Bushman (San) als Volk auch nicht mehr da


gabathora

Sehr aktives Mitglied
Es erschüttert mich .... so kennen wir sie; aber so dürfen sie als Volk nicht mehr leben!
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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Ich versuche euch nur mal realistisch zu zeigen, was in der Welt abgeht.

Also die bushmans (San) dürfen nicht mehr frei herumlaufen und müssen sich „kultivieren“.

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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Ja, Christian, aber ich hatte irgendwie geglaubt, in Afrika geht das noch eine Weile ... vor 10 Jahren konnten auch die Himbas noch ihr Leben führen. Ich war halt lange nicht dort.
 
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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Ihr kennt sie sicher alle aus dem Film "die Götter müssen verrückt sein" ... immer lächelnd, immer hilfsbereit und diese vielen Klicklaute in ihrer Sprache.

Ein Freund von mir betreibt mit seinem Bruder zusammen ein Projekt, bei dem sie pro Monat 30 San einladen, verpflegen und bezahlen, damit sie ihre Kultur den Touris zeigen. Im Folgemonat kommen dann 30 andere. Die Rückkehrer leben dann wieder "zivilisiert" in Wellblechhütten.

Klingt eigentlich total erschreckend und irgendwie völkerverachtend!

Dort zeigen sie, wie sie gelebt, gejagt haben, Seile und Feuer machen und tanzen ... und sie sind wirklich so ... freundlich, natürlich und hilfsbereit!

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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Sie haben sehr viele Tänze ... für alle wichtigen Tiere und natürlich auch für den Regen

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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Mmh … aber welche Alternativen??? Betteln … auf eine Industrie oder ein Handwerk warten, was es dort einfach nicht gibt und inzwischen verhungern?

Dazu sollte man vielleicht erwähnen, dass nahezu alles, was in Namibia gebraucht oder konsumiert wird, in Südafrika hergestellt wird.

Ich hasse alle diese „Kulturstätten“, die ich auch immer als Touridörfer bezeichne.
 
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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Ich habe euch trotzdem ein paar Fotos mitgebracht, weil mir klar geworden ist, was ich hier sehe, sehen unsere Kinder nicht mehr!

Die hier können das noch, bei deren Kindern bin ich mir nicht mehr sicher ... aber sie üben :)(y)!

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gabathora

Sehr aktives Mitglied
Das Gift für die Pfeile wird übrigens aus der Larve des Gefleckten Pfeilgiftkäfers gewonnen und noch mit einigen Kräutern versetzt.
Es zersetzt die roten Blutkörperchen (Hämolyse) und führt zu einer totalen Veränderung des Elektrolythaushalts. Ich dachte es wirkt schnell aber es kann bei einer größeren Antilope bis zu 12 Stunden dauern. In dieser Zeit verfolgen die San ihr Opfer.

Das Gift ist auch für den Menschen tödlich und soweit mir bekannt ist, gibt es noch kein Gegenmittel.

Den Pfeil habt ihr ja oben schon gesehen, hier mal ein Köcher. Es ist übrigens verblüffend, wie gut sie mit diesen kleinen Bögen treffen können.

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Thomas.Landsiedel

Nikon-Clubmitglied
Also die bushmans (San) dürfen nicht mehr frei herumlaufen und müssen sich „kultivieren“.
Kannst Du etwas mehr dazu berichten? Z.B. warum, sind das staatliche "Übergriffe" etc?

Gruß

Thomas
 
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gabathora
gabathora kommentierte
Hallo Thomas,

Kann man so sagen ... der Staat ist zwar in vielen Bereichen machtlos, völlig pleite, dafür Korrupt ... versucht aber immer mal wieder für "Struktur und Ordnung" zu sorgen.

Einige Bürokraten (auch international gesehen) benötigen ja unbedingt Bevölkerungszahlen und am besten noch Adressen.

Gruß

Thomas
 

gabathora

Sehr aktives Mitglied
auf diese Art stellen sie beliebig lange Seile her

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gabathora

Sehr aktives Mitglied
aus den Seilen und ein paar Zweigen basteln sie dann auch Vogelfallen.

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dembi64

NF-F Premium Mitglied
Es erschüttert mich .... so kennen wir sie; aber so dürfen sie als Volk nicht mehr leben!
dürfen sie nicht oder können sie nicht. Ich bin mir nicht sicher ob sie tatsächlich jemand daran hindern würde.

Aber könnten sie so noch leben? Ich denke mal nein. Die Welt hat sich seit der Industrialisierung extrem verändert. Der Platz für eine solche Lebensweise ist nicht mehr vorhanden. Fauna und Flora geben es auch nicht mehr her. Auch nicht in der noch relativ dünn besiedelten Region der San. Nostalgie ist ganz hübsch, und auch ich habe mir in einem sogenannten Living Museum angeschaut wie die San gelebt haben, aber es macht nun mal nicht satt. Erst recht nicht in einer Welt in der Geld eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Du könntest auch fragen warum WIR so leben wie wir heute leben und warum nicht mehr so wir vor 150 Jahren. Ich maße mir nicht an über die Lebensweise anderer zu urteilen. Aber die Menschheit hat sich immer weiterentwickelt. Überall auf der Welt. Und leider eher selten zum besseren.
 
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gabathora
gabathora kommentierte
Du hast recht!! Es ist nur so, dass sie in einem Land, was fast so groß wie ganz Europa ist in Summe weniger Menschen leben, als in Berlin. Da hatte ich irgendwie gehofft, das geht noch eine Weile.

Machen wir uns nichts vor; damit wir gut leben können, müssen die anderen arm sein. Naja, ich werde versuchen, immer einen Teil des Geldes dahin zurückzubringen.

Gruß

Tom
 
dembi64
dembi64 kommentierte
auch wenn Namibia eine vergleichsweise geringe Bevölkerungsdichte hat, Namibia ist ein Wüstenland (Namib, Kalahari) und die wenigen "relativ fruchtbaren" Gegenden sind Farmland und in Privatbesitz. Zudem wird auch in Namibia immer mehr Land gerodet und versucht es nutzbar zu machen. Die Folgen sind unübersehbar sofern man es sehen möchte. Und letztendlich bleiben immer die gleichen auf der Strecke und die San stehen ganz sicher nicht auf der Gewinnerseite.

Und ja, auch wenn es in unserer Gesellschaft kaum einer hören will, ja, es sogar hartnäckig geleugnet wird. Wir leben tatsächlich auf Kosten anderer. Und in einem bin ich auch bei Dir. Ich gebe mein Geld auch lieber denen die es nötig haben. Nicht nur in Afrika. Leider konnte unser geplanter im südlichen Afrika aufgrund Corona in Frühjahr nicht stattfinden.
 
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Christian B.

NF-F Premium Mitglied
Thomas, Du schreibst mal von "in Afrika" und mal von "dem Staat". Ich nehme mal an, Du meinst in Namibia lebenden San. (Jedenfalls entnehme ich das den Bildern, die Du zeigst, die mir aus Namibia zu stammen scheinen, und Du hast Namibia ja auch in einem Posting erwähnt.) Die Afrikaner legen zu Recht wert auf die Feststellung, dass Afrika kein Land, sondern ein Kontinent sei. Und natürlich muss man jeden afrikanischen Staat für sich betrachten. "Die" San sind im übrigen auch kein großer Stamm, sondern es gibt viele kleine Stämme, deren Sprachen teils so unterschiedlich sind, dass sie sich nicht verstehen.
 
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gabathora
gabathora kommentierte
upps ... du hast recht, manchmal steckt man so drin, dass man Bretter vor dem Kopf hat. Klar, hier geht es um Namibia.

... und auch das mit den Stämmen ist völlig korrekt aber ich wollte eher Emotionen wecken, als eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben ;).

Danke auf jeden Fall für die Klarstellung!!

Gruß

Tom
 
Christian B.
Christian B. kommentierte
In Botswana gibt es in einer dem Magkadigadi Nationalpark benachbarten Private Concession (Jack's Camp) ein San Dorf, deren Bewohner den Gästen der drei zur Concession gehörigen Camps ähnliche Einblicke in ihre Lebensweise und Überlebenskünste gewähren wie Du sie oben gezeigt hast. Diese San stammen aus dem Norden und wurden vom Namensgeber Jack Bousfield - einem der "erfolgreichsten" Großwildjäger der Kolonialszeit https://www.legendsandlegaciesofafrica.org/bousfield.php - als Spurensucher geholt. Nachdem er in seinem Flugzeug bei einem Absturz verbrannt war, haben seine Erben eine der ersten Conservation-Projekte gestartet, und da die San nicht zurück konnten, leben sie seither dort.
 
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Kiboko

NF-F Premium Mitglied
Also die bushmans (San) dürfen nicht mehr frei herumlaufen und müssen sich „kultivieren“.
Danke für die Eindrucksvollen Bilder von den San.

Die San wurden schon vor mehreren hundert Jahren durch die "robusteren" Herero und Ovambo in die trockeneren Gebiete vertrieben.
In Deutsch Süd-West kamen dann neue Siedler, die große Flächen eingezäunt haben.
Die San wurden noch weiter in die Halbwüste / Wüste verdrängt.
Damit Seuchen von Wildtieren nicht auf das Nutzvieh überspringen kann, wurden weitere Zäune aufgebaut.
Damit wurden Wanderungen von Wildtieren unterbunden.
Damit wurden die Jagdmöglichkeiten für die San reduziert.
Dann wurden große Flächen zu Nationalparks und Schutzgebiete erklärt.
Die San, die in diesen Gebieten gelebt haben, wurden zwangsweise umgesiedelt.
Damit ist ihr Land, von dem sie gelebt haben, verloren.
So geht die Kultur, die Lebensweise verloren.
Es gibt zunehmend Probleme mit Alkohol und Gewalt.

Es wird auch von außen Druck auf Afrikanische Staaten ausgeübt.
Es gibt nur Kredite, wenn die allgemeine Schulpflicht durchgesetzt wird, etc.
Das führt dann dazu, dass die San in Dörfern angesiedelt werden.
Die Schule ist umsonst, aber die Kinder brauchen Schuluniformen, die für die San viel Geld kosten.
Sie müssen damit Geld verdienen, um Hütten zu bauen und diese unterhalten.

Die Posten in der Regierung werden nach Familienzugehörigkeit und Stammeszugehörigkeit vergeben, nicht unbedingt nach Qualifikation.
Das macht das Leben der San als schwächste Volksgruppe in Namibia noch schwieriger.

Ich kenne einen Carsten, der in Namibia ein San-Dorf betreut.
Er hat auf einigen Vorträgen mir das Leben der San näher gebracht.
Damit soll einerseits die Kultur an Leben erhalten werden, andererseits aber auch ein Einkommen generiert werden.
Für unsere Kinder wird es bestenfalls so authentisch sein, wie ein Schuhplattlerabend für Japanische Touristen in Oberammergau.

Den Bewohnern des San Dorfes war es der größte Wunsch einmal das Meer zu sehen.
Sie kannten das Meer nur noch von den Überlieferungen der vorherigen Generationen.
Carsten hat dann in der "Saure-Gurken-Zeit" einen Bus organisiert.
Damit haben sie dann eine Touristen-Tour durch Namibia gemacht.
Im Etoscha haben sie die Tiere nach Geschmack eingeteilt.
Natürlich waren sie auch am Meer ...

Ob das alles gut oder schlecht ist, mag ich nicht beurteilen.
Es sind Menschen, wie wir.
Jeder Mensch hat eine Chance auf Bildung.
Was wäre die Alternative?
Ein eingezäuntes "Reservat" für die San, das niemand anderes betreten darf?

Ich freue mich auf weitere interessante Bilder aus dem Leben der San.
Viele Grüße
Bernd
 
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gabathora
gabathora kommentierte
ganz toller Beitrag (y) ... genau so ist es!

Ich sehe, du hast dich auch schon länger damit beschäftigt.

Zur Zeit ist es eine Katastrophe, weil die einzige richtige Einnahmequelle ... die Touristen ... nicht mehr kommen. Ich war dort, als die ganzen Absagen der Reisegruppen und Einzelreisenden wegen Corona eintrafen. Die weißen Einwohner haben normalerweise besser vorgesorgt ... aber jetzt haben selbst die ein richtiges Problem und können auch die farbigen nicht mehr beschäftigen.


Gruß

Tom
 
Christian B.
Christian B. kommentierte
Danke, Bernd. Ich hatte heute morgen nicht genügend Zeit, um das so schön aufzudröseln, aber das meinte ich mit meinem Posting um 11:06.
 

gabathora

Sehr aktives Mitglied
Ich freue mich auf weitere interessante Bilder aus dem Leben der San


Da muß ich dich jetzt enttäuschen ... ich wollte eine Aussage treffen und versuche in letzter Zeit Datenmüll zu vermeiden.

Jetzt würden viele Wiederholungen kommen, die man aus bildtechnischer Sicht sicher noch genießen könnte, die aber die Aussage in keiner Form mehr beeinflussen oder verstärken würden.

Herzliche Grüße aus Berlin!

Tom
 
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