Capture NX oder Ligtroom 1.1 für D200...???

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

palmers

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo!

Ich habe ein etwas schwer zu lösendes Problem:

Ich kann mich nur schwer für einen RAW Konverter entscheiden. Apple Aperture fällt schon wegen der Hardwareanforderungen aus, Photoshop ist schlicht zu teuer, insofern pendele ich zwischen Capture NX und Lightroom 1.1.

Für Lightroom dürfte sicher die einwandfreie Oberfläche sprechen und vor allem die Import- und Archivierungsfunktionen sind klasse. Was jedoch eindeutig für Capture NX und damit gegen Lightroom 1.1 spricht, ist die Tatsache, dass Lightroom zwar irgendwie mit der BILDOPTIMIERUNGSOPTION der D200 umgeht ( er stellt Bilder mit unterschiedlichen Bildoptimierungseinstellungen der D200 auch unterschiedlich dar ), aber irgendwie ist LR 1.1 hier unberechenbar.

In einem anderen Thread hat hier mal jemand geschrieben, dass ausser Capture NX kein weiterer RAW Konverter in der Lage ist, die Bildoptimerungseinstellungen der D200 in der RAW Datei auszulesen. Das kann irgendwie zumindest in Bezug aus LR 1.1 nicht stimmen, denn LR 1.1 erkennt durchaus unterschiedliche Einstellungen in der Bildoptimierung der D200, stellt sie nur nicht besonders zuverlässig dar.

Capture NX hingegen kann natürlich die Bildoptimierungen der D200 ohne Probleme darstellen ( und vor allem kann ich mir die in der D200 vorgenommenen Einstellungen auch unter Capture NX nochmal ansehen, so dass leicht nachvollziehbar ist, mit welcher Bildoptimierung ich die besten Ergebnisse erziele )! Als katastrophal darf jedoch die Oberfläche und vor allem die miese Import- und Archivierungsfunktion von Capture NX gelten. Gerade auf dem MAC ist Capture ein ausgesprochen unangenehm zu bedienendes Progarmm.

Ich nutze die Bildoptimierung für RAW bei der D200 sehr gerne, besonders mit der Einstellung "Brilliant ( VI )" erziele ich häufig derart gute Ergebnisse, dass oft garkeine oder nur marginale Feinschliffe vorgenommen werden müssen. Abgesehen davon finde ich es viel schöner, wenn ich schon direkt aus der Kamera ein Bild bekomme, dass fast druckfertig ist und ich softwareseitig nicht mehr viel machen muss. Warum sonst habe ich mir eine 3000€ teure Ausrüstung zugelegt...? Ich vergleiche die Bildoptimierung schlicht mit der Filmauswahl bei meiner analogen SLR.

Unter LR 1.1 scheint mir diese Option aber nicht viel zu bringen.

Daher meine Frage:

=> Wie setzt Ihr die Bildoptimerung der D200 ein?
=> Welches Programm nutzt Ihr?
=> Lohnt sich der Einsatz ( und die Investition ) von Capture NX?
=> Sofern Ihr LR 1.1 nutzt: Wie setzt Ihr die Bildoptimierung der D200 ein?

Danke im Voraus

Cheers

Thorsten
 
Anzeigen
Ich setze Lightroom ein und passe meine Bilder manuell ein. Ich finde Lightroom total cool und kenne diverse Profi-Fotographen die das auch einsetzen.
 
Kommentar
Lightroom liest die Kameraeinstellungen nicht sondern hat irgendeinen Automatismus je nach Bild die Einstellungen anzupassen. Das passt manchmal ganz gut, oft wird das Bild aber verschandelt.
DXO kann die Einstellungen der Kamera auch auslesen.
Ich hab auch schon alles mögliche versucht, aber mit NX komme ich am schnellsten zu den besten Ergebnissen.
Wenn NX noch so schöne Verwaltungsfunktionen hätte wie Lightroom wäre ich wunschlos glücklich.

Grüßle Michel
 
Kommentar
MichelRT schrieb:
Wenn NX noch so schöne Verwaltungsfunktionen hätte wie Lightroom wäre ich wunschlos glücklich.

Ja, auf diesem Gebiet hat Nikon leider nichts vernünftiges zu bieten!

Von der Qualität der NX-Ergebnisse bin ich auch sehr begeistert. Schneller könnte es halt noch sein...
 
Kommentar
Ich habe mir vor wenigen Wochen die gleiche Frage gestellt und habe mir LR bestellt.

Allerdings ist mir die Bildoptimierung in der Kamera sowas von egal, dafür benutze ich LR.

Anders gesagt: Die Kamera hilft mir möglichst gute "Negative" zu erzeugen, Lightroom ersetzt die Dunkelkammer.

Ein weiterer, für mich wichtiger Vorteil von LR sind die Datenbankfunktionen

Grüße
Matthias
 
Kommentar
Ich habe noch kein Programm gefunden, das alle meine bedürfnisse auf einmal befriedigt.
Deshalb kommen bei mir in den WorkFlow....NX-DxO-CS3 jenachdem was gebraucht wird.
Die Datenbank funktionen sind für mich neben sache, weil ich selber eine Ordnerstruktur für meine Bilder angelegt habe, das gut beschriftet ist, so das ich zu jeder zeit alles finde, was ich brauche.

LR habe ich auch schon ausprobiert, und es sagt mir nicht zu.

Mach einfach mal den Versuch und konvertiere NEF files ohne Bearbeitung von NX und LR zu JPEG´s und vegleich die Ergebnisse an!
 
Kommentar
Mal ne ganz blöde Frage: was ist denn DXO...?

Benützt jemand von Euch Photo Mechanic?

Ist sicher ne reine Frage der Arbeitsphilosophie, aber ist Capture NX in Zusammenarbeit mit der D200 wirklich das non-plus-ultra was die Nachbearbeitung amgeht...?

CHeers

T
 
Kommentar
DXO ist auch ein RAW-Converter. Die Spezialität von DXO ist das herausrechnen von Objektivfehlern. Die Qualität bei DXO ist ok, aber mit dem Bedienkonzept kann ich mich irgendwie nicht anfreunden.

Grüßle Michel
 
Kommentar
hallo,
schau dir mal den von mir angefangen beitrag an:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=41575
---------------------
zusammengefasst: ich habe es heute an einigen raws wieder gesehen: parallel in lightroom und captureNX geoeffnet und mit ALT+TAB hin- und her geschaltet: cnx liefert eindeutig die besseren ergebnisse! es kann sein, dass man mit lightroom durch verstellen der vielen regler (es sind ja recht viele da...) ein sehr aehnliches ergebnis hinbekommt, aber cnx kann es SOFORT ziemlich perfekt darstellen. auf der anderen seite: lightroom hat eine hervorragende bildverwaltung! michels statement kann ich zu 100% unterschreiben: "Wenn NX noch so schöne Verwaltungsfunktionen hätte wie Lightroom wäre ich wunschlos glücklich." ich verwende beide programme auf die im obigen beitrag beschriebene art. es hoert sich komplizierter an als es in der praxis ist.

v.g.
peter
 
Kommentar
Mein Tipp ist nach wie vor CNX, solange Du keine Stempelwerkzeuge oder ähnliches gebrauchst. Nikon wird wohl am besten wissen, wie man die RAW's ausliest.

Und wenn ich hier immer den Begriff "Datenbank" lese und dann die Funktionen der Programme dahinter ergründe, wird mir ganz anders. Meine Vorstellung ist da einfach was anderes. Wer es preiswert möchte, schaut einfach mal in meine Signatur. Und nein, ich bin nicht der Programmierer, sondern ein Nutzer...
 
Kommentar
Ich mache das mit den RAWs so:

-Kopieren der Bilder auf HDD

-Durchsicht und Müllentfernen mit Nikon View

-Batchumbenennen über TotalCommander ala Motiv_Kategorie_070726_0001
oder Insektenart_Lateinischer Name_070726_0001

-In Ordner einsortieren über TotalCommander ala Eigene_Fotografien/Originale/2007/0707_Juli/070726

-Verschlagwortung in IPTC in Capture NX
Gut IPTC EInträge gehen da etwas umständlich, aber da man sich Vorlagen Speichern kann flutschts irgendwann. Hab aber bei Verschlagwortung über NX die Gewissheit, dass die NEFs nicht beschädigt werden. Und ich möchte die Schlagwärter etc. in den Dateien nicht exklusiv nur in einer Datenbank.

-Bearbeitung der NEFs nur in CX, bearbeitete NEFs kommen dann in Eigene_Fotografien/Bearbeitete/....

-Katalogisieren in Lightroom

-Aufwändige Bearbeitungen (damit fange ich aber erst an) in Photoshop.

Tja sind zwar fünf Programme aber jedes kann das wofür ich es nutze ziemlich gut. Klar wäre ein Programm was alles richtig kann und sich gleichzeitig super einfach bedienen lässt besser, wird es aber mit Sicherheit nie geben.
 
Kommentar
MichelRT schrieb:
Lightroom liest die Kameraeinstellungen nicht sondern hat irgendeinen Automatismus je nach Bild die Einstellungen anzupassen. Das passt manchmal ganz gut, oft wird das Bild aber verschandelt.

Kann ich nicht nachvollziehen.

Man kann sich aber bei LR bestimmte Einstellungen als Preset speichern und schon beim Import anwenden. Damit kann man die fehlende Berücksichtigung der Kameraeinstellungen ein wenig lindern. Zudem macht LR es einem sehr einfach, bestimmte Bildeinstellungen zB auf eine ganze Serie zu übertragen.

Lars
 
Kommentar
Hm, da bin ich wohl einEinzelkind, denn mir gefallen die Entwicklungen aus LR im Normalfall deutlich besser, als die aus CNX.

Ich verwende CNX eigentlich nur noch, wenn ich extreme Kontraste im Bild habe und die geniale U-Point-Technolgogie zum Einsatz kommen soll, der ganze Rest läuft über LR
 
Kommentar
LarsAC schrieb:
Kann ich nicht nachvollziehen.

Man kann sich aber bei LR bestimmte Einstellungen als Preset speichern und schon beim Import anwenden. Damit kann man die fehlende Berücksichtigung der Kameraeinstellungen ein wenig lindern. Zudem macht LR es einem sehr einfach, bestimmte Bildeinstellungen zB auf eine ganze Serie zu übertragen.

Lars

Vielleicht kann man das irgendwo abschalten. Bei mir war es auf jeden Fall so, daß von Bild zu Bild die Tonwertkorrektur, Belichtung und Schärfung unterschiedlich war. Oft hat das ganz gut gepasst, aber bei Bildern mit hohen Kontrasten und großen dunklen bereichen schoss die Tonwertkorrektur übers Ziel hinaus.

Ich hab in der D200 bei Bildoptimierung alles auf "Normal" und Schäfung auf "aus" stehen und bin mit dem was NX daraus macht sehr zufrieden.

Grüßle Michel
 
Kommentar
Stefan Lenz schrieb:
Hm, da bin ich wohl einEinzelkind, denn mir gefallen die Entwicklungen aus LR im Normalfall deutlich besser, als die aus CNX.

Ich verwende CNX eigentlich nur noch, wenn ich extreme Kontraste im Bild habe und die geniale U-Point-Technolgogie zum Einsatz kommen soll, der ganze Rest läuft über LR

Sehe ich genau so! Mir gefällt in erster Linie die default Farbwiedergabe von ACR und Lightroom deutlich besser, von der Arbeitsgeschwindigkeit nicht zu reden...

Im besonderen Hauttöne und satte Farben kommen mir in Nikon Capture deutlich zu kräftig. Ich verwende Nikon Capture nur noch in Ausnahmefällen bei Aufnahmen mir hohen ISO Werten bei denen ich die Körnung erhalten möchte, da NC bei hoher Empfindlichkeit ein filmähnlicheres Korn erzeugt.

U-Point ist ganz nett kann aber eine wirklich selektive Beabeitung in einer echten Bildbearbeitungssoftware nicht ersetzen.

Ausserdem bietet mir Lightroom eine brauchbare Bildverwaltung, eine stabile Stapelverarbeitung und gute Ausgaben für Web und Druck.
 
Kommentar
Habe LR 'aufgegeben' da nur NX oder DxO Bilder erzeugt haben die ich OHNE Bearbeiten verwenden kann.

Beide haben nicht so 'ne schöne Oberfläche aber da ich nur 10% der Bilder bearbeite (davon die meisten nur beschneide) ist auch DxO schnell genug. Die Vorauslese mach ich mit FastStone da es schnell und gratis ist!
Dann geht das Verzeihnis durch DxO (mit einigen kleinen Zuschnitten oder Weißabgleichen) und wenn mal ein Foto individuell angepaßt werden muß mach ich das mit NX. Ich habe DxO und NX als Menü im FastStone integriert und kann so einfach die Fotos öffnen/ändern.

LR oder Adobe Raw 4.1 ermöglicht nicht die Bildqualität der Nikonkameras (und Linsen) hervorzuhebenk, zumindest nicht bei meiner D80 und nicht ohne 5 Minuten bei jedem Bild nachzubessern. Oder ich binn halt zu dumm...
 
Kommentar
Ich möchte nicht LR als Standard-RAW-Konverter verwenden, nur weil eine Bildverwaltung integriert ist.

Nachdem es das All-In-One Tool nicht gibt
(bei LR ist nicht einmal einfachste Bildbearbeitung wie in Elements enthalten),
setze ich weiterhin mehrere Tools ein, je nachdem, welches sich am besten eignet.

Bei CNX geht mir der Reparaturpinsel 100x mehr ab, als eine Bildverwaltung.
Im übrigen kann ich auf eine Bildverwaltung von Nikon (siehe Picture Project) gerne verzichten.
Ich wäre schon zufrieden, wenn Nikon View weiter supportet würde.

Mein Tipp für eine Ideal-Kombination:
Bildverwaltung, die IPTC in NEFs schreiben kann: iView, iMatch
RAW-Konverter: CNX, DxO, LR, ACR, ...
Bildbearbeitung: PS, PS-Elements
Dia-Show: Wings, mObjects

Das wären dann mindesten 4 Programme, weitere bei Bedarf.

Walter
http://capture-nx.webtivation.at/
 
Kommentar
Ich finde den Adobe Camera RAW Konverter im Vergleich zum Nikonoriginal immer noch zum Gruseln.
Wer genau hinsieht, stellt fest, dass der Adobe Konverter gerade beim Aufhellen der Tiefen wesentlich stärkeres Rauschen erzeugt, als die Nikonsoftware.

Die U-Points sind schon eine geniale Sache, die ich nicht mehr missen möchte.
RAW-Konverter mit massig Reglern gibt es schon genug, dafür muss man nicht 300€ versenken.

Die Eigenmächtigkeit, mit der LR die Bilder und die Datenbank auf den Festplatten jongliert sind für mich auch ein Grund gewesen diesem ominösen Treiben nach der Testphase den Rücken zu kehren.
V.a. dann,wenn LR die Bilder direkt von der Karte oder aus der Kamera "importiert" (Ja wo sind sie denn jetzt?)
 
Kommentar
donholg schrieb:
Ich finde den Adobe Camera RAW Konverter im Vergleich zum Nikonoriginal immer noch zum Gruseln.
Wer genau hinsieht, stellt fest, dass der Adobe Konverter gerade beim Aufhellen der Tiefen wesentlich stärkeres Rauschen erzeugt, als die Nikonsoftware.

Die U-Points sind schon eine geniale Sache, die ich nicht mehr missen möchte.
RAW-Konverter mit massig Reglern gibt es schon genug, dafür muss man nicht 300€ versenken.

Die Eigenmächtigkeit, mit der LR die Bilder und die Datenbank auf den Festplatten jongliert sind für mich auch ein Grund gewesen diesem ominösen Treiben nach der Testphase den Rücken zu kehren.
V.a. dann,wenn LR die Bilder direkt von der Karte oder aus der Kamera "importiert" (Ja wo sind sie denn jetzt?)

Hi,

exakt dort, wo Du beim Import angegeben hast, wo LR sie speichern soll. Genau dort sind sie physisch.

LG
Frank
 
Kommentar
donholg schrieb:
V.a. dann,wenn LR die Bilder direkt von der Karte oder aus der Kamera "importiert" (Ja wo sind sie denn jetzt?)

Genau dort wo Du den Speicherort im Importdialog angegeben hast... Lightroom verwaltet die Daten immer genau dort wo Du sie haben willst! Und die Datenbank liegt auch genau dort wo Du sie gespeichert hast... immer ;)

Eigentlich ganz einfach :)
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten