Zugegeben, ich muss mal Luft ablassen:
In Frankfurt/Main wurde jetzt zum wiederholten Male eine Straße entlang Mains, für die Dauer der Sommerferien, für das Autoverkehr gesperrt.
Somit wird sie zu einer „riesigen“ Spielstraße.
Ich finde das gut, für diesen Zeitraum sowas machbar zu machen, aber…
Es gibt da auch militante Radfahrer bzw. generelle Gegner der Fortbewegung mit dem Verbrennungsmotor die diesen Zustand für „immer“ haben möchten.
Was man in solchen Kreisen nicht bedenkt ist, dass der Verkehr irgendwo (wurde auch so Kommuniziert) umgeleitet werden muss, d. h. andere Straßen unter dem erhöhten Verkehrsfluss leiden müssten. (Nach den Sommerferien wird der Verkehrsaufkommen wieder höher sein)
Obwohl, wie auf dem Bild sichtbar, die Fahrradwege beiderseits der Straße vorhanden sind, wird u. a. verlangt die ganze Straße nur für das Fahrradverkehr freizulassen. Alternative Verbreitung der Fahrradwege hätte zu Folge das die Straße nicht in beiden Richtungen befahrbar wäre.
Dadurch bekommt eine schöne und praktikable Idee einen sehr bitteren Beigeschmack.
Nicht falsch verstehen, ich habe nichts dagegen, den Fahrrädern eine angemessene Stellung im Verkehr zu geben. Nur, man soll die Pendler und sonstigen (Geschäfts)Besucher der Stadt nicht dabei ausklammern. So funktioniert das nicht.
Auf der anderen Seite wäre für mich eine Einschränkung der Verfügbarkeit der E-Roller notwendig. Ich komme zwar mit Auto an, parke aber am Stadtrand und bin dann ein Fußgänger. Die überall Kreuz- und Quer sowie mitten auf dem Fußgängerweg abgestellten Roller sind mehr als nur nervig.
Ebenso, die Fahrrad-SUV’s die im Fußgängerberiechen flott herumfahren zeugen von einer nicht kleinen Portion Egoismus.
Gruß
Peter
Dieses Problem mit Flickr hast Du ja oft...und andere.
Gruß
Peter