Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Gestern Abend 5800 positive Tests, soeben 7050.
Das sind 20% Wachstum genau wie gestern.

Selbst wenn wir noch heute chinesische Verhältnisse einführen würden, würde das den Verlauf für die nächsten, sagen wir mal 6 Tage kaum ändern weil die die heute getestet wurden haben sich ja schon vor bis zu 14 Tagen angesteckt.

Also haben wir am Sonntag, den 22. März 7050 * 1,2 hoch 6 positive Tests.
Das sind dann 21.000 positiv getestete Fälle.

Daran ist NICHTS MEHR ZU ÄNDERN, die sind alle heute schon infiziert.

Ich suche noch ein Smiley, aber ich finde kein passendes.
 
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Deutschland geht in den "gemäßigten" Shutdown laut Pressekonferenz von Frau Merkel heute 18 Uhr. Bayern hat es heute morgen schon vorgemacht.

Was nur nicht passt - Zitat br.de
Nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation müssen die Staaten die Zahl der Tests deutlich erhöhen, um dem Coronavirus Herr zu werden. "Wir haben eine einfache Botschaft: Testen, testen, testen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. "Man kann ein Feuer nicht mit verbundenen Augen bekämpfen." Die WHO habe deshalb in letzter Zeit insgesamt 1,5 Millionen Tests an 120 Länder geschickt.

Das kriegen wir in D aber wohl nicht von der Kapazität her nicht hin, denn genau das Gegenteil ist festgelegt: in Bayern werden nur noch Menschen mit den entsprechenden Symptomen getestet.
 
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:Coronavirus:

*Update* Quelle: Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europaangelegenheiten, hessische Staatskanzlei

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
- Spielplätze.

III. Zu verbieten sind
- Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind
- Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
- in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
- Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
- Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
- Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.
 
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Restaurants zwischen 6 und 18 Uhr geöffnet …

Klingt gut, bedeutet aber de facto für einen Freund
von mir "Laden zu", weil er ein Abendrestaurant
betreibt, das erst um 17 Uhr öffnet. :heul:


.
 
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Im Münchener Tierpark Hellabrunn kann ich ab sofort keine Fotos mehr machen, denn er wurde geschlossen.

Der Botanische Garten in München ist noch geöffnet mit Ausnahme der Gewächshäuser.
Ich habe also noch die Hoffnung, die Kirsch- und Magnolienblüte Anfang April auch heuer zu erleben.

Gruß
Hans
 
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Ich hätte die Öffnungszeiten weitaus restriktiver behandelt. Letztlich bleiben Restaurants nicht ganz geschlossen, um das gesellschaftliche Miteinander nicht völlig zum Erliegen zu bringen und Menschen zudem die Möglichkeit zu eröffnen, sich mit Essen zu versorgen.

Restaurants zwischen 6 und 18 Uhr geöffnet …

Klingt gut, bedeutet aber de facto für einen Freund
von mir "Laden zu", weil er ein Abendrestaurant
betreibt, das erst um 17 Uhr öffnet. :heul:


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Der preisbewusste Mitarbeiter greift auch gerne zu den vom Arbeitgeber angebotenen Klopapierrollen …

Das tut er aber schon seit Jahrzehnten. Ich habs selber nicht geglaubt, bis ich es erlebt habe.

Klingt gut, bedeutet aber de facto für einen Freund
von mir "Laden zu", weil er ein Abendrestaurant
betreibt, das erst um 17 Uhr öffnet. :heul:
  • Take away anbieten
  • früher öffnen
  • Studenten mit geschlossener Uni zum Lieferdienst anheuern
 
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Nicht Curevac jedenfalls, aber immerhin doch:

Zitat BR.de

In den USA haben erste klinische Tests für einen neuen Coronavirus-Impfstoff begonnen. Wie die US-Gesundheitsbehörde National Institutes of Health (NIH) am Montag mitteilte, bekam ein erster Versuchsteilnehmer am Montag den neu entwickelten Impfstoff. Insgesamt solle der Test über rund sechs Wochen an 45 gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren laufen.

Das ist eine erste Phase I -Studie, in der es um die Wirksamkeit und um die Dosierung geht. Die Probandenzahl ist mit 45 vergleichsweise niedrig, was vermutlich der Eilbedürftigkeit geschuldet ist. Getestet werden je 15 Probanden in drei Gruppen mit unterschiedlichen Dosierungen, die sie je zweimal erhalten. So eine Studie kann nur erste Hinweise geben, ob der Weg mit dem getesteten Wirkstoff der richtige ist und weiterverfolgt werden kann.

Meldung NIH (englisch):

 
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  • Take away anbieten
  • früher öffnen
  • Studenten mit geschlossener Uni zum Lieferdienst anheuern


Nett gemeint, aber hochgradig naiv! :koch:

Hochklassige Spitzen-Gastronomie und Take-away
schließen sich gegenseitig absolut aus.

Das funktioniert nämlich schon rein logistisch nicht,
weil dort à la minute gearbeitet wird.

Und ob jemand, der abends gepflegt dinieren will,
damit schon um 15 oder 16 Uhr starten möchte,
wage ich schwer zu bezweifeln.

Das Mittagsgeschäft ist eh tot, weil es vor allem
vom Business-Lunch lebte, der längst passé ist.


.
 
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:Coronavirus:

Die Europäische Union wird nach Angaben von Macrons ab Dienstagmittag ihre gesamten Außengrenzen schließen. Diese Maßnahme solle für 30 Tage gelten, sagte der Präsident am Montagabend in einer Fernsehansprache. "Alle Reisen zwischen nicht-europäischen Ländern und der Europäischen Union werden für 30 Tage ausgesetzt.

Quellen: Focus/Spiegel online
 
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Das sind dann 21.000 positiv getestete Fälle.
Zum Abend muss ich mich leider korrigieren. Alle Zahlen gingen noch mal nach oben. 27.000 Fälle werden wir am Sonntag haben. Also wie Italien heute. Ich sage es noch mal: das steht heute schon fest, die sind heute schon angesteckt!

Ich zweifle dass die heute Abend beschlossenen Maßnahmen genügen. Das Stadtbild von München heute hat mir gezeigt dass es kein Problembewusstsein in der Bevölkerung gibt.
 
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Nett gemeint, aber hochgradig naiv!

Nett ist der kleine Bruder von... du weißt schon. Das "naiv" hab ich besser nicht gelesen.

Du hattest keine Info zur Spezialisierung gegeben. Aber Not macht erfinderisch. Warum ist à la minute nicht bei einem Candle Light Dinner beim Kunden zu Hause möglich - mit entsprechend vorbereiteten Arbeitschritten, wo sie möglich sind und einer Idee fürs Ambiente. Von der Zielgruppe her dürfte die Preisklasse ja offenbar kein Hindernis sein. Oder staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, die u.a. insbesondere auf die Gastronomie abzielen sollen.

Will sagen: wir müssen alle flexibel sein und umdenken. Sei es die alleinerziehende Mutter, die ihr Kind nicht in eine Notgruppe geben kann oder der Dienstleister, dem die Kunden wegbrechen. Aufstehen, Krone richten und weitermachen - wenn wir beim Jammern stehenbleiben, können wir gleich aufgeben.
 
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Ich zweifle dass die heute Abend beschlossenen Maßnahmen genügen

Ich sehe das auch mit Sorge. Allerdings sehe ich auch, dass eine Ausgangssperre sowohl familiäre als auch individuelle Probleme deutlich verstärken könnte, Stichwort "Lagerkoller". Wenn die Leute vernünftig wären und Abstand halten würden, sollte es möglich sein, die Frühlingssonne zu genießen und sich bei einem Spaziergang wenigstens ein wenig zu bewegen.
 
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