Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Social distancing, Masken tragen, Hygiene-Verhalten hätten sich in der Lockdown-Phase zu Automatismen entwickeln müssen.

Die Frage ist, ob dieser Wandel hin zu einem "neuen Alltag" eingetreten ist.

Ich habe den Eindruck, dass es sich beim bislang mehrheitlich lobenswerten Verhalten der deutschen Bevölkerung vor allem um eine Reaktion auf die schrecklichen Bilder handelte, die aus Italien gezeigt wurden.

Und es wird sich noch zeigen, ob dieser Schrecken zu einer dauerhaften Verhaltensänderung geführt hat oder ob im Klima der jetzigen Lockerungen das Vergessen schon bald einsetzt und sich grundlegend nur wenig ändert.

Gruß
Hans
 
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Ich hoffe sehr, das Social distancing nur eine zeitlich begrenzte Maßnahme ist, weil es gegen die menschliche Natur verstößt, wenn man nicht gerade autistisch veranlagt ist. Wer gerne will, kann jahrelang mit Masken und ohne Kontakte leben, die Mehrzahl Gott sei Dank ist das nicht.
 
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luckyshot kommentierte
In dieser Frage scheint sich gerade eine “gespaltene Gesellschaft“ zu entwickeln...
 
A
audiomac kommentierte
die Hoffnung stirbt zu zuletzt - ob das aktuell noch stimmt...?
 
Heimat und Wurzeln daraus haben für viele Menschen eine grössere Bedeutung.
Die soziale Distanz oder auch soziale Inkompetenz hat manch Expat schon in das Land seiner Träume genauso wie seine Probleme mitgenommen, wie sollte man sonst erklären dass sich viele zu Tode saufen, die lange Weile kann es ja nicht nur sein.
Wenn einer hier in Deutschland stark verwurzelt mit seiner Familie lebt, finanziell zurecht kommt, welche Gründe könnte es geben auszuwandern? Ein Leben im Dauerurlaub kann auch nervtötend sein.
 
Kommentar
Guten Morgen zusammen

Wie wahrscheinlich alle von uns habe auch ich gestern die Ergebnisse der Beratungen zwischen Bund und Ländern aufmerksam angesehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so zielführend ist. Vor allem bleiben ein paar Fragen offen, was Treffen mit einem "zweiten Hausstand" betrifft. Das müsste ja eigentlich, wenn man die Kontrolle behalten will, dann immer der gleiche sein und nicht mal Familie X und am nächsten Tag Familie Y, die sich an den Tagen vorher mit Familie A bzw B getroffen haben. Bin gespannt, wie das funktioniert.

Schulisch wird es bei uns so aussehen, dass nicht nur wie bisher 4 Tage pro Woche Präsenz-Unterricht und 1 Tag Home Schooling in getrennten Gruppen und festem Klassenraum ansteht, sondern mit der zusätzlichen Beschulung der 9. Klassen (und später dann der 5. und 6.) jede Klassen-Kleingruppe im Wochenwechsel mit der anderen Gruppe in die Schule geht. Also: 4 Tage Schule, 1 Tag Home Schooling, Wochenende, 5 Tage Home Schooling, Wochenende. Diesmal dann aber mit Netzklassen an den beiden Tagen, an denen beide Gruppen Home Schooling haben. Das ist morgen das erste Mal der Fall und hatte den sehr erfreulichen Nebeneffekt, dass unser Pubertier gestern damit begonnen hat, ihr Zimmer aufzuräumen, damit es in der Videokonferenz nicht so messiemäßig aussieht. Ich hab ihr noch nicht gesagt, dass wir die Technik bei ihr erst testen müssen und sie ggf an meinen Arbeitsplatz wechseln muss. Böse Mama...


Das RKI meldet nach 900+ Fällen gestern (für vorgestern) heute 1.284 (für gestern). Die 7-Tage-Inzidenz, die jetzt als Notfallbremse eingeführt wird, kann man für Bayern am schnellsten hier ablesen (beim RKI geht das über eine Karte im täglichen Lagebericht):



Heute gibt es keine Pressetermine, welch Wunder - die Bundesländer müssen ja jetzt erstmal ihre erst vor kurzem verkündeten Allgemeinverfügungen und FAQs auf den Webseiten wieder umschreiben. Lediglich der Bundestag beginnt um 9 Uhr seine 158. Sitzung, die man bei phoenix oder direkt auf bundestag.de verfolgen kann.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
 
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falconeye kommentierte
> Die 7-Tage-Inzidenz, die jetzt als Notfallbremse eingeführt wird, kann man für Bayern am schnellsten hier ablesen

Noch schneller geht das über das RKI Dashboard http://corona.rki.de (Modus Landkreise) da gibt es den Reiter 7-Tage Inzidenz, alles über 50 ist rot.

Aktueller Bug!!!
Rosenheim müsste (wie gestern) heute rot sein, ist es aber nicht. Dass die offizielle RKI Karte Rechenfehler aufweist, ist verstörend ...
 
AnjaC kommentierte
Ja... deswegen habe ich nur auf den täglichen Lagebericht hingewiesen. Bis der heute Nachmittag rauskommt, sollte das hoffentlich korrigiert sein.
 
Als Risikopatient mit Kohle (der Du ja zu seinen scheinst), würde ich mich lieber in ein warmes asiatisches Land am Meer einmieten, in dem social distancing und Maskentragen selbstverständlich sind.

Deine Theorie haben bislang wohl einige von uns schon vernommen. Ich gehöre sogar zu denjenigen, die Deinen Aufenthalt in Thailand nicht neiden.
Ob ich dort länger wohnen möchte, weiß ich nicht. Diese immerwährende Freundlichkeit " unseres " Tuc-Tuc-Fahrers, der jeden Tag vor dem Hotel auf uns wartete, war nur die Erfahrung mit einem Menschen. Wir haben ihn ein bißchen kennengelernt : Hinter der Fassade steckte ein sehr hart arbeitender Mensch, der trotz aller Freundlichkeit solange versuchte uns ständig bei ausgesuchten Geschäften " zufällig " vorbeizubringen, bis ich ihm es sagte, dass ich das System, da leicht erkennbar, inzwischen auch durchschaut hatte und er seinen Benzingutschein auch von uns statt von den Ladenbesitzern bekommen könnte.
Diese Armut und harte Arbeit ohne adäquaten Lohn können mir mit einem ständigen Lächeln nicht überschminkt werden.
Hinter dem thailändischen " Schneider " steht der indische Geschäftsinhaber, der den Vietnamesen als Lohnsklaven hält und der Anzug, oder das Kleid kommt dann eben nicht von dem lächelnden Thai - der ist nur Fassade.

Dieser Ausflug in o.T. muss mal sein bei Deinen ständigen Hinweisen - es hat schon Gründe, weshalb der Häuptling in die BRD flüchtet.
 
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HaDiDi kommentierte
Man sollte dann aber nicht vergessen, dass die Kleidung in den meisten deutschen Geschäfte, von ähnlichen Lohnsklaven geschneidert wurden. Kaufe ich das T-Shirt direkt in Thailand verbleibt zumindest auch der Verkaufsgewinn im Land.

Es ging mir bei meinem Statement auch nicht um eine generelle Aufforderung zum Auswandern (wenn alle kommen wollen, wird's zu eng auf dem "Sonnendeck" ), sondern nur um Infektionsschutz. Risikopatienten haben z.B. in Thailand ein geringeres Infektionsrisiko mit Freund Covid.
 
falconeye kommentierte
Thailand hat halt auch Glück gehabt, waren nicht so viele im Skiurlaub, oder in China dort
Ansonsten - ich hab mal ne Weile am Mittelmehr gelebt — kann einem die ständige Sonne auch irgendwann ganz schön auf den Keks gehen ... halbnackte Mädels wurden allerdings nie langweilig Was mich am meisten störte ... die Schwierigkeit, sich mit Menschen zu umgeben, die etwas Sinnvolles im Leben taten und nicht nur für Spaß und Fortexistenz ihrer Gruppe lebten. Selbst unter Wissenschaftlern ...
 
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AnjaC kommentierte
Lassen wir doch bitte jeden leben, wo er leben möchte. Mal abgesehen davon, dass das off-topic ist, können wir das alle selbst für uns entscheiden. Da braucht es weder Kritik noch Missionierung. Also bitte: Thema durch!
 
häuschen kommentierte
 
... wenn man nicht gerade autistisch veranlagt ist. Wer gerne will, kann jahrelang mit Masken und ohne Kontakte leben.
Du solltest nicht so herablassend über Leute reden, die sich schützen wollen oder müssen.

Diese Menschen bedürfen weiterhin den Schutz der Gemeinschaft. Wenn der nicht vorhanden ist, werden sie tatsächlich in die Isolation getrieben.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim nächsten Karneval.
 
häuschen kommentierte
Tut er auch nicht.
 
gelenkpfanne kommentierte
Nirgends steht hier, dass man autistisch sein könnte, wenn man vorsichtig ist, sondern wenn man ggfs. Freude an der Kontaktlosigkeit hätte.

Man kann sich Unterstellungen auch so richtig herbeilesen (wünschen?). Dann kann man sich so richtig empört über rücksichtslose Andere aufregen.
 
ernst.w kommentierte
Ja, ischt scho guat.
 
gelenkpfanne kommentierte
Nein. Lass ruhig raus.

Ps: Löschen ist feige.
 
AnjaC kommentierte
Danke für Eure Bemühungen. Diesen Thread moderiere ich Sollte ich was übersehen (habe ich hier nicht), dann meldet mir den Beitrag bitte. Und schreibt gerne weiter zum Thema mit allen Teilnehmern. Nicht über sie. Danke.
 
Ich habe da noch etwas für euch. Ein Erlebnis von vorgestern, aber ich wollte zuerst auf Antwort bzw. Stellungnehme warten. Die ist jetzt da:
 
4 Kommentare
häuschen kommentierte
In Dortmund desinfiziert niemand diese Einkaufswagen, die man mit in den Laden nehmen muss um sich gegenseitig im Weg zu stehen. Es wird auch kein Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Die Maskenaufpasser stehen zurzeit noch vor jedem größeren Laden, ich rechne aber auch damit nicht über längere Zeit. Denn tatsächlich halten sich hier 99% an diese Maskenpflicht, oder vergessen sie nicht. Das geht schon irgendwann in Gewohnheit über, wenn alle maskiert sind.

Meines Erachtens nach muss dieses Einkaufswagen-Gebumse irgendwann aufhören, denn das macht Läden nur unnötig eng. So eine Karre “schützt„ ja auch nur nach vorne hin und fördert das sich hinter dem Anderen durchzwängen, zumal die Gänge in Supermärkten ja nicht unbedingt breit sind. Da sind die Weitsichtigen, die gern 1,5om vom Regal wegstehen, die Kurzsichtigen, die ihre Nasen auf der Ware drücken müssen um sie zu erkennen, dazwischen und am Rand die Einkaufswagen, teils einsam abgestellt. Ein absolut hirnrissige Idee, die man sich da einfallen lies.
 
AnjaC kommentierte
Tja, Ernst, da habt Ihr im Gegenteil zu uns hier wohl eine Weile lang im Hygieneparadies gelebt. Ich geh "zu Aldi" und "zu Lidl". Wenn da überhaupt jemand am Eingang steht (Sicherheitsmitarbeiter), dann deshalb, damit jeder Kunde auch wirklich einen Einkaufswagen nimmt. Im größeren Kaufland macht man Einlasskontrollen, um nur die maximal erlaubte Anzahl an Kunden einzulassen. Da wird nix desinfiziert. Ist auch kein Spender da. Beim Lidl gibt es auch keinen Abfalleimer draußen oder auf dem Parkplatz, wo man mal seine Handschuhe oder benutzte Tücher zum Desinfizieren entsorgen könnte. Begründung: "da schmeißen die Leute ihren Hausmüll rein und dann ist der Eimer ja immer voll und davor steht auch noch was.... " Ergebnis: einige pragmatisch-unverschämt veranlagte Kunden werfen ihren Handschuhmüll beim Anketten ihres Einkaufswagen einfach da rein. Kann der nächste Kunde halt sehen, was er damit macht.
 
ernst.w kommentierte

Auch wenn du und häuschen es schwer glauben könnt: Das war bei uns Standard. Nicht dieses eine Erlebnis, sondern die Bereitstellung von Desinfektionsmittel und, notfalls, auch Masken beim Eintritt. Über die Desinfizierung der Einkaufswagen und deren Sinnhaftigkeit kann man geteilter Meinung sein, aber hier war das üblich. Auch musst du bei uns schließlich keinen Einkaufswagen in den Supermarkt mitnehmen. Abstandhalten allerdings schon. Und das geht. Bei uns zumindest, wenn schon nicht in der Gegend, in der häuschen wohnt. Und Sicherheitsmitarbeiter gab es schon bei jedem Supermarkt sowieso seit Jahren, schon um das Klauen zu beschränken. Bis auf vorgestern.

Ich werde die Situation im Auge haben und den Beitrag bei Bedarf updaten.

Ganz geil das mit den Abfallbehältern. Das ist bei uns nicht viel anders. Nur, dass Masken und Handschuhe eher auf dem Asphalt zu finden sind als in den Einkaufswagen. Schweinderl halt.
 
Zuletzt bearbeitet:
ernst.w kommentierte
Ich habe heute meinem Beitrag ein zweites Update verpasst. Denn heute erschien in einer der großen Tageszeitungen Österreichs ein aufschlussreiches Interview mit dem Geschäftsführer der Spar Ost-Region. Es sollte bei uns also offenbar anders laufen, als unsere deutschen Nachbarn das gewohnt sind.
 
Sehr schade finde ich, dass das Robert Koch-Institut fortan keine regelmäßigen Pressetermine mit den aktuellen Informationen und Auskünften zu aktuellen Fragen mehr abhält.

Die sachkundigen Ausführungen der beiden Professoren werden mir sehr fehlen.

Aber ich habe durchaus Verständnis für diese Absage - denn das RKI ist eine dem Bundesgesundheitsministerium zugehörige Bundesbehörde und nachdem nun die Bundesregierung von den Länderministerpräsidenten "entmachtet" wurde, wird man nun wohl auch die Informationspolitik den Gesundheitsbehörden der Bundesländer überlassen (müssen?).

Vielleicht wird ja dann hier in Bayern die Gesundheitsministerin Frau Melanie Huml uns zukünftig mit fachlichen Informationen zur Corona-Epidemie versorgen Oder der Chef macht es gleich selber. Wer weiß?

Gruß
Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Bertho kommentierte
Lieber Hans, Du hast doch für Dich längst Deine persönlichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Was nützen Dir da die täglichen Wasserstandsmeldungen?
Hoffst Du, dass aktuell immer noch unaufgeklärte Geister jetzt der Geistesblitz trifft? Durch eine Pressekonferenz?

Pressekonferenzen und Sondersendungen ziehen runter. Foren manchmal auch. Nutze alles, was Dich aufheitert. Die Sonne scheint (nicht nur in Thailand).
 
HaDiDi kommentierte


Die Phase der Öffnung ist eine recht kritische Periode, da wäre es schon sinnvoll, wenn das RKI die Entwicklung überwacht und frühzeitig warnt. - Der Rückzug des RKI kommt sehr plötzlich und nach einer Sitzung, wo wohl die Fetzen geflogen sind, da braucht man nicht besonders hintergründig zu denken.
 
häuschen kommentierte
Naja ... die öffnen ein bissl was und die ersten, tatsächlich interessanten Infos kommen frühestens in 2-3 Wochen, aber weder die Allianz-Arena, noch den Fraport.
Klar ... wenn ich mein Leben in den letzten 8 Wochen allein auf diese Berieselung ausgelegt hätte, dann würde ich nun auch was vermissen.
Aber solange ich noch genug Masken im Haus habe und meine Taucherbrille noch luftdicht ist, ist es mir persönlich egal, ob R(0)=0,67, oder 0,75 ist.

Ich gestehe aber ...

1. Ich bin gemein
2. Ich habe mir keine einzige dieser PKs reingezogen
 
HaDiDi kommentierte
PKs - Ich auch nicht.

Ich höre recht regelmäßig den Podcast von Kekule und fühle mich damit über Deutschland recht gut informiert. Ich selbst bevorzuge auch mehr Eigenverantwortung und Selbstschutz, gemäß dem individuellen Risiko.

Allerdings war die Strategie in Deutschland bisher eine andere. Die Bevölkerung ist für die Lockerung wohl noch nicht ausreichend trainiert. Es fehlen Hygiene-Konzepte, usw. Da wäre die Oberaufsicht durch das RKI schon noch sinnvoll. Die Qualität und Ambitionen der Landesfürsten sind sehr "heterogen", da liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Sache aus dem Ruder läuft, wohl eher über 50%. Insgesamt suboptimal.
 
Zuletzt bearbeitet:
AnjaC kommentierte
Meiner Meinung nach wird in die Einstellung der Pressekonferenzen zuviel reininterpretiert. Es gibt nach wie vor tägliche Berichte des RKI im Netz und die arbeiten nach wie vor genauso wie in den Zeiten mit Pressekonferenzen. Allerdings zweimal die Woche das gleiche zu erzählen ist schlicht Zeitverschwendung. Ich halt das für eine ganz pragmatische Entscheidung. Das hat nix mit Ministerpräsidenten (übrigens: so heißen "Landesfürsten" richtig. Ich mein ja nur.... ) zu tun. Ich denke, "das RKI" hat außerhalb der medizinisch-epidemiologischen Fachansicht keine "Meinung", das ist auch nicht die Aufgabe des Instituts. Solche Verschwörungstheorien lassen wir hier bitte mal weg.
 
Ist kein Bug, Rosenheim hat heute nur einen neuen Fall und und liegt damit nur noch bei 36,3 Fällen für die letzten 7 Tage (RKI-Board von heute, gestern lag es in der Tat knapp über 50)
 
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AnjaC kommentierte
Ich lese beim LGS 3 neue Fälle in Rosenheim Stadt, 7-Tage-Inzidenz 33,16/100.000 und 20 neue Fälle im Kreis Rosenberg, 7-Tage-Inzidenz 37,17/100.000 (Daten von heute morgen 10.00 Uhr). Das stimmt mit den RKI-Daten nicht überein. Auch wenn die von 00.00 heute Nacht und damit früher sind - warten wir mal das nächste Update ab.
 
falconeye kommentierte
Im RKI Dashboard kann man für jeden Tag die Fälle sehen. Die letzten 7 Tage sind dies 1,10,9,0,9,0,5 in Summe 34. Bei 63324 EW macht das 53.7 Fälle/7d/100,000. Damit ist der SK rot. Gestern war er dies auch noch ...

Die Medien schauen z.Zt. nur nach roten Flecken auf diesem Dashboard ...

UPDATE
Ich habe die Ursache gefunden ... die RKI Zahlen im Dashboard enthalten grundsätzlich nicht die letzten 3 Tage (Stand 8.5. 0:00 also NICHT den 5.,6.,7. Mai). Die Berechnung der „letzten“ sieben Tage läuft aber immer auch über diese fehlenden Tage. Also im Beispiel oben: 0,9,0,5,0,0,0 wobei die letzten Nullen durch die Nichtmeldung entstehen. Damit komme ich auf die 7 Tages LK-Inzidenzzahlen des Dashboards.

Aber das ist natürlich unzulässig, unterschätzt die Inzidenzen um 3/7 - wegen des Meldeverzugs sogar noch mehr, sagen wir also um ca. 50%.

Das sollte man im Hinterkopf behalten, bei einer Abschätzung der aktuellen Inzidenz im eigenen Kreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaut man auf die Neuinfizierten der letzten 3 Tage, dann sieht es nach einer Trendwende aus, R(0) wieder über 1. Vielleicht ist es auch nur der Meldeverzug und der Mai-Feiertag und kein echter Anstieg. Die nächste Kalenderwoche wird Klarheit bringen.
 
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falconeye kommentierte
Muss ich das jedesmal kommentieren? Die Zahlen haben eine starke wöchentliche Fluktuation. Deshalb schaut man (wie mein Modell) NUR auf das gleitende 7-Tage Mittel. Wer ungeduldig ist, kann dies zB. auf https://www.sueddeutsche.de/ (nach unten scrollen) nachlesen. Die letzten 3 Tage ist dies für DE, Bayern, BW und NRW konstant. Hat also nicht weiter abgenommen, aber auch nicht zu.
 
HaDiDi kommentierte
Was die spezielle Ursache für den Anstieg der letzten drei Tage ist, wissen wir beide nicht. Wöchentliche Fluktuation, Meldeverzug, Unregelmäßigkeiten in den Testlabors (zuvor Engpässe bei Reagenzien), oder tatsächlich mehr Menschen , die sich vor rund zwei Wochen infiziert haben. Der 7-tägige gleitende Durchschnitt vermittelt Ausreißer, jedoch verzögert er dadurch auch das Erkennen echter Anstiege. (Einen Preis zahlt man immer.)

Du schreibst mit Deinem Modell (quasi) einen Trend fort. Ich rechne dagegen mit einem Anstieg, weil ich von Verhaltensänderungen bei der Bevölkerung ausgehe... somit schaue ich mit einer anderen Erwartungshaltung auf die Zahlen.

Anyhow, die Zahlen der nächsten Kalenderwoche, im Vergleich zu dieser Kalenderwoche werden uns zeigen ob wir noch unter 1, oder schon über 1 liegen.
 
luckyshot kommentierte
Schaut man auf den Kurvenverlauf der letzten 3 Tage, sieht es im Moment exakt nach den vollkommen regelmäßigen Schwankungen der letzten 6 Wochen aus (mit fallender Tendenz). Um daraus eine Trendwende nach oben abzuleiten, bedarf es schon einer ausgeprägt pessimistischen Haltung...

Aber ich bin auch der Ansicht, dass die Lockerungen durchaus zu einer Trendwende führen könnten.
Ja, hinterher wissen wir mehr...
 
falconeye kommentierte
Ich schreibe keinen Trend fort, sondern berechne u.a. R0. R0 steigt z.Zt. an, liegt aber (Stand heute) knapp unter 1. Du schreibst den Trend fort, da Du zukünftig grössere R0 prognostizierst. Ich hüte mich da. Für meine Forecasts verwende ich einen per gewichteter Mittelung bestimmten besten Schätzer des wahren R0. R0 stieg auch schon mal am 23.4. bis knapp 1 an, über 4 Tage, so was ist im Bereich der Schwankungen (zeitlich korreliert am 4.4. gab es keine Lockerungen oder Feiertage). Das RKI ist mit ihren Nowcasting-Zahlen zeitlich näher am Geschehen und meldet z.Zt. gestern sehr kleine, heute kleine R0 Zahlen (
7.5.: 0.71 (0.60-0.85) --
8.5.: 0,83 (0,67- 0,99)
). Es mag zu einer Trendwende kommen. Aber die JHU Zahlen enthalten dafür im Moment kein Indiz. R0 kann ja nicht immer nur fallen, dann wär es irgendwann 0
 
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Mittlerweile denke ich, dass ich möglicherweise die Covid-19 Erkrankung schon hinter mir habe, da ich Ende Februar/Anfang März 2 Wochen lang sehr krank war (Krankentransport mit dem Rettungsfahrzeug in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses), wobei zwar einige, aber nicht alle typischen Symptome der Erkrankung vorlagen.

Jetzt suche ich eine Möglichkeit, einen Antikörper-Test machen zu lassen, um mir dessen sicher zu sein.

Gruß
Hans
 
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Gianni33 kommentierte
Ich behalte meine umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen selbstverständlich bei - heute war ich zum ersten Mal mit dem schon bisher verwendeten FFP2 Mund-/Nasenschutz und der neuen UVEX-Schutzbrille im Supermarkt.
Und keiner hat deswegen dumm gekuckt (bayr.: bedeppert gschaut)...
 
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falconeye kommentierte
Wenn Du in die Notaufnahme musstest, wüsstest Du, wenn es Covid war ...
War es nicht, da kann man in solchen Fällen sicher sein. In den Wochen 9-12 war auch Influenza viel verbreiteter. Influenza wurde erst durch den Lockdown in KW 15 abgewürgt.
 
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Gianni33 kommentierte
Darüber bin ich mir beim heutigen Stand der Erforschung des Corona-Virus und der Symptome der Erkrankung wie auch der damit verbundenen Schädigungen zahlreicher Organe nicht mehr so sicher.
In den vergangenen zweieinhalb Monaten hat die Wissenschaft sehr viel an Erkenntnissen dazugewonnen.

Zum Beispiel weiß man erst seit nicht allzu langer Zeit, dass auch eine Venenthrombose bei vielen Corona-Erkrankten vorliegt und als zu berücksichtigendes Symptom einbezogen werden muss.

In meinem Fall wurde u. a. eine Venenthrombose festgestellt, die bereits eine Schädigung am Herzen hervorgerufen hatte.

Ich nehme an, dass man mich deshalb gewiss auch auf Covid-19 getestet hätte, wenn das damals schon bekannt gewesen wäre.

Als ich damals im Krankenhaus war, trugen die Ärzte und Krankenschwestern ja nicht einmal einen Mund- und Nasenschutz und hielten auch keinen Mindestabstand zu Besuchern ein, usf. Man war damals noch recht sorglos, was die Gefährlichkeit einer Ansteckung mit dem Virus anbetraf.

Ich bin jetzt aber glücklich, dass ich die Erkrankung überstanden habe, obgleich ich immer noch täglich eine "Schaufel voll" Medikamente einnehmen muss und sich die möglichst vollständige Genesung noch eine längere Zeit hinziehen wird - falls nicht doch einige Folgeschäden auf Dauer bleiben.

Ein späterer Antikörpertest wird mir ja dann noch abschließend sagen, ob es tatsächlich Covid-19 war oder nicht.

Wie dem auch sei - ich behalte meine strikten Vorsichtsmaßnahmen bei.
 
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falconeye kommentierte
Natürlich ist immer alles möglich. Deswegen verlieren viele auch den Sinn für das Wahrscheinliche. Venenthrombose mit Herzschaden passiert ständig. Natürlich verursacht Covid im fortgeschrittenen Verlauf auch Thrombosen. Aber zu dem Zeitpunkt gab es kaum Fälle, auch, wenn man die Dunkelziffer einrechnet. Und angesteckt hast Du ja auch niemanden ... Wenn Du also nicht gerade zurück aus Ischgl warst ... Echt jetzt, vergiss diese Theorie.
 
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HaDiDi kommentierte
Die Antikörpertests scheinen mir derzeit noch zu unspezifisch (Kreuzreaktionen mit anderen Coronaviren), so dass sie keine "Sicherheit" geben können und für den geringen (individuellen) Aussagewert dann noch zu teuer sind.

Wenn man meint möglicherweise schon Wirt des Wuhan Virus gewesen zu sein, sollte man zumindest eine Idee haben, wann, wo und von wem man sich angesteckt haben könnte. Die Symptome von Covid bei einem "milderen" Verlauf sind so unspezifisch, dass auch andere Erkältungs/Grippeerkrankungen in Betracht kommen.
 
Interessantes Interview mit Prof. Vogt/Herzchirurg aus der Schweiz, der sehr international aufgestellt ist.

 
2 Kommentare
hjklemenz kommentierte
Hier der Link zum erwähnten Artikel

 
Gianni33 kommentierte
Danke dafür, dass du dieses wirklich interessante Interview hier eingestellt hast.
Es ist halt doch noch ein zusätzlicher Gewinn, wenn man nicht nur die Veröffentlichungen dieses Professors liest sondern, ihn lebendig in Bild und gesprochenem Wort erlebt.
 
Wenn man meint möglicherweise schon Wirt des Wuhan Virus gewesen zu sein, sollte man zumindest eine Idee haben, wann, wo und von wem man sich angesteckt haben könnte.

Das wäre gewiss wichtig, aber weißt du noch genau, was vor zweieinhalb Monaten an jedem Tag, in jeder Minute passiert ist?
Mit wem du gesprochen hast, wem du die Hand gegeben und dir evtl. danach ins Gesicht gefasst hast, in welchen schlecht belüfteten Räumen du dich mit welcher Anzahl von Menschen aufgehalten hast und wer diese waren?
Um das nachträglich noch in Erinnerung zu rufen, müsstest du minutiös Tagebuch geführt haben oder besser noch: über alle in Frage kommenden Tage alle deine Handlungen von Früh bis Spät auf Video festgehalten haben.
Das alles ist ein Ding der Unmöglichkeit.
So bleibt als einzige Möglichkeit, um herauszubekommen, ob man sich früher schon einmal angesteckt hatte, die nachträgliche Überprüfung auf Antikörper durch einen zuverlässigen Test.

Gruß
Hans
 
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Gianni33 kommentierte

Ich spreche hier von der letzten Woche im Februar.

Damals trug hier in Deutschland - im Unterschied vielleicht zu Thailand - noch niemand eine Maske.
Nicht einmal das Personal im Krankenhaus, und der Oberarzt gab jedem Patienten zur Begrüßung die Hand.
Und Distanz von eineinhalb bis zwei Metern zu anderen einzuhalten war unbekannt.
Die Leute umarmten sich wie eh und je mit Bussi-Bussi, saßen eng gedrängt in den Kneipen, sangen aus voller Kehle in den Kirchen usw. usw.
Keiner dachte daran, regelmäßig seine Hände zu desinfizieren.

Eine grobe Lokalisierung der möglichen Infektion war für diejenigen eher möglich, die sich z. B. beim Schifahren in Ischgl aufgehalten hatten, beim Fußballspiel in Bergamo oder auf dem Volksfest in Tirschenreuth.

Auch in diesem Forum gab es Mitte Februar und danach noch einige, die das alles nicht ernst nahmen. Vielleicht erinnerst du dich noch:
Am 15. Februar habe ich in diesem Thread geschrieben, dass ich wohl heuer wegen der Corona-Infektionen in Italien auf meine alljährliche Venedig-Fotoreise verzichten muss - worauf ich von einigen Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen als quasi krank im Kopf bezeichnet wurde. Du kannst das unter Beitrag Nr. 21 und den darauf folgenden nachlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
falconeye kommentierte
"Beitrag Nr. 21"
Das fällt unter Thread-Archäologie - ein kommendes Boom-Studienfach
 
Georgie1956 kommentierte
Hallo Hans,
ich führe seit 7 Wochen ein Corona-Tagebuch. Das ist gar nicht so aufwändig. Du musst ja nur das aufführen, was infektionsrelevamt sein kann. Also z.B.: getroffene Personen, soweit Hygienemaßnahmen (Abstand, Maske) nicht eingehalten wurden, Einkäufe, angenommene Post/Pakete. Das kostet dich keine 3 Minuten pro Tag und vermittelt ein beruhigendes Gefühl, wenn ein verdächtiges Ereignis dann 2 Wochen zurück liegt.
 
nikcook kommentierte


Manchmal läuft es halt dumm. Dann muss man Glück haben. Vor ein paar Wochen hatte ich mein Rad vor einem Biomarkt abgestellt. Dort viel mir ein kleines Kind auf, dass massiv hustete. Neben meinem Rad stand ein Rad mit Kindersitz. Die junge Mutter, ohne Symptome, setzte das erwähnte kranke Kind in den Kindersitz. Ich machte gerade das Schloss an meinem Rad auf. Das Kind sah mich an und hustete voll in Richtung meinem Gesicht.

a) Wahrscheinlich hatte das Kind hatte eine normale Erkältung (?). b) Ein kleines Kind hustet nicht so weit. c) Im Freien ist die Übertragungsgefahr doch etwas geringer. Trotzdem beobachtete ich meinen Körper 10 Tage genau und maß Fieber. Keine Symptome! Mit einem gesunden Immunsystem hätte ich mir weniger Gedanken gemacht. Aber auch da bin ich wieder auf dem Weg zur Normalität
 
Georgie1956 kommentierte

Ja, sowas ist blöd. Ich hätte (falls das unter den gegebenen Umständen möglich gewesen wäre) die Mutter aufgefordert, erstmal Abstand zu halten, bis ich weg gewesen wäre.
Und natürlich wäre das ein Eintrag in mein Tagebuch geworden.
 

Ich holte meine Frau am 20. Januar von Bangkok kommend am Frankfurter Flughafen ab. Da sie vom Familien Urlaub aus Thailand kam und das Virus in China bekannt wurde, trug sie wahrscheinlich als einzige eine Maske. Wir hatten schon damals ein mulmiges Gefühl aber glücklicherweise blieben wir vielleicht bisher verschont.
Die Welt ist ein Dorf und mit beginnendem Pauschaltourismus sowieso.
Ich denke das Virus wird uns noch lange begleiten und bei den ganzen Lockerungen wird man automatisch mit einem Infizierten oder Genesenem in Kontakt kommen.
Im Prinzip kann die Wissenschaft außer an Datensammeln nichts dagegen tun. Man kann nur hoffen dass bei der Impfstoffherstellung ein Durchbruch gelingt.
Das Interview mit Prof. Vogt hörte ich teilweise bei SWR1 Leute, der Mann kam mir sehr kompetent vor, und jetzt gebe ich noch weniger auf die ganzen mathematischen Modelle die verbreitet werden.
 
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Ich bin der Meinung, Gianni war Ende Februar nicht infiziert - jedenfalls halte ich die Indizienlage, die er uns präsentiert, hierfür für zu schwach.

Aber, unabhängig davon zeichnet sich nun ab, dass das Virus schon viel länger unterwegs ist und vielleicht auch gar nicht in Wuhan seinen Ursprung hatte.

So hat sich wohl schon ca. 15. Dezember 2020 ein Fischverkäufer in Frankreich infiziert (Community Spread).
[Quelle: https://doi.org/10.1016/j.ijantimicag.2020.106006]

Es sollen jetzt eingefrorene Blutkonserven von ungeklärten alten Fällen mit passender Symptomatik nachträglich untersucht werden. Interessanterweise hatte das das RKI in Deutschland bereits zu Beginn gemacht, allerdings ohne Befund.

Was ich persönlich für am Interessantesten halte ...

Offensichtlich führen viele Infektionsherde nicht automatisch zu einem epidemischen Ausbruch. Dafür ist die Zeit vom 15.12. bis Mitte Februar zu lang. Auch wurde der Franzose (Amirouche Hammar) mit schwerer Lungenerkrankung intensiv behadelt. Scheinbar, ohne das Krankenhaus anzustecken.

Ich finde diese frühen Fälle vor allem epidemiologisch für hochinteressant. Vielleicht hat eine Mutation die Infektiösität erhöht? Ich finde jedenfalls, das ist aktuell nicht verstanden.
 
Kommentar
Update 9. Mai

Germany

New Cases 08.05.2020: 1158
Weekly average: 930
R0: 0,88 (0,78 - 1,00)
Forecast 05.06: 169 (64 - 446)
Alert Value A: 0,03 moderate risk

Austria

New Cases 08.05.2020: 22
Weekly average: 35
R0: 0,70 (0,56 - 0,88)
Forecast 05.06: 3 (0 - 18)
Alert Value A: -0,57 low risk

Die Entwicklung in Deutschland hat sich ein wenig verschlechtert, der Alert Value ist nun wieder positiv. In Österreich ist die epidemiologische Gefahrenlage besser. Der R0-Wert ist aber aktuell auch in Deutschland (noch) unter 1.
 
Kommentar
Zur Tracing App ...

Hier empfehle ich den Kekule Podcast von vor ein paar Tagen, mit Prof. Fettweiss, einem der tasächlichen Macher.

Offensichtlich war die App quasi fertig und man hatte angeboten, die dezentrale Speicherung per Update auszurollen. Auch die Probleme mit iOS hätte man noch lösen können, da F, UK und D ja das gleiche Problem hätten.

Nun ist aber SAP und Telekom mit der Entwicklung beauftragt (das sagte er nicht). Damit verschiebt sich die App womöglich bis in den Juli, befürchtet ein „BER“. Beklagt auch, dass man die hohe Bereitschaft zur Unterstützung einer solchen App in der Bevölkerung bis dahin verloren haben werde.

Als ITler darf ich sagen, dass die Entwickler von SAP und Telekom einen eher durchwachsenen Ruf geniessen ... Hier hätte es kompetentere, kleinere Alternativen gegeben. Immerhin aber hat z.B. SAP SE (mit der App Analytics Cloud) App-Erfahrung, es hätte schlimmer kommen können.
 
Kommentar
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