Hallo,...
Berücksichtigt die Matrixmessung das aktive Fokusfeld stärker als den "Rest"?
Mir ist das ganze zu unkalkulierbar.
Im Hinblick auf den großen Dynamikumfang des Sensors nutze ich bei Landschafts- und Architekturaufnahmen einfach die mittenbetonte Messung mit der Einstellung "AVG Integralmessung". Das führt zu einem Mittelwert über das gesamte Sensorformat mit Schwerpunkt in der Bildmitte und der unteren Bildhälfte und ist nach meinen Erfahrungen sehr zuverlässig.
Ist eine Speicherung der Belichtung auch bei der Matrixmessung erforderlich, wenn nach der Fokussierung der Bildausschnitt gändert wird?
was gibt es da zu kalkulieren?
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Berücksichtigt die Matrixmessung das aktive Fokusfeld stärker als den "Rest"?
Ich finde mittenbetonte Messung ist nicht Fisch noch Fleisch. Ein Anachronismus aus der Zeit wo es Matrixmessung noch nicht gab.
Wenn ich der Matrixmessung nicht traue (was ich allerdings überwiegend tue), dann wähle ich Spot und messe genau auf die Stelle die mir wichtig ist.
Was daran "kalkulierbar" sein soll, wenn man in einer unscharf begrenzten Zone misst erschließt sich mir nicht.
so, könnten wir uns nun wieder dem thema zuwenden.
die notwendigkeit die belichtung zu speichern, ist völlig unabhängig von der art der belichtungsmesung. es gibt verschiedene gründe, in einer serie die belichtung konstant zu halten, warum sollte es da auf die methode ankommen, wie dieser wert zustande gekommen ist? und bei der matrixmessung wird gerade nicht das gesamte bildfeld gleichmäßig berücksichtigt, sondern eine relativ komplizierte mustererkennung vorgenommen, die selbstverständlich auch die eingestellte entfernung und das verwedete messfeld einbezieht. wieso sich durch verschwenken wenig an der belichtung ändern soll, verstehe ich überhaupt nicht, du kannst doch z. b. vom sonnendurchschienenen fenster in eine dunkle zimmerecke schwenken.
Auch wenn die Belichtungsmessung der Matrixmethode sehr komplex ist, berücksichtigt sie doch einen wesentlich größeren Teil des Bildausschnitts für die Messung.
Also ist eine Belichtungsspeicherung bei der Matrixmessung nicht erforderlich.
mehr als bei der (mittenbetonten) integralmessung geht ja wohl nicht.
kannst du mir denn mal bitte erklären wozu (in welchen anwendungsfällen) du überhaupt die belichtung speichern willst? beim verschwenken will man doch im allgemeinen gerade NICHT die belichtung speichern, sondern eine "richtige" belichtung NACH der rekomposition bekommen.
eine belichtungsspeicherung ist völlig unabhängig von der art der messung. sie ist erforderlich oder nicht - das ist abhängig von der fotografischen aufgabe, wenn mehrere bilder in folge gleich belichtet werden sollen. das schrieb ich schon, wir drehen uns im kreis.
die messmethode heit (vollständig) mittenBETONTE integralmessung, sie ist eine form der intergralmessung, die andere ist vollintegral. es wird also ein (unterschiedlich großer) teil des GESAMTEN sucherbildes übergewichtet.
dass du verschwenken (rekomponieren) willst, ist mir ja klar. dazu musst du den FOKUS speichern, aber doch nicht die ursprünglich gemessene belichtung! die soll doch im endgültigen bild stimmen und nicht dort wo du den fokus festgelegt hast. und selbst wenn du einen bestimmten wert behalten willst, ist doch völlig egal, WIE er entstanden ist. wenn es der für dich richtige ist, speicherst du ihn und fertig.
(…) Das denke ich mir so.....
Ist das so richtig, wo liegen mögliche Denkfehler?
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