Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Der Impfstoff von AstraZeneca behält nach der ersten Impfung seine volle Wirkung für 90 Tage. Erst dann muss die Auffrischung erfolgen. Das verlängerte Intervall würde eine deutlich höhere primäre Durchimpfungsrate ermöglichen.

 
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HaDiDi kommentierte
Ich hatte in früheren Beiträgen schon darauf hingewiesen, dass es derzeit einen enormen Hype um die mRNA-Impfstoffe gibt, aber es viele Parameter gibt, nach denen man einen Impfstoff beurteilen muss. Dazu gehört auch die Langzeitwirkung und der Schutz gegen Mutanten.

Es wird auch Parameter geben, wo klassische Impfstoffe (Vektorimpfstoff und auch Totimpfstoff) besser abschneiden. Ich warte noch, bis ich mich für einen Impfstoff entscheide. Die Ergebnisse von AstraZeneca werden bei Sputnik nicht schlechter sein.
 
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Wie konnten bei diesen katastrophalen hygienischen Zuständen in Deutschland - gerade auch während und nach den beiden Weltkriegen - meine Großeltern über 80 Jahre alt werden, meine Eltern um die 90 Jahre? Wir haben als Kinder die Milch in der Kanne auf dem Bauernhof geholt und getrunken oder Möhren direkt aus der Erde gegessen und haben´s wundersamer Weise überlebt. Heute bei der weitverbreiteten Anwendung von Sagrotan und jetzt noch - auch nach Corona - Maske tragen hat das Immunsystem doch kaum noch Chancen, sich zu entwickeln; viele Menschen sind von Allergien geplagt. Da wird heutzutage sogar an der "Kuhstall-Pille" gearbeitet, damit die Anfälligkeit für Infekte auf "natürliche" Weise gesenkt werden kann.

Gruß

Thomas
 
1 Kommentar
HaDiDi kommentierte
Ich stimme Dir im Prinzip zu.
Als Biologe habe ich auch nichts gegen "Selektion". Ohne Selektion nimmt die Qualität des Genpools ab, das geschieht gerade in allen Gesellschaften, bedingt durch medizinischen Fortschritt, Hygiene und Sozialsysteme.

Allerdings hat sich etwas zu den Zeiten Deiner Großeltern und Eltern verändert. Die Bevölkerungsdichte; in den letzten hundert Jahren hat sich die Erdbevölkerung etwa vervierfacht und durch den Flugverkehr verbreiten sich Krankheitserreger in kürzester Zeit weltweit.

Wenn wir dieses Thema vertiefen, kommen wir ganz schnell in eine Wertediskussion und die wurde für diesen Thread nicht genehmigt.
 
selbstverständlich soll- muss- man darüber nachdenken
was ich persönlich in diesem Artikel vermisse
solange nicht zügig jeder Impfwillige geimpft werden kann
ist diese Diskussion ........Zukunftsmusik
 
Kurt Raabe kommentierte

wie schon Kay schrieb wird sich garantiert einer finden der Klagt
nicht falsch verstehen ich finde diese Diskussion richtig,
nur was nutz das Ganze wenn nicht zeitnah jeder der möchte geimpft werden kann,
auf der anderen Seite könnte es auch Neid und Missgunst schüren,
das der 80jährige das darf was der 20jähige nicht darf
oder anders gesagt, was würde es zur Zeit bringen wenn der 80 jährige geimpfte
in ein Restaurant gehen darf aber das Restaurant nicht öffnen darf weil sich weder
Inhaber noch Personal impfen lassen können weil sie in ihrer Altersgruppe erst in 3 oder 4 Monaten dran sind
 
Fraenker kommentierte

Ich bin mir sicher, daß dies durch die Gerichte auch so gesehen wird.
Dann steht baldigen ersten Ü80-Parties ja nichts mehr im Wege.
Nicht falsch verstehen, es sei ihnen gegönnt.
 
Georgie1956 kommentierte

Ich sehe das im Sinne der Güterabwägung genauso. Natürlich schürt das Unverständnis bei den nicht Geimpften, das verstehe ich auch. Möglicherweise ist das der Antrieb der Ethikkommission. Allerdings wiegen die Grundrechte der Geimpften mehr.
Ich kann mir aber vorstellen und hoffe, dass es zumindestens teilweise zu einem solidarischen Zusammenhalten kommen könnte. Was z.B. sollte einen Geimpften davon abhalten, weiterhin eine Maske zu tragen. Ob Solidarität aber auch bei Restaurantbesuchen und Reisen noch funktioniert, habe ich meine Zweifel.
 
Fraenker kommentierte

Allerdings wiegen die Grundrechte der Geimpften mehr
Gibt es dazu eine belastbare Quelle? Oder handelt es sich um eine persönliche Meinung?
MMn. haben die Grundrechte für alle Menschen gleich viel Gewicht.
 
Georgie1956 kommentierte
Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt und den Satz gestrichen.
 
Der Ethikrat hat sich zu Lockerungen für Geimpfte geäußert:
(Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-news-ethikrat-geimpfte-1.5191925)

...Nach Ansicht des Ethikrats verbietet sich die Rücknahme staatlicher Freiheitsbeschränkungen gegenwärtig schon deshalb, weil bisher nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch Geimpfte das Virus noch weiterverbreiten...

Völlig richtig. Soweit waren wir hier ja auch schon...
Und weiter:

...Sollte gesichert sein, dass sie nicht mehr ansteckend sind, sei denkbar, dass sie eher als andere Menschen wieder mehr Spielraum erhielten - allerdings nur, wenn dies nicht zu Ungerechtigkeiten führe, beispielsweise weil noch nicht alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben. Die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, könne Geimpften weiterhin genauso zugemutet werden wie nicht Geimpften...

Im ARD Morgenmagazin vertrat der Medizinethiker der Uni Bremen, Karl-Heinz Wehkamp, zum zweiten Punkt eine leicht abweichende Ansicht. Er sprach nicht von “Ungerechtigkeiten“ sondern von “Unterschieden“, die seiner Ansicht nach zu tolerieren sind. Er begründet dies damit, dass die Lockerungen für einzelne auch gesamtgesellschaftliche Vorteile hätte. Dem stimme ich persönlich zu.
(Quelle: https://www.daserste.de/information...nmagazin/videos/wehkampf-zu-ethikrat-100.html)

Gestern im “Heute Journal“ wurde über erste Untersuchungen berichtet, die darauf hindeuten, dass beim AstraZeneka Impfstoff durch die Impfung eine Viren-Anreicherung im Mund- / Nasen- / Rachenraum geimpfter Personen vermieden werden könne, was die Ansteckung anderer verhindern würde. Keine 100% Entwarnung, aber eine wichtige Feststellung.
(Quelle (ganze Sendung):


Der Vollständigkeit halber: Ich halte es sehr wohl für sinnvoll, diese Diskussion jetzt öffentlich zu führen, damit später keine wertvolle Zeit verloren geht, wenn Untersuchungsergebnisse vorliegen, das verifizieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
VisualPursuit kommentierte

Die Information der WHO ist in verschiedenen medizinischen Publikationen zweifelsfrei für den 31. Dezember bestätigt.
Also ja, belastbar bewiesen.

Die WHO hat danach auch noch eine Weile geschlafen.
Auf China zu zeigen ist ein Exculpationsversuch.

Wikipedia behauptet daß die aktuell modernsten Gensequenzierungstechniken für
das komplette menschliche Genom 8 Tage benötigen.
Mit einem Virus sollte das schneller gehen, aber dazu höre ich gern HaDiDi oder Hansolo.
Der Zeitraum zwischen Meldung am 31.Dezember und der Übermittlung mehrerer
vollständiger Sequenzen am 9. Januar ist belegt (es sei denn man unterstellt Drosten lügt)
und erscheint mir im Vergleich zu allem was danach kam als verzögerungsfrei.
 
VisualPursuit kommentierte

Von Prof. Yuen ist hier im Westen nie die Rede, es wird immer Li Wenliang genannt.
Und der hat in einem Interview selbst gesagt daß er am 30. Dezember erstmals davon
geschrieben hat.
 
HaDiDi kommentierte
Frag mal bei Drosten, Kekule, usw. bei denen ist Prof. Yuen der Corona-"Gott".
 
Kurt Raabe kommentierte
Li erkannte Ähnlichkeiten zu den Symptomen des Sars-Erregers und informierte am 30. Dezember seine Kollegen über den Befund. Zusammen mit sieben Kollegen, die ebenfalls von der Existenz des neuartigen Virus berichtet hatten, wurde er daraufhin von der Polizei wegen der „Verbreitung von Gerüchten“ ermahnt. Li muss sich in dieser Zeit bereits selbst bei einem Patienten angesteckt haben. Die chinesische Regierung spielte um den Jahreswechsel die Gefährlichkeit und Ausbreitung des Virus noch stark herunter.
Link dazu
 
VisualPursuit kommentierte

Ja, er informierte seine Kollegen, schrieb ich bereits.
Er informierte nicht das chinesische Gesundheitsamt.

Und dennoch haben die chinesischen Behörden gerade
einmal 24 Stunden später die WHO offiziell unterrichtet.

Eine offizielle Unterrichtung der WHO ist nicht meine
Interpretation von "zum Schweigen gezwungen".

Hier hast Du es offiziell von der WHO:

Das Virus wurde demnach am 7. Januar erstmals isoliert
und am 12. Januar wurden die Gensequenzen weltweit geteilt.

Für mein Verständnis ist das verzögerungsfrei.

Es ist natürlich bequem Chinesen und Russen als das Böse in Person darzustellen.
Damit kann man prima vom langen Schlaf ablenken, der hier im Westen viel
Zeit verschenkt hat. Aber es bleibt dumpfe Propaganda.
 
Die armen Viren ...

... der Lockdown macht unseren heimischen Viren ganz schön zu schaffen


Bis nach Weihnachten haben sie ja tapfer durchgehalten, aber nun machen sie schlapp
Letzte Reihe, zweites Bild: Influenza-Geschehen jeweils 3./4.Woche Winter 2019/2020 vs. Winter 2020/2021. (2019 hatte nur 52 KW-Wochen, nicht 53))
 
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HaDiDi kommentierte
Wenn die Menschen in Westeuropa durch SARS2 ihr Verhalten anpassen und dauerhaft verändern (Abstand halten, Handhygiene und öfter mal eine Maske auf), dann werden Influenza & Co auch in den nächsten Jahren weniger "Opfer" finden. Spricht man dann von SARS2-bedingter "Untersterblichkeit"?
 
Kinder als neue Superspreader?

Österreich sperrt die Schulen auf und gerade jetzt erreichen mich schlechte Nachrichten aus Italien.

Im Dorf Corzano sind bereits 10% der Menschen mit der Variante b117 infiziert, 60% davon sind Kinder aus dem Kindergarten und der Volksschule, der Rest ihre Eltern. Trotz Masken, trotz Vermeidung von Elternstaus beim abholen, trotz geschlossener Cafes etc.

Wer Details wissen will von der Ärztin klickt auf Twitter auf "Thread anzeigen":
 
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luckyshot kommentierte
Wieler spricht von knapp 6% mit b117 Infizierten in DE, Tendenz steigend...

“Schwerer Verlauf von Corona-Erkrankung durch neue Variante
+++ 10.15 Uhr: Die Variante B117 könne unter Umständen auch zu einem schwereren Verlauf einer Covid19-Erkrankung führen. Bislang sei die Variante in 13 Bundesländern nachgewiesen worden, etwas weniger als sechs Prozent der Infektionen gehen auf die Variante zurück, allerdings steige der Anteil.

Die neuen Corona-Varianten „dominieren das Geschehen noch nicht“, so Wieler. Es sei aber damit zu rechnen, dass sie in Zukunft noch häufiger vorkommen. Die Pandemie sei durch die Varianten gefährlicher geworden, erklärt Wieler. Das Entstehen von neuen Varianten müsse verhindert werden, die aktuellen genau beobachtet. Dazu soll beitragen, dass mehr Proben kontrolliert und überwacht werden.“

(Quelle: https://www.fr.de/panorama/live-tic...-wieler-lage-pressekonferenz-zr-90192697.html)
 
HaDiDi kommentierte
Die Entstehung von neuen Mutanten wird wohl nicht zu verhindern sein,
vielleicht deren Ausbreitung.

Aber jetzt gerade entstehen sicherlich neue Mutanten in Indien und nicht nur da.
 
falconeye kommentierte

Ja, die genaue Zahl lautet 5.8% in KW 4. Ich bereite hierzu gerade ein eigenes Posting mit aktualisierter Hochrechnung vor.
 
Update 6. Februar 2021

Germany
New Cases 05.02.2021: 10835
Weekly average: 9854
7 day incidence: 83,1
Rt: 0,89 (0,80 - 0,98)
Forecast 05.03: 4314 (1945 - 9570)
Alert Value A: 1,24 very high risk



Die Fallzahlen fallen langsam, aber stetig, weiter. Soviel wissen wir ja auch aus den Nachrichten.

Die Zahl der Testungen ist nicht weiter gefallen, die Positivenrate liegt bei der 8.5%, der Wert von Rt (0,89) ist also nicht (mehr) zu korrigieren. Er ist stabil. Ohne die neue Variante B117 liegt (bzw. läge) er (nach meinen Berechnungen, s.u.) bei 0,88.

Die Zahl der Toten ist leicht gestiegen, von ca. 650 auf ca. 750 und sank zuletzt wieder auf 720. Diese "Delle" zeichnet die Entwicklung der Fallzahlen 3 Wochen zuvor nach und bestätigt, dass sich zwischen Weihnachten und Neujahr tatsächlich zwischenzeitlich weniger infiziert hatten. Dies wiederum bedeutet, dass das berufliche Umfeld eine große Bedeutung für das Infektionsgeschehen hat. Man reglementiert Freizeitaktivitäten halt stärker, weil dies die geringeren wirtschaftlichen Folgen hat, nicht, weil Freizeitaktivitäten per se problematischer wären.

Bei Rt von 0.9 wäre eine Inzidenz von 50 ca. am 24. Februar (Mitte KW8) erreicht. In einem zweiten Posting werde ich aber darlegen, warum dies eher nicht geschehen wird.
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Ausland, bitte aufklappen ...
 
Forecast der B117 Variante



Ich hatte hier ja schon einmal einen Forecast der B117-Variante gepostet. Inzwischen liegen neuere und bessere Daten vor. So hat das RKI publiziert: 1800 von 31k Proben in KW4 (5.8%) waren B117-positiv.

Legende:
  • orange: Inzidenz insgesamt (7-Tage/100k)
  • grün: Inzidenz ohne B117
  • magenta: Inzidenz nur B117
  • blau: Anteil % der B117-Variante

Es sind vier Datenpunkte bekannt (3x orange (KW 3-5, 1x blau). Ich habe mein Modell entsprechend kalibriert. Ich nehme ein ∆Rt=+0.30 für die B117-Variante an, das liegt im unteren Bereich der besten Publikationen hierzu. Es ergeben sich die folgenden Parameter: Rt(ohne B117)=0.88, Rt(B117)=1.18, aktuelle Inzidenzen: 83(gesamt), 75(ohne B117), 9.2(B117).

Demnach sinkt die Inzidenz noch 1 Monat weiter bis ca. zum 6.März. Aber langsam und nur bis auf 55. Danach steigt sie wieder an, und wir erreichen Ende April / Anfang Mai wieder dunkelrote-Farben in der RKI-Karte (250+).

Diese Modellrechnung ist natürlich nur korrekt, soweit die Annahmen stimmen, also keine Lockerungen, eine konstante Kooperation der Bevölkerung und kein positiver saisonaler Effekt im Frühling. Der Effekt der Impfungen bis in den April/Mai wird ohnehin noch eher klein sein.

Kurzfassung: Wer auf eine Inzidenz <50 für Lockerungen wartet, könnte enttäuscht werden.

Portugal und Irland zeigen aber auch, dass Rt auch mit B117 auf unter 1 gedrückt werden kann. Es verursacht halt nur noch größere (wirtschaftliche) Schäden.
 
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Kommentar
falconeye kommentierte

Eine Abschätzung der Sache halber: Die IFR (von ca. 10% bei 80J) reduziert sich ca. auf 1/10 je -20J. Erreicht bei 20J also ca. 0.01%. Von ca. 25 Mio. bis 25J sterben also ohne Impfung ca. 2500 oder weniger, das sind aktuell die Corona-Toten dreier Tage. Mit einer dringend anzuratenden Impfung auch in dieser Altersgruppe entsprechend noch weniger.

Zum Vergleich: Das Sterberisiko pro Jahr ist mit 10J ca. 0.005%, mit 20J ca. 0.05%, mit 40J ca. 0.1%. Auch ohne Impfung steigt es mit Covid bei 20J nur um ca. +20% (zum Vergleich: bei 60J um ca. +100%). Nicht-pharmazeutische, am Ende aus epidemiologischen Gründen aber ohnehin vergebliche, Interventionen zum Schutze einer impfunwilligen, jungen Bevölkerung sind daher nicht darstellbar. Ich denke auch nicht, dass dies nur eine Meinung ist.
 
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VisualPursuit kommentierte
Religiöser Fundamentalismus hat noch nie etwas Gutes hervorgebracht.
 
falconeye kommentierte

Religiöser Fundamentalismus hat noch nie etwas Gutes hervorgebracht.
Ist das geschichtlich belegt?
Die katholischen Missionare z.B. haben womöglich nicht nur Böses geleistet ...
Vielleicht meintest Du aber auch: "Ich finde religiösen Fundamentalismus nicht gut" ...?
 
VisualPursuit kommentierte
Sagen wir: "Sie hatten einen sehr miesen Kosten-/Nutzenfaktor."
 
Furby kommentierte


Ist das geschichtlich belegt?

JA, ist aber hier OT, weil es mit Corona nichts zu tun hat, wenn man mal die religiösen Veranstaltungen ignoriert, bei denen sich massenhaft Menschen angesteckt haben. Daher darf ich hier den Beweis nicht antreten, sonst schlägt ROTSTIFT-Anja erbarmungslos zu.
 
5-6 Tage Schnee- und Winterchaos
und Deutschland rutscht in etwa zwei Wochen unter eine Inzidenz von 50...

da werden dann immer lauter Corona-Lockerungen verlangt.
 
2 Kommentare
bernhard64 kommentierte
Fürchte ich ohnehin ...
Bei uns in der Mitte ist schon kein Schnee mehr, nur ein wenig glatt. Alles halb so dolle ...
 
Furby kommentierte
Das glaub' ich noch nicht. Hier im nördlichen Rheinland Pfalz ist die Inzidenz schon seit längerem unter Hundert, lediglich im Kreis AK schon mal knapp unter 50, dann aber am nächsten Tag wieder bei 70, schon mal ein Tag mit nur 5 Neuerkrankten, am nächsten wieder 33. Eine eindeutige Tendenz nach unten gibt es nicht, obwohl hier nie ein Ausbruchgeschehen wie in Sachsen, Bayern oder NRW war. Auch irgendwie anders als in Norddeutschland, wo es jetzt doch energisch abnimmt. Hier in RP sind noch keine Mutanten nachgewiesen (lt HEUTE/ZDF Von gestern), ich weiß aber nicht, ob es daran liegt, wie hier sequenziert und nachverfolgt wird
 
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Nachbarn ...

Mir machen immer noch 2 Hotspots unserer näheren Nachbarn Sorgen ...
  • Südtirol (Bozen) mit einer 7-Tages Inzidenz von 811/100k. Das benachbarte Osttirol liegt auch bei 470, das aktuell diskutierte Schwaz in Tirol an unserer Grenze nur 234.
  • Tschechien, speziell Karlovy Vary (das Dreiländereck mit Sachsen und Bayern) mit 1097!
Der Eintrag lässt sich auf dem RKI-Dashboard muMn ganz gut erkennen. Vermutlich werden hier auch verstärkt die neuen Varianten eingetragen. Eine Herausforderung für Bayern, Sachen und Thüringen.
 
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falconeye kommentierte
Bei der Recherche zu Tschechien
-> https://www.saechsische.de/coronavi...snahmen-funktionieren-nicht-5373548-plus.html
Paywall, hier ein Ausschnitt aus einer anderen Quelle:

bin u.a. in diesem Artikel hängengeblieben:
-> https://www.saechsische.de/coronavi...-lockerung-neuinfektionen-schule-5176217.html
[Grafik bei Zeitstempel 8.2. 5:47 - aber wahrscheinlich analog an jedem Tag]
Dort sind die Fallzahlen analog zur RKI-Karte farbcodiert, aber mit ganz anderen Farben: Rot beginnt erst bei 200, nicht 50. Auch so entstehen Meinungen

Hier die Grafiken -> https://www.nikon-fotografie.de/com...egen-coronavirus-abgesagt.295040/post-2792939
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi kommentierte
In Österreich ist der ärztliche Konsens, wann volle Immunität eintreten sollte: drei Wochen nach der zweiten Impfung....

Bei jungen, gesunden Menschen wird das auch so sein, bei Senioren mit entsprechenden Vorerkrankungen, kann die Immunantwort auch schwächer ausfallen.

Man muss diesen Fall natürlich genau untersuchen - wenn die Senioren vor einem schweren Verlauf geschützt sind, wäre das auch schon ein ziemlicher Erfolg.

Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass Corona auch nach den Impfungen nicht vorbei ist. Es werden neue Mutanten entstehen, wir werden Auffrischimpfungen brauchen und wir werden mit dieser endemisch werden Krankheit leben müssen.
 
ernst.w kommentierte

Klar, aber nach längstens einer Woche kann der Schutz noch nicht „bestmöglich“ (je nach Altersgruppe) sein.
 
HaDiDi kommentierte
falconeye kommentierte
Ich hatte das Posting bewusst nicht direkt kommentiert, um ihn erst mal so stehen zu lassen.

Erstens, was in der DPA-Originalmeldung nicht steht, es handelt sich um das Altenheim St. Marien https://www.haus-st-marien-belm.de/haus-st-marien .
Ich konnte keine Belegungszahl finden, aber von den Bildern gehe ich von ca. 100 aus. Ferner gibt es eine Tagespflege, die ggfs. auch geimpft wurden, in unbekannter Zahl. Demnach wäre die Wirksamkeit 1 Woche nach der 2. impfung bis zu 85% (falls alle dem Virus ausgesetzt waren). Dies sind weniger als die avisierten 95%, für das es die folgenden Gründe geben dürfte:
  • Hohes Alter der Impflinge
  • Weniger als 2 Wochen Zeit seit der 2. Impfung
  • Mutante B117
Alles im erwartenden Bereich, wenn der Anteil der B117 Mutation nicht 100% wäre. Allerdings wurde das Altersheim vermutlich eher auch mit keiner anderen Variante infiziert, so dass dies auch ein Zufall sein könnte. Es ist richtig, dass die Zeit seit der Boosterimpfung (<12 Tage bis zur Infektion) für einen Effekt noch nicht ausreichte. Aber die Erstimpfung allein sollte eine deutliche Wirkung zeigen.

Aktuell kann ich hieraus noch keine neuen Erkenntnisse ableiten. Aus dem Verlauf der 14 Infektionen werden sich Erkenntnisse ergeben. Daher mein Hinweis jetzt.
 
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Lichtschachtsucher kommentierte
Im Klinikum Calw haben sich über 50 Mitarbeiter und einige Patienten mit einer Corona Mutante infiziert. Davon hatte eine unbekannte Zahl auch schon die erste Impfung. Quelle SWR Nachrichten.
Alle Hygienestandards wurden laut Klinikleitung eingehalten.
 
5 Kommentare
bernhard64 kommentierte
Ähnliches hat man auch schon in den USA (Demokraten vs. Republikaner) und in D (AfD-Anteil) gesehen. Gibt es eine Darstellung für IQ?
 
Timotheos kommentierte
Weniger populistisch ausgedrückt: Man sieht die Auswirkung der grenzüberschreitenden Verflechtung der Arbeitsmärkte im Osten der Bundesrepublik auf das Infektionsgeschehen in den deutschen Landkreisen. Vom Bayrischen Wald bis Usedom. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald sind ganz erheblich Pflegeeinrichtungen betroffen und gerade im Pflegebereich gibt es viele Mitarbeiter, die täglich über die Grenze pendeln. Und dabei handelt es sich nicht um "bräsige Dialektsprecher", die zu ungebildet sind und deshalb das Virus verbreiten, sondern um Menschen, die aufgrund ihres Berufsbildes ständig ganz nah mit den verletzbarsten Menschen unserer Gesellschaft umgehen. Das Übertragungsrisiko ist vermutlich ständig sehr hoch, weil die Palette der AHAL-Regeln schwieriger einzuhalten ist. Schwieriger jedenfalls als bei einem Dienstleister in Westdeutschland im Homeoffice.
 
falconeye kommentierte
Weniger populistisch ausgedrückt
Hab's mal wieder geschafft, mich mißverständlich auszudrücken.

Die linke Karte stammt vom RKI, die rechte Karte von der Sächsischen Zeitung. Beide zeigen das gleiche Infektionsgeschehen, aber malen ihr Bild in ganz anderen Farben. Mir ging es nicht um grenznahe Infektionen - dafür hätte eine Karte gereicht ...
 
Timotheos kommentierte
Ok, akzeptiert. Frieden.
 
häuschen kommentierte



Ich dachte mir das wohl, es gibt halt nur eine Legende - das verwirrt.
 
Wer die Situation in Tirol verfolgen möchte (Ausreise ab Fr. nur mit Test), speziell Schwaz: Hier ist ein dashboard nur des Landes Tirol, herunter auf Gemeindeebene


Man kann dort teilweise jeden einzelnen Fall sehen. In der Gemeinde Schwaz gibt es aktuell 23 aktive Fälle, im Bezirk Schwaz 195. Es soll 163 Fälle der Südafrika-Variante geben, aber sicher nicht alle in der Gemeinde Schwaz ...

Tirol hat 754'705 Einwohner.
 
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3 Kommentare
ernst.w kommentierte
Nein, das waren schon gestern offiziell bekanntgegeben 293 Fälle der südafrikanischen Mutation in Tirol, hunderte weitere Verdachtsfälle werden gerade sequenziert.
 
T
Tom.S kommentierte
Es gibt insgesamt 400 Verdachtsfälle wovon 290 bestätigt sind. Von den 290 bestätigten sind 120 aktiv erkrankt und 170 genesen. 110 Covid-pos Fälle werden noch sequenziert. Darüber hinaus gibt keine Verdachtspunkte im Hinblick auf die Südafrika Variante. Es werden aber nun unabhängig von der Verdachtslage alle pos. Tests auch einer Sequenzierung unterzogen.
 
falconeye kommentierte

"Laschet-Land" oder machbar ??
wie sieht es in den anderen Bundesländern aus ???
 
Kay kommentierte
Wenn kein Impfstoff geliefert wird, brauchen wir solche Berechnungen nicht. Und wenn genug da ist, auch nicht.
Die Überlegungen sollten besser helfen, das Zeug überhaupt an Land zu bekommen !
 
HaDiDi kommentierte
Kay
Da hast Du natürlich Recht.

Wenn Frau Merkel ihre Abneigung gegen Putin überwinden würde, könnte Deutschland nächste Woche mit Sputnik impfen. Millionenfach ohne Probleme eingesetzt und als Zwei-Vektor-Vakzin mit hoher Wahrscheinlichkeit wirkungsvoller als AstraZeneca.

Aber Frau Merkel favorisiert den längeren Lockdown.... irgendwie wird man ja wohl noch die BRD kaputt kriegen.
 
AnjaC kommentierte
Das haben wir jetzt wirklich an anderer Stelle in diesem Thread rauf- und runterdiskutiert. Lass es doch bitte einfach oder bleibe an der entsprechenden Kommentarstelle im Thread. Behauptungen werden nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt. Mehr topic übrigens auch nicht.
 
HaDiDi kommentierte
Das haben wir jetzt wirklich an anderer Stelle in diesem Thread rauf- und runterdiskutiert.

Andiskutiert, maximal.
Und was ist seitdem passiert? Nix.

Wurde Sputnik mittlerweile in einer deutschen Notfallzulassung freigegeben? Hat Merkel bei Putin angerufen und ihn um Hilfe gebeten? Nöö. Stattdessen geht der Lockdown in die nächste Runde - dann über 4 Monate durchgehend. Richtig super und natürlich alternativlos.

Vielleicht bin ich ja auf dem völlig falschen Dampfer, aber ich dachte immer, es geht primär darum schwere Verläufe und Tote zu verhindern. Dabei helfen Impfstoffe, sicherlich auch Sputnik, von mir aus auch die Sino-Impfstoffe. Warum werden die nicht kurzfristig beschafft? Natürlich ginge das , wenn man denn wollte.

Die zweite Zielsetzung sollte eigentlich sein, Lockdown-Maßnahmen, durch technische und organisatorische Maßnahmen zu ersetzen, um so ein möglichst normales, gesellschaftliches Leben zu ermöglichen und nicht ganze Wirtschaftszweige in den Ruin zu zwingen. Passiert das?- Ich kann es nicht erkennen.

Das was derzeit in Deutschland passiert ist völlig phantasielos und unkreativ, hat aber das maximale Zerstörungspotential für die Volkswirtschaft. Was meist Du wo Deutschland stehen wird, wenn irgendwann im Sommer/Herbst das Insolvenzgesetz wieder gilt und das Kurzarbeitergeld ausläuft? Und wie viele Tote sind zu beklagen, die durch den früheren Einsatz von FFP2 Masken, Lüftungssystemen, flächendeckende Antigenschnelltests und schnelleres Impfen hätten verhindert werden können. Tübingen und Rostock zeigen eindrucksvoll, dass man Tote verhindern kann und Risikogruppen wirksam schützen kann.

Wer übernimmt die politische Verantwortung für viele tausend Covid-Tote, die man durch andere Maßnahmen und ein intelligentes Management hätte verhindern können?
 
AnjaC kommentierte
Du weißt ganz genau, was ich meine und Du weißt auch ganz genau, welche Diskussionstrategie Du hier fährst.

Soll ich jetzt wirklich nochmal runterbeten, was wir weiter oben schon besprochen haben? Es mag ja sein, dass du mit dem Zulassungsprocedere in D nicht einverstanden bist. Aber eben das und warum es so ist, wie es ist, haben wir bereits diskutiert. Also warum die erneute Nachfragerei "was ist seither passiert? Warum macht man nicht..."

Ganz ehrlich: siehe oben! Da findest Du dann auch meine Info, dass man sich in D und in der EMA bereits mit Sputnik beschäftigt.

Und für alle weiteren Äußerungen gilt erneut zum drölften Mal die Erinnerung: Kennzeichne sie als Deine eigene Meinung. Es sind keine Fakten, es sind insbesondere die Zukunft betreffende Spekulationen.
 
  • Was ist bei der mutierten Variante anders?
  • Wird das Virus gefährlicher?
  • Was begünstigt Mutationen?
  • Wie verbreitet ist die neue Variante schon in Deutschland?
  • Wirkt die Impfung trotzdem?
  • Was bedeutet das für die Bekämpfung der Pandemie?
  • Kann man Mutationen aufhalten?
Diese Fragen werden hier ausführlich, fundiert und seriös beantwortet:
 
Kay kommentierte
luckyshot kommentierte

...Bisher mussten sie aber durch geschultes Personal angewendet werden....

Jain...
Was “geschultes Personal“ ist, ist Auslegungssache. In den Testteams nehmen Medizin- und Zahnmedizinstudenten nach einer Kurzeinweisung die Abstriche.
Im Moment haben die Gesundheitsämter scheinbar genügend Studenten, denn es werden Bewerber abgelehnt. Ganz unmöglich wäre mMn also der Einsatz geschulter Leute auch noch in anderen Situationen nicht (Schulen, Hotels, Kinos, Thater, Konzerte usw.).
Die Schnelltests zur Eigenanwendung könnten das Ganze dann nochmal zusätzlich vereinfachen (eine minimale Anzahl falsch negativer Ergebnisse vorausgesetzt).
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte

Die Schnelltests zur Eigenanwendung könnten das Ganze dann nochmal zusätzlich vereinfachen
Ich denke, der Hauptvorteil ist die Herabsetzung der Hemmschwelle zum Testen.

Ich besitze Antigen-Schnelltests und die Anwendung ist für intelligente Menschen ziemlich einfach. Aber der Abstrich ist unangenehm. Einige haben den Abstrich schlicht verweigert (Kinder sind hier besonders spannend ).

Diese neuen Tests werden die Bereitschaft zum Testen vor persönlichen oder beruflichen Treffen enorm erhöhen, preisliche Attraktivität vorausgesetzt.
 
luckyshot kommentierte


Ja absolut, die Hemmschwelle für einen “richtigen“ Abstrich ist hoch...
 
Georgie1956 kommentierte


Wenn ich mich rcht erinnere, war doch mal die Rede von einem Selbsttest zum "Draufspucken". Wie siehts denn damit aus? Da wäre die Hemmschwelle doch (auch bei Kindern) sehr niedrig.
 
Umsetzung der gestrigen Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz in Bayern:
Verlängerung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreisequarantäne-Verordnung bis 7. März 2021 / vorsichtige Öffnung von Schulen und Kitas ab 22. Februar 2021 in Gemeinden mit Inzidenz < 100/ Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre in Gemeinden, deren Inzidenz seit 7 Tagen < 100 ist

Bericht aus der Kabinettsitzung (pdf)

Pressekonferenz dazu:
 
Kommentar
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