Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wenn man ein Mal von dem „Virus“ angefixt ist, dass die sogenannten „Mainstream-Medien“, vom „tiefen Staat“ beeinflusst, uns armen Bürgern nur Mist erzählen wollen, kommt man schwer davon weg. Da hilft nur strikte Internetabstinenz.
Auch ich hinterfrage gern, was der Mehrheit über Medien (nicht „die Medien“) kundgetan wird. Man muss, wie überall, sieben können. Wenn man aber Alles in Frage stellt, was die Tagesschau berichtet und sich nur mehr „alternativ“ informiert, dann wird es wirklich Zeit sich über sich selbst Gedanken zu machen und darüber, was „Beeinflussung“ tatsächlich bedeutet.
Wenn du mich gemeint haben solltest, ist dir wohl entgangen, dass ich mich beim RKI weiter informiert habe und deshalb den link gesetzt habe.
Hast du überhaupt diese RKI Zahlen gelesen, bevor du gepostet hast?
Was ist falsch an meinen grundsätzlichen Aussagen zu veränderten Testkriterien, fehlendem Hinweis auf die Quote an positiv Getesteten u.a. Jemandem allgemein irgend eine Grundhaltung zu unterstellen ohne selbst klar Stellung zu beziehen und ohne konkrete Aussagen zur aufgeworfenen Problematik der 2. Welle zu machen, ist schon etwas dürftig, sorry.
Hilfreich für die Diskussion wäre auch der Hinweis ob und auf wen man sich bezieht bei seinen Äußerungen oder ob man ohne Bezug zu einem vorangegangenem Posting einfach mal ein allgemeines Statement loswerden wollte, welches mit dem Thread hier konkret gar nichts zu tun hat.
Dann wüsste ich besser, ob ich überhaupt gemeint war?
Da ich keineswegs alles in Frage stelle, was die Tagesschau berichtet, fühle ich mich nicht angesprochen. Da dein Kommentar kurz nach meiner Erwähnung der irritierenden Zahlenpräsentation der Tagesschau zum Thema Corona erschien, aber vielleicht doch?
 
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3 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Martin, ich habe das nicht als Replik auf Dein Posting gesehen, sondern als allgemeinen Diskussionsbeitrag, der im übrigen imho gut gelungen ist. Einen Widerspruch zu Deiner Aussage sehe ich nicht.
 
häuschen
häuschen kommentierte
Das war schon eine Reaktion auf den Tagesschau-Spruch mit den alternativen Informationsquellen, aber eher als eine Art allgemeine Mahnung gedacht.
Verirrt man sich in diesen Bereich der Jebsens und Gansers und lässt man sich von deren Theorien beeinflussen, glaubt man am Ende nicht einmal mehr dem Wetterbericht (Oh Mist, falsches Beispiel ;) )

Ich halte es im Übrigen keinesfalls für notwendig „allgemein Stellung zu beziehen“.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
Ich glaube, dass grundsätzlich jeder, der sich ausschließlich bei immer den selben wenigen Medien Informiert und das was er vorgesetzt bekommt, nicht hinterfragt, nicht ausreichend informiert ist (auch im ÖR TV). Gerade bei einem so komplexen Thema wie Corona fließt zu viel Interpretation des Berichterstatters, Vereinfachung komplexer Zusammenhänge, Dramatiersierung, Emotionen u.ä. in die Berichterstattung mit ein. Dabei sind manche Quellen halt auch noch “anders“ als andere - vereinfacht gesagt: Süddeutsche und Tagesthemen halte ich im ganzen gesehen für seriöser, als Bild und RTL-Nachrichten.
 
Anzeigen
Heute Abend könnte man mal Monitor in der ARD gucken (21.45-22.15 Uhr). Darin: Behördenkuddelmuddel bei Tönnies-Beschäftigten. Offenbar haben viele Mitarbeiter, für die die angeordnete Quarantäne am 17.7. ausgelaufen wäre, teils kurz vor Mitternacht nochmals neue Schreiben mit einer Verlängerung der Quarantäne erhalten - allerdings gestützt auf falsche Begründungen.

Zitat aus der Pressemitteilung von Monitor:
Der Redaktion liegen zahlreiche wortgleiche Quarantäne-Anordnungen an Beschäftigte des Fleischunternehmens vor, bei denen es sich offenbar um Musterschreiben des Kreisgesundheitsamts handelt. In den Schreiben ist etwa von positiven Corona-Tests und Krankheitssymptomen die Rede, die sich nach MONITOR-Recherchen in vielen Fällen als falsch herausgestellt haben. Bei Stichproben räumte das zuständige Gesundheitsamt die falschen Positiv-Bescheide in allen nachgefragten Fällen ein. In anderen Briefen wurde Beschäftigten mitgeteilt, dass sie aufgrund von Kontakten zu Infizierten in Quarantäne bleiben müssten, obwohl es sich bei den Adressaten um genesene Infizierte handelte, die als nicht mehr ansteckend gelten und bereits aus der Quarantäne entlassen worden waren.

Kreis und Städte schieben sich gegenseitig die Schuld zu und sprechen z.B. von falschen Listen oder Vordrucken. Scheinbar war für eine Einzelfallprüfung der Leute auf der Liste keiner zuständig...

Wenn das stimmt, ist das für mich nicht nur eines der üblichen Verwaltungs-Schildbürger-Stücke, sondern eben wegen der Sensibilität des Themas eine zusätzliche psychische Belastung für die Betroffenen, die die diesmal nur auf deutsch ausgestellten Schreiben zum Teil nicht verstehen und aufgrund des falschen Inhalts ja auch überhaupt nicht nachvollziehen konnten.
 
Kommentar
Für alle, die ein paar aktuelle Zahlen zur Hospitalisierung in Deutschland suchen:

Eine Beobachtungsstudie zu 10.021 COVID-19-Patienten, die in insgesamt 920 deutsche Krankenhäuser eingewiesen wurden, wurde am 28.07. im Lancet veröffentlicht. Das ist wohl die erste Auswertung aus einem Land, dessen Gesundheitssystem nicht überfordert wurde. Betrachtet wurden die Daten von Patienten, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingewiesen wurden und deren Krankheits- bzw. Genesungsprozess bis Entlassung aus dem Krankenhaus oder Tod vollständig dokumentiert war. Insbesondere unterschieden wurde nach Patienten, die beatmet wurden und solchen, die keine Beatmung erhielten.

Frühe Berichte aus China sagten ja, wir erinnern uns (die Zahlen geistern heute noch als "Richtwert" durch die Köpfe), leichte Symptome bei ca. 80% der Infizierten und Hospitalisierung bei ca. 20%, von diesen wurden wiederum ca. 25% auf der Intensivstation behandelt. Die Zahlen in anderen Ländern differieren, wohl auch je nach Belastung des Gesundheitssystems.

Ich habe die Zusammenfassung der Ergebnisse der deutschen Studie übersetzt. Sie sind zunächst mal nicht überraschend, sondern belegen nur, was grundsätzlich bereits bekannt war. Trotzdem einmal vollständig aufgeführt:

"Von 10 021 hospitalisierten Patienten, die in 920 verschiedenen Krankenhäusern behandelt wurden, erhielten 1727 (17%) eine mechanische Beatmung (davon 422 [24%] im Alter von 18-59 Jahren, 382 [22%] im Alter von 60-69 Jahren, 535 [31%] im Alter von 70-79 Jahren und 388 [23%] im Alter von ≥80 Jahren). Der Altersmedian lag bei 72 Jahren (IQR 57-82). Männer und Frauen waren in der nicht beatmeten Gruppe gleich stark vertreten, während in der beatmeten Gruppe doppelt so viele Männer wie Frauen vertreten waren. Die Wahrscheinlichkeit, beatmet zu werden, betrug 12% für Frauen (580 von 4822) und 22% für Männer (1147 von 5199). Die häufigsten Komorbiditäten waren Bluthochdruck (5575 [56%] von 10 021), Diabetes (2791 [28%]), Herzrhythmusstörungen (2699 [27%]), Niereninsuffizienz (2287 [23%]), Herzinsuffizienz (1963 [20%]) und chronische Lungenerkrankungen (1358 [14%]). Eine Dialyse war bei 599 (6%) aller Patienten und bei 469 (27%) von 1727 beatmeten Patienten erforderlich. Der Charlson-Komorbiditätsindex lag bei 3237 (39%) von 8294 Patienten ohne Beatmung bei 0, aber nur bei 374 (22%) von 1727 beatmeten Patienten. Die mittlere Beatmungsdauer betrug 13-5 Tage (SD 12-1). Die Mortalität im Krankenhaus betrug insgesamt 22% (2229 von 10 021), wobei es große Unterschiede zwischen Patienten ohne Beatmung (1323 [16%] von 8294) und mit Beatmung (906 [53%] von 1727; 65 [45%] von 145 nur für nicht-invasive Beatmung, 70 [50%] von 141 für nicht-invasives Beatmungsversagen und 696 [53%] von 1318 für invasive Beatmung) gab. Die Sterblichkeit im Krankenhaus bei beatmeten Patienten, die eine Dialyse benötigen, betrug 73% (342 von 469). Die stationäre Sterblichkeit bei Patienten mit Beatmung nach Alter reichte von 28% (117 von 422) bei Patienten im Alter von 18-59 Jahren bis zu 72% (280 von 388) bei Patienten im Alter von 80 Jahren oder älter."

Beachtenswert finde ich dann aber in der Diskussion der Studie zwei Aussagen, zum einen diese:

"Unsere Daten deuten darauf hin, dass die Hälfte aller Todesfälle bei beatmeten Patienten in den ersten 12 Tagen nach der Krankenhausaufnahme auftraten. Darüber hinaus wiesen Patienten, die sowohl eine Beatmung als auch eine Dialyse benötigten, mit 73% die höchste Sterblichkeit im Krankenhaus auf, möglicherweise aufgrund von Multiorganversagen oder Nierentropismus des Virus."

... und dann den Vergleich mit den Daten anderer europäischer Länder:

"Im Allgemeinen zeigen unsere Daten die hohe Morbidität und Mortalität bei älteren Patienten, wobei die Mortalität bei Patienten, die jünger als 60 Jahre sind, deutlich geringer ist. Insbesondere ist die Mortalität bei Patienten über 70 Jahre sehr hoch und erreicht 72% bei Patienten über 80 Jahre mit Beatmung, was mit den Daten aus dem Vereinigten Königreich und von Patienten, die sich einer Operation unterziehen, übereinstimmt. Bemerkenswert ist, dass die Mortalität auch bei Patienten über 80 Jahre ohne mechanische Beatmung 34% erreichte. Diese Ergebnisse liefern neue Informationen, die für die Patientenzuweisung während der Pandemie von Bedeutung sind, insbesondere in Zeiten hoher Nachfrage auf der Intensivstation. Länder wie Italien, das Vereinigte Königreich und Frankreich, die während der ersten Pandemiewelle begrenzte Bettenressourcen auf der Intensivstation, hohe Infektionsraten und besonders hohe COVID-19-bedingte Todesfälle aufwiesen, nahmen während der ersten Welle der Pandemie weniger ältere Patienten zur pflegeintensiven ("high care") Behandlung auf der Intensivstation, einschließlich invasiver mechanischer Beatmung, auf. In England, Wales und Nordirland waren nur 20.3% der Patienten mit COVID-19, die auf Intensivstationen behandelt wurden, älter als 70 Jahre (und nur 2-6% waren älter als 80 Jahre), verglichen mit 54% (und 23%) in unserer Patientenpopulation. Daten aus dem deutschen ICU-Register zeigen, dass während des gesamten Studienzeitraums ausreichende ICU-Kapazitäten vorhanden waren, was eine wichtige Erklärung für die große Zahl älterer Patienten sein könnte, die in Deutschland mechanisch beatmet werden."

Übersetzungen alle von mir, der Originaltext ist natürlich auf englisch.

Quelle:
Prof Christian Karagiannidis, MD, Carina Mostert, MA, Corinna Hentschker, PhD, Thomas Voshaar, MD, Jürgen Malzahn, MD, Gerhard Schillinger, MD et al.: Case characteristics, resource use, and outcomes of 10 021 patients with COVID-19 admitted to 920 German hospitals: an observational study
Lancet Respir Med 2020, Published:July 28, 2020 DOI: https://doi.org/10.1016/S2213-2600(20)30316-7
 
Kommentar
Es gibt Hinweise das COVID-19 selbst bei leichten Verläufen zu mehr als 60% eine Herzmuskelentzueundung ausloest auch bei Juengeren.
Nicht erstaunlich denn das passiert auch bei anderen schweren Virusinfektionen wenn auch nicht in dieser Frequenz.

 
mfey
mfey kommentierte
Multicenter-Studie ist ja immer gut.
Follow up Studie wäre hier interessanter, da ja offensichtlich eine geringe klinische Relevanz der Angio(Cardio)-MRT Befunde vorlag.
Zitat aus der Studie:
>> Findings on classic parameters, such as volumes and ejection fractions, were mildly abnormal.<<
Im Gegensatz zu den MRT-Befunden, spiegeln diese klassischen Befunde jedoch die Auswirkungen auf den Erkrankten wieder und nicht nur MRT-technische Abnormalitäten.
Eine Cardio-MRT Untersuchug gehört aktuell wegen geringer Aussagekraft bei den meisten Fragestellungen auch nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.
(Ich persönlich würde eine Aufnahme in den Leistungskatolog dennoch befürworten, da wir hier eine 2-Klassen-Medizin zur Privatversicherung haben, was ich nicht gut finde).
Die Zahlen sind interessant, aber nicht erschreckend, da ja die meisten Patienten nur geringfügige Einschränkungen ihrer kardialen Leistungsfähigkeit ( hier ist die Ejektionsfraktion der Standard) verspürten.
Da das Virus ja noch jung ist, hat es noch keine geeignete Invasionsform im Menschen gefunden, welche ihm eine lange Überlebensdauer sichern würde. Typischerweise sind mehrere Organsysteme bei schweren Verläufen betroffen, von Lunge über Leber bis Darm. Und auch Hermuskel, mit derzeit eher unklarer Relevanz.
Aus evolutionsbiologischer Sicht, sind Fledermäuse sicher die besseren Hosts.
Conclusio:
Akademisch hochinteressante Studie mit derzeit jedoch sehr fraglicher Relevanz, was dauerhafte Folgen betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC
AnjaC kommentierte
Follow-up sowieso, ich gehe ohnehin davon aus, dass uns die erst mittel- bis langfristig erkennbaren gesundheitlichen Auswirkungen noch lange beschäftigen werden. Es wird noch sehr viele, hoffentlich gut strukturierte Studien geben.

Im übrigen stimme ich Dir zu: Bildgebungsverfahren wie das Cardio-MRT zeigen oft schon Hinweise, bevor das körperlich spürbar wird für den Betroffenen. Aber sie decken einen körperlichen Schwachpunkt auf und die Technik macht es möglich, den heute frühzeitiger zu erkennen. Das ermöglicht es eben auch, frühzeitiger gegenzusteuern, und wenn es die Betroffenen "nur" motiviert, sich eine gesündere Lebensweise anzueignen. Die 78 % der Probanden, die bei allem Covid-19-Unglück das Glück einer solchen Untersuchung mit Auffälligkeiten im Cardio-MRT hatten, können damit was anfangen, wenn sie wollen. Wäre generell gut, wenn Cardio-MRT zumindest bei bestimmten Indikationen Kassenleistung werden würde.

Ob das Virus noch keine Möglichkeit zur Manifestation gefunden hat, wissen wir nicht, wir können es nur annehmen bzw. in weiteren Studien untersuchen. Bei schweren Verläufen wissen wir schon ganz gut, was passiert. Das wird auch deutlich sichtbar und oft kommuniziert. Keiner will einen schweren Verlauf. Aber asymptomatisch oder leicht zu erkranken, ist nicht so ein Schreckgespenst, da wird bisher auch von medizinischer Seite nicht so genau hingeschaut - logo, man kümmert sich natürlich zuerst um die intensiveren Fälle. Da gibt so eine Studie schon deutliche Hinweise, dass man die glücklicherweise schnell und zum großen Teil zu Hause Genesenen nicht einfach ohne Nachuntersuchungen aus dem Blick verlieren sollte.

Erschreckend finde ich nicht die Befunde und ihre Ausprägung, sondern die hohe Zahl der festgestellten Auffälligkeiten: 60% hatten eine persistierende Herzmuskelentzündung - das ist sch....., selbst wenn (noch) keine Symptome auftreten. Inwieweit die erhöhten T1 und T2-Werte klinisch relevant sind oder ob sie lediglich auf einen Unterschied zur Kontrollgruppe verweisen, kann ich nicht beurteilen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Mich würde da noch interessieren: Heilen solche entzündungsbedingten Verletzungen des Herzmuskels wieder vollständig aus? Oder erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Kardiovaskuläre Probleme später im Alter? Das gilt ja auch für andere Infektionskrankheiten.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Soweit ich weiß, heilen ca. 80% wieder aus, nötig ist dabei absolute körperliche Schonung, wir reden da von mindestens 6 Wochen, oft mehr. Da eine Herzmuskelentzündung sehr oft keine Symptome macht, bleibt sie häufig unerkannt - da liegt das Problem mit der Schonung. Wenn ich nix weiß, schone ich mich nicht.
Myokarditis kann chronisch werden und, wenn Narbengewebe an den entzündeten Stellen entsteht, zu einer generellen Herzschwäche führen. Wer einmal eine Myokarditis hatte, ist anfälliger für weitere solche Erkrankungen als andere; sie rezidiviert gerne.
Alles ohne Beleg aus meinem Kenntnisstand, der durchaus überholt oder unvollständig sein kann.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Alles richtig Anja - ich hatte Verdacht auf Myokarditis bei einer Grippe und war beim Kardiologen vor vier Jahren.
Mein Nachbar hatte eine nach einer Grippe und es dauerte sehr lange bis er wieder komplett fit war.
Es wundert mich also nicht das COVID-19 das noch mehr provoziert.
 
Und einfache Masken scheinen den gesunden Traeger auch zu schuetzen - oh Wunder bin ich jetzt ueberrascht.

 
4 Kommentare
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Wenn das stimmt, könnte das evtl. dazu führen, dass mehr Leute regelgerecht Maske tragen.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Schoen waers vor allem RICHTIG tragen.
 
Kay
Kay kommentierte
Nun ist die Situation bei uns nicht übertragbar und von mir auch nur subjektiv so empfunden, nur mir fällt hier auf :
Es gibt Menschen, die scheren sich (mehr oder weniger) nicht um Gesundheitsrisiken. Andere betrachten Masken wie Sonnenbrille so als " macht man eben ".
Scheint die Sonne, setzen alle eine Brille auf - das gehört hier irgendwie dazu - also setzen wir die Brille auf. Gehen die Leute in ein Geschäft, setzen alle eine Maske auf, also machen wir das auch. - Es entwickelt sich eine Art Ritualismus, ohne den Ursprung und den Zweck zu hinterfragen. Die Masken sitzen zwar (überwiegend) ordentlich, werden aber beim auf- und absetzen genauso sorglos wie die Sonnenbrille angefasst, weggesteckt, rausgeholt ....
Ich muss gestehen, ich war am Anfang mit den Dingern auch viel umsichtiger.
 
Kay
Kay kommentierte
OP-Masken schützen auch - kein Wunder : Der Praktikant hat inzwischen haufenweise OP-Masken besorgt. Hast Du keine Maske, erhälst Du bei (guten) Geschäften so eine Einmal-Maske. Manche liegen inzwischen genutzt auf der Strasse. Erst gab es sie nicht. Jetzt sind sie vorrätig und nicht mehr teuer, also schützen sie auch.
FFP 2 Masken sind im Strassenbild selten. FFP 3 Masken sieht man so gut wie gar nicht. Nach einschlägigen Tabellen sind sie die einzigen, die gegen Viren konsequent schützen. Eine 3M FFP 3 Maske bekommt man hier nicht - wird nicht geliefert, ist sofort vergriffen - Stand : 30.07.2020 - der Praktikant es ist müßig : Es gibt sie immer noch nicht ! ( 10 Stück für € 76.- , trotz des teuren Preises nur 8 Stdn. verwendbar und auch dafür nicht lieferbar. Auch nicht zu diesem Preis. Der Praktikant hat Fusseln am Mund und ist müde.

Gestattet mir einmal im Monat darauf hinzuweisen, dass ich noch immer nicht verstehe, warum es Schrott und Fälschungen zu hauf gibt und keine Versorgung der Bevölkerung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man ein Mal von dem „Virus“ angefixt ist, dass die sogenannten „Mainstream-Medien“, vom „tiefen Staat“ beeinflusst, uns armen Bürgern nur Mist erzählen wollen, kommt man schwer davon weg. (...)

Und dann kommt der bayerische Innenminister Herrmann und begrüßt die Nutzung der Gästelisten durch die Polizei in Sinne einer herbeigeredeten Verbrechensbekämpfung. Damit gießt er Wasser auf die Mühlen all der Aluhutträger, die von einer Coronaverschwörung und Diktatur raunen.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
auch ohne in den sozialen Medien aktiv zu sein hinterlässt man doch schon so genügend Spuren wenn
man Internet / Smartphone "normal" nutzt".
Ich habe da kein Problem meine Adresse im Restaurant zu hinterlassen....
da es mir am Gesäß vorbei geht wenn Hermann oder Laschet erfahren das ich zur
Vorspeise Hühnchen mit Reis, Hauptgang Rindersteak mit Pommes und zum Dessert Schnitzel mit Kartoffelsalat hatte;)
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Lassen wir mal die Aluhüte und die Nachverfolgbarkeit im Netz weg.
Es geht aber nicht an, dass notorische Pseudo-Sicherhetsfreaks wie der bayerische IM Herrmann sich über Daten hermachen will, die ihn nichts angehen. Die logische Konsequenz wäre, dass keiner mehr die Restaurantzettel coronamäßig ordnungsgemäß ausfüllen würde. Im übrigen bin ich überzeugt davon, dass er vom bayr. Verfassungsgericht abgewatscht würde, wenn es zu einem Prozess käme.
 
EvaK
EvaK kommentierte
Das sehe ich nicht so. Wenn Berufsparanoiker gewisse der persönlichen Sicherheit von Menschen dienenden Anordnungen für die Coronakrise benutzen, um durch die Hintertür den Überwachungsstaat auszubauen, ist das durchaus eine Breaking News in diesem Zusammenhang.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich schreibs dann nochmal fett und rot:

Ihr entfernt euch zu weit vom Thema das Threads.

:back2topic:
Weitere off-topic-Beiträge werden kommentarlos gelöscht.
 
falconeye
falconeye kommentierte
@EvaK danke für diese Info. Ich denke aber, dass sich Ermittlungsbehörden und auch der Innenminister strafbar machen, wenn sie gegen das Datenschutzgesetz verstossen. Ggfs. lagen richterliche Genehmigungen vor, da käme es auf die Begründungen an. Solange ich nicht mehr weiss, halte ich diese Praxis für unglaublich dumm. Und auch ohne Aussicht auf Bestand.
 
Robert Koch-Institut stuft spanische Regionen als Risikogebiete ein
Das Auswärtige Amt riet bereits von Reisen nach Aragón, Katalonien und Navarra ab. Jetzt gelten die spanischen Regionen als Risikogebiete - eine Reisewarnung aber wurde noch nicht ausgesprochen.

Spiegel online
 
Kommentar
Und immer wenn man glaubt es geht nicht dreckiger,
sagt Tönnies "hold my beer":

Der gründet einfach einen haufen "Vorratsgesellschaften", um das Verbot
für Werkverträge in Unternehmen über 50 Mitarbeiter zu umgehen.
 
Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte

@ falconeye
Warum soll man auf kritische Wissenschaftler nicht verlinken dürfen?
Ioannidis ist ein international hoch angesehener Wissenschafler
Ja, ist er, bzw, war er vor Corona. Leider hat er diesen Status aufgrund seiner halbgaren und widerlegten frühen Arbeiten zu Covid verloren. Am schlimmsten war seine Mortalitätsabschätzung aufgrund der Ist-Zahlen zu Beginn der Epidemie. Ein solch offensichtlicher Fehler wäre auch den Teilnehmern hier im Thread nicht unterlaufen. Ionnidis wird daher nicht ohne Grund ein Interessenkonflikt unterstellt.

Aufgrund all dieser Umstände erfolgte meine Bitte, hier seine Arbeiten nicht zur Diskussion zu stellen, bevor sie geprüft wurden. Die Bitte bezog sich explizit auf Ioannidis, nicht auf kritische Wissenschaftler. Kritik an Maßnahmen, bzw. Hinterfragung ihrer Verhältnismäßigkeit, ist mir persönlich immer willkommen. Ich finde jedoch die Negierung bzw. Ignorierung des aktuellen etablierten Stands der Forschung zu diversen Fragen auf Dauer etwas anstrengend. Wer diesen hinterfragt, möge dies meiner persönlichen Meinung nach i.d.T. besser in den Diskussionen der Originalarbeiten tun.

Ich sehe dich zwischen dem Diskussionskontext Makroskop.de und unserem NFF-Thread hier zerrissen. Natürlich bekommst Du hier Gegenwind - und das ist auch gut so. Schade, dass Du das nicht länger als Bereicherung empfindest.
 
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Wölkchen
Wölkchen kommentierte


*Hiermit bin ich raus. *.............wäre schade -überleg es Dir noch mal.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
@mfey
Was du bisher verlinkt hast und gepostet hast war aus meiner Sicht recht einseitig.
Es ging immer darum das die Massnahmen zu uebertrieben waeren oder das Virus nun doch nicht so toedlich oder gefaehrlich.
Und wenn jemand seine Gegenmeinung dazu postet dann schnappt man ein und nennt es undemokratisch.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Selbstverständlich dürfen Arbeiten von Ioannidis verlinkt, diskutiert und eingeordnet werden, auch wenn sie preprint sind. Ich habe in meinem Kommentar meine bisherige Einschätzung vorgenommen und auch auf die letzten Geschehnisse in der Causa Ioannidis hingewiesen. Das mache ich, wenn nötig, bei jedem Link, Martin hat im übrigen selbst geschrieben " Nur preprint bislang, schauen was bleibt. "

Zu meinen Moderationsaufgaben gehört es, jeden Link zu prüfen. Hält er der Prüfung nicht stand, wird er entfernt. Das habt ihr hier schon öfter erlebt. Bitte diskutiert doch nicht darüber, welche Arbeiten von wem genannt werden dürfen, sondern über den Inhalt - oder diskutiert eben nicht. Ordnet auch gerne ein, warum ihr die Arbeit nicht ernst nehmt oder für falsch haltet.

Was sich nämlich sonst hier entwickelt, ist eine Metadiskussion, die mir viel zu schnell persönlich wird. Das bedeutet nicht, dass man in der Sache nicht kontrovers diskutiert, aber bitte in der Sache.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Wenn wir weiter per Ermächtigungsgesetz von der Exekutive wegen eines angeblichen nationalen Notstandes unter Umgehung des Parlamentes wie die dressierten Affen mit Masken bundesweit nur noch einkaufen dürfen, obwohl die reale Gefahr in Deutschland hierbei vernachlässigbar klein ist,

Das ist gleich in mehrfacher Hinsicht sachlich falsch, @falconeye hat es weiter unten in 4093.1 belegt. Es ist mir wichtig, darauf hier nochmal explizit hinzuweisen.
 
Robert Koch-Institut stuft spanische Regionen als Risikogebiete ein
Das Auswärtige Amt riet bereits von Reisen nach Aragón, Katalonien und Navarra ab. Jetzt gelten die spanischen Regionen als Risikogebiete - eine Reisewarnung aber wurde noch nicht ausgesprochen.

Spiegel online

Wer dennoch jetzt in Nordspanien eine Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela unternehmen will, der kann ja beim Schutzheiligen der Pilger, dem Heiligen Jakobus, um Hilfe bitten.
Hier eine Holzschnitzfigur des Heiligen in Lebensgröße aus dem frühen 18. Jahrhundert, die sich in der Dorfkirche St. Jakob in Lenggries befindet.
Der Heilige ist mit Pilgermantel, Pilgerhut und Pilgerstab dargestellt. Im Hintergrund ist eine große Jakobsmuschel angebracht, und auch am Hut sowie am Umhang sind Jakobsmuscheln zu sehen.

full

Nikon D 7200 mit Carl Zeiss APO-Sonnar 135mm f/1:2.0
f/4.0, 1/20s, ISO 100
Gruß
Hans
 
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4 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Hans
hilft aber nur, wenn der Heilige Jakobus
ein Mittel gegen das Virus hat :liturgy::liturgy:
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Ein Gebet kann als "Placebo-Medizin" auch helfen, die Widerstandskraft des Organismus zu stärken, so dass man auch ohne spezielle Corona-Medikamente möglicherweise etwas besser gegen die Auswirkungen einer Corona-Infektion geschützt ist.:)
 
gelenkpfanne
gelenkpfanne kommentierte

Dafür hätte ich gern mal eine Quelle, gern peer-reviewed aus einem Journal mit hohem Impact-Faktor. ;)

(Die Bibel hat sicher einen hohen Impact, ist wahrscheinlich aber nicht peer-review-korrigiert.) :)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Gibt es mit Sicherheit. Der Placebo-Effekt als solcher ist ja ohnehin hinreichend belegt. Eine Bibel brauchst du dafür übrigens nicht, das geht ganz freestyle ;)
 
Update 1. August 2020

Germany
New Cases 31.07.2020: 864
Weekly average: 682
7 day incidence: 5,8
Rt: 1,26 (1,05 - 1,52)
Forecast 28.08: 2273 (532 - 9710)
Alert Value A: 0,24 moderate risk

Screen Shot 2020-08-01 at 08.50.26.png

Die gute Nachricht: der Anstieg von A hatte sich etwas abgeflacht und das Risk Level bleibt bei moderate.
Die schlechte Nachricht: Dies ist das erste Mal, dass A nach einem Anstieg (Ausbruch) nicht wieder sinkt, sondern erneut anzusteigen beginnt. Wenn der aktuelle Trend sich so fortsetzt, liegen wir in 3-4 Wochen bei 2000+ neuen Fällen täglich, oder mehr - ich denke aber, vorher würde reagiert. Es liegt aber auch noch eine Stabiliserung im Bereich der statistischen Möglichkeiten, d.h., ohne besondere Gegenmaßnahmen. Den R-Wert des RKI trage ich später nach, sobald das RKI ihn veröffentlicht.

Ab morgen dürfte der Risk Level leider bei "High risk" liegen.
 
2 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
Austria
New Cases 31.07.2020: 175
Weekly average: 131
7 day incidence: 10,3
Rt: 1,12 (0,99 - 1,28)
Forecast 28.08: 254 (94 - 685)
Alert Value A: 0,32 high risk

Switzerland

New Cases 31.07.2020: 210
Weekly average: 154
7 day incidence: 12,6
Rt: 1,28 (1,03 - 1,58)
Forecast 28.08: 611 (116 - 3210)
Alert Value A: 0,56 high risk

Belgium

New Cases 31.07.2020: 745
Weekly average: 507
7 day incidence: 31,0
Rt: 1,52 (1,47 - 1,58)
Forecast 28.08: 7291 (5564 - 9554)
Alert Value A: 1,45 very high risk

Netherlands

New Cases 31.07.2020: 338
Weekly average: 244
7 day incidence: 9,9
Rt: 1,37 (1,20 - 1,57)
Forecast 28.08: 1307 (469 - 3639)
Alert Value A: 0,63 high risk

Spain

New Cases 31.07.2020: 3092
Weekly average: 2300
7 day incidence: 34,3
Rt: 1,15 (0,84 - 1,59)
Forecast 28.08: 10172 (847 - 122091)
Alert Value A: 1,02 very high risk

Italy

New Cases 31.07.2020: 379
Weekly average: 278
7 day incidence: 3,2
Rt: 1,17 (1,12 - 1,23)
Forecast 28.08: 570 (403 - 806)
Alert Value A: 0,09 moderate risk

United Kingdom

New Cases 31.07.2020: 880
Weekly average: 752
7 day incidence: 7,9
Rt: 1,11 (0,94 - 1,32)
Forecast 28.08: 1384 (369 - 5195)
Alert Value A: 0,67 high risk

Israel

New Cases 31.07.2020: 934
Weekly average: 1642
7 day incidence: 129,4
Rt: 0,96 (0,34 - 2,73)
Forecast 28.08: 1789 (1 - 5907214)
Alert Value A: 1,29 very high risk

Sweden

New Cases 31.07.2020: 322
Weekly average: 204
7 day incidence: 13,9
Rt: 1,06 (0,95 - 1,18)
Forecast 28.08: 49 (21 - 111)
Alert Value A: 0,16 moderate risk

US

New Cases 31.07.2020: 67023
Weekly average: 64215
7 day incidence: 135,2
Rt: 0,99 (0,95 - 1,03)
Forecast 28.08: 57035 (41583 - 78229)
Alert Value A: 1,37 very high risk

Im direkten Umfeld DACH, NL/B sieht es ähnlich oder schlechter aus (Belgien).

Schweden setzt seine positive Entwicklung fort und liegt nun erstmals unter dem Alert Level von Deutschland! Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass die Bevölkerung die Bedrohung durch Covid einfach nur ernst nimmt. Haltung bzw. Stimmung schlägt Maßnahmen, würde ich sagen.

Israel und die USA scheinen den zweiten Peak durchschritten zu haben (Rt von 1 bei Inzidenz über 100).
 
falconeye
falconeye kommentierte
Nachtrag:
Rt (RKI): 1,20 (7-Tage gemittelt, Stand heute, 1.8.2020)
 
Wenn wir weiter per Ermächtigungsgesetz von der Exekutive wegen eines
angeblichen nationalen Notstandes unter Umgehung des Parlamentes wie
die dressierten Affen mit Masken bundesweit nur noch einkaufen dürfen,
obwohl die reale Gefahr in Deutschland hierbei vernachlässigbar klein ist,
wird das zu Recht von immer mehr Menschen nicht mehr verstanden werden.

Genau solche Zitate sind es, die Dich als Gesprächspartner unmöglich machen.

Dieses Geschwurbel überdeckt alles was Du positiv beitragen könntest.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
Es gab ein Gesetz, das “Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite”.
-> https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl120s1018.pdf#__bgbl__//*[@attr_id='bgbl120s1018.pdf']__1596274037103

Dieses Gesetz enthält klare und umrissene Regelungen und wurde vom Parlament am 15.5.2020 verabschiedet. Es als Ermächtigungsgesetz zu bezeichnen, ist ein grober Schnitzer, der nicht von geschichtlichem Sachverstand zeugt. Aber persönlich nehmen, sich unmöglich machen, Geschwurbel etc. ist auch keine abgemessene Reaktiin darauf. Zumal auch Wikipedia von einer Verordnungsermächtigung spricht.

Übrigens ist die reale Gefahr eines Wiederaufflackerns der Pandemie in Deutschland keineswegs vernachlässigbar klein, sondern aktuell “moderat groß”. Die Maskenpflicht soll ja nicht individuell schützen, sondern genau dieses Risiko ohne andere, teurere Kollateralschäden (Schliessungen) reduzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau solche Zitate sind es, die Dich als Gesprächspartner unmöglich machen.
Warum wirst Du immer persönlich, wenn Dir eine Aussage nicht passt?
Einen Beitrag zu kritisieren ist okay, aber @mfey als unmöglich zu bezeichnen, muss nmM nicht sein.
 
markusm1000
markusm1000 kommentierte
Diese ganze Diktion stammt aus ganz bestimmten Quellen. Falls diese hier unbekannt sein sollten, spricht das zwar für das Forum, macht es aber leider auch anfällig für die unterschwellige Propaganda, die hier gestreut wird.
Mit einer ernsthaften, wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit SARS-CoV-2 und CoViD19 unter alternativen Gesichtspunkten hat das nicht das geringste zu tun - außer vielleicht man interpretiert alternativ wie in "alternative Fakten".
 
Sedlitzer
Sedlitzer kommentierte

Bisher habe ich ja deine sachlichen Beiträge geschätzt, aber mit dem Vergleich gehst du unter die Gürtellinie. Eindeutig.

Ermächtigungsgesetz ist falsch, auch eindeutig - auch wenn in §17 des von @falconeye verlinkten Bundesgestzblatt was von "Verordnungsermächtigung" steht.
Presse und Wikipedia (wurde ja hier als Quelle bemüht) nutzen auch nicht immer die richtige Wortwahl.
 
falconeye
falconeye kommentierte

Tatsächlich nutzen derzeit Regierungen und Staaten die Corona-Pandemie um längerfristige Maßnahmen durchzusetzen
In einigen Ländern ja.
In Deutschland puscht man das digitale Geld, [...] Alles egal.
Ja, da gibt es diesen Trend. Aber doch nicht unter "Nutzung" der Corona-Pandemie. Sondern eher, um die zu erwartenden monetären Auswirkungen der Corona-Hilfen abzufedern. Und diese Diskussion ist ja auch erforderlich und nützlich.
Letzte Woche gab es verheerende BIP-Zahlen zum QII, Deutschland minus 10%
Q2 -10% trotz des Lockdowns - das finde ich einen erstaunlich geringen Einbruch. Gefühlt stand das Land ja die Hälfte davon still ;)
Mir zeigt das eher, dass die Strategie, gezielt Privataktivitäten einzuschränken, die Wirtschaft aber weiter laufen zu lassen, aufgegangen ist. Viele meiner Freunde haben tatsächlich fast normal weitergearbeitet. Allerdings kommen jetzt die Einbrüche in den Auftragsbüchern ...
 
häuschen
häuschen kommentierte
Dass der Staat bis an die Grenze gegangen ist, sehe ich an den in unserer Familie eintrudelnden Schreiben vom Finanzamt, bzw. Steuerbescheiden.
Vorauszahlungen werden auf ein inakzeptables Niveau angehoben, es kommen Aufforderungen zur früheren Abgabe der Erklärung.

Dass Corona für irgendwelche Machenschaften herangezogen wird, sehe ich nicht. Heute erspare ich mir auch mal solche Theorien zu bewerten ;)
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Leute, überlasst das Moderieren bitte mir! Ggf könnt Ihr einen Beitrag melden oder mich privat anschreiben. Und wenn ihr meint, mit jemandem aus dem Thread über ein nach eurem Empfinden unangemessenes Verhalten diskutieren zu müssen, dann macht das per privater Nachricht, aber nicht öffentlich im Thread.
Im ersten Kommentar oben habe ich zwei unangemessene Vergleiche herausgenommen. Der Sinn des Textes bleibt imho dennoch erhalten.
 
4 Kommentare
ernst.w
ernst.w kommentierte
Diese Zahlen haben sich während der Pandemie nicht verändert. Und ich dachte, gerade in dem Bereich würde schneller dazugelernt.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Die Studie habe ich hier ausführlich vorgestellt.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Sorry Anja hab ich nicht gesehen
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
4 Kommentare
bernhard64
bernhard64 kommentierte
Danke, fand ich auch lesenswert. Zumal es sich bei den Medizinmännern gerade um keinen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung handelt (idR Einserabitur, u v m).
Mein Hausarzt hat ja auch solche Anwandlungen ... ;)
 
P
phlogiston kommentierte
"(...) repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung handelt (idR Einserabitur (...)"
Das heißt ja nur, dass Abiturdurchschnitt und Intelligenz nicht ganz so streng korrelieren wie wir das eigentlich hoffen...
 
bernhard64
bernhard64 kommentierte

ja, das Denken alle, die kein Einser Abi hatten - ich eingeschlossen. :):) Zumindest braucht es eine Begabung in Bulimielernen. Aber Spaß beiseite.
Das ist aber nicht der Punkt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass naturwissenschaftlich gebildete Menschen Zuflucht bei solchen Ersatzreligionen suchen?? Man muss Ungewissheit doch auch mal aushalten, oder? Braucht man da gleich einen Deus ex Machina?
 
P
phlogiston kommentierte
Man muss Ungewissheit doch auch mal aushalten,
Zumal man davon ausgehen darf, dass diese Ungewissheit in der Wissenschaft endlich ist - während sie für Religionen eine Vorbedingung und ein Lebenselixier darstellt. Einen Deus ex Machina brauchen beide nicht, für Religionen ist diesseitige Gewissheit sogar tödlich.
 
In Berlin geht gerade die Post ab. Über 10.000 Menschen haben sich im Rahmen einer Anti-Corona Demonstration (man demonstriert gegen ein Virus) zu einer geballten Ansammlung von Idiotie und bekloppter Ignoranz versammelt.

Stefan (Kruecken) von Ankerherz hat die Versammlung dieser Vollhonks vortrefflich kommentiert:

„Wir sind die Zweite Welle“ ⚓

Was wir heute in Berlin sehen, ist ein Karnevalsumzug des Irrsinns. Menschen demonstrieren gegen ein Virus. Sie halten Schilder hoch, gegen die „Impfpflicht“, gegen „Chips“, gegen Bill Gates und G5 und gegen bargeldloses Zahlen, einige sind kostümiert.

Sie stehen und gehen dichtgedrängt. So gut wie niemand trägt eine Maske. Unter den Demonstranten sind nach Medienberichten auch diverse Neonazi-Gruppen.

„Widerstand!“, rufen sie, allen Ernstes.

Heute Morgen meldet das Robert-Koch-Institut 955 Neuinfektionen. Die WHO berichtet täglich über neue, traurige Rekorde. Virologen warnen davor, dass uns im Herbst eine neue, viel schlimmere Infektionsentwicklung bevorstehen könnte.

Die Zweite Welle.

Knapp 10.000 Menschen sind bislang in Deutschland an Covid-19 gestorben. Was passiert, wenn man das Virus nicht Ernst nimmt und wirksam eindämmt, sieht man täglich in den USA, wo nicht nur 150.000 Menschen verstorben sind, sondern eine Wirtschaftsmacht ins Wanken gerät.

Die nächsten Wochen werden bei uns entscheidend sein, sagen die Experten.

Die Bilder aus Berlin machen mich wütend und sie machen mich ratlos.

Dafür haben wir die Läden zehn Wochen geschlossen gehabt? Deshalb sehen wir Familienmitglieder nicht? Deshalb war unsere Oma monatelang einsam im Altenheim? Damit diese Bestussten nun „Freiheit“ rufen und eine Diktatur der Dummen meinen?
Es ist das Klientel von Pegida und AfD, angereichert mit Verschwörungsidioten und Esoterik-Spinnern jeglicher Couleur.
Doch es gibt eine neue Qualität:
Diese Menschen gefährden die Gesundheit meiner Familie. Sie gefährden die Existenz meines Unternehmens.

Ich fordere, dass solche „Demonstrationen“ künftig nicht mehr in solcher Form ablaufen dürfen. Danke an die Polizisten vor Ort, die bestimmt auch ein mulmiges Gefühl haben – aber warum lässt die Einsatzleitung diese Verstöße gegen Abstandsregeln und Maskenpflicht zu?
Ich habe es so satt.

Stefan Kruecken, Ankerherz // www.ankerherz.de
 
P
phlogiston kommentierte
Ich bin nicht sicher, ob eine Gruppe, die grundsätzlich keinen Schutz bemüht und sich in gar keiner Weise an Abstandsregeln usw. hält, nicht vielleicht doch einen höheren Faktor mitbringt. Und wenn _dann_ während einer Demo mit aerosolgeschwängerter Luft die Ansteckungsrate deutlich höher ist als von dir angesprochen, dann würde mich das erst mal nicht wundern. Deshalb.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich finde wer auf so einer Demo mitmacht, dessen Personalien sollten festgestellt werden, die Krankenkasse ermittelt werden und falls eine aerztliche Versorgung notwendig wird hat derjenige dann die Freiheit sie selbst zu bezahlen.
Falls die Teilnehmer denn ueber ein Arbeitseinkommen verfuegen.

Wenn ich Arbeitgeber waere dann wuerde ich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wg. COVID-19 verweigern.
Der enstsprechende Passus lautet:
Der Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall setzt voraus, dass den Arbeitnehmer an der eingetretenen Arbeitsunfähigkeit kein Verschulden trifft.

Vielleicht sollte das auch mal deutlich kommuniziert werden.
 
Kay
Kay kommentierte

Dein Ansatz in Ehren, aber mit Logik kannst Du gegen ein solches Verhalten nicht an. Diese Leute glauben (oder so, meint :D Hugo).
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Kay

Ich wuerde da einen Schritt weitergehen, fuer mich ist das schon Borderline Verhalten.
 
Kay
Kay kommentierte
Kann sein. Und wenn, dann bringt uns das auch nicht weiter. - Hugo :D meint, der Siff ist überall und jeder versucht irgendwas ...
 
Kay
Kay kommentierte
Manno : Dass die Mitteilung noch nicht wissenschaftlich bearbeitet ist, hatte ich eingangs erwähnt.

Lest den Artikel, er ist in der NZZ und niemand behauptet dort, dass die Rettung der Menschheit gefunden wurde.
Es ist mal ein Anstoss zu überlegen, was sein könnte - nicht mehr.
 
häuschen
häuschen kommentierte
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ein Geschaeftspartner von mir ist Inder er lebt jetzt in den USA.
Er war bereits vor dem Ausbruch in Indien der Meinung das es dort etwas anders ablaufen koennte aufgrund der extrem schlechten hygienischen Verhaeltnisse in der Bevoelkerung und in Folge den vielen Antikoerpern gegen die durchgemachten Infektionen die evtl. schuetzen koennten.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich habe den Artikel gelesen und halte ihn für unausgegoren. Im Grunde steht drin, dass wir wissen, dass wir nichts wissen bzgl der Immunität und wie lange sie dauert. Über die berichtete Studie lässt sich nichts weiter herausfinden, da sie bisher noch nicht zur Publikation eingereicht oder sonstwie veröffentlicht ist.

Zitat: " Noch ist vieles unklar. Zum einen gibt es etwa Anzeichen dafür, dass Menschen nach einer Sars-CoV-2-Infektion gar nicht dauerhaft immun werden. Dann gäbe es auch keine Herdenimmunität. "

Trotzdem ist es interessant, dass die sonst renommierte NZZ in letzter Zeit vermehrt solche wenig fundierten Artikel bringt, ich frage mich, warum. Das bin ich von denen gar nicht gewohnt.
 
Kay
Kay kommentierte

Ach, liebe Anja :
Ich sehe das so, dass es im Augenblick wenig wirklich neues zum Thema Corona gibt. Alle jagen nach dem Impfstoff oder einer Behandlungsmethode hinterher, aber keiner hat das große Fass mit dem Rettungsstoff schon im Kühlraum.
Ob und wann man Maske tragen soll, will ich an dieser Stelle nicht als Thema aufwärmen, aber allein die Tatsache, dass der Anblick überall gegenwärtig ist, macht die Aufgabe weiterhin so present, dass man nicht wegsehen kann und gefordert ist, über eine Lösung nachzudenken. - Und da braucht die Masse der Leser ab und zu wieder Stoff, sonst sinkt die Auflage und damit die Summe der Einnahmen auch aus der geschalteten Werbung.
Und so lese ich NZZ, den Spiegel, europapress.es und was mir sonst so vor die Nase kommt und ärgere mich oft, dass gefühlt mehr und mehr der gleiche Inhalt Woche für Woche sich mehr und mehr ähnelt.
Ab und zu freue ich mich - dann sicher mit manch anderem Leser - darüber, wenn wenigstens mal eine neue Halbwahrheit auftaucht, dass man wieder ein wenig Ansatz findet, neu, oder weiter, oder wiederholt zu spekulieren.
Lieber würde ich darüber nachdenken, ob ich nun den Roller aufs Mobil packen soll, oder das Pusteboot, oder beides ...
 
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Anmerkungen zu Alter und CFR - und dem Alertlevel A

Das RKI veröffentlicht ja nun auch regelmäßig (Dienstags) demographische Angaben. Für CFR und Altersdurchschnitt etwa wird veröffentlicht.

Leider wird die CFR nicht zeitversetzt korrigiert, bei flacher Kurve passts, für die frühen Werte ergeben sich leider noch größere Korrekturen, die ich der Einfachheit halber aber hier weglasse.

KW16: Altersschnitt 52J, CFR 6.9%
KW20: Altersschnitt 46J, CFR 3.2% (Alterschnitt Bevölkerung D: 45J inkl. nichtdeutsch)
KW28: Altersschnitt 36J, CFR 0.7%

Also, fast eine Verzehnfachung der CFR, bei Erhöhung des Alterschnitts um ca. 15J.

Dies entspricht auch den bisher besten publizierten Daten zur altersabhängigen IFR. Der Effekt dürfte also eher nicht einer veränderten Dunkelziffer entstammen. Die IFR in D wird z.Zt. mit 1.01% geschätzt, wenn sich alle ansteckten, bzw. ein repräsentativer Querschnitt.

Das entspräche übrigens einer Dunkelziffer von ca. 3x, ich rechne in D aber meist mit dem konservativeren Wert 5x.

Die Epidemie in D verläuft also aus zwei Gründen z.Zt. mild:
  • Vergleichsweise geringe Fallzahlen. Unter 50/100.000 pro Woche inkl. Dunkelziffer.
  • Vergleichsweise geringer Alterschnitt 9J unter Durchschnitt mit entspr. milderen Verläufen.
Wenn die Länder neben ihren Fallzahlen auch das jeweilige Durchschnittsalter täglich publizierten, könnte man die Dunkelziffern weltweit relativ valide abschätzen. Leider ist das z.Zt. nicht der Fall.

Mein Modell berechnet (für den Alertlevel) die Dunkelziffer aus der CFR, unterschätzt die Dunkelziffer also für junge Infizierte und überschätzt sie für Ältere. Analog dann auch den Wert A für den Alertlevel. Aber daraus mache ich ein Feature: A sinkt und steigt (moderat) mit dem Altersschnitt der Infizierten und das entspricht dann ja auch dem tatsächlichen Gefährdungsniveau, das von der Epidemie ausgeht. Der Effekt ist ca. A +/- 0.3 für eine Verschiebung des Altersschnitts um +/-10J.
 
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falconeye
falconeye kommentierte
CFR Case Fatality Rate: Tote pro gemeldetem Infizierten (Covid ist meldepflichtig).
IFR Infection Fatality Rate: Tote pro Infektion, inkl. der unerkannten und ungemeldeten.
Die Zahlen des RKI sind nur ein Schätzwert für die CFR, da die Toten nicht auf das Meldedatum der Infektion bezogen werden, sondern das Todesdatum. Ferner gibt es unerkannte Tote, und nicht an Covid sterbende Infizierte. Beide Effekte sind in D aber klein.
Daher ist CFR/IFR ein Schätzwert für die Dunkelziffer.

Die IFR für Covid ist extrem altersabhängig. Jede Diskussion, die dies nicht berücksichtigt, ist daher nicht vertrauenswürdig.
 
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Stefan_N
Stefan_N kommentierte
https://de.wikipedia.org/wiki/Fall-Verstorbenen-Anteil

In der Infektionsepidemiologie ist der Fall-Verstorbenen-Anteil[1] oder (umgangssprachlich) Fallsterblichkeit,[2] häufig auch als fallbezogene Fatalitätsrate[3] bzw. case fatality rate[Anm. 1], seltener als case fatality ratio, case fatality risk[4] oder case fatality proportion[5] bezeichnet (außerhalb der Infektionsepidemiologie auch als Letalitätsrate bezeichnet) eine statistische Maßzahl, die die Letalität einer Krankheit aus empirischen Daten schätzt, also die Wahrscheinlichkeit zu versterben unter der Bedingung, zuvor erkrankt zu sein.
[6]

Eine verwandte Maßzahl ist der Infizierten-Verstorbenen-Anteil, der bei den Fallzahlen auch nicht diagnostizierte Fälle einschließt, was durch epidemiologische Modellrechnungen abgeschätzt werden muss......
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
@falconeye

...
KW16: Altersschnitt 52J, CFR 6.9%
KW20: Altersschnitt 46J, CFR 3.2%
KW28: Altersschnitt 36J, CFR 0.7%

Also, fast eine Verzehnfachung der CFR, bei Erhöhung des Alterschnitts um ca. 15J.
...

Falk, ich sehe bei Deinen Zahlen von KW 16 auf KW 28 eine Verringerung der CFR auf ein Zehntel und eine Verringerung des Altersschnitts um ca. 15 Jahre (nicht Verzehnfachung und Erhöhung).
Wo ist mein Denkfehler?
 
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Bertho
Bertho kommentierte

Beim Schnitt von 36J. ist der Wert bei 0,7% und beim Schnitt von 52J. bei 6,9%. Faktor 10. Der zeitliche Verlauf von KW16 zu KW28 bleibt dabei unberücksichtigt.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
OK jetzt hab ich´s, es geht alleine um das Verhältnis der CFR zum Altersschnitt, danke @Bertho
Ich hatte gedacht, es ist eine Entwicklung...
 
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