Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Wenn ich den Artikel richtig verstehe, dann hätte Deutschland schon jetzt eine deutlich höhere RT-PCR Testkapazität, könnte damit mehr und bessere Daten bekommen, Infektionsketten früher erkennen, aber nutzt die Test-Kapazität aus "Kostengründen" nicht aus. Klingt ein bisschen, wie die Strategie: "Wir sparen, koste es was es wolle."

 
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hansolo22 kommentierte
Klingt fuer mich SEHR vernuenftig.
Was bringt ein PCR Test der zu dieser Stunde an diesem Tag dir sagt du bist nicht infiziert.
Du drehst dich um gehst einkaufen und hast den Virus evtl. eine Stunde spaeter.
Was Sinn machen wuerde waeren Antikoerpertests denn die zeigen retrospektiv an wer bereits infiziert war und die sind auch weitaus besser und guenstiger zu machen.
Genau deswegen laufen die USA auf Grund derzeit.
Sie haben nicht die Kapazitaeten - aber Hinz und Kunz kann sich testen lassen, sagte ja Trump "Jeder der will bekommt einen Test"
Dort sind derzeit >80% der Ergebnisse negativ.
Soweit ich es verstand muss bei uns ein Arzt die Indikation fuer den Test ausstellen - das ist vernuenftig - aus meiner Sicht.
 
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Das stimmt nicht so ganz, anderseits doch wieder ... Ich habe heute morgen die Pressekonferenz des RKI gesehen und darauf bezogen ist dieser Passus in dem Artikel nicht richtig:

"Nach wie vor empfiehlt der RKI-Leiter Lothar Wieler, vorrangig Menschen zu testen, die akute Krankheitssymptome der Atemwege haben und zusätzlich a) Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatten oder b) in der Pflege, in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus tätig sind oder c) zu einer Risikogruppe gehören. "

Wieler hat ausdrücklich gesagt, dass er ein symptomunabhängiges Screening z.B. in Hotspots oder solchen, die es werden könnten (speziell Pflege- und Betreuungseinrichtungen) für sehr sinnvoll hält. Ich weiß das noch so genau, weil ich dabei an @mfey denken musste, der das hier schon als wichtig angeführt hat.

Über die Textänderung im Gesetzesentwurf hatte ich heute früh einen Artikel gelesen, den ich jetzt nicht mehr wiederfinde. Der setzte den abgeänderten Satz in einen anderen Kontext und zwar nur bezogen auf die genannten Kosten. Es ging darum, dass in den letzten Tagen die Krankenkassen gegen die generelle Kostenübernahme protestiert haben. Sie argumentieren, dass flächendeckende Tests nach dem Infektionsschutzgesetz Bundes- oder Ländersache wären und die Kosten entsprechend von Bund oder Ländern übernommen werden müssen. kurz: die haben kein Problem damit, wenn ein Arzt Gründe dafür hat, den individuellen Patienten testen zu lassen. Aber sie sehen nicht ein, ohne Verdacht auf eine Infektion Tests zu zahlen, schon gar nicht, wenn es um regelmäßige Screenings geht.

Man könnte jetzt böse sagen: die zahlen lieber nachher Intensivpflege für einen asymptomatisch Erkrankten mit schwerem Verlauf als vorher 60 € für den Test der rechtzeitig entdeckten Infektion der Pflegekraft. Andererseits versteh ich schon, dass eine so offene Regelung natürlich ins Kraut schießen kann und es dafür eine Regelung braucht.

Dass der Bund sparen will, glaube ich nicht. Ich denke, dass die Verantwortlichen lieber Geld für Tests bereitstellen als bis nächstes Jahr Kurzarbeit zu bezahlen.
 
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„Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären - aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.“

Quellen: Tagesspiegel/Boris Palmer, Tübinger Oberbürgermeister (angeblich Bündnis 90/Die Grünen)

Mir war bisher nicht bekannt, dass er in die blaubraune Ecke abgewandert ist. Diese Ansage ist nicht nur völlig neben der Spur, auch wenn er damit natürlich den Populisten nach dem Mund redet, sondern im höchsten Grade widerlich und nicht hinnehmbar. Zudem ignoriert er die klaren Vorgaben unseres Grundgesetzes, das nicht nur die Würde des Menschen als unantastbar einfordert, sondern auch die Gleichbehandlung aller Menschen.
 
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Klaus Harms kommentierte
Mehr "begeisterte" Stimmen zum Thema findet Ihr HIER.
 
mfey kommentierte
Palmer hatte schon in der Flüchtlingskrise eine hohe Affinität zur AFD demonstriert. Er scheint halt ein Erzkonservativer mit grünem Anstrich zu sein, der sich gerne auf der rechten Ecke anbiedert. Das war schon häufig mein persönlicher Eindruck, vielleicht täusche ich mich auch, er interessiert mich ehrlich gesagt nicht sonderlich. Seine aktuelle Entgleisung spricht aber Bände, einfach widerlich..................
 
falconeye kommentierte
Man muss fairerweise dem Herrn Palmer aber zugestehen, dass dieser Satz zwar mit der Würde des Menschen unvereinbar ist, aber dennoch wiedergibt, was viele „Halbstarke“ denken.

Darum wäre es wirklich wichtig, zu verdeutlichen, dass auch, wenn das Ziel wäre, die Menge an verlorenen Lebensjahren zu minimieren (und nicht z.B. die absolute Zahl der Toten), die beste Strategie die exakt gleiche wäre: so wenig Fälle, wie die Gesundheitsämter noch nachverfolgen können.

Insofern liefern die Beiträge eines Herrn Palmer (oder auch Herrn Schäuble) überhaupt keinen Input, sind nur Rauschen. Leider bekommen unsere Medienschaffenden so etwas nicht mit. So etwas passiert, wenn Leute zwar gut formulieren, dafür umso schlechter logisch denken können
 
hansolo22 kommentierte
So wie ich das gestern glaube ich in der Welt las praktiziert Schweden bereits das was Herr Palmer vorschlaegt.
Das Durchschnittsalter der Patienten auf Intensiv ist 65 und Erkrankte aus Altersheimen werden gar nicht erst ins Krankenhaus gebracht sondern versterben dort.
Einer der Gruende warum die Uebersterblichkeit deutlich erhoeht sein soll.
 
bernhard64 kommentierte
nee, der ist nicht braun sondern Stalinist
Im Ernst, man kann ihm viel vorwerfen, aber das nicht. Vielleicht ist er auch ein wenig beschränkt. Er hatte seinerzeit bei "Hart aber fair" auch nicht verstanden, warum Solaranlagen mieten besser ist als kaufen (weil dann der Hersteller für die Entsorgung/Wiederverwendung zustänig ist und nicht der Kunde - "From Cradle to Cradle")
Die Grünen Vorsitzende hatte sich da auch schon mal geoutet mit Kobolden in Batterien (Statt Kobalt). Sind halt meist Geisteswissenschaftler oder noch schlimmer ...
 
Meine Frage bezog sich ursprünglich auf die Desinfektion von wiederverwendbaren Stoffmasken unter Einsatz von viel Seife mit warmem Wasser. Bezogen auf Viren müsste das eigentlich ausreichen. Inwieweit die Masken mit anderem kontaminiert sind, ist vlt. eine andere Geschichte. Darauf ging ja @markusm1000 in einer separaten Antwort schon ein.
 
Klaus Harms kommentierte
Corona-Viren werden durch das bisher empfohlene Aufbereitungsverfahren von Atemschutzmasken nicht vollständig abgetötet. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in einem Papier, das dem ZDF-Magazin "Frontal 21" exklusiv vorliegt.

Darin heißt es, dass das bisherige von der Bundesregierung befürwortete Aufbereitungsverfahren "nicht ausreicht, um eine vollständige Inaktivierung infektiöser Viruspartikel auf den inkubierten Masken zu erzielen". Die Verfasser des Papiers kommen zu dem Schluss: "Damit kann dieses Verfahren nicht mehr für die Dekontamination von Masken empfohlen werden." Das BfArM fordert deshalb, das aktuelle Aufbereitungsverfahren unverzüglich zu beenden. Darüber berichtet "Frontal 21" in der Sendung am Dienstag, 28. April 2020, 21.10 Uhr, im ZDF.

Quelle: Presseportal/Frontal 21
 
Fraenker kommentierte
Dann sieht es auch nicht sehr gut aus für das simple Händewaschen mit Seife. Irgendwas ist immer.
 
hansolo22 kommentierte

Das betrifft die Hitzeinaktivierung im Ofen?
 
falconeye kommentierte
Das würde ich beachten, wenn ich mit meiner Maske eine Covid Intensivstation besucht hätte. Ein Supermarkt ist das meines Wissens noch nicht
 
hansolo22 kommentierte

Sehe ich genauso.
Es wird viel kommuniziert was sich auf medizinisches Personal und deren Ausruestung bezieht.
Die Virenlast im Alltag ist aber deutlich geringer, sonst haetten wir schon laengst Massenausbrueche.
 
.

Je länger ich diesen hochinformativen Thread verfolge,
desto mehr verfestigt sich meine uralte Erkenntnis, daß
Überinformiertheit mehr schadet als nutzt …

Ich sage dazu nur KISS – keep it simple, stupid!

Der sog. gesunde Menschenverstand, generiert aus
langjähriger Alltagserfahrung, sagt einem z.B. doch:

Händewaschen ist sinnvoll – aber wenn ich in der
Vergangenheit gesehen habe, wie viele Menschen
sich nach dem Pinkeln nicht ihre Pfoten gewaschen
haben, dann sind die derzeitigen klaren Ansagen
unbedingt nötig.

Desinfizieren benutzter Masken ist total einfach:
Boil it and burn it – kochendes Wasser drüber und
anschließend auf höchster Stufe Trockenföhnen.
Bügeln ist bei Papiermasken nicht zu empfehlen.
Halt KISS …


Und was die Diskussionen um R etc. anbelangt:

Es reicht zu wissen, daß ein Infizierter andere bei
näherem und längerem Kontakt anstecken kann.

Also vermeidet man nähere Kontakte, reduziert
seine Sozialkontakte auf das absolut notwendige
Minimum und nutzt außerdem (dabei) sämtliche
empfohlenen Schutzmaßnahmen konsequent.


Der Rest ist very academic und bestenfalls für
jene von Interesse, die ein neues Hobby für sich
gefunden oder keine Lust haben, die durch die
Umstände gewonnene feie Zeit für ein gutes Buch
oder einen interessanten Tonträger zu nutzen.


Sowohl mit Büchern – ich empfehle etwa Marcel
Proust und Robert Musil – als auch mit Jazz-CDs,
man könnte etwa Don Ellis oder John Lewis für
sich (neu) entdecken, könnte man ohne weiteres
die nächsten Monate verbringen.


Alternativ kann man sich aber auch mit der Jagd
nach den neuesten Covid-19-Informationen sein
Leben selbst schwer machen …
.
 
2 Kommentare
hansolo22 kommentierte
Du uebersiehst in deiner Betrachtung etwas elementares.
Es gibt Menschen wie mich die schlicht neugierig sind und lernen wollen.
Ich hab keine Panik oder uebertriebene Angst - ein Ding [Virus] das die Welt so nachhaltig veraendert das interessiert mich einfach.

Mehr Wissen schadet nicht - mehr Proust lesen auch nicht.
 
mfey kommentierte
Sven, ich kann dich schon verstehen, aber jeder Mensch ist anders.
Wenn ich eine potentiell lebensgefährliche Erkankung für alle auf dem Vormarsch sehe, suche ich nach Lösungen, die für alle gut sind und habe da leider kein großes Vertrauen in unsere Politiker. Dieser Thread und auch manch PM helfen mir einen aktuellen Wissensstand zu haben, dann brauch ich nicht stundenlang googeln, was ich anfangs dennoch tat.
So langsam kommt auch bei mir der Zeitpunkt, wo ich keine Nachrichten mehr schaue, wo ich lustige
Komödien und nicht ein Corona spezial Geschwätz nach dem anderen sehen möchte, wo ich versuche, mein Leben umzusortieren, um möglichst lange mit dem Zustand zurecht zu kommen.
Die Maskenpflicht für alle und fast überall ist etwas, was mir sehr zu schaffen macht. Auch in 3m Abstand darf ich beim Weinkauf keinen Wein probieren, weil ich die Maske nicht absetzen darf? Das ist doch hirnrissig, ich war heute der einzige Kunde. Die Gläser kommen gespült aus der Spülmaschine, der Wein ist garantiert Corona frei, aber Gesetz ist Gesetz, Verstand ausschalten, brav gehorchen und sich gängeln lassen, das mache ich nicht mehr lange mit.......
In der betreffenden Weinhandlung ist genügend Raum, um den 1,5 -2 m Abstand zwischen den probierenden Kunden locker um den Faktor 2 zu vergrößern.
Also muss ich schon, bevor ich revoltiere, mich schlau machen, ob zu Recht? oder ....
 
Dann sieht es auch nicht sehr gut aus für das simple Händewaschen mit Seife.
Das Zauberwort heißt "Seife" und "waschen". Das bisherige Verfahren für die Filtermasken dagegen beruht auf einer Trockendesinfektion durch Hitze, um das Vlies nicht zu beschädigen. Diese Masken darfst Du ja keinesfalls waschen. Es stellt sich eben deutlich heraus, dass Einwegartikel nicht zum Mehrfachgebrauch konstruiert und Trockenschränke keine Autoklaven sind.

Das wiederum hat nichts mit den Stoffmasken für den Alltagsgebrauch zu tun. Also Hände waschen und die Stoffmasken in die Waschmaschine und alles ist gut.
 
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Ich sage dazu nur KISS – keep it simple, stupid!
Man sollte vor allem das Mehr an Informationen auch verstehen, da gebe ich dir recht. Es ist aber doch auch ein schöner Zeitvertreib, ein Reallebenkrimi, viel spannender, als dein Tonträger

Food for thought:
- In Südkorea hat ein Infizierter in seinem Großraumbüro 94 Kollegen auf einmal infiziert. Schulprüfungen finden nun im Freien statt.
- Italien warnt vor Übertragung durch Smog.

Wenn man das ohne weiteres Verständnis zur Kenntnis nimmt, würde man nie glauben, dass man R auf 0.5 und darunter drücken kann
 
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Den Zusammenhang zum sonntäglichen Tatort sehe ich nicht.

Alle Zahlen und Statistiken sind geil für Mathematiker und Statistiker. Menschen, die ihre Lieben und guten Freunde verloren haben, finden das einfach nur vielleicht kacke?

Es ist aber doch auch ein schöner Zeitvertreib, ein Reallebenkrimi, viel spannender, als dein Tonträger
 
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gelenkpfanne kommentierte
Er hat ja auch nirgends formuliert, dass er sich am Leid der Betroffenen ergötzt. Man kann Freude an Zahlen und Berechnungen haben, auch wenn schlimme Einzelschicksale dahinter stehen. Zahlen zu verstehen, soll ja helfen, Prozesse zu verstehen. Aber wahrscheinlich wird‘s hier (und auch woanders) so laufen, dass bei jeglicher durch einen nicht nachvollziehbaren Position die Moralkeule ausgepackt wird. Dann ist man fein raus und darf seinen Horizont behalten. (Das meine ich jetzt explizit allgemein.)
 
luckyshot kommentierte
Spaß hat ausnahmslos niemand an dieser ganzen Situation.

Aber es gibt Menschen - und da schließe ich mich ein - die wollen verstehen, was vor sich geht.
Wir wollen begreifen, wie Entscheidungen, die mich selbst und uns alle betreffen, zustandekommen und wir wollen beurteilen können, ob und wenn ja welche Politiker logisch handeln. Wenn nicht für sofort, weil es etwas ändern würde (das tut es nicht), dann aber wenigstens für später, wenn ihr Name auf dem Wahlzettel steht.

Und um die wenigen Entscheidungen, die man selbst treffen kann, nicht mit einem diffusen Bauchgefühl, sondern aus logischen, nachvollziehbaren Gründen zu treffen.

In den wenigen kritischen Ausnahmesituationen, mit denen ich in Berührung kam, waren übrigens immer diejenigen “erfolgreicher“ bei der Rettung des eigenen und tlw. auch fremden Lebens oder Vermögenswerte, die die Lage ruhig analysiert haben bevor sie handelten. Während die, die in Panik und getrieben von diffusen Ängsten laut schreiend reagierten, das z.T. “teuer bezahlt“ haben.
 
Mir war bisher nicht bekannt, dass er in die blaubraune Ecke abgewandert ist. Diese Ansage ist nicht nur völlig neben der Spur, ….

Einen Einzelsatz aus dem Gesamtzusammenhang eines Interviews herauszugreifen, führt schnell zu Missverständnissen.

So wie ich Palmer verstehe, meint er (ich formuliere mal schnörkellos), dass man "alte, weiße, deutsche Männer, mit einer sehr limitierten Lebenserwartung rettet und dadurch den Tod vieler afrikanischer Kinder indirekt verursacht. - Gleichbehandlung aller Menschen, aber global. Das ist eine originäre, grüne Haltung. (Ich teile diese "grüne" Haltung nicht, aber ich kann sie zumindest "denk-logisch" nachvollziehen.)

Er hat sicherlich Recht, dass der Lockdown in Deutschland/Westeuropa zu wirtschaftlichen Einschränkungen auch in anderen Regionen führen wird, die Warenversorgung und die Exportmöglichkeiten vieler Subsahara-Staaten einschränkt und letztendlich dort zu mehr Hungertoten führen wird.

Es gibt Berechnungen/ Abschätzungen (ich hatte auch mal einen Artikel dazu verlinkt), die davon ausgehen, dass durch Lockdowns in den Industrieländern, letztendlich global betrachtet mehr Menschen als Kollateralschäden sterben werden, als durch den Lockdown gerettet werden. (Sollte man prüfen und berechnen.)

Man kann sich sachlich mit dem Palmer Argument beschäftigen, möglicherweise fallen die erwarteten Kollateralschäden doch kleiner aus, dann kann man die Argumentation sachlich aushebeln, aber dieses dumme und denkfaule "In-die-Ecke-stellen", wenn einem Argumente nicht passen, ist wirklich billig und unterkomplex.
 
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Man kann sich mit den Menschen verachtenden Palmer Argumenten beschäftigen, jedoch nicht in einer Community, die meinen Namen im Impressum trägt! Befürworter seiner kranken Thesen mögen sich in den Sozialen Medien tummeln. Diese Community bietet Menschen, die Menschenleben als Kollateralschäden betrachtet, keine Zukunft und kein Zuhause. Ich hoffe, ich habe mich, im Palmer Jargon gesprochen, nicht missverständlich ausgedrückt.
 
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Berta kommentierte
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. Der einzige Beitrag in dieser Community der sich mit den Argumenten von Boris Palmer beschäftigt hat ist der Beitrag 3.443 von Klaus Harms . Oder habe ich da etwas übersehen?
 
Da hängt sich aber jemand weit aus dem Fenster bei dem Versuch seinen amateurhaften Untersuchungen der Corona Epidemie eine Bedeutung zu geben. Wie so oft leiden hier keine Handvoll Leute an Selbstüberschätzung.
Deshalb ist das auch mein letzter Beitrag hierzu gewesen. Es kommt von dir eh nix neues.
 
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Ich lese die langatmigen Elaborate dieser selbsternannten "Coronakrisen-Spezialisten" schon lange nicht mehr.
Mir drängt sich der Eindruck auf, dass manche dieses Forum als Stammtisch-Ersatz nutzen bzw. missbrauchen wollen, um hier über Politik zu diskutieren oder einfach nur, um ihre politischen Meinungen kundzutun.

Tipps zu alltagspraktischen Fragen wie z. B. der Desinfektion von Mund-Nase-Masken hingegen finde ich nützlich.
Ich fände es für dieses Forum für angemessen, sich auf die Erörterung solcher Fragen zu beschränken.

Gruß
Hans
 
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In den USA zeigt sich gerade was mit der Wirtschaft passiert wenn man keine konsequenten Massnahmen ergreift sondern meint das geht schon von alleine vorbei und es waeren ja nur die Alten und Schwachen betroffen.

The pandemic is endangering the U.S. beef, chicken and pork supply chains, as worker infection has shut down at least 20 plants and forced those still open to slow production.
 
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AnjaC kommentierte
Hallo Bernd, hast Du eine Quelle für uns dazu?
 
VisualPursuit kommentierte
Hm

Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären - aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.

Genaugenommen passiert das doch aber in D. Wir behandeln jeden, ohne Wenn und Aber!. Es gibt genügend Kapazitäten in den Kliniken.
Hat Palmer denn gefordert, dass das nicht mehr so sein soll? Meines Wissens nicht.

Und nach Ansicht der UNO ist das Runterfahren der Wirtschaft weltweit möglicherweise für den Tod von Hundertausenden Kindern verantwortlich. Da hat Palmer mit "einer Million" sicher übertrieben, aber wer weiß das schon so genau?
In die gleiche "Kerbe" zur Abwägung schlägt ja Schäuble.

PS: Der Mann ist nicht nur angeblich bei den Grünen.
 
AnjaC kommentierte
Nun lass doch mal dieses Gesülze und beschäftige Dich mit dem eigentlichen Thema hier.

Redest Du mit mir oder mit dir? Die Frage meine ich ernst. Ich brauche keine Antwort darauf, aber vielleicht bringt es uns einen Schritt weiter, wenn du sie dir selbst beantwortest.

Wenn wir wirklich so aneinander vorbeireden und ich das Thema verfehlt habe, dann sag doch mal, was du willst. Ich lese immer nur Kritik von Dir (die Provokationen und Beschimpfungen ignoriere ich). Sag doch mal bitte nicht nur *wogegen* du bist oder was dir stinkt, sondern formuliere klar und deutlich, wofür du bist. Oder meinetwegen auch, was wir anders machen sollten. Oder worüber wir deiner Meinung nach nachdenken müssten, obwohl du auch keine Lösung parat hast. Egal wie, aber so, dass wir eine Basis haben, uns darüber auszutauschen.

Als wenn ich es befürworten würde, aus wirtschaftlichen Gründen alle Ü80er sterben zu lassen.
Tja, das ist die Krux mit der Provokation und den verkürzten Sätzen: da wird man leicht missverstanden. Ich habe mich sehr (sehr!) gewundert, denn so kenne ich dich nicht. Dann komm doch mal aus der Sonne mit dem, was dir am Herzen liegt. Und erzähl mir jetzt nicht wieder, dass du das alles schon gemacht hast - wenn das verständlich gewesen wäre, würden wir diesen Austausch hier in dieser Art nicht führen.
 
häuschen kommentierte
@AnjaC

Nun gut, aber ich fasse mich mal so kurz es geht.

Die ersten Politiker kommen langsam mit der Wahrheit rüber, nämlich dass die wirtschaftlichen Auswirkungen so groß sind, dass sie nicht mehr nur wirtschaftliche Folgen haben werden, was wir ja alle wissen und in Kauf nehmen. Sie weisen im Grunde sanft darauf hin, dass dieser Lockdown auch gesundheitlich mehr schaden könnte, als dass er nützt. Diese Stimmen werden mEn lauter werden.

Das Problem dabei ist, dass die Bevölkerung sehr genau zuhört und sich hin- und hergerissen fühlt. Zuerst ist alles nicht so schlimm, dann ist es doch sehr schlimm und es müssen Maßnahmen getroffen werden, dann plötzlich müssen diese dringend wieder gelockert werden. Ja was denn nun? Und die Gefühle der Bevölkerung werden durch Angst um ihr Leben, sowie der Hoffnung des sich am besten nicht Infizierens getrieben.

So tut man als Ängstlicher grad Alles um sich nicht anzustecken, obschon man in Wirklichkeit weiß, dass das alles nur getan wird, um das Gesundheitssystem aufrecht zu erhalten. Das wird hier aber ständig vergessen. Der Staat, ja die Welt wird sich nicht nur um die absolute Sicherheit des Einzelnen kümmern können, weil er/sie das Gesamtgefüge erhalten muss. Und zum Gesamtgefüge gehört die Wirtschaft nunmal dazu.

Du weißt genau, dass ich keine Lösung habe, wie wir alle keine haben. Aber man merkt doch an den Diskussionen hier, an den Likes und Hates und an der Aufregung, dass neben der uns bedrohenden Viruserkrankung eine Seelische hinzu gekommen ist. Wenn Klaus sich ständig über diesen, oder jenen Fehltritt erbrechen muss, wenn eine Vielzahl an Menschen für dumm und dämlich erklärt werden, wenn absurde Maßnahmen zum Eigenschutz betrieben werden, stimmt etwas nicht.

Wir werden bewusst in Angst um unser eigenes Leben versetzt, abef nicht primär, um uns selbst zu schützen, sondern um Betten auf Intensivstationen frei zu halten. Das ist eine schizophrene Situation, die eine merkwürdige Wirkung hat. Sie hat nun zur Folge, dass Lockerungen von Lockdown-Maßnahmen für falsch gehalten werden. Das allein ist noch nicht so tragisch, solange darüber eine demokratische Debatte entsteht.
Wir, und im Speziellen die Mehrheit der Teilnehmer in diesem Thread, verschließen sich inzwischen aber gegenüber z.B. meiner Stimme, die daran erinnert, dass wir die Auswirkungen dieser Maßnahmen unterschätzen. Dass die Politik eben nicht allein auf die Gesundheit des Einzelnen setzen kann, damit der Staat und die Welt nicht aus den Fugen gerät.
Wir müssen mEn die Bereitschaft aufbringen politische Entscheidungen zu akzeptieren, obschon sie unser persönliches Infektionsrisiko erhöhen. Wir müssen damit rechnen, dass es bald zu solchen Entscheidungen kommen wird. Eine Gesellschaft, die sich vor jeglichen Gefahren verkriecht, wird sich mEn selbst zerfleischen und am Ende womöglich untergehen.

Meine Beiträge sind zumeist darauf ausgelegt, dass wir Verständnis für Maßnahmen aufbringen müssen, die uns selbst gefährden könnten. Und von diesem, gar irrealen Verständnis verspüre ich in dieser Runde beinahe nichts. Und das habe ich an anderer Stelle mal Verweichlichung genannt.

Das war Vielen hier wahrscheinlich noch immer nicht konkret genug und es war selbstredend auch keine Lösung. Aber es ist mein Ansatz mit einer Krise umzugehen, die eben nicht durch die Angst des Einzelnen, sondern mEn nur durch Mut und das Zusammenhalten der Menschheitsfamilie überwunden werden kann.
 
ernst.w kommentierte
Sie weisen im Grunde sanft darauf hin, dass dieser Lockdown auch gesundheitlich mehr schaden könnte, als dass er nützt.
Ich bin etwas irritiert. Hast du dazu belastbare Quellen? Was am Lockdown war oder ist gesundheitsschädlich?
 
häuschen kommentierte
@ernst.w

1. Ich habe keine Quellen, grundsätzlich nicht.
2. Nicht dass wir uns missverstehen: Ich meinte die indirekten Folgen, wie sie auch vom Palmer genannt wurden.
 
AnjaC kommentierte
@häuschen Danke. Damit kann ich was anfangen!

Du weißt wahrscheinlich: ich kann mich nicht besonders gut kurz fassen ;-) Ich habe an dem folgenden Text jetzt eine Weile lang gesessen, aber (wie mir neulich mal jemand schrieb) das muss jetzt raus ;-)

Ich gebe Dir recht, dass dieser Thread hier ein Querschnitt durch die Bevölkerung ist. Ob repräsentativ oder nicht, das stelle ich mal dahin, da müssen die Statistiker unter uns jetzt mal mit leben. Es fehlt ein bestimmter Anteil, z.B. der, der sich schriftsprachlich nicht so ausdrücken kann oder will wie die Mehrheit hier. Jedenfalls lässt sich am Diskussionsverlauf eine Menge ablesen. Ich hab das schon ein paar mal gesagt, das hier ist so eine Art Tagebuch, das möglicherweise eines Tages mal als historisch bezeichnet werden könnte. Und es ist ein Prozess. Alle Leser und Schreiber hier haben sich seit der Threaderöffnung am 14.2.2020 weiterentwickelt, haben die Situation jeweils individuell erlebt und bewerten sie auch individuell, aber - das will ich ausdrücklich sagen - meiner Meinung nach nach bestem Wissen und Gewissen. Wir sind aber kein leeres Blatt Papier, das mit Corona anfängt, wie haben ja alle unsere Lebenserfahrungen etc, die in unsere Meinungsbildung unweigerlich mit einfließen.

Das vorausgeschickt: stimmt, wir haben alle (noch) keine Lösung. Und vielleicht wird es auch keine geben, so wie ein "Heureka" oder einen klaren Endpunkt. Vielleicht finden wir keinen Impfstoff. Vielleicht stellen wir auch fest, dass es mit der Immunität nicht so weit her ist. Vielleicht finden wir einen Impfstoff, aber das Virus mutiert. Vielleicht stellen wir irgendwann in der Rückschau fest: okay, das war es dann jetzt mit Corona. Muss so 4 Wochen her sein, dass es aufgehört hat. Haben wir damals gar nicht mitbekommen.

Also was bleibt? Wir haben einen zeitlichen Verzug von den berühmten 14 Tagen und können immer erst im Nachhinein sehen, das war gut und da lagen wir völlig daneben. Wir müssen also in die Zukunft planen und gleichzeitig immer in die Vergangenheit schauen, damit wir planen können. Das war noch nie so lebenswichtig wie heute. Wenn sich das eine oder andere Unternehmen vor Corona da mal verhauen hat oder gleich die halbe Bankenwelt, dann hat es halt gecrasht. Aber davon waren einzelne (wenn auch viele, ich weiß), aber nicht jeder einzelne auf der ganzen Welt betroffen. Das ist jetzt anders. Vor Corona kann man nicht weglaufen, umziehen, den Job wechseln oder was auch immer. Die Unsicherheit, in der wir in der Gegenwart leben, ist für alle gleich. Klar macht das Angst - in unterschiedlichen Ausprägungen. Und jeder hat da seinen Mechanismus: die einen suchen nach Zahlen, Daten, Fakten um die Kontrolle mittels Verstand zu behalten, die anderen suchen nach dem bestmöglichen Schutz, den nächsten geht es besser, wenn sie einen Schuldigen finden, der gerade alles falsch macht, wieder andere brauchen ein Ventil, um Druck abzulassen, die nächsten brauchen ein Ziel, ein Licht am Ende des Tunnels, auf das sie hinarbeiten können und was weiß ich noch alles. Die einen machen das bewusst, die anderen reagieren einfach so, wie sie reagieren. Querschnitt - auch hier im Thread.

Die seelische Belastung neben der biologischen sehe ich genauso wie Du. Wir werden erst später bewerten können, welche schlimmer war. "Der Staat" oder "die Staaten" können sich natürlich nicht um jeden einzelnen kümmern, das konnten sie noch nie. Sie müssen den Überblick haben und behalten und danach lenken und entscheiden. Desto wichtiger ist es, dass keiner von uns die Hände in den Schoß legt und sagt "die da oben, die müssen es jetzt richten, die entscheiden und wenn das falsch ist, dann... " Denn wir sind diejenigen, die sich in ihrem Umfeld um die einzelnen kümmern müssen, damit "die da oben" ihren Job machen können. Das ist genau das, was du auch schreibst und da sind wir uns einig: "Aber es ist mein Ansatz mit einer Krise umzugehen, die eben nicht durch die Angst des Einzelnen, sondern mEn nur durch Mut und das Zusammenhalten der Menschheitsfamilie überwunden werden kann."

Du befürchtest, wir unterschätzen die Auswirkungen der verschiedenen Lockdowns. Das kann sein. Aber sicher bin ich mir da nicht. Ich mache mir auch Gedanken, was auf uns zukommen kann und wie wir dem begegnen können. Aber hier ist es genau wie mit den Zahlen rund um Corona: wir können prognostizieren mit verschiedenen Modellen (und Zahlen) und uns Strategien zurecht legen, wie wir worauf reagieren können und wollen. Und genau wie beim Verlauf der Pandemie können wir das tagesaktuell wieder über den Haufen schmeißen und neu bewerten, weil wir ja jeden Tag wieder zurück in die Vergangenheit schauen müssen, um zu einer neuen Einschätzung zu kommen.

Meiner Meinung nach muss es hier wie da Etappenziele geben. Wenn eines davon ist, unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten, dann ist das für mich einleuchtend (ich bin übrigens nicht der Meinung, dass wir deswegen absichtlich in Angst und Schrecken versetzt werden) Wenn ein anderes ist, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, die Menschen wieder in Arbeit zu bringen, die Maschine wieder ans Laufen zu bekommen, dann ist das für mich einleuchtend. Beide Ziele stehen sich meiner Meinung nach nicht diametral gegenüber. Sie können nebeneinander existieren, hier und ein wenig zeitlich versetzt und sicher gibt es noch andere wichtige Ziele.

Du schreibst, wir müssen "die Bereitschaft aufbringen politische Entscheidungen zu akzeptieren, obschon sie unser persönliches Infektionsrisiko erhöhen." So eine Bereitschaft bekommst du imho nur dann, wenn du die Menschen davon überzeugst, dass das notwendig ist. So, wie wir überzeugt wurden, dass Abstand halten, social distancing etc notwendig waren und sind. Das ist ein Prozess, ein Weg. Da ist es eher kontraproduktiv, wenn der eine oder andere, der schon bereit ist, von den anderen einfordert, es nun auch zu sein. Besser, er erklärt, wie er zu der Einsicht kam und wirbt dafür.

Was wir meiner Meinung nach erkennen müssen ist, dass wir es hier nicht mit der gewohnten linearen Entwicklung zu tun haben. Das ganze ist dreidimensional und eher wie eine Art Spirale angelegt, wo es mal auf und mal ab, insgesamt aber nach oben gehen muss. Da ist mal das eine im Fokus, mal das andere. @sam25 hat das anderswo im Forum gut beschrieben. Wir brauchen kleine Schritte, aber gleichzeitig so viel Weitsicht wie möglich. Wir brauchen nicht nur die vielbeschworene "neue Normalität" sondern auch eine neue Realität und dreidimensionale Denkweisen statt linearer, auch und gerade in der Wirtschaft. Und wir dürfen auf dem Weg in unserer Spirale keinen zurücklassen, der nicht zurückgelassen werden will. Das muss meiner Meinung nach das Ziel sein, an dem sich unser Handeln ausrichtet.

Das gesagt (liest überhaupt noch einer mit? ;-) ) könnten wir ja mal überlegen, welche Auswirkungen des Lockdowns wirklich und tatsächlich kommen werden und was wir dagegen unternehmen können. Aus epidemiologischer Sicht, die natürlich nur ein Teilbereich des Ganzen ist, finde ich den von @mfey hier zitierten Artikel hilfreich.
 
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Guten Morgen zusammen

Heute ist es richtig fies kühl, finde ich Zu meiner versprochenen Antwort bin ich gestern nicht mehr gekommen. Das war ein mehr als wuseliger Tag, bei dem ich mal wieder den Beweis meiner Multitaskingfähigkeit von morgens um 6 bis abends um 22 Uhr unter Beweis stellen musste. Mal schauen, wie es heute wird.

Ich habe heute morgen eine mir bisher unbekannte Aktion im Netz gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Einige Hausärzte haben ein ungewöhnliches Projekt gestartet, um auf den Mangel von Schutzkleidung aufmerksam zu machen: Unter dem hashtag #blankebedenken und auf ihrer Homepage (Link s.u.) posten sie Nacktbilder von sich in oder vor ihren Praxen. Einziges Bekleidungsstück ist z.B. ein Stethoskop oder ein Blutdruckmessgerät.

Auf der Homepage heißt es u.a. zu den Bildern:

"Wir sind Ihre Hausärztinnen und Hausärzte. Um Sie sicher behandeln zu können, brauchen wir und unser Team Schutzausrüstung und Unterstützung durch die Politik. Wenn uns das Wenige, was wir haben, ausgeht, dann sehen wir so aus:"


Und natürlich die heutigen Pressetermine:

13:00 Uhr Regierungspressekonferenz zum Corona-Sachstand
13:00 Uhr Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum "Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite"
14:00 Uhr Pressekonferenz zu den wirtschaftlichen Erwartungen der Bundesregierung und der Vorstellung der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung 2020 mit Peter Altmaier (CDU, Bundeswirtschaftsminister) und Philipp Steinberg (Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik BMWi)
15:15 Uhr Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zum Sozialschutzpaket II mit der Erhöhung Kurzarbeitergeld und der Verlängerung des Bezugs von Arbeitslosengeld I

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
 
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Da jetzt neben Mund und Nase auch immer mehr die Augen als Eintrittspforte für die Corona-Viren in Betracht gezogen werden, habe ich mal in meiner Wohnung nachgesehen, welche Schutzbrillen vorrätig sind, die ich beim Aufenthalt in einem "Corona Hot Spot" zusätzlich zum Nasen-Mund-Schutz aufsetzen könnte.

Hier das Ergebnis:
1. Meine normale Brille- schützt bei direktem Anhusten wohl nur ein bisschen.
2. Eine Brille für Skiabfahrten
3. Eine Taucherbrille
4. Eine kleine Schwimmbrille fürs Schwimmbad
5. Mein Motorradhelm mit herunterklappbarer Plastik-Sichtscheibe

Am geeignetsten erscheint mir das Aufsetzen der mittelgroßen Ski-Brille, da ich darunter auch die normale Brille tragen kann.

Gruß
Hans
 
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Am geeignetsten erscheint mir das Aufsetzen der mittelgroßen Ski-Brille, da ich darunter auch die normale Brille tragen kann.
Dazu würde ich noch eine Papierhaube und einen Papieranzug von OBI (nur wenige Cent teuer) tragen. Plus Maler-Überzüge für die Schuhe. Nur so ist der Look perfekt!

P.S. Aber gegen die Chinesen mit ihren umgedrehten Wasserspenderflaschen mit abgeschnittenem Rand, über dem Kopf getragen, bist Du trotzdem noch chancenlos. Da musst Du dir schon mindestens ein Aquarium mit Fischen drin, und Tauchgerät, aufsetzen
 
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Das mit den Augen ist doch keine neue Info, sondern schon lange klar.
 
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Beim einkaufen wurde schon jemand mit Tauchermaske und Schnorchel gesichtet
 
1 Kommentar
gelenkpfanne kommentierte
Dann braucht der Schnorchel aber unbedingt noch einen Schutzfilter. Sonst bringt das alles nichts...
 
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