Bei Ansteckungen von 3000 bis 4000 pro Tag, wovon ein Teil auch geimpft ist, dauert das über ein Jahr, bis es jeder ungeimpfte hatte. Noch viel höhere Zahlen an Ansteckungen pro Tag sind aber auch alles andere als wünschenswert, mit der aktuellen Impfsituation kann das Gesundheitswesen die 3000 bis 4000 durchaus noch versorgen wo nötig, aber ob das bei 20'000 auch so ist?
Natürlich ist das nur eine grobe Überschlagsrechnung, wenn nur noch 1000 ungeimpfte es nicht hatten, wird es viel langsamer gehen. Aber es zeigt doch ganz gut, dass Durchseuchung entweder jahrelang auf hohem Niveau läuft, oder die Spitäler überfordern wird.
 
2 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Kontrollierte Durchseuchung kann nicht funzen
Doch. Schon weil sie alternativlos ist. Hohe Inzidenz und sozialer Druck sorgt für die nötige Geschwindigkeit, auch bei der Impfung, dass es eben kein Jahr dauert. Was wäre denn die Alternative? Wahlweise Überlastung oder nie endende Pandemie …
 
P
pulsedriver kommentierte
Die Impfung ist die Lösung, das ist doch klar. Denn Durchseuchen geht wie geschrieben entweder auch sehr lange, oder es wird nicht mehr kontrolliert sein, weil die Inzidenzen dann noch viel höher werden als jetzt schon. Eine Hoffnung die ich da habe: Dass die Totimpfstoffe jetzt auch möglichst schnell zugelassen werden. Es gibt unter all denen, die sich noch nicht impfen lassen wollen, nämlich viele, die sich nur nicht sicher sind, dass die neueren Vektor- und mRNA Impftechniken nicht doch irgendwelche Nebenwirkungen haben, die man erst 5 oder 10 Jahre später findet. Und ein gewisses solches Risiko ist dabei, wenn man ehrlich ist. Wirklich komplett ausschliessen kann man das heute aus wissenschaftlicher Sicht nicht. Totimpfstoffe kennt man hingegen schon Jahrzehnte. Mit einer raschen Zulassung solcher Impfstoffe könnte man nochmals einige zur Impfung überzeugen.
 
Da wird erst geboostert, wenn die Wirkung dann doch massiv nachgelassen hat.
Und das eben finde ich falsch! Sind ja nur Durchschnittswerte.

Wir brauchen den Impfschutz für die kritischen Jahreszeiten, müssen den richtigen Termin im Kalender treffen.
Jetzt hat es draußen Kalte und Nebel. Ideal für das Viru. Auch weil dann alle mehr drinnen sind. Auch ideal für das Virus. Bei Falk geht der R-Wert gerade wieder hoch.

Dass ich im Juni erstgeimpft wurde war ja ein reiner Zufall aus der Verfügbarkeitskrise kommend.

Ich hätte gerne einen Dezemberbooster und will nicht auf Feb warten.
 
5 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
AnjaC
AnjaC kommentierte
Dezember passt doch bei Dir mit den 6 Monaten. Sollte machbar sein.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich hab schon beim Impftermin daran gedacht. Hätte die erste ja schon Anfang Juli machen können, ab da war es hier unkompliziert möglich, ohne Warten und diktierten, nicht änderbaren Termin.
Hab dann aber noch ein paar Wochen gewartet, sodass die zweite auf nach den Schulferien im Sommer fällt. Im Sommer war das Risiko klein, wenige Wochen warten durchaus vertretbar.

Wie lange die Impfung schützt, da sind sich die Studien uneinig. 6 Monate sind aber grade bei Moderna, den ich bekommen habe, schon die tieferen Werte, man findet genauso Studien die von 9 oder 12 Monaten reden. Und einige, die von Jahren reden. Immer bezogen auf <60 jährige, deutlich ältere haben ja oft eine schwächere Immunantwort und damit potentiell auch weniger oder weniger lange Schutz durch die Impfung.
6 Monate sind bei mir Mitte Februar, 9 Monate Mitte Mai. Selbst wenn man die kürzeren Zeiten nimmt und nicht die 12 Monate, sind wir dann wieder in der Jahreszeit, wo es schon besser wird, das Risiko einer Infektion weitaus tiefer wird, weil die Inzidenz in der Regel viel kleiner ist.
Mit Mitte August 2022 fahre ich so gesehen nicht schlecht.
Zumal bis dann auch klar sein dürfte, wie es mit dem Zertifikat dann weiter geht. Dann hab ich doppelten Nutzen vom Booster.

Und irgendwo muss ich auch dem WHO Chef rechtgeben. Wir reden von Boostern, während viele Ärmere noch nichtmal einen ersten Pieks haben konnten? So werden wir die Krankheit nie los, es werden neue Mutationen kommen. Schnell boostern sehe ich auch aus diesem Grund hier nur für einen Bruchteil als sinnvoll an. Wenn man mehr boostern will, muss eigentlich auch die Produktionskapazität so gesteigert werden, dass man jedem Impfwilligen auf der ganzen Welt inert der nächsten 6 Monate Impfungen anbieten kann. Ohne das ist es sinnvoll, das Boostern eher auf 9 bis 12 Monate zu planen, d.h. jetzt wären die dran, die zu allererst geimpft wurden. Und der Rest der Dosen gehört anderen Ländern, die noch zu wenig haben.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Wie gesagt ich finde den Ansatz 6mo nach der letzten Impfung grundfalsch. Die Klima- und Risikosituation wird dabei ausgeblendet.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Dezember passt doch bei Dir mit den 6 Monaten. Sollte machbar sein.
Kekulé fordert den Booster für alle Ü60 nach 4 Monaten und regt sich über die handwerklichen Fehler der Stiko auf ...
 
Gestern habe ich bei tagesschau.de hier folgendes gelesen:

"Seit Beginn der Impfkampagne hat es diesen Daten nach in Deutschland 175.188 wahrscheinliche Impfdurchbrüche gegeben. Die Präsidentin der Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk, erklärt bei tagesschau24, dass das bei 56 Millionen geimpften Menschen nur 0,3 Prozent der Geimpften sind, die offenbar einen Impfdurchbruch hatten. Und von der Gesamtanzahl der Impfdurchbrüche müssten nur etwa vier Prozent ins Krankenhaus. In allen anderen Fällen hätten die Geimpften einen so leichten Verlauf, dass sie nicht in die Klinik mussten. Das zeige, wie effektiv die Impfstoffe wirkten."

Wenn man dann ausrechnet wie viele Menschen die 4 % der 0,3 % sind kommt man zu dem Ergebnis, dass 0,012% der Geimpften ins Krankenhaus müssen (Hospitalisierungsrate). Das ist einer von 10.000. Natürlich ist jeder einer zu viel, aber das sind verdammt wenig Impfdurchbrüche. Kein Impfschutz ist wohl 100% wirksam.

Immer wieder wird in der Kommunikation die Macht der großen Zahlen genutzt, anstatt sie in Relation zu setzten. 175.188 Impfdurchbrüche klingt natürlich anders als drei Promille der Geimpften.

Drosten hat in den vergangenen Tagen behauptet, die Pandemie wäre keine Pandemie der Ungeimpften. Aus meiner Sicht ist das nicht richtig und trägt nicht dazu bei, dass bisher Ungeimpfte sich impfen lassen wollen. "Warum Impfen, wenn ich mich sowieso anstecke?" werden sie sagen.

Interessant wäre es jetzt herauszufinden, wie hoch die Zahl der Ungeimpften ist, die ins Krankenhaus kommt und wieviel Prozent der Ungeimpften das sind. Deutschland hat 83.1 Millionen Einwohner. Davon sind 56 Millionen geimpft. Berücksichtigt man die die Gruppe der unter 12-jährigen mit ca. 10 Millionen und nimmt an, dass etwas mehr als ein Prozent der Bevölkerung (1 Million) nicht geimpft werden kann, dann er gäbe es 16,1 Millionen "Impfpotential" und ca, 26 Millionen Ungeimpfte. Zahlen dazu, wie hoch die Hospitalisierungsrate der Ungeimpften im Vergleich zu der der Geimpften in Deutschland ist, habe ich bisher noch nicht gefunden. Einen Vergleich von Zahlen aus Bayern gibt es hier.

Vielleicht hat @falconeye hier ein paar Zahlen und die Quellen dazu parat.
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
"Warum Impfen, wenn ich mich sowieso anstecke?"
Weil über kurz oder lang jeder mit dem Virus in Kontakt gekommen sein wird.
Ob geimpft oder nicht macht "nur" den Unterschied, wie stark die Symptome sein werden und ob ein Krankenhausaufenthalt, eine Intensivstation oder ein Sarg nötig werden.
 
waldgott
waldgott kommentierte

Das ist mir klar. Nur die, die sich nicht impfen lassen wollen, verstehen das nicht. Und solche Äußerungen wie die von Drosten unterstützen ihre Ansicht.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Ich hatte mich hier bereits quantitativ zu Impfdurchbrüchen geäussert.

Die Zahl von Impfdurchbrüchen kann man natürlich nicht in Relation zur Zahl der Geimpften setzen, denn die wenigsten kommen überhaupt in Kontakt mit dem Virus. Ferner nimmt der relative Anteil von Impfdurchbrüchen wöchentlich zu, daher sind Betrachtungen seit Impfbeginn nutzlos.

Es ist der Sache der Impfbefürworter nicht gedient, wenn diese unsauber argumentieren. Aber genau das sehe ich leider oft.
 
waldgott
waldgott kommentierte
Die Zahl von Impfdurchbrüchen kann man natürlich nicht in Relation zur Zahl der Geimpften setzen
Um die Relation geht es mir ja nicht und die Relation ist ja auch irgendwie absurd. Ich habe auch in diesem Thread nicht alles mitgelesen. Es geht um die Hospitalisierungsrate der Ungeimpften im Vergleich zu der Hospitalisierungsrate der Geimpften. Bei den Geimpften ist sie 0,012 %. Weißt Du wie hoch sie bei den Ungeimpften ist? Damit könnte man die Wirksamkeit der Impfung argumentieren und hätte ein Argument für die "Pandemie der Ungeimpften".
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich habe auch in diesem Thread nicht alles mitgelesen
-> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2830328

Trotzdem hättest Du nach meinem Hinweis danach suchen können, jetzt habe ich das für dich getan. Dort sind alle Wirksamkeiten aufgelistet.

Da die Mehrheit geimpft ist und die Wirksamkeit nur noch ca. 72% (gegen Infektion) beträgt und die Impfquote 67%, tragen Geimpfte immerhin 0.67 * 0.28 oder 19% der Fälle bei und haben ein niedrigeres Rt. Parallel gibt es viele Vergleiche, die sprechen von 10%.
 
Ich lese gerade, dass Hubertus Heil auch eine verschärfte Homeofficepflicht einführen will. Da geht mir die Hutschnur hoch. Die Mitarbeiter arbeiten in unserem Büro in jeder Hinsicht sicherer als zu Hause. Und von wenigen Ausnahmen abgesehen - denen wir es sofort gestattet haben - will niemand mehr zu Hause arbeiten. Es ist unglaublich, wie abgehoben dieser Mensch von der Wirklichkeit ist. Nennt sich Arbeitsminister, hat aber nur das Ziel den Arbeitgebern einen reinzuwürgen. Dass das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern meist weit besser ist, als dabei vorausgesetzt, kommt ihm in seinem Elfenbeinturm nicht in den Sinn.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte

Ich hab das ja selten aber hier kann ich Dir in jedem einzelnen Punkt nur zustimmen.

Was für ein Disaster in der Sache.
 
frimp
frimp kommentierte
Genau, Arbeitsschutzgesetze, Ergonomievorschriften, Haftungsfragen, Abtretungsklauseln blablablubb, steht alles in der HO-Regelung. Nämlich dass der Arbeitgeber sich damit aus der Verantwortung nimmt und man selbst künftig für die Einhaltung verantwortlich ist.
Nicht jeder hat den Luxus eines dedizierten, gut eingereichteten Arbeitszimmers.
Achja, und einseitig kündbar (nämlich vom AG) mit 1 Woche Vorlauf ist die Regelung auch noch.
Hauptsache, erstmal aktionistisch einen raushauen, so findet man aben sein Heil.
 
Bertho
Bertho kommentierte
Nennt sich Arbeitsminister, hat aber nur das Ziel den Arbeitgebern einen reinzuwürgen
Hab von Dir schon bessere Statements gelesen :oops:
 
falconeye
falconeye kommentierte
Im Entwurf steht wohl:
Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
Stehen dem in einer Kanzlei denn keine zwingenden Gründe entgegen? Schliesslich muss man die Mandanten treffen, und benötigt Zugriff auf die dekorativ im Regal stehenden Wälzer … ;)
 
Sedlitzer
Sedlitzer kommentierte
Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
Das ist doch wieder ziemlich "gummimäßig" definiert. Die Gründe (Kein Platz, Ergonomie .... etc) lassen sich finden.
 
In Bayern sind die Ankündigungen des Innenministers keine Symbolpolitik, sondern werden auch mit aller Konsequenz ausgeführt.

So habe ich gestern erfahren, dass hier im meiner Umgebung eine Polizeiabordnung hoch oben auf einer Almhütte erschienen ist, wo sie im Innenraum zahlreiche ungeimpfte Gäste antraf. Die Gäste wurden mit einer Strafe von je 500 Euro belegt, der Wirt musste 5000 Euro berappen, weil er es verabsäumt hatte, die Anwesenden vor Eintritt in die Gaststätte zu kontrollieren.

Da sich der Vorfall in Windeseile herumgesprochen hat, wird ab sofort mit konsequenterer Beachtung der verhängten Regelungen zu rechnen sein.
Und es wirkt schon: Ich wurde gestern Nachmittag zum ersten Mal beim Eintritt in ein Café befragt, ob ich gesundet, geimpft oder getestet sei...
 
Zuletzt bearbeitet:
5 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Schau mal, das ist der Unterschied. Bei Euch in Bayern muss man erst hohe Strafen verhängen, bei uns im Norden funktioniert das seit geraumer Zeit von selbst. Jedenfalls bin ich bei den wenigen Besuchen in Gaststätten, die ich in den letzten Wochen und Monaten absolviert habe, stets nach dem Impfnachweis und dem Perso gefragt worden.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Da magst du wohl Recht haben - auch hinsichtlich der Impfquote steht Bayern unter den Bundesländern ja ziemlich weit hinten.
An allerletzter Stelle rangiert aber Sachsen - dort ist die Bevölkerung anscheinend noch uneinsichtiger.
 
L
LandyMaddin kommentierte
Moin,

also dass das hier im Norden funktioniert......ich weiß nicht. Der, inzwischen von der Liste gestrichene, Lieblingsitaliener hat nur müde lächelnd abgewinkt, als wir ihm unsere Impfnachweise zeigen wollten. Stammgäste werden mit Umarmung, Handschlag ohne Maske begrüßt. In Hamburg: Nobelrestaurant (wir waren eingeladen...): Nix Kontrolle.......nur eine lieblose Karte zum Einscannen mit der Luka-App. Aber ob man das tut interessiert nicht. Das die Zahlen hier niedriger sind mag am Wetter liegen, oder an der fehlenden Nähe zu den entsprechenden Nachbarländern. Ganz sicher aber nicht am Befolgen irgendwelcher Regeln. Ich könnte Romane schreiben über die luschige Herangehensweise meines Arbeitgebers in diesem Zusammenhang, ich lasse es lieber.

Gruß Martin
 
Kay
Kay kommentierte

Nach dem Perso bin ich noch nie gefragt worden, nach Luca regelmäßig, nach dem Impfausweis selten.
Bin im Schnitt ca. 1x pro Woche in irgendeiner Gaststätte.
 
jw500
jw500 kommentierte
Die Kontrollen waren teilweise oft schon sehr "lässig".
Rufe 1x im Monat zu einem Kleinwagenstammtisch auf,
und auch bei div Ausfahrten war die Kontrolle bei der Einkehr eher überschaubar.
Noch seltener dass jemad das Impfzertifikat genauer angeschaut hat.

In der aktuellen Situation, würde ich, auch bei existenzgefährdenten Strafen,
mein Mitleid nicht aus dem Standbymodus hochkriegen.

Die letzten Tage hab ich den Eindruck wird wieder mehr auf Einhaltung der Regeln geachtet.
 
Hier funzt es recht gut mit 3G in den Gaststätten. Ich bin seit der Zertifikatspflicht nur einmal nicht nach dem Zertifikat gefragt worden. Und das war ein McDonalds, wo halt ein Durcheinanders herrscht zwischen Takeway Kunden und solchen, die sich hinsetzen. D.h. die können nicht einfach nur am Eingang kontrollieren, sondern müssen von Tisch zu Tisch gehen. In anderen McDonalds Filialen wurde auch kontrolliert.
 
frimp
frimp kommentierte
Etwas laxere Handhabung der Regeln ist mir leider in anderen Orten auch aufgefallen, besonders wenn man etwas östlicher blickt. Und da habe ich auch schon mitbekommen, dass die Vernetzung der Betreiber mit den zuständigen Ordnungsämtern und Lokalpolitikern durchaus relevant sein kann.
Das ist hier aber auch nix Neues, oder?
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Es gibt in den meisten (Bundes-)Ländern Deppendepots. Ich würde das nicht an NSWO festmachen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Gerade den Vergleich gehabt …

Restaurant in einem Inzidenz 1000 LK: von Kontrolle keine Spur.
Pizzeria im SK München mit Inzidenz 250: Akribische Kontrolle der Zertifikate.

Ich würde das aber nicht am fehlenden Willen festmachen, sondern daran, dass der Glaube vorherrscht, im Dorf vor Ort wird die Suppe nicht so heiss gegessen …
 
Kay
Kay kommentierte

Mir scheint es so, als ob die Art der Kontrolle auch an der Art der eigenen Angst vor Eigenkontrolle liegt.
Ab und zu habe ich entschuldigend vom Personal gehört, wir müssen das, wir werden kontrolliert.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Kommt total darauf an wieviel Druck das Ordnungsamt macht.
Ich erlebe das ist wirklich sehr gemeindespezifisch.
 
Östereich hat einen Lockdown für Ungeimpfte beschlossen.
Auch am Skilift, das betrifft dann auch die Touris aus Deutschland.
Das gilt für alle Bundesländer.

Während man bei uns das hohe Lied des Föderalismus singt und
damit noch mehr Verunsicherung und Chaos schafft.
Und dann noch die "bewegungsunfähige" alte Regierung und eine
neue die noch nicht im Amt ist.

Bin mal gespannt wie böse das bei uns enden wird.
 
jw500
jw500 kommentierte
Dass man im Lockdown, speziell eher sozial einfach gestellte Menschen, depressiv werden kann,
mag ich gar nicht ausschliesen.
Eine kleine Wohnung mit Kindern alle 24/7 zu Hause mag ich mir nicht vorstellen und diese
Probleme auch nicht kleinreden.

Nur seltsam, auch bei uns sind, nach rund 20 Monaten Pandemie, genau die Leute die lautesten
Kritiker der Maßnahmen, die ich schon vorher mit ihrer Wahrnehmung am wenigsten glaubwürdig hielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Samstag im Westerwald, Frühstück in einem Bäckereicafé.
Großer, neu renovierter Saal mit hohen Decken, Lüftung mit
aktueller Technik, sehr großzügig verteilte Tische und Sessel.
Außer uns dreien nur drei weitere Gäste plus Personal im Raum.

Nach allgemeinem Ermessen eine eher ungefährliche Konstellation.
Die Bedienung prüfte dennoch die Impfnachweise und tippte
auch auf die QR-Codes um zu sehen ob was passiert.

Vorbildlich. Die junge Dame hatte ganz offensichtlich eine
gute Auffassungsgabe und verwendete einen Sprachschatz der
den des Organs der Niedertracht deutlich überstieg.

Es liegt nach meinem Empfinden vorwiegend am Intellekt der
Ausführenden.

Abends dann eine Vernissage inclusive einer kurzen Gesangseinlage
einer Vokalartistin. Die Dame ist ungeimpft. Sie trägt aber bis
kurz vor und direkt nach der Einlage Maske, hält Abstand und
ist ansonsten sehr vorsichtig. Wieder ein hoher Raum mit guter
Lüftung, nicht viele Leute im Raum, alle anderen geimpft.

Auf die Frage warum sie nicht geimpft ist sagt sie, sie habe bereits
einmal einen Impfschaden gehabt. Konkreter nachgefragt halte ich
das für eine heftige Impfreaktion, aber keinesfalls für einen Schaden.
Egal, ich erreiche sie nicht.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

diese Leute haben meiner Meinung nach zwar einen "Schaden" aber keinen
Impfschaden;)
 
P
pulsedriver kommentierte
Doof ist sowas wie der Teillockdown in Österreich für alle Ungeimpften, die noch Verpflichtungen haben (z.B. Arbeit) oder sehr knapp bei Kasse sind. Alle anderen? Wurde doch ein paar Tage vorher angekündigt, also noch schnell weg aus Österreich. Vielleicht nach Mallorca an die Sonne zum Beispiel. Und wieder zurück, wenn sie die Lage beruhigt hat. Für die, die jetzt 100% im Homeoffice sind, ist es natürlich technisch genauso möglich.
Passiert nicht? Nun, aus Österreich kenne ich keinen zahlen dazu, aber wenn Paris einen harten Lockdown verhängt hat, sind vorher auch noch jeweils viele "geflohen".
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Noch einer:

Eine halbe Million Moskauer hat gefälschte Impfpässe gekauft
und bekommt jetzt die Quittung in Form von Identitätsdiebstahl
oder/und Strafverfolgung.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte

es war schon immer so, das Dummheit nicht vor Strafe schützt
 
soulbrother
soulbrother kommentierte
Das ist nicht nur eine Prise Dummheit, sondern purer Egoismus und
is-mir-doch-alles-egal-hauptsache-ICH-muss-mich-nicht-einschränken...
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
I.d.R. ist der QR Code ja nicht gefälscht, sondern ungültig.
Auch ein Geldschein der nicht 100% so aussieht wie ein echter ist eine strafbare Fälschung,
und die Betrugsabsicht bleibt unabhängig davon bestehen.

Ein Gastwirt, der wegen eines solchen Betrügers in Quarantäne
geht kann den Verursacher in Regress nehmen.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Ich bezog mich auf die Urkundenfälschung im zitierten Satz.
Falschgeld unterliegt ohnehin noch einmal ganz eigenen Gesetzen … ;)

Ich denke nicht, dass ein ungültiger QR Code eine gefälschte Urkunde ist, denn die echten QR Codes gelten ja nur in Kombination mit der Prüfapp.
 
Weitere Verschärfung der Corona-Regeln in Bayern ab 16.11., Auszug:
  • Verpflichtendes 2G gilt in der Ampelstufe rot künftig auch in der Gastronomie und in der Beherbergung
  • Wenn 3G plus oder 2G gilt, gibt es auch eine Maskenpflicht, z.B. in Diskotheken und Clubs. Ausnahme: Betreiber/Veranstalter entscheiden sich für 2G plus (=Geimpft/Genesen plus Schnelltest)
  • Test sind für alle kostenlos, daher wird auch an Geimpfte und Genesene appelliert, sich testen zu lassen
  • Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen, wenn nicht geimpft oder genesen: zweimal wöchentlich negativer PCR-Test oder täglicher negativer Schnelltest verpflichtend
  • Besucher in Alten-und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern: negativer Schnelltest bei jedem Besuch verpflichtend
und (Zitat):
"Bayern spricht sich für eine Auffrischungsimpfung bereits nach fünf Monaten nach der letzten Impfung aus. Sollte der Bund dafür den Rechtsrahmen nicht umgehend anpassen, wird der Freistaat bestehende Rechtsrisiken eigenständig absichern."

Quelle: Bericht aus der heutigen Kabinettssitzung, im PDF ab Seite 11
 
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