Guten Morgen zusammen
Hier hat es heute Nacht ordentlich geregnet und gewittert. Das tut der Natur gut und der Geruch von nassem Rasen und Boden tat heute morgen mir gut, als ich meinen ersten Kaffee auf den Balkon getrunken habe.
Gewittert hat es auch hier im Thread heute Nacht - ich sehe schon seit einiger Zeit, dass das Thema Corona viele von uns so bewegt, dass die Nachtruhe nicht mehr so wie sonst gegeben ist. Geht mir auch gelegentlich so und es ist für mich immer eines der alarmierendsten Anzeichen, wenn ich nicht mehr gut schlafen kann.
Hin und wieder hört man es auch in den Äußerungen derjenigen, die jetzt für ihre Bundesländer bzw. das ganze Land Entscheidungen treffen müssen und das auch tun. Wenn überhaupt, dann kommt das immer nur im Nebensatz, Journalisten fragen danach gar nicht. Ich habe große Hochachtung vor all denen, die jetzt in der Verantwortung für unser aller Wohlergehen stehen und wenn ich mir dann die Gesichter anschaue, ist trotz gutem Job der Visagistin vor der Pressekonferenz oder dem Interviewauftritt über die letzten Wochen eine deutliche Veränderung für den aufmerksamen Betrachter wahrzunehmen. Die Vertreter der Opposition sehen dagegen immer noch ziemlich gut und ausgeschlafen aus.
Ich habe beim Durchlesen Eurer Beiträge und Kommentare wieder ein bisschen gesammelt:
Ja, auch hier bereits mehrfach. Es gibt eine offizielle Empfehlung dazu für Deutschland. Den Link hatte ich schon mal gepostet, muss ich erst wieder suchen. Wenn ihr das lest, werdet ihr feststellen, dass bei uns das Alter KEIN Triagegrund ist. Davon abgesehen ist es uns durch die getroffenen Maßnahmen bisher gut gelungen, Triagesituationen aufgrund von COVID-19 bisher zu vermeiden. Das war ja gerade ein Ziel der Maßnahmen. Daher: bitte keine Panikmache! Im übrigen möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass Triage für medizinisches Personal keine neue Situation ist. Triagiert werden muss leider immer wieder mal, z.B. schon bei der Massenkarambolage auf der Autobahn im nächstgelegenen Kreiskrankenhaus. Das sind Entscheidungen, die keiner leichten Mutes trifft, die aber auch nicht neu sind. Neu ist nur der Auslöser.
Ja, es gibt Studien. Haben wir hier auch schon mehrfach zitiert, auch das RKI hat sich nach seiner Kehrtwende auf solche gestützt.
Ähm... sorry, aber wenn ich meine Maske trage, dann ist meine Mimik nicht regloser als sonst, Du kannst sie nur nicht mehr sehen. Und ich bin auch nicht wortloser als sonst - im Supermarkt halte ich normalerweise eh kein Schwätzchen, sondern lege die Artikel in meinen Einkaufswagen, die ich kaufen möchte. An der Kasse unterhalte ich mich mit der Kassiererin hinter ihrem Plexiglasschutz genauso wie immer. Und das tun auch die anderen Kunden - die übrigens zu 70% leider keine Maske tragen.
Du kannst gerne russisch Roulette spielen, wenn Du willst. Ich trage lieber Maske. Ich empfinde das aber auch nicht als Einschränkung und schon gar nicht als Abschaffung der Demokratie. Es ist meine freie Entscheidung. Bei uns gilt ein Maskengebot, keine Pflicht.
Ja, natürlich wäre das gut. Wie willst Du das praktisch machen?
Christoph, kannst Du mir über Deinen Bekannten mal die Publikation besorgen oder den Link dahin? Das ist genau das, was mich die letzten Tage umtreibt und ich habe bisher nur sehr wenig Material dazu gefunden.
Das tut es auch bereits, siehe die geposteten Links und die Medienmeldungen der letzten Tage zum Thema Genehmigung von Demonstrationen.
Das ist Unsinn, siehe auch die Gerichtsentscheidungen zu den sorgfältig geplanten Demonstrationen unter Beachtung der derzeit notwendigen Schutzregelungen. In den meisten Bundesländern ist die Versammlungsfreiheit nicht grundsätzlich eingeschränkt, es gibt also kein Versammlungsverbot.
Ja, ist "anzunehmen". Das RKI nahm auch an, dass Community-Masken nichts bringen. Man nahm auch an, SARS-CoV-2 sei ein chinesisches Problem und die anzunehmenden Einzelfälle bei uns seien gut zu kontrollieren. Man nahm auch an, dass eine Absage des Karnevals nicht notwendig wäre. Fakt ist: etliche dieser Annahmen waren im Nachhinein betrachtet falsch. Annahmen bedeuten immer: wir wissen es nicht so genau. Fakt ist auch: ich schade niemandem, wenn ich eine Maske trage, ggf Handschuhe und wenn ich unser selbsthergestelltes Desinfektionsmittel verwende. Also ist es doch meine freie, durch niemanden eingeschränkte Entscheidung, oder?
Klar kann der Kellner eine Maske tragen. Aber die Gäste? Wie willst Du denn da essen?
Hier hat es heute Nacht ordentlich geregnet und gewittert. Das tut der Natur gut und der Geruch von nassem Rasen und Boden tat heute morgen mir gut, als ich meinen ersten Kaffee auf den Balkon getrunken habe.
Gewittert hat es auch hier im Thread heute Nacht - ich sehe schon seit einiger Zeit, dass das Thema Corona viele von uns so bewegt, dass die Nachtruhe nicht mehr so wie sonst gegeben ist. Geht mir auch gelegentlich so und es ist für mich immer eines der alarmierendsten Anzeichen, wenn ich nicht mehr gut schlafen kann.
Hin und wieder hört man es auch in den Äußerungen derjenigen, die jetzt für ihre Bundesländer bzw. das ganze Land Entscheidungen treffen müssen und das auch tun. Wenn überhaupt, dann kommt das immer nur im Nebensatz, Journalisten fragen danach gar nicht. Ich habe große Hochachtung vor all denen, die jetzt in der Verantwortung für unser aller Wohlergehen stehen und wenn ich mir dann die Gesichter anschaue, ist trotz gutem Job der Visagistin vor der Pressekonferenz oder dem Interviewauftritt über die letzten Wochen eine deutliche Veränderung für den aufmerksamen Betrachter wahrzunehmen. Die Vertreter der Opposition sehen dagegen immer noch ziemlich gut und ausgeschlafen aus.
Ich habe beim Durchlesen Eurer Beiträge und Kommentare wieder ein bisschen gesammelt:
Es gibt drei Triage-Situationen : (...) Vor einiger Zeit wurde das erörtert.
Ja, auch hier bereits mehrfach. Es gibt eine offizielle Empfehlung dazu für Deutschland. Den Link hatte ich schon mal gepostet, muss ich erst wieder suchen. Wenn ihr das lest, werdet ihr feststellen, dass bei uns das Alter KEIN Triagegrund ist. Davon abgesehen ist es uns durch die getroffenen Maßnahmen bisher gut gelungen, Triagesituationen aufgrund von COVID-19 bisher zu vermeiden. Das war ja gerade ein Ziel der Maßnahmen. Daher: bitte keine Panikmache! Im übrigen möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass Triage für medizinisches Personal keine neue Situation ist. Triagiert werden muss leider immer wieder mal, z.B. schon bei der Massenkarambolage auf der Autobahn im nächstgelegenen Kreiskrankenhaus. Das sind Entscheidungen, die keiner leichten Mutes trifft, die aber auch nicht neu sind. Neu ist nur der Auslöser.
Gibt es irgendwelche seriösen Quellen, inwieweit das generelle Tragen dieser Masken in öffentlichen geschlossenen Räuem (derzeit Supermarkt, demnächst etwa Kino...) einen meßbaren positiven Effekt hat?
Ja, es gibt Studien. Haben wir hier auch schon mehrfach zitiert, auch das RKI hat sich nach seiner Kehrtwende auf solche gestützt.
Nach meinem Eindruck sind die meisten Maskenträger im Supermarkt in panischer Angst um ihr Überleben. Starre Augen, reglose Mimik, Wortlosigkeit!
Ähm... sorry, aber wenn ich meine Maske trage, dann ist meine Mimik nicht regloser als sonst, Du kannst sie nur nicht mehr sehen. Und ich bin auch nicht wortloser als sonst - im Supermarkt halte ich normalerweise eh kein Schwätzchen, sondern lege die Artikel in meinen Einkaufswagen, die ich kaufen möchte. An der Kasse unterhalte ich mich mit der Kassiererin hinter ihrem Plexiglasschutz genauso wie immer. Und das tun auch die anderen Kunden - die übrigens zu 70% leider keine Maske tragen.
Bevor ich der faktischen Abschaffung der Demokratie (Bewegungsfreiheit und Versammlungfreiheit) auf lange Sicht einen Freischein einräume, und 1-2 Jahre lang (bis zur Erreichung der Herdenimmunität) mit einer Maske rumlaufe, infiziere ich mich freiwillig und sage hopp oder top.
Du kannst gerne russisch Roulette spielen, wenn Du willst. Ich trage lieber Maske. Ich empfinde das aber auch nicht als Einschränkung und schon gar nicht als Abschaffung der Demokratie. Es ist meine freie Entscheidung. Bei uns gilt ein Maskengebot, keine Pflicht.
dann wäre es um so wichtiger, genau zu wissen, wieviel Prozent derjenigen, welche nicht nur nachweislich Infiziert sind, sondern welche auch ohne klare Symptome herumlaufen, letztlich an Corona versterben.
Ja, natürlich wäre das gut. Wie willst Du das praktisch machen?
Heute Abend erst erzählte mir ein im GKV-Verbandsbereich und aktuell mit Krisenmanagement befasster guter Bekannter von einer ärztlichen Publikation, in der eine mittelgroße Population von austrainierten Tauchern, die an Covid-19 mit leichten bis kaum relevanten Symptomen erkrankt waren, bei der Untersuchung für die Erneuerung ihrer Tauchlehrerprüfung eine fatale Diagnose bekamen: nicht mehr tauchfähig, die Lungenleistung war auf den Prozentsatz eines asthmatischen jahrelangen Kettenrauchers zusammengeschrumpft. Soviel zu "eine Infektion ohne Symptome ist harmlos"...
Christoph, kannst Du mir über Deinen Bekannten mal die Publikation besorgen oder den Link dahin? Das ist genau das, was mich die letzten Tage umtreibt und ich habe bisher nur sehr wenig Material dazu gefunden.
Das Bundesverfassungsgericht beobachtet ziemlich genau, was da passiert, und sei Dir sicher, dass es auch eingreifen wird, wenn sich eine Einschränkung ohne Not zu einer Dauerhaftigkeit zu entwickeln droht.
Das tut es auch bereits, siehe die geposteten Links und die Medienmeldungen der letzten Tage zum Thema Genehmigung von Demonstrationen.
Wenn z.B. bei Eskalation der Belastung der Krankenhäuser, gesetzlich vorgeschriebene Hygienemassnahmen (Schutzkleidung und Masken) nicht mehr eingehalten werden können, dürften die Betroffenen Pflegekräfte und Ärzte dagegen nur mit maximal 2 Personen "demonstrieren", da grössere Ansammlungen derzeit verboten sind. (...) Da ist ja die Ausübung demokratischer Rechte nicht mehr möglich, das sollte man nicht verharmlosen, bei allem Verständnis für aktuelle Einschränkungen.
Das ist Unsinn, siehe auch die Gerichtsentscheidungen zu den sorgfältig geplanten Demonstrationen unter Beachtung der derzeit notwendigen Schutzregelungen. In den meisten Bundesländern ist die Versammlungsfreiheit nicht grundsätzlich eingeschränkt, es gibt also kein Versammlungsverbot.
Dann wird angenommen, dass die Virenlast ausreicht, um eine Infektion des Gesunden herbei zu führen. (...) Dass die Übertragung über kontaminierte Handgriffe an Einkaufswagen erfolgen könnte, ist auch nur anzunehmen, wenn (...)
Ja, ist "anzunehmen". Das RKI nahm auch an, dass Community-Masken nichts bringen. Man nahm auch an, SARS-CoV-2 sei ein chinesisches Problem und die anzunehmenden Einzelfälle bei uns seien gut zu kontrollieren. Man nahm auch an, dass eine Absage des Karnevals nicht notwendig wäre. Fakt ist: etliche dieser Annahmen waren im Nachhinein betrachtet falsch. Annahmen bedeuten immer: wir wissen es nicht so genau. Fakt ist auch: ich schade niemandem, wenn ich eine Maske trage, ggf Handschuhe und wenn ich unser selbsthergestelltes Desinfektionsmittel verwende. Also ist es doch meine freie, durch niemanden eingeschränkte Entscheidung, oder?
Sobald wir das haben geht vieles - meiner Meinung nach - auch die "normale" Gastronomie mit strikten Regeln.
Warum sollte ein Kellner beim Servieren keine Maske tragen koennen?
Und die Tische nicht weiter auseinanderstehen und maximal vier Personen pro Tisch.
Klar kann der Kellner eine Maske tragen. Aber die Gäste? Wie willst Du denn da essen?
Kommentar
Je mehr Menschen eine Maske tragen, desto weniger wird es als unmodisch / häßlich / verunstaltend / Panik verbreitend von den Menschen an gesehen, die (noch) keine Maske tragen.
Also mit gutem Beispiel voran gehen!