Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Guten Morgen zusammen

Hier hat es heute Nacht ordentlich geregnet und gewittert. Das tut der Natur gut und der Geruch von nassem Rasen und Boden tat heute morgen mir gut, als ich meinen ersten Kaffee auf den Balkon getrunken habe.

Gewittert hat es auch hier im Thread heute Nacht - ich sehe schon seit einiger Zeit, dass das Thema Corona viele von uns so bewegt, dass die Nachtruhe nicht mehr so wie sonst gegeben ist. Geht mir auch gelegentlich so und es ist für mich immer eines der alarmierendsten Anzeichen, wenn ich nicht mehr gut schlafen kann.

Hin und wieder hört man es auch in den Äußerungen derjenigen, die jetzt für ihre Bundesländer bzw. das ganze Land Entscheidungen treffen müssen und das auch tun. Wenn überhaupt, dann kommt das immer nur im Nebensatz, Journalisten fragen danach gar nicht. Ich habe große Hochachtung vor all denen, die jetzt in der Verantwortung für unser aller Wohlergehen stehen und wenn ich mir dann die Gesichter anschaue, ist trotz gutem Job der Visagistin vor der Pressekonferenz oder dem Interviewauftritt über die letzten Wochen eine deutliche Veränderung für den aufmerksamen Betrachter wahrzunehmen. Die Vertreter der Opposition sehen dagegen immer noch ziemlich gut und ausgeschlafen aus.

Ich habe beim Durchlesen Eurer Beiträge und Kommentare wieder ein bisschen gesammelt:

Es gibt drei Triage-Situationen : (...) Vor einiger Zeit wurde das erörtert.

Ja, auch hier bereits mehrfach. Es gibt eine offizielle Empfehlung dazu für Deutschland. Den Link hatte ich schon mal gepostet, muss ich erst wieder suchen. Wenn ihr das lest, werdet ihr feststellen, dass bei uns das Alter KEIN Triagegrund ist. Davon abgesehen ist es uns durch die getroffenen Maßnahmen bisher gut gelungen, Triagesituationen aufgrund von COVID-19 bisher zu vermeiden. Das war ja gerade ein Ziel der Maßnahmen. Daher: bitte keine Panikmache! Im übrigen möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass Triage für medizinisches Personal keine neue Situation ist. Triagiert werden muss leider immer wieder mal, z.B. schon bei der Massenkarambolage auf der Autobahn im nächstgelegenen Kreiskrankenhaus. Das sind Entscheidungen, die keiner leichten Mutes trifft, die aber auch nicht neu sind. Neu ist nur der Auslöser.

Gibt es irgendwelche seriösen Quellen, inwieweit das generelle Tragen dieser Masken in öffentlichen geschlossenen Räuem (derzeit Supermarkt, demnächst etwa Kino...) einen meßbaren positiven Effekt hat?

Ja, es gibt Studien. Haben wir hier auch schon mehrfach zitiert, auch das RKI hat sich nach seiner Kehrtwende auf solche gestützt.

Nach meinem Eindruck sind die meisten Maskenträger im Supermarkt in panischer Angst um ihr Überleben. Starre Augen, reglose Mimik, Wortlosigkeit!

Ähm... sorry, aber wenn ich meine Maske trage, dann ist meine Mimik nicht regloser als sonst, Du kannst sie nur nicht mehr sehen. Und ich bin auch nicht wortloser als sonst - im Supermarkt halte ich normalerweise eh kein Schwätzchen, sondern lege die Artikel in meinen Einkaufswagen, die ich kaufen möchte. An der Kasse unterhalte ich mich mit der Kassiererin hinter ihrem Plexiglasschutz genauso wie immer. Und das tun auch die anderen Kunden - die übrigens zu 70% leider keine Maske tragen.


Du kannst gerne russisch Roulette spielen, wenn Du willst. Ich trage lieber Maske. Ich empfinde das aber auch nicht als Einschränkung und schon gar nicht als Abschaffung der Demokratie. Es ist meine freie Entscheidung. Bei uns gilt ein Maskengebot, keine Pflicht.

dann wäre es um so wichtiger, genau zu wissen, wieviel Prozent derjenigen, welche nicht nur nachweislich Infiziert sind, sondern welche auch ohne klare Symptome herumlaufen, letztlich an Corona versterben.

Ja, natürlich wäre das gut. Wie willst Du das praktisch machen?


Christoph, kannst Du mir über Deinen Bekannten mal die Publikation besorgen oder den Link dahin? Das ist genau das, was mich die letzten Tage umtreibt und ich habe bisher nur sehr wenig Material dazu gefunden.

Das Bundesverfassungsgericht beobachtet ziemlich genau, was da passiert, und sei Dir sicher, dass es auch eingreifen wird, wenn sich eine Einschränkung ohne Not zu einer Dauerhaftigkeit zu entwickeln droht.

Das tut es auch bereits, siehe die geposteten Links und die Medienmeldungen der letzten Tage zum Thema Genehmigung von Demonstrationen.


Das ist Unsinn, siehe auch die Gerichtsentscheidungen zu den sorgfältig geplanten Demonstrationen unter Beachtung der derzeit notwendigen Schutzregelungen. In den meisten Bundesländern ist die Versammlungsfreiheit nicht grundsätzlich eingeschränkt, es gibt also kein Versammlungsverbot.

Dann wird angenommen, dass die Virenlast ausreicht, um eine Infektion des Gesunden herbei zu führen. (...) Dass die Übertragung über kontaminierte Handgriffe an Einkaufswagen erfolgen könnte, ist auch nur anzunehmen, wenn (...)

Ja, ist "anzunehmen". Das RKI nahm auch an, dass Community-Masken nichts bringen. Man nahm auch an, SARS-CoV-2 sei ein chinesisches Problem und die anzunehmenden Einzelfälle bei uns seien gut zu kontrollieren. Man nahm auch an, dass eine Absage des Karnevals nicht notwendig wäre. Fakt ist: etliche dieser Annahmen waren im Nachhinein betrachtet falsch. Annahmen bedeuten immer: wir wissen es nicht so genau. Fakt ist auch: ich schade niemandem, wenn ich eine Maske trage, ggf Handschuhe und wenn ich unser selbsthergestelltes Desinfektionsmittel verwende. Also ist es doch meine freie, durch niemanden eingeschränkte Entscheidung, oder?


Klar kann der Kellner eine Maske tragen. Aber die Gäste? Wie willst Du denn da essen?
 
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Zum Thema Masken und wo man sie bekommt, haben wir hier ja schon einige hilfreiche Links gesehen. Ich kann euch noch diesen hier empfehlen. Den Unternehmer dahinter kenne ich persönlich. Die Masken habe ich zwar noch nicht in der Hand gehabt, aber den Weg von der Idee bis hin zum Shop, der nun nach langer Vorarbeit online ist, aufmerksam verfolgt.

Es gibt wiederverwendbare Community-Masken in verschiedenen Ausführungen und auch FFP2 zertifizierte und CE geprüfte Einweg-Schutzmasken, die sehr schwierig zu bekommen waren.

 
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Beuteltier kommentierte
Zum Thema Masken tragen in der Öffentlichkeit denke ich:
Je mehr Menschen eine Maske tragen, desto weniger wird es als unmodisch / häßlich / verunstaltend / Panik verbreitend von den Menschen an gesehen, die (noch) keine Maske tragen.
Also mit gutem Beispiel voran gehen!
 
AnjaC kommentierte
Muss jeder selbst entscheiden, Kay. Nur wenn wir schon wieder beim Kaufentscheid "zu teuer" sind, dann gibt es offenbar genug Alternativen auf dem Markt. Da verstehe ich dann Deine Brandreden nicht, es gäbe nicht genug Masken für alle.
 
Wuxi kommentierte
OK, zwei mal Camouflage, einmal Zebra bestellt!
 


Das wird ja immer schlimmer : Jetzt versucht sich ein Chirurg in Staatsrecht. Soll ich Dich jetzt bei Deiner OP beraten ?

Und als Chirurg willst Du jetzt auch bei den Virologen mitspielen ?
Lies das mal :

Zitat :
" Wofür ich deshalb seit Monaten und Wochen plädiere, ist der Mundschutz: Wir tragen ihn schliesslich auch im Labor, Zahnärzte auch. Es wurden ja beinahe Glaubenskriege um den Mundschutz geführt. Dabei gab es wohl nur nicht genug. «Selber nähen», haben sich dann viele Leute gesagt. Denn die Tröpfcheninfektion ist nun mal die vorherrschende Übertragungsart dieses Virus. Jede Maske hilft da mehr als keine. " Zitatende

Quelle :
Karin Mölling
Virologin, Physikerin und emeritierte Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich. In der Krebs- und der HIV-Forschung hat sie wichtige Erfolge erzielt. Sie lebt in Zürich und Berlin und wurde mit dem Swiss Award und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Zitiert aus der NZZ
 
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Mal ganz einfach ausgedrückt:
Es ist zum Fremdschämen, wie sich selbst gebildete und intelligente Leute von der Anwendung des gesunden Hausverstands verabschieden und scheinbar nur noch auf den so typisch deutschen Ritus bestehen, dass alles tausendfach durchdiskutiert und die kleinsten Vor- und Nachteile, präzise beschrieben werden müssen um dann nach strikt medizinischen, pysikalischen, rechtlichen, ... , irgenwann mal eine simple Entscheidung zu treffen: JA oder NEIN
Das ist Bullshit, denn wenn z.B. das Tragen einer Maske auch nur 1% mehr Schutz bietet, als das Nichtragen, das ist ein ein DAFÜR und nicht ein: ja, vielleicht, unter den oder diesen Umständen, wenn aber...dann... bla bla...

Ja, ein paar Umstände sind zu beachten beim Tragen der Masken, aber diese Hinweise sind ja einfach zu vermitteln (regelmäßige Desinfektion etc..).

Mal etwas weniger denken und einfach mal machen, wäre eine echte Unterstützung der Gesellschaft.
 
1 Kommentar
A
audiomac kommentierte
Ja, ein paar Umstände sind zu beachten beim Tragen der Masken, aber diese Hinweise sind ja einfach zu vermitteln (regelmäßige Desinfektion etc..).

Nicht vergessen - ABSTAND EINHALTEN - sonst geht der Schuss nach hinten los - (meintest du das mit etc ?)
 
Das folgende Zitat ist als Beispiel für einige andere herausgegriffen und meine Anmerkungen sind bitte allgemein für alle zu verstehen:

Das wird ja immer schlimmer : Jetzt versucht sich ein Chirurg in Staatsrecht. Soll ich Dich jetzt bei Deiner OP beraten ?

Ich mag den Trend in diesem Thread nicht, die Äußerungen anderer Threadteilnehmer auf Basis persönlicher Informationen (z.B. Berufsausbildung) per se abzuwerten. Wir diskutieren hier alle auf Augenhöhe. Ihr entscheidet, ob ihr euch zum Beitrag eines anderen äußert oder nicht. Aber dann argumentiert bitte auf Basis des geschriebenen Textes und sprecht dem Gegenüber nicht das Recht ab, sich zum Thema zu äußern.

Ich habe ähnliches in der letzten Zeit häufiger beobachtet und werde in Zukunft entsprechende Äußerungen kenntlich editieren oder löschen.
 
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Kay kommentierte
Einverstanden.
Bitte um Anleitung, wie ich mit solchen Äußerungen korrekt umgehe :
" Bevor ich der faktischen Abschaffung der Demokratie (Bewegungsfreiheit und Versammlungfreiheit) auf lange Sicht einen Freischein einräume, "
 
AnjaC kommentierte
Hallo Kay, wenn ich Deine Diskussionsbeiträge in diesem Thread lese, braucht Du, davon bin ich fest überzeugt dazu keine Anleitung. Auf das Zitat gibt es inzwischen mehrere Reaktionen, auch meine in #3181. Schau halt mal, wenn Du dich äußern willst, ob Du noch was zusätzlich beitragen kannst, natürlich immer on-topic
 
Reaktionen: Kay
soulbrother kommentierte
"wahrscheinlich nicht erwünscht. "
bezieht sich aber nur auf DIESEN thread, richtig? ;-)
 
AnjaC kommentierte
Nein, das bezieht sich in diesem Fall auf die komplette Community, da ein solcher Thread grundsätzlich off-topic wäre. Unser Thread hier wäre das in normalen Zeiten auch und ist eine absolute Ausnahme in der Geschichte dieses Forums.
 
Gianni33 kommentierte

Ich stimme zu, dass sich dieser Thread nicht zu einer Fachberatung speziell für Steuersparfüchse entwickeln sollte.
Meine Aufforderung ging vielmehr dahin, nicht nur die jeweils neuesten Infektionszahlen und die Maßnahmen der Regierung mitzuteilen (die man auch den Medien entnehmen kann) und zu kommentieren, sondern den Einzelnen dazu anzuregen, über seine persönliche Zukunft in der "neuen Normalität" nachzudenken und persönliche Vorsorge zu treffen, soweit er imstande ist, die Entwicklung einigermaßen einzuschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
häuschen kommentierte
Tja ... ein Fotoforum ist ein Fotoforum ist ein Fotoforum. Aber ein Fotoforum, das drei Gesellschafter ernähren soll und das von Mitgliedern lebt, die sich gern Fotoapparate kaufen, ist in Zeiten von Rezession und Wirtschaftskrise auch in Gefahr, wenn zahlende Mitglieder und Werbeeinnahmen schrumpfen.

Grundsätzlich nur kurz: Wer jetzt nicht reagiert und etwas ändert, der fällt dieser Krise womöglich zum Opfer. Rein wirtschaftlich gesehen handelt sich sich ja um ein Ereignis, das irgendwann wieder vorbei ist. Man kann sogar relativ exakt, mit annähernd 100%iger Sicherheit bestimmen, wann das so ist, nämlich spätestens mit der Verfügbarkeit eines Impfstoffes. Somit handelt es sich bei dieser Krise um einen Sonderfall, nicht nur die Schwere des Ereignisses betreffend.

Die Tatsache, dass die großen Wirtschaftssysteme nun Unmengen an Geld produzieren, lässt nur einen Schluss zu: Das Geld wird danach weniger wert sein. Dieser Prozess hat bereits begonnen und wird sich über Monate, wenn nicht Jahre hinziehen. Der Schluss daraus: Dinge werden teurer, viele Dinge, aber nicht alle. Luxusgüter zum Beispiel werden wohl billiger werden. Burberry-Mäntel, Oldtimer und Rolexuhren zum Beispiel. Damit will ich nicht sagen, dass man diesen Mist jetzt erwerben und als Wertanlage halten soll.

Das Resultat: Wer abhängig beschäftigt ist, wird leiden, denn sein Lohn, oder Gehalt wird mit der Preissteigerung nicht mithalten. Bei Rentnern sieht es ähnlich, natürlich weitaus schlimmer aus, was ja bereits vor der Krise absehbar war. Wer Preise bestimmen kann, weil er Dinge produziert, die alle brauchen, wird profitieren. Wer bislang in Geschäftsbereichen tätig war, die dem vieljährigen Aufschwung geschuldet waren, hat schon verloren (Eventagenturen, Kreuzfahrtbetreiber, etc.)

Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Onlinehandel, regenerative Energien, Medizintechnik ... darauf setze ich zurzeit.
 
Furby kommentierte
Eine sehr gute Zusammenfassung dessen, was alle wahrscheinlich zu erwarten haben.
 
auf den so typisch deutschen Ritus bestehen, dass alles tausendfach durchdiskutiert und die kleinsten Vor- und Nachteile,

Du sprichst mir aus der Seele. So kann man nämlich auch eine Demokratie ausbremsen.
Jedes neue Gesetz in Deutschland landet vor dem Verfassungsgericht weil irgendeiner seine ganz wichtige, persönliche Meinung
nicht berücksichtigt sieht.
 
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Fuer einen Mediziner hast du eine bedenkliche Einstellung zur Hygiene - fuer mich.
Sagt jemand der kein Mediziner ist aber regelmaessig weltweit in immunologischen Laboren arbeitet als Biologe.
Ich war echt fassungslos als ich deinen Beitrag las.

Masken....
Einfach Pubmed bemuehen und dazu suchen.
Es gibt sogar Studien mit normal Personen [Studenten] -nicht Klinikpersonal- in normaler Lebenssituation- waehrend einer Grippesaison die sauber durchgefuehrt wurden mit Kontrollgruppe und klar zeigen das Masken das Infektionsrisiko - fuer Grippe drastisch senken.
Bei COVID-19 versagen sie dann?
Bei aehnlicher Partikelgroesse?

Dazu kommt, dass der vielzitierte Abstand schlicht und ergreifend in Laeden und im Alltag selbst bei eigenem Bemuehen leider oft nicht zu gewaehrleisten ist.

Und die Desinfektion von Griffen laecherlich zu machen mit dem Argument von Sekunden ist in meinen Augen ebenfalls schlicht fahrlaessig und falsch.

Ich denke was du uebersiehst als Chirurg es geht hier nicht um Sterilisation oder Hochreinräume fuer OPs die du gewohnt bist.

Sondern schlicht darum die Virenbelastung und die Kontamination soweit wie moeglich zu REDUZIEREN in Umgebungen wo sehr viele Menschen Tuerklinken oder Griffe beruehren.

Ich empfehle die Lektuere des Aerzteblatts:


Bereits 30 Sekunden reichen aus um das Virus zu inaktivieren und die zusaetzliche mechanische Belastung der Oberflaeche mit dem Mittel tut ihr uebriges.

30 Sekunden werden erreicht wenn das Objekt mittels eines Tuchs und geeignetem Desinfektionsmittel mechanisch gewischt werden.

Wir reden hier nicht ueber MRSA Bakterien sondern ueber einen Virus mit einer relativ empfindlichen Lipid-Protein Huelle.
 
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Meine Kernaussagen werden hier falsch verstanden.
Warten wir mal die reale Entwicklung ab, damit man weiss, worüber man diskutiert.
Vielleicht kommen ja endlich die statistischen Stichproben, die man braucht, um den Verlauf zu prognostizieren und die Maßnahmen anzupassen.
Und ich habe sogar eine sehr penible Einstellung zur Hygiene, da wo sie Sinn macht. Darüber kann man dann inhaltlich sprechen. Hier wird immer nur spekuliert und wenn Prof. Streeck keine Viren von kontaminierten Handgriffen in Heinsberg anzüchten konnte, hat der wahrscheinlich was falsch gemacht, aha.
 
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hansolo22 kommentierte
Vermutlich nicht, denn der Nachweis erfolgt ueber PCR und das bedeutet nur das Virusgenom vorhanden ist, aha, und keine intakten Viren.
Der Nachweis ist also indirekt.
 
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mfey kommentierte
Prof. Streeck habe ich so verstanden, dass es sich um inaktive Residuen der Viren handelte, die also keine Infektionsgefahr bedeuten. Daraus hat er den Schluss gezogen, dass man diese Spuren der Viren zwar auf z.B. Türkliniken nachweisen kann, dass dieser Infektionsweg in der Praxis jedoch relativ bedeutungslos sein soll.
 
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Furby kommentierte
Hochinteressanter Artikel insbesondere zur Beatmung. Ich denke gerade beim Thema aktive Beatmung (Intubation) gibt es noch intensiven Forschungsbedarf. Bin zwar kein Mediziner, jedoch erscheinen mir die Stimmen, die zu viel und zu frühe Zwangsbeatmung kritisieren, plausibel. Gerade die in diesem Artikel beschriebenen Fälle geben mir zu denken. Die Lunge arbeitet ja auf der Basis von Unterdruck. Ob da ein Aufblasen unbedingt das Mittel der Wahl ist, wenn der Patient noch - wenn auch schlechter - atmet, weiß ich nicht. Die sanfte Beatmung mittels Maske unter Zusatz von etwas Sauerstoff erscheint mir sinnig, so lange der Patient noch selbsständig atmet. Ich würde mich freuen, wenn die Plasmabehandlung (Uni Erlangen) und die Gabe von Remsedivir bald, nach Feststellung der Wirksamkeit, flächendeckend zum Einsatz kommen und die Fälle der Zwangsbeatmung reduzieren könnten.
 
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hansolo22 kommentierte
Gibt auch Ansaetze mit Stickoxid zu mischen zum Sauerstoff.
Scheint eine bekannte Therapie bei Lungenversagen zu sein und auch zu helfen um einen Beatmung zu vermeiden.
 
Technisch korrekt, praktisch jedoch bedeutungslos, weil eine Demo von 50 Ärzten und Pflegern für Masken keinen Sinn hat. Wenn die KH-Leitung keine beschaffen kann, kommen nach der Demo immer noch keine. So what?

Dass das Bundesverfassungsgericht ein aktives Mandat zur Überwachung der Demokratie hat, wie du es darstellst, ist mir neu. Von sich aus werden die nicht aktiv, die reagieren nur auf Anzeigen, wenn sie denn Handlungsbedarf sehen.
Es mangelt nicht an klageberechtigten Klagewilligen, daher ist das nur formal eine relevante Darstellung.

Als in solchen Fragen durchaus sachkundiger Apotheker möchte ich Dich darauf hinweisen, dss eine Einwirkzeit von 30 Sekunden bei Coronaviren und einem geeigneten alkoholischen Desinfektionsmittel bereits ausreichend für hinreichende Dekontaminierung durch Inaktivierung des Virus ist. Selbst wenn es nur 20 Sekunden waren, bis ich den dann noch feuchten Griff anfasse, habe ich das Virus dadurch noch nicht auf meinen Schleimhäuten, und die durch solchen Kontakt übertragbaren Virusmengen sind so gering im Vergleich zur Tröpfcheninfektion, dass das Risiko marginal ist. Ich müsste mir die Hand mit Viruslast schon sofort in den Rachen stecken und tief mundatmen. ;-)
Die Streeck-Studie ist interessant und stützt auch bestehende Erkenntnisse zur "Überlebensfähigkeit" von Coronaviren auf Oberflächen zumindest teilweise, wenngleich es durchaus Überraschungen hinsichtlich der Materialien gibt. Besonders "reiner" Edelstahl, gut zu säubern, ist ein gutes Habitat für das Virus...

Eine irreversible Rezession hat es nicht mal in Kriegen gegeben, daher halte ich von solchen Dramatisierungen wenig. Verhältnisse wie in den 1920ern herbeizuschreiben ignoriert völlig die komplett anderen politischen und wirtschaftlichen Umstände (es war gerade ein Weltkrieg mit dem Zusammenbruch diverser Großmachtreiche zu Ende gegangen, der durch einseitig scharfe und wirtschaftlich katastrophale Folgen habende Verträge ökonomisch verlängert wurde!), deutlich geringeres ökonomisches Wissen (das war vor Keynes und Friedman!) und den Mangel an Erfahrungen mit solchen wuchtigen Krisen und damit fehlende Finanzwerkzeuge. All das haben wir heute aber zur Verfügung bzw. kommen aus anderen Ausgangslagen nach einem ohne Kriegseinwirkung bisher unbekannten 10-Jahre-Boom.
 
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All das haben wir heute aber zur Verfügung bzw. kommen aus anderen Ausgangslagen nach einem ohne Kriegseinwirkung bisher unbekannten 10-Jahre-Boom.

[off-topic gelöscht]

Nun, in der Coronakrise, wird versucht, eine sinkende Warenmenge mit deutlich steigenden Geldmengen zu "bekämpft". Das hätte selbst Keynes geschockt. Natürlich gibt es keine irreversible Rezession, es wird sogar Krisengewinner geben. Aber wer jetzt ein Klumpenrisiko im Euroraum hat (Immobilien, Rentenansprüche und Spareinlagen), für den wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit längerfristige, vielleicht sogar irreversible Vermögensverluste geben.
 
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AnjaC kommentierte
"Nur hier sollen / sollten wir das wohl nicht weiterführen, weil O.T. "

Gut erkannt.....
 
Ich bin nicht so pessimistisch was die wirtschaftliche Zukunft angeht.
Werden wir weniger "Wohlstand" haben - wenn man das auf Gadgets, Gimmicks, T-Shirts fuer 5 Euro bezieht, vermutlich ja.

Meine Hoffnung ist das die Wirtschaft etwas nachhaltiger wird und damit meine ich nicht Windraeder......

Am Ende jeder Krise liegt ein Neuanfang das ist das Positive fuer mich und darauf setze ich und freue mich drauf.

Weitermachen wie bisher waere Frevel und wird vermutlich auf mittlere Sicht nicht stattfinden.

Kurzfristig sicherlich um erstmal alles wieder hochzufahren aber danach wird sich Spreu vom Weizen trennen.
 
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Liebe Leute,

ich finde die Frage bzw. Anregung von @Gianni33 gut und als Thema passend. Ich darf sie noch einmal zitieren:



Richtig ist auch die Einschätzung von @HaDiDi

dann würde sich das hier schnell zu einem Investment- und Steuerspar-Thread entwickeln, wahrscheinlich nicht erwünscht.

Also, wo ist der Unterschied? Es ist relativ einfach.

Off-topic:
Investment-Tipps
Steuerspar-Tipps
Börsenanalytik
Betrachtungen zur deutschen/europäischen/globalen Wirtschaftslage vor Corona
Glaskugelwahrsagerei zur Wirtschaftlage zum Zeitpunkt X
BWL-VWL-"Vorlesungen"
usw.

.... und all das hatten wir hier bereits als off-topic deutlich gemacht. Jetzt fangt also bitte nicht schon wieder damit an.


On-Topic:
persönliche Vorsorge, sich mittelfristig einstellen auf Auswirkungen der Corona-Pandemie. Worauf stellt ihr euch ein? Mit welchen Änderungen rechnet ihr? Das geht viel weiter als finanzielle Vorsorge alleine. Es kann auch sein, mal die eigene Patientenverfügung zu überprüfen und so man keine hat, eine aufzusetzen oder gegebene Vollmachten nochmal zu checken. Es kann auch bedeuten, im Hausflur sowas wie eine Mini-Schleuse einzurichten, wie wir das getan haben. Wenn ich irgendwann mal dazu komme, mache ich euch ein Bild davon, es ist nicht mehr als ein kleiner Tisch mit den notwendigen Utensilien, um die eigentliche Wohnung halbwegs virenfrei zu betreten nach dem Einkaufen.

Wer es nicht schafft, off- von on-topic zu trennen, dem helfe ich selbstverständlich gerne in bewährter Methode dabei ....
 
3 Kommentare
Kay kommentierte
Ach, Anja, das verstehe ich ja - halbwegs zumindest.
Mir fällt es schwer, für mich mein eigenes on-topic zu finden.

Das Auto habe ich umgeparkt wegen einer Baustelle und einem neu eingerichteten Halteverbot am alten Standplatz.
Das war wichtig.

Zum essen gab es heute Tiefkühlkost. Bisher hat meine Frau gekocht aus frischen Zutaten, oder wir sind essen gegangen.
Solange ich allein war, haben mir meist Brote und Vitaminpillen gereicht - ab und zu ergänzt durch ein Bistro-Leckerlein.
Bei der Tiefkühlkost, die wir vorher nie probiert hatten, habe ich über die " Pfadabhängigkeit " aus @HaDiDi ´s Video auf der vorigen Seite hier nachgedacht.
Das Essen war schmackhafter als erwartet und wir wären ohne Corona nicht in den Genuß von
Tandoori Chicken mit Basmati-Reis " the taste of india " von Bofrost gekommen - eine kleine kulinarische und unpolitische Pfadabweichung im Haushalt.

Worauf stelle ich mich ein ?
Irgendwie vermeide ich eher diese Frage.
Ich möchte mir weder den Schlafanzug für das Krankenhaus bereitlegen, noch die Badehose für den Pool auf Mallorca.
Was kommt, das kommt.

Aber ich habe auch vorgesorgt (obwohl das von Dir sicher nicht gemeint war) : Ich habe einen zweiten Fernseher bestellt !
 
hansolo22 kommentierte
Bofrost haben wir auch - probier mal Dhal Makani - das werde ich zum Veganer - sehr lecker.
 
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Georgie1956 kommentierte
"Wer es nicht schafft, off- von on-topic zu trennen, dem helfe ich selbstverständlich gerne in bewährter Methode dabei .... "
 
Klar kann der Kellner eine Maske tragen. Aber die Gäste? Wie willst Du denn da essen?

Anja, wenn ich mit meiner Frau am Tisch sitze und esse und der Kellner in einer Stunde dreimal auftaucht und eine Maske hat und wir nicht dann denke ich das Risiko ist gering wenn auch nicht komplett weg.

Ich kenne Restaurants in Spanien da bestellst du an der Kasse und dann hast du einen Beeper und holst dein Essen an einem Tresen ab.

Dann gibt es keinen Kellner - laesst sich sicher in fast jedem Restaurant realisieren.
Speisekarte ansehen - an der Kasse oder einem abgeschirmten Platz bestellen und vorher bezahlen.
Essen von einem separaten Liefertresen Tisch abholen und an den Tisch tragen und essen.

Das Risiko bei so einem System ist nicht hoeher als beim Einkaufen.

Es gibt bestimmt kreative Leute denen noch mehr einfaellt um den Schutz beim Servieren und Kassieren zu verbessern.
 
3 Kommentare
Kay kommentierte
Moin, Bernd :
Das gibt es hier beim Bäcker. Dort gibt es auch kleine Gerichte. Man kann bei der Zubereitung das Personal sehen.
Ich kenne auch kleinere Gaststätten, die wie von Dir beschrieben arbeiten.
Es gibt auch Restaurants mit offener Küche, oder, wer es etwas exklusiver möchte, kann auch vom Chefkoch am Tisch zubereiten lassen - ist halt mal x teurer.

Wenn aber die Küche, wie oft, hinter einer Sichtwand verborgen ist, hätte ich (jetzt noch - sonst eher nicht) Bedenken,
wer da herumwuselt und wie es mit dessen Gesundheit bestellt ist.
Die Geschichten, die ich früher gehört habe, kann ich nicht belegen :
Die Küchenhilfe hieß John oder Josie und wenn John oder Josie krank war, oder zur Mutter wollte, oder sonst unpässlich war, kam ein anderer John oder eine andere Josie.
Dem Chef war es egal, wenn die Arbeit stimmte und den Familien von John und Josie war es egal, solange es kein Ärger und keine Kündigung gab.
Mir wäre das Essen in so einem " Laden " jetzt zu unsicher, egal, wie vertrauensvoll der Kellner ist.
Nur mal so ...
 
Christoph Blümer kommentierte
Kay
Die Menge an Virus, die auf dem Weg übertragbar wäre, ist belanglos zu der Menge an relevanten Keimen von John und Josie, die Du bisher akzeptiert hast. Wenn Du ganz sicher gehen willst, desinfizierst Du das Besteck nach Erhalt, 30s Einwirkzeit...
 
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Kay kommentierte
@Christoph Blümer :
Was wäre, wenn John oder Josies Bruder / Schwester aushilft, präsymptomatisch positiv ist und unabsichtlich auf meinen Teller hustet / nießt und der Kellner serviert ?
Ist dann das Virus auf dem Essen noch gefährlich - müßte doch, oder liege ich da falsch ?
 
Jens Lehmann erntet Shitstorm weil er sagt er versteht nicht warum man nicht 20.000 Besucher sicher in einem Stadion mit 70.000 Plaetzen unterbringen kann.

"Wie soll man sowas organisieren" wird da unter anderem vorgeworfen.

Ja - wie wohl?
Sitze markieren, numerieren, Einlass wie beim Einchecken auf dem Flughafen - Reihe 100 - 150 der Rest wartet mit Abstand.
Und vor allem ORDNER.

Aber gut wenn man Hopp Schmaeher trotz Kameras im Stadion nicht identifizieren kann......

Der DFB mag viele Talente haben aber Ideen und Phantasie scheint nicht die Staerke zu sein.

Bei manchen dauerts laenger bis Corona ankommt.
 
1 Kommentar
A
audiomac kommentierte
Schön, dass das alles so einfach ist - mit Corona ist auf jedenfall die Expertendichte extrem gewachsen
 
.


Mmh, es besuchen jede Woche mehr Besucher
die Oper, eine Theater, klassische Konzerte, Pop-
und Rock-Events und sogar Jazz-Konzerte …

Ökonomisch gesehen, hängt da viel mehr dran
als an der tumbem Ball-Treterei, gegen die ich
eigentlich überhaupt nix habe.

Aber bitte – Panem et circenses für eine völlig
überzahlte Minderheit, die in dieser Situation
nur ihre Kasse retten will.

Wenn die Fußball-Ligen nur 5% ihres Umsatzes
jetzt für die Kulturschaffenden abgäben, hätten
die keine Existenzängste mehr.

Alle Kulturveranstaltungen sind bis zum 31.8.
abgesagt – das kostet die gesamte Branche
Miiliarden, wovon der größte Teil auf die vielen
Solo-Unternehmer entfällt. Die sind fucked up,
um es ganz deutlich zu sagen, denn die erst
so großzügig vergebenen Sofort-Hilfen sind nur
für Betriebsausgaben gedacht – und keinesfalls
für den Lebensunterhalt …

Was Tausende in die sog. Grundsicherung zwingt,
während die Fußball-Millonäre fröhlich ihren Job
ausüben wollen.

Solidarität sieht definitiv anders aus.


.
 
3 Kommentare
Georgie1956 kommentierte
Fußballer auf Bundesliga-Ebene, die ein paar Jahre dabei sind, müssen niemals mehr Existenzängste haben (bis auf die paar Idioten, die alles verzocken).
 
falconeye kommentierte
> Ökonomisch gesehen, hängt da viel mehr dran als an der tumbem Ball-Treterei, ... Wenn die Fußball-Ligen nur 5% ihres Umsatzes jetzt für die Kulturschaffenden abgäben,​
Rein prädikatenlogisch stehen die beiden Sätze im Widerspruch.
 
häuschen kommentierte
5% entsprechen übrigens bei vielen Unternehmen dem Gewinnanteil am Umsatz.
 
Nur zur Klarstellung, da ich ja auch persönlich bezüglich meines Hygieneverständnisses angegriffen wurde und meine Aussagen offenkundig mißverständlich waren:

Technisch korrekt, praktisch jedoch bedeutungslos, weil eine Demo von 50 Ärzten und Pflegern für Masken keinen Sinn hat. Wenn die KH-Leitung keine beschaffen kann, kommen nach der Demo immer noch keine. So what?
Wenn man die Berechtigung zu einer Demonstration immer vom direkten Erfolg abhängig machte, brauchen wir kein Demonstrationsrecht mehr.
Die Öffentlichkeit wachrütteln wäre doch schon ein Erfolg.
Bei ausbleibenden Hilfen der Arbeit fernbleiben, wäre die nächste unerwünschte Stufe, die es in anderen Ländern ja schon gegeben hat.



Als sachkundiger Arzt darf ich den konkret von mir kritisierten Vorgang noch mal schildern:
Ich musste den fraglich kontamierten Einkaufswagen zum Eingangsbereich erst mal hinschieben, was mir nichts ausmacht, da ich deine Meinung teile, dass es extrem unwahrscheinlich ist, hier bereits eine relevante Virenlast an die Finger zu bekommen. Vollends ausschließen kann ich durch mein hier in Frage stehendes hygienewußtes Verhalten, dass ich mir dann mit der Hand in den Mund oder an Gesichtsschleimhäute greife Ja, man kann das trainieren. Doch nun wurde die Haltestange meines Einkaufswagen mit nur einem einzigen Sprühstoß eines hoffentlich viruziden Desinfektionsmittels angesprüht und sofort danach (Einwirkzeit maximal eine Sekunde) mit einem saugfähigen Tuch auf der ganzen Stange verteilt, sofern da noch was zu verteilen war. Wenn da noch einer allen Ernstes meint, dass hätte was mit Desinfektion tun, dann tut er mir leid.
Nach meinem Einkauf und Rückgabe des Einkaufswagens habe ich mir interessehalber noch mal einen identischen Sprühstoss auf meine Hände geben lassen, die ich damit noch nicht einmal benetzen konnte, was mir nichts ausmacht, wenig ist besser als gar nichts.
Während des gesamten Einkaufes - ohne Maske - bin ich niemandem näher als 2 m auf die Pelle berückt, habe weder gehustet noch geniest, und werde hier nun dennoch als entsetzlich hygieneblind dargestellt.
Leute, da hört es einfach auf, das ist vollkommen Banane.
Eine irreversible Rezession hat es nicht mal in Kriegen gegeben, daher halte ich von solchen Dramatisierungen wenig.
Der Begriff ist vielleicht unglücklich gewählt: aber eine schleichende Rezession wurde schon vor Corona sowohl von kompetenten Ökonomen als auch von den betroffenen Industriezweigen thematisiert. Jetzt kommt mit Corona noch eine kräftige Wucht dazu, so dass der Korrekturspielraum immer enger wird und eine gefährlich tiefe Rezession droht.
Vielleicht können wir uns auf diesen Begriff einigen.
 
Kommentar
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