Aperture 2: Konzept "Hui" - Qualität "Pfui"?

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Also ich nutze eigentlich seit Anfang an Aperture, schlicht weil mir die Verwaltung und die Werkzeuge "taugen" und ich damit schnell zu brauchbaren Ergebnissen komme.

Allerdings ist Aperture meiner Meinung nach nicht zur Rettung von verunglückten Bildern geeignet. Dazu ist die Verarbeitung zu sehr auf "pleasentness" ausgelegt. In solchen Fällen hab ich lange Zeit DxO genutzt, inzwischen bin ich auf Bibble umgestiegen. CNX ist mir schlicht zu langsam, da ist mein MacBook einfach zu schwach auf der Brust...

Michael
 
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Rein von der Bildqualität her gefällt mir die CNX Version trotzdem besser.

Die Ergebnisse von CNX haben irgendwie das gewisse "Etwas", was die anderen Rawkonverter nicht haben.

Habe das Programm schon mehrmals von der Platte geschmissen, weil ich mich darüber so geärgert hab, aber trotzdem immer wieder neuinstalliert, weil mir die Ergebnisse von anderen Rawkonverter nie gefallen haben. Irgendwie eine Hassliebe :D
 
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Ok, das ist aber verdammt schwer die gleichen Ergebnisse von beiden zu bekommen. Ich hab's auch gar nicht geschafft:) Ich behaupte sogar, dass das unmöglich sei. Ich hab dann letztendlich "D-Lighting" VS "Glanzlichter & Schatten" sein lassen, weil das die Aufgabe nochmals schwieriger macht. Ich meine, dass gerade bei dieser Prozedur CNX den "mächtigeren" Algorithmus verwendet als Aperture 1.5 (ich hoffe vorallem hier auf eine Verbesserung in Aperture). Ich hab nur die Belichtung um +1,5 verändert, Tonwertkorrektur angewandt (hier scheint mir CNX auch viel genauer zu sein, bei Aperture kriege ich einen sehr schlechten Feedback, wo noch Bildinformationen vorhanden sind und wo nicht) und nachgeschärft (in Aperture noch etwas am WB geschraubt um in CNX Richtung zu kommen). Tja, ich hab echt versucht nur fundamental zu bearbeiten, aber vielleicht versteht Aperture bei der Belichtungskorrektur eine +-Blende ja ganz anders:), jedenfalls sind die Unterschiede gewaltig:

CNX:
1258947ba0b17f3e2d.jpg


Aperture (1.5):
1258947ba0b182a8b1.jpg


Cheers, tiburcio

P.S. Mit der "D-Lighting"- bzw. "Glanzlichter & Schatten"-Funktion gehe ich äusserst sparsam um, da es oft entweder unnatürlich aussieht oder die Plastizität bzw. 3D-Wirkung der Motive verlorengeht...
 
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P.S. Mit der "D-Lighting"- bzw. "Glanzlichter & Schatten"-Funktion gehe ich äusserst sparsam um, da es oft entweder unnatürlich aussieht oder die Plastizität bzw. 3D-Wirkung der Motive verlorengeht...

Bei CNX ist das mit dem D-Lighting einfacher und mit besserer Qualität gelöst. Bei Aperture muss man nach dem Aufhellen der dunklen Bereiche noch andere Regler bemühen, um ein ähnliches Ergebnis zu bekommen. Ich versuche zusätzlich noch die Regler Kontrast, Schwarzpunkt, Helligkeit und Sättigung/Lebendigkeit.
 
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Also ich nutze eigentlich seit Anfang an Aperture, schlicht weil mir die Verwaltung und die Werkzeuge "taugen" und ich damit schnell zu brauchbaren Ergebnissen komme

Das Aperture-Konzept gefällt mir auch sehr gut. Mir gefällt vor allem, dass man einfach über Reiter umschalten kann zwischen einer Übersicht, den Metadaten und Anpassungen. Diese Anpassungen lassen sich wirklich sehr schnell und einfach vornehmen. Die Lupenfunktion gefällt mir auch sehr gut...

Wenn man seine Bilder in der Aperture-Datenbank ablegt, dann gibt es wohl (im Unterschied zu iPhoto) über den Finder kein Herankommen an Bilder. Ich sehe doch auch richtig, dass die "Ereignisse" in iPhoto in Aperture einfach anders, nämlich "Projekte", heißen, oder? Aus Ereignissen und Projekten lassen sich in beiden Programmen Alben erzeugen. Bei iPhoto kann ich diese ordnen wie ich will - bei Aperture geht's wohl nur alphabetisch?
 
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Hallo Ralf,

auch in Aperture kommst du eigentlich noch an die Bilder ran. Einfach mit Ctrl-Klick (oder rechte Maustaste) auf die "Aperture Bibliothek" klicken und "Paketinhalt anzeigen" auswählen... Ich lass aber meine Bilder über Aperture auf eine externe Festplatte auslagern, dann kommst du direkt an die RAWs hin... (Ablage > Neuer Speicherort für Originale).

Nach der Entwicklung in Aperture zieh ich die Bilder dann als JPEGs in iPhoto rein, Diashows usw. sind unter iPhoto einfach schneller...

Michael
 
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Wenn man seine Bilder in der Aperture-Datenbank ablegt, dann gibt es wohl (im Unterschied zu iPhoto) über den Finder kein Herankommen an Bilder.

Ja, das mag ich überhaupt nicht. Da wird man entmündigt, der Computer macht für dich Ordnung, nein danke! das mache ich lieber selbst:up: Deshalb beim Importieren: "Dateien sichern: A) Aperture Bibliothek B) Am Speicherort", B) wählen, setzt voraus, dass man vorher seine Daten per Drag&Drop von der Cam auf die Festplatte gezogen hat und diesen Vorgang nicht Aperture überlässt... So hast du die volle Kontrolle, kennst den physikalischen Standort deiner Bilder, kannst jederzeit einen Backup von deinen Bilddateien machen. Aber vielleicht hat Aperture ja so eine Funktion für den Backup ?...

Die Lupe und die Vergrösserungsansicht fand ich bisher ziemlich schwach. Gerade beim Nachschärfen will ich oft sehen, wie die Schärfung in unterschiedlichen Zoomstufen wirkt und bei Aperture bekommt man ent oder weder, hier sind LR und CNX bisher viel besser gewesen.

Ich hatte bisher insgesamt den Eindruck, dass Aperture als Verwaltungsschnittstelle gut taugt, wobei jetzt mit sovielen verwalteten Bildern ist es ziemlich lahm geworden, die "guten" Bilder werden jedoch mit CNX bearbeitet. Ich werde aber mal Aperture 2.0 testen...

Cheers, tiburcio
 
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