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Der Nachtreiher ist eine Art aus der Familie der Reiher und gehört somit in die Ordnung Pelecaniformes.Der Nachtreiher ist nahezu weltweit vertreten, er fehlt lediglich in Australasien.

Nachtreiher kommen in Europa, Afrika, Asien und Amerika vor. In Mitteleuropa waren sie im 19. Jahrhundert noch verbreitete Brutvögel. Heute sind sie vorwiegend eine südeuropäische Art. Sie kommen dort an Salz- und Brackgewässern und im Marschland vor, auch an großen Flüssen, flachen Sümpfen und an Seeufern, die großzügig mit Binsen- (Juncaceae) und Rohrkolbengewächsen (Typhaceae) überwachsen sind.

Die Unterart Nycticorax nycticorax hoactli findet man in einem vergleichbaren Habitat, allerdings nur auf den hawaiischen Inseln. Auf der Insel Lāna'i wurde sie jedoch noch nie gesichtet. Die Unterart Nycticorax nycticorax falklandicus ist nur auf den Falklandinseln beheimatet und ist damit die Unterart, die unter den extremsten Klimabedingungen lebt. Sie ist grundsätzlich kleiner und dunkler gefiedert als andere Unterarten des Nachtreihers.


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RGZ_6016 by Robert Goppelt, auf Flickr




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RGZ_6182 by Robert Goppelt, auf Flickr




Einen Jungvogel hatte ich auch noch vor die Linse bekommen.

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RGZ_6734 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
2 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Die Dreierformation ist klasse.
 
Robert Goppelt
Robert Goppelt kommentierte
Eine für mich große Überraschung und Freude,
wieder eine Erstsichtung für mich, ein Zwergadler.


Der Zwergadler ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen. Das Artepitheton pennatus ist das lateinische Wort für befiedert und bezieht sich auf die bis zu den Zehen befiederten Beine.

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Zwergadler by Robert Goppelt, auf Flickr


Der Zwergadler erreicht eine Körperlänge von 42–50 Zentimetern, wovon 19–22 Zentimeter auf den Schwanz entfallen. Die Spannweite der Flügel beträgt etwa 113–134 Zentimeter. Das Gewicht der Männchen erreicht im Durchschnitt rund 720 Gramm, das der Weibchen rund 960 Gramm. Damit ist er etwa so groß wie der Mäusebussard, hat jedoch schlankere Flügel und einen deutlich längeren Schwanz.

Im Flug zeigt der kleinste europäische Adler seine charakteristischen Kennzeichen. Im Segelflug sind die Fingerung der sechs äußeren und die helleren drei inneren Handschwingen auffällig. Ein charakteristisches Merkmal des Zwergadlers ist seine gescheckt wirkende Oberseite. Auf der Oberseite der Flügel erstreckt sich ein breites hellbeige-braunes Band diagonal die mittleren Armdecken. Die Oberschwanzdecken und der Nacken sind hell. Die Schulterfedern sind hellbeige und weisen die Positionslichter, reinweiße vordere Schulterfedern am Ansatz der Flügel, auf. Ebenso ist der Stirnansatz an der Schnabelbasis in beiden Morphen weiß. Die Wachshaut des dunklen Schnabels sind ebenso wie die Beine gelb. Die Iris der Altvögel ist goldgelb, die der Jungvögel braun.
 
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Der Braune Sichler, oft auch Braunsichler oder nur Sichler genannt, ist ein weltweit verbreiteter Ibis.

Braune Sichler erreichen eine Körperlänge von 55 bis 65 Zentimeter und haben eine Flügelspannweite von 80 bis 95 Zentimetern. Sie wiegen durchschnittlich 500 Gramm. Der überwiegend dunkle Vogel mit der typischen Ibis-Gestalt hat ein braunes, purpurglänzendes Gefieder. Flügel und Schwanz glänzen metallisch. Der lange, abwärts gebogene Schnabel ist eine Anpassung an die Futtersuche in Schlamm und Wasser.

Der Braune Sichler weist große Ähnlichkeit mit dem Brillensichler auf. Von diesem ist er jedoch daran zu unterscheiden, dass die nackte Zügelhaut im Prachtkleid beim Braunen Sichler bläulich grau ist (beim Brillensichler rot), dass die weiße Zügelumrandung bis zum Auge reicht und nicht wie beim Brillensichler um das Auge herum. Die Beine des braunen Sichlers sind außerdem rötlich-braun (nicht rot wie beim Brillensichler). Nestlinge und eben flügge gewordene Jungvögel haben außerdem einen auffällig hell fleischfarbenen Schnabel.


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RGZ_7206 by Robert Goppelt, auf Flickr



Der Braune Sichler kommt in Afrika, Europa, Asien, Australien sowie Nord-, Mittel- und Südamerika vor, stammt jedoch wohl aus der Alten Welt.

Der Braune Sichler ist als Brutvogel sehr unbeständig. Er brütet an einigen Stellen in großer Zahl, verlässt diesen Brutplatz dann aber ohne erkennbaren Grund für einige Zeit oder auch für immer.

Zu den Lebensräumen des Braunen Sichlers zählen Feuchtgebiete, Seen, Sümpfe, Lagunen und Flüsse.


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RGZ_7278 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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Die Reiher Parade geht weiter
Nun der Kuhreiher...

Der Kuhreiher gehört zur Familie der Reiher aus der Ordnung Pelecaniformes. Er ist weltweit verbreitet und fehlt nur auf der Antarktika, sein Verbreitungsgebiet hat sich insbesondere im Verlauf des 20. Jahrhunderts stark ausgedehnt.

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RGZ_7338 by Robert Goppelt, auf Flickr


Der Kuhreiher erreicht eine Körperlänge von 46 bis 56 Zentimeter und wiegt zwischen 300 und 400 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt 88 bis 96 Zentimeter.

Auf den ersten Blick erinnert der Kuhreiher an den Rallenreiher, der jedoch etwas dunkler und kleiner ist. Ausgewachsene Tiere besitzen ein hauptsächlich weißes Gefieder, einen gelben Schnabel und gelbe bis rötliche, außerhalb der Brutzeit schwarze Beine. Außerhalb der Fortpflanzungszeit ist die Augenumgebung grünlich bis gelb. Im Prachtkleid zur Brutzeit trägt der Kuhreiher Federbüschel auf dem Kopf und rotbräunlich gefärbte Federn auf Rücken, Brust und Kopf. Die Augenumgebung ist dann blau, während der Hochbalz sind außerdem der Schnabel und die Zügel rötlich.



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RGZ_7345 by Robert Goppelt, auf Flickr
 
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