Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Ich darf weder zu meiner Mutter (91 Jahre) noch ins KHS jemanden besuchen.

Ulrike, ich weiß, dass das superschwer ist. Aber Du schützt doch deine Mutter auch damit und auch die anderen Bewohner des Hauses. Und selbst, wenn Du den Virus nicht verbreiten kannst, was wäre mit anderen Besuchern, die ebenso gerne ihre Verwandten besuchen wollen?
 
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Bei uns in Bayern ist das schon seit 2 Wochen v e r b o t e n sich um die Alten zu kümmern.
Sie gehören zur Risikogruppe, genauso, wie Patienten im Krankenhaus.
Ich darf weder zu meiner Mutter (91 Jahre) noch ins KHS jemanden besuchen.
Du darfst aber sicher für Deine Mutter einkaufen, zum Arzt und zur Apotheke, damit sie in der Öffentlichkeit nicht gefährdet wird, alles vor die Haus-/Wohnungstür stellen, klingeln, ein paar Meter zurück, ein kurzes Hallo und weg. Das machen meine Kinder so und meine Frau und ich sind froh, dass wir nicht raus müssen.
 
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In Kürze live auf phoenix: Pressekonferenz von Wirtschaftsminister Peter Altmaier
 
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Die alten Eltern nicht mehr besuchen zu dürfen, ist für jeden Angehörigen schwer. Aber ich denke, noch viel schlimmer ist das für die alten Menschen selbst, weil sie oftmals nicht mehr verstehen können, was z.Z. abgeht. Oftmals fühlen sie sich von der eigenen Familie verstoßen. Ein befreundetes Ehepaar ist als Angehörige (Sohn, bzw. Tochter) gerade in dieser Situation. Ich glaube, das wird sehr oft allzuleicht vergessen oder verdrängt.
 
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Bei uns in Bayern ist das schon seit 2 Wochen v e r b o t e n sich um die Alten zu kümmern.
Sie gehören zur Risikogruppe, genauso, wie Patienten im Krankenhaus.
Ich darf weder zu meiner Mutter (91 Jahre) ...
Unzutreffende Anschuldigung gelöscht

Einfach mal "bayern.de" aufgerufen.

Auf der Seite mit der Adresse

heißt es:
Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20.03.2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende

Allgemeinverfügung
...
...
...
4. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

5. Triftige Gründe sind insbesondere:
a) ...
b) ...
c) ...

d) der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,

e) die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,

f) die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis,

Leider gelten diese Ausnahmen aber nicht für Alten- und Pflegeheime und Krankenhäuser.

Grüße, Chrisitian
 
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Die alten Eltern nicht mehr besuchen zu dürfen, ist für jeden Angehörigen schwer. Aber ich denke, noch viel schlimmer ist das für die alten Menschen selbst, weil sie oftmals nicht mehr verstehen können, was z.Z. abgeht.
Meine Mutter ist 90, aber Gott sei Dank geistig noch vollfit. Trotzdem ist es derzeit für sie nicht leicht. Sie wohnt alleine und 65km weit weg. Sie kann nicht selbst einkaufen, auch die Putzhilfe kommt derzeit nicht. Noch ist sie guter Laune... Aber leicht ist das nicht. Und es wird länger dauern als wir alle wollen.
 
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Ja, und genau das ist es doch. Ulrikes Mutter ist doch im Pflegeheim!
Nach dem was Ulrike in den letzten Tagen mitgeteilt hatte, bin ich vom Gegenteil ausgegangen. - Entschuldigung.
Dann kann ich das allerdings nachvollziehen.
Mein Vater war vor einigen Jahren einige Monate im Krankenhaus und wäre ohne meinen Beistand nicht zurechtgekommen.
(Diabetes). Und ebenso meine Mutter, die Schluckstörungen hat und die ich bei ihren letzten beiden Krhs-Aufenthalten nicht
nur unterhalten und getröstet, sondern auch selbst zur Hauptsache ernährt habe.
Zur Zeit wäre also Krankenhaus für meine Mutter ein absolutes Desaster.
 
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Zur Zeit wäre also Krankenhaus für meine Mutter ein absolutes Desaster.
Zur Zeit sind Krankenhäuser und auch Diagnoseinstitute, (Fach)Ärzte etc. für JEDEN aktuellen Fall ein Desaster. Ich erlebe das gerade live. Corona beherrscht derzeit alles. Da wird offenbar erwartet, dass sich selbst Infarkt- oder Schlaganfallpatienten gedulden. "Mindere" Probleme wie nicht unmittelbar lebensbedrohende Unfälle, schwere Kreislauferkrankungen, die akut werden mehr oder auch weniger freundlich abgewimmelt. "Warum kommen Sie denn überhaupt zu uns, wenn Sie doch keine Corona-Infektion haben?" schwingt in wirklich jedem Gespräch mit. Ja, wir waren unvorbereitet auf diese Epidemie. Und jetzt kippen wir von einem ins andere Extrem.

Heute meine Liebste zur Diagnose (auf der Überweisung stand "dringend") gebracht. "Ja, muss denn das heute sein?" Ja, muss. Also, wenn es muss, dann muss es. Ernstl kann, nein muss, auf der Straße warten. Der könnte doch jemanden anstecken. Auf zehn Meter noch. Zwei Stunden im Freien bei Null Grad und Wind, das macht Freude.

Auf dem Erstbefund steht dann, nach zwei Stunden, "SOFORT!" (Ja, in Versalien.) Sofort in die Ambulanz also. Auf der Überweisung, die wir noch zuvor vom praktischen Arzt (überraschend freundlich Ausnahme vom Corona-Wahnsinn) holen müssen steht "FAB dringend erbeten, danke!" Termin im Krankenhaus für morgen vereuinbaren? "Nein, was glauben Sie denn, was wir hier zu tun haben?!" Bitte warten. Also werden wir die Ambulanz morgen früh ohne weitere Vorwarnung stürmen.

Auch wir hier diskutieren über Corona. Jede Titelzeile in dern Zeitungen hat damit zu tun. Und es sterben Menschen an einer Corona-Infektion, jeder ist einer zu viel. Blöd nur, dass Schlaganfall, Herzinfarkt und Krebs jetzt keine Pause oder wenigstens Kurzarbeit machen. Auch daran sterben Menschen. Und, wenn mich nicht alles trügt, sogar mehr als am Virus.
 
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Zitat br.de

Bundesweit erste Studie zu möglichem Covid-19-Medikament
Im Kampf gegen das Coronavirus ist am Dienstag die bundesweit erste Studie mit einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19 angelaufen. Das ursprünglich gegen Ebola entwickelte US-Präparat namens "Remdesivir" werde in einer international angelegten Studie an rund 1000 Patienten in rund 50 Kliniken rund um die Welt erprobt, teilte Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing mit. Das Medikament solle dabei an 600 Patienten mit moderaten Symptomen und an 400 mit schwerer Symptomatik erprobt werden. Sollte die Studie Erfolge bringen, könnte das Mittel bis frühestens Ende 2020 auf den Markt kommen können, hofft Wendtner.
 
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... Ich darf weder zu meiner Mutter (91 Jahre) noch ins KHS jemanden besuchen.

Kann ich nachvollziehen. Ich komme nicht zu meinem vater (85, baut ab z.Z)
Schwiegermutter - ebenfalls 85 seit gestern (ohne Feier) - wenigstens bei uns im Haus (eigene Wohnung), da geht wenigstens 2x am Tage jemand rüber

Das Schlimme ist, niemand kann abschätzen, wie lange der Zustand so bleiben muss.

Wenn ich die aktuellen Zahlen der letzten 24h (Italien wieder rund 600, Spanien bald 1000) sehe, gruselig.
 
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Plenarsitzung am Mittwoch beginnt bereits um 9 Uhr
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble hat mitgeteilt, dass die 154. Sitzung des Deutschen Bundestages am Mittwoch, 25. März 2020, bereits um 9 Uhr statt erst um 13 Uhr beginnt. Darauf hätten sich die Fraktionen verständigt. Die für Donnerstag, 26. März, und für Freitag, 27. März 2020, einberufenen Sitzungen des Deutschen Bundestages werden aufgehoben. Die Sitzung am Mittwoch wird live im Parlamentsfernsehen, bei phoenix und im Internet ausgestrahlt.

Quelle: https://www.bundestag.de
 
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Moin,


In Zeiten der Coronakrise scheinen nun auch Supermärkte immer strengere Regeln zu erlassen, um das Abstandsgebot einzuhalten.
In manchen Märkten sind keine Kinder mehr gestattet.

Ein Supermarkt in Hamburg St. Georg soll einer Mutter verboten haben, ihren Sohn mit in den Markt zu nehmen.
Angeblich eine Corona-Schutzmaßnahme.

Begründung von Edeka, Hamburg:
"Bei EDEKA Niemerszein in der Langen Reihe werden derzeit alle Kunden bei Betreten des Marktes darauf hingewiesen, einzeln einzukaufen. Diese Maßnahme wurde notwendig, nachdem sich die Kunden in diesem Markt in den vergangenen Tagen nach mehrfacher Aufforderung nicht an die vorgegebenen Abstandsregeln von mindestens 1,5m gehalten haben. Wir bedauern die Einführung dieser Maßnahme, sehen aber in diesem Objekt keinen anderen Weg, um die von der Regierung beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte umsetzen zu können. Hierbei handelt es sich um keine allgemeingültige Maßnahme. Vielmehr entscheiden die selbstständigen Kaufleute situationsabhängig und standortbezogen vor Ort."

Begründung der Real-/Metro-Gruppe:
"Zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter haben wir Verhaltensregeln für unsere Kunden aufgestellt, zu deren Befolgung wir alle Kunden dringend aufrufen. Diese hängen in Plakatform auch vor und in unseren Märkten aus.
Dabei geht es selbstverständlich nicht darum, dass Kinder nicht erwünscht sind, sondern dass im Sinne der derzeit gebotenen „sozialen Distanzierung“ möglichst wenig Personen unterwegs und sich somit auch möglichst wenig Personen zum gleichen Zeitpunkt bei uns auf der Verkaufsfläche aufhalten! Dennoch ist uns auch klar, dass es sich nicht immer vermeiden lässt, dass die eigenen Kinder zum Einkaufen mitgenommen werden. Daher werden diese Kunden auch nicht gemaßregelt oder vom Einkaufen abgehalten. Wie gesagt: es handelt sich um eine wohlmeinende Maßnahme zum eigenen Schutz der Kunden und ihrer Kinder und nicht um eine Diskriminierung."


Quelle: Radio Hamburg

Gruß
Thomas
 
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Blöd nur, dass Schlaganfall, Herzinfarkt und Krebs jetzt keine Pause oder wenigstens Kurzarbeit machen. Auch daran sterben Menschen. Und, wenn mich nicht alles trügt, sogar mehr als am Virus.
Noch weiter gedacht: die Langzeitfolgen eines nicht umgehend behandelten Schlaganfalls (das Zeitfenster dafür ist sehr klein, in Stunden zu rechnen!) können dramatisch sein, bis hin zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Bevor jetzt jemand sagt "ja, aber mit Covid-19 droht der Tod!": richtig - nur der kommt beim Schlaganfall als Risiko eines Folgeschlaganfalls nach kurzer Zeit noch oben drauf. Dito beim Herzinfakt. Lokal befinden wir uns also offensichtlich auch in Deutschland auch in Österreich [Edit] bereits im gefürchteten Triage-Szenario, und das macht nicht unbedingt mehr Mut.

Ein mir aus gemeinsamen Schulorchesterzeiten gut bekannter, leidenschaftlicher Physiklehrer aus Dortmund rechnet jeden Tag auf Basis öffentlicher Zahlen ein bisschen herum und kommt seit gestern zum Schluss, dass die Abschottungsmaßnahmen Wirkung zu zeigen scheinen, weil die Neuinfektionsrate von der erwartbaren Exponentialkurve nach unten abdriftet. Vielleicht ist das der Beginn der Entwicklung, die viele retten wird. Ich stelle seine auf Facebook veröffentlichten Diagramme auch mal hier ein:




In der halblogarithmischen Darstellung:

 
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