Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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2. April vs. 20. Oktober 2020

Screen Shot 2020-10-21 at 01.33.43.png

Kleiner Vergleich aktuell vs. Höhepunkt der 1. Welle. Die Farbskala stimmt überein - aber die Lage am 2. April war natürlich viel ernster, da weniger getestet wurde und vorwiegend Ältere betroffen waren. Interessant ist der Vergleich vor allem bzgl. der regionalen Verteilung damals und heute.
 
3 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Ich sehe die Schwerpunkte auf beiden Karten in den Grenzregionen gen Westen und Süden. Ist das Zufall?
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Soziale Aktivitäten, Blutgruppen (Gene), Bevölkerungsdichte.... es mag viele Erklärungsversuche geben, aber man weiß es noch nicht.
 
P
phlogiston kommentierte
Korrelation mit Bevölkerungsdichte?
 
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13:00 Regierungserklärung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zur aktuellen Corona-Lage in der 57. Plenarsitzung des Bayerischen Landtags.
Wird live übertragen bei phoenix; wer auch die Erwiderungen der Opposition hören will, kann die gesamte Plenarsitzung im YouTube-Stream sehen. Der (noch nicht aktive) Link zum Stream auf der Webseite des Landtags ist dieser hier.
 
Kommentar
Ich habe heute mal in mein Modell geschaut ...

Es sind erste Anzeichen einer Abflachung der Kurve erkennbar. Hält der Trend an, wäre Ende der nächsten Woche ein Höchststand erreicht. Aktuell sinkt Rt mit ca. 0.045 pro Tag, heute wurde der Höchsstand (1.46 am Freitag) halbiert (1.23). Aber es bleibt natürlich Spekulation ...

P.S.
Diesen Samstag wird vermutlich die Marke von 10.000 Toten in D erreicht. Das werden die Medien sicher aufgreifen, ich halte es aber für unnötigen Alarmismus. Sollte sich die Kurve wir erwartet abflachen, bleiben die Intensivfälle im akzeptablen Bereich.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Welche Veränderungen könnten die Abflachung erklären?
Mir fällt da nix ein.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Welche Veränderungen könnten die Abflachung erklären?
Die Mahnungen natürlich. Die Mehrheit der Menschen reagiert schon auf eine Bedrohungslage. Es kommt zeitlich auch hin, erste Auswirkungen in der Kurve sieht man ca. 7-10 Tage nach einer Änderung.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Das ist die optimistische Interpretation, vielleicht war aber einfach nur das Wetter ein paar Tage besser und in dieser Phase hat sich das Leben wieder häufiger "outdoor" abgespielt, so dass es zu weniger (Aerosol)Infektionen kam.

Ich wäre da nicht zu optimistisch, es wird ein schwieriger Herbst/Winter.
 
falconeye
falconeye kommentierte

So sieht es aus. Mit 12.331 Fällen heute ist die Abflachung auch dahin :(
 
Neue Veröffentlichung:
Journal of Health Monitoring · 2020 5(S9) DOI 10.25646/7060 Robert Koch-Institut, Berlin

Sterblichkeit Älterer während der COVID-19-Pandemie in den ersten Monaten des Jahres 2020. Gab es Nord-Süd-Unterschiede?

Abstract
COVID-19 ist eine dynamisch verlaufende Krankheit, die in einigen Fällen zum Tod führen kann. Der vorliegende Beitrag
hat das Ziel, Zeiträume einer erhöhten Gesamtsterblichkeit zu identifizieren, um Übersterblichkeit präziser messen zu
können. Untersucht wurde die Entwicklung der Sterberaten in der Bevölkerung ab 65 Jahren. Untersuchungsregionen
waren Deutschland insgesamt, eine süddeutsche Region (Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern) und eine
norddeutsche Region (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg). Der Beitrag analysiert
kalenderwöchentliche Sterbedaten, die vom Statischen Bundesamt (Destatis) für die ersten 23 Kalenderwochen 2020
veröffentlicht wurden. Zum Vergleich wird derselbe Zeitraum des Jahres 2016 herangezogen, des letzten Jahres ohne
grippebedingte Exzess-Mortalität. In den Kalenderwochen zehn bis 15 stiegen die Sterberaten der älteren Bevölkerung
in der süddeutschen Region im Vergleich zur norddeutschen Region und im Vergleich zu 2016 in einem außergewöhnlichen
Maß an. Der Höhepunkt wurde in den Kalenderwochen 14 und 15 erreicht. Gegenüber dem Höhepunkt der
Inzidenzentwicklung ist dies ein Zeitverzug von zwei bis drei Wochen. Seit dem Höhepunkt sinken die Sterberaten wieder,
liegen aber bis zur 18. Kalenderwoche über den Werten von 2016. Zusammenfassend wird geschlussfolgert, dass die
erhöhten Sterberaten der COVID-19-Pandemie und nicht dem jährlichen Influenzageschehen zuzuschreiben sind.

Quelle:
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Man wird sicher den Vergleich mt 2016 kritisieren, statt einem langjährigen Mittel oder einer Kurvenschar über mehrere Jahre.
Auch ist es nicht hilfreich, eine Übersterblichkeit zu suchen, wo eine Epidemie in D im wesentlichen (bisher) verhindert wurde.
Man kann diese Betrachtungen anstellen, helfen in der aktuellen Diskussion mit Corona-Leugnern aber nicht weiter und helfen auch nicht, die Epidemie zu bekämpfen.
 
Dmitriy Stuzhuk gestorben.

Dmitriy Stuzhuk ist ein 33-jähriger Fitness Blogger aus der Ukraine mit 1 Mio Followern, seine Frau Sofia mit 5 Mio. Er leugnete Corona. Jetzt ist er an Covid gestorben. So sehr ich es hasse, aber seine Story könnte Corona Leugner erreichen, die die Gefahr ansonsten hartnäckig ignorieren. Falls ihr solche Fälle im Freundeskreis habt ...


 
Kommentar
Mal eine Frage:
Jens Spahn wurde positiv getestet. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass der PCR Test auf den Impfstoff seiner Grippeschutzimpfung von vor 8 Tagen angesprungen ist?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Zarter Hinweis: ich weiß, wir reagieren mittlerweile alle etwas allergisch auf die Querdenkerszene. Aber längst nicht jede Nachfrage kommt aus dieser Ecke! Wenn wir Schubladendenken bei Verschwörungstheoretikern kritisieren, dürfen wir uns selbst auch nicht so verhalten.

Abgesehen davon: diesen Thread moderiere ich und wie ihr wisst, reagiere auch ich ab und an allergisch. Da ich hier schon geantwortet und dabei nichts beanstandet hatte, müsst ihr das auch nicht tun. Und wenn ihr meint, ich hab was übersehen: bitte PN oder Beitrag melden.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Ich bin mir ziemlich sicher, auch in Falks Namen zu sprechen:
Deinen Job wollen wir beide nicht, keine Sorge! ;)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
falconeye
falconeye kommentierte

Wenn wir Schubladendenken bei Verschwörungstheoretikern kritisieren [...]
Ich glaube, mich stört weniger das Schubladendenken als das Negieren logisch-analytischen Denkens ;)
Es gibt ja jetzt eine Bewegung zur soziologischen Erklärung des gesamten Themenkomplexes. Der Kern dieser Schule ist die Grundannahme, dass es Menschen gibt, die grundsätzlich nichts glauben, was sie nicht mit eigenen Augen gesehen haben. Schubladendenken wäre da das kleinste der Probleme ;)
 
G
Gianty kommentierte
Nein, ich bin weder ein Leugner noch ein Querdenker noch sonstwas. Ich habe tagsüber so viel zu tun dass ich mich mit den ganzen Verschwörungen auf allen möglichen Seiten gar nicht beschäftigen kann oder will.

Es war eine ganz persönliche und ernst gemeinte Frage!

Ja - wir halten uns an alle Regeln, auch wenn wir nicht alle für gut durchdacht halten.

Mich hier als unterbelichtet hinzustellen finde ich etwas daneben. Es muss doch möglich seine eine Frage zu stellen ohne in irgendeine Ecke gestellt zu werden.

Es gibt ganz sicher hellere Kerzen auf einer Torte als ich es bin aber ganz doof bin ich nicht.
 
Neue Rekorde in Österreich: Eintrag in die offizielle AGES-Tabelle für den gestrigen Tag (geänderte Veröffentlichungszeit seit AGES übernommen hat): 2.500 neue Infektionen. Wer sich die Entwicklung detaillierter ansehen will:

Und immer noch die gleichen Erklärungen: "Langsam werden die Zahlen ernst. Wir sehen aber keinen Grund für einen bevorstehenden Lockdown, nur ein paar Maßnahmen nachschärfen. Wir setzen auf Eigenverantwortung. Aber Ihr müsst Euch jetzt endlich wirklich zusammenreißen." Nachdem wir den Sermon jetzt schon seit gut einem Monat hören, glaubt eh keiner mehr daran... :mad:
 
5 Kommentare
ernst.w
ernst.w kommentierte
Kleiner Nschschlag: Unter den 2.00 Neuinfektionrn sind einige meiner Familienangehörigen dabei, wie ich eben erfahren habe. Eine Cousine wurde gestern ins Spital gebracht, meine Schwester und deren Mann sind zu Hause, andere Familienmitglieder warten noch auf die Ergebnisse.

Mich hst man bisher nicht informiert, um mich nicht zu beunruhigen (kein Kontakt seit zwei persönlicher Wochen).
 
falconeye
falconeye kommentierte
glaubt eh keiner mehr daran...
Das Dashboard enthält eine Zahl: 161 von 627 verfügbaren Intensivbetten mit aktiven Covidfällen belegt - das sind ~25%. Eine Verdoppelung kommt automatisch, durch den Nachlauf der Hospitalisierungen. Eine weitere Verdoppelung erschöpft dann die Kapazitäten. Ein Anstieg darüber hinaus führt dann zur Katastrophe. Eine weitere Verdoppelung benötigt aktuell 2 Wochen. In dieser Zeit müsste der Anstieg in Österreich also gestoppt werden.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Und noch ein Nachschlag: Noch ein weiterer Fall von COVID-19 im anderen Familienzweig. Immer hurtig voran...
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Und gerade noch einer. Jetzt kommt es aber knüppeldick.
 
T
Tom.S kommentierte
Das Dashboard enthält eine Zahl: 161 von 627 verfügbaren Intensivbetten mit aktiven Covidfällen belegt - das sind ~25%. Eine Verdoppelung kommt automatisch, durch den Nachlauf der Hospitalisierungen. Eine weitere Verdoppelung erschöpft dann die Kapazitäten.

Die Kapazitäten sind noch länger nicht erschöpft. 627 verfügbare Betten heißt ja nur, dass mit heutigem Tag 627 von 2480 systemisierten Intensivbetten frei stehen. Davon können in den nächsten 2 Wochen mehrere hundert Betten frei gemacht werden wenn es notwendig sein sollte. Zusätzlich besteht eine strukturelle Reserve von weiteren 1100 Betten für den Notfall. Ausreizen sollte das niemand aber im Hinblick auf die Intensivstationen ist der Druck noch am relativ geringsten.
 
Könnte das bitte hierzulande auch mal einer verbieten? Oder wenigstens definieren, dass die Dinger nicht als MNB gelten?

Aus für "Face-Shields": Österreich will nur noch Masken erlauben
Die in Restaurants und Geschäften beim Personal oft benutzten halb-offenen Gesichtsvisiere sollen nach und nach verschwinden. Sie bieten zu wenig Schutz, so der österreichische Gesundheitsminister.

 
4 Kommentare
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Braucht man "Internationale Studien" um zu erkennen, dass Gesichtsschilde so gut wie gar nicht schützen können? Bei direktem Anspucken vielleicht noch. Aber dass die gegen Aerosole nicht schützen können ist doch offentsichtlich! Ich habe nie verstanden, dass das Personal in "meinem" Edeka ausschließlich mit dieser Dingern rumläuft. Unbewiesene Unterstellung meinerseits: Auf Dauer sind die Dinger billiger als Masken, sofern sie vernünftig genutzt/ausgetauscht werden.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Weitere Unterstellung meinerseits: Die Gesichtsschilde sind dem Personal weniger unangenehm. Ich höre bei nicht anliegenden oder nasenfrei getragenen Masken immer wieder "Ich kann sonst nicht atmen." Ich muss mich immer wieder sehr zurückhalten, um nicht zu antworten "Mit Covid19 können Sie noch viel weniger gut atmen."
 
EvaK
EvaK kommentierte
Ja bitte! Noch schlimmer sind die als "Spuckschutz" bezeichneten Kinnvisiere.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Ixch glaube, diese Dinger sind m.M.n. als Schutz gegen Corona völlig wirkungslos. Wenn der Träger husten oder niesen muss, gehen bestimmt so 90% der Tröpfchen daneben. Aerosole können sich fast ungehemmt verbreiten. Und der (bei Masken immerhin relativ geringe) Eigenschutz ist gar nicht vorhanden. Das sollte publiziert werden.
 
Rückschlag bei AstraZeneca: Während einer Impfstoffstudie in Brasilien ist ein Proband gestorben. (Quelle: Alastair Grant/AP/dpa)
gerade auf t-online gesehen...
 
Heide 2
Heide 2 kommentierte

Habe den Artikel gerade durchgelesen, es steht dort auch drin.
Die Überschrift ist mal wieder reißerischer als der Sachverhalt... sorry.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Das kennt man ja...... Deshalb bin ich bei ALLEN Quellen vorsichtig.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Rückschlag bei AstraZeneca
Dass es sich um einen Patienten aus der Kontrollgruppe handelte, ist nicht offiziell bestätigt und das darf es wohl auch nicht gemäß Studien-Protokoll.
Ein Rückschlag ist es auf jeden Fall für die Aktienkurse der Covid-Impfhersteller. Denn Unsicherheit (und sei es auch nur in verkürzten Meldungen) drückt die Kurse.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Die offizielle Bestätigung gibt es - wenn überhaupt - erst dann, wenn die Untersuchungen zum Fall komplett abgeschlossen sind. Intern wird mit ziemlicher Sicherheit bereits entblindet sein, will heißen: man hat den Umschlag mit der Fallnummer des Patienten geöffnet, was auch wieder protokolliert werden und später im Studienbericht aufgeführt sein muss. Wenn da allerdings wer geplaudert hat, ist die Studie insofern in Gefahr, dass ggf ein schwerwiegender Protokollverstoß vorliegt und die Ethik-Kommission erst bewiesen haben will, dass die Doppelverblindung ansonsten noch sichergestellt ist. Und selbst wenn, hat sowas immer ein Gschmäckle und bietet Anlass zum Zweifel.
 
falconeye
falconeye kommentierte

bietet Anlass zum Zweifel
Mehr als die Tatsache, dass Brasilien an der Studie beteiligt ist? Wohl kaum ... ;)
Im übrigen haben wir es hier mit einer Pandemie globaler Tragweite zu tun - da kann man es mit den Protokollen auch übertreiben. In einer Zeit, in der noch nicht einmal die US-Wahl über Zweifel erhaben ist.
 
Berlin: Die Bundesregierung hat offenbar bereits konkrete Vorbereitungen für mögliche Impfungen gegen das Coronavirus noch in diesem Jahr getroffen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, forderte das Gesundheitsministerium die Landesregierungen auf, bis 10. November die Adressen von Impfzentren für den Impfstoff zu nennen. Insgesamt sollen demnach bundesweit 60 solcher Zentren entstehen. Laut dem Bericht sind die Impfzentren nötig, um die Wirksamkeit des Impfstoffs zu garantieren. Dieser müsse bei minus 78 Grad gekühlt werden, vielen Arztpraxen fehlten dafür jedoch die notwendigen leistungsfähigen Kühlgeräte.

Quelle: B5 aktuell Nachrichten, 23.10.2020 05:00 Uhr, Zitat aus br24.de
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
In der Bundespresskonferenz wollte man heute nur bestätigen, dass es Gespräche mit den Bundesländern gebe. Über Einzelheiten (Anzahl der Impfzentren, warum überhaupt Impfzentren, dürfen Hausarztpraxen auch impfen etc) gab es mit Verweis auf die noch nicht abgeschlossenen Gespräche keine Auskunft.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Bisher wird davon ausgegangen, dass es eine Impfreihenfolge geben soll (sinnvollerweise!):
Zuerst das Gesundheits-/Pfegepersonal, dann die Menschen mit Risiken etc.... Das ist m.E. durch Hausarztpraxen gar nicht leistbar. Schon alleine deshalb machen Impfzentren m.E. Sinn.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ja, wobei das ja bei der Grippeimpfung auch die Empfehlung ist - und je nach dem wo Du wohnst, wird das eingehalten oder es geht nach dem Motto "wer zuerst kommt, ..."
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

...Der tatsächliche Grund für Impfzentren ist, dass selektiv geimpft werden wird und Hausärzten nicht zugemutet (zugetraut) wird, langjährigen Patienten ggfs. die Impfung zu verweigern...

Eigentlich ist es ja egal, aber das glaube ich nicht, Falk...
Ich gehe eher davon aus, dass die Hausarztpraxen entlastet werden sollen und die breite Durchimpfung beschleunigt werden soll.
Bei ca. 45.000 Hausarztpraxen in DE und 80 Mio. theoretischen Impfpatienten wären das ca. 296 zusätzlich zur normalen Sprechstunde zu leistende Arbeitsstunden je Praxis (10 Min p.P. - was im Praxisalltag mit Beratung und Bürokratie nur schwer zu schaffen ist). Das würde Jahre dauern... (und wäre - der Budgetierung sei Dank - noch nichtmal lukrativ).

Btw.: Es wird allein schon eine Herausforderung, diese 60 Impfzentren mit Fachpersonal zu versorgen...
Die “gute“ Bezahlung hat schon länger dafür gesorgt, dass es einen massiven Fachkräftemangel (MFA) gibt. Selbst ohne diese Extra-Herausforderung suchen viele Praxen händeringend nach Personal...
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Dazu passt die Tickermeldung auf br24.de von heute mittag:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) veranschlagt für eine mögliche Impfung der Bevölkerung gegen das neuartige Coronavirus mindestens ein halbes Jahr Zeit. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, könne "in sechs, sieben Monaten ein großer Teil derjenigen, die wollen, geimpft werden", sagte er dem Spiegel laut Vorabmeldung vom Freitag. Spahn bekräftigte erneut, dass es keine Impfpflicht geben werde.

Zum potenziellen Impfstoff sagte der Minister: "Natürlich wäre es das Beste, ein Impfstoff würde Neuinfektionen verhindern." Es wäre aber auch schon ein Gewinn, "wenn er den Krankheitsverlauf milder macht", fügte er hinzu.Wann ein Impfstoff verfügbar sein wird, ist weiterhin offen. Spahn sagte dazu dem Spiegel, dies sei "Anfang nächsten Jahres" möglich. Es könne Januar sein, vielleicht auch Februar oder März - oder sogar noch später.
 
Heute, 11:30 Uhr Bundespressekonferenz: Bundesregierung zu aktuellen politischen Themen und zum aktuellen Corona-Sachstand u.a. mit Steffen Seibert (Regierungssprecher)
wird übertragen auf phoenix
 
Kommentar
Erst die unsäglichen Auftritte von Gassen, jetzt Reinhardt - scheinbar geht denen die Bodenhaftung komplett verloren:

 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Wer mag, kann sich die Sendung hier ansehen:

 
falconeye
falconeye kommentierte

wenn man das ganze Gespräch gehört hat
Ich hab das mal überprüft.
Also ... Reinhardt hat diese Aussage aus eigenem Antrieb gemacht, Lanz hat ihn mehrmals, u.a. mit dem deutlichen Hinweis, er sei Chef der Bundesärztekammer und man könne seine Aussage so ja dann auch auf Corona-Leugner Demos verwenden, aufgefordert, seine Aussage zu relativieren.

Reinhardt hat seine Aussage relativiert, in dem Sinne, dass die Maske schützen könne, in gewissen Settings. Er blieb aber stur bei der Aussage, es gäbe keine wiss. Evidenz, die die Wirksamkeit der Maske beweise.

Reinhardt legte aber auch Wert auf die Feststellung, er sein kein Maskengegner und wolle sich aus dem "Krieg" von Maskengegnern und -Befürwortern heraushalten. Und er mache seien Aussage sehr wohl auch als Chef der Bundesärztekammer. ... da wird er wohl Stress bekommen, denn dafür hatte er definitiv kein Mandat, noch die nötige Sachkompetenz ...

Interessant fand ich die Klarstellung von Precht zur Aussage Reinhardts: Reinhardt fordere den Einsatz der Maske in Eigenverantwortung nach jeweiliger Sinnhaftigkeit (Gedränge, schlecht gelüftete Räume etc.). Da der Staat in seinem Auftrag der Pandemiebekämpfung aber nicht darauf setzen dürfe, dass es alle mit ihrer Eigenverantwortung ernst nehmen wollen oder können, müsse er eben Regeln erlassen und zwar im Zweifel zu strenge Regeln. Und dass, hätte Reinhardt exekutiv in dieser Frage etwas zu sagen, er dies auch nicht anders machen könne. Eine grandiose Erwiderung, wie ich finde :)
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte

Die Maske hat eine Wirkung, ja. Punkt." Ob sie in der Form wirke, "wie wir sie tragen", als Alltagsmaske oder halbfeucht und eine Woche nicht gewaschen, sei etwas anderes
Er hat sehr viel mehr Prosa zu dem Thema gesagt als diesen einen Satz.

Zwischen den Zeilen wurde für mich deutlich, dass Reinhardt nicht glaubt, dass die Maske eine epidemiologische Wirkung hat. In die Enge getrieben, hat er sich dann zunehmend defensiv geäussert. Er hat (kaum bemerkt und kaum hörbar) zwischendurch gefaselt, vielleicht haben die Masken 1 von 200.000 Infektionen verhindert. Er muss da in seiner persönlichen Filterblase zur Wirksamkeit von Masken stecken, wenn er solche Zahlen im Hinterkopf mit sich herumträgt.

Für die Filterblase spricht auch, dass sich Reinhardt im März noch ganz anders äusserte: https://www.bundesaerztekammer.de/p...t-raet-zum-tragen-von-einfachen-schutzmasken/ - da haben ihn in der Zwischenzeit wohl gewisse soziale Medien erreicht ;)

Im übrigen ist der gute Mann ein schlichter Hausarzt und sollte sich vielleicht nicht persönlich zu epidemiologischen oder hygienischen Fachfragen äussern - grundsätzlich nicht, egal mit welcher Meinung. Ich gehe jetzt persönlich davon aus, dass die Bundesärztekammer Reinhardt aus seiner Position entlässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
luckyshot
luckyshot kommentierte
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Mir völlig unverständlich, dass es noch immer diese Maskendiskussion gibt und das auch in halbwegs kompetenten Kreisen.

Wenn ich allein im Wald jogge, macht die Maske nicht viel Sinn, in städtischen Arealen ist sie dagegen fast immer sinnvoll, unterbindet meine "Tröpfchenversprühung" und reduziert für mich die mögliche Infektionsdosis.

Ein Ärztepräsident sollte mittlerweile auf diesem Informationsstand sein. - Klar gibt es viele unhygienische Zeitgenossen, die ihre Masken nicht regelmäßig waschen und wechseln, da darf man dann vermuten, dass diese Personen sich ähnlich bei der übrige Körperhygiene und Unterwäsche verhalten. :cool: Bei diesem Personenkreis könnte vielleicht die zugesiffte Maske zu Ausschlag und Sekundärinfektionen führen.

Es ist wirklich schade, dass das Maskentragen bei Euch nicht aus Eigenverantwortung zu klappen scheint.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwischen den Zeilen wurde für mich deutlich, dass Reinhardt nicht glaubt, dass die Maske eine epidemiologische Wirkung hat. In die Enge getrieben, hat er sich dann zunehmend defensiv geäussert. ...

Genau so war auch mein Eindruck.
Die Erklärung vom Precht zum Thema Maskenpflicht vs. Einverantwortung war sehr gut.

Es gab allerdings eine Szene, in der Lanz mit einem dezent-bestimmten „Stop“ dem Philosophen den Mund verbot, als dieser sich für den Doktor einsetzen wollte. Für mich war Lanz auf den Mann „angesetzt worden“ ihn etwas zu brüskieren, ich habe seine Hinweise nicht als Hilfestellung aufgefasst. Seine ständigen Hinweise auf die wissenschaftliche Eindeutigkeit gingen mir förmlich auf den Senkel.
 
Kommentar
So... wenn man selber nah dran ist, ist das mit dem logisch um drei Ecken denken manchmal schwer. Deswegen bitte her mit eurer Schwarmintelligenz bei folgendem Fall und dieser Zeitschiene:

17.-18.10.
Ein befreundeter Haushalt (A1, A2, A3) erhält Besuch von 2 Leuten (B1, B2), die kurz zuvor von einer Italienreise zurückkehrten. B2 bemerkte Geruchs- und Geschmacksverlust, zog allerdings daraus keine Schlüsse.
21.10. A3 (symptomlos) ist ab 20 Uhr bei uns (C1, C2, C3) und übernachtet auch (nicht meckern: so ist das in Patchworkfamilien schon mal)
23.10. soweit bisher bekannt:
03.00 Uhr C1 wacht mit 39.5 Fieber, Schüttelfrost, Schweißausbrüchen, Kopf- und Gliederschmerzen auf. (NB: für C2 (mich) ist die Nacht ab da vorbei)
05.00 Uhr Anruf bei 116117: "Rufen Sie um 13 Uhr wieder an, aber wahrscheinlich haben wir heute keine Testmöglichkeit mehr. Am besten wenden Sie sich direkt an Ihr örtliches Testzentrum". C2: "Das nutzt nix, die testen keine symptomatischen Patienten, nur KP1 und Reihentestungen auf Anordnung des Gesundheitsamtes" 116117: "Ja dann weiß ich auch nicht...."
08.00 Uhr: Anruf in der Hausarztpraxis --> "Ja, wir haben umgestellt, wir testen jetzt auch. C1 soll um 9 Uhr vorbeikommen, Test wird draußen vor der Tür gemacht"
09.00 Uhr Test C1. Ergebnis liegt frühestens 26.10. 12 Uhr in der Praxis vor.
15.00 Uhr Info per WhatsApp: B1 und B2 haben soeben erfahren, dass sie SARS-CoV-2 positiv sind; vermuteter Ansteckungsort: Italien.
A3 (immer noch symptomlos, aber ganz sicher KP1) versucht auf allen Wegen, heute noch einen Test zu bekommen. Bisher kein Erfolg, überall geschlossen.
A1 und A2 (nun auch KP1) befinden sich auf Fortbildung in Frankfurt und versuchen spontan, am dortigen Flughafen einen Schnelltest zu ergattern.

Nun die Frage, zu deren Beantwortung gerade meine Hirnwindungen nicht ausreichen:
Sollte A3 asymptomatisch positiv sein, ist es von der Zeitschiene her möglich, dass er C1 am 21.10. abends ansteckte und C1 bereits am 23.10 um 3 Uhr früh Symptome entwickelt?

Frage nicht für eine Freundin.... o_O:unsure:

P.S.: B1 und B2 wohnen in NRW. Dort sollten sie heute bei der Befundübermittlung explizit nur ihre Kontakte der letzten 48 Stunden angeben. Will heißen: keiner der "Nachverfolger" dort weiß von dem Ausflug nach Bayern letztes Wochenende und den dortigen Kontaktpersonen, obwohl zu dem Zeitpunkt bei B2 schon Symptome vorhanden waren, was auch angegeben wurde.
 
Kay
Kay kommentierte
Für C2 und den " Rest der Sippe " wünsche ich starke Nerven und einen guten Ausgang!
Hier, von Hamburg aus, ist es wohl schwierig, Euch eine Matratze zu bringen, oder sonst etwas sinnvolles zu tun. Falls Dir doch etwas einfällt, lass es wissen. Hugo hilft !
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Update:
C1 ist negativ getestet. Unsere Hausärztin rief gerade an. Also ist es wohl ein schwerer grippaler Infekt oder eine echte Grippe. Allerdings sollen wir unbedingt auf das Testergebnis von A3 achten, denn wenn er positiv ist, dann könnte er uns ja trotzdem infiziert haben und Covid19 oben auf ne Grippe drauf ist nicht das Traumerlebnis., schon gar nicht bei einem Risikopatienten.

Ich bin übrigens sehr geneigt, C1 trotzdem in Isolation zu belassen, denn das, was er hat, verbreitet er besser nicht weiter. Ich war heute nach einem kleinen Badezimmerausflug kurz davor, den Notarzt zu rufen wegen starker Kurzatmigkeit und Schüttelfrost, dass das Bett wackelt. Nach 10 Minuten gings wieder.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Alles Gute auch weiterhin! Möge sich C1 bald erholen.
 
lommi
lommi kommentierte
Gute Besserung für C1 und für Dich gute Abwehrkräfte und Durchhaltevermögen! :6874:
 
Kay
Kay kommentierte

Manchmal ist so eine gewisse räumliche (zeitweilige) Trennung von C1 und C2 Personen im Haushalt zur Erhaltung der Spannkraft der Seidennerven sogar auch nützlich.
 
Jubel! Neue Höchstwerte in Österreich! :mad:

3.143 Neuinfektionen gestern. Heute mittags sind wir auch schon deutlich über tausend, d.h., dass der morgen (nach 14 Uhr) veröffentlichte Wert für den heutigen Tag auch nicht geringer ausfallen dürfte.

"Die Werte sind langsam besorgniserregend. Wir müssen endlich alle unseren Beitrag leisten. Haltet zusammen, dann können wir vielleicht gerade noch die Kurve kriegen." Blafasel seit Wochen. Und an den Seilbahnen stauen sich die Menschen dicht an dicht. Leben hier nur Vollidioten?! Das können auch nicht alles Touristen sein, dafür sind es viel zu viele.
:e045:
 
falconeye
falconeye kommentierte
An den Rückmeldungen hier im Forum merken wir jetzt schon, dass die Inzidenz inzwischen doch viel höher als im März ist :(
 
falconeye
falconeye kommentierte
Neue Höchstwerte in Österreich!
Yepp - und gemäß Corona Ampelkarte ist vor allem das Grenzgebiet zu Deutschland (die nordwestliche Ecke) rot :(
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Nächster Höchstwert für den gestrigen Tag: 3.241 (offizielles Dashboard der AGES)

Was ich mich frage ist, wie die Differenz zwischen den in den Nachrichten bekanntgegebenen Zahlen (mit denen anscheinend Falk rechnet) und denen aus dem offiziellen Dashboard zustande kommt. Beide stammen aus dem Gesundheitsministerium. Diese Differenz ist mit ca. 600 Fällen für vorgestern und ca. 400 für gestern nicht unerheblich.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Sicher, dass beide die gleiche Quelle haben? Oder ist eine vielleicht JHU?
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Ich höre eben in den Nachrichten: Es gibt drei Zählweisen.
  1. Bundesministerium für Inneres
  2. Bundesministerium für Gesundheit, Soziales, ...
  3. Die AGES zählt wiederum anders, die nehmen das Datum des Tests.
 
Update 24. Oktober 2020

Germany
New Cases 23.10.2020: 22236
Weekly average: 9473
7 day incidence: 79,9
Rt: 1,50 (1,24 - 1,81)
Forecast 20.11: 76648 (17946 - 327376)
Alert Value A: 1,53 very high risk

Screen Shot 2020-10-24 at 14.04.22.png

Wie ich ja schon schrieb, die Zwischen-Abflachung von Mitte der Woche war von kurzer Dauer. Zuletzt hat sich die Ausbreitung sogar wieder beschleunigt, alle Indikatoren haben Höchstwerte erreicht. Vor allem gab es heute auch 20.000+ neue Fälle laut JHU.

Das größte Problem ist natürlich der relativ hohe R-Wert von 1.50. Flacht sich die Kurve nicht sehr bald ab, könnte A in ca. 2 Wochen den Wert "out of control" überschreiten. Ein Wert, wo ich einen zweiten Lockdown befürchte.

Dennoch, die gute Nachricht ist: Seit meinem Update von letzter Woche hat sich A um "nur noch" 0.08 erhöht.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Austria
New Cases 23.10.2020: 2571
Weekly average: 1861
7 day incidence: 147,0
Rt: 1,35 (1,19 - 1,54)
Forecast 20.11: 10500 (3897 - 28288)
Alert Value A: 1,71 very high risk

Switzerland

New Cases 23.10.2020: 6634
Weekly average: 4176
7 day incidence: 341,1
Rt: 1,56 (1,26 - 1,93)
Forecast 20.11: 145180 (27614 - 763294)
Alert Value A: out of control (nicht genau berechenbar, da negative Todeszahlen gemeldet wurden)

United Kingdom
7 day incidence: 212,7
Rt: 1,15 (0,97 - 1,36)
Alert Value A: 1,71 very high risk

France

7 day incidence: 306,6
Rt: 1,18 (0,40 - 3,46)
Alert Value A: 2,03 out of control

Italy

7 day incidence: 154,5
Rt: 1,46 (1,39 - 1,52)
Alert Value A: 2,19 out of control

Spain

7 day incidence: 233,4
Rt: 1,28 (0,93 - 1,77)
Alert Value A: 1,99 very high risk

US

7 day incidence: 133,1
Rt: 1,08 (1,04 - 1,13)
Alert Value A: 1,52 very high risk
 
Weiß nicht, ob wir den schon hatten: Ein Bericht aus dem Spiegel - auch ausführlich über Biontech:

 
5 Kommentare
Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte
Deutschland wird das Virus in Kürze besiegt haben, da Teile der Intelligenz dieses Landes es durch das Werfen von Brandsätzen auf Gebäude des RKI vertreiben!

Mein Gott...
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye
falconeye kommentierte

Hier der Hintergrund von Klaus berechtigtem Einwurf:
Unbekannte haben nach Angaben der Polizei ein Gebäude des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin attackiert. Gegen die Fassade seien in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden, teilten die Ermittler mit. Es sei niemand verletzt worden.
Allerdings waren es wohl Einzeltäter, es gibt halt einfach zu viele Idioten - gab es schon immer ;)

Bei unserem Sonntagsausflug heute (den Ort behalte ich mal bewusst für mich) stand am Eingang des traumhaften Cafés mit Stühlen auf der Wiese in der Sonne, einer kleinen Musikdarbietung und Traumblick: "Ab hier Maske ab, Hirn an". Die Kinder (nicht die Erwachsenen) an der Open-Air Essensausgabe wurden vom Betreiber aufgefordert, ihre Maske abzunehmen. Interessanterweise hielten sich aber alle Gäste trotzdem an die Maskenpflicht (die Bedienung natürlich geschlossen nicht) und als wir gingen, war das Schild verschwunden. Ich hätte das Schild beim Kommen fotografieren sollen, wäre ein schönes Dokument der Zeitgeschichte gewesen ;)
 
Kay
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Nein, die Lage ist nicht ... und das weiß auch ich.
Aber bei der Erwähnung des Hintergrundes von Klaus berechtigtem Einwurf muss ich das einfach mit einem Bild des Tages anreichern:

full


Der berechtigte Einwurf
 
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Beuteltier
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Kay
Die Schuhspitze ragt über die Linie hinaus - stimmt das denn so?
 
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Kay
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Das war einer von der Mannschaft mit Hausrecht auf dem Platz - der darf das!
Für weitere Fragen lesen Sie die Packungsbeilage, oder fragen Sie @tusianer oder den Apotheker.
 
Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in den Niederlanden - NOS - hat von ihren Fahrzeugen das Senderlogo entfernt.
Grund: Stark zunehmende Angriffe von wütenden Passanten auf Journalisten infolge der Corona-Berichterstattung...

 
Kay
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Wenn der Druck wächst, neigt die Gemeinde dazu, zu polisarisieren.
 
Fraenker
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Fraenker
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Kay

Wenn der Druck wächst, neigt die Gemeinde dazu, zu polisarisieren.
Und besonders der Druck auf die Gemeinde der Risikobelasteten nimmt momentan leider gewaltig zu:(.
 
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Klaus Harms
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Wie schrieb jemand, manches Mal vermisse ich die Zeit, in der es pro Dorf nur einen Trottel gab!
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

Hat die öffentlich-rechtliche Presse nicht auch in Deutschland, seit mindestens 10-15 Jahren, ihre Funktion als vierte Gewalt in der Demokratie aufgegeben und kuschelt viel zu sehr mit den Regierenden, oder mit einem gewissen Mainstream? - Relotius war doch die logische Konsequenz aus diesem Meinungs- und Haltungsjournalismus.

Das bekannte Zitat von Hanns Joachim Friedrichs: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört." - Hat doch für die gegenwärtige Journalistengeneration kaum noch eine Bedeutung.

Darf ich Deinen Einwurf so verstehen, dass Du der Meinung bist, dass diese Angriffe auf öfftl. rechtl. Medien gerechtfertigt sind und dass privatfinanzierte Medien die besseren Quellen sind...?
Hmh... Ist Murdochs Welt eine bessere Welt...?

Noch zwei Anmerkungen dazu:
Ich habe alleine heute im Morgenmagazin genügend Beiträge gesehen, die völlig wertfrei über die Kritik am unparlamentarischen Vorgehen der Regierung und an den Corona-Maßnahmen berichteten. Sogar ein AFD-Politiker kam dabei zu Wort.
In einer Demokratie ist der “Mainstream“ (hier ohne polemischen Unterton) der Teil der Bevölkerung, der über den Ausgang der nächsten Wahl entscheidet. Was Mehrheitsmeinung ist muss nicht per se “richtig“ oder “falsch“ sein.
 
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