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MARIGOLDVERYGOLD
Ricoh GR III
klickr bildr für bickr bei flickr
Meine wahrscheinlich letzte Blüte für dieses Jahr.
Das Internet sagt es handelt sich um eine Ringelblume – aber ich habe nicht wirklich Ahnung – ist aus so einer Blütenmischung gesprossen und sah nach einem leichten Regen einfach zum anbeißen aus. In der Post versucht vor allem den warmen, goldenen Gelbton zu reproduzieren, hatte zuletzt so viel s/w - da musste mal wieder Farbe rein.
Der letzte Kick kam, für mein Empfinden, mal wieder über den alten Trick zum LAB Farbraum zu wechseln und eine symmetrische Anpassung der Gradation für a und b vorzunehmen – das verleiht den Farben gerne noch den letzten Kick strahlender Sättigung ohne überzulaufen. Damit leuchten dann auch die final exportierten sRGB-JPGs ganz gut imho.
Lustig dass sie so einen Stietz hat der sich aus der Blüte erhebt. Aber wirklich nur einen - andere Vertreterinnen der gleichen Sorte zeigten den identisch. Im Kelch schwappt unten auch noch ein wenig Wasser herum. Nach dem Regen war auch absolut kein Dreck mehr zu entfernen, ich glaube ich habe drei Staubkörnchen weggestempelt.
Zum LAB Farbraum gibt's zu viel Info, als dass man das mal eben in einem Kommentar festhalten könnte... Wenn es dich interessiert kannst Du zum Beispiel mal hier einsteigen:
Wenn man die Farben einfach nur pushen will, ohne die Balance insgesamt zu ändern muss man a und b identisch bearbeiten, damit die Linie noch exakt durch den Nullpunkt in der Mitte geht. Ganz simpel ausgedrückt.
Die Bearbeitung damit ist aber in gewisser Weise eher oldschool und stammt aus der Zeit als man noch keine KI gestützte Objektselektion und so fein abgestufte Farbbearbeitung in den RGB Modi hatte, heute muss man dies eigentlich nicht mehr verwenden...aber vor 15 Jahren und mehr war das ein wertvolles Wissen und man konnte Dinge bezüglich Farben oft ohne jede Auswahl abstimmen.
Wenn man mit der Bea fertig war kann man einfach immer wieder in RGB zurück wechseln und verliert nie Farbinformation, weil der LAB Farbraum viel größer als RGB ist. Leider gibt es im Desktop editing aber keine Möglichkeit den Farbumfang von LAB wirklich real darzustellen, daher muss man da mit der Prämisse "weniger ist oft mehr" rangehen, sonst kann auch ziemlich viel kapott gehen. Vor allem wenn es um print geht.