CNX2 besser als ACR4?

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Private-Cowboy

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Hi,

ich hab mir auch mal die 60-Tage-Testfassung von CNX2 runtergeladen und kämpfe damit. Das Interface ist wirklich grausam. CS3 kann ich fast blind bedienen, hier muss ist ständig suchen. Und der Speed ist wirklich laaaangsam.

Aber beide Dinge würde ich in Kauf nehmen, wenn die Ausgabequalität besser ist. Gibt es unter euch welche, die beide RAW-Converter kennen und einen Vergleich bzgl. der Qualität ziehen können?

Danke.
 
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Der einzige Grund warum ich CNX benutze ist die (für mich, subjektiv) bedeutend bessere Ausgabequalität. Wenn für meine Ansprüche ACR reichen würde, wäre das Teil, wegen dem katastrophalem Interface schon längst rausgeflogen.
CNX -> Rawkonvertierung zu Tif und wenn ich noch an dem Bild weiter basteln möchte Photoshop.

LG, Deniz
 
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Das ist ja mein Problem. Der Workflow in CS3 kann noch so gut sein und die Arbeit damit noch so schnell von der Hand gehen. Aber wenn die Entwicklung per ACR der von CNX deutlich unterlegen ist, verschenkt man einfach Qualität. Und manchmal denke ich, ACR entwickelt "unscharf" und verschluckt kleine Details.

Daher hatte ich überlegt, CNX einzusetzen als Entwickler und damit die "einfachen" Dinge wie Farben etc (geht ja bequem mittels U-Point - kenne das aus der Viveza-Demo) zu optimieren. Den Rest dann per Tif in CS3.

Aber ich hab bisher nicht mit CNX gearbeitet, daher bin ich unsicher, ob der Mehraufwand lohnt und die Qualität durch CNX sichtbar besser ist. Daher wäre ich für Erfahrungen dankbar.
 
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Für mich persönlich gibt es keinen anderen Weg als CNX Rawkonvertierung und Photoshop Weiterverarbeitung.
Ob du diesen "Mehraufwand" in Kauf nehmen möchtest musst du selber für dich entscheiden.
Du hast ja jetzt die Demo für knapp zwei Monate zur Verfügung, einfach testen und vergleichen.
Die Bedienung von CNX ist gewöhnungsbedürftig ist aber nach einiger Zeit auch hand zu haben, ein fahler Beigeschmack bleibt aber immer, zumindest bei mir ist dies so.
Nach jetzt einem Jahr CNX möchte ich dieses Programm nicht mehr missen auch wenn mich die Bedienungsschwächen teilweise zur Weissglut bringen.

LG, Deniz
 
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CNX ist, wenn man den Preis mit in die Überlegungen einbezieht, um Klassen besser als PS. PS ist überfrachtet mit Funktionen, die man frür die normale Fotobearbeitung nicht braucht.
CNX2 benutze ich seit etwa einer Woche als Demoversion und ich muss sagen, es ist noch eine ganze Klasse besser als der Vorgänger. Früher eiserner PS-Fan, vermisse ich heute dank U-Point-Technologie den ganzen aufwändigen Masken- und Ebenen-Scheiß nicht mehr und die Fotos sind auch noch besser. Sicher, das Programm könnte noch schneller sein, aber CNX2 beweist: Nikon arbeitet dran...
 
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Und manchmal denke ich, ACR entwickelt "unscharf" und verschluckt kleine Details.

Dein Eindruck ist richtig. Allerdings gibt es einen eigenen Tab zur Bearbeitung der Schärfe. Wenn ich meine bevorzugte Option in CNX (Schärfe 5) haben möchte, rechne ich die Stufen in ACR-Skalenwerte um. 5/9 in CNX müßten dann "83" oben und "56" für die Details sein. Dann kommt es in etwa hin. (Achtung: Manchmal tut CS3 beim Laden dann zu viel des Guten.) Wenn es zu stark rauscht, ziehst du die Maskierung leicht hoch -- ich habe damit schon erstaunliche Ergebnisse erreicht.
 
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Ich mache alle Standardentwicklungen mittels Lightroom, also auch ACR 4.4. CNX kommt immer dann zum Einsatz, wenn ich mit ISO400 oder mehr gearbeitet habe, denn die Entrauschung von CNX ist deutlich besser als die in ACR/LR/PS und allen Photoshop Add-Ons die ich kenne.

Zudem nutze ich CNX bei kritischen Lichtsituationen zum partiellen Aufhellen per U-Point, auch da gibts IMHO nix vergleichbares bei PS und Co. (Die komplizierten Techniken per Masken/Ebenen mal außen vor)
 
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Ich habe verschiedene RAW-Konverter ausprobiert, bevor ich mich für CNX entschieden habe:
ACR (mit Photoshop), Bibble Pro, Aperture, Capture NX.

1. Photoshop war schon eine Versuchung, aber Camera Raw hat mich nicht so überzeugt.
2. Wer sich über schlechte Bedienbarkeit von CNX auslässt, der sollte mal Bibble Pro ausprobieren - das ist die echte Katastrophe (ganz subjektiv).
3. In die engere Wahl kamen für mich Aperture und CNX. Den größten Vorteil von Aperture sehe ich in der Stapelverarbeitung und den schönen Apple-Fotobüchern, die man direkt aus Aperture (wie aus iPhoto) heraus erstellen und bestellen kann.
4. Das - aus meiner Sicht - beste Argument für CNX ist der Zugriff auf die Kameraeinstellungen.
Unter "Grundlegende Einstellungen" - "Kameraeinstellungen" lassen sich Tonwertkorrektur, Scharfzeichnung, Farbmodus und Sättigung nachträglich ändern, so als würde man die Kamera für jede Aufnahme nachträglich neu einstellen.
Und unter "RAW-Einstellungen" lassen sich natürlich u.a. Belichtung und Weißabgleich korrigieren.

Und nun zur Bedienung von CNX:
Lässt man sich von dem Programm führen, ist sie eigentlich ganz einfach.
Will man seine gewohnten "Photoshop-Schritte" machen, hat man so seine Schwierigkeiten.
Vieles kann man natürlich unter "Grundlegende Einstellungen" korrigieren, aber dort sind eigentlich nur die Kameraeinstellung und die RAW-Einstellungen sinnvoll.
Alles andere sollte man mit neuen "Schritten" machen - die sind nämlich nichts anderes als die Einstellungsebenen aus PS, nur heißen sie nicht so. Und mit den Auswahlwerkzeugen (Pinsel, Verlauf, ...) erstellt man nichts anderes als eine Maske, nur heißt das nicht so.
Und das Menü "Anpassen" gibt die Reihenfolge vor, in der die Anpassungen (für die meisten Fälle) das beste Ergebnis bringen: erst Helligkeit, dann Farbe, Scharf-/Weichzeichnung u.s.w.

Fazit:
Ob CNX "besser ist" als ACR kann man so nicht beantworten.
Für mich ist CNX besser, für Bildoptimierung optimal - und alles, was CNX nicht kann (Perspektivekorrektur, Montagen ...) mache ich mit dem Pixelmator, der reicht für meine Bedürfnisse - und bedient sich wie PS. :D
 
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Danke euch für eure Eindrücke.

1.) Bibble hatte ich mal vor langer Zeit getestet und mich gleich wieder mit Grauen abgewandt. Das war für mich nicht bedienbar.

2.) Ich sehe CS3 nicht als überfrachtet an. Es ist ja auch für mehr gedacht als Fotobearbeitung. Es gibt aber eben Dinge, die hab ich bisher in CNX2 nicht gefunden bzw. nicht machen können. Ich arbeite nun schon allerdings schon seit Jahren mit Photoshop (seit 7.0) und weiß, wo Dinge sind und wie's geht. Ich hab auch immer mit Ebenen und Masken gearbeitet. Jetzt hab ich mal Viveza als Demo getestet und find diese U-Point Technik genial. Ich will damit nur sagen, CNX2 ist sicher gut fürs grobe, aber für den letzten Schliff werd ich (wahrscheinlich) immer CS3 brauchen. Viveza ist an sich aber teurer als CNX2, das lohnt sich also nur bedingt. Aber es ist schnell!!!

3.) Mich stört am meisten bei CNX2 eigentlich die Geschwindigkeit. Bei CS3 geht mit meinen D80-RAW-Bildern die Post ab, in CNX2 rendert der bei jeder kleinsten Verschiebung erstmal neu. Das nervt ungemein. Und mein Subnotebook hat reichlich Dampf unter der Haube.

4.) Ich werd CNX2 auführlich testen und sehen, wies läuft. Im Moment kann mans je ohnehin noch nicht kaufen. Aber man gibt sich ja nicht beim Fotografieren Mühe, um hinterher Bildqualität zu verschenken durch den Einsatz von ... weniger optimalen ...RAW-Convertern. Es schadet ja auch nicht, per CNX2 mit den ersten Optimierungen nach TIF zu gehen und dann den Feinschliff in CS3 zu machen.

5.) Fürs entrauschen nehme ich eigentlich Noiseware von Imagenomic. Damit war ich bisher eigentlich immer sehr zufrieden.
 
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... per CNX2 mit den ersten Optimierungen nach TIF zu gehen und dann den Feinschliff in CS3 zu machen..
...genauso mache ich das auch - für mich der beste Kompromiss :up:
Doch dafür braucht man nicht CNX2 - da kann man auch problemlos bei CNX1 bleiben...

... Fürs entrauschen nehme ich eigentlich Noiseware von Imagenomic. Damit war ich bisher eigentlich immer sehr zufrieden.

....nehme ich auch :up:
nach meinen Erfahrungen das beste Entrausch-Tool !

schon allein wegen diesem und anderer PlugIns kommt man letztendlich um die Benutzung von Photoshop nicht herum....
 
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Man, das ist wirklich nen Krampf. Mir kommts so vor, als wären besonders die langjähringen Photoshopper mit CNX ge- bzw. überfordert. Die Ergonomie ist wirklich ... will nicht schlecht sagen ... so anders. Mich wurderts doch, wie man sich so gegen den Quasi-Standard Photoshop stellen kann.

Ich glaube, wenn CNX das erste Programm ist, das man in die Hand nimmt, kommt einem das sogar einfach und logisch vor. Aber als Umsteiger bin ich nur am suchen.

Dank den Tips von Urvieh erreiche ich allerdings mit ACR4 nun ebenfalls erstaunlich gute Resultate. Ich hab eigentlich immer versucht, Nachschärfung zu vermeiden, aber das sieht wirklich gut aus und dem aus CNX sehr ähnlich. Allerdings sind besagte 83/56 für mich zu krass. Was wäre denn das umgerechnete Äquivalent zu CNX-Stufe 4?

Wie dem auch sei, ich fürchte ich werde mit CNX nicht warm. Das dauert alles eine Ewigkeit und ich bin den Workflow von CS3 gewohnt und kann dem im Schlaf. Und wenn ich so sehe, was man aus ACR4 noch rausquetschen kann, versuche ich erstmal lieber das.

Das bringt mich zu einer anderen Frage. Gibts ein gutes Buch zu ACR und seinen tausenden Einstellungen? Danke.
 
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Was wäre denn das umgerechnete Äquivalent zu CNX-Stufe 4?

Schärfestufe 4 von 9 wäre, plump gerechnet, 4 x 150 / 9 für den Betrag bzw. 4 x 100 / 9 für die Details :), also 67 und 44. Hierbei vertragen die Details höhere Werte ...

Es war ja nur ein Beispiel für die grobe Näherung; jeder muß seine Werte finden.

Ich habe mit PS CS3 erst vor einem Monat angefangen. Als Quelle der Inspiration habe ich mir Scott Kelbys "Glorreiche 7 für Adobe Photoshop CS3" geleistet. Er behandelt in zig Lektionen die üblichen Bearbeitungsschritte in ACR/PS. Die Beispielbilder aus dem Buch gibt's auf seiner Seite zum Download.

Von einem Bekannten habe ich mir eine der DVDs hier ausgeliehen:
http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/gp/themaID-76?GalileoSession=49977463A3.7lm.m9.E

Dieser Verlag wird wohl etwas unterschätzt.
 
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Danke für die Tips, mit ACR lässt sich in der Tat erstaunliches erreichen. Aber die unzähligen Regler und Optionen schreien nach einem Buch. Ich hab mir jetzt das "Kelbys 7 Point System" bestellt. Mal sehen...
 
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zum aktuellen CNX2 kann ich nix sagen, weil mir schon vor jahren die zähflüssige arbeit mit den nikon programmen auf die nerven ging ...

wie manche vor mir bin ich aber mit entsprechender lektüre und anleitung mit acr, seit es das gibt, immer zu sehr guten ergebnissen gekommen (wenn es schnell gehen mußte)
übrigens: wer schärft eigentlich allen ernstes in einem "entwicklungs"programm?

wenn es um höchste qualität geht, gibts für mich nur capture one - auch etwas behäbig im prozess, aber das endergebnis ....

lg chakra
 
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wenn es um höchste qualität geht, gibts für mich nur capture one - auch etwas behäbig im prozess, aber das endergebnis ....

lg chakra

Hm, das ist gestern nach paar Tagen Tests von der Platte geflogen, weil das mit hohen Kontrasten nicht zurecht gekommen ist. Aber immerhin, die Oberfläche ist ja zumindest mal akzeptabel, gegenüber der Vorgängerversion. Gibts eigentlich irgendwo vernünftige Vergleichstests für die Entwickler? Kann doch nicht alles nur subjektive Wahrnehmung sein.
 
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übrigens: wer schärft eigentlich allen ernstes in einem "entwicklungs"programm?

Ich! :D In CNX!
Gewusst wie!
Schärfen mit dem Hochpass-Filter:
1. Radius ändern, bis Konturen sichtbar werden. "OK" klicken.
2. Deckkraft-Menü ausklappen,
3. "Luminanz und Chrominanz" auswählen,
4. Deckkraft Chrominanz-Kanal auf 0 stellen,
5. Mischmodus auf "überlagern".

Ergibt ein viel besseres Ergebnis als Unschärfemaskierung,
bei Bedarf nochmal Stärke oder Deckkraft nachregulieren.
 
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Das wäre dann das Äquivalent zu Photoshop. Man macht's die ganze Zeit im großen Programm, kommt aber nicht auf die Idee, es in CNX umzusetzen. Danke für den Schlag auf den Hinterkopf!

Ansonsten: CNX2 ist hier auch von der Platte geflogen. Einen wirklichen Gewinn an Geschwindigkeit konnte ich nicht feststellen, im Gegenteil: Die Rauschminderung ist eine PITA. Obwohl: Eine Ausnahme fällt mir ein: CNX2 stürzt schneller ab. :)
 
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