Blues, Blues, Blues,......live!

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Bob Stroger "American Folk Blues Festival '80"




Grüße,
Jan
 
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Die Bilder, die Du (nicht nur) in diesem Thread zeigst, treiben mir als Fotografen, der ich wohl auch nicht so ganz schlechte Konzertbilder mache, einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.

Ganz, ganz grosses Kino, Jan!
 
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Die Bilder, die Du (nicht nur) in diesem Thread zeigst, treiben mir als Fotografen, der ich wohl auch nicht so ganz schlechte Konzertbilder mache, einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.

Ganz, ganz grosses Kino, Jan!

Danke Klaus! :)


..ich muß zugeben, ich habe bei einigen Fotos auch das Gefühl, da hatte ich schon sehr früh eine Begabung...mein Vater nahm mich aber auch schon als kleines Kind auf fast alle Konzerte mit und Musik war bei uns zu Hause Alltag...ich bin aufgewachsen zwischen vielen tausend Schallplatten und den Musikern aus der Jazz und Blues Welt....:fahne:

Was mir persönlich wichtig ist, bitte versteht es nicht als "Wettbewerb", wer macht die besseren Musikfotos.....mir ist klar, die letzen 2 Wochen habe ich hier viel gezeigt...:fahne:

Ich arbeite meine älteren Musikfotos auf um die passende Info noch zu archivieren, die sind alle ohne Beschriftung.....und ich zeige sie hier....:)

...und gerade die sehr alten Bilder aus meiner Jugendzeit interessieren mich besonders, da viele meiner Generation sie nicht mehr erlebt (fotografiert) haben....

Grüße,
Jan
 
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Begabung, ja, sicherlich; die Technik der Fotografie kann man auch lernen, Jan. Und als ausgebildeter Fotograf, gelernt oder didaktisch, kannst Du alles fotografieren, ohne das es mistig aussieht.

All das auf Musiker und Konzerte angewendet sieht jedoch vielfach mistig aus, wenn Du als Fotograf die Musik nicht fühlst, zur Musik keine Beziehung hast und damit auch nicht in der Lage bist, dem Musiker mit Deinen Bildern einen Charakter zu verleihen.

Oder?:)
 
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Begabung, ja, sicherlich; die Technik der Fotografie kann man auch lernen, Jan. Und als ausgebildeter Fotograf, gelernt oder didaktisch, kannst Du alles fotografieren, ohne das es mistig aussieht.

All das auf Musiker und Konzerte angewendet sieht jedoch vielfach mistig aus, wenn Du als Fotograf die Musik nicht fühlst, zur Musik keine Beziehung hast und damit auch nicht in der Lage bist, dem Musiker mit Deinen Bildern einen Charakter zu verleihen.

Oder?:)

Absolut!...Musik muß man hören und spüren!...daher habe ich hier bei den für viele "unbekannten" Musikern die Version mit den Videos gewählt....
..die meisten sind zwar in der "Blueserszene" so bekannt, wie Rolling Stones im Rock....aber nicht jeder wird den Namen gehört haben, geschweige die Musik...

Was mich persönlich auch noch überrascht hat, sind die wenigen Filme, die ich verwendet habe...:eek:...
..2 Filme à 36 Aufnahmen 1981 und 3 Filme 1980....dafür sind die "guten Bilder" zahlreich.....den Mut hätte ich heute nicht mehr...:fahne:

Grüße,
Jan
 
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Hubert Sumlin "American Folk Blues Festival '80"


Hier ein Auschnitt aus dem "American Folk Blues Festival '81", das Solo von "Hubert Sumlin", einer der wichtigsten Gitarristen!.
..selbst das Rock orientierte Magazin "Rolling Stone" listet Sumlin auf Platz 43 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten. Er war großes Vorbild für Clapton, Hendrix, Page und viele anderen....



Grüße,
Jan
 
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Komisch, hätte ich fast genauso gesagt … :winkgrin:


Nur bei den Schallplatten war ich wohl cleverer
und bin deshalb einfach Musikkritiker geworden. :cool:



Alles gut, aber warum bist Du immer so über die Maßen früher/schneller/besser gewesen? Das möchte ich in so schönen Threads genauso wenig lesen, wie Du wissen willst, mit wem ich alles schon einen Künstlerteller gegessen habe, o.k.?
 
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Jan, weißt Du eigentlich, dass diese Fotostrecke auf Film ein absoluter Schlag in die Schnau***e einer Leica Monochrom ist? Stell Dir die glatten und abgelutschten Bilddateien mit demselben Inhalt vor. Blutarm und einfach schwarz-weiss……
also etwas für die genauen Abbildungen für eine Reparaturanleitung, z.B. In meinen Augen kann nur S/W Film den mood dieser Musik und Bühnenperformance rüberbringen. Da bin ich extrem altmodisch….oder anspruchsvoll…:D
 
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Jan, weißt Du eigentlich, dass diese Fotostrecke auf Film ein absoluter Schlag in die Schnau***e einer Leica Monochrom ist? Stell Dir die glatten und abgelutschten Bilddateien mit demselben Inhalt vor. Blutarm und einfach schwarz-weiss……
also etwas für die genauen Abbildungen für eine Reparaturanleitung, z.B. In meinen Augen kann nur S/W Film den mood dieser Musik und Bühnenperformance rüberbringen. Da bin ich extrem altmodisch….oder anspruchsvoll…:D

Büschen drastisch formuliert, Bernd.. ;)

Aber, ...was hier rüberkommt, ist der angespannte Enthusiasmus eines ganz jungen Mannes, der sich "im Rausch der Sinne" befand, und das macht letztendlich einen großen Teil der Wirkung aus. Da ist jemand "voll dabei"!

Thx, Jan!
 
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Alles gut, aber warum bist Du immer so über die Maßen früher/schneller/besser gewesen? Das möchte ich in so schönen Threads genauso wenig lesen, wie Du wissen willst, mit wem ich alles schon einen Künstlerteller gegessen habe, o.k.?


Mmh, Stefan … schwierige Fragen.

1) Früher war ich "schneller/besser" als heute, wenn ich mir
meine Fotos von damals so angucke – nicht immer, aber oft.

2) Jan hat drei Jahre Vorsprung in Sachen Jazzfotos und ist ohne
jede Diskussion der unendlich viel bessere Fotograf.

3) Jan und ich teilen viele Erfahrungen; und manchmal, wenn's
paßt, äußern wir uns dazu auch öffentlich.

4) "Künstlerteller" nur von Rosenthal! :hunger:
Abgesehen davon interessiert es mich sehr wohl, mit wem Du
ein Catering abgegrast hast – wenn die Story zum Foto paßt.
Denn erst Anekdoten machen alte Bilder so richtig bunt …



Und nun das für mich Wichtigste:

Jan und ich führen keine "jazz photo battle", sondern freuen
uns gegenseitig über unsere Bilder von damals – weil beim
Gucken nämlich sofort die Musik dazu im Kopf anspringt.

Und wenn dann jemand sagt: Boar, die Bilder machen Lust
auf Jazz – dann hat sich für uns das Zeigen gelohnt …

Darf ich doch so sagen, Jan?



 
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Begabung, ja, sicherlich; die Technik der Fotografie kann man auch lernen, Jan. Und als ausgebildeter Fotograf, gelernt oder didaktisch, kannst Du alles fotografieren, ohne das es mistig aussieht.

All das auf Musiker und Konzerte angewendet sieht jedoch vielfach mistig aus, wenn Du als Fotograf die Musik nicht fühlst, zur Musik keine Beziehung hast und damit auch nicht in der Lage bist, dem Musiker mit Deinen Bildern einen Charakter zu verleihen.

Oder?:)

Klaus, ganz einfach:

Du mußt mit dem Foto warten, bis der Guitarrist ein Bending der D-Saite über zwei Ganztöne schafft und ob der Anstrengung das Gesicht verzieht. Dann kommt Dein Schuss……:lachen:
 
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Klaus, ganz einfach:

Du mußt mit dem Foto warten, bis der Guitarrist ein Bending der D-Saite über zwei Ganztöne schafft und ob der Anstrengung das Gesicht verzieht. Dann kommt Dein Schuss……:lachen:

Das war jetzt eine gute Überleitung zum nächsten Blues Konzert, dem größten Meister des Bendings und meinem persönlichen "King" des Blues! ....Albert King!:up:


Bei dem Konzert war mein großes Problem, das Licht!...trotz Kodak 3200 ASA Film, den ich auch noch puschte, wurde es sehr ,sehr knapp....:eek:
(Leute, die mit "Korn" ein Problem haben, sollten jetzt tapfer sein...:D....davon gibt es jetzt jede Menge!)....
Fotografiert habe ich hier schon mit der Nikon F2 und dem Nikkor 2,5/105mm..

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Albert King


Grüße,
Jan
 
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Gerade mal in mein iTunes geschaut: Die Scheibe "American Folk Blues Festival '83 habe ich vorliegen. Louisiana Red ist mit drei Titeln vertreten. Vor langer Zeit habe ich mal aufgeschnappt, dass John Lee Hooker unter mehreren Namen, auch Louisiana Red, aufgenommen hat, um die schmale Mark aus den damaligen Knebelverträgen mit einem anderen Namen zu umgehen und mit anderen Labeln parallel zu arbeiten. Dem ist wohl nicht so, wenn man deine Fotos sieht.

Blind Willie Johnson hat den Titel "Dark was the Night, cold was the Ground eingespielt und dieser Song landete auf der Platin-Platte, die mit Sprachen, Liedern und vielem mehr mit Voyager in den Deep Space geschossen wurde.

http://en.wikipedia.org/wiki/Dark_Was_the_Night,_Cold_Was_the_Ground

Als alter Blueser habe ich mich gefreut, daß mein Sohn vor Jahren eine kleine Portraitserie für mich gezeichnet hat:

http://philippbanken.blogspot.fr/2012/12/son-house.html

Mit einer ganz besonderen Stimme ausgestattet, singt dieser Blueser:

https://www.youtube.com/watch?v=orDprwmKmac

Fast alle haben diese harten Zeiten am eigenen Leib mitgemacht.
 
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Das war jetzt eine gute Überleitung zum nächsten Blues Konzert, dem größten Meister des Bendings und meinem persönlichen "King" des Blues! ....Albert King!:up:


Bei dem Konzert war mein großes Problem, das Licht!...trotz Kodak 3200 ASA Film, den ich auch noch puschte, wurde es sehr ,sehr knapp....:eek:
(Leute, die mit "Korn" ein Problem haben, sollten jetzt tapfer sein...:D....davon gibt es jetzt jede Menge!)....
Fotografiert habe ich hier schon mit der Nikon F2 und dem Nikkor 2,5/105mm..


Albert King


Grüße,
Jan​


Jan, Albert King war auch mal Baggerfahrer wenn es mit dem Blues mal nicht so klappte. Seine Gibson 'Flying Vee' war legendär, in einem amerikanschen Gitarrenmagazin habe ich über die Restaurierung dieses Stückes gelesen. Der gute Albert hat sie richtig geknetet…..

Für mich unfaßbar ist, dass die damaligen Linkshänder wie A. King oder Jimi Hendrix eine Rechtshändergitarre 'einfach' umdrehten und mit den Basssaiten folglich unten spielten. Wie schafft man sich so die Skalen drauf? Naja, Talent biegt Eisen, auch wenn es kalt ist…..:rolleyes:

Übrigens, das 2.5 105mm habe ich auf meiner F……:up:​
 
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