Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Und wo stehen wir jetzt? Gestern bei 26.700 Neuinfektionen und 600 Toten an nur einem Tag....

Heute sind es schon knapp 30.000 Neuinfektionen!
Die Kontakte müssen drastisch reduziert werden, und zwar sofort!
Die Weihnachtstage dürfen deshalb m. E. keinesfalls von den spätestens jetzt notwendigen verschärften Maßnahmen ausgenommen werden.

Am nächsten Sonntag werden wir ja erfahren, welche Beschlüsse die Ministerpräsidenten der Länder angesichts dieser katastrophalen Situation fassen. Ob sie überhaupt fähig und willens sind, das Notwendige gemeinsam zu tun und durchzusetzen oder ob sie es wieder hauptsächlich mit den bislang ziemlich fruchtlosen Appellen an die Bevölkerung bewenden lassen.

Gruß
Hans
 
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4 Kommentare
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Hans
meiner Meinung nach bräuchten wir nicht zwingend neue Beschlüsse,
es müssten endlich die bestehenden Beschlüsse konsequent durchgesetzt werden.
Nach einem Bericht aus Berlin gestern im Ersten wundert mich nichts mehr.
Menschenmassen auf einem Glühwein-Wanderweg kein Abstand keine Masken
weit und breit keine Polizei oder Ordnungsamt
(dürfen die nicht oder wollen die nicht ???? )
Augenscheinlich gibt es zu viele Mensch die sich nur an Regeln halten wenn sie
damit rechen müssen kontrolliert zu werden und dann ein saftiges Bußgeld zahlen müssen.
Es würde mich nicht wurden wenn wir ab Montag einen harten Lockdown haben und man Weihnachten
so wie angedacht in die Tonne hauen kann.
Der Dank geht dann an den mündigen Bürger
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte


Ich bin auch überrascht über diese massive kollektive Disziplinlosigkeit. Es zeigt aber deutlich, dass die "Politik" zu einem Teil der Bevölkerung die Verbindung verloren hat. Die Zuchtmeister-Methode wird nicht funktionieren, schon gar nicht für die nächsten drei Monate. Dann habt ihr nicht nur eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise, sondern auch eine tiefe gesellschaftliche Krise.

Man muss schon analysieren, was in den letzten Jahren alles falsch gelaufen ist und warum so viele Menschen sich von dem politischen Personal abwenden. Die Politik muss endlich mal professionell arbeiten.

Kurzfristig müssen (technische und organisatorische) Maßnahmen umgesetzt werden, die die Altenheime wirksam schützen.- Dass so etwas prinzipiell geht, zeigt Palmer in Tübingen. Maßnahmen müssen zudem stringent und epidemiologisch nachvollziehbar sein. Museen und Restaurants mit Hygiene-Konzept sind keine Hochrisiko-Location. Der ÖNP, ohne Abstand, da schon eher.... der Bürger merkt wenn etwas nicht logisch ist, wenn es nur Effekthascherei und operative Hektik ist, wenn sich Politiker für die anstehenden Wahlen in Stellung bringen.

Zudem braucht es auch eine Mittelfriststrategie. Jetzt ein harter Lockdown und danach steigen die Infektionszahlen wieder, was soll der Quatsch.
 
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Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Na ja so schlecht steht die "Politik" bei der Mehrheit der Bevölkerung nicht ( wie Du es gerne hättest ;) )
Nach einer letzten Umfrage ( werde den Link nicht zu RP-Online setzten da nur mit ABO zu lesen) sind über
70% der Befragten für einen harten Lockdown.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich bin doch auch nicht gegen einen harten Lockdown, jetzt gibt es dazu kaum Alternativen. Aber wir beide wissen, dass dieser nicht notwendig wäre, wenn man im Sommer und Herbst seine Hausaufgaben gemacht hätte.

Und was kommt nach den drei Wochen hartem Lockdown? Wie hält man dann die Zahlen auf dem niedrigeren Niveau? Kennst Du das Gesamtkonzept? Ich kenne kein Konzept, es gibt keins, man fährt auf Sicht, ohne Planung und Strategie.

Anfang Feb sind dann wieder 70% für einen harten Lockdown, ist das wirklich die Lösung?
 
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4 Kommentare
Heide 2
Heide 2 kommentierte
Mein Mann mußte seinen Ausweis vorlegen. Name u Anschrift wurden notiert.
So ist später nachvollziehbar wo kassiert werden kann und wo nicht.
 
Wölkchen
Wölkchen kommentierte
Vor einer Apotheke im Einkaufzentrum, ist ein Stand aufgebaut und es werden
3 Masken an Leute verteilt, die optisch über sechzig sind - notiert wird dort nichts.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Ich war eben in der Apotheke, hab mit meinem Perso gewedelt, aber die Dame winkte ab (ich hatte gehofft durch die Maske jünger auszusehen....). Mein Name (keine Adresse) wurde dann auf eine Liste geschrieben und ich bekam meine Masken.
 
Kay
Kay kommentierte
Der Eindruck soll vielleicht erweckt werden. Ist aber relativ durchschaubar, dass es keine Datenbank gibt.
 
Kommentar
Es liegt an jedem Einzelnen von uns. WIR müssen unsere Kontakte reduzieren. Das könnten wir auch tun, ohne dass ein Lockdown verordnet wird.

Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Aber warum gelingt es uns nicht, die Kontakte von zur Zeit 40 Prozent auf das mindestens geforderte Maß von 60 Prozent zu reduzieren?

Ich denke, das hat auch etwas mit allgemeinmenschlichen psychosozial bedingten Verhaltensweisen zu tun, nämlich der subjektiven Gefahreneinschätzung bei Kontakten mit Fremden einerseits und bei Kontakten mit Verwandten und Freunden andererseits.

Bei Fremden sind wir vorsichtiger, halten die Abstandspflicht peinlich genau ein, schützen uns durch Tragen einer Mund-Nasenmaske usf.

Bei Freunden und Verwandten sehen wir keine so große Gefahr, und vernachlässigen dann eher mal die Vorsichtsmaßnahmen.
Außerdem haben wir das Gefühl, dass es sich ja nur um einige wenige Kontakte im kleinen Kreis handelt, die sich nicht so schlimm auswirken können.
Aber das ist ein Irrtum, denn wenn wir alle privaten Kontakte in Deutschland zusammennehmen, dann ist ja doch die gesamte Bevölkerung unseres Landes beteiligt - und damit auch alle Virenträger, die Infektionen verbreiten können.

Gruß
Hans
 
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5 Kommentare
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Laut einer Umfrage halten 15 % der Bundesbürger den Corona-Virus für einen Fake und halten sich daher nicht an die Maßnahmen.
15 % sind "ein geringer Prozentsatz", aber immerhin "jeder Siebte" - 15 % von 81 Millionen sind 12 Millionen!
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Ja, aber damit machst du etwas, was wir laut Anja vermeiden sollten - nämlich, immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, anstatt uns mit unseren eigenen Verhaltensweisen zu befassen.
Es ist ja psychologisch gesehen soo entlastend und das eigene Selbstwertgefühl erhebend, wenn man im Abwärtsvergleich andere als Ignoranten, Deppen, Vollpfosten etc. bezeichnen kann.
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Sehe ich anders. Wenn 85% alles tun um eine Infektion zu vermeiden,
dann muss man sich überlegen wie man die restlichen 15% erreicht,
denn ganz offensichtlich sind die das Zünglein an der Waage.

Denken wir an Ischgl zurück. Ein einzelner infizierter Barmann.
85 Tote können auf diesen einen Barmann zurückgeführt werden.
Erreichen wir ein Drittel dieser 15%, dann reicht es vielleicht um
die Pandemie einzuhegen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn 85% alles tun um eine Infektion zu vermeiden,

Das ist leider zu optimistisch gedacht. 15% mögen renitent sein, verstoßen bewusst gegen die Corona-Regeln, aber unter den verbleibenden 85% gibt es auch viele, die mal nachlässig sind, unüberlegt handeln, oder intellektuell eben nicht in der Lage sind "alles" zu tun, um Infektionen zu vermeiden.

Auch außerhalb der Renitenten findet Freund Covid viele "Opfer".
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ihr habt alle nicht unrecht. Es funktioniert nur, wenn wir konsequent alle Maßnahmen miteinander kombinieren, denn keine von ihnen schützt zuverlässig zu 100%. Das ist das "Schweizer Käse Modell", die Grafik habt ihr bestimmt schon mal gesehen. Es reicht halt nicht, immer Maske zu tragen. Immer Abstand halten funktioniert auch nicht, vor allem, weil einem wie beim Autofahren immer mal wieder jemand in den "Sicherheitsabstand" reingrätscht. Und auch das Händewaschen oder -desinfizieren ist nicht immer so möglich, wie es sein sollte. Oder wir vergessen es, wenn wir nach Hause kommen und machen erst was anderes, was dringend erscheint. Es gehen immer noch zu viele Menschen zur Arbeit, anstatt Home Office erlaubt zu bekommen, obwohl es möglich wäre. Die Schulen haben (hatten) auf. Da ist viel Bewegung im öffentlichen Raum und im ÖPNV. Mir bleibt manchmal auch nichts anderes übrig, als mit Rollator Bus zu fahren - ich kann mich nämlich leider im Taxi nicht nach hinten setzen. Da sind viele Momente, in denen der Schweizer Käse zu viele Löcher hat.

Und es ist imho nicht in den Köpfen, dass bei steigenden Infektionszahlen und den jetzigen Temperaturverhältnissen unser Verhalten nochmal einer Anpassung bedarf. Wir haben uns nach den langen Monaten an vieles gewöhnt und es ist ein Automatismus geworden. Der muss aber jetzt nochmal angepasst werden. Die Bedingungen haben sich verschlechtert, also muss sich unser Verhalten verbessern. Ich weiß nicht, wie oft einer von uns beim Heimkommen nach dem Einkauf "Hände!" ruft, wenn der andere am Desinfektionsspender im Flur vorbeiläuft, um sich schon mal schnell die Brille oder die Nase zu putzen oder ans klingelnde Telefon zu gehen.

Und natürlich hat sich im Sommer eingeprägt, dass das ja alles schon so reicht, weil die Zahlen da so schön niedrig waren. Das ist die Gefahr bei Hammer & Dance, wenn man wieder zum Hammer wechseln muss. Ich finde es auch einfacher, mein Verhalten grundlegend zu ändern und dann so beizubehalten als nach einer Lockerung wieder zurückzukehren zu strengeren Regeln. Was einem in Fleisch uns Blut übergeht, darüber muss man eben nicht mehr nachdenken. Das hat weniger mit dem Intellekt als mit Psychologie zu tun. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und Anpassungen fallen schwer und sind fehlerbehaftet.

Ja, und klar müssen wir überlegen, wie wir die restlichen x % erreichen, die sich bewusst nicht an die Regeln halten wollen. Das funktioniert im Kleinen, für jeden Einzelnen von uns imho nur über öffentliches Ansprechen, ich hab den Effekt weiter oben schon mal erwähnt. Mehr Überzeugungsarbeit kann ich alleine nicht leisten. Aber das mach ich und habe auch schon erlebt, dass es andere tun oder dass man einander dann beisteht im gemeinsamen Bemühen. Jetzt könnt ihr sagen "ob ich den oder die jetzt anspreche oder nicht - das bewirkt doch nichts". In meine: wir können alleine keine Berge versetzen, aber wenn jeder Steinchen umdreht, erreichen wir auch etwas. Und aufgeben, weil der Berg so groß ist, heißt kapitulieren. Das wiederum würde sich auf meine psychische Gesundheit negativ auswirken - und wenn ich es aus keinem anderen Grund täte, aus diesem definitiv schon.
 
Update 12. Dezember 2020

Germany
New Cases 11.12.2020: 27217
Weekly average: 22399
7 day incidence: 188,9
Rt: 1,21 (1,06 - 1,38)
Forecast 08.01: 47143 (16947 - 131144)
Alert Value A: 1,78 very high risk

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Mein Modell schlägt deutlich Alarm!
Die Seitwärtsbewegung ist vorbei, das exponentielle Wachstum ist zurück :(
Seit letzter Woche ist mein Alarmlevel A von 1.43 auf 1.78 stark gestiegen, wenn es so weiter geht, haben wir nächste Woche den Zustand 2.13 out of control! Für ein beherztes Handeln bleibt keine Zeit bis nach Weihnachten! Ich sage ab nächster Woche einen bundesweit verfügten strikten Lockdown über Weihnachten in den Januar voraus. Reagiert die Politik nicht, liegen die täglichen Neuinfektionen Anfang Januar bei 50.000.

Parallel ist mein Dunkelzifferindikator erneut gestiegen, auf 2.4, die täglichen Toten im Wochenmittel liegen bei 427.

In den letzten Tagen scheint sich diese Erkenntnis in der offiziellen Politik übrigens durchzusetzen. Vor allem Viola Priesemann (mein Lieblings Theoretischer Physiker) macht auf sich aufmerksam. Kürzlich hat sie es sehr einfach zusammengefasst: Bei einem Waldbrand lässt man es auch nicht auf einem "kontrollierten" Niveau brennen, sondern löscht es, solange man es noch schafft.
 
1 Kommentar
falconeye
falconeye kommentierte
In Österreich, Italien, Spanien entwicklen sich die Dinge aktuell besser als in D, in Frankreich und UK etwa gleich, in der Schweiz und den USA schlechter.
Austria
New Cases 11.12.2020: 2893
Weekly average: 2762
7 day incidence: 218,2
Rt: 0,83 (0,79 - 0,87)
Forecast 08.01: 755 (526 - 1085)
Alert Value A: 1,33 very high risk

Switzerland

New Cases 11.12.2020: 5136
Weekly average: 4191
7 day incidence: 342,3
Rt: 1,08 (1,00 - 1,16)
Forecast 08.01: 6731 (3905 - 11604)
Alert Value A: 1,98 very high risk

Italy

7 day incidence: 193,7
Rt: 0,83 (0,78 - 0,89)
Alert Value A: 1,39 very high risk

France

7 day incidence: 122,1
Rt: 1,12 (0,99 - 1,27)
Alert Value A: 1,60 very high risk

Spain

7 day incidence: 97,8
Rt: 0,85 (0,74 - 0,98)
Alert Value A: 0,96 high risk

United Kingdom

7 day incidence: 178,6
Rt: 1,10 (1,01 - 1,20)
Alert Value A: 1,72 very high risk

US

7 day incidence: 443,8
Rt: 1,05 (0,95 - 1,15)
Alert Value A: 2,03 out of control
 
Kompletter Lockdown mit Schliessung aller Geschäfte bis auf Lebensmittelgeschäfte und Apotheken ab 16.12.2020.
Quelle: Pressekonferenz der Bundeskanzlerin um 11:15 Uhr

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Quelle: ZDF Online
 
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Klaus Harms
Klaus Harms kommentierte


Ich denke ja. Aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit darf man trotzdem stellen.
 
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Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Der Lockdown hat den Sinn, Kontakte auf das allernotwendigste Mindestmaß zu beschränken. Das sagt m.E. alles.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Auf Landesebene: Wie Klaus. Die einzelnen Gemeinden
können das allerdings individuell verschärfen.
Praktisch jede Stadt sollte ihre Allgemeinverfügungen online
erreichbar gemacht haben.
 
soulbrother
soulbrother kommentierte

Der Sinn besteht aktuell darin, dass ich allen Kunden, die unbedingt noch einen Irisshooting-Termin vor Weihnachten wünschen (und sich nicht durch vernünftige Argumente und Terminangebote im neuen Jahr davon abbringen lassen), dann eben doch noch "offiziell" einen Termin anbieten darf, ohne gleich eine behördliche Strafe zu riskieren.
Um klarzustellen: Ja ich bin für Verbote von Kontakten, überall dort, wo es nicht so richtig kontrollierbar ist. Das sind definitiv alle "Festivitäten", etc etc.
Aber: Bei bester Kontrolle aller AHA+L Regeln, plus weitere sinnvolle Regularien (z.B. hier keine Überschneidungen bei Kundenterminen, keine Zahlung im Büro, nur Rechnung per Email und andere Kontakt-Reduzierungen...) kann die "Kontrolle" der Virusausbreitung sicher meist ausreichen.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Ich will nicht groß diskutieren, aber...
...alle Kunden, die unbedingt noch ...XYZ... wünschen (und sich nicht ... davon abbringen lassen)...
...diese Leute machen einen guten Teil des Problems aus.
 
Irgendwie wohnen (auch) in meiner Brust zwei Seelen:

Seele 1 sagt mir,
wenn dieser Shutdown nötig ist (und das ist er), dann kann ich ja das gut verstehen und schon jetzt für mich damit anfangen, um so zu helfen.

Also für Kay: Keine Kontakte mehr, außer wirklich notwendig. Ab heute. Eigentlich sogar schon vorher.

Seele 2 sagt mir,
wenn dieser Shutdown nötig ist (und das ist er), dann kann ich ja das gut verstehen und wenigstens die Zeit bis zum 16. noch nutzen.

Also für Kay: Zumindest morgen noch zum Friseur - der ist hinterher geschlossen.


Ich schätze viele Mitmenschen haben Seele 2
und es gibt noch ein ziemliches gerenne diese zwei Tage und für das Virus noch mal einen deutlichen Verbreitungsanstieg.

Besser wäre ein Vernunft-Shutdown von jedem einzelnen Mitbürger vor dem offiziellen angeordneten Shutdown der Regierung!
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich hätte keine zwei Seelen in Brust, bei den hohen Infektionszahlen hätte ich selbst schon seit einigen Tagen 1-2 Gänge zurückgeschaltet. Sich zu infizieren, in Zeiten, in denen die Krankenhäuser schon am Anschlag sind, ist ziemlich ungünstig.

Auf der anderen Seite, wenn ich wieder so einige Regelungen des politischen Personals sehe, verliere ich wirklich den Glauben....

* Warum werden in so einer angespannten Situation nicht täglich das gesamte Personal von Alten- und Pflegeheimen und auch alle Besucher per Antigen-Schnelltest getestet, zudem dürfen Besucher die Heime nur noch mit FFP2 Masken betreten und müssen diese auch aufbehalten.

* Sind Gottesdienste in dieser Phase wirklich notwendig? Wer mit Gott "reden" will, kann das auch zu Hause tun, dann sogar ohne Infektionsrisiko.

* Schulen und Kitas bleiben offen - auch nicht wirklich hilfreich.... aber Internet und Digitalisierung sind ja Neuland. :cry:
 
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VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Wer mit Gott reden will kommt dem mit einer Infektion ggf näher als einem lieb sein kann.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte


Bezogen auf Alten- und Pflegeheime ist das so wie Du forderst (sogar strenger):
(Beispiel ist das Heim in München, in dem meine Schwiegermutter wohnt)

  • Das Senioren- und Pflegeheim darf nur eine Person betreten, die keinen Kontakt zu einer auf Covid- 19 positiv getesteten Person hatte, und keine Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber, Halsschmerzen) aufweist.
  • Das Betreten der Einrichtung durch Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt. Wir weisen darauf hin, dass die Maske während des Aufenthalts im Haus xy durchgängig zu tragen ist.
  • Jede/r Bewohner*in darf pro Tag höchstens einen Besucher empfangen, für höchstens eine Stunde.
  • Als Besucher wird nur zugelassen, wer einen aktuellen negativen Coronatest nachweisen kann (Schnelltest oder PCR-Test). Das Testergebnis kann in schriftlicher oder elektronischer Form vorgelegt werden.
  • Um Ihnen als Angehörige die Situation zu erleichtern, bieten wir im Haus xy sowohl am Dienstag als auch am Freitag in der Zeit von 13.00 Uhr bis 17.45 Uhr im 15-Minuten-Takt kostenlose Corona-Schnelltests an. Bitte vereinbaren Sie hierfür telefonisch über unseren Empfang einen Termin xy.
    Der Schnelltest ist für 48 Stunden gültig. Der PCR-Test darf ab Entnahme nicht älter als 72 Stunden sein.
    Alternativ können Sie auch bei unseren Kooperationspartnern Gemeinschaftspraxis Dr. xy oder bei Dr. xy einen Testtermin ausmachen. Bitte informieren sie sich über die Ihnen damit u.U. entstehenden Kosten.
  • Bitte registrieren Sie sich weiterhin wie gewohnt am Empfang.
  • Besucher*innen, deren Angehörige im Einzelzimmer besucht werden, brauchen keinen Besuchstermin vereinbaren.
  • Wenn Ihre Angehörige in einem Doppelzimmer wohnen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Besuchstermin am Empfang unter der Tel. Nr. xy (der Empfang ist bis 18.00 Uhr besetzt). Für den Besuch, bzw. das Treffen unserer Doppelzimmerbewohner*innen steht ein ausgeschilderter Bereich im Foyer im Erdgeschoss oder die Gartenterrasse zur Verfügung.
  • Die Bewohner*innen dürfen mit ihren Angehörigen auch das Haus verlassen
  • Die Besuche sind von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr möglich.
  • Die Besucher*innen, die eine Person im Einzelzimmer besuchen, können auf die jeweiligen Wohnbereiche entweder mit dem Aufzug fahren oder zu Fuß über das Treppenhaus gehen. Der Besuch findet ausschließlich in dem Einzelzimmer statt, wo der Bewohner wohnt. Benutzen Sie den Aufzug entweder alleine oder mit der Person, die Sie besuchen.
  • Das Aufhalten bzw. Verweilen in anderen Bereichen unseres Senioren- und Pflegeheims ist untersagt.
  • Es besteht eine Abmeldepflicht beim Verlassen des Hauses am Empfang. Folgende Hygieneregeln müssen eingehalten werden:
  1. Das Betreten des Hauses ist nur mit FFP2-Maske erlaubt. Tragen Sie diese auch während Ihres gesamten Besuches
  2. Desinfizieren Sie sich bei Eintritt und Verlassen des Hauses die Hände
  3. Bleiben Sie mit Ihren Angehörigen im Zimmer, im Garten oder im Foyer
  4. Halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Dies gilt auch für Umarmungen!
  5. Vermeiden Sie Kontakt zu anderen Bewohnern und Angehörigen

Und die Schulen haben ab morgen auch zu, die meisten Unis schon seit März, die letzten auch jetzt.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
Ganz besonders interessant finde ich
4. Halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Dies gilt auch für Umarmungen!
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Einschränkend dazu muss ich sagen, dass das bisher nicht in allen Bundesländern so geregelt war. In Bayern ist das Procedere allerdings schon länger Standard. Somit musste dieser Part des Lockdown-Beschlusses für Bayern nicht geändert oder neu angeordnet werden.
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Konferenz dieses Mal relativ kurz, weil sich alle einig waren, das es nun recht schnell und bundesweit einheitlich gehen muß.
Das ist ein wahrer Lichtblick und gefällt mir sehr gut(y).
Meine Befürchtung war eher, dass es wieder einen unseligen Flickenteppich geben würde.
 
Kommentar
Bei uns in der Schweiz ist das ganz anderst:
Da werde ICH (Ü70) GEOPFERT, da wir für das kein Geld haben.
 
1
1bildermacher1 kommentierte
Unser Bundesrat Maurer (für Finanzen zuständig) wörtlich an der Pressekonferenz vom letzten Freitag:

Maurer: «Es ist jetzt schon zu viel. Aber wenn es noch mehr braucht, müssen wir uns weiter verschulden. Wir könnten dann bald einmal die olympischen Spiele auf dem Schuldenberg abhalten, der wird so hoch sein, dass es dort schneesicher ist.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Kaum zu glauben, das in der reichen Schweiz.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Nun, die Schweiz will sich noch gegen den Währungskollaps des Schweizer Franken stemmen. Die EU weiß, dass der Euro den "point of no return" schon lange überschritten hat, nun geht es nur noch um Zeitgewinn, wie lang kann man den Euro-Kaugummi noch ziehen.....


Die Schwarzgeldschieber haben sich doch schon vor 10 Jahren aus der Schweiz verabschiedet, da gibt es weltweit sehr viel bessere Location, vielleicht auch bald vor den Toren der EU, wenn die Engländer ohne Einigung ausscheiden und den Reichen in Europa gute Angebote machen.

Es werden sich noch viele wundern, wer die massive Corona-Verschuldung letztendlich schultern und finanzieren muss. ;)
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Warum, das liegt doch auf der Hand, die welche schon immer den Börsenspekulanten,Banken und Grosskonzernen den Arsch gerettet haben, der Geringverdiener, Facharbeiter, und der untere Mittelstand als Melkkuh der Nation mit seinen Steuern. Hats halt nicht jeder so schön als Rentner im Ausland zu hocken und sich als Mitglied des Sozialstaates abgeseilt zu haben, eigentlich gestellt in einer Reihe mit Sportsgrössen und anderen Prominenten, die halten sich wenigstens bedeckt in ihren Aussagen und spielen nicht den Oberlehrer.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ich erinnere nochmal daran, dass wir hier respektvoll und sachlich miteinander umgehen. Ich weiß, die Nerven sind angespannt oder liegen blank, das ist bei uns zu Hause nicht anders. Trotzdem oder gerade deswegen sollten wir uns hier unterstützen und nicht angehen.
 
Pressetermine heute, zu sehen u.a. bei phoenix

10:00 Uhr Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur aktuellen Corona-Lage
11:30 Uhr Pressekonferenz der Bundesregierung zu den Corona-Beschlüssen nach dem Treffen von Bund und Ländern sowie anderen aktuellen Themen, u.a. mit Steffen Seibert (Regierungssprecher)
13:00 Pressekonferenz Bayern: Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Sozialministerin Carolina Trautner informieren im Anschluss an die Sitzung des bayerischen Ministerrats
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
... niemand sehen will....

Den ÖPNV zu entzerren, würde teuer und man müsste das Hirn anstrengen. Grundsätzlich könnte man zu den Stoßzeiten private Busse einsetzen, für Risikogruppen Taxigutscheine ausgeben, den Gebrauch des privaten Pkw fördern, Parkgebühren in der Stadt reduzieren usw. Wenn man darüber mal nachdenkt, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, die Fahrgastdichte im ÖPMV zu reduzieren und speziell für die Risikogruppen die Infektionsgefahr zu reduzieren.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Zum ÖPNV wurde gestern gesagt, dass man sich von dem Lockdown eben auch dort eine Entzerrung verspricht.
Für meine Stadt kann ich sagen, dass für die Schulbusse zusätzlich nochmal Extra-Busse eingesetzt wurden, um das übliche Gedränge zu verbessern. Wie das in anderen Kommunen aussieht, weiß ich nicht.
Ich musste in der letzten Zeit leider öfter mal zum Zahnarzt und dafür auch den Bus nutzen. Da fährt alle 20 Minuten einer und hier bei uns im Viertel ist es immer ziemlich leer. Die Leute besetzen von selber jeweils nur einen Sitz pro Reihe und das hintereinander auch versetzt. Nur, wenn man von der Stadt aus zurückfährt, kann es z.B. Mittags etwas voller werden. Den Bus habe ich dann einfach ausgelassen, wenn ich das gesehen habe, und den danach genommen. Gewundert habe ich mich aber über die vielen Senioren, die sonst stundenlang in der Fußgängerzone miteinander schwätzen können, aber genau diesen einen Bus unbedingt und dringend nehmen müssen.
 
Fraenker
Fraenker kommentierte

den Gebrauch des privaten Pkw fördern
Da gibt es Möglichkeiten. Z.B. werden wohl jetzt wieder die in ihrer jetzigen Form völlig absurden D-Dorfer Umweltspuren außer Kraft
gesetzt. Klar werden da wieder die üblichen Verdächtigen krakelen, aber im Moment hat in solchen Fragen wieder die Vernunft eine Chance.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte

...Den ÖPNV zu entzerren, würde teuer und man müsste das Hirn anstrengen....

Mit letzterem hat wohl Frankfurts Bürgermeister Feldman ein bisschen Probleme und ersteres ignorierte er...
Er bot die Fahrt in die Innenstadt per ÖPNV verbilligt an, damit mehr Leute zum Weihnachtsshopping kommen.
Erst nach lautem Protest ruderte er zurück...

 
Heide 2
Heide 2 kommentierte

Klar, man hat ja auch nen leeren Kleiderschrank und kann nur fröhlich feiern wenn man einen neuen Weihnachtspullover hat... Lieber Petrus- schicke uns paar Blitze....................
 
Schäuble fängt jetzt an, die Reihenfolge beim impfen in Frage stellen zu wollen.

Auch dabei keine Taten nur Gerede. (Meine Meinung - ich verlier so langsam den Glauben an jegliche Aussage von Politikern schlechthin - mit Ausnahmen).
 
3 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Er hat, soweit ich weiß, nur gesagt, dass man an der Empfehlung der STIKO sicher noch arbeiten würde. Aber ich gebe Dir recht - er hat sich mit seinen Wortmeldungen in der Pandemie in letzter Zeit nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert bzw. - recht untypisch - nicht die richtigen Worte gefunden.
 
Kay
Kay kommentierte
Knapp zusammengefasst:
Erst medizinisches Personal, dann der Rest
(wobei zu raten bleibt, wann die Gefährdungsgruppen dann geimpft werden könnten.
Aber das ist eh wurscht:
Die Glaskugel des Praktikanten sagt, dass die ersten Rücklagen der Impfstoffe 1-3 bis dahin eh verbraucht sind - nach GB jetzt auch USA und Canada).
 
Fraenker
Fraenker kommentierte
Kay

Wer zu spät kommt, den bestraft das Virus. Ich denke, eine einfache Risikobewertung hätte auch bei uns einen angemessen schnellen Impfbeginn nahegelegt.
 
Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Konferenz dieses Mal relativ kurz, weil sich alle einig waren, das es nun recht schnell und bundesweit einheitlich gehen muß.
Das ist ein wahrer Lichtblick und gefällt mir sehr gut(y).
Meine Befürchtung war eher, dass es wieder einen unseligen Flickenteppich geben würde.

Hast Du das aus guten Grunde nach den Erfahrungen von 1933-1945 eingeführte Förderalismus-Prinzip wirklich verstanden?

Anscheinend - so wird es meinem Empfinden nach von den Medien vorangetrieben - soll das im Zuge der Corona-Krise erst diskreditiert und dann entsorgt werden. Die Wortwahl zahlreicher Kommentatoren, von denen Flickenteppich noch einer der harmlosen ist, lassen zumindest darauf schließen.

Gruß

Thomas
 
2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Es zeigt in der Corona-Krise auch ziemliche Schwächen. Auch im Bildungswesen finde ich es problematisch. Und es hat auch die Machtergreifung eines despotischen Egomanen nur ganz knapp verhindert (In USA).

Ein paar Korrekturen könnte es schon vertragen finde ich.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Es geht nicht darum, den Föderalismus abzuschaffen, sondern darum, in Notzeiten für ganz Deutschland gültige Kriterien für Maßnahmen aufzustellen.
 
Jetzt wissen wir, wie sehr Österreicher an einem möglichst schnellen Ende der Oandemie oder zumindest am eigenen Status interessiert sind: Den seit zehn Tagen laufenden kostenlosen Massentests in Wien haben immerhin 13,5% aller Wiener beigewohnt. Na, das ist ein Erfolg!

Klar ist auch daran, dass wir zu faul, zu blöd oder zu ignorant sind,“die Regierung“ schuld.

Und, wie ich ungläubig den Nachrichten entnehme, wird jetzt über eine „Testprämie“ von 50 Euro nachgedacht, um noch ein paar Menschen mehr zu den Tests zu motivieren.

Die ganze Welt ist Kabarett.

Ich glaube, über eine Massenimpfung bräuchte nicht nachgedacht werden.
 
T
Tom.S kommentierte


Viel trauriger ist doch, dass es auch keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen hat wenn 60% oder mehr getestet werden. Dann könnte man Anreize schaffen oder auch eine Verpflichtung einführen, um das Virus unter Kontrolle zu bringen. Aber so wird sich das nach Remdesivir, Chloroquin, Schutzschilde etc in die Reihe der theoretisch sehr wirksamen Maßnahmen einreihen, die sich aber in Wahrheit nicht bewähren konnten. Viele wichtiger wäre es jetzt rasch neue Ideen zu entwickeln anstatt vergossener Milch nachzuweinen.
 
falconeye
falconeye kommentierte
Das ist doch ok so, Ernst. Ein Massen-PCR Test allein kann die Pandemie nicht bremsen. Nur in Verbindung mit einer strikten und gleichzeitigen Quarantäne aller, und anschliessender Freitestung für eine vorzeitige Beendigung, bringt das was. Davon war aber keine Rede. Und das geht auch nur Bezirk für Bezirk versetzt, sonst geben die nationalen Testkapazitäten das gar nicht her. Aber immerhin, DAS würde die Pandemie garantiert abwürgen. Würde aber ohne massive Aufstockung der PCR Kapazitäten ca. 1 Jahr dauern, oder sehr viele Antigen Schnelltests erfordern.

Leider hat noch niemand solch eine Strategie vorgeschlagen. Auch nicht meinen Vorschlag vom März, die Bevölkerung in zwei Hälften (von Haushalten) zu teilen, jede Hälfte zwei Wochen versetzt zur anderen unter strikte Quarantäne zu stellen, bis dann recht schnell die Pandemie vorbei ist.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Man müsste noch hinzufügen, dass man danach die Landesgrenzen konsequent abriegeln müsste (so wie es z.B. Thailand getan hat), sonst wäre die "Pandemie" nur kurzzeitig abgewürgt und Freund Covid würde wieder ganz schnell importiert.

Grenzen konsequent abriegeln in der EU - das wäre dann aber eine superheilige Kuh, die geschlachtet würde..... :cool:
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

10 Tage. Die aufgebauten Kapazitäten hätten dafür gereicht.
 
falconeye
falconeye kommentierte

dass man danach die Landesgrenzen konsequent abriegeln müsste
Richtig. Oder zumindest zu Ländern, die diese Strategie nicht auch befolgt hätten.
 
Meine Tochter (Lehrerin an einer Grundschule) rief mich soeben an und teilte mir mit, dass einige Kinder ihrer Klasse zu weinen anfingen, als sie ihnen eröffnete, dass ab Mittwoch in der Schule kein Unterricht mehr stattfinden kann.:(

Gruß
Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Du Glücklicher!

Wir waren 50 Erstklässler im Einschulungsjahrgang, Fräulein Söpke (bereits siebzig) war die Klassenlehrerin, sie hatte immer einen Rohrstock in der Hand.
Ihre Unterrichtsmethode war eher klassisch, alle haben lesen und schreiben gelernt, zusätzlich hatte sie ein Faible für Kopfrechnen. Nein, verliebt war ich nicht in sie.
 
Furby
Furby kommentierte
Anfang der 60er Jahre? So ähnlich war es bei mir auch, außer, wenn sie gerade keinen Rohrstock hatte, tat es auch ein Lineal um uns richtig auf die Finger, die wir vorstrecken mussten, zu kloppen, wenn wir nicht "schön genug" geschrieben hatten. Ja, diese alten untervögelten Fräuleins, die waren schon eine interessante Spezies. Sind die ausgestorben? Nein, populationsgenetisch dürfte es diese netten kinder- und herzlosen Erscheinungsformen beim weiblichen Geschlecht in ähnlicher Menge auch heute noch geben, ich frage immer, wo wir die heute in unserer Gesellschaft finden. :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich bin Einschulungsjahrgang 1967.....
 
Ernie62
Ernie62 kommentierte

;) Einschulung 1968 und, ich hätte keinen einzigen Schultag vermisst (außer Mathe und Physik). Das hatte sich erst mit der Lehre und der anschließenden 4jährigen Abendschule geändert. Grund war bei mir, erst nach der Schule lernte man den Stoff der einen wirklich interessiert. Die Zeiten haben sich aber auch derbe geändert, ich bin ein "Landkind", damals gab auf dem Lande soviel Lehrstoff (angewandte(s): Biologie, Soziales, Physik, Mathe.....). Von diesem lebensnah übermittelten Lernstoff habe ich bis heute profitiert. Daran mag es wohl auch liegen, dass ich die praktischen Berufe sehr wertschätze - nicht erst seit Corona. Labern bringt nichts, gemeinsames Handeln trägt nur Früchte .
Bleibt gesund!
 
Kay
Kay kommentierte
Ihr lieben Kinder - bei mir begann 1967 die sog. Hochschulausbildung.
 
Mir wird nach wie vor angst und bange im Hinblick auf die möglichen schlimmen Folgen der von den Politikern beschlossenen Lockerungen für die Weihnachtsfeiertage.
Meine Hoffnung ist, dass viele Menschen die Kontaktmöglichkeiten nicht voll ausnutzen, und sich verantwortungsvoller verhalten als die Regelungen es zulassen.
Viel Hoffnung darauf habe ich allerdings nicht...

Gruß
Hans
 
5 Kommentare
falconeye
falconeye kommentierte
beschlossenen Lockerungen für die Weihnachtsfeiertage
Was ich so mitbekomme, sind diese Lockerungen nicht der Punkt. Die wenigsten der geplanten Weihnachtstreffen, von denen ich so etwas mitbekomme, dürfen stattfinden - auch mit Lockerungen nicht. Es genügt, sich dran zu halten, bzw. würde genügen.

Vielleicht erhöhen die Lockerungen über Weihnachten die Akzeptanz (Stichwort: realitätsnäher), oder senken sie (Stichwort: falsches Signal). Man wird es vorher nicht wissen können. Leider hat die Politik es nicht geschafft, den Verkauf von Antigen Schnelltests in Supermärkten (direkt neben den Lebkuchen!) für den Schnelltest vor dem Verwandtenbesuch auf die Reihe zu kriegen. Mehr Pragmatismus, weniger Ärzte, Apotheken etc.
 
Timotheos
Timotheos kommentierte
Volle Zustimmung. Wir testen regelmäßig das Personal unserer Firma und ich halte die Schnelltests für einen Segen, weil sie helfen, Infizierte zu finden. Leider gibt es noch viel zu viele (künstlich geschaffene) Hindernisse, die dem flächendeckenden Einsatz der Tests im Wege stehen. Der Einkaufspreis für unseren Test beträgt zur Zeit 6,60 EUR netto - wenig Geld für viel Sicherheit.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Für besonders gefährlich halte ich die Ausnahmen für den Heiligen Abend mit den genehmigten Kirchenbesuchen.
Denn an diesem Abend werden sich nicht nur die Familien zu Hause treffen, sondern auch die Kirchenbesucher sowohl im Gottesdienst sowie auch davor und danach an der Kirche.
Die möglicherweise dadurch verursachten Neuinfektionen werden wir alsbald in den Statistiken sehen - die Zahlen der Toten erst einige Wochen später.
 
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Furby
Furby kommentierte
Da hat Du schon Recht. Wenn man gestern und vorgestern das bunte "Last-Minute-Treiben" in den "Einkaufsmöglichkeiten" beobachtet hat, wird einem angst und bange vor den Zahlen in einer Woche.
 
Furby
Furby kommentierte

Wer dahin geht, ist selber schuld. Da müsste mich schon hin prügeln.
 
Wir koennen so viel Lockdown und Schnelltests machen wie wir wollen es wird nichts nutzen wenn eine Minderheit den Erfolg boykottiert.
Am Sonntag gegen 11:00 mit Hund gelaufen in meiner Strasse.
Vor mir ein junger Vater mit einen Säugling [das Wort gibt es glaub ich noch ] in einem Kinderwagen, ipods im Ohr und telefoniert.
"Was macht ihr so heute...... Wir haben einige Freunde eingeladen, Lena kocht, noch darf man ja."

Es geht den meisten wohl sehr sehr gut.
Keine Angst vor Krankheit, keine Angst vor Arbeitslosigkeit, Feiern und Treffen sind wichtiger - sonst so haben wir gelernt gibts ja Depressionen und häusliche Gewalt.

Und nirgendwo fand ich eine exakte Definition des "mit einem Haushalt treffen" - pro Tag/Treffen?
Ich verstehe es so das man sich - jeden Tag - mit einem - anderen Haushalt - treffen darf.
Maximal 5 Personen x 7 Tage = 35 Personen pro Woche - das hilft wirklich die Pandemie einzudaemmen.

Beste Gruesse Bernd
 
Beuteltier
Beuteltier kommentierte
Heute bekam ich einen Termin zur dringendst angeratenenen Herz-OP am 05.01.2021 genannt mit der Begründung:
"Das ist der einzige Termin, den wir Ihnen zur Zeit sicher anbieten können - alle später eventuell möglichen Termine (ab 11.01.2021) sind völlig unsicher hinsichtlich der Überlastung unserer Klinik durch Corona - eventuell wieder kurz vor Ostern..."
 
Sans Ear
Sans Ear kommentierte
Ich verstehe es so das man sich - jeden Tag - mit einem - anderen Haushalt - treffen darf.
Maximal 5 Personen x 7 Tage = 35 Personen pro Woche - das hilft wirklich die Pandemie einzudaemmen.

Klingt ja dramatisch, aber kennst Du denn (viele) Leute, die das gerade ausnutzen? Ich nicht.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Ich kenne einige Familien, die jedenfalls die 3 Weihnachtsfeiertage (Hl. Abend plus 1. und 2. Weihnachtstag) dazu nutzen wollen, sich jeweils mit zusätzlich ca. 3-4 unterschiedlichen Personen zu treffen.
 
Furby
Furby kommentierte
War früher bei uns auch so, heute halten wir den Ball flach. Im Frühjahr unter besseren Bedingungen kann man sich auch treffen. Wie krank ist das, dass die Leute jedes Jahr vor dem 24. Dezember anfangen durchzudrehen.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte

Ich habe meinen Verwandten schon mitgeteilt, dass sie bitte verstehen mögen, wenn ich heuer keine familiäre Weihnachtsfeier besuche, und dass ich auf ein unbeschwertes und gesundes Wiedersehen im größeren Kreis an Ostern hoffe.
 
Von meiner Frau bekam ich folgenden Bericht über den Spahn‘schen Masken-Coup.

Über die Presse wird letzte Woche bekannt gegeben, dass jeder über 60 Jahre alte und Personen mit Vorerkrankungen drei FFP2 Masken kostenfrei in jeder Apotheke abholen können. Mit keiner Apotheke wurde vorher gesprochen. Berechtigungsscheine über die Krankenkassen werden nicht verteilt. Bereitgestellte Mittel: 2.500.000,00 EUR vom Steuerzahler. Verordnung dazu soll am 15.12. kommen.

Die Apotheken bekommen bis heute keine Information, bei wem und wie sie Ihre Kosten einreichen können, wie sie die Abgabe an wen dokumentieren sollen, um die abgegebenen Masken bezahlt zu bekommen, und welches Budget sie überhaupt haben. Es heisst nur, die Kosten, die erstattet würden, seien “gedeckelt“. (Auf welchen Betrag, ob insgesamt oder pro Apotheke - keiner weiss es.)

Das einzige, was man weiss, ist: Jede Maske, die ausgegeben wird, muss mit einer Bedienungsanleitung ausgeliefert werde. Folge: Der vorhandene Lagerbestand, der mangels Kaufinteresse seit Monaten wie Blei im Lager liegt, kann keine Verwendung finden, weil in den Grosspackungen nicht jeder Maske ein Beipackzettel beiliegt.

Also hat der Chef, als der Spahn‘sche Plan in der Bildzeitung stand (und sofort die ersten fordernden Kunden) 1.500 Masken mit Anleitung bestellt. Die sind bis heute natürlich nicht da. Schließlich müssen ja alle deutschen Apotheken die neu bestellen, und außerdem ist ja kurz vor Weihnachten.

Dafür ist die Apotheke den ganzen Tag voll mit Rentnern, die zum Eigenschutz eigentlich besser zu Hause geblieben wären, und lautstark das ihnen „Zustehende“ einfordern (wofür sie 5 EUR zu zahlen nicht bereit waren). Es kommt überall in den Apotheken zu vermeidbaren Menschenaufläufen, die Abgabe von Medikamenten wird behindert und die Apothekenmitarbeiter sind den ganzen Tag damit beschäftig, aufgebrachte Kunden zu beschwichtigen. Zitat (nachdem meine Frau einen Kunden nach freundlicher Erläuerung des Problems gebeten hatte, nächste Woche noch einmal nachzufragen): „Idiot! Da bin ich dann vielleicht schon tot.“ Wäre er nicht, wenn er einfach zu Hause geblieben wäre, und im übrigen hätte er jedenfalls „Idiotin“ sagen können. Dass es dann noch Forderungen nach Reservierung und kostenfreier Lieferung frei Haus gibt, versteht sich.

Statt eine solche Verteilung über die Apotheken zu regeln, wäre es weit besser gewesen, die Masken von den Krankenkassen beschaffen und versenden zu lassen, schließlich ist es keine apothekenpflichtige Ware. Die Kassen könnten im Gegensatz zu den Apotheken beurteilen, welches Kassen-Mitglied eine entsprechende Vorerkrankung hat, Menschenaufläufe an Orten mit wenig Platz aber erhöhter Konzentration kranker Menschen würden vermieden und es würde auch jede(r) nur die ihm zustehenden 3 Exemplare erhalten.

Davon abgesehen: Ob es nicht besser gewesen wäre, die Masken (ausser an konkret gesundheitlich gefährdete Personen) gezielt an die zu verteilen, die noch arbeiten müssen, um den ganzen Laden irgendwie aufrecht zu erhalten, statt an solche, die unproblematisch einfach in ihren vier Wänden bleiben könnten? Und warum beschränkt man die kostenlose Abgabe nicht auf solche Personen, die auch sonst von der Zuzahlung zu Arzneimitteln befreit sind? Warum soll ein 60jähriger Vorstandschef eines Dax-Unternehmens drei kostenlose FFP2-Masken bekommen? (Schon gut, für Rechtsanwälte gilt dasselbe…, aber ich bin ja außerdem auch noch nicht 60.) Schon wenn die Maske lediglich 1,50 EUR kosten würde, wäre das den meisten vermutlich schon wieder zu viel für ihre Gesundheit, und der Schutz würde dann diejenigen erreichen können, die ihn wirklich brauchen Und dann auch benutzen.

Dass das völlig unbedachte und ungeregelte System zu Missbrauch aller Art geradezu herausfordert, bleibt nur nebenbei zu erwähnen, denn es steht jedem, der nur irgendwie begründen kann, bezugsberechtigt zu sein, frei, beliebig viele Apotheke abzuklappern und in jeder drei FFP2 Masken abzugreifen, so es denn welche gibt. Und nachdem nicht klar es, wie das genau abzurechnen ist, ist natürlich auch nicht auszuschließen, dass es unter den Apotheken schwarze Schafe gibt, die das ausnutzen. Eher wird es allerdings - wie in letzter Zeit häufig - dazu kommen, dass die Ganze PR-Nummer (denn nichts anderes scheint das ja zu sein) auf dem Rücken der Apotheken ausgetragen wird.

Ich bin ja mit dem eigentlichen Krisenmanagement grundsätzlich einverstanden, und es ist mir auch klar, dass jeder seine Opfer bringen muss. Aber so eine planlose Verschwendung, die mit ein wenig mehr Organisation hätte vermieden werden können, ärgert mich. Gerade in Krisen müssen die Mittel, die der Gemeinschaft zur Verfügung stehen, besonders effektiv genutzt werden. Hier geschieht gerade auf chaotische Weise das Gegenteil.
 
C
Christian B. kommentierte
Kay
Lieber Kay, Du musst nur mal googlen "Verordnung Bundesminsisterium der Gesundheit, Masken". Dann findest Du die Verordnung, und da steht das alles so drin. Auch die Apotheke meiner Frau hatte sich natürlich, sobald lieferbar, reichlich mit Masken aller Art eingedeckt. Ich hatte, meine ich, auch schon einmal geschrieben, dass wir für die Kanzlei Anfang Herbst 500 FFP-2-Masken dort gekauft und jedem Mitarbeiter 3 Stück ausgehändigt haben. Die wurden uns innerhalb eines Tages geliefert. Morgens bestellt, abends waren sie da. Davon gibt es auch dort jetzt genug, denn gegen Bezahlung wollte sie ja keiner (außer uns z.B.) haben. Aber sie dürfen im Rahmen des Spahn'schen Programmes nicht kostenfrei abgegeben werden, weil keine Bedienungsanleitung dabei ist. Jedenfalls dann nicht, wenn man dafür eine Bezahlung erhalten will. Deshalb jetzt der Engpass. Das mit der Bedienungsanleitung weiß man seit vorgestern, als die VO veröffentlicht wurde. In der Bildzeitung stand der Spahn'sche Coup schon letzter Woche, und die Apotheken wurden gestürmt. Wieviel Gelde jede Apotheke für diese erste "Kostenfrei-Tranche" bekommt, ist völlig unklar (s.o.). Für die zweite Tranche, wo jeder 12 Masken bei 2 EUR Zuzahlung pro Maske bekommt, steht fest, dass die Apotheke pro Maske 5 EUR erhält, auf die die 2 EUR anzurechnen sind, die der Kunde bezahlt. Warum nicht gleich SO?
 
Kay
Kay kommentierte

Warum nicht gleich so, weiß mein Praktikant auch nicht mehr. Der hat seine Glaskugel weggeschmissen.

Und die Verordnung kenne ich nicht. Meine Schwester (hat eine Apotheke) kommt damit klar. Wir hatten telefoniert - ich könnte sie fragen,
aber Ihr schafft das (auch so!).
 
C
Christian B. kommentierte
Kay
Ich wünsche Deiner Schwester alles Gute, bin aber dann später mal gespannt zu hören, wie es bei ihr dann letztlich ausgegangen ist.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte

Schieb das auf die Postboten, dann meckern die. Also irgendwer meckert immer.
 
falconeye
falconeye kommentierte

nicht kostenfrei abgegeben werden, weil keine Bedienungsanleitung dabei ist.
Echt jetzt? Dann kopiert die Apothekenhilfe die eine Bedienungsanleitung pro Großpackung eben (oder druckt sie sich aus dem Internet) und gut ist. Apotheker ohne Hirn sind nicht gut ... :)

Ist die Preisbindung auf Arzeimittel etwa verschwunden? Natürlich haben Apotheken Privilegien, und nicht nur diese.
 
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