Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Du kannst Dir ja mal überlegen, wieviele Ausnahmen Du machen müsstest, von der allgemeinen Regel, jeder bleibe vier Wochen zuhause.
Ich darf kurz darauf hinweisen, wie das innerhalb der kritischen Infrastruktur Und nur dort ist es nach @häuschen nötig, auszunehmen) läuft:

Im ORF (Österreichischer Rundfunk) gab es in den Wochen des Lockdowns sowohl bei den Readakteuren, Moderatoren als auch bei den - noch wichtiger - Technikern mehere Teams, die jeweils in (freiwilliger!) Isolation innerhalb des ORF-Komplexes lebten. Ja, Feldbetten und externe, kontaktfreie Verpflegung. Ja, Einschränkungen (Wer geht als erste/r ins Bad? etc.). Aber 99%ige Sicherheit, in jedem Fall die Infrastuktur-Aufgaben erfüllen zu können. Ohne groß die Welt "da draußen" zu tangieren. Hat perfekt funktioniert. In keinem der Teams, die jeweils zwei Wochen am Drücker waren, ist ein "Störfall" aufgetreten, also waren die Ersatzteams nur zur Entlastung nötig.

In den beiden Energieunternehmen, aus denen ich Nachrichten habe, lief das fast genauso. Notdienste für regional abgegrenzte Gebiete so zu organisieren? Nicht wirklich ein Problem, oder? Klar: Die einen haben zehn zündende Ideen, andere suchen lieber nach 100 Gründen, warum "das alles" nie funktionieren kann. Die Meschheit wäre schon lange ausgestorben, gäbe es die einen nicht.

So problematisch, wie wir uns das vorstellen, ist es also nicht, einen Lockdown sicher zu gestalten. Temporär selbstverständlich. Ich würde da eine Grenze nach drei Monaten sehen, ab der sich echte Auflösungserscheinungen zeigen würden. Immer klar: Es ist ernst, es geht nicht mehr um Bequemlichkeit. Und dort liegt der Punkt: Es gibt viel zu viele, denen die eigene Bequemlichkeit weit über alles andere geht.
 
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Wie schätzt Du die folgende Meldung ein?

Ja, halte ich durchaus für möglich. In einem Staat mit einem rudimentären Sozialsystem gibt es jetzt sicherlich 5-10% der Bevölkerung, die echte Not und Hunger haben.

In vielen Tempelanlagen leben nun "Obdachlose/Gestrandete", die ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Es gibt überall in den größeren Städten "Armenfütterungen". Reiche Thais, häufig auch Thais indischer Abstammung, die zu den Sikh gehören, machen Essenspenden, wie sonst in Amritsar üblich.

Hier mal ein Foto in der letzten Woche aufgenommen:


Hier gibt es also Hilfe/Nächstenliebe aus der Gesellschaft selbst heraus und von den buddhistischen Mönchen/Gemeinden.

Viele Thai-Familien besitzen auch irgendwo in der Pampa ein Stück Land und ein Haus. Viele haben ihre Wohnung/Zimmer in der Stadt aufgegeben und leben nun (als Großfamilie) auf dem Lande und ernähren sich vom Feld. Da es hier immer warm ist und man immer etwas ernten kann, schlagen sich viele auch ohne staatliche Hilfe durch. Wenn es kein Sozialsystem gibt, vertraut man auch nicht auf einen Nanny-Staat, sondern bleibt flexibel.

Klar werden jetzt die Goldersparnisse zu Barem gemacht. Viele Autos, die auf Pump laufen, werden von der Leasing-Unternehmen eingezogen. Es gibt aber auch neue Geschäftsmodelle im Bereich Internet-Sales. Viele Näherinnen bieten spezielle Maskendesigns an. Man schlägt sich irgendwie durch.

Und klar, es gibt auch Menschen, die mit der Situation nicht fertig werden und den Freitod wählen. Aber Suizide waren in Thailand auch schon vor Corona recht hoch. Hoch sind hier auch tödliche Moped-Unfälle meist junger Männer.

 
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AnjaC kommentierte
Danke für die Einschätzung. Dass eine katholisch orientierte Presseagentur auf das Thema Suizid anspringt, ist ja so sicher wie das Amen in der Kirche. Wie Suizid in der thailändischen Kultur bewertet wird, war mir unbekannt. Ich war deswegen zurückhaltend mit einem eigenen Kommentar.
 
 
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häuschen kommentierte
Ja, natürlich. Es war halt Niemand so schlau rechtszeitig vorzusorgen.
Aber gerade wenn niemand dran gedacht hat, warum soll ich dann Einigen Versagen vorwerfen? Drum nenn ich es Pech.
 
A
audiomac kommentierte
...man wollte diese Ausgaben lieber nicht machen (Sparen, sich ersparen).
...so konnte man das Haushaltsbudget niedrig(er) halten.

In CH wurde die eidgenössisxhe Alkoholverwaltung privatisiert. Dabei wurde dann der Bereich des Plichtlagers - erst ausgeklammert - (muss ja rentieren, dieses effiziente private) - und danach vergessen (?). So hatte es dann keinen Alk mehr um Desinfektionsmittel zu produzieren.

Bei den Pflichtlagern von Masken lief es wie von VisualPursuit beschrieben...
 
Ganz einfach indem einen nur sein eigenes Privatwohl interessiert,....

Im Prinzip ja. Weltretter- und Robin-Hood-Allüren hatte ich noch nie. Jedoch, das Wohlergehen von Familie und Freunden ist mir wichtig und da bin ich auch recht spendabel. Ich denke das ist eine legitime Haltung.
 
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Da müssen dann die Kinder in der Kita abgegeben werden (wie auch bei Polizisten, Krankenschwestern etc.) diese müssen also auch arbeiten. Der Busfahrer muss arbeiten, um die Kita-Tante zur Arbeit zu bringen. Der Mechaniker muss arbeiten, damit der Bus fährt. Der Hausmeister des Busunternehmens muss arbeiten, damit der Mechaniker und der Busfahrer arbeiten kann. Der Tankwart muss arbeiten, damit der Bus fährt. Usw. usf.
Die Lebensmittelversorgung muss arbeiten, plus deren Zulieferer (da hat man einen schönen Bock geschossen, die LKW-Fahrer müssen alle arbeiten, aber die Raststätten sind geschlossen - in einer Hygienekrisenzeit keine Hygiene möglich). Die Bahn muss arbeiten, um all' diese Menschen zur Arbeit zu bringen.

Also genau der Zustand den wir haben.
 
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häuschen kommentierte
Ok, ich sehe ein, dass man nicht wesentlich mehr tun kann, als wir jetzt bereits tun. Natürlich hätte man von Beginn an gleich alles einstellen müssen, was geht.
Primär ging es mir auch um die wirtschaftliche Bewältigung.

Der Staat hilft durch mehr Verzicht auf Steuern ( Sprit und Kippen könnten so billig sein )
Die Versorger reduzieren ihre Kosten auf das Minimum
Die Vermieter reduzieren ihre Mieten auf 60%
u.s.w.

Im Augenblick ist es ja so, dass die Kurzarbeiter von 60/67% leben sollen, viele andere Kosten aber als unveränderlich angenommen werden.
Versicherungsbeiträge, Leasing- und Kreditraten könnten komplett ausgesetzt werden.
Gehälter oberhalb einer gewissen Summe sind ebenso reduzierbar und manch einer, der bislang richtig gut verdient hat, käme auch eine Zeit lang ohne Geld aus.

Die Damen und Herren und Diverse Politiker könnte da wunderbar mit einem guten Beispiel voran gehen, sowas schafft Akzeptanz.
 
Beuteltier kommentierte
Bei mir war es ja so, dass mein erster Antrag auf Soforthilfe, am 28.03.2020 gestellt, nicht wie von der Regierung behauptet innerhalb von 5 Tagen bearbeitet und dann das Geld da war, erst der zweite Antrag, am 14.04.2020 gestellt, hat inzwischen "funktioniert", das Geld ist aber auch heute noch nicht da...
Hätte meine Kreditkarten-Bank nicht von sich aus mir angeboten, die monatliche Tilgung für drei Monate auszusetzen, wäre ich schon pleite.
 
Update 2. Mai

Germany

New Cases 01.05.2020: 1068
Weekly average: 1297
R0: 0,78 (0,69 - 0,87)
Forecast 29.05: 223 (94 - 533)
Alert Value A: 0,17

Ich hab jetzt mal im Verlauf mit 19 Tagen Versatz die 1. Lockdownwoche (Mo-So), und Ostern (Do-Mo) eingetragen. Ostern hatte in DE scheinbar nur einen kleinen Effekt, vor allem zu Beginn. Der grösste Zwischenanstieg war in der ganzen Woche nach der ersten Lockdownwoche. Vielleicht wurden da verschobene Aktivitäten nachgeholt, vielleicht war es aber auch nur ein Effekt der Ausbreitung (Pflegeheime wurden erreicht o.ä.). In meinem Artikel erkläre ich auch, warum nicht jede Änderung von R0 auf eine Verhaltensänderung der Bevölkerung schliessen lässt.

Warum der Lockdown nicht stärker sichtbar wird, betrachte ich im Artikel zu meinem Modell (Link s.o.). Der Alertlevel sinkt seit etwa dem Wochenende, an dem Italien den Fußball verboten hat. Diesen Schock hat der Lockdown offenbar nur verlängert / intensiviert.

Neu im Verlauf eingetragen (blau): der Alertlevel (A+3).

 
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hansolo22 kommentierte
Also wenn ich sehe was bei uns auf dem Land los ist heute dann bin ich mal gespannt wie sich die Zahlen in den naechsten Wochen entwickeln.
Einkaufszentren Parkplaetze voll bis Anschlag in der Kreisstadt.
Meine Nachbarn neben mir gehen gerade mit sechs Verwandten ein Gartenprojekt an.
 
Furby kommentierte
Um Feiertage herum drehen die einfacher strukturierten Leute aufm Land immer ziemlich durch, als ob es nach den Feiertagen nichts mehr zu "fressen" gäbe. Das war schon vor der Seuche so. Habe heute das bunte Treiben derjenigen, die ohne zu verhungern den Maifeiertag überlebt haben, wieder mit Interesse und Abstand beobachtet: Am schlimmsten waren wieder mal die überproportional vertretenen alten Säcke meiner Generation und älter: Ohne Abstand, Maske auf dem Kinn hängend, Obst und Gemüse angrapschend und laut "dummes Zeug" schwätzend in den Geschäften unterwegs. Frauen und jüngere Männer zeigten hingegen kaum Auffälligkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Thema Masken ist hier ja schon sehr ausgiebig diskutiert worden - offenbar gibt es aber immer noch Leute, die glauben, irgendwelche Politiker (wahlweise auch Praktikanten) müssten halt einfach mal genügend einkaufen, dann wäre das Problem gelöst. Das ist nicht so. Es gibt schlicht zu wenig Masken, um den globalen Bedarf zu decken. Dabei sind die reichen Länder (also wir) insofern im Vorteil, weil sie bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. Dabei wird gerne ausgeblendet, dass das nur auf Kosten der ärmeren Länder möglich ist, insbesondere in Afrika, die sich die Masken schlicht nicht leisten können.

Ein aktuelles Beispiel: Der schweizer Staat gibt gerade 14 Mio. Masken über die Grossverteiler zum Selbstkostenpreis von knapp 1 Franken/Stück ab - für einen Artikel, der normalerweise ein paar Rappen kostet. Da kann man in etwa erahnen, zu welchem Preis Masken gerade auf dem Weltmarkt gehandelt werden.

Weitere Einblicke hier: Maskenengpass trifft arme Länder am stärksten (NZZ)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
1 Kommentar
Georgie1956 kommentierte
Ich gehe mal davon aus, dass du die normalen Einmal-OP-Masken meinst.
Den Großteil davon könnte man wirklich den 3.-Welt-Ländern im Rahmen der Entwicklungshilfe überlassen. Wir (zumindest in Deutschland) haben inzwischen vielfältige Möglichkeiten, waschbare Alltagsmasken zu kaufen, oder eben einen Schal o.ä. zu verwenden. Hier waren doch einige Selbständige, die durch Corona schwere Einbußen hinnehmen mussten, so schlau, sich (zumindest vorübergehend) auf Maskenproduiktion umzustellen. Hinzu kommen dann noch Firmen wie Trigema etc.
 
Da müssen dann die Kinder...
Ja, oder sie werden von Partnern, Verwandten oder ... oder ... Immer raus aus der Komfortzone!

Aber es gilt auch, was du nicht zitiert hast:
...andere suchen lieber nach 100 Gründen, warum "das alles" nie funktionieren kann.
Und daran hapert es hauptsächlich.

Die "Macher" ("dafür!") stellen nur etwa 5% der Einwohner, die "Verhinderer" ("dagegen!") etwa 40%. Der Rest ist entweder meinungslos ("...ich habe eh keine Ahnung...") oder antriebslos ("wurscht") oder geht relativ problembefreit mit, wenn die Argumente für ihn stichhaltig erscheinen.
 
4 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Wenn alle Macher und Rudelfuehrer waeren wuerde die Welt nicht funktionieren.
 
Reaktionen: Kay
Kay kommentierte

Das waren noch Zeiten damals - laaange her -
auf der Demo mit einem Rudelführer in seinem ausgedienten Polizeihemd
(wurden damals mit a und Pünktchen benannt. War auch in weiten Teilen der Bevölkerung keine anerkannte Tätigkeit).
 
ernst.w kommentierte
@hansolo22
  1. Auch die meisten Macher können funktionierende Teammitglieder sein. Denken halt mit, das schadet selten.
  2. Mehr als 5% könnte die Welt vertragen.
 
bernhard64 kommentierte

Es sind mehr ... Es sind diejenigen, die Ihren Job mit Begeisterung und Leidenschaft machen, und sich vorher die Mühe machen herauszufinden was das ist.
Wie man das macht? Wofür bin ich bereit, schweres zu erdulden?
Es sind laut. Gallup ca 15%.
Das heißt aber nicht, dass so jemand auf allen Gebieten glänzen können würde ...

Leider rutschen auch Psychopathen gerne in Führungsrollen, deren Leidenschaft ist andere zu kontrollieren ...
 
Meine Nachbarn neben mir gehen gerade mit sechs Verwandten ein Gartenprojekt an.
Ja, das erlebe ich nebenan auch ständig.
Als sei Familie gleichzusetzen mit "im gleichen Haushalt lebend".
Statt dessen kommen da gerne mal 4 Haushalte ohne jedes schlechte Gewissen zusammen....
 
gelenkpfanne kommentierte
Man hat ggfs. erzählt, dass das Risiko, wirklich schwere Verläufe zu erleiden, in Jugendjahren nahezu Null ist. Ist ja nicht so falsch. Wäre ich 14 und hätte Freunde mehrere Wochen nicht gesehen, was würde ich tun? Wärst ich 14, wäre ich gewiss ebenfalls nicht der Inbegriff von Vorbild. Und jeglicher Moralapostel hier wahrscheinlich auch nicht.
 
häuschen kommentierte
Ab im Loch mit die Bälger. So sindse halt und so war ich bestimmt auch.
 
Georgie1956 kommentierte
Mit 14 war ich auch nicht anders. Ich habe ja weder rumgemeckert noch die irrige Feststellung gemacht, dass Jugend von heute ja sowas von schlimm sei. Mein Kommentar sollte nur ein "Sachstandsbericht" sein.
Fehlverhalten geht durch alle Altersschichten.
 
gelenkpfanne kommentierte
Hab auch nicht rausgelesen, dass Du rummeckerst...
 
Die morgendlich JH Lektuere zeigt das die Zahlen erneut ein bischen gesunken sind - das ist doch positiv.
Vielleicht dem Masken tragen geschuldet seit 5 Tagen - das ja nichts bringt
Der schwedische Epidemiologe postuliert R0 sei jetzt dort unter eins kann ich kaum glauben aber @falconeye wird es sicher ueberpruefen koennen.
In New York wurden Antikoerpertests durch gefuehrt und dort meint man das bereits ein Viertel der Bevoelkerung infiziert war.
 
5 Kommentare
falconeye kommentierte
NYC sind 21%, NY state weniger. Gangelt waren 15%. Was wohl noch fehlt, sind Lab Tests für Kreuzsensitivitäten für Erkältungs-Coronaviren. Ich verstehe nicht, warum man nicht einfach mal den Antikörpertest in einer nicht betroffenen Stadt / Kontrollgruppe macht
 
hansolo22 kommentierte
Vielleicht sind es ja genau die Kreuzsensitivitaeten die fuer einen stummen Verlauf sorgen - aka Hintergrundimmunitaet.
Dann waeren die Ergebnisse nicht "falsch" was den Schutz der Person betrifft.
Wenn ein Antikoerper auf der Elisaplatte falsch positiv reagiert auf spezifische SARS-COV2 Antigene dann wuerde ich mich sehr wundern wenn er das nicht in vivo genauso tut und damit die Scharfschuetzen des Immunsystems eben schneller und effizienter ankurbelt.
 
gelenkpfanne kommentierte
Gangelt und New York werden sonst wahrscheinlich eher selten in einem Satz erwähnt...
 
falconeye kommentierte

Ich glaube nicht an diese Hintergrundimmunität - dafür haben zu viele von uns Erkältungen, nämlich fast alle.

Aber selbst wenn ...

... wären die Ergebnisse dann dennoch falsch. Bzgl. der Zahl von Hintergrundinfektionen und zu erwartender Durchseuchung pro 10,000 Toten. Aber vielleicht stimmen die Zahlen ja auch, sie sind durchaus im Rahmen meiner Dunkelzifferabschätzung. Immerhin war in Gangelt 5% der Bevölkerung zuvor positiv getestet ...
 
falconeye kommentierte
> Die morgendlich JH Lektuere zeigt das die Zahlen erneut ein bischen gesunken sind
Germany, own model:
New Cases 02.05.2020: 890
Weekly average: 1208
R0: 0,73 (0,65 - 0,81)
Forecast 30.05: 175 (77 - 400)
Alert Value A: 0,10

Das (R0, A) reflektiert jetzt in etwa die Situation nach dem Ostermontag.
 
Die morgendlich JH Lektuere zeigt das die Zahlen erneut ein bischen gesunken sind - das ist doch positiv.

Wäre schon schön, wenn's wahr wäre. Hoffentlich ist es nicht nur dem etwas zögerlichen Meldeverhalten wegen des 1. Mai und des Wochenendes geschuldet.
 
Zuletzt bearbeitet:
2 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Ich bin zuversichtlich - meine Meinung - die Masken werden viel bringen und dazu beitragen dass die Verbreitung gebremst wird.
 
falconeye kommentierte
Die Maskenpflicht drückt sich in den Zahlen aktuell noch nicht aus.
Mein gleitendes Wochenmittel ist das Maß der Wahl, aktuell 1208, die RKI-Tageszahlen kann man nicht mit den jeweiligen Vortagen vergleichen. Macht das RKI selber auch nicht.
 
Tomas Pueyo schreibt weiter (ich hoffe das war nicht schon weiter oben verlinkt.)
Alles wieder top Beiträge, die aber etwas Lesearbeit brauchen.

Über USA und die Probleme des Föderalismus:

Was in China wirklich abgeht von einem der dort lebt:


Über die Erfolge (und Nichterfolge) diverser meist asiatischer Länder

Maßnahmen, die die Länder ergreifen sollten:

Absolut lesenswert und erhellend!
 
Kommentar
Lichtschachtsucher kommentierte
Geisterspiele um die Fernsehgelder, Vermummte Fans mit Bengalischem Feuer, Ultras genannt, von mir aus können sie diesen ganzen Kinderkram abschaffen. Als Pupertierender schaute ich diesen Krampf noch mit Interesse, seit es ein Milliardengeschäft geworden ist und die Protagonisten auf dem Platz mehr Sorgen um ihre Gelfrisuren und Tattoos haben als um einen gefährlichen Virus, hege ich nur noch Abscheu für diesen Zirkus.
 
hansolo22 kommentierte
häuschen kommentierte
Ich denke, wir sind auf einem guten Weg uns gegenseitig zu zerfleischen, die unmoralisch-dämlichen Virusleugner und die undefinierbare Risikogruppe zwischen 8 und 80.
 
mfey kommentierte
Wieviele Testkapazitäten braucht es den für denn Profifussball, die dann angeblich anderen fehlen würden? Hat da schon mal jemand über die Dimensionen nachgedacht? Das ganze finanziert doch der DFB dachte ich?
50% der Testkapazitäten wurden vor kurzem aus finanziellem Streit zwischen Kassen und Regierung nicht abgerufen.
Eigentlich bin ich kein großer Fußballanhänger. Aber mittlerweile fehlt mir der Fernseh-Fussball als Ablenkung von dem dämlichen Coronagequatsche, wo alle nicht wissen, dass sie nichts wissen und man zwischen Verarschung und rationalen Maßnahmen nicht unterscheiden kann, weil alle vollkommen unwissenschaftlich ohne längst mögliche Datengrundlage dummes Zeug reden.
 
HaDiDi kommentierte
Wer sich mit den Kumpels treffen will und die Abstandsregeln ignoriert, braucht dafür keine Geisterspiele.

Und das findet jetzt schon überall statt.....
 
Meine grundsätzlichen Überlegungen habe ich ja hier mehrfach kundgetan. Leider wird immer noch ohne die Hauptziffer, die man braucht, über fortgesetzte Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit und Grundrechte entschieden, nämlich die wirkliche Letalität an covid-10 , das finde ich mittlerweile unerträglich. Noch unerträglicher finde ich, dass ernsthafte Kritik die man nicht in allen Punkten teilen muss, auf YT gelöscht wird. Das sind nicht gerade vertrauensbildende Maßnahmen, sondern sie erwecken Mißtrauen.
 
häuschen kommentierte
Ach ja, der Herr Bhakdi - ich mag ihn ja, weil er so sanft daherspricht.

Ganz am Anfang hat er mal ein Video hochgeladen, in dem er mit Zahlen jongliert. Damals meine ich, er habe sich um eine Kommastelle vertan, was die Sache zu harmlos darstellte. Auch habe ich an seiner Ansicht gezweifelt, die die unterschiedlichen Todesfallzahlen mit unterschiedlich starker Luftverschmutzung in Zusammenhang bringt.


Seither spricht er nicht mehr über Zahlen und scheint sich durch den Verlauf der Epedemie auch nicht mehr von seiner Meinung abbringen zu lassen. Seine ruhige Art macht den Eindruck von Seriosität und die Tatsache, dass er seit vielen Jahren in Rente ist, zieht er als Beispiel für seine Unabhängigkeit heran. Tatsächlich weiß man aber nicht, ob er nicht indirekt doch „nur“ Betroffener ist, schließlich hat er auch Kinder, Enkelkinder und Bekannte, oder er verabscheut das Maske tragen ähnlich heftig, wie ich zum Beispiel

Wer sich das von @mfey verlinkte Video ansieht, wird gegen Ende mit Bhakdis Meinung zu der von Allen so sehnlichst erwarteten Impfung konfrontiert und darf danach mal ein bissl Frúst schieben. In diesem Punkt teile ich, als Nicht-Mediziner, seine Meinung, hatte ich mich doch sehr darüber erregt, dass eine unserer Ministerinnen die Meinung äußerte, dass an einen normalen Schulbetrieb erst zu denken sei, wenn es eine Impfung gegen das Virus gäbe.
 
häuschen kommentierte
Wenn man aber mal das Ganze Jonglieren mit Zahlen beiseite lässt, so wissen wir doch, dass die heftige Entwicklung der Infektionen tatsächlich eher in Bereichen stattfand, in denen Menschenmassen aufeinander hockten und sicher Unmengen an Alkohol konsumierten. Da wird gesabbert, geschrien, sich umarmt. Wirklich niemand wusste vom Ansteckungsrisiko, oder nahm es ernst.
Ihr wisst, ich bin der Ansicht, dass es genügen würde, solche Ansteckungsherde einzudämmen. Und genau in diese Richtung gehen Herrn Bhakdis Ausführungen auch.
 
falconeye kommentierte
jeder kann auf YT posten, das ist schon ok. Aber wenn ein Wissenschaftler eine wiss.Kritik auf YT äussert, obwohl es diese Diskussion/ Kritik in Fachkreisen gar nicht, oder nicht mehr gibt, dann ist dies zumindest suspekt.
 
A
audiomac kommentierte
Der war auch bei KenFM - einem anderen Verschwörungs-Kanal.
 
Klaus Harms kommentierte
Besser als das Video sind die Kommentare seiner Groupies:

"Was für eine Weisheit und Höflichkeit hat dieser Professor. Was für ein wundervoller Mensch, Herr Bhakdi!!! Prof. Dr. Bhakdi ich danke ihnen von Herzen für ihren Mut und die Menschenliebe. Respekt. Für mich ist er ein Held. Schlafschafe schämt euch! Ein Kämpfer ,Herr Prof Dr Sucharit Bhakdi für die Wahrheit , ja für unsere Freiheit, Respect. Dieser Beitrag ist so wertvoll. Dankeschön Dieser kluge und herzliche Mensch verdient den Bundesverdienst Orden! Sehr geehrter Herr Professor Sucharit Bhakdi, Sie sind ein Ehrenmann. und so weiter und so fort! So ein unfassbar angenehmer Mensch, ich will einfach, dass so jemand am Ende Recht behält."

Was ist eigentlich ein Schlafschaf?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer damit als Wissenschaftler auf YT geht, hat ein Problem ... nämlich von Kollegen nicht mehr ernst genommen zu werden.

Es gibt Wissenschaftler, die sitzen bei der "willigen Anne" und lassen sich in ein Sendekorsett zwängen, dann lieber einen YT Beitrag, bei dem der Wissenschaftler, die Kontrolle behält.

Fachforen sind für Fachleute, will ich aber auch eine politische Aussage machen und breitere Bevölkerungsschichten erreichen, ist YT ein gutes Medium. Dort gibt es mehr Informationen, mehr Pluralität und mehr Intelligenz, als im ÖR. (Ich nenne da mal Broder, Tichy, Krall, Homm, Fugmann, usw.)

ÖR: "Ohh, wir haben gerade eine Mega-Krise... schnell noch die Rundfunkgebühren erhöhen!"
 
Zuletzt bearbeitet:
mfey kommentierte
Vor Wochen haben Kekule und Streeck das gefordert und nicht verstanden, warum das RKI nicht schon mit repräsentativen Untersuchungen angefangen hat.
Lauterbach hat das auch verlangt.
Nun gut, dann ging es angeblich nicht eher.
Streeck hat dann in Eigeninitiative seine Untersuchungen, auch zur Sterblichkeit bzw. Dunkelziffer in Gangelt gemacht, die ja heute auch mit erstaunlichen Erkenntnissen in den Nachrichten präsentiert wurde. Natürlich ist die Zahl "n" zu klein. Die Aussagekraft noch sehr begrenzt.
@falconeye woher hast du deine doppelt bis dreimal so hohe Zahl im Vgl. zu Streeck? Welche Studien lagen da zugrunde und wie ist untersucht worden?
Das 100000 Tote kein wünschenswertes Ergebnis sind, ist doch klar. Die drohen ja nur bei einem ungebremsten Durchlauf in kurzer Zeit, was ja keiner will.
Das Verbot von Großveranstaltungen, die freiwillige Einhaltung von Hygiene und Abstandsregeln haben den entscheidenden Durchbruch schon vor dem Schließen der Geschäfte, Spielplätze, Schulen und Sporteinrichtungen gebracht.

Die Zahlen sind weiter rückläufig. Die Verhaltensregeln sind verinnerlicht, ich sehe keine Probleme, in dem was nun konsequent an Lockerungen kommen wird.
Eine Annäherung an die schwedische Praxis, keine Kopie derselben, halte ich für sinnvoll.
@ Hanssolo Dass bei fehlender Immunität und Impfung ein neues Grippevirus grundsätzlich gefährlicher ist, als herkömmliche Viren und auch drastischere Kontakt- und Hygienemaßnahmen erfordert. bestreitet niemand, nur würde man das eben gerne etwas genauer wissen.
Bislang haben wir etwas über 6000 Tote und einen eher leichten Verlauf der saisonalen Grippe gesehen, in 2017/18 waren es immerhin 20 000 Grippetote und die wurden kaum registriert. Ich halte daher die pessimistische, ja ängstliche und panikartige Reaktion, die ich teilweise in meinem Umfeld sehe, für überzogen.
 
falconeye kommentierte
@mfey, nein die 100.000 Toten drohen tatsächlich nicht. Sondern 200.000, 500.000, 1.000.000 oder mehr, je nach CFR und Auslastung der Kliniken. Die drohen *immer*. Bei einem ungebremsten Durchlauf viel mehr, da die CFR in die Höhe schnellt. Du kapierst es nicht! Egal, was Du tust, Großveranstaltungen, Schulen, egal was. Solange Du R0 nicht unter 1 zwingst, hast Du die Toten. Alle. Das ist binär. Und je zögerlicher die Maßnahmen, desto länger und teurer die Folgen.

Zum Glück hat Deutschland sofort auf echte Experten gehört und ziemlich schnell begonnen, R0 unter 1 zu zwingen. Da hat vielleicht geholfen, dass wir einen Physiker und keinen Klassenclown zum Kanzler haben. Und nein, das wäre nicht ohne Lockdown gehangen, habs selbst gerechnet. Sonst hätten wir Kosten wie Frankreich oder UK. Und demnächst Schweden, die sehen in meinem Modell täglich schlechter aus, obwohl sie zu Beginn die Sache fast kostenlos hätten containen können, wegen der extrem niedrigen Fallzahl.

Und wenn ich noch einmal das Argument höre, 6000 Tote seien wenig gegenüber 20.000 Grippetoten, wird mir schlecht. Erst mal sind die 20.000 Übersterblichkeit, bei unter 2000 registrierten Grippetoten. Und zum anderen sind das 6000 Tote in einer Katastrophe, die verhindert wurde. Was hältst Du von jemandem, der bei Hochwasser, das vom Damm verhindert wurde, sagt: seht, kein Hochwasser, den Damm hätten wir gar nicht gebraucht? Genau, dir würde schlecht. Schau bitte bei dieser Überlegung in den Spiegel. Natürlich aber hast Du recht, das konkrete individuelle Risiko für jeden Einzelnen z.Zt. ist eher gering. Zum Glück, der Damm hält im Moment gerade so. Und bei uns. Nicht z.B. in NYC.
 
mfey kommentierte
@ Falconeye bitte mäßige dich in deinem Ton, besonders wenn du mich fehlinterpretierst, so geht man nicht miteinander um, DU kapierst es nicht? So etwas sagt man nicht, wenn man es eigentlich auf sich anwenden sollte.
Die Infektionstoten insgesamt ergeben sich aus der Letalität und dem Tempo der schrittweisen Durchseuchung auf einer Zeitachse x.
Diese Zeitachse wird auch bestimmt durch unserer Abwehrmaßnahmen. Die Anzahl der Toten auf 100 000 Einwohner pro Jahr ebenfalls.
Deshalb muss man sie klein halten, bis eventuell Impfung oder Medikamente helfen.
Die wichtige Rolle der Behandlungskapazitäten unseres Gesundheitswesens habe ich so oft betont, dass ich nicht verstehe, warum du das mir entgegenhalten willst. Über registrierte Grippetote brauchen wir nicht ernsthaft zu reden. Zahlenvergleiche hinken immer, auch deine. Es sollen nur mal die Dimensionen in Relation gesehen werden.
Mit vielen Wissenschaftlern bin ich mir einig, dass wir auf Dauer in Coexistenz mit dem neuen Virus leben müssen.
Ich bin allerdings der Meinung, dass es nur mit einer Mischung aus langsam gewonnener Immunität und Impfung/Medikamente eine gesellschaftlich akzeptable Strategie geben kann, die ich mal rhetorisch vielleicht missverständlich als kontrollierte Durchseuchung beschrieben habe, was ich dann durch den besser beschreibenden Begriff kontrollierte Lockerung ersetzt habe. Diese Variante hast du dann netterweise als schwachsinnig abgetan, obwohl sie ja mittlerweile von vielen Expertengruppen als Lösung gesehen wird.
Ich hoffe, dass du bei aller sachlich interessanter Information deinerseits, deinen überheblichen Tonfall mal überdenkst.
Nur dann kann man auch Andersdenkende verstehen. Ich beanspruche durchaus für mich, dass ich nicht so dumm bin wie du denkst.
Ich habe nichts gegen die allgemeinen Hygienemaßnamen, um einen Damm gegen die drohende Katastrophe aufzubauen.
Die Notwendigkeit R0 unter 1 zu halten, ist doch selbstverständlich, das hat hier noch nie einer bestritten, was sollen diese latenten Unterstellungen?
Auch habe ich das Konzept des ungebremsten Durchlaufes mit vielen Triagetoten oft genug verurteilt.
Liest du meine Beiträge eigentlich zu Ende, bevor du emotional reagierst?
Ich habe oft genug gesagt, dass ausreichende und zu erweiternde Behandlungskapazitäten als auch Testkapazitäten essentiell sind. Das alles in Kombination hat uns schon vor der Schließung der Geschäfte zu einem beherrschbaren Zustand gebracht. Welche weitere Strategie wir anstreben, wie lange wir bereit sind, unsere besten Freunde und Verwandte nicht mehr zu umarmen, dass entscheidet in einer Demokratie kein Hygienediktator sondern die Bevölkerung.
Auch wenn dir das schwedische Modell, dass ich durchaus auch kritisch sehe, nicht gefällt, muss man akzeptieren, dass die Mehrzahl der Bevölkerung dahinter steht.
Es gibt nicht nur Hygieneregeln, sonder auch allgemein zu respekierende Regeln, wie eine Kontroverse sachlich und mit Respekt vor dem Andersdenkenden ausgetragen werden sollte. Nur so macht ein Meinungsaustausch hier Sinn. Keiner von uns hat die Wahrheit gepachtet, erst in einigen Monaten wird man sehen, wohin die Reise geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
ernst.w kommentierte
Mein Like bezieht sich auf die inhaltliche Aussage.
 
falconeye kommentierte
Über den Ton können wir reden. Manchmal greife ich zu diesem Mittel, um mein Gegenüber auch emotional zu erreichen. Inhaltlich enthält deine Entgegnung Widersprüche. Vielleicht der wichtigste: das Tempo einer Durchseuchung hat keinen Einfluß auf die Anzahl der Toten insgesamt (CFR mal zu konstant angenommen).
 
Guten Morgen zusammen

Ich hoffe, Ihr hattet ein gutes Wochenende. Bei uns war es gekennzeichnet durch Gartenarbeiten allerorten. Nicht nur wir, sondern auch alle Nachbarn haben gewerkelt und vor allem Rasen gemäht. Das führt dann zusammen mit dem Pollenflug regelmäßig dazu, dass ich die Tage mit Niesanfällen, tränenden Augen und laufender Nase verbringe.

Für diese Woche erwarten wir Aussagen auf politischer Ebene am 6. Mai. Da findet nicht nur die nächste Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder statt. Auch der Bundestag beginnt um 13 Uhr seine nächstes Bundestagssitzung. Aus den Ländern sind bis dahin auch keine großartigen Neuigkeiten zu erwarten; die meisten haben sich ja medial an den oft heute beginnenden nächsten Lockerungen schon in den letzten Tagen abgearbeitet.

Daher gibt es heute auch nur einen Pressetermin:
13:00 Uhr Regierungspressekonferenz (Corona-Kabinett)

Wie immer sind die RKI-Zahlen vom Wochenende und auch von heute wegen Feiertag und Wochenende unter dem Vorbehalt des Meldeverzugs zu sehen. Es wäre schön, wenn wir bei der Zahl der Neuinfektionen tatsächlich jetzt im dreistelligen Bereich bleiben, aber bis ich mich darüber freue, möchte ich doch lieber erst noch die nächsten beiden Tage abwarten.

Ich wünsche euch einen schönen Tag und einen guten Wochenstart!
 
Kommentar
1 Kommentar
A
audiomac kommentierte
Was kann man denn tun, um der Wissenschaft zu helfen, z.B. um die Auswirkungen verschiedenster Substanzen auf das Spike-Protein des Coronavirus zu simulieren?

Man kann auf seinem Rechner (auch mehreren) den F@H-Client installieren, der von Servern der Washington University in St. Louis regelmäßig Rechenaufgaben zur Simulation verschiedener Proteinmodelle erhält. Wissenschaftler nutzen die Hardware-Leistung beispielsweise, Somit lassen sich die Wirkstoffe einkreisen, die in Laboren real getestet werden.

Das kann dann z.B. so aussehen


Eine der bekanntesten "Falter-Gruppen" in D ist die vom Heise Verlag, die im Ranking ziemlich weit vorn liegt (gut, die können auch ziemlich aus dem Vollen schöpfen)

Sowohl Prozessor (CPU) als auch Grafik-Karte (GPU) können zur Berechnung herangezogen werden, je leistungsfähiger, um so besser!
Aber Achtung. Die Stromkosten bei HighEnd-Geräten sind nicht zu vernachlässigen ... und so ein Lüfter (selbst beim Notebook) kann ganz schön nerven.
 
1 Kommentar
AnjaC kommentierte
Docma macht auch mit. Aktuellster Bericht dazu:

Anleitung zum Folding@home:
 
Muenchner Merkur:
Wir greifen aktuell tief in die Grundrechte von Kindern ein:
Wir isolieren sie von ihren Spielkameraden.
Wir begrenzen sie in ihrem verbrieften Recht auf Bildung. Und wir enthalten ihnen ausreichend körperliche Bewegung vor“, sagt der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), Heinz Hilgers. Und er stellt klar: „Auch das sind Formen der Gewalt.“


Das Recht auf koerperliche Unversehrtheit beinhaltet fuer mich auch das auf Gesundheit - heisst Infektion und Folgeschaeden zu vermeiden - auch bei Kindern.
 
mfey kommentierte
Den Kindern passiert doch Gott sei Dank praktisch gar nichts oder sagen wir sie haben extrem milde bis gar nicht erkennbare Verläufe, obwohl sie sich an keine Regeln halten können (und auch nicht brauchen).
 
ernst.w kommentierte

Ich schlage vor, du liest bevor du kommentierst. Spart ungemein Zeit. Ich danke auch herzlich für deine Aufmerksamkeit.
 
falconeye kommentierte
Darum geht es doch gar nicht. Kinder stecken sich untereinander und ihre Eltern an. Und zwar signifikant, gerade, weil sie asymptomatisch bleiben (ein symptomatisch Infizierter steckt i.d.R. kaum mehr jemanden an).Das zu erlauben erzwingt andere, i.d.R. für die Gesamtgesellschaft viel teurere Einschnitte anderswo. Dafür gibt rs Modellrechnungen. Denn in der Summe muss R0 unter 1 bleiben, das vergessen immer fast alle. Wer sich hier nicht auskennt und immer nur einen Aspekt betont („ich bin ja vom xyz-Schutzbund), verhält sich nicht hilfreich. Es geht nicht danach, wer am lautesten schreit. Aber genau das scheinen gerade alle zu denken.
 
häuschen kommentierte


Oh, es war gestern schon nicht einfach und ich hatte Deinen Beitrag extra nochmal nachgelesen, in dem Du die Menschen im Möbelhaus beschrieben hattest und im Nachsatz fragtest, wie man sich da schützen soll. Nun sind es 32 Kommentare und ich werde kusendull beim Suchen.
 
mfey kommentierte

Über Infektionsfolgen in Kitas kann man nichts gesichertes sagen. Dass sie in Schweden nicht geschlossen waren und dort R unter 1 sinkt, kann einem schon zu denken geben.
Dass die Folgekosten geschlossener KITAs und anhaltender Kontaktsperren geringer wären, ist eine Behauptung die sich auch auf Vermutungen gründet.
Dass es beim schwedischen Vorgehen andererseits zumindest initial deutlich mehr Tote gibt, kann man sicher auch nicht leugnen.
Wenn man dort von Anfang an die Risikogruppen (Altenheime) besser geschützt hätte, wäre die Bilanz vermutlich deutlich besser, da 40% der Verstorbenen aus Pflegeheimen stammten.
 
Sorry, aber das halte ich für Murks.

Aber, bitte, lieber Mitmensch !

Wo bleibt die Contenance ?

Bei guter Erziehung im Kindesalter sollte man sich nicht derart flapsig ausdrücken und nie das vorgegebene Niveau der Sachlichkeit verlassen.

Zum Thema sei berichtet, dass man trotz Krankheiten wie Mums und Windpocken schon vor geraumen Zeiten mit längeren Abwesenheiten zwecks Genesung sehr wohl in der Lage war, die Schule zu besuchen, die Schulausbildung ohne Verzögerung erfolgreich zu beenden und hinterher zu studieren.
 
1 Kommentar
gelenkpfanne kommentierte
Hallo lieber Mitmensch,
deshalb schrieb ich doch "halte ich für" und nicht "das ist". Meinungen sind hier mit klarer Kennzeichnung doch ausdrücklich erlaubt.
Abgesehen davon ist nicht alles Hinkende ein Vergleich: Windpocken und Mumps sind nach 10 bis 14 Tagen ausgestanden. Wohlerzogene Menschen sollen sich sogar dagegen impfen lassen.
 
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