Camerawoman: Das erste Fotomagazin für Frauen kommt!

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Mir, der ich lernen möchte, aber nicht!

Man meint vielleicht man lernt was...

Ob jetzt viel scharf drauf ist oder wenig sieht man ja, Zeiten sind in allen Fällen relativ, bei Available Light von der ruhigen Hand, beim Sport von der Geschwindigkeit des Objekts, oder ob gar nicht, leicht oder stark mitgezogen wurde etc etc

Und dann steht da: Brennweite 35 mm und es ist ein 50% Crop...
 
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Das fehlt mir auch bei den meisten Fotos hier im Forum.

Es wäre für mich und gewiss auch für andere ein großes Plus an Information, wenn die Fotografen/-innen die Exif-Daten jeweils zu ihrem Foto angeben würden.

In anderen Fotoforen und auch in Fotobüchern und -fachzeitschriften ist das jedenfalls üblich.

Gruß
Gianni

Auch wenn es üblich ist, Gianni, bleibt zu fragen, ob es denn auch sinnvoll ist.
Bei der praktischen Fotografie steht man immer vor dem Problem, den günstigsten Kompromiss aus einer überschaubaren Anzahl von Variablen zu finden. So kann ich die ISO hochschrauben und kürzer belichten, die Blende weiter schließen oder den Verlängerungsfaktor eines Filters ausgleichen. Jeder Eingriff in eine Variable wirkt sich auf das Bildergebnis aus. Was nützt es mir, wenn nur ein Teil der Variablen beim Bild angegeben sind, jedoch nicht erwähnt wird, ob gerade die Sonne mehr oder weniger durch die Wolken grinst? Viel wesentlicher wäre von Interesse, WESHALB sich der Fotograf für diese Variablenkonstellation entschieden hat. DANN hätte auch ein/eine Foto-Anfänger/in eine Chance zu kapieren, dass man mit der WAHL einer Variable das Bildergebnis in eine bestimmte Richtung hin GESTALTEN kann.
Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist es letztlich für jeden, der es wissen will, durch eigene Versuche möglich, herauszufinden, "wie es funktioniert" und "was noch geht". Das jedoch braucht Durchhaltevermögen und Biss. Ein "Sternemenue" zu zaubern braucht eben auch mehr, als ein Kochrezept.

Viele Grüße
Herbert
 
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Im Zeitalter der digitalen Fotografie ist es letztlich für jeden, der es wissen will, durch eigene Versuche möglich, herauszufinden, "wie es funktioniert" und "was noch geht". Das jedoch braucht Durchhaltevermögen und Biss. Ein "Sternemenue" zu zaubern braucht eben auch mehr, als ein Kochrezept.

Viele Grüße
Herbert

Moin Herbert
das ist aber keine Errungenschaft der digitalen Fotografie, das ging schon zu Analogzeiten:) nur hat das lernen aus dem was man da gemacht hat, ein bisschen länger gedauert.:D
 
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Als Mindestangaben würde ich mir wünschen:
...


Hans, die nun folgende Antwort betrifft nicht Dich alleine, sondern viele der Kritiker, Dein Zitat ist nur exemplarisch... ;)

Diejenigen, die hier über das Heft diskutieren, sind zum Großteil NICHT die Zielgruppe. Insofern dürfte die Kritik - so berechtigt ich sie z.T. auch finde - erst mal irrelevant für die Redaktion sein. Andrea Diener ist zunächst mal per se Teil der Zielgruppe. Ob die von ihr geäußerte Kritik auch für den Rest der angepeilten Leserschaft (oder muss ich Leserinnenschaft schreiben...?) gültig ist, wird wohl erst die Entwicklung der Auflage zeigen...

Die drei Frauen in meinem Haushalt würden sie ziemlich sicher unbesehen liegen lassen.
Eine würde die Geo Saison nehmen, die zweite inStyle und die dritte irgendein Fitness-Heft... :D
 
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Ich fotografiere nun erst seit 3 Jahren - bin also erst "im dritten Lehrjahr".

Aber meine Erfahrung ist: Ein kleiner Hinweis eines erfahrenen Fotografen erspart mir Monate des eigenen Ausprobierens.

Ich erinnere mich noch gut, als ich mit dem Forumsteilnehmer Tessar im Januar 2014 in Venedig war und zum ersten Mal mit meiner Df fotografierte.

Er sagte in einer Fotosituation am Canal Grande, als ich eine schnell fahrende Gondel fotografierte, nur: "Stell' doch mal wenigstens ISO 400 ein!"

Das war für mich ein großer Schritt vorwärts, denn in Zukunft werde ich keinen bewegungsunscharfen Gondoliere mehr aufs Bild bannen.

Gruß
Gianni
 
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Moin Herbert
das ist aber keine Errungenschaft der digitalen Fotografie, das ging schon zu Analogzeiten:) nur hat das lernen aus dem was man da gemacht hat, ein bisschen länger gedauert.:D

Kurt, bei mir hat das bei intensiver Beschäftigung mit dem Metier sehr viel länger als ein "bisschen" gedauert. Da gab es aber noch keine Foren und jeder Handwerker wurde maulfaul, wenn jemand zu viel gefragt hat. Es hat lange gedauert, bis brauchbare Bücher auf dem Markt erschienen, die Licht ins Dunkel brachten. Genauer gesagt, dem Ansel Adams
schulde ich meinen Dank für "The Camera"...

Viele Grüße
Herbert

Nachtrag: Dass ich die Biege von der analogen Fotografie zur digitalen geschafft (?) habe,
verdanke ich diesem Forum und seines Vorläufers.
 
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Ich würde davon abraten, die Zeitschrift camerawoman aus der Sicht eines Profifotografen - die ja hier im Forum zahlreich vertreten sind - zu bewerten.

Wenn es die Zeitschrift schafft, Frauen, die bisher nur mit ihrem Smartphone geknipst haben, zur anspruchsvolleren Fotografie zu führen, dann ist doch viel gewonnen.

Und um das zu erreichen, muss man natürlich sehr einfach ansetzen und die Leserinnen nicht gleich mit technischen Spezifitäten überfordern.
Nützliche Grund-Informationen sind aber für den Anfang durchaus notwendig.

Ein Grundsatz der Pädagogik lautet: Man muss die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden - und wenn das camerawoman gelingt, dann ist das doch ein großer Erfolg.

Gruß
Gianni
 
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Moin Herbert
das "etwas länger" bezog sich auf das sichtbare Ergebnis der fotografischen Bemühungen. Das ist das schöne an Digital das man sofort das Ergebnis sieht.
Darf man fragen welches "Baujahr" du bist. Ich bin von 1956 mein Vater drückte mir als ich ca.10 Jahre war die erste Kamera in die Hand.Damit fing dann alles an. Ja, der Markt an Fotobüchern war noch überschaubar. Aber es gab da schon einige gute Bücher, in denen die Grundlagen verständlich erklärt wurden.

Aber wollen wir nicht OT werden........
 
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..Das würde ich mir auch hier wünschen - denn ich könnte von diesen Angaben der "Könner" gewiss viel lernen.

Gruß
Gianni

Gianni, wesentlicher als dies wäre eine grundsätzliche Beschäftigung mit dem Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite. Dies einmal richtig zu begreifen erfordert keinen großen Zeitaufwand, ist aber das beste Rüstzeug, um in jeder darauffolgenden Zukunft zu wissen, was man tut.
Das "Lernen" auf dem von Dir angesprochenen Weg halte ich, sorry, für absoluten Nonsens.
 
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Gianni, wesentlicher als dies wäre eine grundsätzliche Beschäftigung mit dem Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite. Dies einmal richtig zu begreifen erfordert keinen großen Zeitaufwand, ist aber das beste Rüstzeug, um in jeder darauffolgenden Zukunft zu wissen, was man tut.
Das "Lernen" auf dem von Dir angesprochenen Weg halte ich, sorry, für absoluten Nonsens.

Dann frage ich mich aber, warum Könner ihres Faches, z.B. Nasim Mansurov, bei reviews von Kameras und Objektiven immer die Exifs unter die Fotos schreiben - zumindest Kamera, Objektiv, Blende, Verschlusszeit und ISO.

Es wäre doch kein allzu großer Aufwand für dich, dies ebenfalls zu tun.

Ich wäre dafür jedenfalls sehr dankbar - und auch die Leserinnen von camerawoman könnten davon gewiss ein Wenig profitieren, wenn man dies täte.

Gruß
Gianni
 
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Dann frage ich mich aber, warum Könner ihres Faches, z.B. Nasim Mansurov, bei reviews von Kameras und Objektiven immer die Exifs unter die Fotos schreiben - zumindest Kamera, Objektiv, Blende, Verschlusszeit und ISO.
Es wäre doch kein allzu großer Aufwand für dich, dies ebenfalls zu tun.
Ich wäre dafür jedenfalls sehr dankbar - und auch die Leserinnen von camerawoman könnten davon gewiss ein Wenig profitieren, wenn man dies täte.
Gruß
Gianni

Nun hat der Werner sicher nicht Unrecht, wenn er der Meinung ist, dass das Verinnerlichen des Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite geradezu notwendig ist um während des Fotografierens zu wissen, was man gerade tut.
Aber wenn ich gerade nicht Fotografiere sondern mir Bilder betrachte, dann hilft es mir ungemein, dass in der Natur-Foto beispielsweise die Brennweite und die Blende etc. genannt werden, denn ich kann dann für mich überprüfen, ob ich es ebenso gemacht hätte, hätte machen können oder andere Ideen gehabt hätte um eine andere Bildwirkung zu erzielen.
 
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Dann frage ich mich aber, warum Könner ihres Faches, z.B. Nasim Mansurov, bei reviews von Kameras und Objektiven immer die Exifs unter die Fotos schreiben - zumindest Kamera, Objektiv, Blende, Verschlusszeit und ISO.

Das weiß ich nicht, das must Du ihn schon selbst fragen.

..Es wäre doch kein allzu großer Aufwand für dich, dies ebenfalls zu tun.

Kamera, Objektiv und Filmempfindlichkeit gebe ich auch meistens an. Das ich fast nur mit Nikon F3 und 50er Festbrennweite fotografiere, ist seitdem kein großes Geheimnis mehr..! ;)
Blende und Verschlußzeit meiner Fotos könnte ich allenfalls aus dem Betrachten der Bilder mutmaßen, aber wem würde das helfen?
Ich verweise da lieber nochmal auf meinen letzten Beitrag, denn eigentlich bedarf m. E. jedes Foto einer speziellen Entscheidung, was man betonen oder hervorheben will und was nicht.
Das von mir oben angesprochene "Rüstzeug" ermöglicht es, diese Entscheidung zu treffen, und zwar für alle Zukunft. Insofern lohnt sich eben auch die Beschäftigung damit.

..Ich wäre dafür jedenfalls sehr dankbar - und auch die Leserinnen von camerawoman könnten davon gewiss ein Wenig profitieren, wenn man dies täte..

Wenn die Leserinnen ernsthaft interessiert sind, werden sie schon darauf kommen, dass "Begreifen" nachhaltiger zu Erfolgen führt als "Kopieren"!
 
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Das Wissen um das Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite gehört ja zu den Grundvoraussetzungen der Fotografie - das ist mir schon klar.

Ich finde mittlerweile genauso wichtig oder noch wichtiger die Beurteilung von Lichtsituationen, wozu auch das geduldige Abwarten der günstigen Lichtsituation - vor allem bei Landschaftsaufnahmen - gehört.

Das würde ich also an den Anfang stellen.

Gruß
Gianni
 
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Nun hat der Werner sicher nicht Unrecht, wenn er der Meinung ist, dass das Verinnerlichen des Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite geradezu notwendig ist um während des Fotografierens zu wissen, was man gerade tut.
Aber wenn ich gerade nicht Fotografiere sondern mir Bilder betrachte, dann hilft es mir ungemein, dass in der Natur-Foto beispielsweise die Brennweite und die Blende etc. genannt werden, denn ich kann dann für mich überprüfen, ob ich es ebenso gemacht hätte, hätte machen können oder andere Ideen gehabt hätte um eine andere Bildwirkung zu erzielen.

Moin Stephan,
natürlich hat Werner recht mit der Meinung das man die Zusammenhänge von Zeit/Blende/Brennweite verinnerlicht haben sollte/muss um zu wissen was man da beim Fotografieren macht:)
Diese "Erkenntnis" ist so alt wie die Fotografie selber.:D
Und da kann ich nur Gianni und Dir zustimmen, das nicht nur für den wissbegiergen Anfänger die "technischen Daten" wie Kameramodell/Blende/Verschluss/ISO/Brennweite von Interesse sind.
Bei jedem Foto das mein Interesse weckt interessieren mich auch diese "Daten"
 
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Das Wissen um das Zusammenwirken von Zeit, Blende und Brennweite gehört ja zu den Grundvoraussetzungen der Fotografie - das ist mir schon klar.

Ich finde mittlerweile genauso wichtig oder noch wichtiger die Beurteilung von Lichtsituationen, wozu auch das geduldige Abwarten der günstigen Lichtsituation - vor allem bei Landschaftsaufnahmen - gehört.

Das würde ich also an den Anfang stellen.

Gruß
Gianni

hier habe ich für dich einen Geheimtipp, der sich auf den ersten Blick nicht so anfühlt:

http://www.ebay.de/itm/Time-Life-Di...0&pid=100005&rk=3&rkt=6&sd=291462071005&rt=nc

Mit diesen Büchern habe ich in den Siebzigern meinen 'Stil' gefunden. Achtung - digital gab es noch nicht, aber Blende, Zeit und DIN/ISO.

Viel, viel wichtiger aber ist, sehen zu lernen. Das kann man von den 'Meistern' die einem liegen. Wenn du deren Bilder abgespeichert hast, brauchst du keine sklavische Nachahmung, aber du kannst 'fühlen', was sie in der dir vorliegenden Situation gemacht haben oder hätten.

Die oben genannten Bände habe ich damals als Abo gekauft, war ne Menge Kohle für mich als Jungspund aber für die 19 Euro jetzt ist die Sammlung geschenkt!

Gruß
Bernd
 
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Danke für den Tipp! Ich werde mal bei meinem Buchhändler diesbezüglich vorsprechen.

Ich habe mir vor einigen Jahren die Fotobücher von National Geography angeschafft und mit Begeisterung gelesen.

Besonders beeindruckt hat mich aber das Buch von Dré de Man: Nikon Professional DSLR - Fotografieren auf Profi-Niveau.

Darin lese ich immer wieder, denn es ist eine schier unerschöpfliche Fundgrube für mich.
Im Unterschied zu Fotohandbüchern anderer Autoren machte dieser Autor auch noch klasse Fotos ergänzend zu seinen fachlichen Darlegungen.

Leider habe ich vom Nikon-Experten Dré de Man schon seit einiger Zeit nichts mehr gehört. Ich frage mich: Warum veröffentlicht er nichts mehr zu neuen Nikon-Kameras und -Objektiven?
Hat er sich von Nikon abgewendet oder vom Fotografieren überhaupt?

Gruß
Gianni
 
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