Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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War ein kleiner eingebauter Intelligenztest für Journalisten
In den Nachrichten noch nicht erkennbar. Sorry.
Den Artikel habe ich noch nicht ausreichend durchgeackert. Ich geh gleich ins Eckerl und schäm mich.

Immunisierte wurden bei deiner verlinkten Studie gar nicht bestimmt,
Daher habe ich auch nicht von Immunisierten sondern von denen gesprochen, die in Bälde immun sein werden (nach Überstehen der Krankheit).
 
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Nur mal am Rande für die unter uns, die zu hause bleiben :
Denkt daran, wenn ihr Lebensmittel per Bringdienst ordern wollt, dies zu tun, bevor der Vorrat zur Neige geht - wegen der (langen) Lieferzeiten !
 
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die allgemeine Durchseuchung aktuell eher im Bereich um 1% liegt, eine Epidemie im eigentlichen Sinn also noch gar nicht stattgefunden hat. Ich hoffe, das Team in Düsseldorf, und unser HaDiDi, erweisen sich als ähnlich lernfähig.

Wenn den immensen wirtschaftlichen Schäden und den staatlichen Geldfluten nur 1-2-3% Durchseuchung gegenüber stehen, dann ist die wirtschaftliche Basis des Landes schneller zerstört, als es einen Impfstoff geben wird, oder die Vorgehensweise ändert sich grundlegend. Massive Einschränkungen der Wirtschaft sind vielleicht noch 3-4 Wochen durchzuhalten, aber sicherlich nicht weitere 3-4 Monate, dann gibt's nichts mehr zum Hochfahren.

Schauen wir mal, wie lange des Volkes Zustimmung noch anhält:


PS: Ich habe die Hammer and Dance Idee schon verstanden, das mag aus epidemiologischer Sicht auch klappen, nur mit den meisten Unternehmen kann man keine "Hammer and Dance"- Strategien fahren, nach 3x Hammer sind die Pleite.
 
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Ich habe zum Thema "hochfahren" meine eigene Meinung, die Amelie Fried auf Facebook am 10.04.2020 gut wiedergegeben hat, und ich kann ihren Beitrag nur bekräftigen:


Ganz ehrlich, die Debatte darum, ob unsere Grundrechte derzeit zu Recht eingeschränkt sind oder wir uns schon auf dem Weg in eine Diktatur befinden, geht mir unglaublich auf die Nerven. Vor allem, wenn sie damit begründet wird, die Zahlen seien doch rückläufig und die Maßnahmen völlig übertrieben. Ja, die Zahlen sind rückläufig, und zwar w e i l es die Maßnahmen gibt. Gäbe es sie nicht, hätten wir bereits ein Vielfaches an Toten zu beklagen, und es würden täglich sprunghaft mehr werden. Und übrigens würden dann der Besuch im Theater, im Kino oder beim Lieblingsitaliener über kurz oder lang auch ausfallen, weil nämlich Schauspieler, Kartenabreißer und Kellner in so großer Zahl krank wären, dass die wirtschaftliche Infrastruktur ebenfalls in die Knie gehen würde.

Wer beim Blick nach Italien, Spanien und in die USA allen Ernstes das Konzept der mehr oder minder ungesteuerten Herdenimmunität verteidigt, demonstriert ein erschütterndes Desinteresse am Leiden und Sterben anderer. Und eine geheime Verachtung für die Alten und Schwachen, deren Verlust in hoher Zahl in Kauf genommen würde. Die scheinheilige Formulierung, man müsse diese Gruppen eben "besonders schützen" heißt in Wahrheit: Sperrt sie ein, damit wir endlich ungehindert unser bequemes Leben fortsetzen können. Wer in Deutschland alle über 65 und Menschen mit Vorerkrankungen isolieren möchte, hätte damit übrigens rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung isoliert. Ob das mit unserem Grundgesetz vereinbar wäre?

Das Ausmerzen des Schwachen ist ein genuin faschistischer Gedanke, auch wenn man einem Virus diese Arbeit überlässt. Da sind wir ganz schnell beim "unwerten Leben" und der Selektion, die der medizinischen Triage vorausgeht. Was für ein verächtliches (und verachtenswertes) Menschenbild sich da offenbart!

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind für viele verheerend, und natürlich muss alles getan werden, um diese Schäden möglichst zu begrenzen. Ich habe aber den Eindruck, dass unsere Regierung diese Herausforderung überaus ernst nimmt. In rasender Geschwindigkeit wurden Beschlüsse gefasst und nun werden Milliarden in die Wirtschaft gepumpt. Aber trotzdem wird schon wieder gemeckert: weil dies nicht gleich klappt, weil das ein bisschen länger dauert. Meine Güte, was ist das für eine infantile Anspruchshaltung? Wir alle haben uns dieses Virus nicht ausgesucht. Anstatt zu jammern, sollten wir uns besser gegenseitig unterstützen. Und begreifen, dass diese Situation auch für Politiker neu ist. Dass man nicht erwarten kann, dass sie den fertigen Masterplan in der Tasche haben. Und dass es deshalb notwendig ist, auf den Rat von Experten zu hören, die etwas von ihrem Fachgebiet verstehen. Und damit meine ich nicht nur Virologen, sondern auch Ökonomen, Soziologen und Psychologen. Natürlich muss es eine lebendige, interdisziplinäre Debatte darüber geben, wie man dauerhaft mit der Situation umgeht, wann welche Maßnahmen sinnvoll und vertretbar sind. Ganz bestimmt nicht hilfreich ist die Verbreitung absurder Verschwörungstheorien, das Gemunkel über den bösen Staat, der uns vorsätzlich verarscht und in Wahrheit andere, finstere Ziele verfolgt.

Davon zu reden, dass wir aufgrund der momentan herrschenden Einschränkungen auf dem Weg in eine Diktatur seien, ist verantwortungslos - insbesondere mit dem Blick auf wirkliche Diktaturen. Wir leben in Deutschland in einer stabilen Demokratie, die so lange stabil bleibt, so lange die Menschenverächter nicht das Ruder übernehmen. Debatten wie diese spielen ihnen in die Hände.


Quelle: Amelie Fried (auf Facebook)
 
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Das ist leider eine nicht so gute Nachricht, die NTV gerade meldet:

Dann gibt es ja keine Hoffnung auf eine Impfung, oder?
 
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Neues zum Streitthema Intubieren:

Ich habe den Artikel gelesen und kann nur noch den Kopf schütteln. Dieser andauernde Kompetenzstreit, wer Gott und wer nur Halbgott in Weiß ist zwischen einzelnen Fachrichtungen sollte doch zumindest in einer Situation wie unserer überhaupt keine Rolle spielen. Aber lang eingeübtes Verhalten lässt sich scheinbar auch in der Götterwelt nicht so leicht ablegen.
Ich habe lange und oft mit Lungenfachärzten zusammengearbeitet und großen Respekt vor ihrer Fachrichtung und ihrem Können. Was die Intensivmedizin und hier die Beatmung angeht, sind sie aber meiner Erfahrung vor allem eines: Theoretiker. Die praktische Erfahrung haben die Intensivmediziner und unter ihnen sind es meist die Anästhesisten.

Dieser Satz aus dem Artikel fasst es imho gut zusammen:

Die Behandlung eines akuten Lungenversagens (ARDS-Syndrom) sei von jeher die Domäne der Anästhesie und der Intensivmedizin und nicht der Pneumologie.

... und ich möchte hinzufügen: Und das ist auch gut so.


Wie im dritten Reich. Bei so einem Vergleich verschlägt es mir die Sprache
Ja, mir auch. Frau Bahner macht übrigens hauptsächlich Medizinrecht. Und der ebenfalls zitierte Nico Härting hat sich kürzlich auf Twitter mit Prof. Drosten angelegt. Seine Kanzlei wiederum macht vor allem Medien-und Internetrecht. Dazu gehört offenbar auch das Wissen, sich in allen Lebenslagen gut in den Medien zu präsentieren. Den Eindruck hatte ich gelegentlich schon vor Corona, wenn hier und da mal was von der Kanzlei in meiner Timeline in den sozialen Medien hochschwappte.
 
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Dann gibt es ja keine Hoffnung auf eine Impfung, oder?

Würde ich noch nicht unterschreiben. Wenn es eine Reaktivierung ist und keine Neuinfektion, dann kann eine Impfung Gesunder durchaus Erfolg haben. Wichtig finde ich herauszufinden, wie lange das Virus symptomfrei im vermeintlich Geheilten schlummert - und das wird vermutlich eine lange Zeit benötigen, bis wir hier mehr erfahren. Aber das Argument "dann können die Immunen ja wieder Arbeiten gehen" dürfte damit vom Tisch sein. Ich hatte da von Anfang an ein mulmiges Gefühl, weil wir bisher keinen tatsächlichen Nachweis der Immunität haben, sondern nur davon ausgehen, dass es ähnlich wie bei anderen Coronaviren ist. Antikörper zu haben ist noch kein Nachweis der Immunität.
 
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Dann gibt es ja keine Hoffnung auf eine Impfung, oder?
Ich habe irgendwo gelesen, dass nicht alle Genesenen Antikörper gebildet hätten. Eine Impfung könnte das womöglich besser. Zeigt aber auch, warum ein guter Impfstoff Zeit braucht.

Im übrigen müssen ja auch nur 70% immun werden, es werden sich schon mehr impfen ...
 
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PS: Ich habe die Hammer and Dance Idee schon verstanden, das mag aus epidemiologischer Sicht auch klappen, nur mit den meisten Unternehmen kann man keine "Hammer and Dance"- Strategien fahren, nach 3x Hammer sind die Pleite.
Nein, hast Du nicht. Und beweist dies mit dem letzten zitierten Satz.

Vor allem aber verstehst Du noch immer nicht, warum, oder auch nur dass, eine kontrollierte Durchseuchung für die Wirtschaft teurer ist, als die kontrollierte Dance-Phase mit nur wenig Infizierten.
 
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Wie viele Menschen sind immun gegen das neue Coronavirus?

Robert Koch-Institut startet bundesweite Antikörper-Studien
PM des RKI vom 09.04.20

Auszug:
Untersucht werden sollen 15.000 Personen ab 18 Jahre an 150 Studienorten, die Probanden werden zusätzlich u.a. zu klinischen Symptomen, Vorerkrankungen, Gesundheitsverhalten, Lebensumstände und psychischer Gesundheit befragt. Studienbeginn ist voraussichtlich Mitte Mai 2020, erste Ergebnisse werden im Juni 2020 erwartet.
 
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Wie viele Menschen sind immun gegen das neue Coronavirus? Robert Koch-Institut startet bundesweite Antikörper-Studien
PM des RKI vom 09.04.20

Das weiß zurzeit keiner, das Virus ist erst seit weniger als 5 Monaten bekannt. Die RKI-Studie wird ab Juni etwas Licht ins Dunkel bringen, wieviel weiß auch noch keiner. Einfach mal abwarten. Gegen die meisten Erkältungskrankheiten gibt es keine lange und völlige Immunität. Allerdings habe ich bei Grippe erlebt, dass ich nach einem sehr schlimmen Verlauf auf Messers Schneide vor drei Jahren, in den darauffolgenden Jahren sehr schwache und kurze Verläufe mit kaum Symptomen hatte (ich habe mich noch nie gegen Grippe impfen lassen). Das kann man werten, wie man will, ich denke aber Teilimmunität wäre eine mögliche Erklärung. Nun ja COVID-2 ist keine Grippe. Bin sehr gespannt auf neue Erkenntnisse zum Thema.
 
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Studienbeginn ist voraussichtlich Mitte Mai 2020, erste Ergebnisse werden im Juni 2020 erwartet.

Zitat aus Deiner Quelle :

" Ab voraussichtlich kommender Woche sollen alle 14 Tage ca. 5.000 Blutproben untersucht werden. Erste Ergebnisse werden Anfang Mai 2020 erwartet. " Zitatende
 
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@Kay
ja, dein zitierter Satz steht im Absatz: Serologische Untersuchung an Blutspendern in Deutschland

Den Auszug, den ich zitiert habe, der steht weiter unten bei:
Bundesweite bevölkerungsrepräsentative seroepidemiologische Studie
 
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Man muss kein Fan dieser Anwältin sein und kann den Vergleich mit dem Dritten Reich auch daneben finden. Trotzdem: Es muss erlaubt sein, die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen in Frage stellen zu dürfen. Auch Demonstrationen müssen erlaubt sein. Das Virus darf nicht alle unsere demokratischen Errrungenschaften zerstören.
 
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Auch Demonstrationen müssen erlaubt sein. Das Virus darf nicht alle unsere demokratischen Errrungenschaften zerstören.

Logisch :
Alles muss basisdemokratisch in allen Konsequenzen besprochen, erörtert und abgestimmt werden.
Dann wird demonstriert.
Hinterher wird prozessiert - das muss auch sein -
und in drei Jahren können die Überlebenden die Rettung der Republik feiern.

Guter Vorschlag ... übrigens : Das Thema hatten wir schon. Du bist nicht der erste Mahner, aber immerhin einer, der ... - K. - lass es !
 
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Ja, da wir in einer Demokratie leben, ist das auch erlaubt. In China geht man mit Regimekritikern etwas anders um.

Kritik sollte sachlich und fundiert sein und nicht auf Verschwörungstheorien bauen. Wenn ich in den Sozialen Medien sehe, was dort mit Hetze und völliger Hirnlosigkeit propagiert wird, fällt es schwer, Gegessenes im Magen zu behalten.

Es muss erlaubt sein, die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen in Frage stellen zu dürfen.

Demonstrationen müssen erlaubt sein? Mit Mindestabstand? Sorry, aber Du bekommst die Vollpfosten noch nicht einmal im Supermarkt auf Distanz. Nein, das Virus darf nicht alle unsere demokratischen Errungenschaften zerstören. Zu den demokratischen Errungenschaften gehört aber auch der Schutz allen menschlichen Lebens mit den geeigneten Maßnahmen, die uns unsere Demokratie zur Verfügung stellt. Ich weiß nicht, ob Du den Beitrag von Amelie Fried gelesen hast, den ich gepostet habe?

Er fast kurz und treffend alles zum Thema "Ausstieg aus den Beschränkungen und hochfahren" zusammen.

Auch Demonstrationen müssen erlaubt sein. Das Virus darf nicht alle unsere demokratischen Errrungenschaften zerstören.
 
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Auch Demonstrationen müssen erlaubt sein

Aber nicht im Moment! Ich verstehs echt nicht. Da wird (falsch) berichtet, die Seebrücke hätte zusammen mit FFF und anderen in Frankfurt demonstriert (falsch, weil es keine Demo war, allerdings ein Verstoß gegen das Versammlungsverbot) und hier wird draufgehauen ("können die nicht mal wenigstens jetzt..."). Und jetzt sollen Demos zu einem anderen Zweck dann richtig sein? Also, wenn die eine Aktion nicht, dann auch die andere nicht, ist doch egal wofür oder wogegen.
 
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