Bilder Analog - Digital

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tim... darum ging es eigentlich gar nicht... ich denke der ganz grosse teil aller prints wird heute digital gemacht... und da siehst du einfach keinen unterschied mehr zwischen analogem und digitalem ausgangsmaterial.

dass es unterschiede zwischen einem in handarbeit hergestellten barytabzug und einem im grosslabor hergestellten print gibt, das habe ich nie in frage gestellt... aber darum ging es im ausgangsposting eigentlich auch gar nicht, oder?
 
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Ach Jungens, dass ist ja mal wieder einer dieser Diskussionen, für die ich das Forum so liebe. Da wird man mit Argumentationsmunition bestückt, da kann man im RL jeden argumentativ an die Wand klatschen, auf welche Seite man sich auch immer schlagen will.

Ich denke, man kann digital so ziemlich jeden Filmtyp imitieren und auf Prints, die durch so einen Filmfilter gejagt worden, ist dann das Korn so, dass man jeden foppen kann. Genauso gibts miese digitale Abzüge von analogen Aufnahmen, die sowas von "digital" im negativen Sinne aussehen, dass man rennen möchte.
Aber darum gehts doch gar nicht. Es ist einfach ein schönes Gefühl, einen analogen Abzug in den Händen zu halten, mit all den Imperfektionen, die das analoge Bild so an sich hat und letztlich vielleicht auch ausmacht.
Als Freund des Digitalen ist es bei Musik doch ganz ähnlich. Ich kann auch einen Knisterfilter über meine Musikeinspielungen laufen lassen und habe ein künstliches Plattenspielerfeeling. Aber das ist doch nichts über den Sound und das Erlebnis, wenn ich eine alte "La Traviata" Platte aus dem Schrank hole, und mir die Aufnahme anhöre und selbige geniese, mit all seinen Nebengeräuschen.

In der Musik spricht man da vom analytischen und vom empathischen Hören. Wird wohl in der Fotografie ähnlich sein. Man muß nicht alles zerreden und analysieren, manchmal kann man es doch auch einfach mal genießen.

Grüße
Andreas
 
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woici schrieb:
aber darum ging es im ausgangsposting eigentlich auch gar nicht, oder?

Woici, jetzt wirds eine formale Debatte. Im Ausgangsposting gings nicht darum. Richtig. Da ging es auch nicht um Analogfakes und deren Erkennnbarkeit. Im weiteren Verlauf ging es darum dann schon. Einverstanden?

Besten Gruss und noch einen schönen Abend

Tim
 
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Moin,

die Debatte Analog-Digital gab es auch schon in ganz anderem Zusammenhang:
Gitarrenverstärker.
Nichts klingt wärmer und angenehmer als der gute, alte Röhrenverstärker.
Liegt daran, dass er mit harmonischen Frequenzen verzerrt, während Transistorverstärker in nicht harmonischen Wellenlängen übersteuern.
Ich weiß allerdings nicht, wie gut man das inzwischen imitieren kann, habe da aber so meine Zweifel.
Vielleicht ist es bei Fotos ja ähnich, es wurde ja schon etwas von der chaotischen Verteilung der Pigmentteilchen beim Film gesagt.
Es lebe die Entropie.
 
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Heisst das, dass man als nicht Anfänger weniger EBV benötigt? Warum ist das Deiner Meinung nach so?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man gescannte Negative ebenso aufwändig nachbearbeiten muss wie ein digital aufgenommenes Bild. Wieso gäbe es sonst soviele gescannte Bilder im Netz? Bei der Bearbeitungszeit, zusätzlich zur Entwicklung, müssten das viel weniger sein.

Cheers,
Arvid
 
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eigentlich kam es bei mir nicht so an, als dass sich das thema geändert hätte, aber egal...

ich kann ansatzweise ("nur" ansatzweise deswegen, weil nie selbst gemacht)nachvollziehen, was bei einem analogen bild, selbst entwickelt, selbst ausbelichtet auf allerfeinstem papier, mit trick 17 noch das letzte quentchen qualität aus einem negativ herausgeholt, im fotografen vorgeht...

...ich habe mit sicherheit ein ähnliches gefühl, wenn ich mein raw-file in den konverter jage, mit dem schieberegler den gewünschten effekt erreiche, das bild in photoshop lade, mit den ebenen und masken jongliere, feine details herausarbeite, den hauch von störung in der linken ecke verblassen lasse und mir das ergebnis dann an meinem kalibrierten monitor anschaue oder zum ausbelichten schicke und dann nach 3 tagen den abzug in den händen halte.

ich fotografiere auch gerne analog, allerdings ist dieses gefühl beim abholen der bilder beim ausbelichter nicht so erhebend wie bei einem bild das ich in photoshop bearbeitet habe... sogar dann, wenn das ausgangsmaterial aus der d200 schon so ist, dass ich es nur minimal anpassen muss um es dann abzuspeichern...
 
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Oldie FM2 schrieb:
In Antworten zu einigen Themen wurde, wenn ich das richtig verstanden habe, bei den Digitalfotos bemerkt, dass diesen gegenüber den analogen das Natürliche fehle, dass die Digitalfotos leblos und kalt wirken würden.

Gut dass das im Konjunktiv Zwei steht.



Letzten Sonntag // Ilford HP5 // AIS 2.0/24mm // F-801

Was mir bisher digital für solche Perspektiven fehlt, ist Chipfläche und ein Bisschen Neigung zur Vignettierung. Mit der D3 ist das Problem gelöst.

ABER: Auch mit der D70 habe ich es schon öfter erlebt, dass mich jemand fragte, welchen Film ich verwendet habe. Bei mir weiß man analog oder digital nur, wenn ich genaue Daten dabeischreibe wie hier.

Herzlich

Frank
 
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Was mir bei solchen Diskussionen immer einfällt ist, das ich nicht mal zu den Zeiten, als ich noch eine eigene Dunkelkammer hatte daran interessiert war, das "letzte Quentchen Qualität aus einem Negativ herauszuholen".
Der Vorgang des Ausbelichtens war für mich zufriedenstellend abgeschlossen, wenn das, was ich mit dem Foto ausdrücken wollte in einer Weise zu erkennen war, das ein "Mehr" an technischer Qualität keine entscheidende Rolle mehr gespielt hätte, obwohl sie vielleicht Machbar gewesen wäre.
Das heisst natürlich nicht, das ich Schlampereien wie über oder Unterbelichtungen ignoriert hätte. "Effekte" haben mich auch nie interessiert.

Ein Foto, das hauptsächlich durch perfektes Finish zu bestechen sucht, nötigt mir zwar den gebührenden Respekt für die Arbeit und die Fähigkeiten des Fotografen ab, aber wenn der Inhalt der Verpackung unterlegen ist, lässt es mich im Grunde genommen kalt.
 
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.......Heisst das, dass man als nicht Anfänger weniger EBV benötigt?.........

richtig, selber mach ich da fast garnix mehr.

Scanner ist kalibriert, für die Dias habe ich Profile und nach ner Phase, wo ich der Werbung der Software Hersteller glaubte, man kann da per EBV aus nem Schrottbild ein Wettbewerbswinner machen, spare ich jetzt wieder für Objektive.

:down: :down:
 
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4 und 5 analog?

Spielt eigentlich keine Rolle. Deine Botschaft ist angekommen.


Das gute Gefühl wenn ich die F3 /F 100 wieder in die Hand nehme ist sehr angenehm und man nimmt sich mehr Zeit. Vielleicht schaffe ich das langsamere Vorgehen und beobachten digital irgendwann auch noch.


Gruss
Peter
 
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......4 und 5 analog?

Spielt eigentlich keine Rolle. Deine Botschaft ist angekommen.........

macht euch nicht lächerlich. Der woici vertritt hier recht einseitig die Digi-Fraktion und stellt hier schwarz-weiß Bildchen zwischen 100KB und 200KB.
Jetzt kommen noch paar Digis dazu und spielen das Spielchen mit und raten, wie sonst auch.

a) kann woici behaupten, was er will, nachprüfen kann mans nicht.
b) was wollt ihr da sehen, bei der Größe und schwarz-weiß.

Guck doch mal hier, nur mal so, obwohl niemand im web weiß, ob die Angaben letztendlich stimmen:
http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=49220
 
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JohnnyW schrieb:
Empfehlen würde ich daher auch mal hier zu fragen:...[Links]

Was für Meinungen bekommt man wohl zu lesen, wenn man in reinen Analogforen, Digitalkameraverweigererforum usw. zum Thema digitale vs analoge Bilder fragt...??

Frag doch auch mal im DSLR Forum...

Gruß
Heiko

EDIT: Sorry Jonny, hatte überlesen, dass Du die Links im Zusammenhang gepostet hast, dass hier überwiegend "digitale" unterwegs sind..
 
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Das hängt doch aber vom Sujet ab. Ein Streetfotograf geht damit anders um als ein Ansel Adams, und das muß auch so sein.
 
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Da sollte man doch aber lieber direkt anfangen den Scanner zu kalibrieren bzw. an den Settings der Scannersoftware zu drehen, bevor man erstmal mit EBV versucht Fehler beim Scannen irgendwie wieder rauszubekommen.

Was benutzt Du? Silverfast?


Cheers,
Arvid
 
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