Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Nehmen wir mal an, die verlässlichen Daten führen zu einer Übersterblichkeit von 100.000 Menschen in 2020, bei nur geringen staatlichen Maßnahmen/Eingriffen. Dann entsteht eine Diskussion um Menschenleben (primär "Restlaufzeit" von alten Menschen) vs. Arbeitslosigkeit, soziales Elend, Einschränkung von Grundrechten, etc.. Die Politik ist nicht bereit so eine Diskussion zu führen und weite Teile der Bevölkerung sind für eine abstrakte moralphilosophische Diskussion auch zu unreif. Man denkt in Tabus und Platituden, aber nicht in Denkmodellen nach den Prinzipien eines Utilitarismus, die bei dieser Werteabwägung angezeigt wären.

So lange die Datenlage diffus ist und man noch "Angst" schüren kann, ergibt sich so eine Diskussion noch nicht im Mainstream.

In dieser Situation vermisse ich das Philosophische Quartett mit dem überragenden Denker Peter Sloterdijk und häufig tollen Gästen. Vor einer philosophischen Wertediskussion über "Covid und staatliche Maßnahmen" wäre Sloterdijk nicht zurückgeschreckt. Stattdessen wird das Volk nun mit Will, Lanz und Illner "verdummt".
 
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AnjaC kommentierte
Zitat @HaDiDi "Die Politik ist nicht bereit so eine Diskussion zu führen und weite Teile der Bevölkerung sind für eine abstrakte moralphilosophische Diskussion auch zu unreif. "

Nochmal: ich lasse hier eine Grundsatzdiskussion über "wieviel ist ein Leben wert" nicht zu. Auch nicht, wenn es philosophisch verbrämt betrachtet werden soll.
Auch eine Diskussion über Utilitarismus führt hier deutlich zu weit. Eine kurze Begründung (bitte nicht weiter kommentieren, weil off-topic - dient nur der Transparenz im Thread. Kann sich jeder seine eigene Meinung bilden und ggf privat diskutieren):


Dazu nur vorbeugend, bevor hier wieder die üblichen fiktionale Szenarien wie "schießen wir das entführte Flugzeug mit allen Unbeteiligten an Bord ab oder nicht" aufs Tableau kommen - es gibt ein klares Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu dieser Frage. In der Urteilsbegründung heißt es, "der Staat dürfe eine Mehrheit seiner Bürger nicht dadurch schützen, dass er eine Minderheit – hier die Besatzung und die Passagiere eines Flugzeugs – vorsätzlich töte. Eine Abwägung Leben gegen Leben nach dem Maßstab, wie viele Menschen möglicherweise auf der einen und wie viele auf der anderen Seite betroffen seien, sei unzulässig. Der Staat dürfe Menschen nicht deswegen töten, weil es weniger seien, als er durch ihre Tötung zu retten hoffe."

Sloterdijk ist - man verzeihe mir die Deutlichkeit - meiner persönlichen Meinung nach ein typischer Vertreter der Gattung "alter, weißer Mann, bei dem die Manifestation negativer Charakterzüge proportional zu steigendem Alter und möglicherweise beginnender Demenz ist". Schade, sehr schade, meiner persönlichen Meinung nach. Aber mit der Haltung schon seit Jahren für mich unerträglich. Mag sich jeder seine eigene Meinung bilden:

Begriffe wie "Restlaufzeit" sind schlicht eine Unverschämtheit, und wenn Du sie noch so sehr in Anführungszeichen setzt.
 
HaDiDi kommentierte


Es mag Dir ja nicht gefallen, aber sobald es konkrete Zahlen zur Übersterblichkeit geben wird, wird es auch die Wertediskussion geben. Schon jetzt, bei dieser diffusen Datenlage, versuchen die Herren Schäuble, Kubicki und Palmer, die Diskussion in diese Richtung zu lenken.

Eine aufgeklärte, pluralistische und demokratische Gesellschaft sollte so ein Thema (ohne Tabus) ergebnisoffen diskutieren können - alles andere wäre eine Meinungsdiktatur. Und ich denke, eine sachliche Diskussion zu diesem Thema ist besser, als die Demos von Schwachköpfen die sich nun überall in Deutschland formieren und wohl noch mehr Zulauf bekommen werden. Der Geist ist aus der Flasche....
 
AnjaC kommentierte
Du, es geht gar nicht darum, was mir gefällt oder nicht. Es ist nur derzeit kein Thema für diesen Thread. Was die derzeitigen Demos betrifft, teile ich Deine Meinung - unfassbar z.B. Kemmerich von der FDP, nur mal so als Beispiel:
 
häuschen kommentierte
Es gab hier bereits Hauen und Stechen, als Schäuble nur anklingen lies, dass Politik auch über solche Themen sprechen und vor Allem entscheiden muss.
Wir können einander nicht sehen, wir kennen einander nicht und die meisten von uns formulieren schriftlich zu unüberlegt, um das hier zu diskutieren, ohne dass es ausartet. Und ja ... ich persönlich halte mich auch weder für reif, noch weise genug, um es öffentlich zu tun.
 
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Dank der getroffenen Maßnahmen wird es in Deutschland diese hohe Übersterblichkeit nicht geben. Ich finde nur dass die Eskalation der Kontakteinschränkungen und Schließung der Geschäfte unzureichend begründet war. Umgekehrt habe ich schon verstanden, dass bei Kitas und Schulen offensichtlich keine Konzepte ausgearbeitet wurden, um den Betrieb mit möglichst geringem Risiko wieder zu ermöglichen. Etwas behutsamere und differenziertere Reaktionen in beide Richtungen auf der Grundlage einer seriösen Letalitätsstatistik wären dringend notwendig.
 
falconeye kommentierte

Das stimmt zwar einerseits.
...
Andererseits ist es aber erst mal positiv, wenn die Menschen draussen statt drinnen sind.

Die Ausbrüche in Schlachthöfen (davon gab es ja auch vorher schon einige bei uns) lässt mich vermuten, dass die Ausbreitung in geschl. Räumen mit Kondensation der Atemluft am effektivsten ist. Und das Gegenteil davon (aussen, Atemluft auf Umgebungstemperatur) am unkritischsten.

Ich vermute, Clubs werden das grösste Risiko. Haben sie in Südkorea wieder geschlossen. Daher denke ich, haben wir Deutsche vielleicht auch eine leichte Paranoia bzgl. Social Distancing im Freien entwickelt. Ich will mich da selbst nicht ausschliessen ...
 
VisualPursuit kommentierte
Jeder von uns hat die Situation erlebt daß zehn Meter weiter vorne
eine friedhofsblonde Dame wackelt und man volle Ladung den stechenden
Maiglöckchengeruch von "Tosca" abbekommt.

Virenbelastetes Aerosol fliegt genau so weit.
 
jazzmasterphoto kommentierte
.

Mit Tosca kommt die Zärtlichkeit

Alter Werbespruch


.
 
A
audiomac kommentierte
mfey kommentierte


Du schriebst:
>>Ich bin vor einer Woche auf dem Weg zu einem Job im Sauerland
an der Sorpetalsperre vorbeigekommen.
Bestes Wetter, Trauben von Anwärtern auf den Darwin-Award.
Kuschelabstand.<<

Nun, ich bin der Quarantänezeit mit dem Rad insgesamt an 3 Tagen um die Sorpe herumgefahren, und kann deine Angaben nicht nachvollziehen, es sei denn 1,5m werden nun als Kuschelabstand definiert.
Das war auch nur auf der Staumauer so, da dort alle in Bewegung aneinander vorbei gingen, was ich als harmlos ansehen würde. Selbst wenn der Überholabstand auch mal nur 1 m gewesen sein sollte: an frischer Luft im im Überholen drohen weder Aerosole noch Tröpfchen mit ausreichender Virenlast um eine Infektion oder gar schwere Infektion auszulösen. Dafür ist die Kontaktzeit unter diesen Bedingungen zu gering. Auf den restlichen Kilometern sass meist nur ein einzelner oder ein Pärchen auf den Bänken, der Rest war in Bewegung. Inliner, Fahrrad, Rollbrett, Jogger, Spaziergänger u.a. die freundlich ohne Maske zurück grüßten.
Nicht jede große Anzahl von Menschen ist der Maßstab, sondern ihre Verteilung auf die Fläche. Immer wieder fallen mir in den Medien vollkommen unsachliche Fotos auf, wo mit enormer Brennweite eine Menschendichte vorgetäuscht wird, welche bei genauer Betrachtung der Abstandsrelationen als verordnungskonform angesehen werden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:



Lieber 100 derte Milliarden € in kauf nehmen....
 
Kommentar


Naja, die Wege der Infektionskette sind vielfältiger Natur :

 
2 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Naja, die Wege der Infektionskette sind vielfältiger Natur :

Nicht wirklich.

Da wurden wohl in den Nachtclubs die Masken- und Abstandsregeln zu den Animierdamen nicht beachtet. Wenn man die Szene dort etwas kennt, dann sollte das nicht völlig überraschend.

Neue Infektionsketten entstehen nun fast immer durch Dummheit, oder Ignoranz.
 
falconeye kommentierte

Bitte nicht übertreiben. Social Distancing im Swingerclub ... ja genau

Wenn ein Gast eines Nachtclubs infiziert ist, so wird er eine neue Infektionskette in Gang setzen. Das kann kein Social Distancig verhindern.
In Seoul war es ein einziger 29-jähriger Gast und er infizierte 24 direkt, nach 1300 von 1510 Partygästen wird noch gefahndet ...

Wenn Bars und Nachtclubs wieder öffnen, dann sicher erst, wenn es keine Fälle mehr im Inland gibt und mit einem Verbot für Touristen aus dem Nicht-fallfreien Ausland. Oder einem Impfstoff.
 
Germany
New Cases 10.05.2020: 555
Weekly average: 888
R0: 0,94 (0,83 - 1,06)
Forecast 07.06: 287 (109 - 758)
Alert Value A: 0,15

Der Alert Value bewegt sich langsam Richtung "hoch" (0.25). Der R-Wert ist der höchste seit über einem Monat!
 
Kommentar
Aus gegebenem Anlass. Der Effekt eines einzelnen 29-Jährigen auf die nationale Statistik
... aber dafür muss man erst mal bei quasi null Fällen angekommen sein
 
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Georgie1956 kommentierte
Hoffentlich ist dieser Warnschuss auch bei Laschet und ähnlich Denkenden angekommen.
 
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Stattdessen wird das Volk nun mit Will, Lanz und Illner "verdummt".

Manche dieser Sendungen sind gut, manche nicht so gut, aber eine absichtliche "Verdummung" der Zuschauer findet hier generell gewiss nicht statt.

Ich fand insbesondere die gestrige Sendung mit Anne Will wirklich sehenswert.
Unter den Teilnehmern hat mir die per Bildschirm zugeschaltete Physikerin/Forschungsleiterin aus dem Max-Planck-Institut imponiert, die eine scharfsinnige Kritik an den gegenwärtigen Lockerungs-Maßnahmen abgegeben hat und auch Wege aufgezeigt hat, wie man das hätte besser machen können, um nicht erneut ein Aufflammen der Corona-Epidemie zu riskieren.

Gruß
Hans
 
1 Kommentar
falconeye kommentierte
Viola Priesemann, Theoretische Physikern

Sie sagt ja nur, was alle mit der Materie betrauten intelligenten Menschen (es gibt keine dummen Theoretischen Physiker ...) sagen: Eindämmung auf zweistellige Fallzahlen ist die billigste Option. In meinem Alert Value berücksichtige ich das ja auch schon.

Allerdings kommt sie medial ein wenig nervig rüber
 
Entschuldigt bitte meine naive Frage:
Sind die Demonstrationen hier untergegangen, oder wurde das "wegmoderiert".

Ich frag nur, weil ich die letzten Tage nur sehr sporadisch hier war...

Falls jemand eine seriöse Erklärung dafür findet, warum so viele Menschen dort freiwillig mitmachten, wäre ich dankbar dafür.

Aber bitte eine ernsthafte Erklärung, denn dass dies eigentlich nur Leute sein können, die es verlernt haben nach einer gegebenen Faktenlage selbständig zu denken, darauf komm ich selbst grad noch. ;-)

Soll heissen, ich hab Bedarf an "sozialen" Lernstoff...
 
soulbrother kommentierte
Ah, die Filterblase hab ich wieder mal übersehen... danke Falk!
 
Gianni33 kommentierte
Als dümmsten Spruch des Tages auf einer dieser Demos habe ich mal ausgewählt:

"Ich habe ein Recht darauf, mich mit Corona zu infizieren, damit ich Antikörper aufbauen kann."
 
falconeye kommentierte
approved by Stephan von Dassel
 
Georgie1956 kommentierte
Gianni33 kommentierte
Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
 
Weiss jemand, warum es heute bis 19:30 vom RKI keinen Situationsberichtt und kein Update zum Wert R gibt? Gestern war der Wert 1.13 (0,94-1,35).

UPDATE 19:40 Jetzt veröffentlicht
R = 1,07 (0,88-1,29).
 
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AnjaC kommentierte
Ich wollte es grad schreiben - die sind heute spät dran, das stimmt.
 
Soeben habe ich die neuesten Corona-Nachrichten im ZDF und der ARD mit den zugehörigen Sondersendungen gesehen.

Was die Lockerungen anbetrifft, bin ich am meisten besorgt über die in einigen Bundesländern jetzt geöffneten Fitness-Center.

Wer die oft stickige Luft in diesen Sportstätten kennt, der kann sich gut vorstellen, dass dort virengesättigte Aerosole eine hohe Infektionsgefahr darstellen.

Dazu kommt noch, dass die dort stöhnenden und schwitzenden Personen eher am Training ihrer Pomuskeln als am Training ihres Gehirns interessiert sind...
 
AnjaC kommentierte
Georgie1956 kommentierte
Klasse, Anja, Danke! Ich habe mir die Seite mal gespeichert.
Demzufolge ist "normales" Kardiotraining, so wie ich es betreibe, zulässig.
Sauna ist leider (noch) nicht erlaubt, schade. Duschen auch nicht. Dann muss ich eben verschwitzt nach Hause fahren.
Blöd ist nur, dass man sich in den Umkleideräumen nicht umkleiden darf . Da tippe ich mal auf eine schlechte Formulierung.
 
Kurt Raabe kommentierte

na ja wenn ich so an die Umkleideräume vom Schulsport denke,
kann ich diese Entscheidung gut nachvollziehen
eher schlechte Luft als schlechte Formulierung
 
AnjaC kommentierte
"Blöd ist nur, dass man sich in den Umkleideräumen nicht umkleiden darf " -- Nee, das ist tatsächlich so. Du musst schon in Trainingsklamotten dahin kommen und darfst höchstens noch deine Schuhe wechseln. Die Spinde werden jeweils einzeln nur für die Ablage der Wertsachen geöffnet. So jedenfalls unser Sohn, der in NRW im Sportinternat ist und nun auch endlich wieder ins Fitnessstudio darf. (Die Mannschaft darf übrigens wieder trainieren, in Kleingruppen. Nur einander Bälle zuwerfen dürfen sie nicht. Irgendwie doof, wenn der Sport American Football heißt.... )
 
Georgie1956 kommentierte
Na gut, zuhause umziehen ist ja auch kein Problem.
 
Was die Lockerungen anbetrifft, bin ich am meisten besorgt über die in einigen Bundesländern jetzt geöffneten Fitness-Center.
Da musst Du ja jetzt auch nicht unbedingt hingehen.


Dazu kommt noch, dass die dort stöhnenden und schwitzenden Personen eher am Training ihrer Pomuskeln als am Training ihres Gehirns interessiert sind...
Dazu will ich jetzt aus Höflichkeit einfach mal schweigen, obwohl mir dazu schon etwas zutreffendes und lustiges eingefallen wäre, über das Du aber nicht gelacht hättest. Apropos Gehirntraining, ich habe heute in den Staatsmedien den äußerst netten Herrn Laschet vermisst, hatte der sein Senftöpfchen heute leer?

Interessant fand ich auch, dass in den sogenannten Nachrichtensendungen zu den aufflackernden Hotspots von über 50/100.000 Fällen über 7 Tage keine probaten Lösungen gebracht wurden. Hier scheint es ein globales Problem zu geben. Bereits bei den Berichten anfangs der Pandemie aus den USA wurde Klage darüber geführt, dass so viele Schlachthofangestellte infiziert seien und dass es daher zu einem Mangel an Fleisch kommen könnte. Wer die hiesige Schlachthofszene mit der entsprechenden Haltung und Unterbringung der Arbeitssklaven kennt, wundert sich schon darüber, dass dort nicht schon lange der Bär steppt: Tagsüber extrem schuften in einem feucht kühlem, schlecht belüfteten Umfeld, das Viren lieben, nachts wie Vieh zusammengepfercht in sogenannten Unterkünften. Da wundert man sich doch eigentlich nur, dass da bislang nicht schon viel mehr passiert ist.

Und noch etwas wundert mich: Stimmt es, dass es gestern bundesweit nur 357 Neuerkrankungen gab, wie man hier lesen kann, oder hat gestern Nacht um 0 Uhr beim RKI der Praktikant die Zahlen eingepflegt? (Ich komme beim Addieren der Länderzahlen auf 551, auch das erscheint mir recht wenig)
 
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Nein, stimmt nicht. Die letzten, für die mindestens letzten 3 Tage gemeldeten Zahlen des RKI sind unvollständig, worauf das RKI selbst hinweist. Das RKI verwendet diese Zahl selber nicht in ihren Analysen, sondern eine hochgerechnete Nowcastingzahl 4 Tage zurück und früher. Das kann man im Original-Bulletin PDF einsehen.

Ich empfehle die Zahlen der JHU, die weniger Meldeverzug haben und nicht unvollständig berichtet werden - Meldungen werden einfach am jeweiligen Tag des Bekanntwerdens verbucht. Meine Statusupdates weisen diese Zahl aus, um Wochentagsschwankungen bereinigt (gleitendes 7 Tage Mittel). Der Wert heute liegt bei 888, vgl. Post #3625.

(Der heutige JHU Wert von 555 ist irrelevant, da Montags kaum gemeldet wird.)
 
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Frage

Was ist besser ...
- Noch ca. 9 Monate bis in den Winter, um bei R 0.9 in einen Zustand mit nur noch sporadischem Aufflackern zu kommen, das dann a la Webasto elimiert wird?

- Oder noch mal 1 Monat lang eine ernsthafte Anstrengung, um bei R 0.5 zum „Webasto“ Zustand zu kommen? (beide Zahlen gerechnet, 0.5 hatten wir bereits erreicht.)

Ich denke, dahin müssen wir kommen, damit die Leute wieder konsumieren und investieren. Intuitiv denke ich, der zweite Weg wäre besser. Aber politisch schwer durchsetzbar. Aber der erste Weg auch, da er lang ist. Brauchen wir Werbung für den zweiten Weg? Oder liege ich falsch? Und das müsste natürlich EU weit durchgezogen werden, will man auch wieder normalen Reiseverkehr. UK ist ja netterweise ausgetreten
 
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Georgie1956 kommentierte
Als Nichtfachmann und "Bauchfühler" würde ich zum 2. Weg tendieren. Ich persönlich würde einen weiteren Monat mit Einschränkungen pronlemlos durchhalten. Politisch ist das schwer durchsetzbar, solange wirtschaftshörige Exit-Prediger und Kanzleramtsspekulanten wie Laschet wichtige politische Ämter besetzen.
Natürlich möchte ich auch wieder reisen können. Aber im Sinne der Beherrschbarkeit der Pandemie bin ich natürlich auch bereit noch bis mindestens 2021 auf Reisen zu verzichten.
 
mfey kommentierte
Was heisst ernsthafte Anstrengung und worauf beruht die Vermutung, in einem Monat haben wir dann das Ziel erreicht, das Geschehen bei multifokal aufflackernden Herden sofort in den Griff zu bekommen, während wir das jetzt aufs Spiel setzen würden?
Die täglichen Neuerkrankungen (positiv Getestete, was nicht dasselbe ist), die doch zuletzt als limitierender Faktor gesehen wurden, sinken offenkundig trotz erhöhter Testaktivität.

Der R-Wert ist kein empirisch erhobener sondern ein berechneter Wert. In dem unten von mir angegebenen link wird erläutert, weshalb er in nächster Zeit wegen zunehmender Teste wieder ansteigen wird.

Auszug aus dem Thesenpapier:

>>Der derzeit zur Steuerung und Außenkommunikation verwendete Begriff der effektiven Reproduktionszahl Reff vergleicht zwei gemittelte Prävalenzstichproben, die im Abstand der gemittelten Generationszeit von vier Tagen erhoben werden. Diese Annäherung an die Dynamik der Entwicklung ist stark von den Testumfängen der beiden verglichenen Intervalle abhängig und wird sich vorhersehbar durch die geplante massive Ausdehnung der Testung in den nächsten Wochen wieder auf einen Wert über 1 erhöhen. Die Kommunikation dieses Wertes ist in Deutschland und in der Schweiz sehr verzögert erfolgt; es gibt deutliche Anhaltspunkte für die Annahme, dass die einfachen Maßnahmen wie Verbot von Großveranstaltungen bereits ausgereicht hätten. Auf jeden Fall reichen die beschriebenen Werte aus, um eine weitere Öffnung der Maßnahmen offen zu diskutieren.<<
 
AnjaC kommentierte
In der jetzigen Situation kann ich das nicht beurteilen. Ich finde, wir haben mit den ungeordnet durchgeführten, sehr unterschiedlichen Lockerungen den Überblick über das Geschehen aufs Spiel gesetzt, möglicherweise bereits verspielt. Verspielt ist auch die durchgehende Bereitschaft der Bevölkerung, Maßnahmen weiter mitzutragen. Frag in 2 bis 3 Wochen nochmal, wenn wir sehen, was die föderalen Einzelaktionen für Ergebnisse zeigen....
 
A
audiomac kommentierte
Intuitiv denke ich, der zweite Weg wäre besser.

Der Ansicht bin ich auch - zumal die Wirtschaft auch ohne LockDown etwa gleich grossen Schaden nimmt... (Diskussion und Vergleich Schweiz - Schweden).
 
Die Diskussion leidet hier mitunter an der notwendigen Toleranz. Sagt man etwas Kritisches zum RKI oder dem aktuellen Handling der Krise, dann muss man immer erst alles loben und wird trotzdem schon bedenklich nah in der Verschwörerecke lokalisiert. Das Thema ist nun mal komplex und darf nicht nur mit mathematischen Funktionen beleuchtet werden. Als Laie ist man gut beraten, wenn man sich nicht voreilig festlegt, sondern breit informiert.
Eine sehr konstruktive Kritik, die ich im wesentlichen teile, habe ich hier gefunden:
 
5 Kommentare
HaDiDi kommentierte
Da mit einer Nikon und Objektivgerödel eher die älteren Semester durch die Gegend ziehen, sind hier im Thread auch überdurchschnittlich viele Kollegen aus der Risikogruppe unterwegs. Entsprechend einseitig und restriktiv erwartet man strenge Maßnahmen.

Die Gefährdung durch das Wuhan Virus ist nun mal in unterschiedlichen Altersgruppen sehr verschieden, entsprechend kommt es zu Polarisierungen. Bin ich jung, gesund, Nichtraucher und habe kein Übergewicht wäre es durchaus eine Option mich mit einer geringeren Dosis SARS-CoV-2 zu infizieren, hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen milden Verlauf. Danach sollte man dann einen entsprechenden Immunitätspass bekommen und könnte wieder ein normales Leben führen.

Den Gleichheitsfanatikern würde das nicht passen. Ich finde es jedoch extrem egoistisch, wenn wir Alten, nur weil wir eine höhere Gefährdungsstufe haben, den Jüngeren ihre Lebensfreude und wirtschaftliche Zukunft beschränken wollen. Mir ist schon klar, dass meine "Restzeit" so bei statistischen 15 Jahren liegt und ich mich im letzten Lebensabschnitt befinde. Da sollte man dann ruhiger werden und sich nicht mehr so wichtig nehmen. Die Welt dreht sich nicht primär um die Alten.
 
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gelenkpfanne kommentierte
Das wird man hier nur schlecht vermitteln können: "zielgruppen-orientierte Präventionsmaßnahmen bedürfen eines positiven framing".
 
Fraenker kommentierte
Ich finde es jedoch extrem egoistisch, wenn wir Alten, nur weil wir eine höhere Gefährdungsstufe haben, den Jüngeren ihre Lebensfreude und wirtschaftliche Zukunft beschränken wollen
(Hervorhebung von mir)
Zumal damit ja auch die Lebensgrundlage von uns Alten den Bach runtergeht. Insofern bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich Egoismus ist oder einfach nur Realitätsferne.
 
AnjaC kommentierte
Martin, ich bin mit manchen Dingen beim RKI auch nicht einverstanden, weil ich aus meiner beruflichen Erfahrung weiß, dass man jedenfalls den technischen Teil, der gerne als Entschuldigung angeführt wird, anders und aktueller machen könnte. Auch beobachte ich die 7-Tage-Inzidenzen der Landkreise, die hart an der Grenze liegen, sehr genau. Da bin ich mittlerweile auch skeptisch, was die veröffentlichten Zahlen angeht. Das ist aber derzeit nur mein Bauchgefühl. Dein verlinktes Thesenpapier muss ich mir noch genauer ansehen.
Aber dass die Diskussion hier an mangelnder Toleranz leidet, das weise ich entschieden zurück. Du magst enttäuscht sein, dass deine Auffassung Deinem Empfinden nach nicht von der Mehrzahl der Diskussionsteilnehmer geteilt wird, aber toleriert wird sie dennoch.
 
hansolo22 kommentierte

Soweit ich es las, ist das bei einer anderen Zahlenbetrachtung nicht so.
Das Risiko innerhalb eines Jahres zu versterben wenn man infiziert ist - verdoppelt - sich fuer alle Erwachsenen egal wie alt.
Nun ist das Risiko per se fuer Juengere natuerlich niedriger und deswegen auch die niedrigeren Sterbezahlen.
 
Kekulé mal wieder souverän, unaufgeregt und neben Expertenwissen auch mit einer guten Portion Hausverstand:

 
Kommentar
Guten Morgen zusammen

Die Eisheiligen "beglücken" uns diesmal wirklich mit sehr niedrigen Temperaturen. Ich bin ja eh als Frierhippe und Sommerliebhaberin bekannt ("Kind, zieh Dir was wärmeres an, Mama friert!"). Heute waren aber sogar die "heißen Typen" des Haushalts dafür, die Heizung doch wenigstens ein paar Stunden nochmal anzuschalten.

Eben habe ich im Morgenmagazin ein Interview mit Dirk Brockmann gesehen, der nochmal sehr verständlich erklärt hat, was es mit dem vom RKI veröffentlichten R0-Wert und vor allem den Konfidenzintervallen auf sich hat. Ich habe den Link zum kompletten Interview noch nicht gefunden, aber hier ist der Zusammenschnitt in der späteren Wiederholung:

Ebenso wichtig und informativ fand ich einen Beitrag gestern im ARD spezial nach der Tagesschau, in dem es darum ging, was Intensivärzte bei COVID-19-Patienten beobachten. Da ging es u.a. um Visusverlust und schwere Verläufe auch bei Patienten unter 50 Jahren ohne Vorerkrankungen, im unten verlinkten Video ca. ab 17:40 min. Zu dem Beitrag davor, in dem die Behauptung aufgestellt wurde, die Schulschließungen hätten für die jetzt betroffenen Schüler über die nächsten Jahrzehnte hinweg gravierende "Folgeschäden", habe ich allerdings eine ganz andere Ansicht.


Die Moderation betreffend möchte ich heute morgen kurz anmerken, dass es vergebliche Liebesmüh ist, hier Links zur "Achse des Guten" oder "Tichys Einblick" und ähnlichen Veröffentlichungen zu teilen. Wir nehmen uns heraus - und das diskutieren wir auch nicht - von uns als islamophob und rechtspopulistisch eingestufte Quellen umgehend zu löschen. Wer über diese Veröffentlichungen diskutieren will, benötigt dafür einen anderen Ort in den Weiten des Internets, an Auswahl besteht sicher kein Mangel. Hier aber ist dieser Ort nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
 
AnjaC kommentierte
@HaDiDi Du verkürzt. Der beurlaubte Mitarbeiter, obwohl für diesen Teil der Arbeit im BMI überhaupt nicht zuständig und auch nicht mit irgendwelchen Studien zu Corona befasst, hat eine eigene Stellungnahme geschrieben, zu der er weder beauftragt wurde noch befugt war und diese mit dem Briefkopf des BMI veröffentlicht und selbst über einen recht großen Verteiler verschickt. Wohlgemerkt: er hat nicht die Studie verschickt, sondern seine Interpretation des ganzen. Das landete das Papier dann bei Tichy und anderen, deren Webseiten ich hier nicht verlinkt haben will, weil angeblich keine seriösen Quellen verfügbar wäre.
Ich biete mal das hier zum Nachlesen an:

Und um dem populistischen Gehetze noch was entgegenzusetzen: Längst nicht jede in Auftrag gegebene Studie wird veröffentlicht. Egal, um welches Thema es geht. Und Stellungnahmen von Wissenschaftlern finden ihren Weg in seriöse Medien, wenn sie fundiert sind und etwas zur Thematik beisteuern. Dass Du da nichts gefunden hast, lässt mich eher schließen, dass bei letzterem was nicht stimmt oder Deine Suchmechanismen nicht funktionieren.

Mit Behauptungen, die suggerieren, dass die Bundesregierung die unabhängige Medienberichterstattung manipuliert, bewegst Du dich hier auf sehr, sehr dünnem Eis. Pass bitte auf, dass Du nicht einbrichst.
 
falconeye kommentierte

Danke für die Ausführungen. Inzwischen ist der gesamte Bericht dort online, habe ihn mal archiviert
Eine erste Durchsicht: sehr aufwändig verfasst, aber unschlüssig argumentiert. Im wesentlichen wird aus dem ausgebliebenen Großbrand gefolgert, dass der Feueralarm nicht nötig war. Ich denke, andere werden sich konkreter damit befassen. Mir ist die Autorenschaft nicht scharfsinnig genug, um meine Zeit an sie zu verschwenden. Andere im BMI sahen das wohl ähnlich. Merke: nicht jeder Beamte/Wissenschaftler ist sein Geld wert - ich kann mir denken, wie so etwas leakt - beleidigte Leberwurst.
 
HaDiDi kommentierte


Anja, ich suggeriere nichts, ich möchte nur, dass in einer Demokratie dem Souverän keine Informationen vorenthalten wird.

Die ganzen Verschwörungstheoretiker und sonstigen Spinner bekommen doch genau durch eine Studie, die in der Versenkung verschwindet weiter Futter. Stellt die Studie ins Netz, auch die Stellungnahme der Wissenschaftler und der mündige Bürger wird sich sein Urteil bilden. Hat die Politik jetzt Angst vorm Souverän?
 
falconeye kommentierte

Die "Studie" steht ja im Netz. Aber man muss jetzt keine Werbung (Linksetzung) dafür machen, dafür ist sie muMn zu schlecht.
 
HaDiDi kommentierte
Ok, thanks, heute morgen habe ich sie nur auf Tichy gefunden.

Außerdem ist es nicht wichtig, ob der BMI Mitarbeiter autorisiert war, oder nicht. Nun ist die Studie da, sie wurde von renommierten Wissenschaftlern erstellt und kommt zu einem Ergebnis. Nun kann man prüfen, ob das Ergebnis fachlich richtig ist und man daraus weitere Aktionen ableiten sollte. Völlig sachlich und unaufgeregt.

Dann bekommen Atilla und Kollegen auch kein Futter.
 
Was stelle ich fest?

Die Straßen werden wieder voller und ich habe keine Ahnung warum, weil ich nicht exakt verfolge, was alles wieder geöffnet hat, oder erlaubt ist. Wenn ich die Geschichten um diese Tierermordungsindustrie höre, wird mir ganz übel. Ich bin schon vor längerer Zeit auf Fleischprodukte in Demeter-Qualität umgestiegen und ich hoffe sehr, dass diese eingeschweißten Fleischwürste irgendwann vom Markt verschwinden. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt.

Mich erschreckt, wie die Menschen auf Öffnungen spezieller Bereiche reagieren, dass sie sich in ewig langen Schlangen anstellen, um die gewünschten, aber bei Weitem nicht notwendigen Produkte zu erwerben. Möbel, Gartengeräte und Frisuren sind für mich Konsumgüter, auf die ich über Jahre verzichten könnte, Mannschaftssportarten ebenfalls.

Im Übrigen müssen wir mEn auch ein wenig an dieser Masken- und Handschuhkultur arbeiten. Zu viele verstehen nicht, dass ihnen ihre Masken und Handschuhe im Freien eher schaden, als nützen.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
2 Stunden? Gibs zu, Du warst bei Ikea.
 
AnjaC kommentierte
Nein, zu Fuß mit Rollator beim Lidl und wieder zurück Das dauert seine Zeit.
 
häuschen kommentierte
Du trägst sie also auch im Freien.
 
AnjaC kommentierte
Ja, war ein Test für einen evtl. Besuch unserer Fussgängerzone. Auf dem Rückweg hätte ich sie aber eh anbehalten, sicher Absetzen kann ich unter den gegebenen Umständen nur zu Hause.
 
luckyshot kommentierte
... Frisuren sind für mich Konsumgüter, auf die ich über Jahre verzichten könnte ...

Mit dieser Ansicht kämst Du aber bei meiner Frau nicht weit... @häuschen
4 Wochen, Maximum. Drüber wird sie unleidig...
 
Update 12.5.2020

Germany

New Cases 11.05.2020: 697
Weekly average: 918
R0: 1,00 (0,88 - 1,13)
Forecast 08.06: 424 (160 - 1120)
Alert Value A: 0,25 hohes Risiko!

So, es ist passiert. Das Risiko (blaue Punkte =A+3) ist nun in meinem Modell auf "hoch" gestiegen, R auf 1.

 
AnjaC kommentierte
Das können die Zahlen aber eigentlich noch nicht widerspiegeln, da die meisten Maßnahmen erst zum letzten Wochenende bzw gestern in Kraft traten. Das kommt erst noch.
 
häuschen kommentierte
Na, wenn das mal so stimmt. So schnell wirkt sich das nicht aus. Ich denke, es hat eher mit den vielen Fleischwurst-Fachkräften zu tun, die da auf ein Mal erwischt wurden.
 
VisualPursuit kommentierte
Das ist das Ergebnis der warmen Tage und der Teilöffnungen im Handel, was wir da sehen.
 
HaDiDi kommentierte
Das was sich so vor 10-20 Tagen abgespielt hat, werden wir in den nächsten Tagen an Neuerkrankungen ablesen können. Selbst erwarte ich (was ich ja auch schon mehrfach geschrieben habe), dass nun recht zeitnah die Infektionszahlen wieder ansteigen werden. - Gründe: Wärmeres Wetter - mehr Gruppenaktivitäten, Feiertage, Lockerungen der Maßnahmen und mehr Nachlässigkeiten bei der Bevölkerung.
 
falconeye kommentierte

Richtig, was wir hier sehen, ist im wesentlichen der Zeitraum 20.-24.4., die Woche vor Einführung der Maskenpflicht, aber mit Öffnung der Geschäfte bis 800qm.

Der erste Run aufs Einkaufen ohne Maske ist die wahrscheinlichste Erklärung. Ich hoffe, es gibt Arbeitskreise, die sich das bis auf Landkreisebene anschauen und korrelieren. Cluster rausrechnen etc. Besser wärs ...

Aber:
Ich bin ein Verfechter der Ansicht, dass Ansteckungen im Freien, Maske hin, Maske her, kaum eine Rolle spielen. Zumindest nicht bei warmem Wetter ohne Grüppchenbildung im Stehen und Rumreichen von Trinkflaschen. Es gibt wohl eine unfertige Studie aus China, wonach Infektionen im Freien dort keine Rolle (<1%) gespielt haben. Andererseits hatten die ja auch Hausarrest
 
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