Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Nur mal eine klitzekleine Erfahrung zum Thema Testverfügbarkeit und Auswertungsgeschwindigkeit. Gestern war ich mit dem Töchterlein beim Kinderarzt, da sie mit etwas Halsweh und Schnupfen keine Schule abnimmt. Eigentlich hatte ich nur einen fixen AU-Zettel erwartet, aber so schnell konnten wir gar nicht gucken, da war der Abstrich gemacht. Dazu bekamen wir einen Online-Abrufcode, mit dem heute morgen das Ergebnis für mich verfügbar war.
 
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falconeye kommentierte
Bundesland, Ergebnis?
Bayern hat ja eine Antwortzeitgarantie eingeführt.

Der Onlinecode (sollte es auch als QR-Code geben, richtig?) ist übrigens eine der Voraussetzungen für das Funktionieren der CWA (Corona Warn App), die ja nächste Woche offiziell vorgestellt wird. Scheinbar ist dieser Teil also schon mal fertig Die CWA kann den QR-Code scannen, bzw. soll sie das. Tust Du das, setzt Du damit automatisch (und auf Nachfrage) deine anonymen! Kontakte auf gefährdert, deren CWA ihnen das dann anzeigt.
 
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luckyshot kommentierte
@falconeye
In München hat es letzte Woche vom Anruf bei 116117 (Mittwoch Früh 8:00h) bis zum (negativen) Ergebnis (Rückruf am Sonntag) 4 Tage gedauert.
Wartezeit an der Drive-In Teststation: Keine.
 
gelenkpfanne kommentierte
Sachsen, negativ. Sir!

Der Onlinecode war m.E. ein vom Labor ausgegebener, geeignet zum persönlichen Abruf. Einen QR-Code für eine App wurde nicht angezeigt. Ich weiß aber nicht, ob ich einen bei positivem Ergebnis erhalten hätte.
 
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Artikel ist von heute 1:00 Uhr
Der Corona-Forscher Hendrik Streeck hat den deutschen Lockdown mit seinen gravierenden Folgen kritisiert, meldet presseportal.de.
Nach dem Verbot von Großveranstaltungen seien die Infektionszahlen bereits gesunken. "Die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht, auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind", sagte der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Stattdessen sei Deutschland "zu schnell in den Lockdown gegangen", weil neben der Sorge um die Kapazität der Krankenhäuser "ein gewisser Druck in der Öffentlichkeit" bestand.
 
AnjaC kommentierte
Aber nein, wo denkst Du hin! Natürlich hätte man das dann alles früher wissen und kommunizieren müssen, ist doch klar .....
 
mfey kommentierte
falsch zitiert. Bitte noch mal bei correctiv.org nachschauen. Zur R-Zahl wird ihm Recht gegeben, nur das hatte ich behauptet. Dass man den Wert dieser Zahl einsortieren muss und zu anderen Aussagen kommen kann, als Prof. Homburg und Prof.. Streeck ist ja nichts neues. Das übersteigt jedoch einen Faktencheck und stellt die subjektive Meinung der angeblichen Faktenchecker dar.
Hier haben wir den Übergang vom Faktencheck zum Meinungscheck, der leider von den Ckeckern nicht gekennzeichnet wird.
 
mfey kommentierte

Falls nein, bitte auch umgekehrt.
Die neue Grippewelle kommt mit und ohne Masken, das ist klar.
 
falconeye kommentierte

Ich habe den correctiv.org Beitrag jetzt auch gelesen. Er widerspricht dir nicht, @mfey, das ist korrekt. Aber er widerspricht spekulativen Aussagen des Homburg Videos und das auf Basis der RKI Darstellungen, was auch klar als Quelle gekennzeichnet wurde. Ich werte das nicht als Meinung, ausser, dem RKI hier überhaupt zu vertrauen.

Wie gesagt, ich habe das nicht getan und unabhängig gerechnet. Wie auch andere komme ich nicht einmal auf die Aussage, dass R schon so früh unter 1 gefallen war. (ab April deckt sich meine Berechnung mit dem RKI, aber im März habe ich eine Stufe bei 1.5, die beim RKI fehlt.)

Die entscheidende Aussage des RKI, als auch der Vergleich mit anderen Ländern, ist, das es fraglich sei, ob man R ohne Kontaktbeschränkungen und danach ohne Fallverfolgung dauerhaft unter 1 hätte HALTEN können. Dem stimme ich als Meinung zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
hansolo22 kommentierte
Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, dann bräuchten wir gar keine Vorschriften.
Auch nicht im Verkehr, und dort gibt es ja sogar eine Pruefung und ein Training und einen Fuehrerschein.
Wenn's nicht mal da klappt........
 
Was ist zu schnell, nicht schnell genug, was richtig, was falsch, auch nur eine Meinung von vielen.
Wir werden sehen ob jeder ein wenig richtig lag oder alle falsch.
Das einzig sichere ist dass es ein neues Weihnachten gibt, ausser für die die an Covid-19 gestorben sind und das vielleicht sogar ganz alleine.
Und hier wird von gewissen Leuten sogar gegen die Maskenpflicht geschrieben.
Ich les ja nur noch ab und zu hier mit, es gibt doch nichts mehr neues und das alte bekommt einen schalen Beigeschmack.
 
falconeye kommentierte
Gegen eine Maskenpflicht in Ländern wie Indonesien, wo ein Fischer allein ohne Maske auf seinem Boot „erwischt“ und bestraft wurde, wäre ich auch. Die Allgemeinverfügung der Länder bei uns jedoch abzulehnen ergibt nur Sinn, wenn man sich selbst nicht daran halten möchte.
 
HaDiDi kommentierte
Tja, muslimische Gesellschaften werden eng geführt, das liegt in der Natur der Sache. Wenn ich an aufgeklärten, vernunftorientierte Gesellschaftern denke, fallen mir eher Japan, Südkorea und Singapur in Asien ein. Wobei im buddhistischen Thailand der Schutz der Allgemeinheit auch zur Kultur gehört.

Ja und Deutschland hat mit Kant den Übervater der Vernunft in seiner Ahnenreihe, da sollte nun nach der Einübungsphase auch das Tragen von Masken aus der Gesellschaft selbst heraus klappen, ... eigentlich.
 
hansolo22 kommentierte

Ich will jetzt nicht zu sehr off-topic werden aber ich bin seit 1983 regelmaessig in der Tuerkei unterwegs und das Land wird erst "eng gefuehrt" seit einem politischem Umbruch. Nix mit in der Natur der Sache.
 
HaDiDi kommentierte
Ja, die hatten mal einen Kemal Atatürk, der hat säkulare Gesellschaft probiert, auch Indonesien war vor 25 Jahren noch recht liberal, aber das Geld und das Gedankengut der Saudis zeigt irgendwann dann doch seinen Wirkung.

Mir gings aber primär um vernunftgesteuertes Verhalten in der deutschen Gesellschaft, dass sollte man ja eigentlich erwarten können (bei 10 Jahren Schulpflicht) im Land der Dichter und Denker.
 
hansolo22 kommentierte

Ich wuerde es eher eine Mentalitaet nennen.
Deutsche tendieren - mehr - zu Puenktlichkeit, Ehrlichkeit, und das einhalten von Regeln.
Unsere ungeliebte kritisierte deutsche Mentalitaet wird in der Krise zu etwas sehr positivem.
 
Ohne jegliche Wertung meinerseits zu deiner Aussage, die ich aber auch teile, liegt mir auch das Wörtchen "Kadavergehorsam" auf der Zunge.
Ich denke, uns wurde das "Deutsche Gedankengut" durch den preußischen Behördenapparat eingeimpft, der dann auch für die Begeisterung für den EWK und den ZWK gesorgt hat.
Kann mich aber auch irren! ;-)
 
3 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Ich bin seit 30 Jahren geschaeftlich weltweit unterwegs - der von dir zitierte Gehorsam trifft heute - geschaeftlich - in erster Linie auf die USA und UK zu.
Dort werden keine Fragen gestellt - klare Hirarchien - auch die Asiaten sind sehr fuegsam und unkritisch.
Genau das ist in Deutschland nicht der Fall - jedenfalls im Geschaeft - ich nehme VW mal aus - bei uns ist eine offene Diskussion von Massnahmen - wie man ja auch bei COVID sieht gang und gaebe und ueblich.
 
Kay kommentierte

Solange das zielgerichtet ist, ist das zu begrüßen.
Der Eindruck aus vielen Redesendungen im Fernsehen läßt vermuten, dass zur Zeit auch vermehrt Eitelkeiten befriedigt werden.
 
AnjaC kommentierte
Leute, jetzt wird es aber wirklich so off-topic, dass es weiter weg vom Thema gar nicht mehr sein könnte.

Back to topic!
 
Kommentar
Transparency international wendet sich weltweit gegen Korruption. Hat mit Corona nichts zu tun. Einem SPD Mitglied Nähe zu Rechten Verschwörern, Antisemiten und Demokratiefeinden indirekt zu unterstellen ist lächerlich. Jeder darf sich mal irren. Wer nicht auf Mainstream Linie liegt, wird geschasst? Das habe ich immer mit totalitären Staaten inVerbindung gebracht. Die Verschwörungstheoretiker wird’s freuen.
KenFM ist ein Beispiel für Menschen die unser System nicht durchschauen und daher in Anbetracht der vorhandenen Demokratiedefizite zu komischen Einstellungen neigen. Dennoch steht er auf dem Boden unserer Verfassung. Etwas mehr Toleranz wäre klüger.
PS: Ich habe auf Wodargs YT Auftritt einen harten Widerspruch geschrieben. Nach meinem Verständnis lebt die >Demokratie dennoch vom Widerspruch und freier Meinung,
 
Zuletzt bearbeitet:
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falconeye kommentierte
Ich wollte nur auf eine eher umfangreiche Kritik zu Wodarg‘s neueren Werken verweisen. Ein Verein kann jederzeit seinen Vorstand umbesetzen, das ist nicht per se demokratiefeindlich und braucht uns hier nicht weiter zu beschäftigen. So ein Verein darf ja schon auch mal um sein Image besorgt sein und hat ihn ja auch nicht ausgeschlossen. Ich glaube, da ging es weniger um Mainstream oder nicht, sondern um erkennbar vertretene Dummheit im Vorstand. Es gibt einen bei „Die Anstalt“ gezeigtes Video, wo er behauptet, die Toten in Italien seien nicht am Virus, sondern an der Panikmache darüber, verstorben. So eine helle Kerze würde ich auch nicht in meinem Vorstand wollen, egal, was ich machte.

Was mich eher beschäftigt: Wieso haben doch relativ viele Menschen, teilweise auch mit höchsten akademischen oder sozialen Titeln, in Anbetracht der Coronakrise derart deutliche Aussetzer, teilweise bis ins Groteske oder Absurde reichend, ihrer sicher vorhandenen intellektuellen Fähigkeiten? Während andere zur Höchstform auflaufen? Ich finde das faszinierend.

Z.B.: Kann es sein, dass eine hochentwickelte Psyche sich eine Bedrohung einfach wegdenkt?
 
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Kay kommentierte
Eine interessante Frage, auf die wir nur o.T. vermuten könnten.
Eine Situation mit einer derartigen Bedrohung führt zu Polisarisierung. Der Rest scheint mir viel Rechthabenwollen, Eitelkeit und eingeengte, eingedrängte Beharrlichkeit.
Weiter sollen wir hier wohl nicht. Es wäre/ist ein interessantes Forschungsfeld über menschliches Verhalten in Extremsituationen (u.ä.).
 
AnjaC kommentierte
Zu Wodarg hatte ich direkt nach dem frontal21 Bericht berichtet, zu welcher Einschätzung seiner Person ich in meiner beruflichen Vergangenheit seinerzeit gekommen bin. Die Reaktion von TI-D kann ich absolut verstehen - als Verein, dessen Vorstandsmitglied seine private Meinung mit seiner Vereinsposition verquickt, musste der Restvorstand handeln. Gut, dass sie ein Gremium eingesetzt haben, dass in dem verlinkten Dokument ausführlich darstellt, zu welchem Schluss sie gekommen sind und warum.

Jeder darf sich mal irren und keiner muss dem Mainstream angehören - aber Wodarg ist bis heute nicht zu der Einsicht gekommen, dass er sich geirrt hat. Als Wissenschaftler ist er ebenfalls bis heute nicht in der Lage oder willens gewesen, seine Theorien zu belegen. Statt dessen schreibt er krude Emails, wie auf Seite 5/6 des verlinkten PDFs zitiert.
 
Kay kommentierte
Interessant wäre es eben, zu klären, woran das liegt. Meine Meinung ohne wissenschaftliche Absicherung ist, dass gegenwärtig manch einer auch von außen zu sich dann langsam verhärtenden Haltungen gedrängt wird. Man sieht es bei Virologen, Politikern, ... - erst äußern sie etwas relativ gemäßigt, dann schreibt eine Zeitung, berichtet ein Sender, ... - der Mensch meint, klarstellen zu müssen und rutscht ab. Dieser ganze Presserummel versaut die Leute.
 
Gerade auf NTV entdeckt-->

+++ 12:45 Österreich senkt Gastronomie-Mehrwertsteuer auf fünf Prozent +++
Österreich senkt zeitweise die Mehrwertsteuer für Kultur und Gastronomie auf fünf Prozent. Damit sollten unter anderem Museen, Kinos und Restaurants in der Coronakrise unterstützt werden, teilt die Regierung mit. Der verringerte Steuersatz gelte für Speisen und Getränke in Lokalen, für Eintrittskarten sowie Bücher und Zeitungen.
 
Kommentar
zu #3826ff

Es ist mangelnde Toleranz und fehlende Einsicht in die Beschränktheit der eigenen Meinung.
Oftmals können Menschen auch mit sachlicher Kritik an ihrer Meinung nicht korrekt umgehen und missverstehen dies als eine Kritik an ihrer Persönlichkeit. Sie reagieren dann beleidigt und sind nicht mehr in der Lage die Grenzen der wissenschaftlich abgesicherten Erkenntnisse auf der einen Seite von ihrer subjektiven Interpretation auf der anderen Seite zu erkennen.
Ganz unmöglich wird es natürlich dann wenn Personen wie der sicherlich allseits respektierte Professor Drosten mit Mord Drohungen konfrontiert werden, wer das selbst schon einmal erlebt hat, weiß wie einem danach zu Mute ist.
wer die Pandemie als harmlose Grippewelle bagatellisiert, macht sich natürlich in aller anderer Augen lächerlich und sollte demütig zurück rudern. Warum das in dem oben angesprochenen Fall nicht geschieht, ist in der Tat sehr schwer zu sagen.
wer sich nun beruflich mit Korruptionsvorwürfen und deren transparente Abklärung beschäftigt, kann allerdings gerade im Umfeld der Medizin sehr schnell fündig werden, so wie auch in anderen Bereichen.
vielleicht sieht man dann sehr schnell immer nur noch eine stark verkürzte Perspektive und wittert andere Interessen, welche bei der Bekämpfung der Pandemie sich nun durchsetzen.
Zum Teil ist dies ja auch durchaus berechtigt. Auch Professor Kekule Beklagte in seinem letzten podcast die Verquickung von Wissenschaft und kommerziellen Interessen.
Konkret führte er aus, dass die Entwicklung und massenhafte Verbreitung eines billigen Schnell Testes, Den man für circa einen Euro herstellen könnte, nur deshalb unterbliebe, weil dies für die Industrie nicht profitabel genug sei.
Dieser Test sei für eine massenhafte Anwendung ähnlich wie ein Schwangerschaftstest trotz methodischer Schwächen als Screenings/ Filter sehr zu empfehlen.
Diesen Sachverhalt kann ich nicht beurteilen, er sollte aber dennoch zu denken geben. Auch die Milliarden Gewinne die von weltweiten Impfprogrammen ausgehen, Sind sicher nicht nur Vertrauen erweckend. Die Rendite suchenden Investoren stehen hier sicherlich bereits in den Startlöchern. Der amerikanische Präsident soll ja bereits Kaufabsichten für eine europäische Firma gezeigt haben. Der Kampf um die Vermarktung wird dann nicht lange auf sich warten lassen. Bislang sehe ich keine ernsthaften Ansätze, für eine gerechte Verteilung sowie einen fairen Preis sich dann weltweit oder zumindest europaweit ernsthaft ein zusetzen. Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.
 
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Kommentar
Mal eine Frage am Rande.
Mein AG verlangt von mir Auskunft darüber wohin ich in meinem Sommerurlaub fahre.
Bin ich dazu verpflichtet ihm darüber Auskunft zu geben?
 
häuschen kommentierte
Unseren Fred haben wir damals ganz schön geneckt, wenn er nach Thailand in den Urlaub fuhr, aber das ist 30 Jahre her.
 
Kay kommentierte
Dies ist auch keine Rechtsauskunft im Einzelfall, da unzulässig (und ohne Vorschußzahlung und Kenntnis des Arbeitsvertrages auch wenig sinnvoll).
Mein Gefühl sagt mir, dass am Arbeitsverhältnis etwas (anderes) nicht stimmt, wenn solche Fragen auftauchen.
 
Georgie1956 kommentierte
Auch keine Rechtsauskunft, sondern meine persönliche Meinung:
Ich gehe mal davon aus, dass du kein Beamter bist, sondern Beschäftigter mit Arbeitsvertrag.
M.E. gibt es keine gesetzliche Regelung einer solchen Auskunftspflicht. Somit zählt nur das, was in deinem Arbeitsvertrag steht.
 
Sedlitzer kommentierte
Was gibt denn dein Arbeitgeber für Regeln zum Thema Corona heraus?
Bei uns ist es so, dass man verpflichtet ist anzugeben, wenn man in ein Risiko-Gebiet reisen will, sofern überhaupt möglich.
Grundsätzlich geht es den AG aber nichts an, wo du deinen Urlaub verbringst.
 
hansolo22 kommentierte
Meine - wenigen- Mitarbeiter sagen mir eh wo sie hinfahren aufgrund der persoenlichen Beziehung.
Keine Rechtsberatung:
Ich wuerde da kein Fass aufmachen - und du musst das ausserdem nicht wahrheitsgemaess antworten.
 
Der amerikanische Präsident soll ja bereits Kaufabsichten für eine europäische Firma gezeigt haben.
Ist ja schon passiert. Themis wurde vor kurzem von Merck Sharp & Dohme (MSD) gekauft und durch die europäischen Tochter zu 100% übernommen. Der Standort in Wien bleibt erhalten, auch soll der entwickelte Impfstoff weltweit, also nicht nur in den USA, zugänglich werden.
 
Kommentar
Infection Fatality Rate IFR

Es wurde hier ja schon öfters bemängelt, dass die IFR „noch immer nicht“ genau bekannt sei. Das kann man so sagen. Ein Aspekt ist sicher, dass es “die“ IFR nicht so einfach gibt, da sie von der Demographie (Alterstruktur), Gesundheitswesen, Auslastung desselben etc. eines Landes abhängt. Einfachen Antworten stehe ich daher skeptisch gegenüber.

Nun habe ich eine neue Arbeit entdeckt, die versucht, diese Frage nach bestem Gewissen und differenziert für viele Länder, vor allem auch die vermehrt betroffenen Entwicklungsländer, zu beantworten. Es handelt sich um das „Working Paper 535“ des „Center for Global Development“ vom Juni. Erstellt vor allem von Forschern der Universität Stockholm, Schweden. Also vermutlich ohne politischenDruck, eine hohe IFR zu finden.

Die Autoren erhalten für Westeuropa den Wert 1,01% für die IFR. Das halte ich für durchaus plausibel, ich selbst schätze in meinem Modell die IFR für Deutschland auf 1%, aber +- 50% ungenau.

Ich kenne noch keine unabhängige Gutachtermeinung zu dieser Arbeit. Aber wer mal einen Blick riskieren möchte, ggfs. auch seine Einschätzung mit uns teilen möchte, hier ist der Link:


Die Arbeit stützt sich vor allem auf eine Peer-Reviewed Arbeit (Science) aus Frankreich zur IFR:
 
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3 Kommentare
falconeye kommentierte
Die Arbeit betrachtet u.a. auch „kompensierte“ Werte, wo der Einfluss ineffektiver Gesundheitsversorgung aufgrund bekannter Unterschiede bei der IFR für Influenza berücksichtigt wird. Das ist sicher interessant. Aber ich befürchte, der Einfluss der Medizin ist bei Covid z.Zt. (noch) deutlich geringer als bei der Influenza. Ich hätte den Kompensationsfaktor daher näher bei eins gewählt. Aber das ist nur ein Detail und betrifft die Schätzung der IFR für DE nicht.
 
mfey kommentierte
In Italien und Spanien wird sie doch sicher höher sein als Deutschland, wo die Krankenhäuser bislang eher unterfordert waren?
 
falconeye kommentierte

Hi, gerade auch für dich hatte ich diese Quelle recherchiert. Sie enthält auch einen Vergleich mit 30 serologischen Studien, inkl. Heinsberg. Du hattest doch bemängelt, dass so wenig über die IFR bekannt sei, oder?

Im übrigen, sobald ein Patient intubiert werden musste, war seine Prognose in jedem Fall extrem schlecht. Und genug Sauerstoff für die übrigen Fälle gab es eigentlich in Europa immer.
 
Nein ich stehe mit meinem AG nicht auf Kriegsfuß aber so etwas mal zu hinterfragen ist ja wohl mein gutes Recht. Und diese Aufforderung ist an alle Mitarbeiter als Email Rundumschlag raus gegangen.
 
1 Kommentar
hansolo22 kommentierte
Die Rundmail kann zu einem Boomerang werden fuer den AG - meine Meinung.
Denn ich glaube nicht das dies erlaubt ist.
 
Update 13. Juni 2020

Germany
New Cases 12.06.2020: 535
Weekly average: 329
7 day incidence: 2,8
Rt: 0,92 (0,76 - 1,10)
Rt (RKI): 1,04 (7-Tage geglättet)
Forecast 10.07: 364 (85 - 1556)
Alert Value A: -0,06 moderate risk



Austria
New Cases 12.06.2020: 30
Weekly average: 32
7 day incidence: 2,5
Rt: 0,94 (0,83 - 1,07)
Forecast 10.07: 77 (29 - 208)
Alert Value A: -0,16 moderate risk

Switzerland

New Cases 12.06.2020: 19
Weekly average: 18
7 day incidence: 1,5
Rt: 1,26 (1,02 - 1,56)
Forecast 10.07: 40 (8 - 210)
Alert Value A: 0,02 moderate risk

Sweden

New Cases 12.06.2020: 1396
Weekly average: 964
7 day incidence: 65,9
Rt: 0,92 (0,83 - 1,02)
Forecast 10.07: 994 (436 - 2265)
Alert Value A: 1,40 very high risk
 
Zuletzt bearbeitet:
Fraenker kommentierte
@VisualPursuit :
Mir ist bekannt, dass diese Fälle komuniziert werden, damit niemand behauptet, dass das Risiko für junge Menschen Null ist.
Ich denke, es gibt niemenden, der anzweifelt, dass es Ausnahmen gibt. Aber welche statistische epidemiologische Relevanz haben diese vereinzelten Fälle? Und vor allen Dingen: Wieviele derjenigen, die ohne Symptome infiziert waren, haben mit Spätfolgen zu rechnen?
 
VisualPursuit kommentierte

Wundert mich. Seit den Tauchern mit dem milden Krankheitsverlauf wird das doch regelmässig diskutiert.
 
hansolo22 kommentierte

Ernst genau so ist es
Nur das es keine zwei Menschen mit gleicher Genetik gibt - ausser homozygote Zwillinge.
Das zeigt ja der DNA Fingerabdruck der als Rechtsmittel anerkannt ist.
 
Kay kommentierte
Beweismittel meinst Du. Rechtsmittel sind Berufung und Revision gegen Urteile, sonst Einsprüche, Widersprüche ...
 
hansolo22 kommentierte

Also gar keine Symptome kann ich nicht - glauben.
Symptome die so milde waren das sie die Person negiert und nicht als COVID-19 wahrnimmt das kann ich mir vorstellen.
Und dann ist da noch die Frage wie definiert man infiziert?
Das ist ja die Crux - aus meiner Sicht - der PCR Tests sie sind bei korrektem Abstrich extrem sensitiv.
Ich weiss nicht ob es da einen Cut-off Wert gibt der noch beruecksichtigt wird bei positivem Ergebnis.
 
Heute stand in der FASZ dass nun alsbald die Corona-Warn-App kommt.
Eigentlich hätte man sie lieber im Zuge der Lockerungen mit eingeführt, weil die Akzeptanz dann groß gewesen wäre.
Termin verpasst.

Ich bin mal gespannt wie sie nun angenommen werden wird.
Wenn nur ein kleiner Teil die App hat ist sie ja wohl wirkungslos.
 
Kurt Raabe kommentierte
Moin
wer sein Smartphone nur halbwegs intensiv nutzt hinterlässt doch so schon genug digitale Spuren
die sich zurückverfolgen lassen.....
 
häuschen kommentierte


Ihr habt mich bereits zum Überlegen gebracht und meine Bedenken sind bislang nur allgemein und diffus. Ich werde mich mal vorerst selbst schlau machen.
Sehen wir mal, ob noch Fragen offen bleiben.
 
Kay kommentierte
" Es herrscht unter Einigen anscheinend kein Verständnis für die Gründe, weshalb manch einer nicht verfolgbar sein möchte, ... "

Verständnis schon. Aber es ist mir zu anstrengend, nicht (oder schwer) verfolgbar zu sein.
Hier in Hamburg ist das noch relativ einfach, das Handy zu hause zu lassen und bar zu bezahlen. Aber spätestens bei der nächsten Auslandstour begrüßt mich die Mitteilung des Telefonanbieters. Dann ist das Bargeld alle und der Bankautomat, jede Kartenzahlung, jedes Telefonat ist nachvollziehbar.
Dazu kommt, dass ich nicht interessant sein dürfte und mir es im Alter auch mehr und mehr egal ist, was wer von mir weiß.
Auch macht sich mancher vielleicht erst interessant, wenn er versucht, seine Spuren zu verwischen und mit ein paar Klicks weiß man doch ...
 
falconeye kommentierte

kann eine solche App die Epidemie stoppen, wenn sie ca. 60+% freiwillig installieren
Ohne das hier im Detail auszuführen (eine Quelle hatte ich hier im Thread schon mal angegeben), aber die Idee ist wir folgt:
Das Virus benötigt ca. 4 Tage für einen Generationen-Hopp (1 Tag weniger als die Inkubation). Wenn es gelingt, die Infizierten vom letzten Hopp bis dahin zu isolieren, können diese keine neuen Opfer finden. Aber diese Geschwindigkeit schaffen Gesundheitsämter in den meisten Fällen nicht, die Tracing App aber fast immer (+1 Tag bis Symptom + 1 Tag bis Test + 1 Tag bis Ergebnis und Aktivieren der Alarmkette = 3 Tage = 4 -1 = Virus, Du bist am A. ).

Das ist eine so geniale Methode, das Virus loszuwerden, jetzt, wo wir alle Smartphones und Blutooth etc. haben, diese Chance MUSS die Gesellschaft einfach nutzen. Einer der wenigen Fälle, wo Technik einen grossen Unterschied macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte
Anm.: wer das Thema recherchiert, stösst ggfs. auch auf folgende Arbeit:
Ein Preprint der Uni Darmstadt. Hier wird dargelegt, dass man theoretisch "falsche Kontakte" generieren könne, sowie die Aufenthaltsorte von positiv getestet Infizierten rekonstruieren. Hierfür verwenden sie allerdings Hardware, die falsche Blutooth-IDs per über die Stadt verteilten Geräten aussenden.

Meine Meinung dazu: wenn man sonst keine Sorgen hat, also sonst nichts hat finden können, attestieren sie hiermit der App ein hohes Maß an Datensicherheit
 
Nein, @häuschen. Ich bin gegen jedwede Gewalt. Werde ich aber angegriffen und es geht um „er oder ich“, wehre ich mich so, dass die Bedrohung neutralisiert wird.

Wenn ich gegen jedwede Datenverwendung allergisch bin, okay. Wenn ich dann aber in ein einem Einzelfall DESHALB meine Gesundheit und die anderer gefährden „muss“, fehlt mir wohl eine Schraube.

Die App zu verwenden, bedeutet schließlich nicht, dass ich nicht in allen anderen Fällen weiterhin tarnen und täuschen kann. Und sobald Medikamente und Impfung zur Verfügung stehen, kann ich auch die App wieder deinstallieren.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Jede Entscheidung für oder gegen Schutz ist bei COVID-19 nicht eine Entscheidung für mich, sondern für alle, mit denen ich lebe. Die Verantwortung ist daher weit größer als bei allen anderen Entscheidungen. Wenn meine Frau eine/n Fremde/n umarmt und mich dann dieSe Person fragt, ob er/sie mich auch umarmen dürfe, so kann ich nur den Kopf schütteln. Meine Frau hat die Entscheidung bereits für uns beide getroffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ernst.w kommentierte

Da wusste er schließlich noch nichts. Keine Symptome. Warum hätte er zu Hause bleiben sollen? Deswegen hat er ja die App aktiv.
 
falconeye kommentierte

Wer positiv getestet wurde, sollte doch wohl besser daheim bleiben, anstatt mit seinem Handy draußen rumzulaufen.
Das ist etwas unintuitiv, gut dass Du es erwähnst. Die App funktioniert ein wenig so, wie der Community-Mundschutz: Sie schützt nicht dich. Es ist sogar eine Stufe indirekter: anders als der Mundschutz, schützt sie auch nicht deine Kontakte. Sondern erst deren Kontakte. Aber es funktioniert trotzdem. Denn deine Kontakte laufen sehr wohl gerade oder die nächsten 1-2 Tage symptomfrei, aber ggfs. infektiös in der Gegend rum ...

Es geht darum, mit der Information entlang des Ausbreitungsvektors das Ausbreitungstempo des Virus zu überholen. Der Mensch kann dank Technik das Tempo verschärfen, das Virus ist hier biologisch mit einem Handicap unterwegs und kann es nicht. Darum gewinnt der Mensch. Wenn er es einfach nur tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
Ok, jetzt habe ich verstanden was gemeint war.
Die Hemmschwelle liegt somit noch darin, dass man etwas ggf. Unschönes sehr rechtzeitig erfahren könnte. Dann werden aber ne Menge Leute „unnötig“ aus dem Verkehr gezogen, aus einem puren Verdacht heraus.
Wie lange soll das denn so gehen? Klar, wenn alle die App haben ist das ein überschaubarer Zeitraum. Etabliert sie sich gar nicht in gewünschtem Maße, stehen haufenweise sinnlose Quarantäne-Zeiten an.
 
falconeye kommentierte

Aber es ist so, dass Menschen, die Panik vor Verfolgbarkeit haben, NIEMALS glauben können, dass die App wirklich nichts Böses macht.
Diese Menschen folgen i.d.R. der vorherrschenden Meinung ihrer Peer Group. Daher genügt es, deren Meinungsführer zu überzeugen. Und dies ist durchaus möglich, zumindest für einige, denn die sind oft intelligent genug dafür. Am Ende muss man ja nicht alle ins Boot bolen.

Aber Befürworter des App sollten halt nicht auch noch argumentieren, die negativen Seiten solle man in Kauf nehmen, wenn es die gar nicht gibt.
 
falconeye kommentierte

Na ja, man wird ja zunächst nur informiert, daher ja auch der Name, "Warn App". Ich kann das dann immer noch ignorieren, oder nur meine Oma nicht besuchen. Immer noch besser, als nichts. Oder mich isolieren. Oder mich testen lassen. Die App stellt mir all dies frei, da ist kein Automatismus eingebaut.

Ausserdem werden die epidemiologischen Parameter noch optimiert, für ein gutes Verhältnis von False/True Positives. Im Augenblick ist die erforderliche Verweildauer in der Nähe eines akut Infektiösen auf etwas wie 10 Minuten, oder 15 Minuten, eingestellt, bevor man überhaupt gewarnt wird. So viele False Positives werden das dann gar nicht. Der Kontakt im Supermarkt oder in der U-Bahn wird eher toleriert. Das Gespräch mit der Verkäuferin Im Fotogeschäft aber eben vielleicht nicht.

Ich hätte mir gewünscht, dass die App die Expositionszeit und Nähe über einen Zeitraum von 1/2 Tage akkumuliert, ähnlich eines Dosimeters, und mir meinen aktuellen Warnlevel anzeigt. Aber so ist das wohl nicht vorgesehen. Das wäre trotzdem cool, da man so eine vermehrte Infektionsaktivität im persönlichen Umfeld schon im Entstehen bemerken könnte. Hätte natürlich mehr Datenverkehr zur Folge, da mehr anonyme Kontakt-IDs abzugleichen wären. Vielleicht von daher unerwünscht, da die App ja auch Akku-schonend sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ernst!
Wenn meine Frau eine/n Fremde/n umarmt und mich dann dieSe Person fragt, ob er/sie mich auch umarmen dürfe, so kann ich nur den Kopf schütteln. Meine Frau hat die Entscheidung bereits für uns beide getroffen.
Das kann so sein.
Wenn das aber so ist, warum schüttelst du dann den Kopf? Deine Frau hat ja die positive Entscheidung für euch beide bereits getroffen, warum lässt du dich dann nicht auch umarmen?
 
Kommentar
Ich schüttle den Kopf ob der Naivität der Frage. Weil sie zeigt, dass derjenige gar nichts begriffen hat.
 
3 Kommentare
falconeye kommentierte
Na, nun vertragt euch mal. Das sind echt Kleinigkeiten, verglichen mit andernorts. Der Governor von New York hat vermeldet, dass es schon 25.000 Beschwerden aus der Bevölkerung wegen Verletzung der Auflagen nach der Bar- und Restaurant Lockerung gibt. Er will jetzt hart durchgreifen und die Lizenzen entziehen. Im Interview erklärt das Gesundheitsamt von Garmisch-Partenkirchen, dass sie sich auf Probleme bei der Nachverfolgung von Urlaubern in der Urlaubszeit einstellen.
 
HaDiDi kommentierte
Da unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen auch ein sehr unterschiedliches Sterberisiko haben, erodiert nun die gesellschaftliche Solidarität. Das sieht man quasi in allen (westlichen) Kulturen. Der Prozess wird sich noch beschleunigen, wenn die wirtschaftlichen Folgen bei dem Einzelnen ankommen (die jetzt noch durch staatliche Hilfsprogramme kaschiert werden).

Insgesamt ist der gesundheitliche Schaden durch das Wuhan Virus für die "Gesamtbevölkerung" deutlich harmloser, als es noch vor drei Monaten schien und das realisieren nun immer mehr Menschen und passen entsprechend ihr Verhalten an..
 
ernst.w kommentierte

Michael und ich vertragen uns immer.
 
1 Kommentar
gannet kommentierte
Naja - soweit ich das in Erinnerung habe, war die Aussage von Herrn Palmer etwa wie folgt: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus in Deutschland/Europa führen zu weltweiten wirtschaftlichen Schäden, die mehr Tote Kinder verursachen, als hier alte Menschen gerettet werden.

Soweit ich es verstanden habe, handelt der Artikel, den du verlinkt hast, davon, dass Impfprogramme eingestellt wurden, weil man u.a. die Menschenansammlungen (und deren Potenzial, Covid-19 zu verbreiten) fürchtet.

Mag sein, dass ich den Zusammenhang nicht erkenne oder dass Herr Palmer an anderer Stelle die Wiederaufnahme von Impfprogrammen gefordert hat. Ich sehe den direkten Zusammenhang momentan jedenfalls nicht?!

Beste Grüße
Hanjo

PS: Ich nehme hiermit lediglich Bezug auf den link zu Herrn Palmer - dass die Reduktion der Impfprogramme im Nachhinein diskussionswürdig ist, stelle ich nicht in Abrede.
 
Es gibt einen neuen Artikel von Tomas Pueyo, leider bisher nur auf englisch (und spanisch, falls das hier jemand kann). Der Titel (Übersetzung von mir) "Coronavirus: Sollten wir Herdenimmunität wie in Schweden anstreben?" wird dem Inhalt imho gar nicht gerecht, denn eigentlich ist es eine sehr gute Übersicht über die Entwicklungen der verschiedenen Strategien in verschiedenen Ländern - mit Erläuterungen, warum es hier und dort so oder anders gekommen ist als erwartet.

Ich übersetze euch mal die Einleitung / Zusammenfassung, dann könnt ihr vielleicht besser entscheiden, ob ihr euch den Artikel auch auf englisch anschauen möchtet (ich kanns nur empfehlen):

Heute werden wir eine Menge Daten und Diagramme verwenden, um diese Fragen zu beantworten:
  1. Was geschieht in Schweden?
  2. Wie schlimm ist das Virus wirklich? Wie viele Menschen infiziert es? Verletzt es? Tötet es?
  3. Wen befällt es? Können wir nur die Schwachen schützen?
  4. Was ist das Beste für die Wirtschaft?
Hier ist, was ihr lernen werdet:
  • Schweden leidet enorm unter den Fällen und Todesfällen. Dennoch sind bisher nur wenige Menschen infiziert worden. Sie sind weit von der Herdenimmunität entfernt.
  • Zwischen 0,5% und 1,5% der Infizierten sterben am Coronavirus.
  • Wenn das Virus unkontrolliert bleibt, kann es zwischen 0,4 % und 1 % der Gesamtbevölkerung töten.
  • Viele weitere leiden an Krankheiten, die wir noch nicht verstehen.
  • Leider ist diese Zahl von Toten und Kranken weit davon entfernt, uns irgendwo auf der Welt Herdenimmunität erkauft zu haben.
  • Nur die am meisten gefährdeten Menschen zu schützen, klingt großartig. Das ist heute eine Fantasie / ein Hirngespinst.
  • Auch wenn Schwedens Wirtschaft weitgehend offen geblieben ist, hat sie dennoch genauso gelitten wie andere.
  • Von jetzt an könnte es schlimmer werden.
  • Schweden bedauert es jetzt. Aber nicht genug. Es kann das Virus ohne einen Lockdown in den Griff bekommen, wenn es seine Fehler einräumt und die richtigen Maßnahmen ergreift.
  • Andere Länder, wie die USA oder die Niederlande, spielen mit einer Herdenimmunitätsstrategie. Sie wird nur noch mehr wirtschaftliche Verluste und Todesfälle verursachen.

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4 Kommentare
Kay kommentierte
Danke Anja !

Der Text in englisch ist gut zu lesen (spanisch habe ich nicht gefunden) - aber um den zu übersetzen, ist er bei 32 min. Lesedauer (mind.) viel zu lang.
 
AnjaC kommentierte
Reaktionen: Kay
Kay kommentierte
Danke, Anja, meine Frau hat mit Interesse gelesen. Vor dem Virus hätte sie manchen spanischen Ausdruck auch nicht verstanden, aber durch die Auseinandersetzung mit der deutschen Diskussion zuvor ist jetzt für sie der Text besser verständlich.
Wie alles noch wird, wissen wir weder in Schweden noch in Deutschland oder Spanien.
Wir können uns Mühe geben, falconeye, Drosten und Kollegen zu verstehen und weiter hoffen auf eine Impfung oder Behandlung.
Es ist schon ein Fortschritt, dass die Gefahr zwar bleibt, das Risiko aber sinkt - zur Zeit.
 
falconeye kommentierte
Danke für den Hinweis.
Ein guter Artikel, wie immer gut geschrieben.
Ich fürchte nur, er wird seine Zielgruppe in den USA nicht mehr erreichen, das Land ist bereits zu polarisiert. Andererseits müssen die jeweiligen State Governors ja trotzdem entscheiden, wie sie bei steigenden Fallzahlen damit umgehen sollen ... Da bewirkt solch ein Artikel dann ja vielleicht doch etwas.
 
Die meisten Virologen gehen ja nun mal davon aus, dass wir diesen Virus
in absehbarer Zeit nicht auslöschen können und dass ein Impfstoff keineswegs
als garantierte Behandlung in absehbarer Zeit einsatzbereit sein wird.
Also?

Also bleibt die Maskenpflicht. Die Grenzen sind wieder auf, es wird wieder gereist,
es geht nicht nur um die Leute in Deinem Dorf, sondern im Zweifel um jeden der
durchreist.
 
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