Und wo stehen wir jetzt? Gestern bei 26.700 Neuinfektionen und 600 Toten an nur einem Tag....
Heute sind es schon knapp 30.000 Neuinfektionen!
Die Kontakte müssen drastisch reduziert werden, und zwar sofort!
Die Weihnachtstage dürfen deshalb m. E. keinesfalls von den spätestens jetzt notwendigen verschärften Maßnahmen ausgenommen werden.
Am nächsten Sonntag werden wir ja erfahren, welche Beschlüsse die Ministerpräsidenten der Länder angesichts dieser katastrophalen Situation fassen. Ob sie überhaupt fähig und willens sind, das Notwendige gemeinsam zu tun und durchzusetzen oder ob sie es wieder hauptsächlich mit den bislang ziemlich fruchtlosen Appellen an die Bevölkerung bewenden lassen.
Gruß
Hans
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Kommentare
Ich bin auch überrascht über diese massive kollektive Disziplinlosigkeit. Es zeigt aber deutlich, dass die "Politik" zu einem Teil der Bevölkerung die Verbindung verloren hat. Die Zuchtmeister-Methode wird nicht funktionieren, schon gar nicht für die nächsten drei Monate. Dann habt ihr nicht nur eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise, sondern auch eine tiefe gesellschaftliche Krise.
Man muss schon analysieren, was in den letzten Jahren alles falsch gelaufen ist und warum so viele Menschen sich von dem politischen Personal abwenden. Die Politik muss endlich mal professionell arbeiten.
Kurzfristig müssen (technische und organisatorische) Maßnahmen umgesetzt werden, die die Altenheime wirksam schützen.- Dass so etwas prinzipiell geht, zeigt Palmer in Tübingen. Maßnahmen müssen zudem stringent und epidemiologisch nachvollziehbar sein. Museen und Restaurants mit Hygiene-Konzept sind keine Hochrisiko-Location. Der ÖNP, ohne Abstand, da schon eher.... der Bürger merkt wenn etwas nicht logisch ist, wenn es nur Effekthascherei und operative Hektik ist, wenn sich Politiker für die anstehenden Wahlen in Stellung bringen.
Zudem braucht es auch eine Mittelfriststrategie. Jetzt ein harter Lockdown und danach steigen die Infektionszahlen wieder, was soll der Quatsch.
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Ich bin doch auch nicht gegen einen harten Lockdown, jetzt gibt es dazu kaum Alternativen. Aber wir beide wissen, dass dieser nicht notwendig wäre, wenn man im Sommer und Herbst seine Hausaufgaben gemacht hätte.
Und was kommt nach den drei Wochen hartem Lockdown? Wie hält man dann die Zahlen auf dem niedrigeren Niveau? Kennst Du das Gesamtkonzept? Ich kenne kein Konzept, es gibt keins, man fährt auf Sicht, ohne Planung und Strategie.
Anfang Feb sind dann wieder 70% für einen harten Lockdown, ist das wirklich die Lösung?
Und was kommt nach den drei Wochen hartem Lockdown? Wie hält man dann die Zahlen auf dem niedrigeren Niveau? Kennst Du das Gesamtkonzept? Ich kenne kein Konzept, es gibt keins, man fährt auf Sicht, ohne Planung und Strategie.
Anfang Feb sind dann wieder 70% für einen harten Lockdown, ist das wirklich die Lösung?
meiner Meinung nach bräuchten wir nicht zwingend neue Beschlüsse,
es müssten endlich die bestehenden Beschlüsse konsequent durchgesetzt werden.
Nach einem Bericht aus Berlin gestern im Ersten wundert mich nichts mehr.
Menschenmassen auf einem Glühwein-Wanderweg kein Abstand keine Masken
weit und breit keine Polizei oder Ordnungsamt
(dürfen die nicht oder wollen die nicht ???? )
Augenscheinlich gibt es zu viele Mensch die sich nur an Regeln halten wenn sie
damit rechen müssen kontrolliert zu werden und dann ein saftiges Bußgeld zahlen müssen.
Es würde mich nicht wurden wenn wir ab Montag einen harten Lockdown haben und man Weihnachten
so wie angedacht in die Tonne hauen kann.
Der Dank geht dann an den mündigen Bürger