Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Anderes Thema: Fussballbundesliga und Corona.

Dieses Hygieneprotokoll wird vom Verein finanziert und geht nicht zu Lasten der Allgemeinheit.
Das ist in meinen Augen hygienisch doch vollkommen ok und mit Regeln zur Berufsausübung vertretbar.

Profi-Fußball ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, in diesem Entertainmentbereich werden hohe Steuereinnahmen für den Staat generiert und die hohe Reichweite innerhalb der Bevölkerung (Sky-Abos) dokumentiert das gesellschaftliche Interesse an dieser "Show".

Das Hygiene-Protokoll scheint medizinisch durchdacht und belastet die Steuerzahler nicht durch zusätzliche Ausgaben. Es gibt keine medizinischen, oder wirtschaftlichen Gründe, das Konzept zu stoppen.
 
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Ich lese andauernd von Immunität. „Herdenimmunität“. Ich habe schon vor Wochen darauf verwiesen, dass niemand derzeit sagen kann, ob überhaupt Immunität eintritt und für wie lange eine solche nach Genesung andauert. Alle bisherigen Vermutungen gehen von Erfahrungen mit anderen Krankheiten aus, die sich als großteils nicht vergleichbar erwiesen haben.

Und nun mehren sich die Stimmen, die davor warnen, Immunität überhaupt als gegeben anzunehmen... Als Quellen nenne ich Nachrichten, Teletext, aber auch die WHO.
 
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Meine Befürchtungen konzentrieren sich derzeit auf die in vielen Ländern inzwischen festgestellte sehr hohe Sterblichkeit unter Beatmungsbehandlung.
Nach den bisher bekannt gewordenen Zahlen endet eine Corona-Infektion, die zu einer Intensivmedizinischen Behandlung führte, in weit mehr als der Hälfte aller Fälle mit dem Tod des Patienten.
Daher halte ich Maßnahmen zur Verhinderung einer Infektion für vordringlich.
Also Schutzmasken, Schutzbrillen, Abstand halten für Alle.
 
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Das Schäuble-Zitat noch etwas ausführlicher:

"Wir werden mit den klassischen Mitteln umso weniger anfangen können, je länger die Krise dauert", betonte Schäuble. Es werde zu strukturellen Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik kommen."

Weiter warnte Schäuble angesichts der Einschränkungen vieler Grundrechte davor, dem Schutz von Leben in der Corona-Krise alles unterzuordnen. "Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig." Wenn es überhaupt einen absoluten Wert im Grundgesetz gebe, dann sei das die Würde des Menschen. "Die ist unantastbar. Aber sie schließt nicht aus, dass wir sterben müssen." Der Staat müsse für alle die bestmögliche gesundheitliche Versorgung gewährleisten. "Aber Menschen werden weiter auch an Corona sterben."

Quellle: www.t-online.de

Gruß

Thomas
 
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gelenkpfanne kommentierte
Das ist ein schönes, weil m.E. kluges Zitat. Es gilt nun abzuwägen, wie man vorgeht, ohne jedes Maß in jegliche Richtung zu formulieren. Es ist wünschenswert, infektfrei zu bleiben. Aber was habe ich von Coronafreiheit, wenn ich mir mittelfristig die Behandlung anderer Erkrankungen nicht mehr leisten kann. Auf meine Infektwahrscheinlichkeit kann ich Einfluss nehmen (Mundschutz, Desinfektion, Abstand, ggfs. private Einschränkungen), aber es gibt andere Erkrankungen, da geht das nicht so einfach. Hat eine Volkswirtschaft nicht genug Geld zur Verfügung, leidet die Gesundheitsversorgung. Das ist jetzt nur eine Mutmaßung meinerseits, aber diese macht mir trotzdem Sorgen.
 
Alle bisherigen Vermutungen gehen von Erfahrungen mit anderen Krankheiten aus, die sich als großteils nicht vergleichbar erwiesen haben.

Zumindest ist die Situation derzeit nicht eindeutig. Allerdings scheint eine Infektion mit Corona-Hustenviren den Verlauf mit Covid zu lindern, laut Drosten.

Weiter scheint eine Therapie mit dem Serum Covid-geheilter Personen schwere Verläufe abzumildern.

Daraus lässt sich "für mich - eigene Meinung" (als promovierter Mikrobiologe und Biochemiker) ableiten, dass es eine typische Immunantwort auf Covid gibt und diese auch zu einer Immunität führt. Die Idee einer Herdenimmunität ist also auch für das Wuhan Virus sehr wahrscheinlich.
 
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Guten Morgen zusammen

Eine neue Woche mit neuen Regeln - und das wird imho so manche "Stilblüte" hervorbringen. Für unsere Tochter hat heute früh die Schule wieder begonnen. Ich bin gespannt, was sie heute mittag berichtet. Eine erste Rückmeldung habe ich schon von ihr erhalten bzgl der Busfahrt. War es seit März so, dass die Fahrgäste zum Schutz des Fahrers hinten einsteigen mussten, hat man das ab heute geändert: Einstieg nur vorne, weil der Fahrer nur Fahrgäste mit Mund-Nasenschutz einsteigen lassen darf. Es gibt keine Plexiglasscheibe zwischen Fahrer und Fahrgästen beim Einstieg. Der Fahrer trug im Gegensatz zu seinen Fahrgästen keinen Mundschutz.

Dazu übrigens eine Info, die wir hier glaube ich noch nicht hatten: es gab ja Diskussionen, ob Fahrer vom PKWs, LKWs, Bussen etc einen MNS tragen dürfen oder nicht - wegen der Erkennbarkeit z.B. bei Blitzerfotos. Es ist nun klar, dass das unter den folgenden Bedingungen erlaubt ist:
  • der Fahrer ist nicht allein im Fahrzeug (und benötigt deshalb eine Maske)
  • eine normale Einmalmaske wie in Apotheken erhältlich ist okay, da dann noch genug vom Gesicht erkennbar ist
  • ebenfalls okay sind selbstgefertigte Masken, die aber nicht größer sein sollen als oben genannte
Quelle u.a.:

Beim Durchlesen habe ich wie immer das eine oder andere gesammelt, zu dem ich meinen Senf noch dazugeben möchte:


Das macht mir ein bisschen Bauchschmerzen. Eine Gefährdung besteht doch nicht nur dann, wenn das Gesundheitssystem überlastet ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn unser Gesundheitssystem gar nicht erst überlastet wird und wir schwere Verläufe, die hospitalisiert werden müssen, weitestgehend vermeiden können. Ich kann doch (Überlastung oder nicht) einem Schwererkrankten oder einem Genesenen mit bleibenden Schäden oder den Angehörigen von Verstorbenen nicht sagen, dass sie so rein statistisch gesehen bei der Ansteckung gar nicht gefährdet waren.

Folgendes dürfen wir imho nicht außer acht lassen, was auch @Beuteltier im folgenden Zitat ansprach:

Nach den bisher bekannt gewordenen Zahlen endet eine Corona-Infektion, die zu einer Intensivmedizinischen Behandlung führte, in weit mehr als der Hälfte aller Fälle mit dem Tod des Patienten.

Die globalen Zahlen habe ich nicht im Kopf, aber für Deutschland sieht es nach dem aktuellen Situationsbericht des RKI so aus:
73% aller intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Erkrankten müssen beatmet werden.
30% derjenigen COVID-19-Erkrankten (beatmet UND nichtbeatmet), die die Intensivstation verlassen, sind Todesfälle

Und nun mehren sich die Stimmen, die davor warnen, Immunität überhaupt als gegeben anzunehmen... Als Quellen nenne ich Nachrichten, Teletext, aber auch die WHO.

Übersetzung aus dem WHO Statement vom 24.4.2020 von mir:
Es gibt derzeit keinen Beweis dafür, dass Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben und Antikörper haben, vor einer zweiten Infektion geschützt sind.
Quelle:

Zu den Bundesligaspielen schreibe ich nachher noch was. Einer der Fälle, in denen ich meine Meinung geändert habe nach der Information über das nun fertig ausgearbeitete Konzept der DFL.

Habt einen guten Wochenbeginn und bleibt gesund!
 
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Für alle Kulturschaffenden unter uns:

Staatsministerin Monika Grütters versprach den Kulturschaffenden Mitte März rasche und unbürokratische Unterstützung. FREELENS Geschäftsführer Lutz Fischmann erinnert sie nun mit einem offenen Brief an ihr Versprechen:

 
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Germany 27.4.2020 New Cases, R0, One Month Forecast

Hallo, wie versprochen melde ich mich heute zurück. Die Gruppe um Dirk Brockmann pflegt ihr Prognosemodell wohl nicht mehr. Es leistet auch immer schlechtere Dienste nach Überschreiten des Peaks, den es noch sehr exakt vorhersagen konnte.

Ich habe daher ein eigenes Vorhersagetool entwickelt. Es bestimmt im wesentlichen R0 und dessen Mittelwert und Varianz (genauer die von log(R)) der letzten 7 Tage und schreibt daraus die Fallzahlen (neu pro Tag) für einen Monat fort. Ein Trend in R0 wird dabei absichtlich nicht erkannt.

Änderungen im tatsächlichen Wert von R0 wirken sich in meinem Tool nach 4-10 Tagen aus, inkl. Test- und Meldeverzug also nach 1 - 2 Wochen. Daher sind tatsächliche Veränderungen in R0 erst ca. 3 Wochen später in der Vorhersage korrekt abgebildet. Die angezeigte Spanne (+/-) ist das reine statistische 95% Konfidenzintervall ohne fundamentale Änderung von R0.

Ich benutze die bekannten Daten der John Hopkins University (JHU). Für die letzte Woche erhalte ich mit dem Bulletin des RKI übereinstimmende Werte von R0. Ich vermute aber, dass die Auswertung des RKI (Nowcasting) geringfügig schneller auf Änderungen von R0 reagiert.

Meine Auswertung ist für alle Länder tagesaktuell verfügbar und für Deutschland etwas früher als die des RKI.

Ich werde im folgenden noch eine ganze Reihe weiterer Infos zu R0, warum sich R0 auch ohne Verhaltensänderung der Bevölkerung ändert, anderen Ländern, und Empfehlungen für das weitere Vorgehen der Politik geben.

27.4.:
Neue Fälle: 1257
Neue Fälle Wochenmittel (20.-27.4.): 1798
R0: 0.79

24.5.
Neue Fälle: 467 (195 - 1122)
 
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hansolo22 kommentierte
Frage: Wenn du das so weiter fuehrst ueber den Mai hinaus ab wann haben wir dann Zahlen im Bereich unter 100?
 
falconeye kommentierte

Die linke Achse sind der log_10 neuer Fälle/Tag. Unter 100 heisst also unter 2. Horizontal ist jede Teilung genau 1 Woche. Dank der logarithmischen Darstellung genügt dir also ein Lineal für die Antwort. Ich möchte hier über 30 Tage hinaus keien Angaben machen, schon für die 30 Tage wird es zunehmend spekulativ. Es weiss ja niemand, wie die Bevölkerung und Politik sich verhalten werden. Ausserdem ist R0 selbst dann nicht konstant, wenn sich jeder einzelne konstant verhält. Mehr dazu später.
 
falconeye kommentierte
Für alle die mit log10 nix anfangen können:

Die Einteilung der vertikalen Achse für die Fallzahlen (0 bis 6) entspricht in Neuen Fällen/Tag:
6= 1,000,000
5= 100,000
4= 10,000
3= 1,000
2= 100
1= 10
0= 1

Bei einer Durchseuchung ohne Gegenmaßnahmen ist für größere Länder mit guter Testabdeckung mit Zahlen deutlich jenseits der 6=1,000,000 zu rechnen. Davon sind z.Zt. noch alle Länder weit entfernt, obwohl mir Brasilien da diesbzgl. gerade Sorgen bereitet.
 
Die heutigen Pressetermine:
ca. 12:00 Uhr Pressekonferenz nach Gespräch zum Kurzarbeitergeld, u.a. mit Hubertus Heil (SPD, Bundesminister für Arbeit und Soziales) und Stephan Weil (SPD, Ministerpräsident Niedersachsen)
12:30 Uhr Pressekonferenz nach Videokonferenz des CSU-Vorstands, u.a. mit Markus Söder (CSU, Ministerpräsident Bayern) und Markus Blume (CSU, Generalsekretär)
13:00 Uhr Regierungspressekonferenz (Corona-Kabinett)
danach (genaue Uhrzeit ist mir nicht bekannt) gibt es verschiedene Pressekonferenzen der Opposition, u.a. von Bernd Riexinger (DIE LINKE, Parteivorsitzender), Robert Habeck (Bündnis '90/GRÜNE, Bundesvorsitzender) und Linda Teuteberg (FDP, Generalsekretärin) zu aktuellen Fragen rund um Corona
 
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Abseits von statistischen Berechnungen mal wieder etwas Lebenspraktisches:

Ich habe mir jetzt zum ersten Mal mit meiner Panasonic for Professionals Haarschneidemaschine die Haare auf 9mm Länge geschnitten und das war kinderleicht.

So kann ich mir in Zukunft die Besuche im Friseursalon und die Gefährdung durch eine dort möglicherweise erfolgende Infektion ersparen.

Gruß
Hans
 
3 Kommentare
Furby kommentierte
Stelle mal zwei Fotos ein: vorher-nachher. Habe ich auch gemacht, Post #3140. Das lockert das Ganze hier etwas auf.
 
Georgie1956 kommentierte
Ich muss ja nicht mehr arbeiten, Daher ist es mir auch relativ egal, wenn sie mein das Haar betreffende Aussehen mehr und mehr dem der 70er annähert. Naja den Hubscharuberlandplatz gabs in den 70ern noch nicht.....
 
norei kommentierte
Mancher könnte dein Verhalten als berufsschädigend bewerten; ich verhalte mich seit 40 Jahren so. Früher schnitt mir meine Frau die Haare, seit einigen Jahren taten Bartschneider von Braun und Moser ihren Dienst (beim Kopfhaar schierig). Seit der Panasonic ER 1611 im Haus ist, fliegen die Haare nur so ...
 

Es gibt vieles was man nach 4 Monaten einer Krankheit einfach noch nicht wissen kann - deswegen ist nicht alles an diesem Virus komplett anders oder neu.

Eine Virus Infektion loest eine Immunitaet aus - wenn man sie ueberlebt - es geht um die Dauer des Schutzes

Selbstverstaendlich ist COVID-19 oder besser SARS-COV2 dem SARS Virus selbst sehr sehr aehnlich, deswegen heisst er ja auch so.

Bei SARS wurde eine Immunitaet von durchschnittlich zwei Jahren festgestellt - gesichert - ab dem dritten Jahr koennte es zu einer Neuinfektion kommen.

Dieser Zeitraum ist ein eher kurzer - viele virale Infektion loesen Immunitaet bis zu 8 oder 12 Jahren aus.

Among 176 patients who had had severe acute respiratory syndrome (SARS), SARS-specific antibodies were maintained for an average of 2 years, and significant reduction of immunoglobulin G–positive percentage and titers occurred in the third year.
Thus, SARS patients might be susceptible to reinfection >3 years after initial exposure.


Aber selbst dieser kurze Zeitraum reicht um um die genannte Herdenimmunitaet zu erzeugen und das Virus zu stoppen.

Den Hinweis auf Erkaeltungs Coronaviren die nur ca. 6 Monate Antikoerper ausloesen kann man bringen nur ist SARS-COV2 eben KEINE Erkaeltung sondern - genetisch und auch symptomatisch sehr nahe am bekannten SARS Virus.

Manchmal werde ich den Verdacht nicht los unser Experte der ja unbedingt einen schaerferen und laengeren Lockdown will, macht mit seinen Kindern draussen die Schwarzer Mann im Keller Methode, damit sie das tun was er will.
 
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Eine Virus Infektion loest eine Immunitaet aus - wenn man sie ueberlebt - es geht um die Dauer des Schutzes
Ich stimme hansolo22 zu, aber dieser Satz so für sich allein ist nicht ganz richtig. Leider gibt es einige Viren, die unser Immunsystem nie ganz besiegt, HIV ist da ein Beispiel. Oder Herpes. Das scheint bei SarsCov2 aber eher nicht so zu sein, auch wurden Rhesusaffen bereits erfolgreich immunisiert, sogar bereits im Test eines chinesischen Totimpfstoffes, der sich z.Zt. im klinischen Test befindet. Versuche an Rhesusaffen bzgl. Impfstoffen haben sich in der Vergangenheit als recht aussagekräftig erwiesen.
 
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Erlebnis heute Morgen:
Die kontaktlose Paketlieferung klappt leider nicht überall.
Ich bekam ein Paket von GLS zugestellt und musste noch auf diesem elektronischen Gerät unterschreiben. Um den Abstand wenigstens einigermaßen einhalten zu können, musste ich das Teil in die Hand nehmen und dazu natürlich noch den Stift (eigener Stift geht ja nicht....)
Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich mich darauf eingelassen habe. Ich hätte die Sendung ablehnen sollen!
GLS scheint die unrühmliche Ausnahme zu sein.
 
Georgie1956 kommentierte
Terminal und Stift haben ja nicht für der Fahrer, sondern auch andere Kunden in der Hand gehabt. Wird es desinfiziert? Glaube ich nicht. Aber wie ich oben schon schrieb: Ab sofort unterschreibe ich nicht mehr, betrifft ja auch nur GLS.
Und das Paket kommt bei mir für 3 Tage in Quarantäne, bevor ich es öffne. Nach dem Abstellen ist dann erstmal "Happy Birthday" Singen angesagt.
 
hansolo22 kommentierte

Ich mach es so, Umverpackung aufmachen, entsorgen also die Pappschachtel des Transportes.
Anschliessend gruendlich Haende waschen.
Die Ware selber war ja zwei Tage unterwegs und sollte nicht mehr kontaminiert sein.
Auf Pappe selber haelt sich das Virus wohl ca. 6h.

Problematischer sehe ich derzeit meine Baecker bei denen ich einkaufe.

OHNE Handschuhe und Maske - Brot aus dem Regal, einpacken, kassieren, selbst wenn die Dame -[in aller Regel sind es Damen] selbst nicht infiziert ist fasst sie waehrend des Tages x-mal Geld an, denn bei uns wollen Baecker Bargeld sehen.
 
Georgie1956 kommentierte
Du sagst jetzt 6h auf Pappe, ich habe auch schon mal 3d maximal gelesen. Da ich es eigentlich nie so eilig habe. lasse ich es eben bei dem 3d.
Beim Bäcker kaufe ich eigentlich nie ein, auch schon zu Vor-Corona-Zeiten nicht. U.A. auch wegen der Bargeldproblematik. EC-Karte wird nur ab einem bestimmten Betrag akzeptiert, den ich beim Bäcker aber nie ausgebe (afaik 10€).
 
hansolo22 kommentierte

Naja, es geistern verschiedene Zahlen durch die Medien.
Ich persoenlich glaube nicht das es - abgesehen von Krankenhäusern oder bei Arztpraxen - wirklich Uebertragung durch Schmierinfektionen gibt.
Es zaehlt ja auch die Virusladung - und da muesste der Paketbote schon krank sein in die Hand gehustet haben und dann dein Paket angefasst haben.
Ich bin vorsichtig mit den beschriebenen Massnahmen aber mehr nicht.
 
Georgie1956 kommentierte
Der Meinung bin ich auch. Kommt ja auch drauf an, wie wichtig die Lieferung ist. Ob ich mein neues Getränkekistenregal ein paar Tage früher oder später aufbaue ich wumpe.
Ich bin auch vorsichtig, aber nicht panisch.
 
Auf einer Welt mit bald 8 Mrd. Menschen wird ein Abstand halten von Tag zu Tag schwerer.
Die Natur hat immer wieder dafür gesorgt, dass Abstände eingehalten werden können - auf die eine oder andere Weise.

Sie sortiert ohne Emotion Lebewesen aus, die nicht bereits sind, sich den wechselnden Lebensbedingungen anzupassen oder zu lange dafür brauchen. Oder sie schafft Bedingungen, die durch Anpassung alleine von den meisten Lebewesen nicht zu bewältigen sind (Meteoriteneinschläge beispielsweise). Es überleben solche Katastrophen erfahrungsgemäß immer die kleinen bis kleinsten Lebewesen.

Und schon wieder ist reichlich Platz auf unserem Planeten.
 
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Auf einer Welt mit bald 8 Mrd. Menschen wird ein Abstand halten von Tag zu Tag schwerer.
Manche verlieren den Sinn für Realitäten. Der mittlere Abstand zweier Menschen auf der Erdoberfläche (ohne Ozeane) ist immer noch über 4000 m. Die Erde ist also quasi menschenleer. Manche glauben, es gäbe zu viele Menschen. Mag sein. Aber die Erde verkraftet auch locker 100 mal mehr Menschen, nachhaltiges Wirtschaften vorausgesetzt. Einfach mal selber nachrechnen, inkl. Energie- und Resourcenverbrauch.

P.S. Mir ist das bei einem Asienflug mal extrem aufgefallen, über Südsibirien: stundenlang grüne, fruchtbare Landschaft ohne einen Hauch sichtbarer Spuren menschlicher Zivilisation. Daraufhin habe ich mal geguckt, wo Menschen überhaupt siedeln: nur sehr vereinzelt, vor allem entlang von Küsten und grosser Flüsse.
 
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hansolo22 kommentierte

Du meinst es ist Scheitern wenn in einer 15 Millionen Metropole diese Zahlen retrospektiv zu sehen sind:

14500 Faelle - 12! Tote - Singapur testet in etwas soviel wie wir pro 1 Million Population und ein steiler Peak der jetzt bereits wieder am absteigen ist.

Ich glaube manche Laender wuerden sich derzeit wuenschen sie waeren so gescheitert.
 
Kurt Raabe kommentierte
nein das nicht
es ging mir eher darum das hier der Asiatische Raum nicht immer
als "gelobtes Land verkauft wird"
 
hansolo22 kommentierte

Kurt was die Hygienevorschriften bei solchen Infektionswellen betrifft sind viele asiatischen Laender Vorbild aus meiner Sicht.
In den asiatischen Laendern gibt es einfach Malaria, Gelbfieber, Dengue etc. seit Jahrzehnten und die erleben wiederkehrend Ausbrueche.
Dadurch ist das Bewusstsein geschaerft und die Prozedere sind Routine es muss nicht erst diskutiert und Massnahmen erstellt werden.

Taiwan hat sofort die Ausfuhr von Hygieneartikeln verboten, die Grenzen dicht gemacht und jeder hat per Rezept 5 Masken pro Woche in der Apotheke bekommen und es galt Maskenpflicht.

Dass ganze Jahr hindurch wird jeder Passagier der in SIN eintrifft mit Waermebildkameras analysiert und es muessen Einreisekarten ausgefuellt werden mit Angabe ob man sich vorher in bestimmten anderen Laendern aufgehalten hat z.B. bzw. woher man urspruenglich kommt - also z.B. USA durch Frankfurt.

Ich hoere jetzt schon den Aufschrei aus bestimmten Ecken wenn wir das bei uns einfuehren wollten - Datenschutz etc.

Wir werden dank SARS-COV2 aehnliches haben in Zukunft denn das Virus wird auch nach Herdenimmunitaet immer wieder aufflammen wenn auch lokal begrenzt.
 
Kurt Raabe kommentierte
Danke für die kurze Abhandlung
ich zweifel auch nicht daran das es auch alles ordentlich gehandhabt werden
und doch wenn man (ich) Reiseberichte über Asien und den dortigen Märkten sehe.....
aber wie dem auch sei ,ist hier nicht das Thema
 
falconeye kommentierte

Ich halte dich nicht für blöd, mein Beitrag war durchaus kabarettistischer Natur.
Aber Schwierigkeiten, Abstand zu halten, haben trotzdem nichts mit der Weltbevölkerung zu tun. Ich denke, das wusstest Du auch ...
 
Eine Virus Infektion loest eine Immunitaet aus - wenn man sie ueberlebt - es geht um die Dauer des Schutzes
Ich bin kein Virologe, ABER
Übersetzung aus dem WHO Statement vom 24.4.2020 von mir:
Es gibt derzeit keinen Beweis dafür, dass Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben und Antikörper haben, vor einer zweiten Infektion geschützt sind.
Dazu gab es auch eine zweistellige Anzahl an Fällen in Südkorea, wenn ich mich recht erinnere. Ging vor wenigen Wochen durch die Medien.
Leider gibt es einige Viren, die unser Immunsystem nie ganz besiegt, HIV ist da ein Beispiel. Oder Herpes.
Ja, auch das ist bekannt. Aber in dem Fall wahrscheinlich nicht so relevant.
Das scheint bei SarsCov2 aber eher nicht so zu sein
Das lass ich mal so stehen.

Wahrscheinlich OT, aber wen meinst du denn damit?
Manchmal werde ich den Verdacht nicht los unser Experte der ja unbedingt einen schaerferen und laengeren Lockdown will, macht mit seinen Kindern draussen die Schwarzer Mann im Keller Methode, damit sie das tun was er will.
 
2 Kommentare
AnjaC kommentierte
Die Zahl in Südkorea hatte sich von erst 91 auf dann 116 erhöht. Auch aus China gab es Berichte. Unklar ist, ob die Tests zuvor falsch-negativ waren, wie genau getestet wurde und ob es sich beim erneuten Nachweis um vermehrungsfähige Viren handelt oder um nichtinfektiöse Virenbestandteile. Die WHO hat angekündigt, die berichteten Fälle zu untersuchen. Berichtet wurde entweder im NEJM oder im Lancet, das weiß ich nicht mehr.
 
hansolo22 kommentierte
Klar gibt es keinen -eindeutigen- Beweis dafuer wie lange Menschen nach einer SARS-COV2 Infektion immun sind.
Wie sollte das gehen nach 4 Monaten Pandemie.
Solche lapidaren Statements der WHO stimmen zwar tragen aber nichts zur Bewaeltigung der Krise bei aus meiner Sicht - eher zur Verunsicherung.

Die Faelle in Suedkorea sind zweifelhaft.
Wir alle wissen aus eigener Erfahrung das wir bei einer Erkaeltung oder Grippe einen Rueckfall haben koennen, ohne uns neu angesteckt zu haben, wenn wir zu frueh anfangen den Koerper wieder zu belasten.

Gerade mit einer Kollegin telefoniert, ein Freund von ihr Arzt an einem Klinikum hatte sich in Ischgl angesteckt.
Er wurde regelmaessig getestet danach - er hatte keinerlei Symptome nach eigenem Empfinden - war aber im Verlauf der Tests ueber Wochen nach anfaenglichen positiven Tests dazwischen immer wieder mal negativ getestet worden, dto. sein Kollege der mit im Skiurlaub war.
 
Ob nach überstandener Corona-Erkrankung eine zeitlich begrenzte oder eine dauerhafte Immunität eintritt - oder evt. gar keine - ist eine noch offene Frage, aber selbst wenn es so wäre, dass man danach dauerhaft immun ist, so darf man nicht vergessen, dass nach einer Corona-Erkrankung auch dauerhafte Schädigungen des Körpers zurückbleiben können - vor allem der Lunge, aber auch anderer Organe wie des Herzens, der Nieren, des Blutes und seit neuesten Mitteilungen aus China vermutlich auch des Gehirns.

Aus diesen Überlegungen heraus ziehe ich es vor, mich mittels aller mir zur Verfügung stehenden Vorsichtsmaßnahmen vor einer Infektion zu schützen.

Gruß
Hans
 
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Kommentar
Am Wikipedia-Artikel zu COVID-19 wird beinahe täglich aktualisiert und überarbeitet.

Zur Immunität sind die Einträge und Quellen dort interessant, wenn sie auch vermutlich nicht vollständig sein können:
 
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